Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 8476
Vorher
Intertent GmbH
Eingetragen
8.1.2020
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen VermögensgüternTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Produktion, der Vertrieb, die Vermittlung und insbesondere die Vermietung von Zelten und Zeltzubehör aller Art, - der Anund Verkauf sowie die An- und Vermietung von Veranstaltungszubehör aller Art, - die Beratung, die Planung und Durchführung von Veranstaltungen aller Art, - das Pachten eines Betriebes der Zelt und Veranstaltungsbranche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claudia Schefzick
seit 21.2.2020
Prokura
Wouter Roland Zick
seit 8.1.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DTS Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DTS Holding B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INTERSETTLE GmbH

Recklinghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlage des Unternehmens

Die Intersettle GmbH (im Folgenden auch Intersettle) ist ein Anbieter im Verleih von Zelten, Pagoden, Zelthallen, Hallen und in der Vermietung von qualitativ hochwertigen, temporären Raumlösungen für Gewerbe, Industrie, Handel, Organisationen und den öffentlichen Sektor.

Das Organigramm, respektive die Struktur der Dutch Tent Solutions Holding, zu der die Intersettle GmbH gehört, stellt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wie folgt dar:

Die DTS Holding BV ist Muttergesellschaft der folgenden Gesellschaften:

- Intertent BV (100%)

- InterSettle BV (100%)

- Intersettle GmbH (100%)

2. Wirtschaftsbericht

Allgemeine Rahmenbedingungen

Aufgrund der stark angestiegenen Inflation und der entsprechend deutlichen geldpolitischen Reaktionen war zum Jahreswechsel 2022/2023 die Unsicherheit groß und es wurde verbreitet mit einer ausgeprägten Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität gerechnet.

Letztendlich entwickelte sich die Weltkonjunktur besser als erwartet, auch wenn es zu keiner nennenswerten konjunkturellen Belebung kam und die hohe Inflation nur sukzessive wieder zurückging.

Die gesamtwirtschaftliche Produktion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften legte im Verlauf des Jahres 2023 moderat zu. Besonders robust zeigte sich hierbei die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten. Diese wurde durch eine expansive Finanzpolitik gestützt - bei hohen Zinsanstiegen durch die Notenbank.

Deutlich schwächer hingegen entwickelte sich die gesamtwirtschaftliche Produktion in Europa.

Sowohl in der Europäischen Union als auch im Vereinigten Königreich wurde kaum mehr als Stagnation erreicht.

Insgesamt ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent zurückgegangen.

Ursache hierfür waren insbesondere eine schwache Auslandsnachfrage und hohe Energiekosten, die die Industrie und die Exporte belasteten. Die für Deutschland wichtige Automobilindustrie hatte mit anhaltender Nachfrageschwäche zu kämpfen. Des Weiteren kam es aufgrund der gestiegenen Finanzierungskosten zu weniger Investitionen (insbesondere im Wohnungsbau) und die privaten Haushalte waren mit ihren Konsumausgaben vorsichtiger und hielten sich zurück.

Im Jahresverlauf 2023 beruhigten sich die zu Jahresbeginn hohen Inflationsraten. Insbesondere die Energiepreise gingen spürbar zurück und die Teuerungsrate bei Lebensmitteln hat sich zuletzt verlangsamt.

Durch Inflationsausgleichsprämien und neue Tarifabschlüsse stiegen die Tarifverdienste im Jahr 2023 deutlich an. Insgesamt zeigten sich am Arbeitsmarkt aber die Spuren der Konjunkturschwäche und seit dem Sommer stagniert die Anzahl der Erwerbstätigen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Intersettle als Turn-Key-Lieferant für temporäre Raumlösungen profitierte auf der einen Seite weiterhin von der anhaltenden Flüchtlingskrise und die weitere Nutzung der Zeltunterkünfte für die Unterbringung von Geflüchteten, auf der anderen Seite war ein starker Rückgang von Anfragen und Projekten durch Veranstaltungsagenturen, Cateringfirmen und Unternehmen zu verzeichnen. Viele Unternehmen reduzieren aufgrund der undurchsichtigen politischen Situation in Deutschland ihre Ausgaben im Veranstaltungsbereich. Branchenübliche Veranstaltungen rund um Produktpräsentationen, Firmenjubiläen, Messeauftritte, Motivationsveranstaltungen für Mitarbeiter etc. wurden deutlich reduziert.

Wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft

Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsatzerlöse um T€ 4.769 erhöht werden. Im Vergleich hierzu sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen signifikant angestiegen (um T€ 2.175 von T€ 4.043 auf T€ 6.218). Wesentliche Treiber hierfür waren die gestiegenen Aufwendungen für die Betriebsverpachtung, welche wiederum abhängig vom Betriebsergebnis sind.

Während der Wareneinsatz sogar zurückgegangen ist, kam es beim Personalaufwand zu einem moderaten Anstieg der Kosten, welcher jedoch im Verhältnis zur Umsatzsteigerung unterproportional ausfällt.

Neben der positiven Entwicklung des operativen Geschäfts wurde auch ein Anstieg des Finanzergebnisses von T€ 5 um T€ 121 auf T€ 126 verzeichnet. Die Entwicklung resultiert aus Zinseinnahmen für ein zusätzliches Darlehen, welches an die Muttergesellschaft, die DTS Holding B.V., vergeben wurde.

Investitionen

Es wurden keine wesentlichen Investitionen im Berichtsjahr durchgeführt.

Forschung & Entwicklung

Es wurden keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.129 gestiegen.

Das Vermögen der Gesellschaft besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen aus Umlaufvermögen. Hierbei sind die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 10.805 hervorzuheben, welche aus konzerninternen Darlehen resultiert und sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht haben. Die entsprechende Reduktion des Bankguthabens wird durch die Steigerung der Umsatzerlöse und der hierdurch bedingten erhöhten Zahlungsmitteleingänge abgemildert.

Das Anlagevermögen des Unternehmens ist aufgrund der Geschäftstätigkeit nur von untergeordneter Bedeutung.

Die Intersettle GmbH verfügt über eine Eigenkapitalquote von rd. 85%, welche sich im Vergleich zum Vorjahr (rd. 36%) deutlich erhöht hat. Die Steigerung der Eigenkapitalquote ist bedingt durch einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Gewinnvortrag sowie einen ebenfalls deutlich höheren Jahresüberschuss.

Dagegen haben sich die Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten deutlich reduziert. Im Fall der Rückstellungen liegt dies in geminderten Steuerrückstellungen. In Hinblick auf die Verbindlichkeiten haben sich insbesondere die erhaltenen Anzahlungen deutlich reduziert.

b) Finanzlage

Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Mittel in Höhe von T€ 711. Dies entspricht einer Minderung im Vergleich zum Vorjahr (T€ 5.431) von rd. 86%. Die Minderung ist begründet in der Hingabe eines konzerninternen Darlehens. Im Umkehrschluss ist folglich ein Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände zu verzeichnen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Die Fremdkapitalquote von rd.15% ist im Vergleich zum Vorjahr (rd. 64%) deutlich gesunken. Grund ist der signifikant angestiegene Jahresüberschuss in den vergangenen beiden Jahren.

Zur Liquiditätslage der Gesellschaft ist festzuhalten, dass die Finanzierung des laufenden Betriebs jederzeit sichergestellt war.

c) Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen wie folgt dar:

Das Rohergebnis ist in Folge einer Steigerung der Auftragslage um T€ 5.695 von T€ 10.573 aus dem Vorjahr auf T€ 16.268 gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung des Rohergebnisses um rd. 54%.

Der Personalaufwand ist infolgedessen von T€ 412 auf T€ 469 angestiegen (rd. 13,8%). Die Abschreibungen bewegen sich mit einem Wert von T€ 17 auf einem ähnlichen Niveau zum Vorjahr (T€ 18). Signifikante Investitionstätigkeiten wurden 2023 nicht getätigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 2.176 von T€ 4.042 auf T€ 6.218 gestiegen. Dies liegt insbesondere an gestiegenen Aufwendungen aus dem Betriebspachtvertrag.

Das Finanzergebnis (T€ 126) hat sich ebenfalls deutlich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 5) erhöht. Hintergrund sind hier verstärkte, konzerninterne Finanzbeziehungen durch Darlehen.

Durch das insgesamt steigende Betriebs- und Finanzergebnis kam es folglich zu einer Erhöhung des Aufwands der Steuern vom Einkommen und Ertrag. Die Steigerung des Steueraufwands von T€ 2.144 um T€ 1.265 auf nunmehr T€ 3.409 entspricht einer Steigerung um rd. 59%.

d) Gesamtaussage

Die Geschäftsentwicklung steht ganz im Zeichen der momentanen Flüchtlingskrise und dem daraus resultierenden Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten der Kommunen. Dies spiegelt sich im diesjährigen Jahresabschluss wider, welcher unsere Erwartungen übertroffen hat.

Mit einer Eigenkapitalquote von 85% zeigt sich die Vermögenslage zum 31.12.2023 überdies robust und für zukünftige Herausforderungen gerüstet. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 3.957 um T€ 2.323 auf T€ 6.280 erhöht. Dies entspricht einer Steigerung um rd. 59%.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Intersettle GmbH wird auf Basis von erfolgsabhängigen Bezugsgrößen, vornehmlich dem Jahresüberschuss (§ 275 Abs. 2 S. 1 Nr. 17 HGB) gesteuert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestehen nicht.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Prognosen für 2024 sind eher verhalten. Wirtschaftsverbände blicken skeptisch nach vorn. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) erklärte, erste Rückmeldungen ihrer Konjunkturumfrage unter tausenden Betrieben signalisierten, dass die Wirtschaftskraft 2024 auf der Stelle treten dürfte. Sogar ein Verharren in der Rezession ist noch im Bereich des Möglichen. (DIHK-Hauptgeschäftsführung). Im vorigen Jahr schmälerte die hohe Inflation von durchschnittlich 5,9 Prozent die Kaufkraft der privaten Haushalte, die sich beim Konsum zurückhielten und 0,8 Prozent weniger ausgaben.

Die Europäische Zentralbank (EZB) bekämpft die starke Teuerung mit dem höchsten Zinsniveau ihrer Geschichte. Die globale Nachfrage nach Investitionsgütern - einem Kern der deutschen Exportwirtschaft - bleibt wegen der geopolitischen Lage schwach. In vielen Sektoren gehen die Geschäfte zurück.

Zudem ist der deutsche Wirtschaftsstandort durch hohe Lohnkosten & vergleichsweise hohe Steuerbelastung teuer (Quelle: statista). Zwar haben sich die Energiepreise stabilisiert, sie sind aber immer noch höher als vor der Energiekrise. Die Arbeitskosten sind in den vergangenen beiden Jahren jeweils stark um fünf Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist die Arbeitsproduktivität um 0,1 Prozent pro Jahr zurückgegangen.

Etwaige binnenwirtschaftliche Risiken für das Basis-Wachstums- und Inflationsszenario hängen davon ab, ob die Entwicklungen bei Verbrauch, Lohnzuwächsen und Gewinnmargen die Erwartungen über- oder untertreffen. Ferner spielen die künftige Höhe und Dauerhaftigkeit der Zinssätze eine wichtige Rolle. Auch Klimarisiken und die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse stellen nach wie vor eine Bedrohung dar.

Diese Aussichten haben auch einen Einfluss auf die Absatzmärkte der Intersettle GmbH.

Intersettle versteht sich als Full-Service-Dienstleister für schlüsselfertige Projekte rund um "temporäre Raumlösungen". Projekte für die öffentliche Hand sind abhängig von den Finanzen in den jeweiligen Bundesländern. Hier spielen die Strategien und Planungen der Bundesregierung eine entscheidende Rolle. Langzeitvermietungen für Industrie und Handel nehmen nur dann Fahrt auf, wenn dieser Sektor ein Wachstum verzeichnet.

Der Eventsektor ist oftmals abhängig von Sponsorengeldern aus der deutschen Automobilindustrie. Hier erwarten wir einen deutlichen Rückgang, da international gesehen der Absatz deutscher Automobilhersteller sinkt.

Als Chance sieht die Intersettle GmbH den weiter bestehenden Bedarf der öffentlichen Hand an vorübergehenden Räumlichkeiten zur Unterbringung Geflüchteter. Durch fortlaufende Konflikte (Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt) kommt es weiterhin zu einem Flüchtlingsstrom nach Westeuropa. Die Intersettle GmbH kann die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen, durch welche die Flüchtlinge untergebracht werden können. Die Flüchtlingskrise war bereits in der Vergangenheit ein wesentlicher Bestandteil des Umsatzes. Daher erwartet die Geschäftsführung der Intersettle GmbH für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ein im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 leicht steigenden Jahresüberschuss.

Durch die Zentrierung des Erfolgs auf einen wesentlichen Ertragsfaktor (Aufträge der öffentlichen Hand) besteht jedoch auch ein Risiko. Insbesondere bleibt abzuwarten, wie sich die großen Konflikte in der Zukunft entwickeln. Sofern diese Konflikte sich einstellen und infolgedessen die Schutzsuchenden in ihre Heimatländer zurückkehren, reduziert sich der von den Kommunen angefragte Bedarf. Da Intersettle jedoch keiner signifikanten Kapitalbindung unterliegt und die Kosten ganz überwiegend im Verhältnis zu den Umsatzerlösen variabel sind, ergibt sich daraus kein bestandsgefährdendes Risiko.

 

Recklinghausen, den 28.11.2024

Wouter Zick, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 15.074,00 9.681,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1.429,00
II. Sachanlagen 15.073,00 8.252,00
B. Umlaufvermögen 12.130.201,72 11.021.182,03
I. Vorräte 402.550,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.419.121,12 5.187.142,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 711.080,60 5.431.489,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.363,50 10.800,26
Summe Aktiva 12.170.639,22 11.041.663,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.309.483,19 4.028.934,24
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.003.934,24 46.834,66
III. Jahresüberschuss 6.280.548,95 3.957.099,58
B. Rückstellungen 389.839,95 694.919,97
C. Verbindlichkeiten 1.471.316,08 6.317.809,08
Summe Passiva 12.170.639,22 11.041.663,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.267.574,86 10.572.759,37
2. Personalaufwand 469.135,85 412.440,51
a) Löhne und Gehälter 378.036,72 327.334,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 91.099,13 85.106,15
davon für Altersversorgung 639,37 639,37
3. Abschreibungen 17.102,68 18.350,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.102,68 18.350,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.218.345,48 4.042.679,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.192,77 5.000,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.408.498,95 2.143.889,76
7. Ergebnis nach Steuern 6.280.684,67 3.960.399,58
8. sonstige Steuern 135,72 3.300,00
9. Jahresüberschuss 6.280.548,95 3.957.099,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Intersettle GmbH hat ihren Sitz in Recklinghausen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Recklinghausen (Reg.Nr. HRB 8476).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang einschließlich Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagespiegel (siehe Anhang) dargestellt.

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 11.419.121,12 11.419.121,12 5.187.142,86 5.187.142,86

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von € 10.805.021,03 im Geschäftsjahr 2023 ausgewiesen und im Vorjahr in Höhe von € 4.005.000,00.

In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 entwickelt sich wie folgt:

Gewinnvortrag zum 01.01.2023 € 4.003.934,24
zzgl. Jahresüberschuss 2023 € 6.280.548,95
= Bilanzgewinn zum 31.12.2023 € 10.284.483,19
davon Ausschüttung Gewinnvortrag in 2024 € 4.003.934,24
davon Vorabausschüttung in 2024 € 3.996.065,76

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 196.440,00 196.440,00 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.976,94 22.976,94 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.251.899,14 1.251.899,14 0 0
Vorjahr 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 5.346.687,89 5.346.687,89 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 703.462,35 703.462,35 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 267.658,84 267.658,84 0 0

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfällt ein Betrag in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 3.864,67) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfällt ein Betrag in Höhe von € 817.139,54 (Vorjahr: € 14.158,59) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Haftungsverhältnisse

Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

Gewinn und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen periodenfremde Erträge enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine außergewöhnlichen Erträge enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten.

Von sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfällt ein Betrag in Höhe von € 126.192,77 (Vorjahr: € 5.000,00) auf Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen, die vollständig gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen und für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

- Mindestverpflichtung aus Betriebspachtvertrag in Höhe von T€ 300; davon T€ 100 mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr

- Verpflichtung aus Beratervertrag T€ 60; davon T€ 60 mit einer Restlaufzeit von bis 1 Jahr

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 9 Mitarbeiter beschäftigt.

Gesamtbezüge

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen T€ 0.

Nachtragsbericht

Die Gesellschafterversammlung hat im Jahr 2024 eine Ausschüttung des Gewinnvortrags in Höhe von € 4.003.934,24 sowie eine Vorabausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 3.996.065,76 beschlossen.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 6.280.548,95 ab. Die Gesellschafterversammlung hat im Jahr 2024 eine Vorabausschüttung in Höhe von € 3.996.065,76 beschlossen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Jahresüberschuss sowie den Gewinnvortrag auf neue Rechnungen vorzutragen.

Organe

Die Geschäfte werden durch Herrn Wouter Zick, Geschäftsführer, geführt.

Sonstiges

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens DTS Holding B.V., Beverwijk, Niederlande, einbezogen.

 

Recklinghausen, den 16.12.2024

Wouter Zick, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

INTERSETTLE GmbH, Recklinghausen

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2 Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.350,00 0,00
3 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4 Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
7.350,00 0,00
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2 Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.747,90 11.649,68
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
10.747,90 11.649,68
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3 Beteiligungen 0,00 0,00
4 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5 Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6 Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Abgänge
EUR
Umgliederungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2 Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
3 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4 Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2 Technische Anlagen und M aschinen 0,00 0,00
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3 Beteiligungen 0,00 0,00
4 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5 Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6 Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00
2 Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.350,00
3 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00
4 Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00
7.350,00
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00
2 Technische Anlagen und Maschinen 0,00
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.397,58
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
22.397,58
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00
3 Beteiligungen 0,00
4 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
5 Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00
6 Sonstige Ausleihungen 0,00
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2 Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.921,00 1.428,00
3 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4 Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
5.921,00 1.428,00
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2 Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.495,90 4.828,68
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
2.495,90 4.828,68
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3 Beteiligungen 0,00 0,00
4 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5 Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6 Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2 Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 7.349,00
3 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4 Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
0,00 7.349,00
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2 Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 7.324,58
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 7.324,58
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3 Beteiligungen 0,00 0,00
4 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5 Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6 Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Buchwerte
31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2 Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1.429,00
3 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4 Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
1,00 1.429,00
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2 Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.073,00 8.252,00
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
15.073,00 8.252,00
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3 Beteiligungen 0,00 0,00
4 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5 Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6 Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die INTERSETTLE GmbH, Recklinghausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der INTERSETTLE GmbH, Recklinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTERSETTLE GmbH, Recklinghausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der INTERSETTLE GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2023 sind, wurden nicht geprüft.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 19.12.2024

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Christian Nagel, Wirtschaftsprüfer

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