Remeha GmbH
7013 Domat/Ems, SwitzerlandStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henricus Johannes Gerhardus Maria Feijen seit 9.1.2026 | Geschäftsführer |
Verena Damm-Kreysing seit 31.1.2025 | Prokura |
Skander Kaafar seit 6.5.2024 | Prokura |
Stefan Ponczeck seit 6.5.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Remeha GmbHEmsdettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A. Geschäfts- und RahmenbedingungenI. Das Unternehmen Die Remeha GmbH (Remeha) mit Sitz in Emsdetten ist ein Unternehmen der BDR-Thermea-Gruppe mit Sitz in Apeldoorn, Niederlande. In Deutschland ist die BDR Thermea Gruppe mit den Marken Remeha, Brötje und SenerTec vertreten. Das Produktportfolio besteht aus der Gas- und Öl-Brennwerttechnik, thermischen Solaranlagen, Wärmepumpen, Mikro-KWK- und BHKW-Technologie. Die Remeha GmbH vertreibt in Deutschland die im Konzernverbund hergestellten Produkte, insbesondere die Marke Remeha. Die Remeha-Produkte sind bundesweit im dreistufigen Vertrieb bei fast allen Großhandelspartnern in über 800 Verkaufsstützpunkten zu finden. II. Entwicklung der Branche Mit der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine war Deutschland in den Vorjahren zwei außergewöhnlichen und sich überlappende Krisen ausgesetzt. 1 Die wirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2023 daher noch immer maßgeblich durch die vorangegangenen Krisen beeinflusst. Die erheblichen Kaufkraftverluste, herbeigeführt durch den signifikanten Anstieg der Verbrauchspreise dämpften die binnenwirtschaftliche Nachfrage. 2 Zudem haben geopolitische Einflüsse, eine angepasste Geldpolitik sowie die rückläufigen Exporte von Waren und Dienstleistungen zu einer Erhöhung der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit beigetragen. 3 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) reduziert sich nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um -0,3% gegenüber dem Jahr 2022 (kalenderbereinigt um -0,1%). Konnte seit der Corona Krise im Jahr 2020 von einer positiven Entwicklung gesprochen werden, so setzte sich die Erholung im Jahr 2023 nicht fort. 4 Während der Anstieg des Verbraucherpreisindex im Jahr 2021 noch bei +3,1% lag, wurde im Jahr 2022 mit +6,9% ein neuer Rekordwert aufgestellt. Da das verfügbare Nettoeinkommen der privaten Haushalte unterhalb dieser Entwicklung lag (siehe Schaubild 1) war eine Absenkung der allgemeinen Kaufkraft die Folge. Im Jahr 2023 kam dieser Trend zum Erliegen. Die verfügbaren Einkommen stiegen nominal um 5,9% und somit analog zum Verbraucherpreisindex. Ein weiterer Kaufkraftverlust konnte somit vermieden werden. 5 Schaubild 1:
Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das zeugt weiterhin von einem stark von Resilienz geprägten Arbeitsmarkt, der mit + 0,7% bzw. 333 000 Personen gegenüber dem Vorjahr nochmals zulegen konnte. Nachdem es im Jahr 2020 während der Corona-Pandemie erstmals seit 14 Jahren zu einem Rückgang der Erwerbstätigenzahl gekommen war, konnte im Zuge des Aufholprozesses nach der Pandemie die Erwerbstätigkeit bis Ende des Jahres 2023 wieder kräftig gesteigert werden. Einflussfaktoren waren unter anderem die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie die steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Faktoren überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. 6 Der Fachkräftemangel stellt für Unternehmen dennoch weiterhin eine große Herausforderung dar und bremst den Beschäftigungsaufbau. 7 Trotz leichtem Rückgang der Anzahl der Betriebe (48.900 im Jahr 2022 auf 48.100 im Jahr 2023) ist bei der Zahl der Beschäftigten im Sanitär- und Heizungsbau ein Beschäftigungsaufbau zu verzeichnen. Insgesamt liegt die Zahl der Beschäftigten im SHK-Handwerk jetzt bei 396.700 (gegenüber 394.700 im Jahr zuvor). Auch die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei der größten Gruppe, den Anlagenmechanikern SHK, stieg von 14.301 auf 15.132. 8 Im Bereich der Bauinvestitionen wurde die Entwicklung grundsätzlich durch den Bedarf an Wohnraum, vor allem in den Ballungsräumen, gestützt. Jedoch führten die hohen Bau- und Finanzierungskosten im Jahr 2023 zu rückläufigen Auftragseingängen und steigenden Stornierungsraten. Dies führte zu einem deutlichen Rückgang des hohen Auftragsbestandes. Verstärkt wird dies zusätzlich durch den sich zuspitzenden Fachkräftemangel bei der Realisierung von Bauvorhaben. Dies führte dazu, dass die Bauinvestitionen im vergangenen Jahr in Summe um 2,1 Prozent zurückgegangen sind. 9 Dieser Trend wird auch durch den Rückgang der Anzahl von Baugenehmigungen bestätigt. So wurden im Zeitraum Januar bis November 2023 mit 238.500 Wohnungen insgesamt -25,9 % weniger Genehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum. Aufgeteilt auf die Gebäudearten bedeutete dies: Einfamilienhäuser: -38,6 % (44.500), Zweifamilienhäuser: -49,2 % (13.300), Mehrfamilienhäuser: -23,8 % (130.400). 10 Auf Basis der Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie, konnte der deutsche Wärmeerzeugermarkt im Jahr 2023 ein deutliches Plus in Höhe von +34% vorweisen. 11 Der leichte Zuwachs im Jahr 2022 in Höhe von + 2% gegenüber dem Vorjahr wurde somit deutlich übertroffen. Das Jahr 2023 wurde wesentlich durch Vorzieh- und Sondereffekte beeinflusst. In der ersten Jahreshälfte gab es aufgrund des Drohszenarios einer möglichen Gasmangellage noch einen anhaltenden Nachfrageboom bei Wärmepumpen. In der zweiten Jahreshälfte drehte sich das Bild zu Gunsten der fossilen Wärmeerzeuger, im Wesentlichen getrieben durch die Debatte um die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die künftige Förderkulisse. 12 Ein deutliches Wachstum, auch bedingt durch die bestehenden Auftragsbestände aus den Engpässen des Vorjahres, konnte im Bereich der Wärmepumpen verzeichnet werden (+ 51% auf 356.000 Stück). Der Gas-Wärmeerzeugermarkt konnte ebenfalls mit +32% kräftig zulegen. In Summe wurden 790.500 Einheiten abgesetzt, was einen Stückzahlsteigerung von 192.000 verkauften Einheiten entspricht. Im Bereich der ölbetriebenen Heizkessel wurde der positive Trend aus dem Jahr 2022 (+25,07% gegenüber Vorjahr) nochmals deutlich überflügelt. Der Markt für Ölkessel konnte um satte +99% auf 112.500 Einheiten zulegen. Die zur Flächenheizung in Konkurrenz stehenden Flachheizkörper mussten im Jahr 2023 weiter einen deutlichen Rückgang verkraften. So wurden mit 3,4 Mio. verkauften Flachheizkörpern insgesamt -22% weniger abgesetzt als im Jahr 2022. 13 Ursächlich hierfür ist in erster Linie die eingebrochene Neubautätigkeit. 14 Der Markt für Solarthermie erfuhr im Jahr 2023 einen herben Rückgang. Konnte im Jahr 2022 der Markt noch um 10,6% zulegen 15 , so erfuhr der Markt der Solarthermie im Jahr 2023 einen Rückgang in Höhe von -47% (376.000m² Gesamtfläche). 16 III. Geschäftsverlauf 1. Wesentliche Ereignisse Der Schwerpunkt der ersten Monate im Jahr 2023 waren gekennzeichnet vom Hochlaufen der Wärmepumpe bei zunächst ungebrochener Nachfrage. Nach dem politisch bedingten Einbruch der Nachfrage nach Wärmepumpen konnten wesentliche Teile der Geschäftsentwicklung durch die Deckung der massiv gestiegenen Nachfrage nach konventionellen Wärmeerzeugern kompensiert werden. Lieferverzögerungen spielten im Jahr 2023 für die Geschäftsentwicklung nur eine geringe Rolle und konnten durch eingesteuerte Maßnahmen weitgehend abgefangen werden. Im SHK - Handwerk zeichnete sich zu Lasten anderer Gewerke eine Konzentration auf die Heizungserneuerung ab, was zu einem Rekordergebnis bei eingebauten Heizungsanlagen führte. (BDH) Auswirkungen durch den Beschaffungsmarkt waren zu Beginn des Jahres noch durch Preiserhöhungen gekennzeichnet - Materialengpässe waren weitgehend überwunden. Das Geschäftsjahr 2023 der Remeha GmbH konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf € 82,8 Mio. (Vorjahr € 65,0 Mio.) gesteigert werden, liegt aber unter Plan. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung hat sich auf TEUR 5.885 (Vorjahr TEUR 2.175) erhöht, das Planergebnis wurde überschritten. Die Umsatzerlössteigerung von 27,4% war bei höherem Materialaufwand, sonstigen betrieblichen Aufwand und Personalaufwand entscheidend für die Ergebnisverbesserung. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag war branchentypisch und saisonüblich. 2. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich planmäßig zum Ende des Berichtszeitraums auf 169 gegenüber 157 zum Ende des Vorjahres. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine etwa gleichbleibende Mitarbeiterzahl erwartet (nicht-finanzieller Leistungsindikator). B. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageI. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Eigenkapitalquote beträgt 4,7 % (Vorjahr 6,2 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um € 0,9 Mio. gesunken. Ein umfangreiches Debitorenmanagement stellte sicher, dass es zu keinen wesentlichen Forderungsausfällen kam. Die Remeha GmbH nimmt am Cash-Pool-Verfahren der BAXI Holding GmbH teil. Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin erhöhte sich auf € 19,3 Mio. (Vorjahr € 10,9 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen durch höhere Rückstellungen für Kundenrückvergütungen, Garantieaufwendungen und Personalaufwendungen um 1,3 Mio. auf 7,4 Mio. gestiegen (Vorjahr € 6,2 Mio.) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich vor allem wegen erhöhter Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus der Gewinnabführung gegenüber dem Vorjahr um € 3,5 Mio. erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind vor allem wegen höherer kreditorischer Debitoren im Zusammenhang mit Kundenboni um € 2,1 Mio. gestiegen. II. Finanzlage Die Unternehmensfinanzierung ist durch die Konzernzugehörigkeit sichergestellt. Remeha war im Jahr 2023 deshalb in der Lage den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Der Cashflow aus der Gewinnabführung zuzüglich der Abschreibungen betrug im Geschäftsjahr 2023 € 6,4 Mio. (Vorjahr € 2,7 Mio.). Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträge im Rahmen der Konzernfinanzierung in Höhe von € 575,0 Mio. Die Investitionen belaufen sich auf € 0,5 Mio. (Vorjahr € 0,4 Mio.). Sie konnten vollständig aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden. III. Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern ist von € 2,0 Mio. auf € 5,9 Mio. gestiegen. Aufgrund des Umsatzwachstums von 27,4 % zum Vorjahr und trotz gestiegener Einkaufspreise erhöhte sich das Rohergebnis um € 7,8 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich hingegen u.a. durch gestiegene Marketingkosten sowie höhere Lizenz- und Leistungsgebühr um € 3,0 Mio. erhöht. C. Risiken der künftigen EntwicklungLaut Jahresprojektion der Bundesregierung wird für das Jahr 2024 eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um +0,2% prognostiziert. Die positive binnenwirtschaftliche Erholung im Jahresverlauf wird vor allem durch die wieder steigenden Reallöhne und die robuste Arbeitsmarktentwicklung gestützt. Wachstumshemmend wirken dagegen Unsicherheiten im Außenhandel aufgrund geopolitischer Krisen und Spannungen sowie geldpolitische Straffungen bei wichtigen Handelspartnern. Auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts bezüglich des Sondervermögens aus Einsparungen bei den etatisierten Hilfen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie aus dem Jahr 2021 trägt daran einen Anteil. 17 Mit Blick auf die Entwicklung der Verbraucherpreise, prophezeit die Bundesregierung eine Reduzierung der Inflationsrate von durchschnittlich 5,9% im Jahr 2023 auf 2,8% im Jahr 2024. 18 Im Bereich der Erwerbstätigkeit schätzt die Bundesregierung für das Jahr 2024 einen Anstieg der Erwerbstätigkeit um ca. +110.000 Personen auf ca. 46 Mio. Erwerbstätige. 19 Mit Blick auf die weltwirtschaftliche Expansion bleibt der Blick getrübt. Trotz rückläufiger globaler Energie- und Rohstoffpreise, sinkender Inflation in vielen Ländern und deutlicher Entspannung in den globalen Lieferketten, sieht die Prognose der weltwirtschaftlichen Nachfrage insgesamt schwach aus. Die bis zuletzt spürbare Expansion der US-Wirtschaft, wird voraussichtlich in diesem Jahr durch die vorangegangenen Leitzinserhöhungen zu einer Abkühlung der US-Konjunktur führen. Auch die strukturelle Abschwächung und die geringere Binnennachfrage in China wirken sich in diesem Jahr wohl weiter bremsend auf die weltwirtschaftliche Dynamik aus. 20 Der Blick auf das Baugewerbe ist für das Jahr 2024 getrübt. Gab es im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von real -3,3% (nominal +3,5%) 21 , so erwartet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) für das Jahr 2024 ebenfalls einen Rückgang in Höhe von -3%. Die Beschäftigtenzahlen könnten Prognosen zu Folge unterhalb der 900.000 Beschäftigten fallen. 22 Aufgrund der großen Bedeutung des Gebäudesektors für die angestrebten Klimaziele hat die Bundesregierung im Jahr 2023 das Gebäudeenergiegesetz auf den Weg gebracht. Mit dem Inkrafttreten des novellierten Gebäudeenergiegesetzes wird für jede neu eingebaute Heizung seit dem 01.01.2024 der schrittweise und technologieoffene Umstieg auf erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung eingeleitet. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt die Bundesregierung den Umstieg auf Heizungen auf Basis Erneuerbarer Energien mit bis zu 70 Prozent Investitionszuschuss. Für den Heizungstausch sind folgende Investitionszuschüsse erhältlich:
Die Boni sind kumulierbar bis zu einem maximalen Fördersatz von 70%. Darüber hinaus kann für Biomasseheizungen ein pauschaler Emissionsminderungszuschlag in Höhe von 2.500 Euro beantragt werden. 23 Ein zinsverbilligter Ergänzungskredit (bis zu einer Einkommensgrenze von 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen) für den Heizungstausch sowie für sonstige Effizienzmaßnahmen unterstützt bei der Finanzierung der Investition. 24 Die Antragsstellung für die Heizungsförderung bei der KfW ist seit dem 27. Februar 2024 möglich. 25 Trotz der neu aufgelegten Förderlandschaft schätzt der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) einen Rückgang im Bereich der Wärmeerzeuger von -30%. 26 Insbesondere das Ziel der Bundesregierung 500.000 Wärmepumpen jährlich ab dem Jahr 2024 zu installieren, ist mit Blick auf die zurückhaltende Antragsstellung im Rahmen der Statistik zur Bundesförderung für effiziente Gebäude, in weite Ferne gerückt. 27 Im Jahr 2023 wurden in Summe ca. 135.000 Anträge für Heizsysteme gestellt, wobei die Wärmepumpe den größten Anteil mit fast 113.000 Anträgen hatte. Werden diese Werte extrapoliert, so ist die Zielerreichung perspektivisch fraglich. 28 Um den Risiken entgegenzutreten, existiert ein umfangreiches Risikomanagement. Es soll unternehmerische Risiken frühzeitig identifizieren, analysieren und darauf aufbauend als Führungsaufgabe korrigierend einwirken. Zu den Instrumenten der Risikofrüherkennung gehören eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollsystemen, unter anderem ein effizientes Controlling mit monatlichen Berichten, die Unternehmensplanung, Qualitätswesen sowie Genehmigungen und Richtlinien. Im Rahmen des Risikomanagements werden folgende Punkte kritisch betrachtet: Durch die Harmonisierung der Produktpalette und der verwendeten Komponenten sowie die Einbindung von Lieferanten in die firmeninterne Logistik hat sich die Flexibilität deutlich erhöht. Dies führt jedoch auch zu einer engeren Bindung an Schlüssellieferanten, was ein gewisses Risiko darstellt. Die Zusammenarbeit mit Großhandelspartnern im Inland eröffnet Remeha eine Reihe von Chancen, da wesentliche Umsätze erzielt werden können, sie stellt aber auch ein gewisses Risiko dar. Die Gesellschaft finanziert sich im Konzern der BDR Thermea-Gruppe. Liquiditätsüberschüsse werden im Rahmen einer Cash-Pool-Vereinbarung an die BAXI Holding GmbH abgeführt. Die daraus resultierende Forderung an den Gesellschafter stellt einen wesentlichen Aktivposten in der Bilanz dar, dessen Werthaltigkeit laufend überprüft wird. Aufgrund der Einbindung in die Cash-Pool Vereinbarung mit der BAXI Holding GmbH bestehen keine Liquiditätsrisiken. Derivative Finanzinstrumente bestehen nicht. Wesentliche Ausfallrisiken bei Forderungen werden nicht gesehen. Die Forderungen werden laufend überwacht und bestehenden Risiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Wesentliche Währungsrisiken bestehen nicht. D. Chancen der künftigen Entwicklung und PrognoseDurch die Zugehörigkeit zur BDR Thermea Group B.V. gehört Remeha zu einem der großen europäischen Anbieter von Heiztechnik mit den Zielen, moderne Produkte von guter Qualität sowie Dienstleistungen von hohem Niveau anzubieten. Die Gruppenzugehörigkeit bietet Remeha einen weiten Zugang zu neuen Technologien und Märkten, aber auch zu Einsparpotenzialen bei der Beschaffung. Bedingt durch das nach unserer Auffassung hohe Qualitätsniveau, gewährt Remeha seinen Kunden zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung eine 5-Jahre-Systemgarantie für Wärmeerzeuger, die mit Remeha Zubehören kombiniert und registriert werden. Diese zusätzliche Garantie gibt dem Kunden unseres Erachtens ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen, wodurch auch langfristig Wachstumschancen und Marktanteilsgewinne realisiert werden sollen. Eine gefestigte Partnerschaft mit der gesamten Bandbreite des Heizungs- und Sanitärgroßhandels sowie kontinuierliche Anpassungen des Produktprogramms, inklusive dem Ausbau auch in Richtung der regenerativen Energien und Klimatechnik bilden nach unserer Einschätzung eine gute Ausgangsposition für unser Ziel, weitere Marktanteile im deutschen Heizungsmarkt zu gewinnen. Dies möchten wir aktiv durch eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Marke Remeha und den Ausbau des Projektgeschäfts sowie eine intensivere Marktbearbeitung mit Fokus auf Partner im Handwerk erreichen. Umsatzsteigerungen in den kommenden Jahren sind somit nach unserer Auffassung im Wesentlichen möglich durch Marktanteilsgewinnung und die Einführung neuer Produkte, insbesondere im Wärmepumpensegment. Das Verhalten des Wettbewerbs wird hier ein gewisses Risiko darstellen. Dennoch sehen wir hier gute Ertragsaussichten, insbesondere durch unser breites Produktprogramm der Heiztechnik. Hier unterstützen die durch die Konzernzugehörigkeit bestehenden Vertriebskanäle sowie umfangreiche Maßnahmen zur Sicherstellung einer überdurchschnittlichen Qualität. Die beschriebenen Rahmenbedingungen und Herausforderungen, erfordern für Remeha ein Ohr direkt am Markt, um sich verändernde Voraussetzungen zu erkennen und proaktiv voranzugehen. Die Zugehörigkeit zur BDR Thermea Group, das daraus resultierende Wissen und die Skalenvorteile wollen wir nutzen, um die Effizienz unserer Systeme und Prozesse zu steigern und einen höheren Mehrwert für unseren Kunden zu schaffen. Um die erwartete Umsatzentwicklung und die strategischen Ansätze vor dem Hintergrund nachhaltig zu unterstützen, planen wir unsere Mitarbeiterbasis stabil zu halten. Wir rechnen im nächsten Geschäftsjahr mit leicht sinkenden Umsätzen und einer damit einhergehenden leichten Ergebnisverschlechterung (finanzielle Leistungsindikatoren). Die Prognose basiert auf der Annahme, dass der Umbau der Förderlandschaft und die Energiewende noch Zeit brauchen um die notwendige Akzeptanz im SHK - Handwerk und beim Verbraucher zu bekommen. Für den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken wurden nicht festgestellt.
Emsdetten, den 24. April 2024 Remeha GmbH Christian Sieg
1 Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024,
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI),
Seite 21, Stand: Februar 2024
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Remeha GmbH, Emsdetten, ist beim Registergericht Steinfurt unter der Handelsregisternummer HR B 4655 gemeldet. Die Remeha GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gesellschafterin der Remeha GmbH, Emsdetten, ist die BAXI Holding GmbH, Rastede. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Berücksichtigung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Bestimmung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern erfolgt regelmäßig in Anlehnung an die durch die Finanzverwaltung veröffentlichten branchenbezogenen Abschreibungstabellen. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt fünf Jahre. Die Nutzungsdauer des Sachvermögens beträgt zwischen drei und 25 Jahren. Die Vermögensgegenstände bis EUR 250 Netto Anschaffungskosten werden im Jahr der Anschaffung sofort als abzugsfähiger Aufwand erfasst. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bilanziert. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 256 HGB (Verbrauchsfolgeverfahren FIFO (First In First Out)) unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der flüssigen Mittel erfolgt zu Nominal-/Nennwerten. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird nicht mehr der auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74 %) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre. Für 2023 wurde ein Zins von 1,82 % angewendet. Die Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2. S. 2 HGB, den Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren anzuwenden, wurde in Anspruch genommen. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 3,3 % und für die Fluktuation wurde 1 % berücksichtigt. Zudem wurden die Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Differenzbetrag (TEUR 14), der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt, ist in der Ergebnisabführung mit enthalten und hat folglich keiner Abführungssperre unterlegen. Die Auswirkungen der Änderung des Rechnungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrags ermittelt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Betrachtung notwendig ist. Langfristige sonstige Rückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Bei der erstmaligen Erfassung einer Rückstellung wird die Nettomethode angewendet. Verbindlichkeiten werden zum jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Falle einer sich insgesamt aus der Differenz zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergebenden zukünftigen Steuerentlastung wird von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand aus der Steuerumlage vom Organträger wird im Geschäftsjahr 2023 im Posten "Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne" ausgewiesen um dem konzerneinheitlichen Ausweis zu entsprechen. Der Vorjahresausweis wurde aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst. Im Vorjahresabschluss wurde der Aufwand der Steuerumlage bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag gezeigt. III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 195 (Vj: TEUR 34) und sonstige Forderungen mit TEUR 19.345 (Vj.: TEUR 12.234). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 19.345 (Vj.: TEUR 10.860) enthalten, die sonstige Forderungen (Cash Pooling) betrafen. Eigenkapital Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die BAXI Holding GmbH, Rastede, abgeführt. Sonst ige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.471 enthalten insbesondere Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.525 für Garantieleistungen. Weiterhin sind Rückstellungen für Bonuszahlungen an Kunden (TEUR 1.462) sowie für ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 646) enthalten. Verbindlichkeiten Sämtlich Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 5.885 (Vj.: TEUR 2.234), die sonstige Verbindlichkeiten (Gewinnabführung) betreffen. Die restlichen Verbindlichkeiten (T€ 3.326, Vorjahr: T€ 3.483) gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Umsatzerlöse Sämtliche Umsätze werden im Inland erzielt. Die Umsätze entfallen mit EUR 95,4 Mio. (Vj.: EUR 73,3 Mio.) auf Umsätze aus dem Vertrieb von Erzeugnissen der Heizungstechnik, mit EUR 2,3 Mio. (Vj.: EUR 2,0 Mio.) auf Kundendienst sowie mit EUR 14,9 Mio. (Vj.: 10,3 Mio). auf Boni und Skonti. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 489 (Vj: TEUR 832) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Steueraufwand nach Mindeststeuergesetz Der tatsächliche Steueraufwand nach dem Mindeststeuergesetz beträgt €0. Da das Mindeststeuergesetz erstmals anzuwenden ist für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen, kann sich für Geschäftsjahre, die zum 31. Dezember 2023 enden, grundsätzlich kein tatsächlicher Steueraufwand oder ertrag aus dem Mindeststeuergesetz ergeben. Auch zukünftig wird nicht erwartet, dass eine Ergänzungssteuer zu zahlen ist, da der Mindestsatz bei 15 % liegt und die Gesellschaft eine steuerliche Organschaft mit der Gesellschafterin hat. IV. Ergänzende AngabenHaftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen von TEUR 575.000 (Vj. TEUR 480.000). Für die Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB Es ergeben sich Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von TEUR 1.244. Hiervon sind fällig:
Der Vorteil der Miet- und Leasingverträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben. Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr 2023 sind Abschlussprüferhonorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 38 (Vj.: TEUR 37) angefallen. Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 163 (Vj.: 157) Angestellte, davon 43 Frauen und 120 Männer beschäftigt. N achtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Angaben zu Organen der Gesellschaft Als Geschäftsführer waren bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet. Die Pensionsrückstellung für ehemalige Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen beträgt TEUR 742 (Vj.: TEUR 738). An ehemalige Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen wurden in 2023 TEUR 62 (Vj.: TEUR 62) Pensionszahlungen geleistet. Konzernabschluss Die Remeha GmbH, Emsdetten, wird in den Konzernabschluss der Remeha Group B.V., Apeldoorn/Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt (Mutterunternehmen des kleinsten und größten Konsolidierungskreises). Der Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft in Apeldoorn/Niederlande offengelegt.
Emsdetten, den 24. April 2024 Remeha GmbH Christian Sieg Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Remeha GmbH, Emsdetten Prüfungsurtei le Wir haben den Jahresabschluss der Remeha GmbH, Emsdetten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Remeha GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. G rundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 24. April 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Thomas Dräger, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefanie Behmenburg, Wirtschaftsprüfer
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