Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 3659
Eingetragen
12.7.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Autoteilen und Zubehör, Computern und EDV-Zubehör sowie die Ausführung von EDV-Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anke Berg
seit 6.4.2021
Geschäftsführer
Volkmar Berg
seit 8.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berg Autoteile GmbH

Stendal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.683,30 169.760,62
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 83.401,16 39.878,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.414.554,50 1.248.876,45
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.497.955,66 28.000,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.000,00 4.000,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 4.500,00 500,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 7.240.102,64 7.425.788,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 818.096,64 861.453,16
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.282.892,46 3.100.989,10 1.806.771,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.035.056,95 1.864.412,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.900,00 22.504,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 19.013,84 9.864,17
14.025.201,49 13.481.809,43

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 420.335,23 420.335,23
III. Gewinnvortrag 6.707.543,23 5.872.410,53
IV. Jahresüberschuss 1.264.335,35 1.129.632,70
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 242.760,03 426.182,36
sonstige Rückstellungen 473.300,00 716.060,03 501.282,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.011.950,81 2.418.528,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.575.641,25 1.849.856,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 59.857,76 112.355,10
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.244.477,83 4.891.927,65 718.226,89
D. Passive latente Steuern 0,00 8.000,00
14.025.201,49 13.481.809,43

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Berg Autoteile GmbH

Hansestadt Stendal

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro % Euro
1. Rohergebnis 10.219.086,40 100,00 9.260.627,49
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.383.561,78 16,66 3.865.600,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 847.376,12 3,22 740.095,43
5.230.937,90 4.605.695,72
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 508.361,96 1,93 456.656,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.614.848,03 9,94 2.533.342,05
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 30,00 0,00 30,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.553,31 0,12 9.839,51
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.958,17 0,11 23.740,24
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 590.956,26 2,25 510.660,12
9. Ergebnis nach Steuern 1.274.607,35 4,84 1.140.402,70
10. sonstige Steuern 10.272,00 0,04 10.770,00
11. Jahresüberschuss 1.264.335,35 4,81 1.129.632,70

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Berg Autoteile GmbH mit Sitz in Stendal ist im Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 3659 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Berg Autoteile GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) für, gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen, mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht wurden, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von Euro 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 690.460,70 36.873,80 800,00 0,00 726.534,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 667.261,20 36.873,80 800,00 0,00 726.534,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 253.501,31 28.000,00 0,00 28.000,00 309.501,31
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.139.308,78 573.953,90 427.604,14 0,00 3.285.658,54
3. geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 28.000,00 0,00 0,00 -28.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.420.810,09 601.953,90 427.604,14 0,00 3.595.159,85
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.000,00 0,00 0,00 0,00 4.000,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
Summe Finanzanlagen 4.500,00 0,00 0,00 0,00 4.500,00
Summe Anlagevermögen 4.092.571,29 638.827,70 428.404,14 0,00 4.326.194,35
Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zuführung Abschreibungen Auflösung Geschäftsjahr kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 519.900,58 100.950,62 0,00 620.851,20
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 519.900,58 100.950,62 0,00 620.851,20
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 213.623,15 12.477,00 0,00 226.100,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.476.169,70 394.934,34 0,00 1.871.104,04
3. geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.689.792,85 407.411,34 0,00 2.097.204,19
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.209.693,43 508.361,96 0,00 2.718.055,39
Anschaffungs- und Herstellungskosten Buchwerte
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.683,30 169.760,62
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 105.683,30 169.760,62
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 83.401,16 39.878,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.414.554,50 1.248.876,45
3. geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 28.000,00
Summe Sachanlagen 1.497.955,66 1.316.754,61
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.000,00 4.000,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 4.500,00 4.500,00
Summe Anlagevermögen 1.608.138,96 1.491.015,23

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen für Pensionen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. In 2023 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener 10-Jahresdurchschnittszinssatz von 1,83 % bei der Bewertung zugrunde gelegt.

Nach § 253 Abs. 6 HGB muss ein Unterschiedsbetrag in Form der Differenz

zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz und

dem 7-Jahresdurchschnittssatz

ermittelt werden. Der Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz von 1,83 % beträgt Euro 210.357,00 und mit dem 7-Jahresdurchschnittsatz von 1,75 % beträgt er Euro 210.357,00. Somit ist der Unterschiedsbetrag mit Euro 0,00 ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen.

Als Aufzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt. Dort sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Es sind Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 30.340,00 (im Vorjahr EUR 42.300,00) gebildet.

Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt EUR 6.930,00 (im Vorjahr EUR 7.240,00).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem debitorische Kreditoren.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Aufwendungen für Beiträge zu diversen Versicherungen und Lizenzverträge.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Urlaubsrückstellungen, Sonderzahlungen und Überstunden, Rückstelllungen zur Aufbewahrungspflicht und Rückstellungen für Abschluss und Prüfung des Jahresabschlusses.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind die kreditorischen Debitoren, Vorsteuerbeträge aus Bonusgutschriften für 2023 (erhalten in 2024), Gewerbesteuer 2022- und Körperschaftsteuerzahlungen für 2022 sowie Vorrauszahlungen für 2023, die Lohnsteuer für Dezember 2023 enthalten.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt:

Verbindlichkeiten Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
Stand 31.12.2023 bis 1 Jahr 31.12.2024 1-5 Jahre 2025-2028 über 5 Jahre ab 2029
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.011.950,81€ 507.777,56 € 1.380.541,45 € 123.631,80 €
(2.418.528,27€) (406.577,46 €) (1.744.241,24 €) (267.709,57 €)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.575.641,25 € 1.575.641,25 €
(1.849.856,35€) (1.849.856,35 €) 0,00 € 0,00 €
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 59.857,76 € 59.857,76 €
(112.355,10 €) (112.355,10 €) 0,00 € 0,00 €
1.244.477,83 € 1.244.477,83 €
Sonstige Verbindlichkeiten (718.226,89 €) (718.226,89 €) 0,00 € 0,00 €
973.641,19 € 973.641,19 €
davon aus Steuern (516.726,04 €) (516.726,04 €) 0,00 € 0,00 €
davon im Rahmen der soz. Sicherheit 1.077,80 € 1.077,80 €
(0,00 €) (0,00 €) 0,00 € 0,00 €
4.891.927,65 € 3.387.754,40 € 1.380.541,45 € 123.631,80 €
SUMME (5.098.966,61 €) (3.087.015,80 €) (1.744.241,24 €) (267.709,57 €)

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung EUR 229.371,00
darin enthalten:
Erträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen EUR 3.750,00
Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtung EUR 210.357,00

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen sind in Höhe von EUR 3.439,00

angefallen.

Zinserträge aus dem Deckungsvermögen sind in Höhe von EUR 3.750,00

angefallen.

Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebene Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Auf Grund von Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben sich in 2023 aktive latente Steuern in Höhe von EUR 15.700,00. Diese wurden gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgewiesen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.264.335,35. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von Euro 6.707.543,23 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von Euro 7.971.878,58. In Höhe von EUR 500.000,00 (vor Abzug von Kapitalertragsteuer sowie des Solidaritätszuschlages) soll an die alleinige Gesellschafterin eine Ausschüttung erfolgen. Der Betrag in Höhe von EUR 7.471.878,58 soll vorgetragen werden.

Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug in 2023 nach § 267 HGB: 114

• davon waren angestellte Gehaltsempfänger: 19
• davon waren gewerbliche Lohnempfänger: 95

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Herr Volkmar Berg, Kaufmann

 

Frau Anke Berg, Kauffrau

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Wirtschaftsprüfers

Auf die Angabe des Honorars für den Wirtschaftsprüfer wird nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

 

Stendal, den 12 Dezember 2024

Volkmar Berg, Geschäftsführer

Anke Berg, Geschäftsführerin

Lagebericht

der Berg Autoteile GmbH

Die GmbH hat Ihren Sitz in Stendal, Lise-Meitner-Straße 3 und unterhält Filialbetriebe

 

in Dessau, Seelmannstr.1,

 

in Brandenburg, Friedrichshafener Str. 46

 

in Magdeburg, Silberbergweg 7 und

 

in Perleberg OT Düpow, Dorfstraße 80-81.

In der Berg Autoteile GmbH waren im Jahr 2023 im Durchschnitt 114 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Umsatzerlöse konnten 2023 gegenüber 2022 um 8,6% gesteigert werden. Die Materialkosten betrugen im Jahr 2023 61,58% der Umsatzerlöse. Auf Grund der positiven Umsatzentwicklung konnte ein verbessertes Gesamtergebnis generiert werden.

Dieses positive Ergebnis konnte nur erreicht werden durch die konsequente Umsetzung aller im Jahr 2022 von der Geschäftsführung festgelegten Maßnahmen. Weitere Investitionen in unseren Vertrieb, Kundenbindung und EDV sorgen für einen Ausbau unseres Kundenstamms. Die Verfügbarkeit der PKW-Ersatzteile hat sich wieder bis auf einzelne Ausnahmen normalisiert. Dadurch konnte der Lagerbestand trotz Wachstum stabil gehalten werden. Für unsere Entwicklung schwierig waren weiterhin die immer weiter steigenden Kosten im Bereich Logistik, die Kostensteigerungen allgemeiner Natur sowie die ausufernde Bürokratie. Die Rahmenbedingungen sind in unserem Geschäftsumfeld als gut zu bewerten. Die Auslastung der PKW-Reparaturwerkstätten liegt bei weit über 95%. Ein Spitzenwert!

Unserer Kundenangebote unter dem Markennamen "my SELECT" sowie die IT Bausteine WAP, ATM und ATP konnten weiter gut im Markt platziert werden. Mithilfe der neuen IT-Bausteine konnten unsere Onlineumsätze im B2B Segment auf gutem Niveau wiederum um 5,3% gesteigert werden.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der GmbH hat sich weiter stabilisiert.

Bei einer um 543,4 TEuro gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote rechnerisch von 55,2 % im Vorjahr auf nunmehr 60,01% leicht verbessert.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 11,4 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % erhöht.

Das Umlaufvermögen enthält unter anderem die Vorräte (7.240,1 TEuro) sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3.100,9 TEuro), zusammen 10.341,0 TEuro. Insgesamt entfallen 88,2 % der Bilanzsumme auf das Umlaufvermögen.

Finanzlage

Der Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit fiel aufgrund eines positiven Jahresergebnisses mit TEuro 1.603,7 positiv aus. Der Kapitalfluss aus der Investitionstätigkeit war im Berichtsjahr wegen starken Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro -601,9 negativ und betrug insgesamt TEuro -597,08.

Der Kapitalfluss aus der Finanzierungstätigkeit war aufgrund der Kredittilgungen und Ausschüttungen im Geschäftsjahr 2023 TEuro -835,9 negativ.

Aufgrund des guten Finanzmittelfonds in Höhe von TEuro 1.864,4 zu Beginn der Periode konnten wir die Kosten des Berichtsjahres vollständig selbst finanzieren. Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit wurde das Vorratsvermögen stabil gehalten.

Zuzüglich der zahlungswirksamen Veränderungen des Wirtschaftsjahres 2023 verbleibt ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEuro 2.035,1.

Die Finanzlage ist weiterhin als gut zu bezeichnen, es sind keine Engpässe zu erwarten.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erhöht sich das Rohergebnis gemäß § 276 Satz 1 HGB gegenüber dem Vorjahr.

Trotz steigender Personalaufwendungen sowie erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei deutlich steigendem Umsatz fällt das Betriebsergebnis besser aus als im Vorjahr. Nach Abzug der Ertragssteuern konnte ein Jahresergebnis von TEuro 1.264,3 erzielt werden.

Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für das Jahr 2024 planen wir eine deutliche Umsatzsteigerung, was durch die Krise der Automobilhersteller und damit längerer Nutzungsdauer der Fahrzeuge zu erwarten ist. Wir gehen für das Jahr 2024 nach heutigem Kenntnisstand von einer Umsatzsteigerung von 7-9 % aus. Die gesamtwirtschaftliche Lage birgt allerdings große Risiken. Die immer noch steigenden Kosten in allen Bereichen des Unternehmens werden die Abgabepreise unserer Produkte und Dienstleistungen im Jahr 2024 und den folgenden Jahren stark beeinflussen. Dennoch gibt es Chancen, die genutzt werden müssen. Die Weiterentwicklung unserer Konzepte sowie die fortschreitende Digitalisierung der Werkstatt verbunden mit den Angeboten von "my SELECT" kann unsere Umsätze in den nächsten Jahren stabilisieren bzw. ausbauen. Unsere Vjumi App, mit der die Werkstatt mit dem Kundenfahrzeug digital verbunden ist, wird in der Zukunft weitere positive Akzente setzen und damit positiv auf die Markenbildung der Berg Autoteile GmbH wirken. Weiterentwicklungen im ATP und WAP werden unseren Vertrieb unterstützen und Werkstätten digitalisieren. Im Jahr 2024 werden wir neben einem neuen Internetauftritt auch die Social-Media-Kanäle für die Präsentation unsers Unternehmens nutzen und so positive Akzente für die Mitarbeitergewinnung setzen. Weiterhin sehen wir für das Segment der Werkstattausrüstung sowie deren Service gute bis sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten und planen den Ausbau dieses Bereiches durch zusätzliches Personal.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen nach Möglichkeit innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. Die Liquiditätsgrade 1. und 2. Grades betragen trotz der starken Finanzierung aus eigenen Mitteln im Berichtsjahr auf 69,5 % (1. Grad) und 101,7 % (2. Grad). Auf Grund der wirtschaftlichen Situation unserer Kunden und der damit verbundenen Insolvenzanträge konnten Ausfälle nicht immer vermieden werden. Dies wird besonders sichtbar bei der Gewinnung neuer Kunden sowie bei der Erschließung neuer Verkaufsgebiete.

Die Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir zum einen im globalen Verdrängungswettbewerb bzw. im Preisdruck, der den Markt negativ beeinflusst. Hier muss vor allem der internationale Wettbewerb aus Europa, Asien und den USA und der Internethandel mit Autoteilen beachtet werden. Die steigenden Kosten im Bereich Energie, Logistik und Lohn werden unser Unternehmen in den nächsten Jahren weiter belasten. Die Verfügbarkeit einzelner Waren wird sich in den nächsten Jahren verschlechtern da die Hersteller die Produktion in andere Länder verlegen und Logistikketten oft nicht einwandfrei funktionieren. Weiterhin wird es schwieriger werden, Kostensteigerungen an den Markt weiterzugeben, um so das Rohergebnis zu verbessern. Dies kann nur durch eine Erhöhung der Lagerkapazitäten, schnellere und effektivere Logistik und - damit verbunden - einer höheren Warenverfügbarkeit gelingen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass durch weitere Kostenoptimierung ein besseres Jahresergebnis erzielt werden kann.

Die Risiken wurden soweit möglich durch uns erkannt und dahingehend Maßnahmen eingeleitet, die im nächsten Geschäftsjahr umgesetzt werden müssen. Daher blicken wir positiv auf das Geschäftsjahr 2024 und ins neue Geschäftsjahr 2025.

 

Stendal, den 12. Dezember 2024

Volkmar Berg, Geschäftsführer

Anke Berg, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Berg Autoteile GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Berg Autoteile GmbH- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Berg Autoteile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 1. Januar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 1. Januar 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses/Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger/ bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Braunschweig, den 12. Dezember 2024

Dipl.-Kfm. Jens von Mach, Wirtschaftsprüfer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19. Dezember 2024 festgestellt.

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