Generali Engagement Solutions GmbH

Adenauerring 9, 81737 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 223259
Vorher
Dialog Fixed Assets GmbHCosmos Fixed Assets GmbHGenerali Vitality GmbH
Eingetragen
10.12.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Sowohl der Betrieb eines Programms zur Förderung eines gesundheitsbewussten Verhaltens als auch der Betrieb von Programmen im Rahmen von innovativen und vernetzten Versicherungslösungen, welche ein präventives und bewusstes Verhalten fördern sowie verwandte Geschäfte und alle Tätigkeiten, die diesem Zweck unmittelbar oder mittelbar förderlich sind

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Menciotti
seit 30.4.2024
Prokura
Nicoleta-Adina Gaspar
seit 14.11.2023
Prokura
Matteo Dragoni
seit 14.11.2023
Prokura
Carloaugusto Mironici
seit 14.4.2022
Geschäftsführer
Peter Stockhammer
seit 21.1.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Assicurazioni Generali S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Assicurazioni Generali S.p.A.
Italy
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Generali Engagement Solutions GmbH (vormals: Generali Vitality GmbH)

München

Jahresabschluss 2023 "Generali Engagement Solutions GmbH"

Geschäftsbericht Generali Engagement Solutions GmbH 2023

Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen und Texten Rundungsdifferenzen auftreten.

Geschäftsführung

Carloaugusto Mironici seit 1.1.2023

Vorsitzender der Geschäftsführung Finance

Mariella Niederkofler

Mitglied der Geschäftsführung Strategy seit 1.1.2023

Vincenzo Reina

Mitglied der Geschäftsführung Strategy bis 30.4.2023

Kathrin Schwidder

Mitglied der Geschäftsführung Strategy seit 1.8.2023

Peter Stockhammer

Mitglied der Geschäftsführung Business Development, Sales and Marketing, HR

Lagebericht

Gesamtwirtschaftliche Lage

Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2023 durch eine globale Schwäche der Industriekonjunktur bei gleichzeitig nachlassender Inflation sowie durch eine zunehmend restriktive Geldpolitik gekennzeichnet. Die geopolitischen Spannungen weiteten sich aus, insbesondere durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und die aufflammenden Konflikte in Nahost. Nachdem die Konjunktur in Deutschland im 1. Halbjahr 2023 nahezu stagnierte, rutschte sie im 2. Halbjahr in die Rezession. Im Vergleich zum Vorjahr ging das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 zurück - und zwar um 0,1%. Verursacht wurde dieser Rückgang vor allem durch eine Schwäche des realen privaten Konsums, während gleichzeitig auch die Staatsnachfrage und die Exporte abnahmen. Der private Konsum wurde insbesondere durch die hohe, aber im Jahresverlauf nachlassende Inflation gehemmt. Trotz hoher Nominallohn-Abschlüsse gingen die Reallöhne zu Jahresbeginn noch zurück, drehten mit der nachlassenden Inflation dann jedoch ins Positive. Die Inflationsrate gab im 4. Quartal spürbar nach. Die Energiekomponente wirkte aufgrund von sinkenden Energiepreisen und Basiseffekten disinflationär, während vor allem Nahrungsmittel weiter hohe Preissteigerungsraten aufwiesen. Für das Gesamtjahr 2023 betrug die harmonisierte Inflationsrate 6,0%, nach 8,7% im Vorjahr.

Die Konjunktur im Euroraum konnte im 2. Halbjahr eine technische Rezession knapp vermeiden. Insgesamt ist der Euroraum jedoch weniger exportabhängig und weniger durch das verarbeitende Gewerbe geprägt als Deutschland, sodass wir für das Gesamtjahr ein bescheidenes Wachstum von 0,5% erwarten. Die Inflation hat im Euroraum im Jahresverlauf ebenfalls deutlich nachgelassen und betrug im Jahresdurchschnitt 2023 5,5%. Aufgrund der hohen Inflation hat die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik deutlich gestrafft und damit zu einer nachlassenden gesamtwirtschaftlichen Nachfrage beigetragen. Sie hat den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die Einlagenfazilität schrittweise bis Mitte September auf 4,5% bzw. 4% erhöht, danach aber unverändert belassen. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat zudem beschlossen, die Tilgungsbeträge aus dem Vermögensankaufsprogramm (Asset Purchase Programme) ab Juli 2023 nicht wieder anzulegen. Im Dezember kündigte die EZB an, dass dies auch für das Pandemie-Notfallankaufprogramm (Pandemic Emergency Purchase Programme - PEPP) ab dem zweiten Halbjahr 2024 geschehen soll.

Auch in den USA wurde die Geldpolitik stark gestrafft, mit einem Zinsband für die Leitzinsen von 5,25% bis 5,5%. Im Gegensatz zu Europa und anderen Teilen der Welt blieb hier die Konjunktur jedoch widerstandsfähiger, was in erster Linie auf einen robusten Dienstleistungskonsum sowie einen Fokus von Investitionen auf immaterielle Wirtschaftsgüter zurückzuführen war. Die Inflation hat sich ebenfalls abgeschwächt und lag im Jahr 2023 bei 4,2%, nach 8,0% im Vorjahr. In China dagegen hat sich der Boom nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen als kurzlebig erwiesen. Der Bausektor stellt weiterhin die Hauptbelastung dar. Die Jahresinflationsrate fiel mit 0,2% äußerst gering aus, nach rund 2,0% im Vorjahr.

Finanzmärkte

Im Jahr 2023 dominierten zunächst die hohe Inflation sowie die Auswirkungen der Leitzinsanhebungen das Marktgeschehen. Die Pleite der Silicon Valley Bank im März ließ vorübergehend Befürchtungen hinsichtlich der Stabilität des Finanzsektors aufkommen. Zu Beginn des Sommers beförderte der nunmehr deutliche Rückgang der Inflationsraten von ihren Spitzenwerten die Erwartung, dass die Stagflation überwunden werden könnte. Im Verlauf des dritten Quartals setzte sich zudem die Erwartung durch, dass sowohl die Fed als auch die EZB keine weiteren Leitzinsanhebungen planen. Trotz Unsicherheiten auf Grund gestiegener geopolitischer Risiken nahm der Optimismus an den Märkten zu, getrieben von der Erwartung rückläufiger Leitzinsen im Jahr 2024.

In diesem Umfeld sank die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen im Verlauf des Jahres. Sie stieg zunächst allerdings bis weit in das Jahr hinein bis auf 3%. Dabei machte sich an den Märkten auch der Entzug von Liquidität seitens der EZB sowie der Stopp von Reinvestitionen auslaufender Staatsanleihen bemerkbar, die unter dem Vermögensankaufsprogramm (Asset Purchase Programme) erworben wurden. Im Zuge niedrigerer Inflationsraten und einer rezessiven Konjunktur begann diese Rendite aber wieder zu sinken. Am Jahresende lag sie bei 2,03%, nach 2,56% ein Jahr zuvor. Im Euroraum engte sich die Renditedifferenz zwischen Anleihen der südeuropäischen Länder und Bundesanleihen ein, diese Volkswirtschaften profitierten unter anderem von Höherstufungen durch Ratingagenturen und zeigten sich konjunkturell wesentlich stärker als Deutschland.

Über das gesamte Jahr tendierten die Aktienmärkte aufwärts: Im Schlussquartal trugen vor allem Spekulationen über eine geldpolitische Wende der Zentralbanken zusammen mit der Erwartung einer in den USA soliden und im Euroraum sich aufhellenden Konjunktur zu einer Aufwärtsbewegung bei. Der US-Aktienmarkt gewann über das Jahr 24,2%, der europäische Markt nahm mit 16% etwas weniger zu. Der Euro gewann über das Jahr an Wert gegenüber dem US-Dollar.

Geschäftsentwicklung der Generali Engagement Solutions GmbH

Wirtschaftliche Lage

2023 war die Generali Engagement Solutions GmbH erstmals ein ganzes Jahr lang sowohl mit ihrer Produktlinie Generali Vitality in 7 Ländern als auch mit der im November 2022 eingeführten neuen Produktlinie Smart Mobility am Markt. Das Unternehmen soll mittelfristig durch Diversifizierung und einen wachsenden Kundenstamm profitabel werden.

Die Generali Engagement Solutions GmbH erhält für die von ihr erbrachten Leistungen eine kostendeckende Vergütung von den Unternehmen der internationalen Generali Gruppe, die ihren Kunden die Programme Generali Vitality und Smart Mobility anbieten. Die Preise werden nach dem Vollkostenprinzip mit einem Gewinnaufschlag kalkuliert, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Haupteinnahmequellen der Generali Engagement Solutions GmbH sind daher die Generali Vitality- und Smart Mobility-Mitgliedsbeiträge sowie der oben genannte Gewinnaufschlag.

Die Einnahmen aus den Generali Vitality- und Smart Mobility-Mitgliedsbeiträgen decken drei Kostensäulen ab: die Kosten, die durch das Angebot von Gutscheinen an Partner entstehen, die Kosten für den Betrieb der Gesellschaft und die Steuern (Mehrwertsteuer).

Vermögenslage und Finanzlage

Die Aktivseite der Bilanz besteht hauptsächlich aus dem Anlagevermögen in Höhe von 31.746,1 Tsd. € und dem Umlaufvermögen in Höhe von 10.106,7 Tsd. €, das hauptsächlich aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Bankguthaben besteht.

Auf der Passivseite sind die Hauptbestandteile Eigenkapital in Höhe von 36.959,9 Tsd. €, Rückstellungen in Höhe von 4.973,5 Tsd. € und Verbindlichkeiten in Höhe von 282,2 Tsd. €.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen 2023 23.145,8 Tsd. € (Vj. 22.946,4 Tsd. €). Sie resultieren überwiegend aus den für Konzernunternehmen erbrachten Leistungen.

Die Hauptaufwendungen der GuV sind der Materialaufwand mit 18.241,6 Tsd. € (Vj. 18.052,7 Tsd. €), der Personalaufwand mit 3.529,1 Tsd. € (Vj. 3.787,3 Tsd. €) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 4.242,5 Tsd. € (Vj. 4.424,2 Tsd. €). Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus Aufwendungen für konzerninterne Dienstleistungen, Zahlungen an Partnerunternehmen für gewährte Kundenrabatte und Aufwendungen für Software.

Das Geschäftsergebnis zum Ende des Jahres 2023 beträgt 2.147,7 Tsd. € Verlust (Vj. 1.945,7 Tsd. € Verlust).

Die Prognose für 2023 ging von einer Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr aus, auch wenn die Gesellschaft weiter in den Ausbau des Geschäftsfeldes investiert und die tatsächlichen Ergebnisse den Erwartungen entsprechen. Aufgrund des Beherrschungsvertrages zwischen der Generali Engagement Solutions GmbH und der Assicurazioni Generali S.p.A. ist der Verlust von letzterer zu tragen. Aus dem genannten Vertrag resultiert ein Jahresüberschuss von Null.

Sonstiges

Die Assicurazioni Generali S.p.A. ist alleinige Gesellschafterin der Generali Engagement Solutions GmbH. Die Assicurazioni Generali S.p.A. hat ihren Sitz in Triest/Italien.

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung

Bei der Generali Engagement Solutions GmbH stehen die potenziellen Risiken, die den ordnungsgemäßen Ablauf der Programme und der damit einhergehenden Geschäfte beeinträchtigen können, im Fokus des Managements.

Für die Durchführung der Generali Vitality und Smart Mobility Programme haben der Datenschutz sowie die Sicherstellung des IT-Betriebs und die damit verbundene Verfügbarkeit und Sicherheit der Systeme und Daten sowie die technische Weiterentwicklung der Prozesse zentrale Bedeutung. Der IT-Betrieb der Generali Engagement Solutions GmbH wird in Dienstleistung durch die IT-Abteilung der Generali Deutschland AG sowie der Discovery Health Proprietary Limited erbracht. Steigenden technischen Anforderungen wird mit der Modernisierung und dem Ausbau der IT-Infrastruktur begegnet. Mit den getroffenen technischen und organisatorischen Vorsorgemaßnahmen ist der IT-Betrieb der Generali Engagement Solutions GmbH auch künftig sichergestellt.

Neben den Datenschutz- und IT-Risiken können Risiken aus dem allgemeinen Geschäftsbetrieb entstehen. Dies können insbesondere Risiken im Rahmen der Rechnungslegung sein. Die Funktionen des Rechnungswesens werden im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages durch die Generali Deutschland AG wahrgenommen. Die ordnungsgemäße Durchführung der Bilanzierung wird durch Prozessdokumentationen, Arbeitsanweisungen und Stellvertreterregelungen gewährleistet. Zur Vermeidung von Missbrauch werden Funktionstrennungen und adäquate Kontrollen, wie z. B. "4-Augen"-Kontrollen, eingesetzt. Die Bilanzierung nach der aktuellen Rechtslage wird durch die laufende Fortbildung der Mitarbeiter sichergestellt. Zusätzlich erbringt die Generali Deutschland AG Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Investment Monitoring/Treasury, HR und Datenschutz. Das Risikomanagement der ausgelagerten Prozesse und der damit verbundenen Risiken ist in das Risikomanagementsystem der Generali Deutschland AG integriert. Die Dienstleistungsverträge enthalten ausreichend Weisungs- und Kontrollrechte. Darüber hinaus ist die Generali Engagement Solutions GmbH in internationale Auditaktivitäten eingebunden.

Insgesamt wird den Risiken aus dem allgemeinen Geschäftsbetrieb mit dem Internen Kontrollsystem begegnet. Hierbei wirken z.B. klare Kompetenz- und Zugriffsregelungen sowie nachgelagerte Kontrollen in den Arbeitsabläufen eventuellen Schäden durch vorsätzlich verursachte Handlungen entgegen.

Die Generali Engagement Solutions GmbH ist durch den Betrieb der Generali Vitality und Smart Mobility Programme mit Bezug auf das Versicherungsgeschäft darüber hinaus auch den allgemeinen Marktrisiken sowie mittelbar auch den regulatorischen Entwicklungen im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgeschäft ausgesetzt. Das Controlling der Ergebnis- und Kostenentwicklung der Generali Engagement Solutions GmbH ist in das Controlling der Assicurazioni Generali S.p.A. eingebunden. In der Analyse der Umsatz- und Ergebnistrends werden dabei auch Veränderungen wirtschaftlicher oder gesetzlicher Rahmenbedingungen im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgeschäft berücksichtigt. Somit erhält die Geschäftsleitung regelmäßig aktuelle Informationen über die Geschäftsentwicklung und kann so kontinuierlich risikosteuernd eingreifen.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Entwicklungen zu erkennen, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft führen können.

Chancen und Ausblick für die Generali Engagement Solutions GmbH

Die Generali Engagement Solutions GmbH will ihre Präsenz in Europa ausbauen, indem sie neue Märkte erschließt und ihr Potenzial ausschöpft. Außerdem wird das Unternehmen seinen Kundenstamm in den bestehenden Märkten, in denen seine Programme angeboten werden, erweitern.

Die Investition in das neue V1-System und die Entwicklung einer maßgeschneiderten Premium-Plattform haben das Kundenangebot des Unternehmens verbessert. Im Jahr 2022 wurde Generali Vitality in der Tschechischen Republik und in Polen eingeführt und das Produkt Smart Mobility wurde in Deutschland auf den Markt gebracht. Das Ziel der Generali Engagement Solutions GmbH für 2023 war es, ihre Marktposition in allen derzeit 7 Live-Märkten zu festigen.

Das Unternehmen erwartet eine weitere Steigerung des Umsatzes durch ein hohes Maß an kundenorientiertem Service. Das Ziel der Generali Engagement Solution GmbH ist es, das Kostenmanagement zu optimieren, um qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu geringeren Kosten anbieten zu können.

Das Unternehmen plant, das Geschäftsergebnis im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht zu verbessern, abhängig vom Umsatzvolumen in den abgedeckten Ländern und in den bestehenden Geschäftsfeldern sowie von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa.

Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 31.745.579,00 34.882.081,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
31.745.579,00 34.832.031,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 0,00 0,00
2. Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 537,00 15.312,00
537,00 15.312,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
31.746.116,00 34.897.393,00
B. Umlaufvermögen
1. Verrate 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.811,52 21.377,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
daran an Gesellschafter: 2.147.727,39 € (Vj. 1.945.683,17 €) 6.604.230,52 5.505.998,35
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 169.671,65 191.133,33
4. Sonstige Vermögensgegenstände 274.360.34 407.938,35
7.096.074,03 6.126.452,89
III. Wertpapiere 0,00 0,00
IV. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 3.010.662,12 2.838.368,95
10.106.736,15 8.964.821,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 404.063,01 543.298,48
404.068,01 543.298,48
D. Akt. Unterschiedbetrag Vermögensrechnung 0,00 0,00
0,00 0,00
Summe der Aktiva 42.256.920,16 44.405.513,32

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kaptal 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 36.711.208,85 30.711.208,85
III. Gewinnrücklage 0,00 0,00
IV. Gewinn/Verlustvortrag -1.302,87 -1.302,87
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 0,00
36.959.905,98 30.959.905,98
B. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen 216.274,00 429.930,00
II. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
III. Sonstige Rückstellungen 4.757.183,57 4.413.646,83
4.973.457,57 4.843.576,83
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: 103.944,14 € (Vj. 128.856,44 €) 103.944,14 128.856,44
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen,
davon gegenüber Gesellschaftern: 0,00 € Vorjahr: 7.027.431,82 €)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 81.617,80 € (Vorjahr: 8.375.328,43 €) 81.617,80 8.375.328,43
III. Sonstige Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: 96.666,84 € (Vj. 60.011,82 €)
davon aus Steuern: 50.776,90 € (Vj. 48.751,14 €) 96.666,84 60.011,82
282.228,78 8.564.196,69
D Rechnungsabgrenzungsposten 41.327,83 37.833,82
41.327,83 37.833,82
Summe der Passiva 42.256.920,16 44.405.513,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1 Umsatzerlöse
a) Provisionserträge 0,00 0,00 0,00
b) Übrige Erlöse 23.145.844,22 23.145.844,22 22.946.421,99
2. Bestandsveränderung 0,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.920.440,47 4.531.784,93
davon Erträge nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB 0 € (Vorjahr: 0 €)
4. Materialaufwand 18.241.613,30 18.052.746,84
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.171.013,49 3.150.866,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung 358.078,06 636.464,38
davon für Altersvorsorge - 128.226,41 € (Vj. 208.274,38 €) 3.529.091,55 3.787.330,93
6. Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.091.272,73 3.087.269,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.242.523,40 4.424.197,90
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB 0 € (Vorjahr: 0 €)
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 90.562,09 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen: 7.005,77 € (Vj.: 0,00 €)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 177.430,60 55.145,83
davon an verbundene Unternehmen: 169.734,53 € (Vj. 48.515,66 €)
14. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.037,97 15.643,77
16. Ergebnis nach Steuern -2.147.122,77 -1.944.128,29
17. Sonstige Steuern 604,62 1.554,88
18. Erträge aus Verlustübernahme 2.147.727,39 1.945.683,17
19. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Generali Engagement Solutions GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 223259.

Bei der Gesellschaft handelt es sich gemäß § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Maßgebliche Rechtsvorschriften

Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie des GmbH-Gesetzes erstellt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurden bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet, so dass bei Posten, die nicht Bestandteil einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB sind, sämtliche fremdwährungsbedingten Wertänderungen erfolgswirksam erfasst wurden. Fremdwährungsbedingte Wertänderungen von Rückstellungen wurden unabhängig von der Laufzeit erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung der Zahlungen in Fremdwährung erfolgte mit dem entsprechenden Devisenkassakurs.

Bilanzwertermittlung Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Software-Nutzungsrechte wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die gewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Anzahlungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert erfolgten gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB nur bei einer dauerhaften Wertminderung.

Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten

Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Latente Steuern

Die Gesellschaft könnte aktive latente Steuern ausweisen. Sie macht von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch. Die latenten Steuern wurden unter Anwendung eines Steuersatzes von 32,98% ermittelt. Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die zu passiven latenten Steuern führen würden, liegen nicht vor.

Wertaufholung

Bei allen Vermögensgegenständen wurde das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB beachtet.

Bilanzwertermittlung Passiva

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 HGB ermittelt. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected Unit Credit-Methode (PUC-Methode, Anwartschaftsbarwertverfahren) angewandt. Die Ermittlung der Rückstellung erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Heubeck unter Berücksichtigung zukünftiger Einflussfaktoren, wie einer angemessenen Renten- und Gehaltssteigerungsrate mit jeweils 2% bzw. 3% und einer unternehmensindividuellen Fluktuationsrate. Es wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Rückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz zu bewerten, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Im Jahr 2016 wurde der § 253 HGB dahingehend angepasst, dass der Zeitraum für die Durchschnittsbildung bei der Ermittlung des HGB-Rechnungszinssatzes für die Ermittlung von Pensionsrückstellungen von 7 auf 10 Jahre erhöht wurde. Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des HGB-Rechnungszinses für die Pensionsrückstellung als Unterschied zwischen dem bilanziellen Ansatz der Pensionsrückstellungen auf Basis des 10-Jahres-Durchschnitts und der Bewertung auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts beläuft sich auf 5 Tsd. € (Vorjahr: 50 Tsd. €). Zum 31. Dezember 2023 wird auf Basis der bis zum 31. Oktober 2023 (vorgezogener Inventurstichtag) vorliegenden Daten ein prognostizierter 10-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,83% bzw. ein prognostizierter 7-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,76% berücksichtigt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Vortrag zum 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen Stand am 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 47.027.558,65 -48.944,2/ 0,00 0.00 46.978.614,38
47.027.558.65 48.944.27 0,00 0,00 46.978.614,38
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1776,90 0.00 0,00 0,00 1.776,90
o) Kraftfahrzeuge 138.895,22 0.00 138.895,22 0,00 0,00
c) Hardware 960,41 0.00 0,00 0,00 960,41
141.632,53 0,00 138.895,22 0,00 2.737,31
Gesamt 47.169.191,18 -48.944,27 138.895,22 0,00 46.981.351,69
Abschreibungen Vortrag zum 1.1.2023
Abschreibungen des GJ
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit Abgängen
Stand am 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 12.145.477,65 3.087.557,73 0,00 15.233.035,38
12.145.477,65 3.087.557,73 0,00 15.233.035,38
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.017,90 222,00 0,00 1.239,90
b) Kraftfahrzeuge 124.342,22 3.493,00 -127.835,22 0,00
c) Hardware 960,41 0,00 0.00 960,41
126.320,53 3.715,00 -127.835,22 2.200,31
Gesamt 12.271.798,18 3.091.272,73 -127.835,22 15.235.235,69
Buchwert 31.12.2022
31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 34.882.081,00 31.745.579,00
34.882.081.00 31.745.579,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 759,00 537,00
bi Kraftfahrzeuge 14.553,00 0,00
c) Hardware 0,00 0,00
15.312,00 537,00
Gesamt 34.897.393,00 31.746.116,00

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Erläuterungen zur Bilanz - Passiva

Eigenkapital

Im Geschäftsjahr wurde die Kapitalrücklage durch eine Einzahlung der Gesellschafterin um 6.000 Tsd. € erhöht.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Es bestehen ungedeckte Pensionszusagen an Mitarbeiter in Höhe von 216 Tsd. € (Vj. 430 Tsd. €).

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023
Tsd. €
31.12.2022
Tsd. €
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 4.097 3.705
Rückstellung für Erfolgsvergütung 378 428
Rückstellung für Impatriates 200 200
Rückstellung für Urlaub und Gleitzeitguthaben 75 74
übrige sonstige Rückstellungen 8 7
Summe 4.757 4.414

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Es handelt sich um eingegangene, aber noch nicht bearbeitete Rechnungen im Wesentlichen für Dienstleistungen und Lizenzgebühren.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Das im Geschäftsjahr fällige Darlehen von der Gesellschafterin in Höhe von 7.000 Tsd. € wurde vollständig zurückgezahlt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultierten überwiegend aus den für Konzernunternehmen erbrachten Dienstleistungen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten Erstattungen für bestimmte von der Generali Engagement Solutions GmbH geleistete Zahlungen an Partnerunternehmen für an Kunden gewährte Rabatte in Höhe von 3.539 Tsd. € (Vj. 3.678 Tsd. €), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 304 Tsd. € (Vj. 566 Tsd. €) und Wechselkursgewinne von 24 Tsd. € (Vj. 22 Tsd. €).

Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrafen überwiegend Aufwendungen für konzerninterne Dienstleistungen, Zahlungen an Partnerunternehmen für an Kunden gewährte Rabatte sowie Aufwendungen für IT-Dienstleistungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrafen im Wesentlichen sonstige verschiedene Kosten in Höhe von 2.316 Tsd. € (Vj. 1.792 Tsd. €), Aufwendungen für IT in Höhe von 936 Tsd. € (Vj. 1.169 Tsd. €) und konzerninterne Dienstleistungen in Höhe von 477 Tsd. € (Vj. 928 Tsd. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthielten Wechselkursverluste in Höhe von 4 Tsd. € (Vj. 1 Tsd. €).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten enthielt Zinsaufwendungen für Cash Pooling in Höhe von 151 Tsd. € (Vj. 2 Tsd. €), Zinsaufwendungen aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von 19 Tsd. € (Vj. 46 Tsd. €) sowie Aufwendungen aus der Zinszuführung zu Pensionsrückstellungen in Höhe von 8 Tsd. € (Vj. 7 Tsd. €).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 155 Tsd. € (Vj. 84 Tsd. €), davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 82 Tsd. € (Vj. 84 Tsd. €).

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023 2022
Leitende Angestellte 4 4
Angestellte 21 20
Gesamt 24 24

Bezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 Satz 1 HGB.

Gewährte Vorschüsse und Kredite sowie Haftungsverhältnisse

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Zu ihren Gunsten bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Mitglieder der Geschäftsführung

Die Mitglieder der Geschäftsführung sind am Anfang dieses Berichts aufgeführt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers aufgeteilt nach Leistungsarten wird im Konzernabschluss der Assicurazioni Generali S.p.A. angegeben.

Globale Mindeststeuer

Am 27. Dezember 2023 wurde das Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) im Bundessteuerblatt veröffentlicht. Es soll eine effektive Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen in Höhe von 15% sicherstellen, unabhängig davon in welchen Ländern diese Gewinne angefallen sind (Bekämpfung sog. Steueroasen). Wird diese effektive Steuerlast nicht bereits durch die Anwendung der weiterhin gültigen nationalen steuerlichen Vorschriften (in Deutschland z.B. des Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuergesetzes) erreicht, wird eine Ergänzungssteuer erhoben. Das Gesetz ist erstmals auf das Geschäftsjahr 2024 anzuwenden und hat keine Auswirkung auf den Jahresabschluss 2023.

Als Teil der Generali Group unterliegt unsere Gesellschaft den Regelungen der globalen Mindestbesteuerung. Im Rahmen eines internationalen Projektes legen wir die Grundlagen, um deren Anforderungen zu erfüllen (u.a. Steuererklärungspflichten). Weil die Bemessungsgrundlage für die globale Mindestbesteuerung von der weiterhin gültigen nationalen Steuerbemessungsgrundlage abweicht, können gegenwärtig keine quantitativen Aussagen getroffen werden.

Beherrschungsvertrag

Zwischen der Assicurazioni Generali S.p.A. als herrschendem Unternehmen und der Generali Engagement Solutions GmbH besteht ein Beherrschungsvertrag.

Konzernverbindungen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Assicurazioni Generali S.p.A. (Triest/Italien). Die Assicurazioni Generali S.p.A. erstellt einen Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) für die gesamte Generali Gruppe. Sie hinterlegt ihn an ihrem Geschäftssitz und reicht ihn beim italienischen Handelsregister ein.

Nachtragsbericht

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

München, den 7. März 2024

Generali Engagement Solutions GmbH

Die gesetzlichen Vertreter

Carloaugusto Mironici

Mariella Niederkofler

Kathrin Schwidder

Peter Stockhammer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Generali Engagement Solutions GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Generali Engagement Solutions GmbH, München, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Generali Engagement Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der

Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 25. März 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hildebrand, Wirtschaftsprüfer

gez. Feemers, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung: 18.4.2024

Nachrichten & Medien

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