Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 1637
Eingetragen
10.2.1993
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von bestückten Leiterplatten
Gegenstand
die Konstruktion, Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Elektronik-Komponenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Güntner
seit 4.10.2024
Geschäftsführer
Christoph Kredler
seit 5.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

93057 Regensburg
25.500 DM
50.00%
92648 Vohenstrauß
25.500 DM
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GMK electronic design GmbH

Wernberg-Köblitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

GMK electronic design GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die GMK electronic design GmbH bietet als mittelständisches Unternehmen ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt dabei im Bereich der Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer Keyboards, Tastenkappen, Anzeige- und Bedienfelder sowie Peripheriegeräten. GMK versteht sich dabei als Full-Service-Provider und bietet den Kunden maßgeschneiderte Unterstützung entlang des kompletten Wertschöpfungsprozesses, von der Produktentwicklung über die Serienfertigung bis zur Ausgestaltung individueller After-Sales-Lösungen.

2. Forschung und Entwicklung

In der Regel starten Kundenprojekte bei der GMK electronic design GmbH mit der Neuentwicklung eines individuellen Produktes. Standardprodukte spielen nur eine untergeordnete Rolle. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der schnell steigenden Technologie-Komplexität innovativer HMI-Produkte, ist die Entwicklungsabteilung von zunehmender strategischer Bedeutung.

Durch einen kontinuierlichen Ausbau dieses Bereichs wird der wachsenden Nachfrage hinsichtlich Projektumfang und Kompetenzbreite Rechnung getragen. Insbesondere die digitalen Technologien, die wirksame Berücksichtigung normativer Vorgaben, sowie die Ergänzung des Technologie- und Produktionsspektrums zur umfassenden Systemkompetenz stehen dabei im Fokus.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Destatis)

Ursächlich für die schwache Entwicklung 2023 waren in erster Linie gestiegene Lebenshaltungs- bzw. noch hohe Energiekosten - auch wenn sich die Preisdynamik im Jahresverlauf abschwächte - sowie das höhere Zinsniveau. (ZVEI)

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. (Destatis)

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im Gesamtjahr 2023 - trotz nachlassender Dynamik im zweiten Halbjahr - erneut ein Umsatzwachstum erzielt. Unterm Strich stand für 2023 ein Branchenumsatz von 237,9 Mrd. € zu Buche, was einem Plus von 6,0 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Die reale Produktion - also ohne Preiseffekte - stagnierte zwar im letzten Jahr (0,0 %), die Branche bleibt aber die einzige große Industriebranche in Deutschland, deren Produktionstätigkeit heute wieder über dem Vor-Corona-Niveau liegt. Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie lieferte 2023 Waren im Wert von 253,8 Milliarden Euro (+2,7 %) ins Ausland. Wie schon in den letzten Jahren war China, in das Exporte in Höhe von 25,6 Milliarden Euro gingen, das größte Einzelabnehmerland, wenngleich hier das Vorjahresniveau um 3,5 Prozent verfehlt wurde.

Die Ausfuhren in die USA erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 5,4 % auf 24,9 Milliarden Euro, jene in die Eurozone legten um 5,6 % auf 86,3 Milliarden Euro zu. Ende 2023 beschäftigte die deutsche Elektroindustrie insgesamt 908.000 Arbeitskräfte. Das entspricht einer Steigerung von 10.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. (ZVEI)

Die Elektro- und Digitalindustrie hat nach wie vor größtes Wachstums- und Wertschöpfungspotential unter allen Industriesektoren. Besonders gute Entwicklungschancen versprechen dabei die Bereich Industrieautomation, Robotics, Medizintechnik, E-Sports und Content Creation. Alle Themengebiete profierten darüber hinaus durch die rapide Weiterentwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz. Dieses Umfeld bietet der Elektronikindustrie neue Absatzmöglichkeiten sowie Anreize zur Entwicklung innovativer Produktlösungen. (ZVEI)

Neben der Wachstumsprognose zeigt sich in der Elektronik-Branche aber auch ein zunehmender internationaler Wettbewerb. Dabei rücken auch Standortkosten, Überregulierung und bürokratische Hürden verstärkt in den Fokus. Innovationsfähigkeit, Effizienzthemen und Prozessoptimierungen sind weiter Kernfaktoren um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

III. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Trotz der sich verschlechternden Marktbedingungen, war das abgelaufene Geschäftsjahr für uns von einem moderaten Umsatzwachstum geprägt. Die Prognose des Vorjahres hat sich somit erfüllt. Der Jahresüberschuss konnte von TEUR 3.698 im Vorjahr auf TEUR 4.645 in diesem Jahr gesteigert werden. Im Vorjahr war für das Geschäftsjahr 2023 noch mit einem gleichbleibenden bzw. leicht rückläufigen Gewinn gerechnet worden.

Dieser Anstieg resultierte insbesondere aus der Erschließung neuer Märkte, und einer stabilen Nachfrage im Kerngeschäft. Die weltweite Präsenz auf relevanten Messen und Veranstaltungen half uns dabei sowohl die generelle Sichtbarkeit des Unternehmens zu steigern, als auch die Wahrnehmung als innovativer und lösungsorientierter Systemanbieter zu verbessern.

Die operative Leistungsfähigkeit wurde durch gezielte Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung weiter gestärkt. Zusätzlich wurde die Fertigungstiefe in strategisch relevanten Bereichen erfolgreich erhöht und die Servicequalität weiter gesteigert.

Auch die Investitionen in die Diversifizierung und den Ausbau des Produktportfolios wurden weiter intensiviert. Dies gilt sowohl für den Industriebereich als auch für das Produktangebot im Endkundenbereich.

Aufgrund der generell negativen Markt- und Nachfragesituation ist jedoch auch ein Rückgang der Auftragsreichweite zu verzeichnen. Durch die generelle Investitions- und Konsumzurückhaltung verbleibt der Auftragseingang unter dem Vorjahresniveau.

2. Ertragslage

Eine moderate Umsatzsteigerung zum Vorjahr von knapp 5 % führte zu einem Rohergebnis i.H.v. TEUR 15.636 (Vj. TEUR 15.275). Dank des höheren Umsatzes und eines vorteilhaften Produktmixes konnte der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 3.698 auf TEUR 4.645 gesteigert werden. Die Umsatzrendite steigt im Vergleich zum Vorjahr von 16,8 % auf 20,1 %.

3. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist stabil, dies spiegelt sich in unserem Barmittelbestand von TEUR 4.096 (Vj. TEUR 3.836) und den Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von TEUR 740 (Vj. TEUR 2.187) deutlich wider. Die Liquidität konnte im Geschäftsjahr 2023 durch ein entsprechendes Forderungsmanagement sowie eine vorausschauende Planung gesichert werden.

4. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist trotz einer geringeren Bilanzsumme von TEUR 18.345 (Vj. TEUR 22.425) weiterhin als stabil zu erachten. Hervorzuheben ist die Entwicklung der Eigenkapitalquote. Diese konnte im Geschäftsjahr 2023 deutlich gesteigert werden und beträgt nun 60,9 % (Vj. 30,7 %).

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Jahresüberschuss, Umsatz und die Liquidität heran. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir haben einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.645 (Vj. TEUR 3.698) erwirtschaftet und liegen somit deutlich über dem Vorjahrswert. Der Umsatz ist zum Vorjahr um knapp 5 % gestiegen, die Umsatzrendite steigt auf 20,1 %. Die Liquidität ist mit TEUR 4.836 (inkl. Forderungen aus Lieferungen & Leistungen) unter dem Vorjahresniveau (TEUR 6.024). Der Rückgang wird als unkritisch bewertet.

IV. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Konjunkturelle Schwankungen sowie eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen weiterhin ein relevantes Risiko für unser Unternehmen dar. Die zunehmende Dynamik auf nationalen und internationalen Märkten erfordert eine fortlaufende Beobachtung der Wettbewerbslandschaft. Durch unsere interne Marktanalyse können wir frühzeitig Entwicklungen erkennen und entsprechende Maßnahmen ableiten. Dennoch ergeben sich daraus potenzielle Preis- und Absatzrisiken, die sich künftig verstärken könnten. Mögliche Steigerungen bei Energie- und Arbeitskosten sowie regulatorische und bürokratische Belastungen dürften die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich weiter negativ beeinflussen und stellen ein weiteres Absatzrisiko dar. Weiterhin bestehen erhebliche Unsicherheiten aufgrund von zollpolitischen Entwicklungen die sich kurzfristig auf bestehende Handelsbeziehungen auswirken können und sowohl die Absatz- als auch Beschaffungsseite betreffen könnten.

Im Berichtsjahr waren die Auswirkungen auf unsere Auftragslage spürbar. Die Zahlungsausfälle bewegten sich jedoch im erwartbaren Rahmen und stehen in einem stabilen Verhältnis zum erzielten Umsatz. Gleichwohl beobachten wir eine zunehmende Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen einzelner Kunden, was mittelfristig zu einer Abschwächung der Nachfrage führen könnte.

Die auf den Beschaffungsmärkten erwarteten Preissteigerungen haben sich in Teilen bestätigt und wirken sich zunehmend auf unsere Einkaufskonditionen aus. Dank unserer stabilen Liquidität konnten wir den Planungshorizont für die Materialbeschaffung erweitern und benötigte Waren frühzeitig sowie in größeren Mengen sichern. Dennoch bleibt die Versorgungslage bei bestimmten Schlüsselkomponenten, wie z.B. Halbleitern, angespannt. Unser Einkaufsmanagement identifiziert kritische Artikel frühzeitig und prüft - sofern verfügbar - geeignete Alternativen. In einzelnen Fällen lassen sich Verzögerungen jedoch nicht vollständig ausschließen.

Durch die etablierten Prozesse und getroffenen Maßnahmen konnten Fertigungs- und Lieferverzögerungen gegenüber unseren Kunden bislang weitgehend vermieden werden. Sollte sich die Lage auf den Beschaffungsmärkten verschärfen, stehen uns neben eigenen liquiden Mitteln auch entsprechende Kreditlinien zur Bevorratung zur Verfügung. Neben den finanziellen Mitteln wurde auch entsprechend logistische Kapazitäten aufgebaut um im Bedarfsfall flexibel zu reagieren zu können.

Der Russland-Ukraine-Konflikt wirkt sich weiterhin indirekt auf unser operatives Geschäft aus, insbesondere durch die anhaltende Inflation, die unsere Einkaufspreise beeinflusst. Zusätzlich beobachten wir mit zunehmender Aufmerksamkeit den Gaza-Konflikt sowie die geopolitischen Spannungen im asiatisch-pazifischen Raum. Ein möglicher Konflikt zwischen China und Taiwan könnte erhebliche Auswirkungen auf globale Lieferketten und alle entwickelten Volkswirtschaften haben, was sich auch auf unser Auslandsgeschäft auswirken könnte. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und konkrete Auswirkungen sind derzeit nur schwer abschätzbar, stellen jedoch ein latentes Risiko dar.

Das branchenspezifische Risiko bewerten wir aktuell als leicht erhöht. Die Elektronikbranche ist weiterhin von hoher Innovationsgeschwindigkeit und technologischem Wandel geprägt. Wir beobachten den Markt regelmäßig und systematisch, um auf neue oder sich verschärfende Risiken frühzeitig reagieren zu können.

Ertragsorientierte Risiken:

Die vorgenannten konjunkturellen Herausforderungen in Kombination mit einem inflationären Umfeld sowie möglichen zollpolitischen Maßnahmen dürften sich negativ auf Deckungsbeiträge und somit auch auf die Erträge auswirken. Im Berichtsjahr konnten wir die Wareneinsatzquote jedoch auf Vorjahresniveau halten. Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir von einer leicht steigenden Materialquote aus.

Die Innovationsfähigkeit bleibt im aktuellen Marktumfeld weiterhin ein wichtiger Erfolgsfaktor. Erste strategisch wichtige und deshalb neugeschaffene Stellen, u.a. im Entwicklungsbereich, konnten im aktuellen Geschäftsjahr erfolgreich besetzt werden. Die verbleibenden Vakanzen müssen nun ebenfalls zeitnah mit entsprechenden Know-How-Trägern besetzt werden.

Der gezielte Ausbau der für den Wettbewerb entscheidenden Personalkapazitäten ist mit einem anfänglich hohen Kapitalbedarf verbunden. Neben den Kosten für die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte fällt insbesondere eine produktivitätsarme Einarbeitungsphase ins Gewicht, die sich im laufenden Geschäftsjahr temporär negativ auf die Ertragslage auswirken kann. Langfristig erwarten wir jedoch, dass die dadurch geschaffenen Kompetenzen zu einer signifikanten Steigerung der Wertschöpfung beitragen.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft sind derzeit keine wesentlichen Liquiditätsrisiken erkennbar. Die vorhandenen, bislang nicht ausgeschöpften Kreditlinien erweitern den finanziellen Spielraum. Die Auswirkungen eines verändertes Zinsniveaus auf das operative Geschäft ist aktuell entsprechend gering zu bewerten.

Die Gesellschaft legt besonderen Wert auf ein sorgfältiges Forderungsmanagement, eine kontinuierliche Liquiditätsplanung sowie eine vorausschauende Kreditprüfung. Durch diese Maßnahmen können potenzielle Zahlungsausfälle frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Auch signifikante Fremdwährungsrisiken sind derzeit nicht erkennbar, da der Anteil an Transaktionen in ausländischer Währung gering ist und gegebenenfalls durch geeignete Absicherungsinstrumente kompensiert wird.

Rechtliche Risiken:

Es gibt weder bestehende Rechtsstreitigkeiten, noch sehen wir uns potenziellen Rechtsstreitigkeiten gegenüber.

2. Chancenbericht

Durch die entwickelten unternehmerischen Kompetenzen sehen wir im Industrie- als auch im Consumer-Bereich weitere Entwicklungspotentiale.

Die Erschließung neuer Absatzmärkte, insbesondere im europäischen und asiatischen Raum, bietet Chancen zur Umsatzsteigerung und zur Diversifikation der Kundenstruktur. Die Gesellschaft prüft laufend Möglichkeiten zur Ausweitung ihrer Vertriebsaktivitäten und zur Etablierung strategischer Partnerschaften.

Die fortschreitende Digitalisierung sowie die zunehmende Vernetzung von Geräten und Systemen (z. B. durch IoT, KI und Industrie 4.0) bieten erhebliche Potenziale für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft sieht hier Chancen, durch eigene Entwicklungsleistungen innovative Lösungen zu schaffen und sich als kompetenter Anbieter in zukunftsträchtigen Segmenten zu positionieren.

Um die Potenziale zu nutzen setzen wir weiterhin einen verstärkten Fokus auf die Weiterentwicklung des Vertriebs- und Marketingbereichs.

3. Gesamtaussage

Nach umfassender Risikoanalyse geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich Umfang und Gefährdungspotenzial der identifizierten Risiken gegenüber dem Vorjahr erhöht haben. Es ist zu beachten, dass die allgemeine wirtschaftliche Lage sowie die konjunkturelle Entwicklung in den relevanten Absatzmärkten einen zunehmenden Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft haben können.

Insbesondere bei einer anhaltenden konjunkturellen Schwäche oder einer Verschärfung geopolitischer Spannungen könnten sich bestehende Risiken verstärken und bislang nicht erkennbare Risiken manifestieren. Vor diesem Hintergrund bewertet die Geschäftsführung die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens zwar grundsätzlich positiv, sieht jedoch auch erhöhte Unsicherheiten, die eine vorsichtige Planung und kontinuierliche Risikoüberwachung erforderlich machen.

Trotz des erhöhten Risikopotenzials, v.a. in den beschriebenen Bereichen, bleibt die mittel- und langfristige Perspektive für die Entwicklung des Unternehmens, aus Sicht der Geschäftsführung, weiter gut.

V. Prognosebericht

Trotz in den letzten Jahren stark ausgeweiteter vertrieblicher Aktivität gehen wir für das Jahr 2024, sowie 2025 aufgrund der negativen wirtschaftlichen Lage von sinkenden Auftragseingängen aus. Weiterhin verzeichnen wir starkes Interesse an unserem Produkt- und Serviceportfolio, jedoch gehen wir davon aus, dass die konjunkturelle Schwächephase sich negativ auf das allgemeine Investitions- und Konsumverhalten auswirken wird.

Aufgrund sinkender Umsätze gehen wir für das Jahr 2024, sowie 2025 auch von einem schlechteren Ergebnis aus. Hierfür sind aktuell mehrere Faktoren verantwortlich:

- Um kurz und mittelfristig die Liquidität zu sichern werden Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung zurückgestellt oder deutlich reduziert

- Überkapazitäten führen zu einem höheren Preisdruck und zu einem noch intensiveren Wettbewerb

- Im Bereich der Fachkräfte ist weiterhin ein Arbeitnehmermarkt festzustellen. Die damit verbundenen Herausforderungen in der Rekrutierung führen zu längeren Besetzungszeiten und steigenden Kosten für Personalmarketing und Vergütung, was sich insgesamt in höheren Personalaufwendungen niederschlägt.

- Hohe Energiekosten und Arbeitskosten sowie neue regulatorische sowie bürokratische Erfordernisse verteuern die benötigten Rohmaterialien und Vorerzeugnisse. Auch für die kommenden Jahre gehen wir deshalb von höheren Einkaufspreisen auf allen relevanten Märkten aus.

Um dem steigenden Kostendruck wirksam zu begegnen, setzen wir auf nachhaltiges Wachstum in den relevanten Marktsegmenten, Effizienzsteigerungen sowie Produktinnovationen. Wesentliche Impulse hierfür kommen aus der Projektierung im F&E-Bereich sowie der Weiterentwicklung unserer Vertriebs- und Marketingstrukturen. Trotz der sich abzeichnenden konjunkturellen Schwächephase werden wir gezielt in Zukunftstechnologien und die Erschließung neuer Absatzmärkte investieren.

Vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen Lage und der anhaltend schwierigen Marktbedingungen rechnet die Gesellschaft mit einem deutlichen Rückgang der Umsätze für die Geschäftsjahre 2024 und 2025. Eine Stabilisierung oder gar ein Ausbau des bisherigen Umsatzniveaus erscheint unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Unsicherheiten derzeit nicht realistisch.

Insbesondere die verhaltene Investitionsbereitschaft im industriellen Umfeld, sowie die Konsumzurückhaltung im Consumer-Bereich wirken sich dämpfend auf die Nachfrage aus. Die Geschäftsführung beobachtet die Entwicklung aufmerksam und passt die Planungen entsprechend vorsichtig an.

Trotz dieser Unsicherheiten bleibt die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf Wachstum bestehen, um dem zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendruck nachhaltig begegnen zu können. Voraussetzung hierfür sind weiterhin gezielte qualitative Investitionen in Personal, insbesondere in Schlüsselpositionen der Entwicklung und des Vertriebs & Marketings. Zusätzlich werden relevante Prozesse und Tätigkeiten weiter digitalisiert und so nachhaltig auf Effizienz getrimmt.

Unter Berücksichtigung der beschriebenen Rahmenbedingungen und Faktoren erwarteten wir für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine herausfordernde Entwicklung. Insbesondere wird prognostiziert, dass sich der Jahresüberschuss für die Jahre 2024 und 2025 im Vergleich zum Berichtsjahr deutlich negativ entwickelt. Veränderungen im Geschäftsverlauf werden dabei kontinuierlich analysiert um bei Bedarf steuernd eingreifen zu können.

 

Wernberg, September 2025

Christoph Kredler, Geschäftsführer

Johannes Güntner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.821.615,14 8.879.465,73
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.879,00 51.955,79
II. Sachanlagen 8.789.845,75 8.826.619,55
III. Finanzanlagen 890,39 890,39
B. Umlaufvermögen 9.502.008,09 13.535.839,55
I. Vorräte 4.361.536,86 6.628.982,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.044.907,96 3.070.344,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.095.563,27 3.836.512,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.108,07 10.124,56
Summe Aktiva 18.344.731,30 22.425.429,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.170.529,63 6.875.624,73
I. Gezeichnetes Kapital 26.075,89 26.075,89
II. Bilanzgewinn 11.144.453,74 6.849.548,84
B. Rückstellungen 2.871.306,57 2.194.582,60
C. Verbindlichkeiten 4.302.895,10 13.355.222,51
Summe Passiva 18.344.731,30 22.425.429,84

Angaben unter der Bilanz

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 11.497,00 61.343,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.636.057,69 15.275.411,30
2. Personalaufwand 5.261.481,29 5.156.372,97
a) Löhne und Gehälter 3.874.672,99 3.842.237,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.386.808,30 1.314.135,93
davon für Altersversorgung -36.701,82 66.793,62
3. Abschreibungen 1.805.317,04 1.565.323,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.763.244,97 1.559.854,85
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 42.072,07 5.469,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.171.874,97 3.243.811,48
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 31.423,78 41.069,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.745,94 4.117,55
davon aus verbundenen Unternehmen 1.992,82 2.208,94
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.618,06 21.509,59
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.741.854,83 1.591.451,65
8. Ergebnis nach Steuern 4.647.657,44 3.701.059,28
9. sonstige Steuern 2.752,54 2.752,54
10. Jahresüberschuss 4.644.904,90 3.698.306,74

Anhang für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

GMK electronic design GmbH, Wernberg-Köblitz

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GMK electronic design GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wernberg-Köblitz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amberg
Register-Nr.: HRB 1637

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel und das Eigenkapital werden zum Nennbetrag bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die bilanzierten Pensionsrückstellungen betragen 438.264,00 Euro nach Saldierung mit dem Deckungsvermögen von 976.854,00 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsgeschäfte wurden mit den amtlichen Kursen umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von 126.136,13 Euro (Vj. 147.262,81 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 61.215,53 Euro (Vj. 91.210,10 Euro) enthalten.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 6.849.548,84 Euro einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde teilweise das Anwartschaftsbarwertverfahren und teilweise das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018G

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt 1.415.118,00 Euro. Der Aktivwert für die rückgedeckten Direktzusagen beläuft sich in Summe auf 976.854,00 Euro. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung verrechneten Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen betragen 17.928,00 Euro; die verrechneten Erträge aus dem Deckungsvermögen betragen 18.028,00 Euro. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 11.497,00 Euro, der für Ausschüttungen gesperrt ist.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Personalrückstellung TEUR 56
- Garantierückstellung TEUR 223
- Jahresabschlusskosten TEUR 82

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Übersicht:

Restlaufzeit Gesamt
< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 362 1.314 1.211 2.887
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 953 0 0 953
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 174 0 0 174
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8 0 0 8
5. sonstige Verbindlichkeiten 280 0 0 280
1.777 1.314 1.211 4.302

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 2.345 Tsd. Euro. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte in Form von Grundschulden und Sicherungsübereignungen gesichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 78.411,57 Euro (Vorjahr: 53.623,44 Euro) aus Steuern.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen keine.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 204.775,08 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese setzen sich aus Mietverhältnissen in Höhe von 74.784,00 Euro und Leasingverträgen in Höhe von 129.991,08 Euro zusammen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind in Höhe von 204.256,68 Euro innerhalb eines Jahres fällig.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 15.355,73 Euro (Vj. 39.317,74 Euro).

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 64,00
Angestellte 32,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 96,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 74,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 22,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Christoph Kredler ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Manfred Güntner ausgeübter Beruf: Geschäftsführer (bis 30. September 2024)
Johannes Güntner ausgeübter Beruf: Geschäftsführer (seit 1. Oktober 2024)

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Anwendung des Art. 42 EGHGB

Das gezeichnete Kapital laut Handelsregister beträgt 51.000,00 DM (deutsche Mark) und wurde im Rahmen der Euro-Umstellung mit einem Kurs von 1,95583 umgerechnet. Der bilanzierte Betrag beträgt 26.075,89 Euro.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn beträgt 11.144.453,74. Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 (Beilage zum Anhang)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchung Abgänge
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 162.650,15 9.950,00 0,00 0,00 172.600,15
162.650,15 9.950,00 0,00 0,00 172.600,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 3.864.412,91 426.785,09 0,00 0,00 4.291.198,00
2. Technische Anlagen 7.410.265,86 757.816,02 0,00 0,00 8.168.081,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.982.070,95 510.843,27 0,00 0,00 2.492.914,22
13.256.749,72 1.695.444,38 0,00 0,00 14.952.194,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 890,39 0,00 0,00 0,00 890,39
890,39 0,00 0,00 0,00 890,39
Summe Anlagevermögen 13.420.290,26 1.705.394,38 0,00 0,00 15.125.684,64
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Zuschreibung
Abgänge
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 110.694,36 31.026,79 0,00 0,00 141.721,15
110.694,36 31.026,79 0,00 0,00 141.721,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 597.595,51 178.983,51 0,00 0,00 776.579,02
2. Technische Anlagen 2.455.759,62 1.043.429,42 0,00 0,00 3.499.189,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.376.775,04 509.805,25 0,00 0,00 1.886.580,29
4.430.130,17 1.732.218,18 0,00 0,00 6.162.348,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.540.824,53 1.763.244,97 0,00 0,00 6.304.069,50
Buchwerte
01.01.2023
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 51.955,79 30.879,00
51.955,79 30.879,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 3.266.817,40 3.514.618,98
2. Technische Anlagen 4.954.506,24 4.668.892,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 605.295,91 606.333,93
8.826.619,55 8.789.845,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 890,39 890,39
890,39 890,39
Summe Anlagevermögen 8.879.465,73 8.821.615,14

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GMK electronic design GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GMK electronic design GmbH, Wernberg-Köblitz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GMK electronic design GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 1. Oktober 2025

NÜRNBERGER TREUHAND GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater Rechtsanwalt

M.A., Dipl.-BW (FH) Simon Appel, Wirtschaftsprüfer

M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer

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