Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 79414
Eingetragen
14.3.2007
Branche
FrachtumschlagErbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Umschlages und der Lagerung von Fracht.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Julius
seit 2.9.2021
Prokura
Markus Wilhelm Geyr
seit 10.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

handling counts GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der handling counts GmbH, Frankfurt am Main

A. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die handling counts GmbH wurde im Jahr 2007 als Spezialist für hochwertige Luftfrachtabfertigung am Standort Frankfurt am Main gegründet. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Cargo AG gehört das Unternehmen zu einer Gruppe von Beteiligungen, die sich auf Dienstleistungen rund um das Thema Luftfracht konzentrieren. Die Gesellschaft erbrachte im Geschäftsjahr 2023 Werkleistungen für die Kunden Lufthansa Cargo AG, Jettainer GmbH und heyworld GmbH in den nachfolgend genannten Bereichen und setzte dafür zum Jahresende 2023 insgesamt 193 festangestellte Mitarbeiter ein.

Lufthansa Cargo Pharma Hub Frankfurt (PHF)

Das Lufthansa Cargo Pharma Hub in Frankfurt (ehemals Lufthansa Cargo Cool Center) ist der Bereich der Lufthansa Cargo AG zur Abfertigung von temperaturgeführter Luftfrachtsendungen am Flughafen Frankfurt. Dies umfasst die Annahme, Transitabwicklung und Auslieferung von Luftfrachtsendungen der Produkt-Varianten "Active Temp Control", "Passive Temp Support" und "Pharma Kombination mit Dangerous Goods" in drei verschiedene Temperaturzonen.

Die handling counts GmbH erbringt als alleiniges Generalunternehmen die erforderliche Abfertigungsleistung für dieses Gewerk.

Frankfurt Animal Lounge (FAL)

In der Frankfurt Animal Lounge werden alle Tierarten, die über den Frankfurter Flughafen reisen, unter dem Produkt "Live Animals" versorgt und abgefertigt. Dazu gehören Tiere, die als Fracht von der Lufthansa Cargo AG befördert werden, sowie Haustiere, die als "Gepäck" mit der Deutsche Lufthansa AG und allen anderen Fluggesellschaften reisen.

Die handling counts GmbH erbringt als alleiniges Generalunternehmen die erforderliche Tierpflege- und Abfertigungsleistung für dieses Gewerk.

JettHUB und JettCUB (JETT)

Seit Ende Juli 2014 übernimmt die handling counts GmbH das Handling von Containern und Paletten für die Jettainer GmbH und stellt damit die weltweite Verfügbarkeit von Lademitteln und Ladehilfsmitteln sicher. Das Leistungsspektrum der handling counts GmbH am sogenannten JettHUB und dem Zwischenlager JettCUB umfasst die Lagerhaltung, Kommissionierung, zeitgerechte Bereitstellung und Überprüfung der Flugtauglichkeit von Transportmitteln (Container, Paletten, Bleche, Netze etc.).

Darüber hinaus werden aus dem JettCUB heraus weitere Unterstützungsleistungen für den Handling Bereich der Lufthansa Cargo AG am Standort Frankfurt erbracht. Diese umfasst Transportleistungen von Cool-Containern, die Bewirtschaftung der Zwischenlagerung von sogenannten Dollys (Transportmittel zur Beförderung von Lademitteln) sowie eine befristete Abfertigungsleistung von Eingangsfracht für Lufthansa Cargo AG.

Customer Airlines (CAL)

Im Bereich Airline Handling und Customer Solutions des Handling Frankfurt der Lufthansa Cargo AG werden Handling-Leistungen für Kunden-Airlines und Sonderleistungen erbracht.

Die handling counts GmbH erbringt seit August 2023 die Abfertigung von Export-, Import- und Transitfracht für dieses Gewerk.

Darüber hinaus werden in diesem Gewerk weitere Unterstützungsleistungen zur Abfertigung von Luftfrachtsendungen auf "parcel-level" für die heyworld GmbH seit Oktober 2023 erbracht.

Als Steuerungskennzahlen (KPI) werden die Umsatzerlöse, EBT (Earnings before Tax) und die Gesundheitsquote herangezogen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Lage

Die Weltwirtschaft konnte sich im Geschäftsjahr von den Auswirkungen der Corona Pandemie weiter erholen und ist im Jahr 2023 um 2,7 % gewachsen. In der Europäischen Wirtschaft konnte dagegen lediglich ein Wachstum von 0,6 % verzeichnet werden. Die Leistung der deutschen Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2023 dagegen um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr.

II. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der globale Markt für Luftfracht entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 erneut leicht rückläufig, blieb jedoch auf einem hohen Niveau. So sank gemäß Angaben der IATA das weltweite Luftfrachtaufkommen (gemessen in verkauften Fracht-Tonnenkilometern) im Jahr 2023 gegenüber Vorjahr um 2 % (Vorjahr: Rückgang um 8 %). Europäische Anbieter verzeichneten einen Rückgang um 4 % (Vorjahr: Rückgang um 12 %). Im Jahr 2023 sanken die deutschen Exporte um 1,4 % und lagen bei 1.562,1 Milliarden Euro. Die Importe lagen bei 1.352,5 Milliarden Euro und sanken damit um 9,7 %.

III. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die handling counts GmbH weist im Geschäftsjahr 2023 ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von 302 TEUR (Vorjahr 611 TEUR) aus.

Die Gesundheitsquote lag im Jahr 2023 mit 89,3 % um 1,6 Prozentpunkte über dem Vorjahrswert, unterschreitet jedoch den für 2023 selbstgesetzten Zielwert von 93 % Prozentpunkten.

Die Entwicklung in den einzelnen Segmenten (Gewerken) stellte sich im Jahresverlauf wie nachfolgend beschrieben dar:

Segmentbericht Lufthansa Cargo Pharma Hub Frankfurt (PHF)

Im Gewerk PHF wurde im Geschäftsjahr ein positives über Plan aber leicht unter Vorjahr liegendes Ergebnis mit ca. 3 % über dem Vorjahr liegenden Abfertigungsmengen erwirtschaftet.

Die vertragliche Vereinbarung zum Vergütungsmodell wurde ab dem 01.01.2021 von einer Pauschalvergütung auf ein Cost-Plus-Modell umgestellt.

Segmentbericht Frankfurt Animal Lounge (FAL)

In der FAL wurde im Geschäftsjahr ein über Plan und Vorjahr liegendes positives Ergebnis erwirtschaftet, bei ca. 6 % unter Vorjahr liegenden Abfertigungsmengen.

Die vertragliche Vereinbarung zum Vergütungsmodell wurde ab dem 01.01.2021 von einer Pauschalvergütung auf ein Cost-Plus-Modell umgestellt.

Segmentbericht JettHUB und JettCUB (JETT)

Im Gewerk JETT wurde im Geschäftsjahr ein deutlich über Plan und über Vorjahr liegendes Ergebnis erwirtschaftet. Die Anpassung der Pauschalpreise 2023 für JettHUB und JettCUB aufgrund Ausweitung des Leistungsumfangs wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus.

Segmentbericht Customer Airlines (CAL)

Das Gewerk CAL wurde im Zeitraum Juni bis August 2023 durch handling counts GmbH übernommen. Den damit verbunden Aufbau notwendiger Kapazitäten stehen geringere Umsatzerlöse aufgrund unter den Erwartungen liegenden Abfertigungsmengen gegenüber. Zudem wurden Personalkapazitäten für die Unterstützung der heyworld GmbH aufgebaut.

Aufgrund der über dem Bedarf liegenden Kapazitätsvorhaltung weist das Gewerk im Geschäftsjahr ein negatives Ergebnis aus.

Qualitätssicherung

Die Gesellschaft hat ihre primären Zielsetzungen für das Geschäftsjahr, das heißt eine zuverlässige Leistungserbringung bei gegenüber Vorjahr stabilen Qualitätswerten für die Kunden Lufthansa Cargo AG und Jettainer GmbH, erfüllen können.

IV. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Den Umsatzerlösen in Höhe von 13,6 Mio. EUR (ohne sonstige betriebliche Erträge; Vorjahr 11,9 Mio. EUR) stand ein Gesamtaufwand in Höhe von 13,7 Mio. EUR (Vorjahr 11,6 Mio. EUR) gegenüber. Der Unternehmenszweck der Gesellschaft ist die physische Luftfrachtabfertigung und erfordert damit einen hohen Personaleinsatz. Dementsprechend bildet der Personalaufwand den größten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung, welcher sich im Geschäftsjahr auf 8,6 Mio. EUR (Vorjahr 7,8 Mio. EUR) belief.

Die handling counts GmbH weist im Geschäftsjahr 2023 erneut ein positives Ergebnis (EBT) von 438 TEUR aus (Vorjahr 862 TEUR). Die EBT-Marge (Ergebnis vor Steuern in Relation zu den Umsatzerlösen) beträgt 3,2 % (Vorjahr 7,3 %). Die Ergebnisreduzierung zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Anlaufeffekt im Gewerk CAL sowie auf überproportional hohe Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr zurückzuführen.

Der sich nach Verrechnung von Zinsen und Steuern ergebende Jahresüberschuss in Höhe von 302 TEUR (Vorjahr 611 TEUR) wurde gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die Lufthansa Cargo AG abgeführt.

Die tatsächliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 weicht bei der Umsatzentwicklung um +0,9 Mio. EUR und bei der EBT-Entwicklung um +0,4 Mio. EUR von der ursprünglichen Prognose (Plan 2023) ab.

2. Finanzlage

Die Fremdkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 97,9 % (Vorjahr 97,9 %). Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 2,1 % (Vorjahr: 2,1 %). Die handling counts GmbH verfügt über ausreichend Liquidität, da die Gesellschaft in das konzerninterne "Cashpooling"-Verfahren eingebunden ist. Im Rahmen der konzerninternen Finanzierung hat die handling counts GmbH zum 31. Dezember 2023 eine zugesagte unbefristete konzerninterne Kreditlinie in Höhe von T€ 2.000. Diese wurde zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei 4,6 Mio. EUR (-44 TEUR zum Vorjahr). Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geprägt durch Forderungen gegen verbundene Unternehmen (4,35 Mio. EUR). Dem stehen Rückstellungen (1,48 Mio. EUR) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (2,84 Mio. EUR) gegenüber.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Prognosebericht

Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2024 einen Gesamtumsatz von 15,7 Mio. EUR und ein Ergebnis (EBT) in Höhe von 245 TEUR geplant. Wie bereits in den vergangenen Geschäftsjahren wurde die eigene Planung der Gewerke PHF und FAL an den Mengenplanungen der Lufthansa Cargo AG ausgerichtet.

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Gesellschaft von einer Stabilisierung der Gesundheitsquote aus. Der Zielwert für die Gesundheitsquote beträgt weiterhin 93 %.

Die handling counts GmbH hat Ende 2022 die Ausschreibung für das Gewerk "Handling CAL (Customer Airlines)" der Lufthansa Cargo AG für sich entscheiden können. Die Leistungsübernahme fand am 01.08.2023 statt, mit dem Aufbau benötigter Kapazitäten wurde bereits im Juni 2023 begonnen. Des Weiteren wurde zum 01.10.2023 eine zusätzliche Unterstützungsleistung zur Luftfracht-Abfertigung des Kunden heyworld GmbH übernommen, mit der Perspektive einer Leistungserweiterung im Jahr 2024.

Darüber hinaus beteiligt sich die handling counts GmbH an weiteren Ausschreibungsverfahren im Handling am Standort Frankfurt, um über den Neuaufbau von Gewerken die Auftragslage zu verbessern und die Ertragslage zu festigen.

Der Kurs einer strengen Kostendisziplin wird weiterverfolgt.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird zum aktuellen Zeitpunkt von einer geringeren EBT-Entwicklung gegenüber der Planung 2024 und dem Vorjahr ausgegangen, die im Wesentlichen auf die Kapazitätsvorhaltung zur Leistungsausweitung für heyworld GmbH zurückzuführen ist.

Die Übernahme des zu erwartenden Gewinns ist durch den Gewinnabführungs- und Verlustausgleichsvertrag mit der Lufthansa Cargo AG sichergestellt, die wiederum über einen entsprechenden mit der Deutsche Lufthansa AG abgesichert ist.

II. Risikobericht

Die von der Geschäftsführung gesehenen Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben:

1. Risiken aus konjunkturellem Abschwung

Bei negativer Entwicklung der weltweiten konjunkturellen Situation, die beispielsweise zu sinkendem Mengenvolumen im Luftfrachtmarkt führen könnte, sind Auswirkungen auf die Entwicklung des Geschäftsvolumens der Gesellschaft nicht auszuschließen. Es zeigt sich jedoch im Berichtsjahr, dass die Mengen im Luftfrachtgeschäft bei der Lufthansa Cargo AG sogar leicht gestiegen sind (verkaufte Frachttonnenkilometer 7,5 Mrd. im Jahr 2023 ggü. 7,2 Mrd. in 2022). Die Muttergesellschaft Lufthansa Cargo AG verzeichnete für das Berichtsjahr beim Adjusted EBIT einen deutlichen Rückgang auf lediglich 219 Mio. EUR (Vorjahr 1.600 Mio. EUR), dies stellt jedoch immer noch ein Ergebnis mit einer Adjusted EBIT-Marge von 7,4 % dar.

In den Gewerken PHF, FAL und JETT hat der Realisierungsgrad der Abfertigungsmengen aufgrund der Vergütung über ein Cost-Plus-Modell bzw. einer Pauschalvergütung keine direkten Auswirkungen auf das Umsatzvolumen. Im Gewerk CAL hingegen ist das Umsatzvolumen abhängig vom Frachtaufkommen der Kundenairlines im Handling Frankfurt der Lufthansa Cargo AG sowie der weiteren Entwicklung des Leistungsumfangs mit heyworld GmbH

Die Liquidität der handling counts GmbH ist über die Zugehörigkeit zum Cash Pool des Lufthansa-Konzerns sichergestellt. Zudem dient das der handling counts GmbH von der Muttergesellschaft im Jahr 2020 gewährte Darlehen über 2 Mio. EUR insbesondere der Absicherung der finanziellen Verpflichtungen für den Fall, dass krisenbedingt am Cash Pool des Konzerns nicht festgehalten werden kann. Davon ist jedoch zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht auszugehen, da der Lufthansa Konzern weiterhin einen positiven Geschäftsverlauf erwartet.

2. Risiken aus Personalmangel

Dem potenziellen Personalmangel, der auf viele Branchen zu trifft, wurde durch die Ausweitung der Kooperation mit weiteren Leiharbeitsfirmen entgegengewirkt.

III. Chancenbericht

Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen werden im Folgenden für die Gesellschaft beschrieben.

1. Chancen aus Leistungsausweitung

Durch den Hinzugewinn neuer Gewerke kann das Geschäftsvolumen der handling counts GmbH weiter ausgeweitet und die Ertragslage gefestigt werden. Dazu beteiligt sich die handling counts GmbH an Ausschreibungsverfahren im Handling am Standort Frankfurt.

So konnten im Jahr 2023 das Gewerk Customer Airlines (CAL) der Lufthansa Cargo AG mit Leistungsübernahme zum 01.08.2023 gewonnen werden (siehe auch C. I. Prognosebericht). Zudem erfolgt seit Oktober 2023 eine Unterstützung der heyworld GmbH, mit der Perspektive einer Ausweitung des Leistungsumfangs im Jahr 2024.

Darüber hinaus finden kontinuierlich Gespräche mit den Kunden Lufthansa Cargo AG und Jettainer zur Ausweitung des Leistungsumfangs in den bestehenden Gewerken statt.

2. Chancen aus Preissteigerung

Zur Kompensation von Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich der Personalkosten durch Tariflohnentwicklungen, finden mit den bestehenden Kunden Lufthansa Cargo AG und Jettainer Gespräche zur Anhebung der vertraglich vereinbarten Vergütung statt. Insbesondere im Gewerk JETT strebt die handling counts GmbH eine erneute Anpassung der Pauschalvergütung für die Bereiche JettCUB und JettHUB für 2024 an. In den Gewerken PHF und FAL ist die Weitergabe von Kostensteigerungen bereits über die vertragliche Vereinbarung zur Vergütung mit einem Cost-Plus-Modell sichergestellt.

3. Chancen aus Produktivitätssteigerung

Über eine Absenkung des Fehltagefaktors sowie Abfertigung erhöhter Abfertigungsmengen und Übernahme von Zusatzleistungen ist eine Produktivitätssteigerung und damit eine Optimierung des Personaleinsatzes zur Verbesserung der Ertragslage erzielbar.

In Summe kommt die Geschäftsführung der handling counts GmbH daher zu der Einschätzung, dass der Fortbestand der handling counts GmbH im Rahmen des Lufthansa Konzerns gesichert ist.

C. Schlussbemerkung

Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der handling counts GmbH beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

 

Frankfurt am Main, den 8. Mai 2024

handling counts GmbH

Die Geschäftsführung

Markus Geyr

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an sochen Rechten und Werten 26.577,53 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.300,91 53.807,15
75.878,44 53.807,15
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.707,90 13.740,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.349.704,24 4.496.757,12
(davon gegen Gesellschafterin T€ 115; T€ 115)
(davon aus Lieferungen und Leistungen T€ 123; T€ 1)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 146.840,86 81.018,20
(davon aus Steuern T€ 113; T€ 48)
4.510.253,00 4.591.515,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.803,96 33.280,60
4.634.935,40 4.678.603,69

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkpital
Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
100.000,00 100.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.483.037,59 1.500.995,84
1.483.037,59 1.500.995,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 209.750,34 119.754,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.842.122,48 2.957.853,75
(davon gegenüber Gesellschafterin T€ 2.811; T€ 2.909)
(davon aus Lieferungen und Leistungen T€ 373; T€ 47)
(davon aus Unternehmensverträgen T€ 438; T€ 862)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 24,99 0,00
3.051.897,81 3.077.607,85
4.634.935,40 4.678.603,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 13.640.744,49 11.857.674,24
2. Sonstige betriebliche Erträge 426.765,90 627.920,60
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 17.961,30 12.396,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.057.539,79 2.073.311,58
3.075.501,09 2.085.708,47
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.254.057,64 6.588.581,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.395.283,74 1.238.653,87
(davon für Altersversorgung T€ 51; T€ 52)
8.649.341,38 7.827.235,48
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.387,90 13.528,45
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.911.519,17 1.642.471,90
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.227,54 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 65; T€ 0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.120,00 54.886,86
(davon aus Aufzinsung von Rückstellungen T€ 0; T€ 0)
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 43; T€ 55)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -135.965,40 -250.774,43
10. Ergebnis nach Steuern 301.902,99 610.989,25
11. Aufwendungen aus Gewinnabführung -301.902,99 -610.989,25
12. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der handling counts GmbH, Frankfurt am Main

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

(1) Gesetzliche Grundlagen

Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen handling counts GmbH und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 79414 mit Sitz in Frankfurt am Main eingetragen.

Die handling counts GmbH, Frankfurt am Main, (im Folgenden hc genannt) ist gem. § 267 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der hc ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG in der jeweils aktuellen Fassung erstellt. Auf die Gewinn- und Verlustrechnung wird gem. § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die sonstigen Steuern (Versicherungssteuern) werden in Abweichung zu dem gesetzlichen Gliederungsschema unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige-Tochtergesellschaft der Lufthansa Cargo AG, Frankfurt am Main.

Herr Markus Geyr, München, ist der alleinige Geschäftsführer der Gesellschaft. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Jahresabschluss der hc für das Geschäftsjahr 2023 wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

(2) Konzernabschluss

Die Lufthansa Cargo AG, Frankfurt am Main, ist als Muttergesellschaft der hc gem. § 291 HGB von der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Die Deutsche Lufthansa AG, Köln, stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Aufgrund § 296 Abs. 2 S. 1 HGB wird die hc in diesen Konzernabschluss nicht einbezogen.

(3) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagegegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die Nutzungsdauern liegen für die immateriellen Anlagegegenstände bei fünf Jahren sowie für anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 20 Jahren. Geringwertige Anlagengüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Netto-Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 betragen, wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung sowie den folgenden vier Jahren linear abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert, abzüglich evtl. Einzelwertberichtigungen, angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Bilanzerläuterungen

Aktiva

(4) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden - bei Vorliegen einer Aufrechnungslage - mit entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen saldiert.

Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 4.350 TEUR (Vorjahr 4.497 TEUR). Davon bestehen Forderungen aus Lieferung und Leistung i.H.v. 115 TEUR gegen die Gesellschafterin Lufthansa Cargo AG (Vorjahr 115 TEUR). Weiterhin bestehen Forderungen in Höhe von 4.191 TEUR aus dem Saldo des Finanzverrechnungskontos gegen die Deutsche Lufthansa AG (Vorjahr 4.381 TEUR) und Forderungen in Höhe von 44 TEUR (Vorjahr 1 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen gegen weitere verbundene Unternehmen des Deutsche Lufthansa-Konzerns.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie sämtliche Forderungen, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

(6) Rechnungsabgrenzungsposten

Der gebildete Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 49 TEUR (Vorjahr 33 TEUR) beinhaltet Versicherungsbeiträge sowie Leasingraten für Flurförderzeuge.

Passiva

(7) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der handling counts GmbH in Höhe von 100 TEUR (Vorjahr 100 TEUR) ist voll eingezahlt und wird zu 100 Prozent von der Lufthansa Cargo AG, Frankfurt am Main, gehalten.

(8) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.483 TEUR (Vorjahr 1.501 TEUR) beinhalten personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 951 TEUR (Vorjahr 1.157 TEUR).

Neben den personalbezogenen Rückstellungen bestehen Rückstellungen in Höhe von 532 TEUR (Vorjahr 344 TEUR) für noch nicht abgerechnete betriebliche Aufwendungen. Den größten Posten bilden dabei Aufwendungen für Allgemeine Betriebs- und Geschäftsaufwendungen in Höhe von 370 TEUR (Vorjahr 104 TEUR).

(9) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden - bei Vorliegen einer Aufrechnungslage - mit entsprechenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen saldiert.

Von den Verbindlichkeiten in Höhe von 3.052 TEUR (Vorjahr 3.078 TEUR) betragen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 210 TEUR (Vorjahr 120 TEUR). Diese Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.842 TEUR (Vorjahr 2.958 TEUR). Darin enthalten ist ein im Geschäftsjahr 2020 von der Muttergesellschaft Lufthansa Cargo AG ausgegebenes Darlehen in Höhe von 2.000 TEUR. Darüber hinaus sind weitere Verbindlichkeiten gegenüber der Lufthansa Cargo AG in Höhe von 811 TEUR (Vorjahr 909 TEUR) enthalten. Davon entfallen 302 TEUR (Vorjahr 611 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung, 136 TEUR (Vorjahr 251 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus der Ertragssteuerabführung sowie 373 TEUR auf Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (Vorjahr 47 TEUR). Weitere Verbindlichkeiten bestehen gegenüber der Deutsche Lufthansa AG in Höhe von 31 TEUR (Vorjahr 49 TEUR).

In der Anfangsphase der Corona-Krise im Geschäftsjahr 2020 gewährte die Muttergesellschaft Lufthansa Cargo AG der hc ein Darlehen über 2.000 TEUR für den Fall, dass der im Lufthansa-Konzern installierte Cash Pool als Krisenfolge aufgelöst werden müsste und das täglich praktizierte Zero Balancing mit der Deutsche Lufthansa AG nicht mehr möglich wäre. Der Cash Pool konnte während der gesamten Krisenzeit im Konzern beibehalten werden. Das Darlehen wird weiterhin gehalten und als Verbindlichkeit gegenüber der Lufthansa Cargo AG ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse mit Bedeutung für die Finanzanlage sind nicht vorhanden.

(10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die folgenden Geschäftsjahre 2024-2029 bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 2.594 TEUR. Hintergrund sind im Jahr 2019 und 2023 geschlossene Leasingverträge für Flurförderzeuge mit Laufzeiten bis 2024 bzw. 2029.

C. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

(11) Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr liegen die Umsatzerlöse bei 13.641 TEUR (Vorjahr 11.858 TEUR).

(12) Sonstige betriebliche Erträge

Im Berichtsjahr liegen die sonstigen betrieblichen Erträge bei 427 TEUR (Vorjahr 628 TEUR).

(13) Materialaufwand

Der Materialaufwand (ohne Aufwendungen für bezogene Leistungen) stieg im Berichtsjahr auf 18 TEUR (Vorjahr 12 TEUR).

Der Materialaufwand für "Aufwendungen für bezogene Leistungen" stieg im Berichtsjahr auf 3.058 TEUR (Vorjahr 2.073 TEUR). Hierin ist wie im Vorjahr der Aufwand für beschäftigte Leiharbeitnehmer in Höhe von 3.021 TEUR (Vorjahr 2.050 TEUR) enthalten.

(14) Personalaufwand

Der Personalaufwand stieg von 7.827 TEUR im Vorjahr auf 8.649 TEUR im Berichtsjahr. Die Differenz in Höhe von 822 TEUR ergibt sich anteilig aus den Löhnen (+665 TEUR) und den sozialen Abgaben (+157 TEUR). Die Steigerung resultiert zum einen aus einer leicht gestiegenen Mitarbeiteranzahl, zum anderen aus der Entwicklung der tariflichen Vergütung in den Jahren 2022 und 2023.

(15) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden für das Berichtsjahr mit 1.911 TEUR ausgewiesen und liegen über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 1.642 TEUR).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr 3 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 0 TEUR Kursverluste aus Lieferungen und Leistungen enthalten (Vorjahr 0 TEUR).

D. Sonstige Angaben

(16) Mitarbeiter

Die hc hat im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 196 (Vorjahr 190) Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 174 Mitarbeiter tariflich und 22 Mitarbeiter außertariflich beschäftigt.

(17) Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

(18) Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Das ansonsten auszuweisende Ergebnis von 302 TEUR wird aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags an die Lufthansa Cargo AG abgeführt.

 

Frankfurt am Main, den 8. Mai 2024

handling counts GmbH

Die Geschäftsführung

Markus Geyr

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.280,00 27.494,00 0,00 33.774,00
II. Sachanlagen
Andere anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.418,24 9.965,19 10.470,50 184.912,93
170.229,01 37.459,19 10.470,50 218.686,93
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.280,00 916,47 0,00 7.196,47
II. Sachanlagen
Andere anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.611,09 14.471,43 10.470,50 135.612,02
137.891,09 15.387,90 10.470,50 142.808,49
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.577,53 0,00
II. Sachanlagen
Andere anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.300,91 53.807,15
75.878,44 53.807,15

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die handling counts GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der handling counts GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der handling counts GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 8. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Guido Tamm, Wirtschaftsprüfer

ppa. Roswitha Hees-Brückmann, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 4. Juni 2024 festgestellt.

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