GEMAC CAN GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Hermann seit 3.7.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEMAC Chemnitz GmbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtDarstellung des Geschäftsverlaufs Gesamt- bzw. branchenwirtschaftliche Entwicklungen: Das Jahr 2022 war in der ersten Jahreshälfte noch immer geprägt von der Beschaffungskrise. Das hatte für unser Unternehmen die Auswirkungen der schwierigen Bauteilebeschaffung und deren Verfügbarkeit. Dadurch konnten die vorliegenden Aufträge nicht in vollem Maß erfüllt werden. Das sich ändernde Wechselkursverhältnis EUR-Dollar zu Gunsten das Dollar, hielt sich für uns in moderaten Grenzen, da sowohl Einkauf als auch Verkauf betroffen waren. Entwicklung des Ergebnisses: Die Entwicklung der Erlöse war im Vergleich zum Vorjahr leicht positiv, lag jedoch aufgrund der Beschaffungskrise deutlich hinter den Erwartungen. Die Kosten lagen im allgemeinen Trend der Steigerung. Aus beiden Punkten resultiert eine unterdurchschnittliche Rentabilität. Entwicklung des Beschaffungsbereichs: Als Folgen der Beschaffungskrise, hatte das Unternehmen mit steigenden Preisen und Versorgungsengpässen zu tun. Die Lagerbestände hielten sich auf einem hohen Niveau. Entwicklung des Produktions- und Leistungsbereichs: Trotz der sehr guten Auftragslage konnten die Produktionskapazitäten erst in der zweiten Jahreshälfte wieder voll ausgelastet werden. Die Produktentwicklung in den Bereichen Messtechnik und Sensorik wurde planmäßig fortgesetzt. Entwicklung des Absatzbereichs: Die Entwicklung des Umsatzes war moderat positiv, blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Gründe hierfür, wurden bereits oben angeführt. Positiv ist weiterhin die Entwicklung des Auftragseingangs und - Bestandes. Entwicklung der Organisation und Verwaltung: Die Organisation wurde ohne nennenswerte Änderungen gleichgehalten. Gravierende Beanstandungen, Beschwerden, Konflikte sowie Rechtsstreitigkeiten kamen nicht vor. Entwicklung der Investitionen und der Finanzierung: Die laufenden Investitionen sowohl in technische Anlagen als auch in Produkte wurden wie geplant fortgesetzt. Entwicklung des Personal- und Sozialwesens (Sozialbericht): Der Stamm der Belegschaft war ebenfalls gleichbleibend. Produktivität, Ausfallzeiten, Krankenstand lagen auf dem bisherigen Durchschnittsniveau. Weiterbildungsmaßnahmen wurden anforderungsspezifisch durchgeführt. Darstellung der Lage (§ 289 (1) S. 2 HGB) Allgemeine Lage des Unternehmens: Die Vermögens- und Liquiditätslage des Unternehmens ist in Anbetracht der Entwicklung zufriedenstellend. Die Ertragslage bleibt aufgrund der genannten Bedingungen hinter den Erwartungen zurück. Prognosebericht Voraussichtliche gesamt- bzw. branchenwirtschaftliche Entwicklungen: Wir schätzen die allgemeine Gesamtentwicklung verhalten positiv ein. Zeigt sich doch global ein differenziertes Bild aus rezessiven als auch expansiven Tendenzen. Der derzeitige Trend der "Deglobalisierung", führt Nachfragen von Asien nach Europa zurück. Auf dem Beschaffungsmarkt zeichnet sich mittlerweile eine Entspannung ab. Voraussichtliche rechtliche und regulatorische Entwicklungen: Regulatorische Entwicklungen vor allem im Bereich des Umweltschutzes/Nachhaltigkeit als auch der Absicherung von Lieferketten, werden zukünftig zu mehr administrativen Aufwand führen. Voraussichtliche Entwicklung im Beschaffungsbereich: Hier gehen wir generell von einer moderaten Entspannung aus, wobei wir keine deutliche Reduzierung der Beschaffungspreise erwarten. Voraussichtliche Entwicklung im Produktions- und Leistungsbereich: Durch die deutlichen Investitionen in Maschinen und Anlagen, welche im Jahr 2023 abgeschlossen werden, sind wir für die nächsten Jahre in Bezug auf die Kapazitäten als auch dem technischen Fortschritt sehr gut aufgestellt. Der Fokus wird vermehrt auf die Steigerung der Effektivität gerichtet sein. Voraussichtliche Entwicklung im Absatzbereich: Kurzfristig gehen wir von einem moderaten Wachstum, mittelfristig von einem deutlichen Wachstum des Unternehmens aus. Das begründen wir mit der Markteinführung der neuen Produktfamilien im Bereich der Messtechnik und Sensorik. Im Bereich der EMS-Fertigungsdienstleistung ergeben sich durch die Investitionen in modernste Fertigungstechnologie erhöhte Potentiale in der Neukundenakquise und Ausbau des Bestandskundengeschäftes. Voraussichtliche Entwicklung im Investitions- und Finanzierungsbereich: Die laufenden Investitionen werden im Laufe des Jahres 2023 abgeschlossen. Darüber hinaus sind kurzfristig keine weiteren Maßnahmen geplant. Voraussichtliche Entwicklung in der Organisation, Verwaltung und im Personal- und Sozialwesen: Auch hier wird der Fokus auf die Steigerung der Effektivität gerichtet. Dabei besonders wichtig, ist die Optimierung unter Nutzung digitaler Hilfsmittel. Chancen- und Risikoberichterstattung Gesamtwirtschaftliche Risiken: Als größtes Risiko sehen wir hier Störungen im Markt durch direkte staatlich bedingte Reglementierung, als auch staatliche Auseinandersetzungen/Interventionen/Sanktionen. Die daraus entstehenden Folgen gelten für uns als unkalkulierbar. Branchenrisiken: Hier sehen wir kurzfristig keine größeren Risiken. Absatzrisiken: Hier verweisen wir auf unsere Einschätzung zu den gesamtwirtschaftlichen Risiken. Darüber hinaus gehen wir von üblichen Veränderungen/Beeinflussungen in einem volatilen Umfeld aus. Beschaffungsrisiken: Siehe gesamtwirtschaftliches Risiko, ansonsten gehen wir nicht von größeren Risiken aus. Finanzrisiken: Siehe gesamtwirtschaftliches Risiko, ansonsten gehen wir nicht von größeren Risiken aus. Personal- und Organisationsrisiken: Hier sehen wir keine größeren Risiken. Technikrisiken/Technologierisiken: Als größtes Risiko sehen wir hier die IT-Sicherheit. Dieses reduzieren wir neben der versicherungstechnischen Absicherung, auch durch Software und Hardware-Maßnahmen sowie Schulung des Personals. Haftungsrisiken: Hier sehen wir keine größeren Risiken. Rechtsrisiken, Gesellschaftsrisiken und politische Risiken: Siehe gesamtwirtschaftliches Risiko, ansonsten gehen wir nicht von größeren Risiken aus. Managementrisiken: Hier sehen wir keine größeren Risiken. FuE-Bericht Verbale Angaben: Im Bereich der Sensorik wurden die Entwicklung von zwei Produktlinien (MOTUS Blackline und MOTUS Greenline) gestartet, die das Sensor-Portfolio der MOTUS-Baureihe vervollständigen. Die bisherigen Sensoren, die die GEMAC in dieser Leistungsklasse angeboten hatte und die durch die beiden neuen Produktlinien ersetzt werden sollen, sind vom grundlegenden Design z.T. über zehn Jahre alt gewesen, so dass die Beschaffung der verwendeten Halbleiter zunehmend zu einem Problem wurde. Dieser Umstand wurde durch die Halbleiterbeschaffungskrise der Corona-Jahre nochmals verdeutlicht. Im Rahmen der Neuentwicklungen sollten zudem das Portfolio in der Außenwirkung verschlankt und differenzierbarer gestaltet als auch interne Prozessschritte in der Herstellung vereinfacht und beschleunigt werden. Im Bereich der Feldbusdiagnose wurden die Erkenntnisse aus dem mehrjährigen Forschungsprojekt zur CAN-FD-Feldbusdiagnose in die Entwicklung eines Messsystems überführt. Dazu wurde zunächst die zukünftige Bauform und Modularität des Messystems evaluiert und festgelegt. Gemeinsam mit einem externen Partner wurden dann das technische Produktdesign als auch die Bedienungsergonomie entwickelt und die Konstruktion der Gehäusekomponenten gestartet. Die internen Funktionsgruppen der wesentlichen Messtechnik wurden weiter in Richtung Serienreife gebracht, für periphere Komponenten wie z.B. Displays und Akkus Zulieferer gesucht. Unter anderem aufgrund der Komplexität dieser Produktentwicklung wurde im Team der Feldbusdiagnose das SCRUM-Framework eingeführt und etabliert. Dazu wurden Mitarbeiter in ihren Rollen qualifiziert und der Einführungsprozess durch einen externen Partner bis Mitte des Jahres begleitet. Aufgrund der kontinuierlich steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Umweltverträglichkeit von elektronische Baugruppen und Geräte, muss auch die GEMAC ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und ihren Kunden entsprechende Nachweise vorlegen können. Die Vielzahl an verwendeten unterschiedlichen elektronischen Bauteilen, deren Produktlebenszyklen, sowie sich regelmäßig ändernde Ausschlusslisten (z.B. SVHC) machen eine manuelle Nachverfolgung der Konformität zunehmend unmöglich. Es wurden daher unterschiedliche Datenbankanbieter für Compliance- und Verfügbarkeitsdaten evaluiert und sich letztendlich für einen entschieden. Im Anschluss wurde begonnen die internen Prozesse für die kontinuierliche Überwachung von Stücklisten entwickeln, um sowohl bei Änderungen in umweltrelevanten Themen als auch bei Bauteil-Abkündigungen frühestmöglich informiert zu werden. Unter anderem für diesen Kontext wurde ein Mitarbeiter der Entwicklung extern zu einem "Product Compliance Officer" ausgebildet und in dieser Rolle in den Wertschöpfungsprozessen der GEMAC verankert. Kennzahlen: Anzahl der Mitarbeiter im Bereich FuE: 13 Gesamthöhe der FuE-Aufwendungen im Geschäftsjahr 2022: 938 TEUR FuE-Budget in % des Umsatzes: 10 FuE-Aufwendungen in % der Gesamtaufwendungen: 9% Umsatzanteile der neu Forschungsmittel aus Quellen des Unternehmens: 445 TEU
Chemnitz, 31.03.2023 Gemac Chemnitz GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB zu gliedern. Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgen unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit einem Wert von € 250 bis € 1.000 werden in einen Sammelposten mit Poolabschreibung über fünf Jahre eingestellt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Im Einzelnen werden in die Herstellungskosten Material- und Personaleinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Für Risiken aus dem Auftragsbestand werden im Rahmen der verlustfreien Bewertung Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen, in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Latente Steuern werden grundsätzlich gemäß § 274 HGB für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Vom Aktivierungswahlrecht auf die sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitabhängigen durchschnittlichen Marktzinssatz, welcher von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 413.975,61 Euro. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in vollem Umfang eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Latente Steuern Im Berichtsjahr ergaben sich aufgrund unterschiedlicher Bewertungsvorschriften im Handels- und Steuerrecht Differenzen, welche sich in späteren Geschäftsjahren abbauen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 31,58%. Es ergaben sich passivische Differenzen aus unterschiedlicher Bewertung der Sachanlagen in Höhe von 859 TEUR. Die sich daraus ergebende latente Steuerbelastung von 271 TEUR wurde mit aktiven Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von 367 TEUR verrechnet. Der Saldo wird als Aktive latente Steuer bilanziert. Sie entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Im Rahmen der Unternehmensplanung ist mit einem Verbrauch der Verlustvorträge in den nächsten 5 Jahren zu rechnen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde in voller Höhe eingezahlt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 989.904,04.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 1.940 (Vj.: TEUR 1.039) und mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren in Höhe von TEUR 2.742 (Vj.: 2.066). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 3.462. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind durch die Gesellschaft wie folgt besichert: - Eingetragene Grundschulden auf das Betriebsgrundstück in Chemnitz (TEUR 1.675 und 1.200) - Sicherungsübereignung des Warenlagers Zwickauer Str. 227 in Chemnitz - Sicherungsübereignung von Maschinen in Höhe von TEUR 100 - Sicherungsübereignung der Software proALPHA - Bürgschaft durch Herrn Robert Hermann über TEUR 150 und TEUR 100 - Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Darüber hinaus bestehen branchenübliche Sicherheiten und Eigentumsvorbehalte. Angabe zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 99.638,97 (Vorjahr: Euro 81.849,95). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 100 netto pro Jahr. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Berichtsjahr beträgt 74 Angestellte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Herrn Robert Hermann, Elektriker, und Herr Tilo Rothkirch, Metallbaumeister, geführt. Vergütungen der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf den Ausweis der Bezüge der Geschäftsführer verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das für den Abschlussprüfer als Aufwand erfasste Honorar im Geschäftsjahr beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 12 TEUR. Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:
Unterschrift der Geschäftsführung
Chemnitz, den 31. März 2023 Tilo Rothkirch Robert Hermann Anlagenspiegel vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:An die Gemac Chemnitz GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gemac Chemnitz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gemac Chemnitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. Gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. Ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. Beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. Führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 03. November 2023 LiSka
Treuhand GmbH
Skala, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.11.2023. |
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