Baugut Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Deborah C Lofton seit 21.10.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
QlikTech Holding Sweden II AB | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QlikTech GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Geschäft und RahmenbedingungenDas Unternehmen Die QlikTech GmbH (Qlik) mit Sitz in Düsseldorf ist eine Vertriebsgesellschaft im Bereich Business-Intelligence-Lösung (BI). Über diese Vertriebsgesellschaft wird der deutschsprachige Raum Europas betreut. Qlik wurde auf Basis folgender Überzeugung gegründet: Business Intelligence lässt sich optimieren, wenn man die kollektive menschliche Intelligenz eines Unternehmens einbindet. Traditionelle BI mit vorkonfigurierten, kuratierten Datensätzen sind dafür gedacht, auf Geschehenes zurückzublicken und anschließend über entsprechende Maßnahmen zu informieren, diese historischen Daten sind zwar wichtig, reichen aber nicht mehr aus. Die herausfordernde wettbewerbsorientierte Business-Landschaft von heute fordert von Unternehmer bzw. Führungskräften mehr denn je, besser informierte Entscheidungen zu treffen. Qlik entwickelt einen Plug-and-Play-Knowledge Assistenten, der durch generative AI angetrieben wird und Geschäftsanwendern personalisierte Antworten auf Fragen aus unstrukturierten Inhalten wie Wissensbibliotheken, Dokumentenarchiven und Online-Inhalten liefert. Die generativen AI-Antworten stammen aus sorgfältig kuratierten, domänenspezifischen Wissensbasen, die aus verschiedenen Quellen und Dokumenten bestehen. Man stellt einfach eine Frage und erhält eine klare Antwort. Diese Antworten sind zuverlässig und konsistent und bieten vollständige Erklärbarkeit, sodass immer ersichtlich ist, woher die Informationen stammen und wie man auf die Quellen zugreifen kann, dies sichert Konsistenz, Vertrauen und Transparenz. Qlik bietet eine praktische und zielgerichtete Methode, um Nutzer direkt zu unterstützen und enormen Wert aus bisher ungenutzten unstrukturierten Daten zu schöpfen. Dies ergänzt Qliks-Leistungsstarken Analysefähigkeiten für strukturierte, quantitative Daten. Nutzer erhalten in Echtzeit generative AI-gesteuerte Antworten anstelle einer einfachen Rangliste von Suchergebnissen. Qlik langfristige Vision ist es, generative AI-gestützte Erkenntnisse aus sowohl strukturierten als auch unstrukturierten Daten zu kombinieren, um Geschäftsanwendern eine umfassende Lösung zu bieten, die all ihre Informationsbedürfnisse abdeckt. Qlik hat sich darauf spezialisiert, eine umfassende Palette an KI-gesteuerten Lösungen bereitzustellen, die entwickelt wurden, um die Komplexität moderner Datenlandschaften zu meistern und entscheidende Geschäftsergebnisse zu erzielen. Mit einer globalen Kundenbasis von über 40.000 Kunden zeichnet sich Qlik durch seine Fachkenntnisse in den Bereichen Datenintegration, Datenqualität, Daten-Governance, fortgeschrittene Analytik, KI-gestützte Einblicke und maschinelles Lernen aus. Qlik versteht, dass moderne Unternehmen in Hybrid-Cloud-Umgebungen operieren, in denen die Integration von On-Premises- und Cloud-basierten Lösungen von größter Bedeutung ist. Dieses Engagement für Flexibilität und Wahlmöglichkeiten gewährleistet optimale Leistung und Skalierbarkeit. Die Fähigkeiten von Qlik erstrecken sich nahtlos über verschiedene Umgebungen und ermöglichen es Unternehmen, unterschiedliche Datenquellen in Echtzeit zu integrieren, zu verwalten, zu validieren und zu analysieren. Die Analyseanwendungen der Qlik-Kunden werden in sämtlichen Branchen und Jobfunktionen eingesetzt, beispielsweise zur Optimierung der Kundenerfahrung, zur Betrugserkennung und -bekämpfung, zur Supply-Chain-Optimierung und zur Notfallplanung und Logistik. Finanzteams simulieren zukünftige Marktszenarien und deren wahrscheinliche Auswirkungen auf aktuelle Produkte und geplante Investitionen, wohingegen die Marketingabteilungen ihre Kampagnen optimieren und ihr Targeting verbessern können. Darüber hinaus unterstützt Qlik seine Kunden mit einem 24 Stunden-Support, qualifizierten und maßgeschneiderten Servicepaketen, die sich an den Kundenzielen ausrichten, sowie produktunabhängigen Schulungs- und Consulting-Dienstleistungen für mehr Datenkompetenz. Qlik bietet ein Portfolio gezielter, wertvoller KI-Lösungen, die einfach, auf Selbstbedienung ausgerichtet und vollständig reguliert sind. Dadurch können Kunden sofort einen ROI aus KI erzielen. Das globale Partnernetzwerk des QlikTech-Konzerns mit seiner Konzernleitung in den USA besteht aus etwa 1.800 Technologie-, OEM-, Solution-, Implementierungs- und System- Integrator-Partnern. Dieses breite Partnernetzwerk nutzt das transformative Potenzial von KI, um ganze Ökosysteme von Tools, Anwendungen und Prozessen zu orchestrieren und so den wahren Wert von Daten zu erschließen. Darüber hinaus engagiert sich Qlik stark dafür, Daten zu nutzen, um positive Veränderungen voranzutreiben. Durch strategische Kooperationen mit öffentlichen und privaten Einrichtungen unterstützt Qlik Non-Profit-Organisationen mit modernster Technologie und Fachwissen, um weltweit Veränderungen auf globaler Ebene zu bewirken. Rechtliche GrundlagenDie QlikTech GmbH ist 100 %ige Konzerntochtergesellschaft der QlikTech International AB, Lund (Schweden) wobei die oberste Konzerngesellschaft die Qlik Technologies Inc ist. Die QlikTech GmbH verfügt neben dem Hauptstandort in Düsseldorf über eine weitere Betriebsstätte in Deutschland (München), eine Betriebsstätte in Österreich (Wien) und eine Betriebsstätte in der Schweiz (Zürich). Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie Wirtschaft musste in den vergangenen Jahren diverse Krisen bewältigen, die viel Flexibilität sowohl von den Systemen als auch von den Mitarbeitenden erforderten. Obwohl die großen, akuten Notsituationen wie die Pandemie oder die Energiekrise überwunden sind, steigen die Anforderungen der Fachabteilungen von Wirtschaft und Behörden an die Anpassungsfähigkeit weiter an. Dies liegt daran, dass viele andere Herausforderungen weiterhin bestehen. Zu den wichtigsten zählen die Klimakrise, der Fachkräftemangel und der demografische Wandel. Die IT-Trends-Studie erfasst den aktuellen Zustand der IT in Unternehmen und Behörden sowie die zukünftigen Trends. Untersucht werden sowohl technologische, wirtschaftliche als auch organisatorische Aspekte. Dies umfasst die Entwicklung der IT-Budgets, die Struktur der IT-Abteilungen, aufkommende Technologien und Standortfaktoren. Die aktuelle Stimmung in der Wirtschaft ähnelt der des Vorjahres, und Unternehmen reagieren weiterhin auf die schwierige Situation auf ähnliche Weise: Trotz unsicherer Konjunkturaussichten werden die meisten Projekte fortgeführt und Investitionen in neue Technologien bleiben bestehen. Die Prognosen für 2025 sind ähnlich. Bei Budgetkürzungen oder geringeren Erhöhungen wird häufig das Budget für Modernisierungen oder Erneuerungen reduziert. Dies liegt daran, dass die Ausgaben für den Betrieb und die Wartung der IT-Landschaft nicht schnell gesenkt werden können. Eine Reduzierung ist normalerweise mit einem Strategiewechsel wie dem Umstieg in die Cloud oder der Erneuerung der IT-Systeme verbunden, was zunächst Kosten verursacht. Der Anteil der Ausgaben für den Betrieb und die Wartung der IT-Landschaft ist trotz ständig steigender IT-Budgets seit Jahren relativ konstant und hoch. Im Jahr 2024 wird der öffentliche Sektor fast die Hälfte seines IT-Budgets für die Aufrechterhaltung des Status quo aufwenden, während Unternehmen mit etwa 44 Prozent etwas weniger ausgeben. Es gibt jedoch große Unterschiede innerhalb der Wirtschaft: Finanzdienstleister und Handelsunternehmen geben nur etwa 36 bzw. 32 Prozent für Erhalt und Pflege aus, während das produzierende Gewerbe mit etwas mehr als 50 Prozent einen deutlich höheren Anteil aufwendet. Im vergangenen Jahr investierten Unternehmen anteilig deutlich mehr Geld in Modernisierungsprojekte als in die Implementierung neuer Anwendungen und Systeme. Der Unterschied betrug fast 10 Prozentpunkte. In diesem Jahr verschieben sie den Fokus zugunsten der Entwicklung und Implementierung neuer zusätlicher Systeme. Dadurch fließt nun ein ähnlicher Anteil des Budgets in Erneuerungen (knapp 27 %) und Modernisierungen (rund 29%). Die Ziele für IT im Jahr 2024 sind die Erhöhung von Sicherheit, und Geschwindigkeit sowie ein besserer Integrationsgrad (Anwendungen und Systemen). Mehr als drei Viertel der Befragten berichten derzeit von Fachkräftemangel in ihrem Verantwortungsbereich, wodurch fast jede fünfte Stelle unbesetzt bleibt. Besonders betroffen sind Nichtregierungsorganisationen, gefolgt vom öffentlichen Sektor. Auch in der Wirtschaft sind rund 19 Prozent der Stellen aufgrund des Fachkräftemangels vakant. In den kommenden zwei Jahren wird dieser Prozentsatz voraussichtlich um durchschnittlich 6,6 Prozentpunkte steigen. Eine wesentliche Ursache für den zunehmenden Fachkräftemangel ist der demografische Wandel. Die Befragten rechnen damit, dass in den nächsten zehn Jahren etwa 20 Prozent ihrer Mitarbeitenden in den Ruhestand gehen werden, wobei die Quote im öffentlichen Sektor mit 23 Prozent am höchsten ist. Die Prognosen sind jedoch moderater als in den letzten beiden Jahren, da offenbar mehr Arbeitnehmer ihren Renteneintritt verschieben oder als Rentner in Teilzeit weiterarbeiten. Laut dem Statistischen Bundesamt werden bis 2036 etwa 30 Prozent der Erwerbstätigen von 2021 in Rente gehen. Auch die Auswirkungen des demografischen Wandels werden nun weniger negativ eingeschätzt als im Vorjahr. Der Anteil der Befragten, die keine signifikanten Auswirkungen erwarten, ist um fast 22 Prozentpunkte auf 47 Prozent gestiegen. Viele Führungskräfte erwarten, dass bestimmte Qualifikationen künftig nicht mehr erforderlich sein werden und dass sie scheidende Mitarbeitende durch jüngere ersetzen können. Die Anzahl derjenigen, die den demografischen Wandel kritisch beurteilen, ist im Vergleich zum Vorjahr von etwa 62 auf knapp 41 Prozent gesunken. Die größte Sorge bleibt weiterhin der Verlust von Know-how, einen höheren Recruiting-Aufwand und eine gesteigerte Arbeitsbelastung. Weitere Sorgen umfassen den zunehmenden Fachkräftemangel, den Verlust leistungsstarker Mitarbeitender und einen generellen Produktivitätsverlust. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sollten Unternehmen ihre Maßnahmen intensivieren und insbesondere Technologieprojekte vorantreiben, die die Effizienz steigern und den Fachkräftemangel teilweise ausgleichen können. Besonders Automatisierungs- und KI-Lösungen bieten großes Potenzial zur erheblichen Produktivitätssteigerung. In den letzten Jahren stieg die Nutzung von KI oft im Zusammenhang mit technologischen Fortschritten oder neuen Service-Angeboten, die den Einsatz der Technologie erleichterten. Jedoch steht bei vielen Organisationen der Einsatz von generativen KI-Systemen noch am Anfang und die Integration im täglichen Geschäft ist oft noch zu früh. Mittelfristig wird erwartet, dass Generative KI-Systeme die höchsten Zuwachsraten im KI-Bereich erzielen werden: In den kommenden zwei Jahren wird der Anteil der Nutzer, die generative KI intensiv oder sehr intensiv nutzen, von derzeit 20 Prozent auf voraussichtlich über 50 Prozent steigen. Dieser Anstieg ist zum einen auf das breite Anwendungsspektrum der generativen KI-Systeme zurückzuführen. Besonders hohe Zuwachsraten erwarten sie bei der Erstellung von Texten, Bildern, Audio- und Videodateien sowie bei Vorhersagen und Simulationen. Diese reicht von der Softwareentwicklung und Erstellung von Inhalten aller Art über virtuelle Assistenten für Mitarbeiter bis hin zur Datenbearbeitung und Kommunikation mit Kunden. Ein weiterer Grund ist, dass viele Softwareanbieter KI-Funktionen in ihre Produkte integrieren werden. Auf diese Weise können zahlreiche Organisationen generative KI nutzen, ohne eigene Lösungen entwickeln zu müssen. Auch in den Bereichen Vorhersagen und Simulationen werden hohe Zuwachsraten erwartet. KI kann hier zu genaueren, kostengünstigeren oder einfacheren Ergebnissen führen. So ermöglicht Embedded KI beispielsweise die Bestimmung des optimalen Wartungszeitpunkts für Industrieroboter, ohne dass Daten übertragen werden müssen. Die Befragten sehen die größten Risiken beim Einsatz intelligenter Systeme in den Bereichen IT-Sicherheit und Haftung. Vorgenannte Informationen wurden der "Studie IT Trends 2024 Das Business fordert mehr Flexibilität" von Capgemini entnommen. Das Analystenhaus Gartner hat in seinem Report "Magic Quadrant für Analytics and Business Intelligence Platforms 2024" Qlik erneut im 14. aufeinanderfolgenden Jahr als Leader bewertet, basierend auf der Vollständigkeit der Vision und der Fähigkeit zur Umsetzung. Damit nimmt Qlik nun schon mehr als ein ganzes Jahrzehnt hinweg diese Spitzenposition ein. Insgesamt wird Qlik schon seit 2006 im Gartner Magic Quadrant aufgeführt. Im "2024 Magic Quadrant for Analytics and Business Intelligence Platforms " Report betont das Analystenhaus Gartner, dass Data- und Analyseleiter ABI-Plattformen nutzen, um die Anforderungen von IT, Analysten, Endnutzern und Datenwissenschaftlern zu erfüllen. Die Integration mit Cloud-Ökosystemen und Geschäftsanwendungen ist ein entscheidendes Auswahlkriterium, aber Käufer benötigen auch Plattformen, die Governance, Interoperabilität und KI unterstützen. Analytics- und Business-Intelligence-Plattformen werden durch IT ermöglicht und durch KI ergänzt, um Benutzern die Modellierung, Analyse und den Austausch von Daten zu ermöglichen. Diese Plattformen helfen Organisationen, ihre Daten zu verstehen, einschließlich Dimensionen wie Produkt, Kunde, Zeit und Geografie. Nutzer müssen in der Lage sein, Fragen zu ihren Daten zu stellen, wie z.B. welche Kunden wahrscheinlich abwandern oder welche Vertriebsmitarbeiter ihre Quoten nicht erreichen. Zudem können sie Maßnahmen aus ihren Daten ableiten, z.B. zur pünktlichen Lieferung, zu Arbeitsunfällen oder zur Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern. Organisationen können modellierte und nicht modellierte Daten kombinieren, um neue Datenpipelines zu erstellen, die zur Entdeckung von Anomalien und anderen Erkenntnissen genutzt werden können. ABI-Plattformen machen all dies möglich. In diesem Jahr hat sich der Fokus erheblich verschoben. Traditionell verfügten Analyse- und BI-Plattformen über eine visuelle Drag-and-Drop-Designoberfläche. Obwohl dies nach wie vor der Fall ist, ergänzen die meisten Anbieter nun eine eher konversationelle, textbasierte Designoberfläche, über die Benutzer einfach eingeben können, welche Art von Berichten sie sehen möchten. Diese Anfragen werden weiterhin mit der Abfragesprache und der semantischen Ebene der ABI-Plattform integriert, jedoch mit einer natürlicheren Sprachoberfläche, die auf generativer KI und großen Sprachmodellen basiert. So können neue Berichte, Datenpipelines oder Abfrageergebnisse effizient bereitgestellt werden. Der Markt entwickelt sich kontinuierlich weiter, wobei viele Plattformen Funktionen für Citizen Analysts/Entwickler hinzufügen, um leicht Low-Code- oder No-Code-Automatisierungsworkflows und -anwendungen zu erstellen. Diese Kombination von Fähigkeiten trägt dazu bei, die Vision für Analytics zu erweitern, weg von der bloßen Bereitstellung von Datensätzen und Dashboards hin zur Bereitstellung bereicherter, kontextualisierter Einblicke. Dies lenkt die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Entscheidungsprozesse und letztlich auf die Umsetzung von Maßnahmen, die einen geschäftlichen Mehrwert liefern. Gartners Darstellung von Qlik hebt hervor, dass Qlik Cloud Analytics als SaaS-Plattform angeboten wird und Qlik Sense, Qlik AutoML sowie Qlik Application Automation umfasst. Trotz der fortlaufenden Anerkennung für seine Analysefähigkeiten hat sich Qlik durch die jüngsten Übernahmen sowie frühere Akquisitionen zu einem bedeutenden Anbieter im Bereich der Datenintegration entwickelt. Qlik hat beträchtliche Investitionen in KI getätigt und im September 2023 Qlik Staige eingeführt. Diese Lösung kombiniert eine Datenbasis, Automatisierung sowie KI-basierte prädiktive und präskriptive Analysen, um die Bereitstellung entscheidungsorientierter Lösungen zu beschleunigen. Im November 2023 kündigte Qlik die Integration von Microsoft Fabric-Konnektoren und einen Insight Advisor-Chatbot an, der in Microsoft Teams integriert ist. Zudem wurden AWS Bedrock-Konnektoren veröffentlicht. Gartners Bericht erkennt drei zentrale Stärken von Qlik an, die verdeutlichen, dass Qlik in der Lage ist, eine Vielzahl von Anwendungsfällen abzudecken: die End-to-End-Daten und -Analysen Fähigkeiten, die erneute Markterkennung sowie Cloud- und Anwendungsagnostizität, die Unabhängigkeit und Unternehmensskalierbarkeit unterstreichen. Qlik entwickelt kontinuierlich seine Datenbasis und Datenintegration weiter und hat signifikante Fortschritte bei der Integration von Data Science erzielt, was klar zeigt, dass Qlik einen leistungsstarken Daten-zu-Entscheidungs-Workflow für Unternehmensentwickler und Analysten geschaffen hat. Qlik ist in diesem Bereich gut positioniert und die Auszeichnung betont laut Qlik das Engagement, führende Analyse-Lösungen anzubieten, einschließlich bedeutender Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Integration sowohl intern entwickelter als auch erworbener Technologien. Qlik anhaltende Anerkennung als Leader durch Gartner unterstreicht Qlik unermüdliches Engagement für Innovation und unterstützt unsere Kunden dabei, die Chancen zu nutzen, die KI bietet. Qlik statten Unternehmen mit den notwendigen Analyse-Tools aus, um KI effektiv einzusetzen und Daten in Wettbewerbsvorteile zu verwandeln. Eines der herausragenden Merkmale von Qlik, das von unseren Kunden hervorgehoben wird, ist seine beispiellose Flexibilität. Egal, ob die Unternehmen AWS, Google Cloud, Microsoft Azure oder sogar Alibaba Cloud nutzen, Qlik funktioniert nahtlos auf allen wichtigen Cloud-Plattformen. Darüber hinaus macht Qlik ́s Integration mit einer Vielzahl von Enterprise-Cloud-Anwendungen zur idealen Wahl für Unternehmen mit Multi-Cloud-Setups und verschiedenen Unternehmensanwendungen. Diese Flexibilität ist besonders wertvoll, wie die Gartner-Umfrage "State of Data and Analytics Cloud Adoption" aus dem Jahr 2022 zeigt, in der 85 % der befragten Unternehmen Multi-Cloud als ihre bevorzugte Umgebung angeben. Diese Unabhängigkeit ist für unsere Kunden von größter Bedeutung (Qlik Blog-Executive Insighst and Trends). Geschäftsentwicklung Geschäftsbereich Direktvertrieb Nach wie vor sehen wir große Chancen im Direktvertrieb im sogenannten Enterprise Segment. Der Fokus im Vertrieb liegt darin Kunden mit unseren SaaS-Lösungen zu gewinnen. Hierfür steht unseren Kunden eine Enterprise SaaS-Umgebung zur Verfügung, die weiter ausgebaut und intensiviert wird. Der Vertrieb wurde ebenfalls qualitativ und quantitativ verstärkt. Geschäftsbereich Indirekter VertriebDas deutschlandweit tätige, sog. Inside Sales Team, das sich auf kleine Unternehmen fokussiert, wurde weiter ausgebaut. Qlik hat den indirekten Vertrieb weiter ausgebaut und investiert in die Aus- und Weiterbildung seiner Partner, damit diese das komplette Qlik Portfolio entlang der Qlik Strategie (Active Intelligence / SaaS) am Markt beraten und platzieren können. 1. Solution Provider (Wiederverkäufer) Weiterer Ausbau des Solution Provider Geschäfts in der gesamten Region im Rahmen des Qlik Partner Programms, welches die Partner in Elite, Select und Authorized Partner segmentiert. 2. SI (System-Integratoren) Intensivierung der Zusammenarbeit mit den GSIs (Global System Integrators) im Großkundenumfeld (sogenannter Enterprise Market) UmsatzDie QlikTech GmbH erzielte im Geschäftsjahr 023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 93.177 (Vj.: TEUR 91.935), davon
Die übrigen Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Konzernumlagen in Höhe von TEUR 7.064 Von den Umsatzerlösen entfallen auf die Betriebsstätte Österreich TEUR 5.181(Vj.: TEUR 4.779) und auf die Betriebsstätte Schweiz TEUR 20.639 (Vj.: TEUR 23.106), auf Deutschland entfallen TEUR 67.358 (Vj.: TEUR 64.050). Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungstätigkeit obliegt allein der Muttergesellschaft QlikTech International AB, Lund (Schweden). Finance Department Das Gros der lokalen Finanzaufgaben und Prozesse im Shared Service Center ("SSC") für Finanzen wurde nach King of Prussia/USA transferiert. Mit allen Funktionen und Bereichen, wie z. B. Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, erfolgt eine enge Zusammenarbeit und Austausch. Die jeweiligen Genehmigungsrechte liegen weiterhin bei der QlikTech GmbH. Die finale Prüfung der Buchhaltung findet weiterhin durch die Geschäftsführung der QlikTech GmbH statt. Mitarbeiter Zum 31.12.2023 waren in der QlikTech GmbH insgesamt 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vj.: 94). 2 ErtragslageIm vergangenen Geschäftsjahr haben sich die Umsatzerlöse um TEUR 1.242 erhöht. Ursächlich hierfür ist die leicht angestiegene Nachfrage der Kunden bei gleichzeitig langsamer Stabilisierung der Konjunktur bei einer unverändert breiten Produktpalette, die Qlik auf dem Markt anbietet. Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ergibt sich aus dem Anstieg der Erträge aus der Währungsumrechnung und sowie aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Geschäftsjahr beläuft sich der Materialaufwand auf 73,24 % des Umsatzes und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres (72,68 %). Die leichte Erhöhung der Materialeinsatzquote resultiert aus dem mit der Muttergesellschaft vereinbarten Transferpreismodell - Transactional Net Margin Method (Gewinnorientierte Methode) -, das durch die Steuerung der innerhalb der Materialaufwendungen ausgewiesenen und an die Muttergesellschaft zu leistenden Lizenzgebühren für die Gesellschaft eine EBIT-Quote, gemessen am Umsatz von 3 %, vorsieht. Die Senkung der Personalaufwendungen um TEUR 1.659 ist auf die im Zusammenhang mit dem Rückgang der Mitarbeiteranzahl und geringer ausfallenden Bonusaufwendungen zurückzuführen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 2.899 ist auf die gestiegenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sowie gestiegene Reisekosten und Restrukturierungsaufwendungen zurückzuführen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 119 (Vj.: TEUR 134) befinden sich auf dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich für den Anstieg des Zinsergebnisses um TEUR 284 ist die zwischenzeitlichen Investitionen auf den Geldmarkt. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr lag mit TEUR 2.171 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 2.071). 3 FinanzlageDie QlikTech GmbH verfügte zum Bilanzstichtag über Liquide Mittel in Höhe von TEUR 24.183 (Vj.: TEUR 13.134). In das Anlagevermögen wurden im vergangenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 29 (Vj.: TEUR 100) getätigt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Der operative Cashflow i.e.S. (Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- Veränderung Sonstige Rückstellungen) beläuft sich auf TEUR 2.613 (Vj.: TEUR -548). Hauptfaktoren für diesen Anstieg sind insbesondere die Entwicklung der Rückstellungen für Prämien und die aufgelaufene Abfindungsrückstellung, die sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 419 und TEUR 379 erhöht haben. 4 VermögenslageDie Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 84.288 und liegt leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 80.826). Der Haupttreiber für den Anstieg auf der Aktivseite ist die Zunahme der liquiden Mittel aufgrund von Investitionen in Geldmarktfonds um TEUR 11.050. Darüber hinaus hat sich der aktive Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 353 aufgrund des Anstieges der SaaS-Buchungen, die zu einer Zunahme der Prepaid Co-Sell fees und Referrals fees führen, erhöht. Auf der Passivseite ergibt sich der Anstieg der Bilanzsumme insbesondere aus dem stichtagsbedingten Anstieg der Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.166 und, während sich gegenläufig der passive Rechnungsabgrenzungsposten aufgrund des Rückgangs der Wartungsverträge um insgesamt TEUR 1.827 vermindert hat. Das Eigenkapital stieg in Höhe des Vorjahresergebnisses auf TEUR 15.513 (Vj.: TEUR 13.342). 5 Realisierung der VorjahresprognoseDie im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellte Prognose, dass ein positives EBITDA und Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023 erzielt wird, ist eingetreten. Die Erwartungen, dass sich die Umsatzmarge und die Anzahl der neu gewonnenen Kunden auf dem Vorjahresniveau bewegen werden, sind teilweise eingetreten. Die Anzahl der neu gewonnenen Kunden liegt minimal unter dem Vorjahresniveau, was insbesondere auf die aktuellen gesamtwirtschaftlichen Marktbedingungen zurückzuführen ist, sodass weniger Neukunden gewonnen werden konnten. Der Rückgang der Umsatzmarge um 6,73% (~ 0,22%-Punkte) trotz steigender Umsatzerlöse (+1,35%) ist vor allem auf die im Verhältnis gestiegenen Aufwendungen (+2,95%) zurückzuführen. 6 Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenIm Geschäftsjahr 2023 erzielte die QlikTech GmbH ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von TEUR 2.843 (Vj.: TEUR 3.005) und eine Umsatzmarge von rund 3,05 % (Vj.: 3,27 %). Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten wesentlichen Finanzkennzahlen stellen finanzielle Leistungsindikatoren dar:
1) Jahresüberschuss + Zinsaufwand - Zinsertrag + Steueraufwand + Abschreibungen 2) (EBITDA / Umsatzerlöse) * 100 Als nicht-finanzieller Leistungsindikator wird die Anzahl der neu gewonnenen Kunden definiert. Diese belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 351 (Vj.: 488). Der Rückgang der Anzahl der neu gewonnen Kunden ist auf die aktuellen gesamtwirtschaftlichen Marktbedingungen zurückzuführen. 7 Entwicklung und Management von Chancen und RisikenDie QlikTech GmbH erstellt monatliche und quartalsmäßige Reportings, welche operative Daten für die Geschäftsführung, die Konzernmuttergesellschaft und den Aufsichtsrat der Konzernmutter transparent machen. Inhalt und Qualität dieser Reportings müssen hierbei stets den Anforderungen der US-GAAP genügen. Die Geschäftsführer sehen derzeit keine konkreten Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage haben könnten. Abstrakte Risikopotentiale bestehen jedoch wie folgt: Ausfall Forderungsbestand Dieses Risiko wird durch tägliche Überwachung minimiert. Eine signifikante Überschreitung von Zahlungszielen ist nicht erkennbar. Clusterrisiken bestehen nicht. Qlik Tech GmbH ist in einem hart umkämpften Markt tätig, der durch rasche technologische Innovation, sich ändernde Kundenbedürfnisse, sich entwickelnde Industriestandards und die häufige Einführung neuer Produkte, Verbesserungen und Dienstleistungen gekennzeichnet sind. Jeder dieser Faktoren könnte dazu führen, dass die Softwareplattform und die Dienstleistungen der Qlik veralten, weniger wettbewerbsfähig und schwieriger zu verkaufen sind. Qlik ist auf diese Risiken gut vorbereitet durch seinen Produktkatalog, der die offene Architektur und die Multicloud-Fähigkeiten seiner Plattform weiter ausbaut. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass es über einen breit gefächerten Kundenstamm verfügt, der aus mittelgroßen sowie großen internationalen Unternehmen und anderen kleineren Unternehmen besteht. Das Unternehmen ist nicht der Ansicht, dass sein Geschäft wesentlich von einem bestimmten Kunden abhängig ist, da kein Kunde mehr als 2 % des Umsatzes im Jahr 2023 ausmachte. Reduzierung von IT-Ausgaben der Kunden Hinsichtlich des Kerngeschäftsfeldes der QlikTech GmbH kann in einem möglichen - dennoch nicht sehr wahrscheinlichen und insgesamt sehr negativen - Szenario eine plötzliche und weitreichende Reduzierung von IT-Ausgaben zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung der Neugeschäftsanbahnung führen. Planungsrisiken Risiken, die zu einer Planverfehlung und damit zu verbundenen bilanziellen Auswirkungen führen könnten, können sich verwirklichen, wenn die kontinuierliche Weiterentwicklung des bestehenden Mitarbeiterstammes bzw. die erforderlichen Neueinstellungen nicht planerwartungsgemäß erfolgen. Die schon in den vergangenen Jahren erfolgreich eingeführten Prozesse zur Erkennung von Weiterentwicklungsbedarf bzw. zur Einleitung von Neueinstellungen minimieren jedoch dieses Risiko. Eine wesentliche Planabweichung bei den Umsätzen und Deckungsbeiträgen kann sich über die kalkulierten Zahlungsziele unmittelbar auf den Cashflow auswirken sowie mittel- und langfristig die geplante Liquidität verringern, ohne dass hieraus eine existenzielle Gefährdung der Gesellschaft entstehen kann. Um ernsthafte Liquiditätsschwierigkeiten zu erkennen, berichten die Geschäftsführung und das Controlling laufend über die Auftrags-, Umsatz- und Liquiditätsentwicklung an die Konzernmuttergesellschaft, sodass eine Veränderung gegenüber der Planung unverzüglich sichtbar gemacht wird und Gegenmaßnahmen frühzeitig ergriffen werden können. Darüber hinaus werden durch den internen Einsatz von Qlik Produkten sämtliche Auftragsfortschritte tagesgenau analysiert. Risiken im Zusammenhang mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und dem Nahostkonflikt. Die anhaltenden Auswirkungen des im Februar 2022 ausgebrochenen Krieges in der Ukraine und des Nahostkonflikts im Jahr 2023, die einen weiterern Unsicherheistfaktor für die globale politische Entwicklung darstellen, wirken sich weltweit negativ auf Handelsaktivitäten aus. Beide Konflikte haben globale Lieferketten gestört, die Energiepreise in die Höhe getrieben und zu erhöhter Unsicherheit an den Finanzmärkten geführt, die das allgemeine Wirtschaftswachstum gedämpft hat. Insgesamt hat der Krieg und der Nahostkonflikt zu einer Verlangsamung der Wirtschaft geführt. Vor diesem Hintergrund überwacht die Geschäftsführung der Gesellschaft weiterhin die Auswirkungen des Krieges und des Nahostkonflikts, die sich auf den Betrieb und die finanziellen Ergebnisse auswirken können. Es sind derzeit keine weiteren Entwicklungen und Risiken bekannt, die bestandsgefährdend sind oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Qlik Tech GmbH nachhaltig und wesentlich zu beeinflussen. Bestehenden Risiken wird durch bilanzielle Vorsorge Rechnung getragen. 8 AusblickGrundsätzlich ist der weitere Erfolg von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig und unterliegt somit dem allgemeinen Risiko von Senkungsmaßnahmen bei den IT-Budgets. Allerdings wird dieses Risiko breit gestreut, da Qlik eine starke Product-Roadmap hat, die branchenunabhängig und darüber hinaus in Unternehmen jeglicher Größenordnung eingesetzt werden kann. Der weitere Ausbau des indirekten Vertriebs multipliziert die Vertriebskanäle signifikant sowie auch unsere etablierte Partner-Ökosystem und Channel-Beziehungen. Auch sehen wir dem Großkundengeschäft vorsichtig positiv entgegen, da zum jetzigen Zeitpunkt bereits in einer Reihe von Konzernen in einzelnen Fachabteilungen eine Etablierung erfolgreich gelungen ist und wir damit Potenzial für weiteren Ausbau haben. Die Anzahl neu gewonnener Kunden verspricht ein hohes Ausbaupotenzial durch einen möglichen unternehmensweiten Einsatz (sog. roll-out). Aus diesem Grund werden wir weiterhin den Fokus auf hohe Kundezufriedenheit legen, um das Vertrauen auch bei potenziellem Kunden zu stärken. Das Business Application Research Center (Barc) hat in seiner zehnten Ausgabe "Score Enterprise Business Intelligence & Analytics Platform Report 2024" die Bewertung von 19 Markrelevanten internationalen Anbietern von Business-Intelligence-und Analytics- Plattformen anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs, Gewichtungen und Kundenbewertungen vorgenommen. Die Qlik- Gruppe ist als Markführer kategorisiert, nicht nur wegen ihres umfassenden Portfolios an Datenmanagment- und Analyseprodukten, die den Kunden helfen, wertwolle Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen und entsprechend zu handeln, sondern auch wegen ihrer benutzerfreundlichen Plattform für Business Intelligence und Analytics sowie ihrer leistungsfähigen Datenvorbereitung ausgezeichnet worden. Qlik ist gut etabliert und erzielt eine starke Marktakzeptanz. Das Portfolio (z. B. Qlik Cloud®, Qlik Sense®) genießt einen hohen Bekanntheitsgrad auf dem Markt und deckt ein breites Spektrum an Technologien und Dienstleistungen mit nur wenigen Lücken ab. In der aktuellen Barc Umfrage "The BI and Analytics Survey 2024" hat Qlik beeindruckende Ergebnisse erzielt und dieses Jahr bildet keine Ausnahme. Qlik Sense® konnte vier Spitzenplatzierungen und insgesamt 37 Führungspositionen in sechs Vergleichsgruppen erreichen. Besonders hervorzuheben ist, dass Qlik Sense® den ersten Platz in den Kategorien Dashboards & Berichte sowie Benutzerfreundlichkeit bei internationalen BI-Giganten belegt, ebenso wie bei Projektdauer und Wettbewerbsfähigkeit in großangelegten/unternehmensweiten Implementierungen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Qlik Sense® von seinen Nutzern besonders für seine Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität geschätzt wird, die alle über dem Branchendurchschnitt für BI&A-Tools liegen. Dies hat letztendlich bedeutende geschäftliche Vorteile zur Folge. (Vorgenannte Informationen sind aus Qlik Intranet Sharepoint-Analyst-Relations-Analyst-Firms-Barc entnommen worden). Letztlich sind Teile des geplanten Umsatzes für 2023 bereits durch in Vorjahren abgeschlossene Wartungsverträge, welche über die jeweilige Laufzeit abgegrenzt werden und sich automatisch verlängern, erwirtschaftet worden. Das System der automatischen Verlängerung dieser Verträge beeinflusst auch die Cash-Situation nachhaltig positiv. Im Rahmen des operativen Geschäfts überwacht die Geschäftsführung der Gesellschaft fortlaufend die aktuelle Lage, analysiert sämtliche Informationen und bewertet die Risiken für die Mitarbeiter sowie den laufenden Geschäftsbetrieb.Wir erwarten vor diesem Hintergrund für das Geschäftsjahr 2024 ein positives EBITDA und ein Jahresergebnis auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres. Es wird erwartet, dass sich die Umsatzmarge und die Anzahl der neu gewonnenen Kunden auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bewegen.
Düsseldorf, den 9. Oktober 2024 QlikTech GmbH Deborah C. Lofton, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma QlikTech GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 47759 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten im Zugangsjahr und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Scheidet ein Anlagegut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich gem. § 253 Abs. 2 HGB mit den aktuellen Zinsleitsätzen der deutschen Bundesbank abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen, davon-Vermerke zur Währungsumrechnung, enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen im Zusammenhang mit gezahlten Kautionen in Höhe von TEUR 94 (Vj. TEUR 94) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 52.000,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für folgende Sachverhalte gebildet:
Die übrigen sonstigen Rückstellungen umfassen einen Betrag von TEUR 129 für Marketingaufwendungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 22.168 (Vj.: TEUR 22.596) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die mit Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.648 (Vj.: TEUR 4.242) verrechnet wurden. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 17.329 (Vj.: TEUR 14.697) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden vorausgezahlte Beträge aus Wartungs- und Serviceverträge, die erst in folgenden Geschäftsjahren ertragswirksam sind, abgegrenzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus zum Stichtag bestehenden Leasing- und Mietverträgen. Diese belaufen sich für das Jahr 2024 auf TEUR 717 und für den Zeitraum 2025 bis 2028 auf insgesamt TEUR 1.132. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die QlikTech GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 93.177 (Vj. TEUR 91.935), davon entfallen auf:
Die übrigen Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Konzernumlagen in Höhe von TEUR 7.064. Von den Umsatzerlösen entfallen auf die Betriebsstätte Österreich TEUR 5.181 (Vj. TEUR 4.779), auf die Betriebsstätte Schweiz TEUR 20.639 (Vj. TEUR 23.106) und auf die Betriebsstätte Deutschland TEUR 67.358 (Vj. TEUR 64.050). Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch folgende Personen wahrgenommen: - Frau Deborah C. Lofton, Wayne/USA, Geschäftsführerin Legal Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und einzelvertretungsberechtigt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Ein Geschäftsführer bezieht kein Gehalt von der Gesellschaft. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers wird von der Muttergesellschaft Qlik Technologies Inc., King of Prussia, USA, übernommen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die QlikTech GmbH wird für den kleinsten Kreis in den Konzernabschluss der QlikTech International AB, Lund, Schweden, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der den Konzernabschluss erstellenden Gesellschaft erhältlich. Der Konzernabschluss wird für den größten Kreis von Gesellschaften, in den die QlikTech GmbH einbezogen wird, wird von der Qlik Technologies Inc., King of Prussia, USA, erstellt, welcher ebenfalls am Sitz der der den Konzernabschluss erstellenden Gesellschaft erhältlich ist. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.171.042,33 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Düsseldorf, den 9. Oktober 2024 QlikTech GmbH Deborah C. Lofton, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die QlikTech GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der QlikTech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QlikTech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen oder Irrtümern) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 9. Oktober 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Stephan Martens, Wirtschaftsprüfer Jonas Hagen, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
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