STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH

Kolumbusstraße 15, 71063 Sindelfingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 246207
Vorher
Autohaus mit Zukunft Projektentwicklungs-, Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbHBerger Elektronik Ingenieur-Büro und Vertriebs-GmbHSTAR ELECTRONICS GmbHStar Engineering & Electronics GmbH
Eingetragen
16.3.2006
Branche
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens sind Service-, Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen für Unternehmen, mit dem Schwerpunkt Entwicklung, Produktion und After Sales in den Bereichen Automotive, Elektrotechnik und Maschinenbau, ferner Fahrzeugumbau und Fahrzeugaufbau (u.a. Einbau von Messtechnik und Inbetriebnahme von Prototypen), Reparaturen und Instandsetzungstätigkeiten aller Art an Prototypen und Serienfahrzeugen sowie die Erbringung von Transport- /Überführungsleistungen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von mechanischen, elektronischen/elektrischen und mechatronischen Prototypenteilen und Produkten, Werkzeugen & Vorrichtungen, Maschinen & Sondermaschinen/werkzeugen und Betriebsmitteln, die Erstellung von digitalen Schaltungen und Programmierung von anwendungsspezifischer Software sowie Inverkehrbringen von eigenen und/oder Handelsprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Gerstlauer
seit 5.8.2025
Geschäftsführer
Heiko Haist
seit 6.4.2023
Prokura
Tobias Utz
seit 6.5.2019
Geschäftsführer
Henning Lange
seit 27.8.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
STAR COOPERATION Gesellschaft mit beschränkter Haftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

STAR COOPERATION Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH

Sindelfingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.842,53 -
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.284,69 86.299,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 806.437,20 227.842,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.996,39 720.385,00
1.341.718,28 1.034.526,00
1.358.560,81 1.034.526,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.438.377,03 1.380.027,43
2. Unfertige Erzeugnisse 145.934,68 360.428,80
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 486.851,35 157.581,26
2.071.163,06 1.898.037,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.900.597,39 2.764.734,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.389.363,22 380.904,91
3. Forderungen gegen Gesellschafter 2.482.049,05 2.982.010,58
4. Sonstige Vermögensgegenstände 321.384,27 115.474,19
8.093.393,93 6.243.123,81
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 27.440,87 33.909,78
10.191.997,86 8.175.071,08
11.550.558,67 9.209.597,08

PASSIVA

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 735.171,45 735.171,45
III. Gewinnvortrag 2.788.551,84 2.252.398,16
IV. Jahresüberschuss 1.878.917,18 1.036.153,68
5.427.640,47 4.048.723,29
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 557.524,00 605.000,00
2. Steuerrückstellungen 366.846,00 270.394,00
3. Sonstige Rückstellungen 903.403,57 655.082,63
1.827.773,57 1.530.476,63
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 1.526.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 673.504,55 244.715,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.953.514,63 1.764.911,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 424.639,79 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 243.485,66 94.771,14
4.295.144,63 3.630.397,16
11.550.558,67 9.209.597,08

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

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2023 2022
EUR EUR
Rohergebnis 16.943.474,12 11.846.674,67
1. Personalaufwand
a) Löhne & Gehälter - 7.417.925,19 - 5.341.141,26
b) Sozial Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung -1.446.720,91 - 1.009.136,67
- 8.864.646,10 - 6.350.277,93
2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -275.770,12 - 203.587,82
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 5.584.092,45 - 3.769.798,96
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.255,83 1.166.96
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 13.126,00 - 10.327,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -329.850,10 - 477.367,44
7. Ergebnis nach Steuer 1.879.245,18 1.036.481,68
8. Sonstige Steuer - 328,00 - 328,00
9. Jahresüberschuss 1.878.917,18 - 1.036.153,68

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Geschäftsjahr ist der operative Betrieb der atec innovation GmbH, Sindelfingen, auf die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen, übergegangen (unternehmensintern als Integration bezeichnet). Durch diesen Vorgang wurden Anlagevermögen (TEUR 100) und Vorräte (TEUR 130) an die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen, veräußert.

Die Gesellschaft mit Sitz in Sindelfingen ist unter der Nummer HRB 246207 in das Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert. Die Nutzungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände liegt zwischen 3 - 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (auf der Grundlage steuerlicher Höchstsätze) vermindert. Für alle Zugänge wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettowert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00

wurden bis 2017 entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Seit 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettowert bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben. Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens dauerhaft über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen auf den beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag vorgenommen.

Fertige und Unfertige Erzeugnisse wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Im Berichtsjahr wurden erstmalig die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen unsaldiert ausgewiesen. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Projected Unit Credit-Methode ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82% (i. VJ. 1,78%) sowie eine erwartete Gehaltssteigerung und Rentendynamik von jeweils 0,00% bzw. 2,00% (i. VJ. 0,00% bzw. 2,00%) zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln 2018 G nach Heubeck verwendet.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in voraussichtlicher Höhe auf Basis steuerlicher Vorschriften gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsgeschäfte wurden für Zwecke der Zugangsbewertung mit standardisierten Kursen am Tag ihrer Entstehung in EURO umgerechnet. Im Übrigen findet § 256a HGB Anwendung.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. EUR 1.389.363,22 (i. Vj. TEUR 381).

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. EUR 48.117,95 (i. Vj. TEUR -428) sowie Forderungen aus Cashpool in Höhe von EUR 2.433.931,10 (Vj. TEUR 3.410).

Darstellung der Vorjahreszahlen (wir verweisen auf unsere Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden):

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31.12.2022 saldiert 31.12.2022 unsaldiert Delta
EUR EUR EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 380.904,91 530.041,58 - 149.136,67
Forderungen gegen Gesellschafter 2.982.010,58 3.457.675,25 - 475.664,67
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen - 1.764.911,00 - 1.914.047,67 149.136,67
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter - - 475.664,67 475.664,67
1.598.004,49 1.598.004,49 -

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben analog dem Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 557.524,00 (i. Vj. TEUR 605). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB, der sich bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittsatzes ergeben würde, beträgt EUR 3.350,00 (i. VJ. TEUR 16).

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen EUR 350.394,71 (i. Vj. TEUR 216) und für den Personalbereich in Höhe von EUR 442.508,86 (i. Vj. TEUR 342) gebildet. Sämtliche Rückstellungen haben wie auch im Vorjahr eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 25.000,00. Ebenso blieb die Kapitalrücklage i. H. v. EUR 735.171,45 unverändert. Der bestehende Gewinnvortrag beläuft sich auf EUR 2.788.551,84, der erwirtschaftete Jahresüberschuss auf EUR 1.878.917,18. An die Gesellschafterin wurde im Geschäftsjahr eine Ausschüttung in Höhe von EUR 500.000,00 vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. EUR 2.953.514,63 (i. Vj. TEUR 1.765).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. EUR 424.639,79 (i. Vj. TEUR 0).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 82.807,63 (i. Vj. TEUR 71) Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie auch im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen jährlich EUR 1.627.795 (i. Vj. TEUR 1.379), davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 1.137.656 (i. Vj. TEUR 1.116).

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. EUR 108.427,52 (i. VJ. TEUR 92) enthalten.

Für Altersversorgung wurden EUR 5.567,01 (i. Vj. TEUR 5) aufgewendet.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. v. EUR 978,99 (i. VJ. TEUR 1) enthalten.

Von den Zinserträgen entfallen EUR 1.511,98 (i. Vj. TEUR 1) auf Zinsen von verbundenen Unternehmen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von EUR 10.375,00 (i. Vj. TEUR 10).

V. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Unterzeichnung dieses Berichts ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH.

V. SONSTIGE ANGABEN

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss zum 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 146 Arbeitnehmer.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Tobias Utz, Geschäftsführer

Herr Henning Lange, Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernverhältnisse

Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der STAR VENTURE GmbH, Böblingen, einbezogen, welcher im Unternehmensregister offengelegt wird.

 

Böblingen, den 6.12.2024

Tobias Utz

Henning Lange

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.251 27.291 14.887 0 146.429
104.251 27.291 14.887 0 146.429
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 184.819 1 -141.336 0 43.484
2. Technische Anlagen und Maschinen 355.151 394.564 668.936 -81.582 1.337.069
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.437.842 205.816 -542.487 -52.042 1.049.129
1.977.812 600.381 -14.887 -133.623 2.429.682
2.082.063 627.672 0 -133.623 2.576.111
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kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.251 10.620 14.715 0 129.586
104.251 10.620 14.715 0 129.586
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 98.520 4.349 -83.670 0 19.199
2. Technische Anlagen und Maschinen 127.309 114.671 343.705 -55.053 530.632
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 717.457 146.129 -274.750 -50.703 538.133
943.286 265.150 -14.715 -105.757 1.087.964
1.047.537 275.770 0 -105.757 1.217.550
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Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.843 0
16.843 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.285 86.299
2. Technische Anlagen und Maschinen 806.437 227.842
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.996 720.385
1.341.718 1.034.526
1.358.561 1.034.526

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH ist ein Ingenieurdienstleistungs- und Fertigungsunternehmen mit Schwerpunkten in Elektrik, Elektronik und Prototypenwerkstätten. Kunden sind hauptsächlich Automobilhersteller und deren Zulieferer.

Das Leistungsportfolio wurde durch die Integration der atec innovation GmbH um konstruktive und mechanische Fertigungsleistungen ergänzt. Durch die verstärkte Nutzung der konzerninternen Fertigungsmöglichkeiten der atec innovation GmbH werden angrenzende Geschäftspotentiale realisiert.

Die Gesellschaft betreibt zusätzlich Betriebsstätten in Böblingen, Stuttgart, Ludwigsburg, Ingolstadt und Heimsheim.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt Weiterentwicklungen von vorhandenen bestehenden Produktlösungen/-dienstleistungen sowie kundenspezifische Entwicklung auf Basis von Eigenprodukten.

Die Lösungen werden durch einen standardisierten Produktmanagementprozess sowie im Rahmen des Innovationsmanagements der STAR Gruppe weiterentwickelt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das BIP in Deutschland wuchs um 2,0%1. Der robuste Arbeitsmarkt verstärkte den Fachkräftemangel nochmals, so dass auch bei uns nicht alle Stellen adäquat besetzt werden konnten. Die stark angestiegene Inflation (5,9%2 in Deutschland) hatte steigende Kosten auf der Beschaffungsseite zur Folge. Der Krieg in der Ukraine führte zudem zu teilweise gestörten Lieferketten und erhöhten Energiepreisen. Nachgelagert ergeben sich bei schwer verfügbaren Artikeln höhere Lagerbestände und dazugehörige Kapitalbindungskosten.

Die Automobilbranche zeigte sich in 2023 angespannt und reagierte mit Einsparprogrammen gegenüber 2022. Neue Mobilitätskonzepte führten zu einem hohen Bedarf an Dienstleistungen bei den OEMs (Original Equipment Manufacturer).

Trotz dieser wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir bei unseren Hauptkunden eine im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Auftragsvergabe erreichen.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Im Geschäftsjahr ist der operative Betrieb der atec innovation GmbH, Sindelfingen, auf die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen, übergegangen (unternehmensintern als Integration bezeichnet). Durch diesen Vorgang wurden Anlagevermögen (TEUR 100) und Vorräte (TEUR 130) an die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen, veräußert. Die Gesellschaft sieht die Kenngrößen Umsatzwachstum, Umsatzrendite (als Verhältnis zwischen dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Betriebsergebnis) und dem Umsatz), die Personalkostenintensität und die Eigenkapitalquote als die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren an, anhand deren die Gesellschaft gesteuert wird.

Das Geschäftsvolumen 2023, gemessen anhand der Umsatzerlöse, ist gegenüber 2022 um 47,3% gestiegen.

Die Prognose zum Umsatzwachstum für das Jahr 2023 hat sich erfüllt. Ursache für das höhere Umsatzwachstum war die starke Nachfrage nach Fertigungskapazitäten am Standort Sindelfingen. Die Integration der atec innovation GmbH hatte einen positiven Umsatzeffekt. Des Weiteren wurde ein Neuprojekt mit EE-Modulaufbauten gewonnen.

Die Betriebsstätte Ludwigsburg wurde durch eine neue Werkstatt in Poppenweiler erweitert.

Die Umsatzrendite liegt auf dem Vorjahresniveau.

Die Prognose der Umsatzrendite wurde leicht verfehlt.

Die Personalkostenintensität, definiert als Personalkosten im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, liegt niedriger als im Vorjahr, aber innerhalb der Erwartungen.

Die Eigenkapitalquote ist um 3,0%-Punkte von 44,0% auf 47,0% gestiegen.

Somit hat sich die Prognose zur Eigenkapitalquote für das Jahr 2023 erfüllt.

Die Geschäftsentwicklung verlief, trotz der Auswirkungen durch den Ukrainekonflikt, insgesamt günstig. Es konnte im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum realisiert werden, vor allem durch den Abschluss neuer Rahmenverträge mit Kunden der Automobilindustrie sowie dem Ausbau von bestehenden Leistungen bei Bestandskunden.

Vertrieblich lag 2023 der Fokus auf der Bestandskundenbetreuung und einer Neuallokierung der Vertriebskapazitäten.

Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich auf TEUR 11.551 erhöht, was eine Steigerung von 25,4% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auf der Aktivseite zeichnet sich das Anlagevermögen durch einen Anstieg i.H.v. TEUR 324 aus. Insbesondere die Forderungen des Umlaufvermögen stiegen um TEUR 1.850. Auf der Passivseite wächst das Eigenkapital um TEUR 1.379. Die Verbindlichkeiten wachsen weniger stark als die Forderungen um TEUR 665.

Unsere Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 11,8% (VJ: 11,2%) der Bilanzsumme gekennzeichnet.

Der Anteil des Umlaufvermögens beläuft sich auf 88,2% (VJ: 88,8%).

Die Forderungen (TEUR 8.093) übersteigen deutlich die Verbindlichkeiten (TEUR 4.295).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter belaufen sich in 2023 auf TEUR 3.871 und entsprechen somit 33,5% der Bilanzsumme.

b) Finanzlage

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote ist gestiegen und beträgt 47,0% (i. Vj. 44,0%). Die Eigenkapitalquote liegt somit über der Prognose für 2023.

Das Fremdkapital besteht, bis auf die Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, ausschließlich aus kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 962 gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen betragen 7,8% (VJ: 7,1%) der Bilanzsumme.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 2.954 und entsprechen somit 25,6% der Bilanzsumme.

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH ist in das Cash-Pooling System der STAR COOPERATION GmbH eingebunden.

Die Gesellschaft verfügt über ein Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr durchgängig angemessen.

Der operative Cash Flow (vereinfachend berechnet: Jahresüberschuss + Abschreibungen) beträgt TEUR 2.155 (i. Vj. TEUR 1.240).

Die Investitionen beschränkten sich 2023 auf übliche Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie in den Aufbau einer neuen Werkstatt in Ludwigsburg.

Verbindlichkeiten aus Investitionstätigkeiten, respektive Investitionsverpflichtungen liegen nicht vor.

Bankkredite werden nicht beansprucht.

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse 2023 resultieren aus personalintensiven Werkstatt- und Fertigungsdienstleistungen sowie aus Entwicklungsdienstleistungen. Vertragsformen sind überwiegend Werkverträge und Dienstverträge.

Das Rohergebnis ist um 43,0% auf TEUR 16.943 (i. Vj. TEUR 11.847) gestiegen.

Ursache für das höhere Rohergebnis war insbesondere eine hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten am Standort Sindelfingen. Die Integration der atec innovation GmbH hatte einen positiven Effekt auf den Rohertrag i.H.v. TEUR 2.045.

Die Personalaufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 39,6%. Bereinigt um die Integration der atec innovation GmbH stiegen die Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 22,1%.Die Personalkostenintensität, definiert als Personalkosten im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, liegt niedriger als im Vorjahr. Bereinigt um die Integration der atec innovation GmbH sank die Personalkostenintensität gegenüber dem Vorjahr um 6,3%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwände stiegen um 48,1%. Bereinigt um die Integration der atec innovation GmbH stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwände gegenüber dem Vorjahr um 37,0%. Dieser Anstieg ist insbesondere auf gestiegene Mietkosten des neuen Standortes in Poppenweiler und der Einführung eines neuen ERP-Systems zurückzuführen.

Das Betriebsergebnis stieg um TEUR 696 von TEUR 1.523 auf TEUR 2.219.

Infolgedessen ist das Ergebnis nach Steuern um 843 TEUR von TEUR 1.036 auf TEUR 1.879 gestiegen. Bereinigt um die Integration der atec innovation GmbH ist das Ergebnis nach Steuern um TEUR 511 gestiegen.

Die Vermögens- und Finanzlage sowie die Ertragslage der Gesellschaft schätzt die Geschäftsführung als gut ein.

III. Prognosebericht

Aufgrund des Wandels der Automobilindustrie und damit verbundenen Einsparprogrammen kommen wir zur Prognose, dass das Jahr 2024 auf dem Niveau 2023 abschließen wird. Diese Rahmenbedingungen erfordern ein schnelles Agieren in einem volatilen Umfeld sowie eine konsequente Pflege der Kundenbetreuung.

Die Marktposition der STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH kann dennoch und trotz erhöhtem Wettbewerb als stabil bezeichnet werden. Durch gezielte Vertriebsaktivitäten und Produktmanagement sollen weiterhin erfolgreiche Lösungen einem neuen oder erweiterten Kundenumfeld angeboten und somit Neukunden akquiriert werden. Zusätzlich wurde das Leistungsportfolio durch die Integration der atec innovation GmbH um konstruktive und mechanische Fertigungsleistungen ergänzt. Durch die verstärkte Nutzung der konzerninternen Fertigungsmöglichkeiten der atec innovation GmbH konnten angrenzende Geschäftspotentiale realisiert werden.

Die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung des Unternehmens lassen sich unter anderem aus den Umfragen der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, aber auch aus ersten Rückmeldungen außerhalb des Bestandskundenumfeldes ableiten. Auf Basis dieser Rahmenbedingungen prognostizieren wir für das Jahr 2024 leicht steigende Wachstumsraten, insbesondere im Bereich der Ingenieurdienstleistungen Elektrik/ Elektronik bei den Umsatzerlösen sowie beim Betriebsergebnis. Die Umsatzrendite erwarten wir auf unverändertem Niveau wie 2023. Die Eigenkapitalquote soll leicht steigen. Ebenso erwarten wir eine leicht steigende Personalkostenintensität.

Die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH wird grundsätzlich in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Übergeordnetes Ziel des Risikomanagements ist die Absicherung gegen finanzielle und haftungsrechtliche Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Der überwiegende Anteil des Auftragsvolumens der STAR ENGINEERING &

ELECTRONICS GmbH resultiert aus der Automobilindustrie. Die Zukunftsperspektiven des Unternehmens korrelieren stark mit dem Erfolg der Automobilindustrie, wie beispielsweise der Elektromobilität und zunehmender Vernetzung im Umfeld der automobilen Megatrends.

Wesentliche Bedrohungen des Geschäftserfolgs liegen im Wettbewerb um Fachkräfte und im immer stärker werdenden Preisdruck im hart umkämpften Segment der Ingenieurdienstleistungen.

Überlegungen zu Outsourcingaktivitäten in Low Cost Countries finden bei verschiedenen Kunden statt. Solche Verlagerungen können zu Verlusten im Auftragsvolumen führen. Ebenfalls können Sparprogramme der Automobilhersteller zu Umsatzeinbußen führen.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über einen effizienten Bonitätsprüfungsprozess sowie ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Aus dem Wandel der Automobilindustrie können sich langfristige gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben, die zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums weltweit führen können. Risiken für die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH können dabei nicht nur die Absatzentwicklung betreffen, sondern auch die Auslastung von Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten beeinträchtigen.

Bei kumulativer Analyse der bestehenden Risiken lässt sich für das Jahr 2024 keine Bestandsgefährdung der STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH erkennen.

2. Chancenbericht

Die derzeitigen technologischen Veränderungen (Digitalisierung, Automatisierung und neue Vernetzungstechnologien etc.) spüren wir im Kundenumfeld.

Daraus ergeben sich für die Gesellschaft Chancen wie z. B. Ausrichtung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios auf die Trendthemen der Automobilindustrie (alternative Antriebstechnologien, autonomes Fahren etc.).

Dadurch positioniert sich die Gesellschaft als zukunftsfähiger Lieferant, der in der Lage ist, weitere Marktanteile für sich zu gewinnen.

Neben Ingenieurdienstleistungen können Versuchs- und Erprobungsaufbauten im Umfeld Elektrik/ Elektronik sowie Leitungssätze in den Betriebsstätten auf- und verbaut werden. Durch die Integration der atec innovation GmbH können zusätzlich mechanische Leistungen wie Betriebsmittel und Sonderwerkzeuge gefertigt und vertrieben werden.

Die stärkere Vernetzung mit anderen Gesellschaften des STAR-Unternehmensverbundes zeigten bereits seit 2020 erste Wirkungen und helfen uns in der Abgrenzung gegenüber dem Wettbewerb. Dieser Weg soll zielgerichtet und systematisch fortgesetzt werden. Durch die Zusammenarbeit mit der STAR ENGINEERING GmbH können Synergien im Bereich Qualifikation und Infrastruktur genutzt werden. Durch ein breiteres Portfolio sind wir so in der Lage Systemlösungen anzubieten, die weit über das Angebot der Einzelleistungen hinausgehen. Hierdurch erwarten wir Projektanfragen, bei denen wir die Leistungen der Einzelgesellschaften kombiniert anbieten können und uns daraus einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.

Daneben wird sich auch die Automobilindustrie wandeln (alternative Antriebstechnologien, autonomes Fahren, etc.). Durch unsere Fähigkeit, uns an veränderte Marktsituationen anzupassen sowie die Zugehörigkeit zur Star Gruppe sehen wir Chancen, neue Dienstleistungen für unsere Kunden zu erbringen sowie Effizienzsteigerungen zu erzielen.

3. Gesamtaussage

Nach Abwägung aller Chancen und Risiken gehen wir davon aus, dass das Geschäftsjahr 2024 trotz aller widrigen Umstände im Marktumfeld einen positiven Verlauf nehmen wird. Langfristig gehen wir aufgrund der guten Marktpositionierung und des vorangetriebenen Ausbaus unseres Leistungsportfolios, sowie der Kundennähe von einer positiven Entwicklung des Unternehmens aus.

 

Sindelfingen, 6. Dezember 2024

Henning Lange

Tobias Utz

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die STAR ENGINEERING & ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 6. Februar 2025

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Martin Haack, Wirtschaftsprüfer

Frank M. Müller, Wirtschaftsprüfer

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