Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 3086
Vorher
Umwelt- und Maschinentechnik GmbH
Eingetragen
18.9.1991
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Herstellung, Handel und Montage von Industrieerzeugnissen, Fördertechnik, Pumpen, Rohrverbindungen, Maschinen, Werkzeugen, Bauelementen, Fahrzeugen und Ersatzteilensowie Ausrüstungen für Heizungs- und Solarinstallationen, Industrieanlagen und Industrievertretungen, sowie deren Entwicklung und Projektierung einschließlich Logistik, Transport, Lagerung der aufgezählten Güter, einschließlich Retroproduktion von Wertstoffen, Recycling und Verwertung von Rest- und Abfallstoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andre Kuhfs
seit 29.8.2023
Prokura
Florian Lamprecht
seit 29.8.2023
Prokura
Jonathan Gehmlich
seit 25.11.2019
Prokura
Katharina Büttner
seit 26.10.2015
Prokura
Titus Lehmann
seit 21.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jocketa-Pöhler Straße 10, 08543 Pöhl
40.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lehmann - UMT GmbH

Pöhl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlage des Unternehmens

a. Geschäftsmodell des Unternehmens

Lehmann-UMT GmbH gehört zu den führenden Anbietern von Filtertechnikanlagen, Fördertechnikanlagen, Umwelttechnikanlagen, Transfertechnik und Sondermaschinenbau. Die Lehmann-UMT GmbH produziert, entwickelt und forscht eigenständig und vertreibt ihre Produkte weltweit. Ebenso bietet die Lehmann-UMT GmbH Service- und Wartungsleistungen in ihrem Produktportfolio an.

b. Produkte und Innovationen

1. Filter- und Fördertechnik

Die Filter- und Fördertechnik ist eines der Kerngeschäfte der Lehmann-UMT GmbH. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von intensiver Kundenberatung, kundenspezifischer Entwicklung und Fertigung bis hin zu Service und Wartung. Mit unserer langjährigen Erfahrung und Kompetenz im Filteranlagenbau tragen wir zur Erschließung von Rationalisierungsprozessen bei. Unsere Stärke ist die große Auswahl an hochmodernen Filteranlagen, die es ermöglicht, stets das Filtersystem zu finden, das genau für den jeweiligen Anwendungsfall optimiert ist.

2. Umwelttechnik

Das von uns entwickelte Desintegrationsverfahren Bioextrusion basiert auf thermomechanischem Aufschluss und hat sich zur stofflichen und energetischen Nutzung von Faserpflanzen bestens bewährt. Durch bessere biochemische Verfügbarkeit und sehr vergrößerter Oberfläche wird der Biogasertrag gesteigert. Ebenso leistet unser Verfahren großen Beitrag zur Reduktion von Torf im Landschafts- und Gartenbau

3. Sondermaschinen

Mit unserer Konstruktionsabteilung sind wir in der Lage, Sondermaschinen nach Wunsch zu entwickeln. Für eine effiziente Fertigung steht im Anschluss ein leistungsstarker Technikpark mit vielfältigsten Produktionsmaschinen und Bearbeitungszentren zur Verfügung.

4. Forschung und Entwicklung

Als Produzent mit höchsten Qualitätsansprüchen wird unser Produktportfolio ständig in Weiter- und Neuentwicklungen einbezogen sowie nach neuen Einsatzmöglichkeiten geforscht und getestet. Ebenso werden Kundenwünsche einer Machbarkeitsstudie unterzogen und gegebenenfalls umgesetzt.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die lange Zeit drückenden Probleme rund um Engpässe und Preisanstiegen bei Rohstoffen und Zulieferern haben sich im Jahr 2023 deutlich vermindert. Jedoch erschweren geopolitischen Konflikte, mit dem Russland-Ukraine Krieg, den Nahostkonflikt sowie die angespannte Beziehung zu China das Wirtschaftswachstum deutlich. Nach der Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Corona-Pandemie in 2022 konnte dieser Trend nicht vorgesetzt werden. Entsprechend war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 0,3% niedriger als im Vorjahr. Ebenso kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen erschwerend dazu. Die konjunkturellen gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2024 und 2025 lassen sich als sehr angespannt zusammenfassen. Laut dem Vereins Deutscher Werkzeugmaschinen sind die Aufträge im Jahresverlauf um 11% zurückgegangen. Aufgrund der o. g. geopolitischen Risiken, der weiterhin hohen Inflation, dem stagnieren der Chinesischen Wirtschaft und steigen Finanzierungskosten sind viele Unternehmen verunsichert und halten sich mit Investitionen zurück. Auch hat die Werkzeugmaschinenbranche mit dem Demografischen Wandel und Fachkräftemangel zu kämpfen.

b. Entwicklung der Lehmann-UMT GmbH

Die zurückhaltende Investitionsbereitschaft im Werkzeugmaschinenbau spürt auch die Lehmann-UMT GmbH. Während für das Umwelttechnische Produktportfolio der positive Trend fortgesetzt werden konnte, musste im Bereich Filter-und Fördertechnik ab dem 2 Halbjahr 2023 ein Auftragsrückgang verzeichnet werden. Nichtsdestotrotz konnte das Volumen der Auftragseingänge 2023 gesteigert werden. Auch konnte der Gesamtunternehmerische Verlauf weiterhin positiv fortgesetzt werden, trotz aller gesamtpolitischen Herausforderungen und Hemmnissen.

c. Ertragslage

Der Rohertrag betrug im Geschäftsjahr 2023 7.775,1 TEUR und konnte deutlich zum Vorjahr gesteigert werden (6.560,1 TEUR). Die Personalkosten haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 3.685,8 TEUR auf 4.061,7 TEUR erhöht. Durch Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingen aber auch innerbetrieblichen Veranlassungen haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 2.079,6 TEUR (1.693,4) erhöht. Ebenso hat sich das Abschreibungsvolumen von 450,9 TEUR auf 555,6 TEUR erhöht. Trotz alledem konnte das Jahresergebnis gesteigert werden und der positive Unternehmensverlauf fortgesetzt werden.

d. Vermögens- und Finanzlage

Die Investitionen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich im Berichtjahr auf insgesamt 316,8 TEUR. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen und Abgänge verringert sich das Anlagevermögen um 275,4 TEUR.Das Umlaufvermögen erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.081,9 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.140,4 TEUR (im Vorjahr 1292,2TEUR). Der Finanzmittelbestand stieg zum Jahresende auf 3.158,1 TEUR (im Vorjahr 1.679.7 TEUR).

Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf 3.823,6 TEUR. Damit konnte die Eigenkapitalquote weiter gestärkt werden und beträgt zum Stichtag 44,7 %.

Sämtliche Zahlungsverpflichtungen sind nach Möglichkeit unter Inanspruchnahme von Skonto erfüllt worden.

e. Gesamtschau

Wirtschaftlich betrachtet kann das Wirtschaftsjahr als sehr erfolgreich eingestuft werden. Trotz aller Gesamtgeopolitischen Herausforderungen, konnte das Jahresergebnis auf 725,8 TEUR gesteigert werden.

III. Risiko- und Chancenbericht

Als weltweit tätiges, mittelständiges Unternehmen sieht sich die Gesellschaft vielfältigen Chancen und Risiken gegenüber. Dabei können Chancen oftmals nur genutzt werden, wenn ein gewisses Risiko in Kauf genommen wird. Entsprechend werden Maßnahmen ergriffen, um Risiken zu erkennen, zu vermeiden oder nur solche Risiken einzugehen, die im Hinblick auf finanzielle Folgen vertretbar sind.

a. Risikobericht

Lt. ifo Institut wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2024 um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen. Die Werkzeugmaschinenbranche, welche der Motor für unsere Filter- und Fördertechnik ist, wird auch 2024 sinkendende Auftragseingänge verbuchen. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinen rechnet mit einem Rückgang von 7% im Vergleich zum Vorjahr, wobei bereits im 1. Quartal 2024 ein kräftiges Minus von über 20% verzeichnet wurde.Während sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie 2023 wieder stabilisierten stellen sich die weltweiten Lieferketten weiterhin als Risiko dar. Eine engmaschige Überwachung der Liefertermine für eine fristgerechte Versorgung mit Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bezogenen Leistungen minimieren das Risiko der fristgerechten Bereitstellung für die Produktion und den draus resultierenden Liefertermin. Ebenso wird durch ein umfassendes Lieferantenmanagement und Verteilung der Einkaufsartikel auf mehrere Lieferanten das Risiko so gering wie möglich gehalten.

Trotz Eindämmung der Inflationsrate werden die hohen Preise sich in der Finanzsituation widerspiegeln.

Anhand Monatlicher sowie Quartalsweiser Berichte über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wird die Finanzsituation des Unternehmens zeitnah überwacht. Ein Tagesreporting informiert über den aktuellen Finanzstatus. Hinzu kommen Analysen von Auftragseingang, Umsatz sowie wesentlichen Aufwandspositionen um Abweichungen zeitnah festzustellen. Forderungen werden ständig überwacht und damit einhergehende Liquiditätsrisiken analysiert.

Gerichts- oder Schiedsverfahren, die Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben könnten, sind weder anhängig noch angedroht worden. Ein Versicherungskonzept, welches Betriebsunterbrechungen, Betriebs-, Produkt- und Umwelthaftpflichtrisiken sowie Sach- und Feuerschäden einschließt, wird ständig bewertet und gegebenenfalls angepasst.

Die Wettbewerbssituation wird sorgfältig analysiert. Dem intensiven Preisdruck beugt die Gesellschaft mit besonders hochwertigen und innovativen Anlagen sowie individuellen Lösungen vor.

b. Chancenbericht

Noch mehr Augenmerk wird auf die Neu- und Weiterentwicklung gelegt. Insbesondere im Filter- und Fördertechnischen Bereich werden Kundenspezifische Lösungen erarbeitet und umgesetzt.

Die Kompetenz, das Engagement, die Erfahrung und das Know-how der Belegschaft tragen dazu bei, dass Kundenbindungen gefestigt werden. Ständige Fort- und Weiterbildung befähigen unsere Belegschaft dazu, denn gewachsen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Der Ruf als zuverlässiger und qualitätsorientierter Partner ermöglicht es, dass bestehende Kundenkontakte intensiviert und neue Kunden gewonnen werden können. Ebenso können, aufgrund des breiten Produktportfolios konjunkturelle Schwächen, einzelnen Wirtschaftszweige ausgeglichen werden.

c. Prognosebericht

Der Auftragseingang im Binnenmarkt im ersten 1. Quartal 2024 ist rückläufig. Jedoch konnte das Auslandsgeschäft angekurbelt werden, sodass die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 von einem leicht steigenden Rohertrag ausgeht. Trotz sinkender Inflationsraten, rechnen wir mit weiteren anstiegen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen sowie für bezogene Leistungen. Ebenso gehen wir von weiteren Anpassungen der Personalaufwände auf, welche die Gesellschaft belasten werden. Auch werden Marketing- und Messeauftritte intensiviert, sodass auch hier mit höheren Aufwänden gerechnet werden muss.

Nichtsdestotrotz erwartet die Geschäftsleitung eine geringfügige Steigerung des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr.

 

Pöhl, den 18.04.2024

gez. Titus Lehmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.727.209,21 3.002.601,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 535.343,04 591.582,04
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 499.153,51 546.475,51
2. Geschäfts- oder Firmenwert 28.817,00 34.628,00
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.372,53 10.478,53
II. Sachanlagen 1.999.781,65 2.182.361,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 519.018,51 548.692,51
2. technische Anlagen und Maschinen 945.433,57 753.236,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 385.519,63 466.330,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 149.809,94 414.102,09
III. Finanzanlagen 192.084,52 228.658,03
B. Umlaufvermögen 5.772.369,35 4.690.499,03
I. Vorräte 1.350.136,39 1.603.275,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.264.137,86 1.407.552,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 73.110,83 76.912,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.158.095,10 1.679.670,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.557,76 46.906,27
Summe Aktiva 8.546.136,32 7.740.006,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.823.619,20 3.097.863,49
I. Gezeichnetes Kapital 40.000,00 40.000,00
II. Kapitalrücklage 174.435,41 174.435,41
III. Gewinnvortrag 2.883.428,08 2.403.857,90
IV. Jahresüberschuss 725.755,71 479.570,18
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 72.368,71 76.310,04
C. Rückstellungen 909.209,77 539.680,60
D. Verbindlichkeiten 3.591.192,59 3.891.082,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.995.187,56 2.709.199,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.995.187,56 2.709.199,34
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.596.005,03 1.181.883,01
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.528.488,95 1.097.406,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 67.516,08 84.476,85
E. Passive latente Steuern 149.746,05 135.070,20
Summe Passiva 8.546.136,32 7.740.006,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.775.147,16 6.560.071,42
2. Personalaufwand 4.061.667,26 3.685.752,75
a) Löhne und Gehälter 3.383.366,79 3.047.476,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 678.300,47 638.276,07
davon für Altersversorgung 11.107,15 10.358,99
3. Abschreibungen 555.596,38 450.907,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 555.596,38 450.907,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.079.660,97 1.693.436,46
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.674,84 210,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.053,08 7.836,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.276,70 42.090,82
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 349.484,80 213.430,79
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.201,30
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 14.675,85
8. Ergebnis nach Steuern 732.514,13 482.289,70
9. sonstige Steuern 6.758,42 2.719,52
10. Jahresüberschuss 725.755,71 479.570,18

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Lehmann - UMT GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Pöhl
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: HRB 3086

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungs- Zugänge Abgänge- kumulierte Abschreibungen Abschreibungen Zuschreibungen- Buchwert Buchwert
kosten vom 01.01.2023
01.01.2023
EUR
EUR 31.12.2023
EUR
bis 31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 985.090,78 42.593,75 528.531,02 89.915,75 499.153,51 546.475,51
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 126.604,13 5.747,83 124.979,43 8.853,83 7.372,53 10.478,53
3. Geschäfts- oder Firmenwert 77.142,98 48.325,98 5.811,00 28.817,00 34.628,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.188.837,89 48.341,58 701.836,43 104.580,58 535.343,04 591.582,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 995.849,48 476.830,97 29.674,00 519.018,51 548.692,51
2. technische Anlagen und Maschinen 2.099.975,05 482.579,76 1.340.390,93 290.381,76 945.433,57 753.236,08
296.730,31-
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.591.274,12 50.148,53 1.255.903,02 130.959,53 385.519,63 466.330,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 418.303,77 317.003,48 4.201,68 149.809,94 414.102,09
581.295,63-
Summe Sachanlagen 5.105.402,42 849.731,77 3.077.326,60 451.015,29 1.999.781,65 2.182.361,31
878.025,94-
Anschaffungs-, Herstellungs- Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen
kosten vom 01.01.2023
01.01.2023
EUR
EUR EUR 31.12.2023
EUR
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 253.902,89 40.611,39- 21.206,98
Summe Finanzanlagen 253.902,89 40.611,39- 21.206,98
Summe Anlagevermögen 6.548.143,20 898.073,35 40.611,39- 3.800.370,01
878.025,94-
Abschreibungen Zuschreibungen- Buchwert Buchwert
vom 01.01.2023
bis 31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 192.084,52 228.658,03
Summe Finanzanlagen 192.084,52 228.658,03
Summe Anlagevermögen 555.595,87 2.727.209,21 3.002.601,38

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte von Titus Lehmann geführt.

 

Pöhl, den 19.09.2024

gez. Titus Lehmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Lehmann-UMT GmbH, Pöhl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lehmann-UMT GmbH, Pöhl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lehmann-UMT GmbH, Pöhl, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 14. Dezember 2024

ks auditing GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kffr. Steffi Krätzschmar, Wirtschaftsprüferin

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