Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 10716
Eingetragen
6.11.2015
Branche
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörEinzelhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Handel mit Motorradteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Harms
seit 6.2.2024
Prokura
Stefan Keller
seit 31.8.2023
Prokura
Peter Boschmann
seit 31.8.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Peter BoschmannPSA Moto Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Motea GmbH

Meinerzhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der MOTEA GmbH, Meinerzhagen

Firma

MOTEA GmbH

Gewerbepark - Grünewald 2 58540 Meinerzhagen

Fon: 02354 900 3800

www.motea.com

Geschäftsführung

Peter Boschmann

Gesellschafter

Peter Boschmann

Unternehmenskurzbeschreibung

Seit 2016 eigenständiges Unternehmen (Kapitalgesellschaft) zum Vertrieb von Motorradteilen insbesondere allem für Tuning, Styling und Schutz für Motorräder, Roller usw.

Unternehmensstrategie

Die Marktposition im Bereich des Vertriebs von Motorradteilen ausbauen und neue Märkte / Produkte entwickeln

Vorbemerkung

Seit 2003 (bis 2015 bs-motoparts, Einzelunternehmen) bietet MOTEA Zubehör für Motorräder mit dem Schwerpunkt Anbauteile und Ständer bzw. Heber an. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich online über den eigenen Webshop sowie die Handelsplattformen Ebay und Amazon.

Zielgruppe sind fast ausschließlich Endkunden, das Geschäft mit Händlern und Wiederverkäufern spielt praktisch keine Rolle.

Das Produktsortiment besteht zum größten Teil aus Eigenmarken, die unsere Kunden aufgrund eines hervorragenden Preis-Leistungsverhältnisses zu schätzen wissen.

Bei einer stetig steigenden Anzahl der Produkte handelt es sich um Eigenentwicklungen.

Langjährige Erfahrungen im Bereich Management, Marketing, IT, Kundenservice und Retourenbearbeitung sowie das firmeneigene Logistikzentrum sorgen für ein positives Kundenerlebnis von der Produktsuche im Onlineshop bis hin zur Auslieferung oder Retoure der Artikel.

Herr Peter Boschmann ist alleiniger Kapitalgeber der MOTEA. Die zentralen Verwaltungsaufgaben (Lohn-Gehaltsabrechnung, Finanzbuchhaltung, Bankwesen usw.) finden am Standort der Hauptverwaltung in Wiehl (bis 06/2023) / Meinerzhagen (ab 07/2023) statt.

Der nachfolgende Lagebericht bezieht sich ausschließlich auf die vorstehend genannte Gesellschaft.

1. Wirtschaftsbericht - Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 ist der Onlinehandel in Deutschland um ca. 11,8 % gegenüber dem Vorjahr geschrumpft (Quelle: Pressemeldung bevh). Die konjunkturelle Dynamik hat im Vorjahresvergleich in der Onlinebranche - wiederholt - abgenommen.

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % geschrumpft. Im Gegensatz dazu gab es innerhalb der EU noch ein Wachstum 2023 von 0,4 %.

1.2 Umsatzentwicklung

Der Umsatz bzw. die Gesamtleistung ist 2023 um 11,05 % auf 46.546 TEUR gestiegen. Die MOTEA war 2023 weiter auf Wachstumskurs und das entgegen der Branchenentwicklung im Onlinehandel.

Der Umsatzanstieg geht auf die gestiegene Inlands- und Auslandsnachfrage zurück.

1.3 Entwicklung der Auftragslage

Trotz des weiter anhaltenden Ukrainekriegs ist derzeit kein Rückgang des Umsatzes zu verzeichnen.

Derzeit wird von einem stabilen Umsatz für 2024 ausgegangen.

1.4 Beschaffung

Die Preise für die Warenbeschaffung sind im Vorjahresvergleich aufgrund von wieder gefallenen Frachtkosten ebenfalls gesunken. Es ergab sich eine relative Kostenreduzierung von 2,89 % gegenüber dem Vorjahr. Der Rohgewinn ist relativ und absolut damit deutlich gestiegen.

Der Warenbestand ist um 4,03 % leicht gesunken wobei die Lieferfähigkeit und die Reichweite des Lagers weiterhin gegeben ist.

1.5 Investitionen

Wesentliche Aufwendungen sind Investitionen in den eigenen Webshop sowie in technische Hard- und Software, wobei diese im Jahr 2023 wiederum deutlich höher ausfielen als im Vorjahreszeitraum. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 2.012 T€ (1.655 T€).

Weitere wesentliche Investitionen, insbesondere im Bereich der Immobilien, werden in der nicht berichtspflichtigen BSM Dienstleistungen GmbH & Co. KG getätigt und von dieser angemietet. 2023 wurde der neue Firmensitz mit Logistikzentrum in Meinerzhagen bezogen was zusätzlich die Investitionstätigkeit 2023 erhöht hat.

Sowohl in der MOTEA als auch in der BSM Dienstleistungen GmbH & Co. KG werden Investitionen nicht vernachlässigt, so dass die Berichtsfirma über moderne technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung verfügt.

1.6 Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 wurden (nach Definition des § 267 Abs. 5 HGB) 56 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Berichtsfirma bildet bedarfsgerecht aus.

Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr um 964 TEUR gestiegen. Der Anstieg geht im Wesentlichen auf umsatzbedingte Personalaufstockungen in der Logistik zurück, die teilweise bereits wieder zurückgenommen wurden.

Im Verhältnis zum Umsatz ist die Produktivität gesunken. Die Personalkostenquote ist entsprechend um 1,05 % gestiegen.

1.7 Umweltschutz

Im Sinne eines nachhaltigen Umweltschutzes gilt heute der Grundsatz, Abfälle vorrangig zu vermeiden, zu verringern oder zu verwerten. Weniger Abfall schützt die Umwelt. Diesem Prinzip versucht Motea u.a. dadurch gerecht zu werden, indem wir bereits verwendete Kartonagen als Füllmaterial für Kundensendungen wiederverwenden und generell darauf achten, umweltschonende Verpackungen zu verwenden.

Die Vermeidung von Kundenrücksendungen durch genaue Beschreibung und aussagekräftige Bilder der Produkte in unserem Onlineshop bedeuten Umweltschutz und Kostenreduzierung.

1.8 Qualitätssicherung

Die MOTEA ist zertifiziert im Rahmen der Anfangsbewertung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zwecks Erlangung von Allgemeinen Betriebserlaubnissen (ABE) für genehmigungspflichtige Produkte. Der Standard KBA/GRA beinhaltet eine Managementsytemzertifizierung, die durch ein unabhängiges Prüfinstitut periodisch verifiziert wird.

1.9 Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 6,16 % gestiegen. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2023 43,70 % (Vorjahr 42,05 %). Die Investitionen ins Sachanlagevermögen beliefen sich auf 2.012 TEUR.

2023
TEUR
2022
TEUR
A. Anlagevermögen 2.304 2.082
B. Umlaufvermögen 18.832 17.771
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38 25
D. Aktive latente Steuern 0 0
Summe Aktiva 21.174 19.878
A. Eigenkapital 9.384 8.359
B. Rückstellungen 744 862
C. Verbindlichkeiten 11.046 10.657
D. Passive latente Steuern 0 0
Summe Passiva 21.174 19.878

1.10 Finanzlage

Die grundsätzliche Strategie der Fremdfinanzierung ist im Berichtsjahr fortgeführt worden. Dennoch wurden die Investitionen im Berichtsjahr im Wesentlichen aus dem Eigenkapital finanziert.

Sowohl die kurz- als auch langfristige Finanzierung der MOTEA ist durch das vorhandene Eigenkapital und die zur Verfügung gestellten Fremdmittel gesichert.

1.11 Ertragslage

Die Ertragslage war in 2023 positiv und im Hinblick auf die wirtschaftliche Gesamtsituation zufriedenstellend. Einmaleffekte haben das Ergebnis 2023 belastet.

Der Jahresüberschuss betrug 1.715 TEUR und damit 536 TEUR weniger als im Vorjahr. Wesentlicher Aspekt für die Verschlechterung des Ergebnisses waren umzugsbedingte Einmaleffekte und eine weitere Erhöhung der Werbekosten.

Im Einzelnen stellt sich die Ertragslage und Rentabilität wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Umsatzerlöse 46.546 41.913
sonstige betriebliche Erträge 419 240
Materialaufwand 21.766 21.154
Personalaufwand 5.262 4.297
Abschreibungen 886 1.044
sonstige betriebliche Aufwendungen 16.354 12.268
Zinsen und ähnliche Erträge 47 33
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 147 86
Steuern vom Einkommen und Ertrag 835 1.062
Ergebnis nach Steuern 1.762 2.275
Sonstige Steuern 47 24
Jahresüberschuss 1.715 2.251
2023
%
2022
%
Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss/Eigenkapital 18,28 26,93
Gesamtkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Zinsen/Gesamtkapital 8,10 11,32
Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss/Umsatzerlöse 3,69 5,37

1.12 Soll- / Ist Abweichungsanalyse für das Geschäftsjahr 2023

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Umsatzwachstum von 15% geplant. Der Umsatzanstieg ist etwas hinter Planung zurückgeblieben und lag bei 11,05 %

2. Forschung und Entwicklung

Aufgrund des technischen Fortschritts ist es für die MOTEA von zentraler Bedeutung im Bereich Forschung und Entwicklung überdurchschnittliche Aktivität zu entfalten. Um den Bedürfnissen des Marktes und vor allem der Kunden gerecht zu werden, wird Produktentwicklung sowohl im Hinblick auf die technische als auch die personelle Ausstattung stets verbessert und ausgebaut.

Die angebotenen Produkte werden laufenden Verbesserungen unterzogen und den steigenden Anforderungen des Marktes angepasst.

Auch der Webshop wird ständig weiterentwickelt, um den Kundenanforderungen noch gezielter gerecht zu werden.

3. Zweigniederlassungen

Die MOTEA selbst unterhält außer am Stammsitz in Wiehl (bis 06/2023) / Meinerzhagen (ab 07/2023) (Hauptverwaltung und Vertrieb) keine weiteren Standorte.

4. Risiko- und Prognosebericht

Die Umsatzentwicklung ist trotz des Ukrainekriegs und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung stabil. Für 2024 wird mit einem vergleichbaren Umsatz wie 2023 gerechnet. Wesentliches Ziel für 2024 ist eine Verbesserung des Ergebnisses bei gleichbleibendem Umsatz. Der Ukrainekrieg hat geringe Auswirkungen auf das Geschäft der MOTEA da im Krisengebiet und mit russischen Kunden nur geringe Umsätze erzielt werden.

Die Verbesserung der Produktivität durch ein verbessertes Verhältnis von Umsatz zu den Personalkosten wird für 2024 angestrebt.

Da die durch das Unternehmen angebotenen Produkte weiterhin nachgefragt werden, ist von einer Marktsicherung auszugehen.

Auf Grund der branchenunabhängigen Ausrichtung der angebotenen Produkte kann auch, bei abflauender Konjunktur, von einem wirtschaftlichen Erfolg ausgegangen werden.

Um die Erreichung der gesteckten Ziele zu gewährleisten, wird auch weiterhin auf die genaue Erfüllung von Kundenforderungen und Ausbau des Leistungsprofils gesetzt. Außerdem wird durch fortlaufende Weiterqualifizierung der Mitarbeiter eine Ausrichtung auf den Endkunden auch für die Zukunft gewährleistet.

Die Geschäftsführung sieht zurzeit mittlere Risiken im Bereich der Währungsentwicklung. Der Einkauf der MOTEA wird in Fremdwährung (Dollar) vorgenommen. Schwankungen im Wechselkurs Dollar / Euro führen i.d.R auch zu Schwankungen im Wareneinkauf.

2024 zeichnet sich eine stabile Situation ab.

Im Jahr 2023 wurde die neue Firmenzentrale mit deutlich größeren Lagermöglichkeiten in Meinerzhagen bezogen.

Auch in der Zukunft kann die MOTEA auf Grund von langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Ihren Partnern, der Erfahrung von langjährig beschäftigten Mitarbeitern und der umfangreichen Produktpalette mit einer Sicherung des Marktanteils rechnen und wirtschaftliche Rezessionen abfangen.

Die Risiken, die sich aufgrund der Ukrainekrise ergeben sind derzeit nicht abschließend quantifizierbar. MOTEA ist aufgrund des Geschäftsmodells wirtschaftlich von diesen Risiken nur mäßig betroffen.

Selbst bei einer länger anhaltenden Krise ist aufgrund des Eigenkapitals, der Möglichkeit Kurzarbeitergeld zu beziehen und weiterer Maßnahmen (z.B. Kosteneinsparungen, Finanzierung über Kfw Kredite etc.) das Risiko für den Bestand des Unternehmens als gering einzustufen. Das erste Halbjahr 2024 zeigt eine positive Entwicklung.

 

Meinerzhagen, den 28.06.2024

MOTEA GmbH, Meinerzhagen

gez. Peter Boschmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.303.869,00 2.082.035,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 340.000,00 268.686,00
II. Sachanlagen 1.963.824,00 1.813.304,53
III. Finanzanlagen 45,00 45,00
B. Umlaufvermögen 18.832.499,17 17.771.206,40
I. Vorräte 7.926.069,55 8.258.766,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.448.815,04 7.927.647,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 457.614,58 1.584.792,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.694,55 25.055,04
Aktiva 21.174.062,72 19.878.296,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.383.864,43 8.358.573,58
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 7.642.573,58 6.081.520,10
III. Jahresüberschuss 1.715.290,85 2.251.053,48
B. Rückstellungen 744.353,05 862.136,40
C. Verbindlichkeiten 11.045.845,24 10.657.586,99
Passiva 21.174.062,72 19.878.296,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 25.198.681,10 20.999.598,12
2. Personalaufwand 5.261.857,26 4.297.479,53
a) Löhne und Gehälter 4.679.511,23 3.810.880,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 582.346,03 486.598,91
davon für Altersversorgung 85.681,50 63.769,75
3. Abschreibungen 886.386,41 1.043.657,10
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 886.386,41 403.713,45
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 639.943,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.353.507,26 12.268.475,17
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 487.724,65 112.717,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.669,96 33.423,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 147.244,63 86.105,14
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 835.178,54 1.062.264,52
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 50.034,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 43.273,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.762.176,96 2.275.039,83
9. sonstige Steuern 46.886,11 23.986,35
10. Jahresüberschuss 1.715.290,85 2.251.053,48

Anhang für das Jahr 2023

der Motea GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Motea GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Meinerzhagen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Iserlohn
Register-Nr.: 10716

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.304.377,50 231.815,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 302.949,87 316.758,60 165.621,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.607.327,37 548.573,60 165.621,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 97.228,10 64.466,03 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.996.265,66 1.399.114,14 547.785,64
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 727.599,53 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.821.093,29 1.463.580,17 547.785,64
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 45,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 45,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.428.465,66 2.012.153,77 713.406,64
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.536.192,50
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 454.087,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.990.279,97
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 161.694,13
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.847.594,16
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -727.599,53 0,00
Summe Sachanlagen -727.599,53 3.009.288,29
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 45,00
Summe Finanzanlagen 0,00 45,00
Summe Anlagevermögen -727.599,53 4.999.613,26
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.053.254,50 406.324,00 0,00 0,00 1.459.578,50
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 285.386,87 70.931,60 165.617,00 0,00 190.701,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.338.641,37 477.255,60 165.617,00 0,00 1.650.279,97
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 34.330,10 14.387,03 0,00 0,00 48.717,13
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 973.458,66 404.206,14 380.917,64 0,00 996.747,16
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.007.788,76 418.593,17 380.917,64 0,00 1.045.464,29
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.346.430,13 895.848,77 546.534,64 0,00 2.695.744,26
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 76.614,00 251.123,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 263.386,00 17.563,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 340.000,00 268.686,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 112.977,00 62.898,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.850.847,00 1.022.807,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 727.599,53
Summe Sachanlagen 0,00 1.963.824,00 1.813.304,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 45,00 45,00
Summe Finanzanlagen 0,00 45,00 45,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.303.869,00 2.082.035,53

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 323.215,40 Euro.

Davon entfallen 231.815,00 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.985.920,40 Euro (Vorjahr: 1.760.350,10 Euro)

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 118.655,19 Euro (Vorjahr: 95.473,46 Euro). Es erfolgt eine Verzinsung mit 6%.

Sonstige Vermögensgegenstände

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

An Lieferanten gewährte Vorschüsse, Vorauszahlungen und Darlehen an Lieferanten und verbundene Unternehmen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 45.155,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 45.155,00
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Gesamtbetrag 0,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Rückstellungen für Personalkosten

- Rückstellungen für Gewährleistungen

- Rückstellungen für Resturlaubs- und Überstundenverpflichtungen

- Rückstellungen für Prämien an Mitarbeiter

- Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 4.833,7 2.837,2 1.996,5 0,0
erhaltene Anzahlungen 311,6 311,6 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.940,9 1.940,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 3.959,6 3.959,6 0,0 0,0
Summe 11.045,8 9.049,3 1.996,5 0,0

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 31.459,00 Euro.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 18.943.665,84 Euro (Vorjahr 1.156.206,88 Euro) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Der Anstieg geht auf den Bezug der neuen Firmenzentrale zurück. Diese wurde auf Basis eines langfristigen Mietvertrags bezogen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 47,00
leitende Angestellte 9,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Peter Boschmann ausgeübter Beruf: Kaufmann

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe
Data4Shops SRL, Timisoara, RO 100,00 %

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresabschluss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Meinerzhagen, den 28.06.2024

gez. Peter Boschmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Motea GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Motea GmbH, Meinerzhagen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Motea GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern da gestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 28.06.2024

B-S-H Collegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Ralf Chr. Bühler, Wirtschaftsprüfer

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