Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 8832
Eingetragen
28.11.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgeschäften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an Energieerzeugungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand. Betriebsführung und die Verwaltung von Energieerzeugungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Erwerb von Grundstücken und Gebäuden zur Verfolgung dieses Zweckes. Baubetreuung von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Maaß
seit 8.12.2021
Geschäftsführer
Friedhelm Rainer Onkes
seit 28.11.2005
Prokura
Frank, geb. Geye Vach
seit 28.11.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

umweltplan projekt GmbH

Bernau bei Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 67.054,00 52.347,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.443,00 673,00
II. Sachanlagen 64.611,00 51.674,00
B. Umlaufvermögen 237.473,75 203.764,43
I. Vorräte 2.372,13 37.439,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 157.318,05 136.875,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 77.783,57 29.449,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.216,53 11.677,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 310.744,28 267.789,19

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 231.679,36 184.526,27
I. gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Gewinnrücklagen 174.752,98 174.752,98
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 -15.426,71
IV. Bilanzgewinn 31.726,38 0,00
B. Rückstellungen 19.921,25 5.791,76
C. Verbindlichkeiten 59.143,67 77.471,16
Bilanzsumme, Summe Passiva 310.744,28 267.789,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

umweltplan projekt GmbH, Bernau

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die allgemeinen Vorschriften der §§ 238 bis 263 HGB für alle Kaufleute sowie die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie die steuerlichen Vorschriften zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Vorjahreszahlen wurden in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zum Vergleich in € angegeben.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 266, 274 a, 276, 288, HGB und dem Unterlassen von Angaben gem. § 286 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewandt.

Aktiva

Der Ansatz der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und werden planmäßig abgeschrieben.

Die angesetzte Nutzungsdauer der Gegenstände entspricht den vom BMF herausgegeben AfA-Tabellen.

Es kommt sowohl die lineare wie auch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigen beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Der ausgewiesene Kassenbestand und die Bankguthaben werden zum Nominalbetrag angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Passiva

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung.

Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Soweit die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträge eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, sind diese unter Berücksichtigung zu erwartender Kosten- und Preissteigerungen bewertet und unter Heranziehung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Der nach § 268 Abs. 5 HGB auszuweisende Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit im Rahmen der Darstellung eines Verbindlichkeitenspiegels angegeben.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Aktiva

Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens ist auf Blatt 9 dieses Anhangs (Anlagenspiegel) dargestellt.

Die Gesellschaft tätigte Investitionen in Höhe von 24,40 T€.

Zum Jahresende betrugen die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Sachanlagevermögens der Gesellschaft 141,46 T€.

Die Abschreibungen (12,49 T€) erfolgten entsprechend der Nutzungsdauer der Anlagen.

Der Bestand an Vorräten, betrifft laufende Einzelprojekte in Bezug auf Windenergieanlagen. Er verringerte sich aufgrund der Fertigstellung von Projekten.

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich Darlehensforderungen gegenüber verschiedenen Windenergieanlagenbetreibergesellschaften, entsprechende Zinsforderungen und Steuerforderungen gegenüber dem Finanzamt aus Körperschafteteuer und gegenüber der Gemeinde Bernau aus Gewerbesteuer.

Sämtliche unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Höhe der liquiden Mittel wurde bestimmt durch Guthaben bei der Commerzbank AG.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten abgegrenzte Ausgaben für das Jahr 2012.

Passiva

Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zusammen aus dem "gezeichneten Kapital", der "Gewinnrücklage" und dem "Bilanzgewinn".

Das "gezeichnete Kapital" beinhaltet das durch die Gesellschafter eingebrachte Kapital in Form von Barzahlung. Es beträgt (unverändert) 25,20 T€.

Der Bilanzgewinn setzt sich aus dem Jahresüberschuss (46,54 T€) und dem Verlustvortrag (15,43 T€) zusammen.

Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für die Gewerbesteuer des Jahres 2011 (0,63 T€) sowie für die Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag des Jahres 2011 (5,20 T€).

Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für nichtgenommene Urlaubstage, Zinsenzahlungen und Berufsgenossenschaftsbeiträge (7,83 T€), für Abschluss- und Prüfung (3,00 T€) und für ausstehende Rechnungen (3,27 T€).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen laufende Verwaltungskosten. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung sind noch Verbindlichkeiten in Höhe von 0,71 T€ offen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus einem erhaltenen Darlehen sowie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer.

Die Verbindlichkeiten bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:

    Davon mit einer Restlaufzeit
  Gesamt bis 1 Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,71 T€ 0,71 T€ 0,00 T€
Sonstige Verbindlichkeiten 58,43 T€ 58,43 T€ 0,00 T€
Insgesamt 59,43 T€ 59,43 T€ 0,00 T€

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechseln und Scheckbürgschaften, Gewährleistungsverträgen, Bestellung von Grundschulden, Pfandrechten sowie sonstigen Sicherheiten.

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Aufgrund der Komplementärstellung haftet die Gesellschaft für die Verbindlichkeiten folgender Gesellschaften persönlich:

Windpark Klosterfelde GmbH & Co. KG

NEB Neue Energie Berlin GmbH & Co. KG

Gewinn- und Verlustrechnung

Im Umsatz sind ausschließlich die Erlöse entsprechend dem Unternehmensgegenstand enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten u. a. einen Zuschuss für die Beschäftigung eines Innovationsassistenten.

Die Erhöhung des Personalaufwandes um 13,28 T€ ist mit der Einstellung eines neuen Mitarbeiters in 2010 zu erklären.

Die Abschreibung des Anlagevermögens erfolgte linear und degressiv. Sie erhöhte sich aufgrund getätigter Investitionen um 0,78 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 2,66 T€. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall der doppelten Mietbelastung aus dem Vorjahr.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich durch die Aufnahme eines Darlehens.

Steuern vom Einkommen und Ertrag sind in Höhe von 9,49 T€ enthalten.

Bei der Ermittlung der steuerlichen Belastung des Jahres 2011 waren vorhandene steuerliche Verlustvorträge zu berücksichtigen

IV. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin bei:

Windpark Klosterfelde GmbH & Co. KG

NEB Neue Energie Berlin GmbH & Co. KG

Zum alleinigen Geschäftsführer der Gesellschaft war Frank Vach, Bernau, bestellt.

Dem Organmitglied der Gesellschaft wurden weder Kredite gewährt, noch Vorschüsse gezahlt oder wurden Bürgschaften zugunsten eingegangen.

Dem Geschäftsführer Frank Vach wurde in 2011 kein Kredit gewährt.

Das Geschäftsjahr 2011 schloss mit einem Jahresüberschuss von 46,54 T€ ab, abzgl. Verlustvortrag des Jahres 2010 ergibt sich somit ein Bilanzgewinn von 31,11 T€. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bernau, den 22. Juli 2012

Frank Vach, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2012 festgestellt.

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