Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 214620
Eingetragen
30.9.2004
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialReparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
der Vertrieb technischer Artikel auf dem Gebiet der Elektrik, Elektronik, Schrumpf-Isolier- und Verbindungstechnik nebst Kundendienst, Beratung und technischer Abänderung nach Kundenwünschen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joanna Louise Smith
seit 20.4.2026
Geschäftsführer
Paul Campbell
seit 25.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Görze
seit 16.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Diploma Europe Holdings LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Diploma Holding Germany GmbH
Germany
257.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sommer GmbH

Neuhausen auf den Fildern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und allgemeiner Überblick

Das Bruttoinlandsprodukt ist im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 3. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gesunken. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft trotz schwieriger Bedingungen in den ersten drei Quartalen gut behaupten konnte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2022 leicht ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten privaten Konsumausgaben, die die deutsche Wirtschaft im bisherigen Jahresverlauf gestützt hatten, waren niedriger als im Vorquartal.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im 1. Quartal 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nicht weiter gesunken (0,0). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben sich die Konsumausgaben der privaten Haushalte nach dem schwachen Winterhalbjahr im 2. Quartal 2023 stabilisiert. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2023 preis- und kalenderbereinigt um 0,2 % niedriger als im 2. Quartal 2022.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - leicht um 0,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen besonders die privaten Konsumausgaben ab. Positive Impulse kamen dagegen von den Ausrüstungsinvestitionen. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2023 preis- und kalenderbereinigt um 0,3 % niedriger als im 3. Quartal 2022.

Quelle: www.destatis.de

Die Sommer GmbH ist ein führender Distributor für Schrumpftechnik sowie Kabel- und Kabelsystemzubehör. Die Aktivitäten erstrecken sich auf die Märkte Automotive, Elektronik, Energietechnik, Luftfahrt- und Militärtechnik, Medizintechnik und Raumfahrt.

Der Markt Automotive ist durch unterschiedliche Anforderungen an die Produkte gekennzeichnet. Dabei sind kostengünstige und raumsparende Produkte für den Einsatz hoher Stromstärken in der Baufahrzeugbranche, bei Nutzfahrzeugen und Bussen sowie für den Bereich PKW von Bedeutung. Der Motorsportbereich ist gekennzeichnet durch härteste Einsatzbedingungen verbunden mit extremen Gewichtsoptimierungen.

Im Bereich Elektronik bietet die Sommer GmbH ein umfassendes Portfolio an wärmeschrumpfenden Bauteilen, Steckverbindersystemen, Kabelschutzprodukten, Kennzeichnungssystemen sowie hochwertigen elektrischen Kabeln und Leitungen an.

In der Schrumpftechnik, der Kennzeichnung von Kabeln und Leitungen, Schutzprodukten und Steckverbindern ist die Sommer GmbH durch Produkte mit entsprechenden Zulassungen vertreten.

Im Bereich Energietechnik ist die Sommer GmbH im Rahmen der elektrischen Energieübertragung und -verteilung tätig. Das Kundensegment setzt sich aus Stadtwerken, Montagefirmen, Industriekunden sowie Mobilfunkanbietern zusammen.

Die Produkte der Sommer GmbH werden auch im Bereich der zivilen oder militärischen Luftfahrtanwendungen eingesetzt, im Speziellen in Anwendungen im Bereich der Verteidigung oder Militärtechnik. Ebenso wird der anspruchsvolle Markt der Raumfahrtanwendungen bedient.

Im Bereich der Medizintechnik bietet die Sommer GmbH Schläuche und Schrumpfschläuche sowie Kabel und Leitungen aus biokompatiblen Kunststoffen, u.a. für Anwendungen in der Katheter Technik, für minimalinvasive Instrumente, Endoskopie und Patientenüberwachung an.

b) Entwicklung des Rohergebnisses

Die Sommer GmbH hat das am 30.09.2023 endende Geschäftsjahr auf dem Niveau des Budgets für das Geschäftsjahr 2022/2023 abgeschlossen. Alle Märkte mit Ausnahme des Aerospacemarktes performten zum Teil deutlich über den Erwartungen. Insbesondere der Energietechnikmarkt hat ein sehr starkes organisches Wachstum verzeichnet, was insbesondere auf die strategische Investition ins Lager und die damit verbundene Lieferfähigkeit zurückzuführen ist. Das Rohergebnis lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit € 13,53 Mio. fast auf dem Ergebnis des Vorjahres in Höhe von € 13,61 Mio.

c) Produktion

Als Händler für Halbzeuge wie Schläuche, Isolationsprodukte, Kabel und Leitungen verfügt die Sommer GmbH nicht über eine eigene Produktion. Auf Kundenwunsch werden diese Produkte durch Schneiden, Bedrucken und Kitten veredelt. Darüber hinaus montiert die Sommer GmbH Stecker und Steckerendgehäuse. Diese werden bei verschiedenen Vorlieferanten nach eigenen Spezifikationen für die Raumfahrtindustrie gefertigt und dann im Hause Sommer endmontiert. Der Anteil der veredelten Ware lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei ca. 2,6% und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass durch diese Bearbeitung der Produkte eine bessere Kundenbindung an die Sommer GmbH festgestellt werden kann.

d) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden eine zusätzliche Schneidemaschine für den Reinraum sowie für das Lager 3 Hochkommissionierer angeschafft. Diese Anschaffung wurde aus Gründen der Arbeitssicherheit als Ersatz für bestehende Leitern getätigt. Des Weiteren wurden nur notwendige Ersatzbeschaffungen für bestehende Computer und Geräte getätigt.

e) Lagerhaltung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der freie Lagerbestand leicht aufgebaut. Der zum Bilanzstichtag bewertete Lagerbestand beträgt € 5,62 Mio. (Vorjahr: € 5,45 Mio.).

f) Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 beträgt der Personalbestand im Hause Sommer 63 Mitarbeiter (Vorjahr: 67 Mitarbeiter).

g) Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Die EN ISO 9001:2015 Zertifizierung wurde im Februar 2023 mit einem Audit rezertifiziert.

2. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Das Geschäft der Sommer GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 ansteigend entwickelt. Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: € 13,61 Mio.) mit € 13,53 Mio. annähernd gleichgeblieben. Aufgrund eines Anstiegs der Umsätze bei leicht gesunkenen Margen und deutlich gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich ein Betriebsergebnis vor Finanzergebnis, das mit € 5,5 Mio. über dem Ergebnis des Vorjahres (€ 4,5 Mio.) liegt. Die Ergebnisabführung aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin beträgt € 5,32 Mio. nach € 4,29 Mio. im Vorjahr.

Die Vermögenslage ist geprägt durch langfristiges Vermögen von € 2,66 Mio. (Vorjahr: € 2,89 Mio. Es besteht im Wesentlichen in Höhe von € 2,05 Mio. (Vorjahr: € 2,28 Mio.) aus dem entgeltlich erworbenen Kundenstamm der Rayquick GmbH, der Elektrotechnik Fischer und der HSP GmbH. Im kurzfristigen Bereich bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 8,94 Mio. (Vorjahr: € 7,54 Mio.) und Vorratsbestände in Höhe von € 5,42 Mio. (Vorjahr: € 5,20 Mio.). Die Schulden von € 15,69 Mio. (Vorjahr: € 14,35 Mio.) bestehen in Höhe von € 11,88 Mio. (Vorjahr: € 10,67 Mio.) vor allem gegenüber der Alleingesellschafterin Diploma Holding Germany GmbH. Die Verbindlichkeiten zum 30.09.2023 gegenüber der Alleingesellschafterin umfassen in Höhe von € 6,56 Mio. ein zu 5,0 % pro Jahr verzinsliches Gesellschafterdarlehen sowie in Höhe von € 5,32 Mio. die noch nicht bezahlte Verbindlichkeit aus der vereinbarungsgemäß zu leistenden Gewinnabführung 2022/2023. Das Eigenkapital beträgt € 0,26 Mio. (Vorjahr: € 0,26 Mio.); die Eigenkapitalquote sank durch die höhere Bilanzsumme auf 1,5 % (Vorjahr: 1,7 %).

Da die erwirtschafteten Gewinne nach Maßgabe des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags abzuführen sind, erfolgt die Finanzierung insbesondere durch die Alleingesellschafterin, welche ein zum Abschlussstichtag mit € 6,56 Mio. valutierendes und bis zum 30.09.2026 laufendes Darlehen gewährt hat und ihre Forderungen unter Berücksichtigung der Liquiditätserfordernisse von Sommer GmbH abruft. Insoweit ist die Sommer GmbH von der Alleingesellschafterin abhängig.

3. Risiken der künftigen Entwicklung

Die noch immer gestörten Lieferketten und die damit verbundene Materialverknappung beeinflussen nach wie vor unser Geschäft. Viele unserer Kunden klagen über Materialbeschaffungsprobleme und vor allem Ressourcenprobleme. Dies betrifft insbesondere unseren Hauptlieferanten TE Connectivity in allen Businesssektoren. Unser Lagerbestand als auch die Verfügbarkeit von Alternativprodukten ist nicht mehr ausreichend, um die signifikanten Lieferprobleme von TE Connectivity zu kompensieren. Dadurch kommt es vermehrt zu langen Lieferzeiten (vom Auftragseingang bis zur Lieferung) oder gar zum Verlust von potenziellen als auch vorhandenen Aufträgen.

Weiterhin erschwerend ist der anhaltende Krieg in der Ukraine, welcher die gesamte Weltwirtschaft, aber insbesondere die Europäische stark beeinflusst.

Dieser Situation versuchen wir mit vorrausschauender Personal- und Materialdisposition entgegenzuwirken. Insbesondere die Vorstellung alternativer Produkte als auch die Auswahl technisch gleichwertiger Produkte vom selben Hersteller helfen uns Dank der Expertise unserer Mitarbeiter größeren Schaden zu vermeiden.

Soweit möglich, werden finanzwirtschaftliche Risiken vermieden (Risikoaversion). Im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements wird regelmäßig überprüft, ob wesentliche Risiken vorliegen. Diese werden an die oberste Muttergesellschaft berichtet. Vermeidbare Risiken werden - soweit wirtschaftlich sinnvoll - in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Konzerns durch entsprechende Maßnahmen begegnet.

Folgende Risiken sehen wir im Einzelnen und begegnen ihnen wie folgt:

Globale Materialverknappung und anhaltende Rezession:

 

Bei fehlendem Material können keine bestehenden Verträge erfüllt werden, bzw. auch keine neuen Aufträge generiert werden.

 

Vorausschauende Materialplanung und Optimierung des Lagerbestandes.

 

Nutzung der Stärken unseres technischen Vertriebs, um Kunden technisch gleichwertige Alternativen unseres Lagerbestandes anbieten zu können.

Wettbewerb:

 

Verstärkter Wettbewerb erhöht das Risiko, dass wir insbesondere unser hochpreisiges Geschäft verlieren bzw. zumindest Produktmarge verlieren und insbesondere die gute Reputation von Sommer geschädigt wird.

 

Nutzung der Stärken unseres technisch versierten Vertriebsaußendienstes. Ausbau unserer Added Value Möglichkeiten und dem weiteren Ausbau des neu geschaffenen Business Development Teams.

Abhängigkeiten von wenigen wichtigen Lieferanten

 

Lieferschwierigkeiten bzw. unangepasste Preiserhöhungen müssen akzeptiert werden

 

Ausbau von Second Source Lieferanten

Mögliche Kündigungen/unvorteilhafte Änderungen bestehender Händlerverträge

 

Geschäftsverlust

 

Ausbau von Second Source Lieferanten

Ausfall von Debitoren als Folge der wirtschaftlichen Entwicklung

 

Profit-Reduktion

 

Bei Neukunden wird die Kreditwürdigkeit geprüft. Darüber hinaus betreiben wir ein regelmäßiges Mahnwesen.

Auswirkungen auf unser Unternehmen durch die Wirtschaftsrezession

 

Geschäftseinbrüche, Insolvenzen bei Kunden etc.

 

Verstärkter Ausbau der Diversifikationen

Ein langer und strenger Winter

 

Unser größter Markt, die Energietechnik, ist saisonal und damit sehr abhängig von klimatischen Verhältnissen. Die Verarbeitung eines Großteils unserer Produkte ist bei Frost nicht möglich.

 

Umsatzeinbruch bei unserem größten Markt

Insgesamt ist ein Risiko, das die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden kann, jedoch derzeit nicht zu erkennen.

4. Verwendung von Finanzinstrumenten

Sommer setzt keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung seines finanzwirtschaftlichen Risikos ein.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf Finanzinstrumente, die für die Beurteilung der Lage oder der voraussichtlichen Entwicklung von Belang sind, bestehen daher nicht.

5. Chancen der künftigen Entwicklung und voraussichtliche Entwicklung in den Geschäftsjahren 2023/2024 und 2024/2025

In unserer Prognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 sind wir von einem Anstieg des Rohergebnisses von ca. 13,8% ausgegangen.

Diese Prognose ist gestützt durch strategische Lagerinvestitionen im vergangenen Geschäftsjahr und der damit verbundenen Zuversicht unserer Lieferfähigkeit.

Dennoch haben wir einen enttäuschenden Start in das Geschäftsjahr 2023/2024 verzeichnen müssen. Dies liegt unter anderem an der Verschiebung größerer geplanter Medizinprojekte unseres Top-accounts Aesculap als auch an der nach wie vor katastrophalen Lieferfähigkeit von TE Connectivity insbesondere im Medizinmarkt. Ein weiterer Grund ist ein starker Einbruch unseres größten Marktes der Energietechnik. Hier haben die Wetterkonditionen (Schnee und auch Hochwasser in großen Teilen Deutschlands) dafür gesorgt, dass die hohen Erwartungen verfehlt wurden.

Ein nach wie vor starker Orderbacklog gibt uns dennoch Zuversicht die Erwartungen des Budgets zu erfüllen. Hinzu kommen bereits getroffene Maßnahmen, die vorhandene Lücke aus dem ersten Quartal zu schließen. Diese Maßnahmen umfassen u.a. vorhandene Potentiale akribisch aufzugreifen und vermehrt alternative Produkte bei unseren Kunden zu validieren. Dies betrifft insbesondere den Energietechnikmarkt, aber auch die Medizintechnik und die Industrie.

Die getätigte Akquisition der CTS GmbH (Asset Deal) erleichtert uns die Umsetzung dieser Maßnahmen, da insbesondere die Lieferfähigkeit der CTS-Lieferanten (größtenteils asiatische Lieferanten) deutlich besser ist als die unserer Lieferanten. Auch werden die vorhandenen Synergien eine große Hilfe bei der Zielerreichung sein.

Dennoch ist davon auszugehen, dass die anhaltende geopolitische Lage und die nach wie vor existierenden Lieferprobleme zu spürbaren Beeinträchtigungen der Erwartungen des Geschäftsjahres 2023/2024 führen werden.

Aufgrund der damit verbundenen ungewissen gesamtwirtschaftlichen Lage herrscht auch für das Geschäftsjahr 2023/2024 und insbesondere 2024/2025 eine hohe Prognoseunsicherheit.

Trotzdem sehen wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 folgende wesentliche Chancen:

Konsequenter Ausbau und Nutzung der Potentiale unseres Energietechnikmarktes. Dies betrifft insbesondere die Neukundengewinnung in Norddeutschland und Österreich. Verstärkte Umsätze im Projektgeschäft mit erneuerbaren Energien (Windparks, Solarparks).

Insgesamt erwarten wir einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung moderat über dem Niveau des Vorjahres.

Nach aktuellem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass die Chancen die Risiken überwiegen werden. Somit müssten die beschriebenen Chancen die Gesellschaft in die Lage versetzen, insgesamt positive Ergebnisse zu erzielen

 

Neuhausen a.d.F. am 21. Juni 2024

Alessandro Lala, Geschäftsführer

Thomas Görze, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.9.2023 30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbener Kundenstamm 2.049.511,46 2.278
2. Entgeltlich erworbene Software 44.861,00 46
2.094.372,46 2.324
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 195.306,50 188
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.069,11 381
566.375,61 569
2.660.748,07 2.893
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 5.415.558,16 5.195
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.530.890,91 2.713
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.393.537,44 4.804
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16.346,50 26
8.940.774,85 7.543
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.428,68 4
14.358.761,69 12.742
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.212,96 39
17.057.722,72 15.675

Passiva

30.9.2023 30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 257.000,00 257
II. Kapitalrücklage 4.137,82 4
III. Jahresüberschuß 0,00 0
261.137,82 261
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 830.835,71 793
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.977.203,36 1.728
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.656.634,22 12.619
3. Sonstige Verbindlichkeiten 331.911,61 274
15.965.749,19 14.621
17.057.722,72 15.675

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

EUR 2022/2023
EUR
2021/2022
TEUR
1. Rohergebnis 13.525.489,00 13.611
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.421.786,95 -4.036
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -689.652,80 -636
-5.111.439,75 -4.671
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -359.414,33 -349
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.553.826,04 -4.120
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -178.730,16 -179
6. Ergebnis nach Steuern 5.322.078,72 4.292
7. Sonstige Steuern -5.715,91 -6
8. Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 5.316.362,81 4.285
9. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -5.316.362,81 -4.285
10 Jahresüberschuß 0,00 0

Amtsgericht Stuttgart, HRB 214 620

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

A. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 276 und 288 Absatz 2 sowie § 327 HGB werden in vollem Umfang angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 276 Satz 1 zur Anwendung.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober 2022 und endet am 30. September 2023.

Angaben, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sofern notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Software wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren und die Kundenstämme über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sofern eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des abnutzbaren Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Gegenstände zwischen 2 und 25 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von nicht mehr als € 150,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig aufwandswirksam erfasst.

Die Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit etc. ergeben, werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten ausgewiesen und innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch die Bildung einer pauschalen Wertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe der Ausgaben angesetzt, sofern diese einen Aufwand des folgenden Geschäftsjahres darstellen.

Das Gezeichnete Kapital beträgt € 257.000,00 und ist vollständig einbezahlt. Alleinige Gesellschafterin der Sommer GmbH, Neuhausen a.d.F., ist die Diploma Holding Germany GmbH, Neuhausen a.d.F.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung mit dem Kurs im Entstehungszeitpunkt bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden - soweit vorhanden - zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in die Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.10.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.09.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Kundenstamm 3.411.371 0 0 3.411.371
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 302.876 27.983 0 330.859
3.714.247 27.983 0 3.742.229
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 498.061 35.249 0 533.310
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.081.122 63.866 0 1.144.988
1.579.183 99.116 0 1.678.299
5.293.430 127.098 0 5.420.528
Abschreibungen
Stand 01.10.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.09.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Kundenstamm 1.133.847 228.013 0 1.361.860
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 256.604 29.394 0 285.997
1.390.450 257.407 0 1.647.857
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 309.646 28.358 0 338.004
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 700.269 73.650 0 773.919
1.009.915 102.008 0 1.111.923
2.400.366 359.415 0 2.759.780
Buchwerte
Stand 30.09.2023
EUR
Stand 30.09.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Kundenstamm 2.049.511 2.277.524
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.861 46.272
2.094.372 2.323.796
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 195.306 188.415
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.069 380.853
566.375 569.268
2.660.748 2.893.064

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unverändert zum Vorjahr keine Forderungen mit einer vereinbarten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 433 (Vorjahr: TEUR 359) und enthalten außerdem Forderungen gegen die Alleingesellschafterin Diploma Holding Germany GmbH in Höhe von TEUR 4.460 (Vorjahr: TEUR 3.946) aus Cashpooling.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, noch nicht genommenen Urlaub, Weihnachtsgeld und Mitarbeiterboni.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 15.966 enthalten wie im Vorjahr - mit Ausnahme der Verbindlichkeiten im nachfolgenden Abschnitt - keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und sind nicht besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen

Gegenüber der Alleingesellschafterin, der Diploma Holding Germany GmbH, Neuhausen a.d.F., bestehen insgesamt Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.878 (Vorjahr: T€ 10.668). Diese beinhalten im Wesentlichen ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 6.562 (Vorjahr: T€ 6.383) mit einer Restlaufzeit bis zum 30.09.2026 und die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung 2022/2023 mit T€ 5.316 (Vorjahr T€ 4.285). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr basieren auf Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.138 (Vorjahr TEUR 1.315).

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern mit einer Restlaufzeit von einem Jahr in Höhe von T€ 518 (Vorjahr: T€ 398) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit mit einer Restlaufzeit von einem Jahr in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 7). Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen nicht.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 13.525 (Vorjahr TEUR: 13.611) ist im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleichgeblieben.

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

Diese Summe enthält in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 33) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe, Kraftfahrzeugkosten, Werbe-, Reise- und Repräsentationskosten, Raumkosten, Konzernauslagen, Rechts-, Beratungs- und Jahresabschlusskosten sowie Telefon- und Portokosten. Zudem sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 59) enthalten.

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen wie im Vorjahr T€ 179 Zinsen an die Diploma Holding Germany GmbH.

Die sonstigen Steuern beinhalten insbesondere Kfz-Steuer mit T€ 6 (Vorjahr T€ 6).

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt T€ 5.316 (Vorjahr: T€ 4.285) und ist gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die Diploma Holding Germany GmbH, Neuhausen a.d.F., abzuführen.

E. Sonstige Angaben

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung ist gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die Diploma Holding Germany GmbH, Neuhausen a.d.F., abzuführen

Geschäftsführung

Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern der Sommer GmbH waren im Berichtszeitraum bestellt:

Herr Thomas Görze, Gelnhausen

Geschäftsführer der Sommer GmbH

Herr Alessandro Lala, Broccostella

Geschäftsführer der Sommer GmbH

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren bei der Gesellschaft gemäß § 267 Absatz 5 HGB durchschnittlich 66 (Vorjahr: 65) Mitarbeiter beschäftigt. Es sind durchschnittlich 32 Mitarbeiter im Vertrieb, 16 Mitarbeiter in der Verwaltung und 18 Mitarbeiter in der Logistik beschäftigt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde von der Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen über 5 Jahre bestehen nicht. Sie ergeben sich wie folgt:

fällig innerhalb 1 Jahr
T€
fällig über 1 Jahr
T€
Mietverpflichtungen 333 1750
Leasingverpflichtungen 100 80
433 1830

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Haftungsverhältnisse

Es besteht ein Cashpooling, welches über ein Zielkonto bei der Gesellschafterin abgewickelt wird. Für etwaige Negativsalden auf dem Zielkonto besteht eine gesamtschuldnerische Haftung aller am Cashpooling teilnehmenden Gesellschaften.

Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen

Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Sommer GmbH, Neuhausen a.d.F., umfasst das Mutterunternehmen, die Diploma plc., London/Großbritannien, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Die Muttergesellschaft (Napier Group Limited) der Diploma Holding Germany GmbH, Neuhausen a.d.F. (Konzernabschluss für den kleinsten Kreis, gemäß § 285 Nr. 14a HGB) erstellt einen Konzernabschluss, in den die Sommer GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in London, Großbritannien, erhältlich (Konzernabschluss für den größten Kreis gemäß § 285 Nr. 14 HGB).

 

Neuhausen a.d.F., den 21. Juni 2024

Alessandro Lala, Geschäftsführer

Thomas Görze, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sommer GmbH, Neuhausen auf den Fildern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sommer GmbH, Neuhausen auf den Fildern, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sommer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 21. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bernd Adamaszek, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 26.06.2024 festgestellt.

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