Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 516437
Eingetragen
19.12.2019
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Kabelkonfektionierung, elektromechanische Montagen, IT-Service sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Voigt
seit 6.9.2022
Vorstandsmitglied
Michael Halung
seit 19.12.2019
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Wasserturm 1, 99819 Hötzelsroda
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Halung AG

Döllstädt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 7.661.547,51 5.767.108,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 91.227,00 20.359,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.227,00 20.359,00
II. Sachanlagen 2.709.332,03 1.387.475,53
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 142.586,53 152.493,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.137.379,00 789.453,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.366,50 445.529,00
III. Finanzanlagen 4.860.988,48 4.359.274,04
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.373.827,85 3.373.827,85
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.487.160,63 985.446,19
B. Umlaufvermögen 10.089.239,40 8.013.352,88
I. Vorräte 7.104.944,54 6.437.224,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.976.125,73 1.565.320,16
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 69.666,31 458.077,17
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.262.995,83 277.120,37
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.643.463,59 830.122,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.169,13 10.808,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.265,05 56.637,89
Summe Aktiva 17.819.051,96 13.837.099,34

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 2.048.807,98 1.439.001,73
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 283.958,00 283.958,00
II. Kapitalrücklage 138.795,91 138.795,91
III. Gewinnrücklage 29.645,80 29.645,80
IV. Bilanzgewinn 1.596.408,27 986.602,02
B. Rückstellungen 963.303,30 653.760,56
C. Verbindlichkeiten 14.729.492,66 11.719.472,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.894.493,99 6.459.263,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.232.072,29 2.033.652,54
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.217.323,37 1.267.896,61
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.385.603,01 1.958.659,77
D. Passive Latente Steuern 77.448,02 24.865,05
Summe Passiva 17.819.051,96 13.837.099,34

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 8.124.255,79 7.451.292,00
2. Personalaufwand 4.399.716,28 4.336.815,82
a) Löhne und Gehälter 3.647.157,64 3.645.644,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 752.558,64 691.170,94
3. Abschreibungen 322.753,44 240.405,43
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.331.327,59 2.217.863,67
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.773,88 2.321,62
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 470.380,51 253.409,98
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 369.715,52 444.759,16
8. Ergebnis nach Steuern 614.055,08 620.382,93
9. Sonstige Steuern 4.248,83 4.290,83
10. Jahresüberschuss 609.806,25 616.092,10
11. Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0,00 5.800,50
12. Bilanzgewinn 1.596.408,27 986.602,02

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Firmenname laut Registergericht: Halung AG
Firmensitz laut Registergericht: Döllstädt
Registergericht: Jena
Register-Nr.: HRB 516437

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden die Regelungen des Aktienrechts beachtet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 II HGB gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Jahresabschluss des Berichtsjahres angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen im Vorjahr.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 II Satz 1 HGB nicht aktiviert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 33 Jahren angesetzt. Selbstständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden zu einem Sammelposten zusammengefasst und gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert aktiviert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 I HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bel einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der aufgelaufenen Abschreibungen je Anlageposten ist in dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

An der Halung OOD, Burgas/Bulgarien, werden 100 % der Anteile gehalten. Diese Gesellschaft weist im Jahresabschluss 2023 ein Eigenkapital von TEUR 54 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 10 aus.

An der Stuhl GmbH, Bischofsheim/Deutschland werden 100% der Anteile gehalten. Die Gesellschaft weist im Jahresabschluss 2023 ein Eigenkapital von TEUR 6.063 aus. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird ein Jahresüberschuss von TEUR 0 ausgewiesen.

An der Halung Technics S.a.r.l., Tunis/Tunesien, werden 75% der Anteile gehalten. Im Jahresabschluss 2023 wird ein negatives Eigenkapital von TEUR 2.486 und ein Jahresfehlbetrag von TEUR 1.774 ausgewiesen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennwert. Es ist eingeteilt in 296.458,00 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem Nennwert von jeweils EUR 1,00.

In die Kapitalrücklage wurde beim Formwechsel in 2019 das das Grundkapital übersteigende Eigenkapital der KG nach § 272 II Nr.4 HGB von EUR 526.426,11 eingestellt. Der den Nennwert der neuen Aktien übersteigende Betrag des übertragenen Gesellschaftsvermögens der Halung Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von EUR 0,58 wurde der Kapitalrücklage zugewiesen. Im Rahmen der Verschmelzung gingen Aktien der Halung AG mit einem Nennwert von EUR 12.500,00 auf diese über (eigene Anteile). Der den Nennwert übersteigende Betrag in Höhe von EUR 387.630,78 wurde mit den Kapitalrücklagen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Gewährleistungen, Jahresabschlusskosten, Personalverpflichtungen und den übrigen Verwaltungsbereich.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzelten:

davon mit einer Restlaufzeit
Stand 31.12.2023 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.894.493,99 6.163.420,58 2.731.073,41 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.232.072,29 2.232.072,29 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.217.323,37 2.753,16 1.214.570,21 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.385.603,01 576.722,90 1.112.132,74 696.747,37
14.729.492,66 8.974.968,93 5.057.776,36 696.747,37

Im Vorjahr ergaben sich folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Stand 31.12.2022 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.459.263,08 3.409.263,08 3.050.000,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.033.652,54 2.033.652,54 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.267.896,61 21.844,22 1.246.052,39 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.958.659,77 418.278,74 655.415,08 884.965,95
11.719.472,00 5.883.038,58 4.951.467,47 884.965,95

Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 8.171.752,45 (i.V. EUR 6.459.263,08) wurde das Warenlager abgetreten sowie eine Bürgschaft durch einen Vorstand gegeben. Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 722.741,54 (i.V. EUR 0,00) wurden durch Sicherungsübereignung der zu finanzierenden Anlagen besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen branchenüblichen Eigentumsvorbehalt. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten erhaltenen Darlehen in Höhe von EUR 965.015,58 (i.V. EUR 445.445,64) wurden durch Sicherungsübereinigung der zu finanzierende Anlagen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Darlehen.

Nach § 274 Abs. 1 HGB sind latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen zu bilden. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 29.83% zugrunde. Die bilanzierten passiven latenten Steuern entfallen auf Sachanlagen.

Die passiven latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

EUR
Stand 01.01.2023 24.865,05
Erhöhung 52.582,97
Stand 31.12.2023 77.448,02

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus Währungsumrechnungen nach § 277 V HGB betragen EUR 17.834,01 (i.V. EUR 15.568,06), die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen EUR 3.631,39 (i.V. EUR 14.864,25).

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen

Aus Darlehensverträgen bei Kreditinstituten haftet die Halung AG gesamtschuldnerisch für ein verbundenes Unternehmen. Zum 31. Dezember 2023 betragen diese Verbindlichkeiten TEUR 1.120. Das verbundene Unternehmen ist den Zahlungsverpflichtungen aus den Kreditverträgen bisher planmäßig nachgekommen und befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Lage. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Haftung wird als gering angesehen.

Mit der Stuhl GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag aufgrund von Mietverträgen für die Räumlichkeiten in Erfurt, Eisenach und Tunis mit einem jährlichen Gesamtvolumen von TEUR 470 sowie für Kfz-Leasingverträge und sonstige Leasingverträge mit einem jährlichen Gesamtvolumen von insgesamt TEUR 106. Die Mietverträge sind auf eine Zeit von 5 Jahren geschlossen. Die Kfz- Leasingverträge sind mit der Laufzeit von 24 bis 36 Monaten und die sonstigen Leasingverträge mit einer Laufzeit von 36 bis 84 Monaten abgeschlossen.

Zur Beschaffung liquider Mittel wird das Factoring bezüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durchgeführt (nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte). Die Höhe der angekauften Forderungen liegt bei EUR 5,4 Mio. Das Factoring führt zu einer Verkürzung der Bilanz. Der Vorteil des Factorings liegt im schnelleren zeitlichen Zufluss liquider Mittel, dem aufwandsseitig Factoringgebühren und - zinsen gegenüberstehen.

Im Unternehmen waren während des Geschäftsjahres insgesamt 103 Arbeitnehmer (41 Angestellte und 62 Arbeiter) beschäftigt.

Vorstand

Die Gesellschaft wurde vertreten durch die Vorstände:

Herrn Michael Halung, Eisenach (Vorstandvorsitzender)

Herrn Phillip Voigt, Hörselberg-Hainich

Die Vorstände üben Ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind zwei Darlehen an Vorstände in Höhe von insgesamt EUR 224.950,28 (i.V. EUR 221.100,49) enthalten. Im Geschäftsjahr wurden EUR 1.638,78 neu aufgenommen. Die unbesicherten Darlehen werden mit 1% p.a. verzinst.

Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr setzte sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen:

Hubert Kloß (Vorsitzender), Mannweller-Cölln, Unternehmensberater bei Körber AG,Hamburg

Egidius Arens (stellvertretender Vorsitzender), Erfurt, Rechtsanwalt bei Rechtsanwälte Arens, Kordel, Schneider, Erfurt

Christian Adolf, Leipzig, Bankangestellter bei LBBW-Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart

Auf die Angabe der Bezüge der Organe wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.596.408,27 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Döllstädt, 30. September 2024

Halung AG

Michael Halung, Vorstandvorsitzender

Phillip Voigt, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.059,06 83.880,00 -39.168,90 118.770,16
II. Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 358.143,10 0,00 0,00 358.143,10
2.TechInIsche Anlagen und Maschinen 1.914.301,98 477.946,72 -49.153,82 2.343.094,88
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 1.874.019,05 1.153.762,72 -330.316,41 2.697.465,36
4.146.464,13 1.631,709,44 -379.470,23 5.398.703,34
III. Finanzanlagen
1.Anteile an verbundenen Unternehmen 3.629.453,74 0,00 0,00 3.629.453,74
2.Auslelhungen an verbundenen Unternehmen 985.446,19 501.714,44 0,00 1.487.160,63
4.614.899,93 501.714,44 -418.639,13 5.116.614,37
8.835.423,12 2.217.303,88 -418.639,13 10.634.087,87
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.700,06 13.002,00 -39.158,90 27.543,16
II. Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 205.649,57 9.907,00 0,00 215.556,57
2.TechInIsche Anlagen und Maschinen 1.124.848,98 130.010,72 -49.143,82 1.205.715,88
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 1.428.490,05 169.833,72 -330.224,91 1.268.098,86
2.758.988,60 309.751,44 -379.368,73 2.689.371,31
III. Finanzanlagen
1.Anteile an verbundenen Unternehmen 255.625,89 0,00 0,00 255.625,89
2.Auslelhungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
255.625,89 0,00 0,00 255.625,89
3.068.314,55 322.753,44 -418.527,63 2.972.540,36
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.227,00 20.359,00
II. Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 142.586,53 152.493,53
2.TechInIsche Anlagen und Maschinen 1.137.379,00 789.453,00
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 1.429.366,50 445.529,00
2.709.332,03 1.387.475,53
III. Finanzanlagen
1.Anteile an verbundenen Unternehmen 3.373.827,85 3.373.827,85
2.Auslelhungen an verbundenen Unternehmen 1.487.160,63 985.446,19
4.860.988,48 4.359.274,04
7.661.547,51 5.767.108,57

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Halung AG ist ein langjährig etablierter Hersteller von Kabelbäumen, elektromechanischen und pneumatischen Baugruppen für die internationale Automobilindustrie. Neben diesem Kerngeschäft werden Leistungen für internationale IT-Konzerne und Industriekunden erbracht. Das Unternehmen ist an drei Standorten in Thüringen/Deutschland tätig und nutzt zur Produktion die Tochtergesellschaft Halung OOD, Burgas/Bulgarien und Technics Tunisie S.a.r.l., Tunis/Tunesien. Im Werk Döllstädt waren zum Jahresende 22 (Vorjahr: 25), im Werk Erfurt 70 (Vorjahr: 79) und in Eisenach 11 (Vorjahr: 13) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Tochtergesellschaft Stuhl GmbH ist ebenfalls in der Kabelkonfektionierung tätig mit Schwerpunkt auf dem Geschäft mit Industriekabeln. Mit der Stuhl GmbH besteht seit dem Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnisabführungsvertrag.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft hatte im Jahr 2023 um 2,5% zugelegt. Die Euro-Zone wuchs um 0,6% und Deutschland um 0,2% (IfW Kiel). Belastet wurden die weltweite Wirtschaft ebenso wie die deutsche Volkswirtschaft durch die Inflation und steigende Zinsen.

2. Entwicklung der Fahrzeugmärkte

Die weltweite Produktion von Pkw stieg nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie e.V. im Geschäftsjahr 2023 um 8%. Im Jahr 2023 stieg die Produktion innerhalb Europas gegenüber 2022 um 12%, in Deutschland stieg sie um 18,1% an. Weltweit sin die Neuzulassungen von Personenkraftwagen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen (9,0%). Der insbesondere für die Halung AG wichtige PKW-Markt in Europa stieg verglichen mit dem Vorjahr stark an. Die Neuzulassungen in Europa lagen 2023 bei 14,8 Millionen, was einer Zunahme um 17% entspricht.

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Der Rohertrag stieg um TEUR 721 (10,0%). Die Materialaufwandsquote bewegt sich trotz teils gestiegener Faktoreinsatzkosten unter dem Vorjahresniveau. Neben Energie zählen vor allem Kunststoffe und Kupfer zu den wichtigsten Rohstoffen für die Fertigung. Die Rohöl- und Kupferpreise waren im Laufe des Geschäftsjahres auf hohem Niveau volatil.

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 4.400 um TEUR 63 über dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote sank damit auf 18,9% der Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 2.331 liegen TEUR 113 über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.218). Insbesondere Energie- und Reisekosten sind angestiegen. Das operative Ergebnis beträgt TEUR 1.072 (Vorjahr: TEUR 652).

Das Jahresergebnis ist mit TEUR 610 auf dem Vorjahresniveau (TEUR 616). Der starke Zuwachs des operativen Ergebnisses spiegelt sich in der Zunahme des Jahresergebnis nicht wider, da die Ergebnisabführung der Tochtergesellschaft im Jahr 2023 wesentlich geringer ausfiel als 2022.

b) Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden nach TEUR 85 im Vorjahr insgesamt TEUR 1.716 in das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) investiert. Die Investitionen betreffen in erster Linie Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Maschinen und Anlagen. Diesen Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 323 gegenüber. Die Finanzanlagen haben sich durch weitere Ausleihungen an Halung S.a.r.l. um TEUR 502 erhöht. Die Anlageintensität beträgt 43,0% (Vorjahr: 41,7). Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr aus dem Auftragsvolumen und dem Ausbau der Fertigungsstätte in Tunesien um 10,4 % auf TEUR 7.105 erhöht. Sie machen 39,9 % (Vorjahr: 46,5 %) der Bilanzsumme aus. Aufgrund des Factorings sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin sehr gering. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände machen 16,7% (Vorjahr: 11,3 %) der Bilanzsumme aus.

Das Eigenkapital stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 610. Die Halung AG hält 5% eigene Anteile. Die Eigenkapitalquote beträgt 11,5% (Vorjahr: 10,4%).

Die Finanzierung erfolgte neben dem Factoring durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien in Höhe von TEUR 5.122 (Vorjahr: TEUR 2.789) sowie durch Darlehen in Höhe von TEUR 3.773 (Vorjahr: TEUR 3.670). Sie sind u.a. wegen der Ausweitung der Geschäftstätigkeit, neuer Aufträge und Projekte und den damit einhergehenden höheren Vorräten gestiegen. Außerdem bestehen Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 965 (Vorjahr: TEUR 445).

Es bestehen freie Kreditlinien in angemessenem Umfang. Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.

c) Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Wir bewerten die Entwicklung im Geschäftsjahr aufgrund der Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr und des deutlichen Umsatzwachstums insgesamt positiv. Hohe Rohstoffpreise, insbesondere Kupfer und die nach wie vor unter Druck stehenden Lieferketten haben das Ergebnis jedoch gedrückt.

Die eingeleiteten, strategischen Bemühungen zur Neukundengewinnung im Industriegeschäft werden konsequent weiterverfolgt. Ziel ist die Abhängigkeit vom margenschwachen PKW-Geschäft weiter zu verringern.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil der Unternehmensplanung und der Geschäftsstrategie. Die Risikopolitik entspricht dem Streben nach nachhaltigem Wachstum und Steigerung des Unternehmenswertes, wobei unangemessene, insbesondere bestandsgefährdende Risiken klar vermieden werden sollen. Durch aufbau- und ablauforganisatorische Maßnahmen werden die potenziellen Risiken transparent gemacht und gesteuert, z. B. durch klare Verantwortungsbereiche für die jeweiligen Kunden, Produkte, Technologieentwicklung, Einkaufs- und Finanzierungs- und Revisionsaktivitäten. Chancen und Risiken, die mit dem Geschäftsbetrieb verbunden sind, bewerten wir mit einem Managementsystem. Aus den gewonnenen Erkenntnissen ziehen wir entsprechende Schlüsse und passen unser Handeln zielgerichtet an.

2. Absatz

Konjunkturschwankungen oder Änderungen der politischen Rahmenbedingungen in einzelnen Ländern können sich stark auf Marktentwicklungen und Infolgedessen auch auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens auswirken. Dieses Risiko wird begrenzt durch unsere internationale Ausrichtung und der Möglichkeit dadurch regionale Marktschwankungen auszugleichen. Bei einer möglichen Aufwertung des Euros wird die Nachfrage auf unseren Märkten außerhalb der Euro-Zone negativ beeinträchtigt. Bei stärkerem Wettbewerb besteht das Risiko, dass unsere Margen sinken. Diesem Risiko begegnen wir durch konsequentem Kostenmanagement, ohne dabei die Qualität zu vernachlässigen. Chancen sehen wir in Produktneuentwicklungen, die wir zusammen mit unseren langjährigen Geschäftspartnern gestalten.

3. Beschaffung

Regelmäßige Lieferantenbewertungen beugen gegen unerwartete Lieferengpässe und Preissteigerungen im Einkauf vor. Wir achten dabei darauf, dass die Unabhängigkeit unserer Zulieferer gewahrt bleibt. Angemessene Sicherheitsbestände reduzieren die Beschaffungsrisiken ebenfalls. Risiken ergeben sich aus Preisschwankungen für Energie, Rohöl und vor allem Kupfer, die nicht zeitnah und vollständig an Kunden weitergegeben werden können.

4. Produktion

Unsere Produktionswerke tauschen sich zur laufenden Optimierung der Fertigungsprozesse kontinuierlich über erfolgreiche Verfahren aus. Die umfangreichen Maßnahmen zur Arbeitssicherheit, optimierte Fertigungsprozesse und hohe Qualitätsstandards gewährleisten, dass operative Risiken wie unvorhergesehene Ereignisse, unerwartete technische Störungen sowie Unfälle und menschliche Fehler den Produktionsbetrieb möglichst wenig beeinträchtigen. In der Produktion verfolgen wir ein Null-Fehler-Prinzip. Bei der Produktion profitieren wir von den günstigen Kostenführerschaft erwarten wir Chancen für weiteres Wachstum.

5. Qualitätsmanagement

Die Halung AG ist nach allen wesentlichen externen Normen bzw. Vorgaben auditiert und zertifiziert. Damit unterliegt unser Unternehmen einer wichtigen risikobegrenzenden externen Kontrolle. Aus Schäden resultierende Betriebsunterbrechungen sowie Haftungsrisiken und Gewährleistungsfälle sind in einem wirtschaftlich sinnvollen Ausmaß über Versicherungen abgedeckt.

Qualitäts- und Gewährleistungsfälle untersuchen wir in einem bereichsübergreifenden Arbeitskreis in dem Vertrieb, Entwicklung, Qualität, Produktion und Einkauf vertreten sind. Wir ermitteln die Ursachen und legen Gegenmaßnahmen fest, damit ähnliche Risiken künftig vermieden werden.

6. Finanzinstrumente

Die Halung AG hat ein systematisches und standortweites Finanz- und Risikomanagement. Dieses stellt die optimierte Nutzung von Finanzierungsmöglichkeiten sicher. Wir verfolgen eine konservative Risikopolitik. Das Liquiditätsrisiko wird durch ausreichende Kontokorrentlinien und diversifizierte Finanzierungsinstrumente abgedeckt. Neben einer Bankenfinanzierung nutzen wir Mietkauf und Factoring. Bei der Gestaltung des Finanzierungsmix berücksichtigen wir Sicherheits-, Flexibilitäts- und Kostenaspekte. Ziel ist es, die finanzielle Unabhängigkeit der Gesellschaft abzusichern, Finanzierungsrisiken zu begrenzen und dafür zu sorgen, dass Geschäftschancen jederzeit genutzt werden können. Ausfallrisiken Im Forderungsbereich wird durch Factoring in Verbindung mit Versicherung der Forderungen begegnet. Währungsrisiken werden in Kauf genommen, bestehen aber in keiner nennenswerten Höhe. Dem Abwertungsrisiko von Beteiligungen begegnen wir durch ein zeitnahes Controlling.

7. Gesamtbeurteilung

Aus heutiger Sicht sind insgesamt keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sein könnten.

IV. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der IWF prognostiziert für 2024 ein Wachstum von 0,9%, für die Eurozone und 0,2% für Deutschland. Neben der Inflation bremst auch der begleitende Anstieg der Zinsen das Wirtschaftswachstum in Europa und Deutschland. Hohe Energiekosten sind insbesondere in der deutschen Wirtschaft eine Herausforderung.

2. Entwicklung der Fahrzeugmärkte

Von Januar bis Juni 2024 haben sich Automobilmärkte in Europa und den USA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Allerdings liegen die Absätze in Europa noch immer unter dem Niveau von 2019. Der chinesische Markt legte ebenfalls zu. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Zuwächse moderat. Die PKW-Neuzulassungen in Europa stiegen um 4%, in den USA um 2% und in China um 3% (Quelle:VDA-Pressemitteilung).

3. Entwicklung der Gesellschaft

Die Entwicklung der Gesellschaft zeichnet sich gegenüber der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Rückgänge an den Fahrzeugmärkten positiver ab. Trotz weiterhin herausfordernder Umstände bei den Lieferketten, konnte ein Wachstum erzielt und die Ertragslage verbessert werden. Auf Grund der unklaren Entwicklung bleibt eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr jedoch schwierig.

Die Halung AG geht für 2024 von einer Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich aus. Basis dieser Einschätzung ist die positive Entwicklung in allen Bereichen und die im Jahr 2024 einsetzenden Neuprojekte außerhalb des Automotive-Bereichs. Für das operative Ergebnis (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) rechnen wir mit einem leichten Anstieg. Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2024 entspricht den beschriebenen Erwartungen.

Wir erwarten weiterhin eine gesunde Bilanzstruktur mit einer steigenden Eigenkapitalquote und einen moderaten Nettoverschuldungsgrad, der die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens dauerhaft gewährleistet.

 

Döllstädt, 30. September 2024

Halung AG

Michael Halung, Vorstandvorsitzender

Phillip Voigt, Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Halung AG, Döllstädt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Halung AG, Döllstädt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Halung AG, Döllstädt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie Ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht In Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachwelse ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, Jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit Im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 30.September 2024

HSMV - Hansen Schotenroehr Müller Voets Partnerschaftsgesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Thomas Ernst Müller, Wirtschaftsprüfer

Stefan Niemann, Wirtschaftsprüfer

Aufsichtsbericht 2023

Bericht des Aufsichtsrates 2023

Der Aufsichtsrat der Halung AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beratend begleitet und seine Geschäftsführung überwacht.

Aufgrund der Größe der Gesellschaft und des Aufsichtsrats wird die Bildung von Ausschüssen als nicht erforderlich erachtet. Im Geschäftsjahr 2023 fanden zwei Sitzungen des Aufsichtsrates statt.

Die Gesellschaft besteht in der Rechtsform der AG seit ihrer Eintragung im Handelsregister am 19. Dezember 2019. Zuvor wurde sie in der Rechtsform der GmbH & Co. KG betrieben.

In der Aufsichtsratssitzung am 24.10.2024 erläuterte der Vorstand den Jahresabschluss 2023 ausführlich in allen Positionen. Auf Basis des von ihm aufgestellten Jahresabschlusses 2023 schlug der Vorstand hinsichtlich der Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 1.596.408,27 vor, ihn auf neue Rechnung vorzutragen. Eine Dividende soll keine ausgeschüttet werden. Der Aufsichtsrat stimmte dem Vorschlag zu.

In derselben Aufsichtsratssitzung wurde der Jahresabschluss mit den Wirtschaftsprüfern besprochen. Nachdem die Mitglieder des Aufsichtsrates sich mit dem Jahresabschluss, dem Lagebericht des Vorstandes und dem Prüfungsbericht der Wirtschaftsprüfer auseinandergesetzt haben, wurden diese am 24.10.2024 gebilligt und festgestellt.

Der Aufsichtsrat stimmte sich im Geschäftsjahr 2023 zu aktuellen Themen untereinander und mit dem Vorstand telefonisch, per E-Mail und während der Aufsichtsratssitzungen ab.

Turnusmäßig berichtete der Vorstand auf jeder Sitzung über den Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres sowie über die Lage der Gesellschaft. Grundsatzentscheidungen von wirtschaftlicher oder strategischer Bedeutung, wie z.B. die strategische Entscheidung sich mittelfristig vom Automotive Business mit dem Kunden Adient zu trennen, die Performance der Produktionsstätte in Tunesien unter Volllastbedingungen oder den Status der Projektentwicklung mit dem Kunden Siemens, wurden im Aufsichtsrat erörtert. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand, auch außerhalb der Sitzungen, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften über wichtige Geschäftsvorfälle und wesentliche Entscheidungen informiert. Der Aufsichtsrat ist sich in seiner Meinung einig, dass es keinerlei Anlass gibt, das Berichtswesen und die Leitung der Geschäfte durch den Vorstand zu beanstanden.

Der Aufsichtsrat war somit über den Gang der Geschäftspolitik, die Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie über Risikostruktur und -management zu jeder Zeit informiert. Wesentliche Grundlage der Tätigkeit des Aufsichtsrats bildeten die schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands, die dieser unter Beachtung der Erfordernisse des § 90 AktG innerhalb, aber bei Bedarf auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen erstattet hat. Der Aufsichtsrat hatte keinen Anlass, die Leitung der Geschäfte durch den Vorstand zu bemängeln.

Der vom Vorstand nach den Regelungen des HGB aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichtes des Vorstandes von dem durch die Hauptversammlung vom 13.12.2023 gewählten und durch den Aufsichtsrat schriftlich beauftragten Abschlussprüfer, die HSMV Hansen Schotenroehr Müller Voets Partnerschaftsgesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft. Er wurde mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer berichtete schriftlich über das Ergebnis seiner Prüfung.

Der Jahresabschluss mit dem Lagebericht des Vorstandes und dem Vorschlag zur Gewinnverwendung wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Die Unterlagen sowie der Prüfungsbericht der HSMV Hansen Schotenroehr Müller Voets Partnerschaftsgesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf wurden rechtzeitig vorgelegt und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 24.10.2024 in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich besprochen.

Der Abschlussprüfer berichtete über das Ergebnis seiner Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Die Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen und auf der Grundlage seiner eigenen, unabhängigen Prüfung den Jahresabschluss der Halung AG zum 31. Dezember 2023 mit dem Lagebericht des Vorstandes gebilligt.

Er ist damit festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Halung AG für ihre engagierte Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023.

 

Döllstädt, 24.10.2024

Hubert Kloß, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024. festgestellt.

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