Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 4167
Vorher
GGP GERMANY GmbH
Eingetragen
27.12.1995
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
der Im- und Export sowie der Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere im Rahmen der Global Garden Products Gruppe, ausgenommen der Handel mit erlaubnispflichtigen Waren. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Geschäfte berechtigt, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, deren Geschäftsführung übernehmen, andere Unternehmen erwerben und Zweigniederlassungen im

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Marcel Gerster
seit 18.8.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
STIGA ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
STIGA AB
Sweden
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stiga GmbH

Straelen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Stiga GmbH ist eine einhundertprozentige Tochter der STIGA AB, Tranas/Schweden und eine mittelbare Tochter der STIGA SA mit Sitz in Luxemburg. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Straelen und unterhält keine Niederlassungen. Sie vertreibt im Wesentlichen motorbetriebene Gartengeräte (Aufsitzmäher, handgeführte Rasenmäher, Rasenroboter, Heckenscheren usw.) der Marken STIGA, Alpina und CASTELGARDEN. An mehrere Großkunden werden darüber hinaus Geräte unter deren jeweiliger Hausmarke verkauft. Das Vertriebsgebiet umfasst neben Deutschland auch andere europäische Länder, sofern dort Tochtergesellschaften deutscher Kunden im Bereich DIY (Do-it-Yourself) beliefert werden. Zudem wird an verbundene Unternehmen in anderen Ländern der EU geliefert.

B. Wirtschaftsbericht

Markt- und Branchenentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 war insgesamt durch zahlreiche Unsicherheiten, sowohl auf globaler, als auch auf nationaler Ebene geprägt. Insbesondere zu nennen sind an dieser Stelle der Krieg in der Ukraine, der eskalierende Nahost-Konflikt, die Energiekrise, sowie die nachlassende weltwirtschaftliche Dynamik. Steigende Lebenshaltungskosten haben den Privatkonsum in Deutschland deutlich zurückgeschraubt.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) verzeichnete für den Markt der motorbetriebenen Gartengeräte in der Saison 2023 (Januar bis September) einen Anstieg des Werts um 4,4 %. Demgegenüber steht jedoch eine rückläufige Mengenentwicklung von -6,2 %. Als Wachstumsmotor erwies sich der E-Commerce mit einem beachtlichen Zuwachs von 16 % sowie der Bereich Do-it-yourself (DIY), der ebenfalls eine positive Entwicklung zeigte, während der traditionelle Fachhandel auf einem stabilen Niveau verharrte. Das Jahr war durch hohe Lagerbestände im Handel gekennzeichnet, die zum einen aus den Bevorratungen aus dem Vorjahr und zum anderen aus einem verhaltenen Abverkauf resultierten. Dieser Umstand lässt sich durch zwei Hauptfaktoren erklären: Ein regenreiches Frühjahr und ein anhaltend heißer Sommer, die beide zu einer geringeren Nachfrage führten, sowie eine anhaltend niedrige Konsumbereitschaft. Größere Anschaffungen wurden aufgrund von Inflation, hohen Zinsen und der unsicheren wirtschaftlichen Perspektive der Verbraucher aufgeschoben oder ganz gestrichen.

Im Laufe des Jahres 2023 sah sich STIGA in einem herausfordernden Marktumfeld mit einem Rückgang der Marktanteile konfrontiert, insbesondere im strategisch wichtigen Segment der Rasentraktoren, wo ein Verlust von 12% beziehungsweise 1,1 Prozentpunkten zu verzeichnen war. In Summe weist die GfK einen Rückgang von 8% für Stiga aus. Trotz dieser Herausforderungen gelang es STIGA, im Segment der Frontmäher eine beeindruckende Steigerung von 23% zu erzielen, wodurch der Marktanteil auf 30,5% anstieg. Ein bedeutender Wachstumsbereich für STIGA war das Segment der autonomen Rasenmähroboter, in das das Unternehmen 2023 erfolgreich eintrat und bemerkenswertes Wachstum - allerdings auf einem noch geringen Ausgangsniveau verzeichnete. Bereits jetzt ist jeder zehnte verkaufte Rasenroboter in Deutschland ein autonomes Modell. Angesichts der Positionierung dieser Geräte im höheren Preissegment zeigt der gesamte Robotermarkt ein sehr positives Wachstum von 14,5%.

Das Jahr 2023 stellte aufgrund der zuvor beschriebenen Faktoren sowohl für Hersteller als auch für den Handel eine signifikante Herausforderung dar. Es wird erwartet, dass die skizzierten Entwicklungen weiterhin Einfluss auf die erste Hälfte des Jahres 2024 nehmen werden. Dies ist einerseits auf die nach wie vor hohen Lagerbestände im Handel zurückzuführen und andererseits darauf, dass das Konsumverhalten voraussichtlich ähnliche Muster wie im Vorjahr aufweisen wird.

Die Tendenz weg von kabelgebundenen Geräten setzt sich fort, wobei die Gesamtzahl verkaufter Einheiten in diesem Segment weiterhin sinkt. Parallel dazu erfährt der Batteriebetrieb eine zunehmende Relevanz und etabliert sich als bevorzugte Antriebsart. Verbrennungsmotoren machen mittlerweile weniger als 20% des Gesamtmarktes für Gartengeräte aus, obwohl ihr Anteil bei spezifischen Gerätekategorien wie Traktoren und Frontmähern nach wie vor hoch ist und rund 96% beträgt.

Geschäftsverlauf

Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 25.447 bzw. um 25,8 % auf TEUR 73.172 und lagen deutlich niedriger, als auf dem Niveau unserer Erwartungen. Die herausfordernde Situation im Handel, gekennzeichnet durch hohe Lagerbestände und eine dementsprechend gedämpfte Nachfrage, führte über das Jahr hinweg zu Umsatzeinbußen. Um der Entwicklung entgegenzusteuern, leisteten unsere innovativen Produkte im Bereich E-Power einen wesentlichen Beitrag. Weiterhin stärkten angepasste Promotion Maßnahmen und der gezielte Ausbau unseres Händlernetzwerks unsere Geschäftsposition insbesondere im zweiten Halbjahr. Unsere Fokussierung auf umfangreiche Marketingmaßnahmen, v.a. Fernsehwerbung, mit dem Ziel, die Markenbekanntheit zu erhöhen, unterstützte unsere Handelspartner effektiv in ihrer Verkaufsperformance. Zudem wurde die Strategie unserer Vertriebskanäle weiterentwickelt.

Im Geschäftsjahr 2023 lag der Fokus hauptsächlich auf der Marke STIGA im Bereich Fachhandel und der Ausbau der Marke Alpina im Bereich DIY und Online. Im DIY Bereich konnte der Umsatz mit wichtigen Baumarktketten ausgebaut werden und neue Listungen erreicht werden. Im E-Commerce Bereich ist STIGA gut aufgestellt und konnte auch hier die Marke STIGA besser platzieren.

Die Abnahme beim Umsatz von TEUR 25.447 betrifft mit TEUR 19.867 konzernfremde Kunden und mit TEUR 5.580 verbundene Unternehmen. Aufgrund dieser Entwicklung wurde auch die Prognose zum Jahresüberschuss nicht erreicht. Die Erläuterung zum Jahresüberschuss ist in den Ausführungen zur Ertragslage dargestellt.

Ertragslage

Der Materialaufwand verminderte sich aufgrund der gesunkenen Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 30,1 %

Der Anteil der Materialaufwendungen an den Umsatzerlösen ist um 4,6 %-Punkte gesunken. Der Rückgang ist auf die Steuerung des Konzerns durch Transferpreisanpassungen zurückzuführen.

Bei den Personalaufwendungen verzeichneten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 eine Abnahme von TEUR 444 bzw. 11,4 % im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich bedingt durch die erschwerte Situation am Arbeitsmarkt geeignetes Personal zu rekrutieren.

Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.133 ist im Wesentlichen auf die Verminderung der Fracht- sowie Marketingkosten zurückzuführen.

Der Anstieg der Zinsaufwendungen von TEUR 523 auf TEUR 1.002 resultiert aus den gestiegenen Zinssätzen und den höheren Finanzverbindlichkeiten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belaufen sich auf TEUR 385 nach TEUR 534 im Vorjahr.

Die Gesellschaft hat einen Gewinn in Höhe von TEUR 835 erzielt und damit das Geschäftsjahr 2023 schlechter abgeschlossen als das Vorjahr. Der Jahresüberschuss lag um TEUR 458 unter dem Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 1.293 des Vorjahres.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.013 auf TEUR 28.625 an.

Bei Investitionen von TEUR 267 und Abschreibungen von TEUR 302 ist das Anlagevermögen auf TEUR 397 zurückgegangen.

Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 4.489 erhöht

Die Zunahme der Lagerbestände lässt sich vornehmlich durch die sinkende Nachfrage und insbesondere durch die Aufstockung unseres Sortiments um die neue Produktkategorie der autonomen Roboter erklären. Die Lieferungen für die Frühbezugsaufträge trafen kurz vor dem Bilanzstichtag ein, weshalb ein Abverkauf innerhalb des Berichtszeitraums nicht mehr möglich war.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.111 gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.275 auf TEUR 3.103 gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit TEUR 846 auf Vorjahresniveau.

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 betrug TEUR 1.571. Mit Gesellschaftsbeschluss vom 31. März 2023 wurde TEUR 1.371 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Nach Berücksichtigung des im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 835 und der Ausschüttung von TEUR 1.371 vermindert sich das Eigenkapital auf TEUR 1.035. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 3,6 % nach 6,7 % im Vorjahr.

Die Steuerrückstellungen sind von TEUR 806 auf TEUR 254 zurückgegangen.

Die Abnahme der sonstigen Rückstellungen um TEUR 193 auf TEUR 3.212 begründet sich durch niedrigere Rückstellungen für Kundenboni, aufgrund des gesunkenen Umsatzes. Die Rückstellungen für Lagerkosten sowie die sonstigen ausstehenden Rechnungen haben sich zum Vorjahr erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 531 gesunken. In den Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen die offenen Rechnungen unserer Logistikdienstleistern enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nehmen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.123 zu, was insbesondere auf die Finanzierung des höheren Working Capitals zurückzuführen ist.

Der Bestand der liquiden Mittel beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 TEUR 862 nach TEUR 77 im Vorjahr. Die Liquidität der Gesellschaft wird im Wesentlichen durch ein langfristiges Darlehen der Konzernobergesellschaft sichergestellt. Durch die Möglichkeit der Nutzung der konzerninternen Finanzierungsquellen war STIGA GmbH jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Im Anschluss an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2022 gestaltete sich das vergangene Jahr als eine Phase der Stabilisierung und Angleichung an die Verhältnisse vor Corona. Herausforderungen wie ungünstige Wetterbedingungen, hohe Lagerbestände bei unseren Vertriebspartnern sowie unsichere wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trugen zu einem signifikanten Rückgang der Umsatzerlöse bei, was eine erhebliche Unterschreitung unserer Budgetziele zur Folge hatte.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Unternehmenssteuerung der STIGA GmbH bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Die Erläuterungen zur Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr und dem Budget sind in den Ausführungen zur Ertragslage und dem Geschäftsverlauf dargestellt.

Umweltschutz und Arbeitssicherheit

Sicherheit, Umweltschutz und Qualität sind in den Leitlinien unseres Unternehmens fest verankert und haben höchste Priorität. Wir setzen uns für den Schutz unserer Mitarbeiter und die sichere Anwendung und Handhabung unserer Produkte ein. Die Umwelt muss stets geschützt werden. Unsere Arbeitsstandards sichern die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen und werden ständig verbessert, so dass jegliche Gefährdung von Menschen und Umwelt vermieden wird. Nur in einem sicheren und gesunden Unternehmensumfeld, in dem wir den Anforderungen und Bedürfnissen unserer Kunden und Mitarbeiter sowie den vorgegebenen Gesetzen gerecht werden, kann es uns auch in Zukunft gelingen, alle Ziele im Bereich der Arbeitssicherheit zu erreichen. Die STIGA Gruppe hat in 2023 einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt.

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 43 Mitarbeiter.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Ziel des Risikomanagements ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeiten ergeben sich Risiken, die gesamtwirtschaftlich bedingt oder unternehmensspezifisch bedingt sein können. Im Rahmen einer zeitnahen Berichterstattung werden die Informationen aus Einkauf, Verkauf, Personal und Rechnungswesen gebündelt und die Geschäftsführung sowohl in regelmäßigen Abständen als auch ad hoc über die Abweichungen des eingetretenen vom prognostizierten Verlauf der Geschäfte unter Angaben der identifizierten Risiken informiert. Basis bildet ein detailliertes Budget, das jeweils im laufenden Geschäftsjahr für das künftige Geschäftsjahr verabschiedet wird. Monatlich wird an die Konzernobergesellschaft berichtet.

Die Einschätzung der einzelnen Chancen und Risiken basiert auf einem Bewertungszeitraum von mindestens einem Jahr.

Die folgenden Chancen haben voraussichtlich eine gleichstarke Auswirkung auf die Gesellschaft.

Die STIGA Gruppe hat durch eine klare und konsequente Verfolgung ihrer Wachstums- und Innovationsstrategie einen wirksamen Ausgleich möglicher Risiken gewährleistet. Im Fokus stand dabei insbesondere die Erweiterung der Akkugeräte, welches nun das gesamte Sortiment umfasst. Der Einstieg in den Markt für autonome Roboter belegt unterstricht die Innovationsführerschaft des Unternehmens. Die strategische Ausrichtung auf die Marke STIGA über alle Vertriebswege hinweg, der gezielte Einsatz der Marke Alpina sowie der Private-Label-Produkte, kombiniert mit der Produktion in Europa, schaffen signifikanten Mehrwert für unsere Kunden.

Die Verbesserung der Markenbekanntheit, ein zentrales Ziel mit präzisen definierten Maßnahmen und Investitionen, wird den Ausbau sowohl der numerischen als auch der qualitativen Distribution vorantreiben und festigen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Ausbau und die kontinuierliche Weiterbildung unseres Teams in Deutschland. So wurde u.a. eine zusätzliche Vertriebsregion "Süddeutschland" geschaffen, um die Wachstumsziele in Bayern und Baden-Württemberg zügig voranzutreiben.

Zur Finanzierung ihrer Geschäftsaktivitäten verfügt die STIGA GmbH über finanzielle Mittel von verbundenen Unternehmen. Die von der Geschäftsführung vorgenommene Liquiditätsplanung für die Jahre 2024 und 2025 zeigt, dass ein ausreichender Kreditrahmen zur Verfügung steht. Ein sorgfältiges Liquiditätsmanagement durch die Geschäftsführung stellt sicher, dass die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen.

Die Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Risiken entspricht ihrer Wertigkeit.

Gegen wesentliche Risiken der Geschäftsentwicklung sind wir durch das Risikomanagement im Konzern abgesichert (Währungs- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus dem Bezug von Handelswaren -über die STIGA S.p.A., Castelfranco/Italien). Das Risiko von größeren Forderungsausfällen wird durch Delkredere-Vereinbarungen, striktes Kreditmanagement und eine breite Kundenbasis weitgehend reduziert.

Den allgemeinen kunden-, absatz- und marktbezogenen Risiken, die durch den bestehenden Wettbewerb bestehen, begegnen wir durch Innovationen, Qualitätsoptimierung, stärkere Kundenbindung, Gewinnung von Neukunden und insbesondere durch die Reduzierung unserer Prozesskosten.

Preiserhöhungen der Lieferanten werden gemäß der Firmenstrategie an die Kunden weitergegeben. Die Marktbedingungen lassen es jedoch nicht immer zu, diese Strategie konsequent zu verfolgen.

Die Gesellschaft ist bestrebt, die Sicherheit der IT-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der effizienten Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken. Für die Aufrechterhaltung der Business Continuity sind verschiedene Maßnahmen etabliert.

Die Risikolandschaft des Unternehmens hat sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Risiken der künftigen Entwicklung erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

D. Prognose

Wir gehen davon aus, dass wir die bisher bekannten externen Faktoren, insbesondere die Bestandsentwicklung und das Konsumentenklima bestmöglich und sorgfältig in unserer Planung für 2024 berücksichtigt haben. Mit unseren Produktneueinführungen, insbesondere der neuen autonomen Rasenroboter und Elektro-Ride-Ons, sowie den geplanten Marketingkampagnen, gehen wir zuversichtlich und optimistisch in das Jahr 2024. Selbstverständlich beobachten wir die unterschiedlichen Entwicklungen und haben Maßnahmen getroffen, um etwaige Auswirkungen auf unser Geschäft frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu handeln.

Dennoch geht die Geschäftsführung aktuell davon aus, dass sowohl die Umsätze als auch der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2024 moderat über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 liegen werden, womit die Erreichung der Ziele derzeit wahrscheinlich ist.

 

Straelen, den 22. März 2024

Marc Gerster, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 397.066,23 431.636,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 19.997.900,57 15.509.350,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.393.187,27 4.503.730,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.102.701,76 2.275.239,12
3. Sonstige Vermögensgegenstände 846.289,36 795.903,32
7.342.178,39 7.574.873,12
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 861.754,44 77.206,54
28.201.833,40 23.161.430,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.161,00 19.444,99
28.625.060,63 23.612.511,69

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 0,00 78.242,29
III. Jahresüberschuss 834.822,11 1.293.347,11
1.034.822,11 1.571.589,40
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 253.723,62 805.827,80
2. Sonstige Rückstellungen 3.212.093,27 3.404.674,32
3.465.816,89 4.210.502,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 506.840,93 1.037.343,37
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.167.495,23 16.043.987,74
3. Sonstige Verbindlichkeiten 450.085,47 749.089,06
(davon aus Steuern € 195.494,03; Vorjahr € 69.970,89)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 18.006,69; Vorjahr € 5.267,06)
24.124.421,63 17.830.420,17
28.625.060,63 23.612.511,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 73.172.285,14 98.649.710,93
2. Sonstige betriebliche Erträge 425.078,52 517.286,38
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -55.543.888,42 -79.446.390,68
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.889.480,34 -3.330.852,33
b) Soziale Abgaben -546.763,76 -549.665,92
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -301.570,84 -294.150,15
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.096.606,43 -13.229.455,07
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.857,64 680,35
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.002.171,07 -479.046,52
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -385.069,21 -533.590,96
10. Ergebnis nach Steuern 840.671,23 1.304.526,03
11. Sonstige Steuern -5.849,12 -11.178,92
12. Jahresüberschuss 834.822,11 1.293.347,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft Stiga GmbH (im Folgenden kurz "STIGA" genannt), hat ihren Sitz in Straelen und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Kleve unter der Registernummer HRB 4167 eingetragen.

STIGA ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Als Nutzungsdauern werden für immaterielle Vermögensgegenstände vier Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis 15 Jahre angesetzt.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 1.000 nicht übersteigen.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Waren sind mit durchschnittlichen Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, werden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. zum am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko bestehen pauschale Abschläge.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Vorgaben des § 256a HGB werden beachtet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag bestehen keine latenten Steuern

III Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 3.103 (Vorjahr: TEUR 2.275) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

3. Eigenkapital

Das in das Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 200.

In der Gesellschafterversammlung vom 31. März 2023 wurden beschlossen die Gewinnrücklage von TEUR 78 und den Jahresüberschuss von TEUR 1.293 auszuschütten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Risiken aus Gewährleistungsansprüchen mit TEUR 942 (Vorjahr: TEUR 1.035), Kundenboni mit TEUR 1.676 (Vorjahr: TEUR 1.891) sowie ausstehende Eingangsrechnungen mit TEUR 468 (Vorjahr: TEUR 185). Des Weiteren wurden Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft gebildet.

5. Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr
TEUR
davon mehr als 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 507 507 0 0
(Vorjahr) (1.037) (1.037) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.167 19.167 4.000 0
(Vorjahr) (16.044) (12.044) (4.000) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 450 450 0 0
(Vorjahr) (749) (749) (0) (0)
Summe 24.124 20.124 4.000 0
(Vorjahr) (17.830) (13.830) (4.000) (0)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 7.776 (Vorjahr: TEUR 7.184) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr in Höhe von TEUR 15.391 (Vorjahr: TEUR 8.860) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten.

IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 57.500 konzernfremde Kunden und mit TEUR 15.672 verbundene Unternehmen. Von den Umsatzerlösen wurden 76,7 % im Inland, 21,8 % in der EU und 1,5 % in Drittstaaten erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 68) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 12 enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 92) enthalten. Im Geschäftsjahr sind keine nennenswerten periodenfremden Aufwendungen angefallen.

4. Zinsen

Zinserträge in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 227) wurden aus verbundenen Unternehmen erzielt.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 839 (Vorjahr: TEUR 476) Zinsen an verbundene Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 43 (Vorjahr: 46) Mitarbeiter (ausschließlich Angestellte) beschäftigt.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer sind bzw. waren Herr Volker Welzenbach, Tönisvorst, Alleingeschäftsführer (bis 17. Juli 2023) und Herr Marc Gerster, Holzkirchen, Alleingeschäftsführer (ab 17. Juli 2023).

Sie haben ihre Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Beirat

Dem Beirat der Gesellschaft gehören folgende Personen an:

 

Sean Robinson, Vorsitzender des Beirats, Chief Executive Officer STIGA S.p.A., Italien

 

Roberto Lucernoni, Beiratsmitglied, Senior vice President and CFO STIGA S.p.A., Italien

 

Gregory Levacher, SVP Sales STIGA S.p.a., Italien (ab 31. März 2023)

 

Volker Welzenbach, Geschäftsführer Stiga GmbH, Deutschland (bis 17. Juli 2023)

 

Marc Gerster, Beiratsmitglied, Geschäftsführer Stiga GmbH, Deutschland (ab 17. Juli 2023)

Der Beirat erhielt keine Bezüge in 2023.

4. Gesamthonorare des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt TEUR 64 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen aus Miet- und Leasingverträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.595 , davon TEUR 807 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 788 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem bis vier Jahren. Der Vorteil dieser Miet- oder Leasinggeschäfte besteht insbesondere in der geringeren Kapitalbindung. Zudem muss im Falle der Beendigung der Verträge das Verwertungsrisiko nicht getragen werden. Risiken bestehen in der langfristigen Bindung an die jeweiligen Vertragspartner. Ferner besteht ggf. zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeiten das Risiko, dass keine Einigung über die Verlängerung der Verträge erzielt werden kann. Anzeichen für das Bestehen konkreter Risiken sind jedoch zurzeit nicht gegeben.

6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu ihrer Muttergesellschaft und anderen verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen umfassen den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie den Konzernfinanzverkehr. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu diesen nahestehenden Personen. Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus dem Jahresüberschuss von TEUR 835 für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

9. Angaben zum Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist Konzernunternehmen der STIGA SA mit Sitz in Luxemburg, die ihren

Die Gesellschaft ist Konzernunternehmen der STIGA SA, Luxemburg, die ihren Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens sowie beim Registre du Commerce et des Sociétés, Luxemburg (https://www.rcsl.lu), erhältlich. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird durch die STIGA C S.à. r.l., Luxemburg, aufgestellt. Dieser Konzernabschluss wird nicht offengelegt.

 

Straelen, den 22. März 2024

Marc Gerster, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 6.322,00 0,00 0,00 6.322,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.957.616,34 267.383,82 2.651,59 2.222.348,57
1.963.938,34 267.383,82 2.651,59 2.228.670,57
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 6.322,00 0,00 0,00 6.322,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.980,18 301.570,84 2.268,68 1.825.282,34
1.532.302,18 301.570,84 2.268,68 1.831.604,34
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 397.066,23 431.636,16
397.066,23 431.636,16

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stiga GmbH, Straelen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stiga GmbH, Straelen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stiga GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 22. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin

ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 05. April 2024 festgestellt.

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