Linner
GmbH
Wolnzach
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Lagebericht
Geschäftsbereiche der Linner GmbH
Die Linner GmbH, Wolnzach, fertigt nach
Kundenzeichnungen spanabhebende Werkzeuge und
Verschleißteile. Daneben werden anspruchsvolle
Lohnarbeiten und Werkzeugschärfarbeiten
durchgeführt. Auf der Grundlage des hohen
technologischen Niveaus unserer Gesellschaft bieten wir
unseren Kunden maßgeschneiderte Problemlösungen
für differenzierte Anforderungen.
Unsere Tätigkeitsschwerpunkte stellen sich wie
folgt dar:
- Fertigung von Sonderwerkzeugen - spanlos.
Hierunter fallen z.B. Schnitt-, Stanz- und Biegewerkzeuge,
Formstempel oder Profildorne aus Hartmetall, Keramik oder
anderen Werkstoffen. Fertigung von Sonderwerkzeugen -
spanabhebend. Das sind z.B. Stufenwerkzeuge,
Formfräser, Rundformmeißel, Gewindestrehler und
dergleichen. Werkzeugschärfen und Lohnarbeiten
(Unternehmensbereich WS).
- Fertigung von Präzisionsserienteilen, wie
Kasten- und Sonderklemmen, Stecker und Buchsen
(Unternehmensbereich PS).
Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im
Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) um 2,6% höher als im Jahr 2020 (auch
kalenderbereinigt). "Die konjunkturelle Entwicklung war
auch im Jahr 2021 stark abhängig vom
Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden
Schutzmaßnahmen", sagte Dr. Georg Thiel,
Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei der
Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2021" in Wiesbaden.
"Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender
Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche
Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich
die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht
wieder erreicht hat", so Thiel weiter. Im Vergleich zum
Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das
BIP 2021 noch um 2,0% niedriger.
Im gesamten Jahr 2021 lag die Produktion im
Produzierenden Gewerbe um 3,0% höher als im Jahr 2020
und um 5,5% niedriger als im Vorkrisenjahr 2019. Im
Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der
Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in
Deutschland, lag die Produktion im Dezember 2021 saison-
und kalenderbereinigt 6,9% niedriger.
Darstellung des Geschäftsverlaufs und Entwicklung
der Gesellschaft
Der operative Geschäftsverlauf der Linner GmbH
war im Geschäftsjahr zufriedenstellend. So konnte der
weggefallene Umsatz durch die Auflösung des
Geschäftsbereiches PWK Mitte des vorangegangenen
Geschäftsjahres durch die verbliebenen
Geschäftsbereiche nahezu kompensiert werden. Insgesamt
ging das Rohergebnis um 102,3 T€ auf 5.107,0 T€
zurück. Durch Einsparungen beim Personalaufwand
(-126,9 T€) und bei geringeren Abschreibungen (-91,2
T€) und leicht gestiegenem sonstigen betrieblichen
Aufwand (+34,4 T€) verbesserte sich das
Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 81,4 T€
auf -176,7 T€. Wegen einem deutlich schlechteren
Finanzergebnis (-83,9 T€) wurde das Geschäftsjahr
mit einem Verlust von -401,1 T€ nach -399,2 T€ im
Vorjahr abgeschlossen. Im Lagebericht 2020 war man von
einer Kompensation des weggefallenen Umsatzes sowie einer
schrittweisen Verbesserung des Ergebnisses in 2021 und 2022
ausgegangen.
Die Lage der Gesellschaft
Ertragslage
Trotz der im vorangegangenen Geschäftsjahr
durchgeführten Auflösung des defizitären
Unternehmensbereiches PWK zum 30.06.2020, welcher in 2020
noch 16,3% des Umsatzes beisteuerte, verzeichnete der
Umsatz in den verbliebenen Geschäftsbereichen einen
deutlichen Umsatzzuwachs, der den Wegfall des Bereiches
jedoch nicht ganz kompensieren konnte. In Summe verringerte
sich das Rohergebnis um -102,3 T€ auf 5.107,0 T€.
Im Geschäftsjahr wurde weiterhin Kurzarbeit
genutzt. Der Personalabbau im Laufe des Vorjahres brachte
auch in diesem Jahr einen nochmaligen Rückgang des
Personalaufwandes um -126,9 T€ auf 3.190,6 T€.
Die Personalkostenquote ging gemessen am Rohergebnis von
63,7% auf 62,5% zurück.
Der Materialaufwand liegt mit 1,7% leicht über
dem des Vorjahres. Die Materialaufwandsquote hat sich von
32,1% auf 34,1% leicht verschlechtert.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im
Vergleich zum Vorjahr auf 1.657,8 T€ (+34,5 T€).
Während die Raumkosten stark zurückgingen (-36,5
T€), erhöhten sich die Aufwendungen für
Reparaturen und Instandhaltungen, Werbe- und Reisekosten,
die sonstigen betrieblichen Kosten sowie insbesondere die
Kosten der Warenabgabe. Die starke Zunahme bei den Kosten
der Warenabgabe (+56,2 T€) ist das Resultat des wieder
erstarkten Neuwerkzeug- und Nachschärf-Geschäfts
im Luftfahrtsektor und der damit einhergehenden
höheren Handelsvertreterprovisionen.
Das Finanzergebnis verschlechterte sich um 84,1
T€. Damit ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 401,1
T€.
Vermögens- und Finanzlage
Während das Sachanlagevermögen von 16,7%
auf 14,4% der Aktiva zurückging, ging auch der Anteil
das Finanzanlagevermögens aufgrund von
Darlehenstilgungen der WMH Herion Antriebstechnik GmbH
sowie der Linner Elektronik GmbH von 46,0% auf 41,5% der
Aktiva zurück. Das Anlagevermögen insgesamt
umfasst nun mit 8.187,6 T€ 62,1% der Aktiva
gegenüber 67,7% im Vorjahr. Die immateriellen
Vermögensgegenstände betragen 807,3 T€ und
betreffen fast ausschließlich die noch nicht
abgeschlossene Einführung des neuen ERP-Systems.
Das Umlaufvermögen hingegen stieg von 4.324,4
T€ bzw. 32,3% der Aktiva auf 4.959,7 T€, was
aufgrund der stark gestiegenen Forderungen einen Anstieg
auf 37,6% der Aktiva bedeutet. Das Vorratsvermögen
ging um 59,6 T€ zurück, was einen leichten
Rückgang von 8,2% der Aktiva auf 7,9% bedeutet. Die
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen
um 824,5 T€ an. Dies entspricht einem Anteil von 17,6%
der Aktiva. Im Vorjahr waren dies 11,2%. Im Wesentlichen
aufgrund des Rückgangs der Forderungen gegenüber
der Agentur für Arbeit sowie einer Ausbuchung eines
Anspruchs aufgrund einer Maschinenrückgabe reduzierten
sich die sonstigen Vermögensgegenstände um 234,8
T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände
entsprechen 2,9% der Bilanzsumme nach 4,5% im Vorjahr. Die
flüssigen Mittel von 6,4 T€ entsprechen 0,0% der
Aktiva.
Unter Einbeziehung der Abschreibungen hat der
Cash-Flow im Berichtsjahr 34,2 T€ (Vj. 127,3 T€)
betragen.
Die Finanzierung der Investitionen durch langfristige
Kreditmittel ging im Geschäftsjahr durch
planmäßige Darlehensrückzahlungen von 60,7%
der Passiva auf nun 54,8% der Passiva zurück. Die
Lieferverbindlichkeiten stiegen aufgrund des
anziehenden Geschäfts von 2,9% auf 4,5% der Passiva
an, während die sonstigen Verbindlichkeiten von 2,6%
auf 8,9% anstiegen. Verantwortlich dafür waren
Darlehen der Linner GbR sowie von Herrn Gerhard Linner.
Zur Stärkung der Kapitalstruktur und der
Liquidität wurden im Geschäftsjahr 2023 mittels
Darlehen mit Nachrangcharakter von der Linner GbR
bestehende Kreditverbindlichkeiten bei zwei Banken
abgelöst und zudem Liquidität zugeführt.
Im Zuge der geplanten Auflösung des
kapitalintensiven Bereiches PS wird der hohe RHB- und
Fertigwarenbestand des Bereiches verbraucht und
abverkauft. Darüber hinaus werden die nicht mehr
benötigten Maschinen des Bereiches
veräußert, was zu einer weiteren Freisetzung
gebundener Mittel führt und somit die Liquidität
stärkt.
Darüber hinaus sind die Gesellschafter bereit,
auch weitere Mittel der Gesellschaft zur Verfügung zu
stellen, um die begonnene Neuausrichtung des Unternehmens
mit Erfolg abzuschließen.
Verlustbedingt sank das Eigenkapital um -401,1
T€ auf 2.585,8 T€. Die Eigenkapitalquote ging von
22,3 % auf 19,6% zurück.
Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung
Durch die Coronakrise hatten viele Unternehmen ihre
Investitionsaktivitäten auf ein Minimum reduziert und
ein Großteil der produzierenden Unternehmen befanden
sich in Kurzarbeit. Im Geschäftsjahr setzte eine
leichte Erholung ein, welche sich in den kommenden Jahren
fortsetzen sollte. Besonders betroffen war die Linner GmbH
im Bereich des Werkzeugschärfens für die
Luftfahrt, wo der Umsatz in 2020 massiv eingebrochen war.
Im Geschäftsjahr erholte sich der Bereich Schritt
für Schritt, auch die Produktion von Werkzeugen hat
merklich angezogen. Während sich im Folgejahr die
Synergieeffekte bei der Neukundengewinnung in Grenzen
hielten, nimmt das Werkzeuggeschäft Ende 2023 endlich
Fahrt auf, wobei die zusätzlichen
Vertriebskapazitäten der Unternehmensgruppe zur
weiteren positiven Entwicklung beitragen werden.
Aufgrund der im Verhältnis zu unseren anderen
Geschäftsbereichen schlechten Margen im Bereich der
Präzisionsserienteile (PS) haben wir beschlossen,
dieses Geschäftsfeld aufzugeben. Das Geschäft
wird Anfang 2024 auslaufen. Die freiwerdenden Mitarbeiter
werden in unseren zukunftsträchtigen und
margenstärkeren Bereichen die vorhandenen
Personallücken schließen und dort zum Umsatz
beitragen.
Zunehmende Materialverknappung hat zu starken
Schwankungen der Rohstoffpreise im Metalleinkauf
geführt. Der zunehmende Wettbewerb führt
insbesondere im Bereich der Lohnfertigung zur
Notwendigkeit, sich entweder durch die Vorteile der
Automation oder anderweitiger Innovationen abzuheben - oder
sich anders zu orientieren, was aus wirtschaftlichen
Gründen bei uns zur Aufgabe des Bereichs PS
führt.
Dem vorhandenen Risikopotenzial begegnen wir mit
unserem Risikomanagement. Laufende
Marktbeobachtung und ein aktuelles, internes
Berichtswesen über sämtliche relevanten
Abteilungen/Bereiche erlauben kurzfristige Reaktionen auf
Veränderungen. Im Rahmen des Berichtswesens werden von
den einzelnen Abteilungen monatlich wichtige Daten wie
zum Beispiel Liquidität, Leistung, Kosten und
ausstehende Forderungen zusammengetragen. Unter
Einbeziehung der Plan- und Vorjahreswerte werden
Abweichungen analysiert und entsprechende
Maßnahmen eingeleitet. Beispielsweise wurden im
vorausgegangenen Geschäftsjahr aufgrund der
seinerzeitigen Situation Maschinen-Reinvestitionen
gestoppt, unternehmensweite Kurzarbeit eingeführt und
die Lagermindestbestände gesenkt, um Liquidität
zu schonen. Insbesondere die Liquidität wird
engmaschig gesteuert.
Durch den Kauf der WMH Herion Antriebstechnik GmbH
bestehen zudem für die kommenden Jahre noch
größere Potentiale durch ein rentables und
attraktives Produktportfolio höheren Umsatz zu
generieren und neue Märkte zu erschließen.
Dieser Effekt wird sich in der gesamten Unternehmensgruppe
bemerkbar machen, da durch den Zusammenschluss den Kunden
größere Gesamtpakete angeboten werden
können, welche für diese den Vorteil haben, mit
nur einem Zulieferer zusammenarbeiten zu können.
Chancen für die weitere Entwicklung unserer
Unternehmensgruppe sehen wir insbesondere in unserer
langjährigen Erfahrung und der darauf basierenden
Fertigungsqualität sowie der Innovationskraft und
Flexibilität unserer Mitarbeiter.
Der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar
2022 hat unsere Welt verändert. Die künftigen
Entwicklungen erfahren aufgrund der veränderten
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine
außergewöhnlich hohe Unsicherheit. Steigende
Energiepreise werden zu spüren sein. Da wir für
unseren Hauptenergieträger Strom einen Vertrag mit
Laufzeit bis Ende 2023 besaßen, treffen uns im Jahr
2024 die höheren Energiekosten signifikant. Auch
besteht das Risiko, dass gerade bei der Materialbeschaffung
(insbesondere Metalle) Probleme auftreten, was derzeit aber
noch nicht der Fall ist.
Das Vorhandensein erforderlicher Liquidität war
gewährleistet. Die Deckung zusätzlichen Bedarfs
wurde und wird seitens der Gesellschafter
gewährleistet.
Abschließend kommen wir deshalb nach
Würdigung der gesamten Unternehmenssituation zu dem
Schluss, dass derzeit keine Risiken bestehen, die die
Entwicklung unserer Gesellschaft erheblich
beeinträchtigen oder deren Bestand gefährden
könnten.
Forschung und Entwicklung
Forschung und Entwicklung wird durch die Gesellschaft
auf zwei Ebenen betrieben. Zum einen dient sie der
Sicherung des hohen Qualitätsstandards. Zum anderen
hat die Linner GmbH mehrere innovative Forschungs- und
Förderprojekte, welche sich künftig positiv auf
die Gesamtentwicklung des Unternehmens auswirken
können.
Prognose
Seit dem Jahr 2020 hält die Linner GmbH 80% der
Geschäftsanteile der WMH Herion Antriebstechnik GmbH.
Diese Unternehmenserweiterung führt bereits zu
positiven Effekten und wird zu deutlichen Synergieeffekten
im Produkt- sowie dem Technologieportfolio führen.
Neben den Synergieeffekten und Cross-up-Selling-Potentialen
wird sich dadurch eine deutliche Verschlankung der
Kostenstrukturen - sowohl im Material- als auch im
Personalbereich - realisieren lassen.
In 2022 stabilisierte sich das Geschäftsvolumen
auf dem Niveau von 2021, während in 2023 der Umsatz,
entgegen unseren Prognosen, nur leicht stiegen. Für
2022 erwarten wir daher ein Ergebnis auf dem Niveau von
2021, ebenso für das Jahr 2023. Aufgrund dieser
Entwicklung haben wir beschlossen, das margenarme
Geschäft mit den Präzisionsserienteilen
aufzugeben und den Fokus ganz auf das Werkzeuggeschäft
zu legen. Flankiert durch Kosteneinsparungen auf breiter
Front prognostizieren wir durch die eingeleiteten
Maßnahmen eine schrittweise Verbesserung des
Ergebnisses im Jahr 2024. Neben einer sukzessiven
Optimierung der Produktionsprozesse erwarten wir
insbesondere durch neue Kundenkontakte über den
verstärkten Vertrieb ein signifikantes Umsatzwachstum
im Bereich Werkzeuge, verbunden mit einer
Ergebnisverbesserung mit dem Ziel, ein positives Ergebnis
zu erreichen.
Die zuletzt in 2021 geplante Einführung eines
umfassenden ERP-Systems wurde aufgrund aktueller
Entwicklungen und der damit verbundenen Bündelung der
Management-Kapazitäten auf Ende 2023 verschoben. Die
Systemumstellung ist mittlerweile im Gange und steht kurz
vor dem Abschluss. Neben einer Angleichung sämtlicher
Geschäftsprozesse aller Gesellschaften der
Unternehmensgruppe erwarten wir eine deutliche
Effizienzsteigerung, insbesondere in der
Auftragsabwicklung.
Wolnzach, den 2. Februar
2024
gez.
Lorenz Linner
gez.
Ludwig Linner
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
8.187.554,22 |
9.054.336,44 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
807.338,06 |
662.633,29 |
| 1.
In der Entwicklung befindliche immaterielle
Vermögensgegenstände |
7.776,77 |
|
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
799.561,29 |
662.633,29 |
| II.
Sachanlagen |
1.899.051,50 |
2.230.086,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
19.828,00 |
29.455,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1.644.199,50 |
1.973.668,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
235.024,00 |
226.963,00 |
| III.
Finanzanlagen |
5.481.164,66 |
6.161.617,15 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
3.999.116,71 |
3.999.116,71 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
1.011.988,63 |
1.632.455,44 |
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
470.059,32 |
530.045,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.959.676,30 |
4.324.379,05 |
| I.
Vorräte |
1.042.317,54 |
1.101.892,49 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.910.984,34 |
3.217.261,68 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
2.325.843,31 |
1.501.359,38 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.585.141,03 |
1.715.902,30 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
6.374,42 |
5.224,88 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
47.057,29 |
3.253,00 |
| Aktiva |
13.194.287,81 |
13.381.968,49 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.585.791,54 |
2.986.913,04 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Kapitalrücklage |
595.750,00 |
595.750,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
2.365.598,45 |
2.764.847,47 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
401.121,50 |
399.249,02 |
| B.
Rückstellungen |
1.610.512,29 |
1.527.758,85 |
| C.
Verbindlichkeiten |
8.997.983,98 |
8.867.296,60 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
7.235.793,58 |
8.119.919,62 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.762.190,40 |
747.376,98 |
| Passiva |
13.194.287,81 |
13.381.968,49 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
5.106.998,37 |
5.209.267,81 |
| 2.
Personalaufwand |
3.190.585,01 |
3.317.545,59 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.448.037,36 |
2.576.375,19 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
742.547,65 |
741.170,40 |
| davon
für Altersversorgung |
180.920,73 |
77.564,55 |
| 3.
Abschreibungen |
435.326,44 |
526.502,34 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
435.326,44 |
526.502,34 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.657.834,99 |
1.623.352,91 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
45.151,20 |
24.135,16 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
28.166,51 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
266.126,98 |
161.055,50 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
42.861,00 |
49.093,00 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
-397.723,85 |
-395.053,37 |
| 8.
sonstige Steuern |
3.397,65 |
4.195,65 |
| 9.
Jahresfehlbetrag |
401.121,50 |
399.249,02 |
Anhang
I.
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Linner GmbH wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu
beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von
den größenabhängigen Erleichterungen der
§§ 267, 276, 288 HGB teilweise Gebrauch
gemacht.
Die Linner GmbH mit Sitz in Wolnzach wird beim
Amtsgericht Ingolstadt unter der Registernummer HRB 190076
geführt.
Der Unternehmensbereich PWK (Lohnfertigung und
Bauteile) wurde aus wirtschaftlichen Gründen zur Mitte
des Vorjahres aufgelöst und die Mitarbeiter an die WMH
Herion Antriebstechnik GmbH, Wolnzach, zur Erfüllung
von deren Aufträgen abgegeben.
II.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Die in Entwicklung befindlichen immateriellen
Vermögensgegenstände betreffen
Personalaufwendungen, die im Rahmen der Selbstentwicklung
einer KI-Anwendung entstanden sind.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände vorgenommen. Die
Nutzungsdauern werden aufgrund der betrieblichen
Erfahrungen ermittelt, die sich weitgehend mit den Angaben
in den steuerlichen AfA-Tabellen decken.
Im Berichtsjahr erworbene geringwertige
Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten
zwischen 250,00 Euro und 800,00 Euro werden im Zugangsjahr
voll abgeschrieben.
Finanzanlagen
Der Ansatz und die Bewertung der Finanzanlagen
erfolgen mit den Nennbeträgen oder den
Anschaffungskosten.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Vorräte
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu
Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag
niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit
den Herstellungskosten, in die neben den direkt
zurechenbaren Kosten auch die anteiligen Fertigungs- und
Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen sind,
bewertet. Die Berechnung der Herstellungskosten erfolgt
teilweise retrograd unter Berücksichtigung eines
Abschlages. Dieser umfasst neben den Verwaltungs- und
Vertriebsgemeinkosten auch den kalkulatorischen Gewinn.
Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet.
Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch
Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen
Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf
Forderungen angemessen Rechnung getragen.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten
werden zum Nennwert bewertet.
Rückstellungen
Die Rückstellungsbildung erfolgt
gemäß § 253 Abs.1 Satz 2 HGB in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde
das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
1,87%
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
0,00%
|
erwartete
Rentensteigerung
|
1,50%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Richttafeln von Prof.
Dr. Klaus Heubeck 2018 G
|
Die Pensionsrückstellungen werden mit dem
durchschnittlichen Zins der letzten 10 Jahre abgezinst. Das
Deckungsvermögen wurde mit den von der Versicherung
bzw. dem Kreditinstitut mitgeteilten Zeitwerten angesetzt.
Im Vorjahr wurde ein Zinssatz von 2,3 % sowie die
Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018G zugrunde gelegt.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Latente Steuern
Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in
Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.
III.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Brutto-Anlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
sowie der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel zu
entnehmen, der am Ende des Anhangs angefügt ist.
Angabe zu Forderungen
Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr.
Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen
Gesellschafter in Höhe von TEuro 255,3 (Vorjahr TEuro
468,2), die unter den Forderungen gegen verbundene
Unternehmen ausgewiesen sind und sonstige
Vermögensgegenstände
beinhaltet.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von
TEuro 0,0 (Vj. TEuro 12,1) enthalten.
Pensionsrückstellungen
Die Pensionsrückstellungen werden mit dem
durchschnittlichen Zins der letzten 10 Jahre abgezinst. Der
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zur
bisherigen Abzinsung mit dem 7-Jahresdurchschnitt
beträgt Euro 97.094,00. In dieser Höhe besteht
eine Ausschüttungssperre.
Das Pensionsgutachten für das Kalenderjahr 2020
wurde zur Berücksichtigung einer Dynamik neu
berechnet. Die geänderte Berechnung ergab eine um Euro
64.539,00 höhere Verpflichtung (neu berechnet: Euro
1.930.429,00 ursprünglich: Euro 1.865.890,00). Die
Änderung wurde im Berichtsjahr ergebniswirksam
berücksichtigt.
Das Deckungsvermögen wurde mit den von der
Versicherung bzw. dem Kreditinstitut mitgeteilten
Zeitwerten angesetzt.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
Euro
|
Erfüllungsbetrag
der Schulden
|
1.956.359
|
Anschaffungskosten der
verrechneten Vermögenswerte
|
730.654
|
Zeitwert der
verrechneten Vermögenswerte
|
730.654
|
Aufwendungen
|
42.861
|
Erträge
|
0
|
Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen
erfolgte im Berichtsjahr nicht.
Angabe zu Verbindlichkeiten
Nachfolgende Aufstellung zeigt die Restlaufzeiten der
in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2021
|
31.12.2021
|
kleiner 1 J.
|
größer 1 J.
|
davon größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
7.235,8
|
2.507,4
|
4.728,43
|
2.918,4
|
|
(8.119,9)
|
(2.646,9)
|
(5.473,0)
|
(3.340,2)
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.762,2
|
1.762,2
|
0,00
|
0,00
|
|
(747,3)
|
(747,3)
|
(0)
|
(0)
|
Summe
|
8.998,0
|
4.269,5
|
4.728,4
|
2.918,4
|
|
(8.867,2)
|
(3.394,2)
|
(5.473,0)
|
(3.340,2)
|
Die Werte in Klammern betreffen das Vorjahr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus
Steuern in Höhe von Euro 347.856,44 (Vj. Euro
334.377,66) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in
Höhe von Euro 1.009,46 (Vj Euro 161,93) ausgewiesen.
Außergewöhnliche betriebliche
Erträge
Die Gesellschaft erhält im Geschäftsjahr
Corona-Hilfen in Höhe von TEuro 126,8 (Vj. TEuro 25,0)
sowie Kurzarbeitergeld-Erstattungen in Höhe von TEuro
77,2 (Vj. TEuro 177,0). Zusätzlich vereinnahmte die
Gesellschaft im Vorjahr Fördermittel in Höhe von
TEuro 125,6.
Außergewöhnliche betriebliche
Aufwendungen
In den Personalaufwendungen sind für die
Anpassung an das geänderte Gutachten über die
Bewertung der Pensionsrückstellung für das
Geschäftsjahr 2020 außergewöhnliche
Aufwendungen in Höhe von TEuro 64,5 enthalten.
Zudem hat die Gesellschaft im Berichtsjahr ein
Guthaben aufgrund einer Maschinenrückgabe in Höhe
von TEuro 50,5 ausgebucht.
Fremdwährungen
Die Gesellschaft hat Aufwendungen aus
Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 0,4
realisiert.
IV.
Sonstige Pflichtangaben
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Zur Darstellung eines den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechenden Bildes der
Vermögens-, Finanz,- und Ertragslage sind keine
weiteren Angaben erforderlich.
Arbeitnehmer
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne
Geschäftsführer):
Angestellte
|
19
|
Arbeiter
|
37
|
Aushilfen
|
10
|
Azubi
|
2
|
Gesamt
|
68
|
Angaben über den Anteilsbesitz an Beteiligungen im
Sinne des § 271 Abs. 1 HGB
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
Anteilshöhe
|
Jahres-
Ergebnis
2021
|
Eigen-
kapital
31.12.2021
|
|
|
Euro
|
Euro
|
WMH Herion
Antriebstechnik GmbH, Wolnzach
|
80,00%
|
5.394,17
|
-860.342,33
|
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen
Mietverträge für unbewegliches Vermögen mit
einem Jahreswert von TEuro 160,5 sowie für bewegliche
Wirtschaftsgüter mit einem Jahreswert von TEuro 264,7.
Weitere Mietverpflichtungen für bewegliche
Wirtschaftsgüter bestehen in Höhe von TEuro 181,5
gegenüber einem verbundenen Unternehmen.
Ausschüttungssperre
Aufgrund der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen
mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt sich ein
ausschüttungsgesperrter Betrag gemäß §
253 Abs. 6 HGB in Höhe von Euro 97.094,00. Des
Weiteren ergibt sich eine Ausschüttungssperre aufgrund
der Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen
Vermögensgegenständen im Anlagevermögen in
Höhe von Euro 7.776,77. Die Ausschüttungssperre
summiert sich damit zum Stichtag auf Euro 104.870,77.
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung übten im
Geschäftsjahr aus:
Frau Katharina Linner, Dipl.-Betriebswirtin
(verstorben am 11. August 2023)
Herr Lorenz Linner,
Dipl.-Wirtschaftsingenieur
Herr Ludwig Linner, Dipl.-Ingenieur
Die Angabe der
Geschäftsführervergütung unterbleibt mit
Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Zusätzlich gibt es für einen ehemaligen
Geschäftsführer eine Pensionszusage, die in den
Rückstellungen berücksichtigt wurde.
Gegen die Geschäftsführung besteht eine
Forderung in Höhe von Euro 33.094,00 (Vj. Euro
31.518,00), die mit 2,5 % verzinst wurde.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresfehlbetrag von Euro 401.121,50 mit dem Gewinnvortrag
von Euro 2.365.598,45 zu verrechnen und auf neue Rechnung
vorzutragen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Bilanzstichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen
nicht vor.
Unterschrift der Geschäftsleitung
Wolnzach, 2. Februar
2024
gez.
Lorenz Linner
gez.Ludwig
Linner
Anlagespiegel
|
AK/HK
|
Zugänge
|
Abgänge
|
AK/HK
|
|
|
01.01.2021
|
2021
|
2021
|
31.12.2021
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. In der Entwicklung
befindliche immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
7.776,77
|
0,00
|
7.776,77
|
|
2. sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
461.913,11
|
6.485,75
|
0,00
|
468.398,86
|
|
3. geleistete
Anzahlungen
|
650.054,79
|
141.937,50
|
0,00
|
791.992,29
|
|
|
1.111.967,90
|
156.200,02
|
0,00
|
1.268.167,92
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich Bauten auf fremden
Grundstücken
|
419.559,84
|
0,00
|
0,00
|
419.559,84
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
4.403.254,99
|
9.414,88
|
0,00
|
4.412.669,87
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.373.621,31
|
83.381,81
|
0,00
|
1.457.003,12
|
|
|
6.196.436,14
|
92.796,69
|
0,00
|
6.289.232,83
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
3.999.116,71
|
0,00
|
0,00
|
3.999.116,71
|
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.632.455,44
|
0,00
|
620.466,81
|
1.011.988,63
|
|
3. sonstige Ausleihungen
|
530.000,00
|
0,00
|
60.000,00
|
470.000,00
|
|
4.
Genossenschaftsanteile
|
45,00
|
14,32
|
0,00
|
59,32
|
|
|
6.161.617,15
|
14,32
|
680.466,81
|
5.481.164,66
|
|
|
13.470.021,19
|
249.011,03
|
680.466,81
|
13.038.565,41
|
|
|
AfA
|
AfA
|
AfA
|
Buchwerte
|
Buchwerte
|
|
Kumuliert
|
Geschäftsjahr
|
kumuliert
|
31.12.2021
|
31.12.2020
|
|
01.01.2021
|
2021
|
31.12.2021
|
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. In der Entwicklung
befindliche immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
7.776,77
|
0,00
|
2. sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
449.334,61
|
11.495,25
|
460.829,86
|
7.569,00
|
12.578,50
|
3. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
791.992,29
|
650.054,79
|
|
449.334,61
|
11.495,25
|
460.829,86
|
807.338,06
|
662.633,29
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich Bauten auf fremden
Grundstücken
|
390.104,84
|
9.627,00
|
399.731,84
|
19.828,00
|
29.455,00
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
2.429.586,99
|
338.883,38
|
2.768.470,37
|
1.644.199,50
|
1.973.668,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.146.658,31
|
75.320,81
|
1.221.979,12
|
235.024,00
|
226.963,00
|
|
3.966.350,14
|
423.831,19
|
4.390.181,33
|
1.899.051,50
|
2.230.086,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.999.116,71
|
3.999.116,71
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.011.988,63
|
1.632.455,44
|
3. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
470.000,00
|
530.000,00
|
4.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
59,32
|
45,00
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5.481.164,66
|
6.161.617,15
|
|
4.415.684,75
|
435.326,44
|
4.851.011,19
|
8.187.554,22
|
9.054.336,44
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.03.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss der Linner GmbH, Wolnzach,
für das Geschäftsjahr 2021 wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
wurde folgender uneingeschränkter
Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Linner GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Linner GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linner
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis
zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember
2021 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter
- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Ingolstadt, 2. Februar
2024
RSV
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez.
Adelheid Ruhl gez. Annerose Bayerle,
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüferin
Schöffel
|