Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 190076
Vorher
Linner GmbH Werkzeugfabrik
Eingetragen
29.1.1990
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Fabrikation, der Vertrieb von und der Handel mit Werkzeugen und präzisionstechnischen Teilen aller Art. Ferner die Beteiligung an Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand sowie die Geschäftsführung für solche Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Zimmermann
seit 20.12.2023
Prokura
Andreas Pfafflinger
seit 20.12.2023
Prokura
Ludwig-Peter Linner
seit 8.5.2012
Geschäftsführer
Lorenz Linner
seit 8.5.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gerhard Linner GmbH & Co. KG
Germany
50000
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Linner GmbH

Wolnzach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Geschäftsbereiche der Linner GmbH

Die Linner GmbH, Wolnzach, fertigt nach Kundenzeichnungen spanabhebende Werkzeuge und Verschleißteile. Daneben werden anspruchsvolle Lohnarbeiten und Werkzeugschärfarbeiten durchge­führt. Auf der Grundlage des hohen technologischen Niveaus unserer Gesellschaft bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Problemlösungen für differenzierte Anforderungen.

Unsere Tätigkeitsschwerpunkte stellen sich wie folgt dar:

- Fertigung von Sonderwerkzeugen - spanlos. Hierunter fallen z.B. Schnitt-, Stanz- und Biegewerkzeuge, Formstempel oder Profildorne aus Hartmetall, Keramik oder anderen Werkstoffen. Fertigung von Sonderwerkzeugen - spanabhebend. Das sind z.B. Stufenwerkzeuge, Formfräser, Rundformmeißel, Gewindestrehler und dergleichen. Werkzeugschärfen und Lohnarbeiten (Unternehmensbereich WS).

- Fertigung von Präzisionsserienteilen, wie Kasten- und Sonderklemmen, Stecker und Buchsen (Unternehmensbereich PS).

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,6% höher als im Jahr 2020 (auch kalenderbereinigt). "Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen", sagte Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2021" in Wiesbaden. "Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat", so Thiel weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0% niedriger.
Im gesamten Jahr 2021 lag die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 3,0% höher als im Jahr 2020 und um 5,5% niedriger als im Vorkrisenjahr 2019. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, lag die Produktion im Dezember 2021 saison- und kalenderbereinigt 6,9% niedriger.
Darstellung des Geschäftsverlaufs und Entwicklung der Gesellschaft

Der operative Geschäftsverlauf der Linner GmbH war im Geschäftsjahr zufriedenstellend. So konnte der weggefallene Umsatz durch die Auflösung des Geschäftsbereiches PWK Mitte des vorangegangenen Geschäftsjahres durch die verbliebenen Geschäftsbereiche nahezu kompensiert werden. Insgesamt ging das Rohergebnis um 102,3 T€ auf 5.107,0 T€ zurück. Durch Einsparungen beim Personalaufwand (-126,9 T€) und bei geringeren Abschreibungen (-91,2 T€) und leicht gestiegenem sonstigen betrieblichen Aufwand (+34,4 T€) verbesserte sich das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 81,4 T€ auf -176,7 T€. Wegen einem deutlich schlechteren Finanzergebnis (-83,9 T€) wurde das Geschäftsjahr mit einem Verlust von -401,1 T€ nach -399,2 T€ im Vorjahr abgeschlossen. Im Lagebericht 2020 war man von einer Kompensation des weggefallenen Umsatzes sowie einer schrittweisen Verbesserung des Ergebnisses in 2021 und 2022 ausgegangen.

Die Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Trotz der im vorangegangenen Geschäftsjahr durchgeführten Auflösung des defizitären Unternehmensbereiches PWK zum 30.06.2020, welcher in 2020 noch 16,3% des Umsatzes beisteuerte, verzeichnete der Umsatz in den verbliebenen Geschäftsbereichen einen deutlichen Umsatzzuwachs, der den Wegfall des Bereiches jedoch nicht ganz kompensieren konnte. In Summe verringerte sich das Rohergebnis um -102,3 T€ auf 5.107,0 T€.

Im Geschäftsjahr wurde weiterhin Kurzarbeit genutzt. Der Personalabbau im Laufe des Vorjahres brachte auch in diesem Jahr einen nochmaligen Rückgang des Personalaufwandes um -126,9 T€ auf 3.190,6 T€. Die Personalkostenquote ging gemessen am Rohergebnis von 63,7% auf 62,5% zurück.

Der Materialaufwand liegt mit 1,7% leicht über dem des Vorjahres. Die Materialaufwandsquote hat sich von 32,1% auf 34,1% leicht verschlechtert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr auf 1.657,8 T€ (+34,5 T€). Während die Raumkosten stark zurückgingen (-36,5 T€), erhöhten sich die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen, Werbe- und Reisekosten, die sonstigen betrieblichen Kosten sowie insbesondere die Kosten der Warenabgabe. Die starke Zunahme bei den Kosten der Warenabgabe (+56,2 T€) ist das Resultat des wieder erstarkten Neuwerkzeug- und Nachschärf-Geschäfts im Luftfahrtsektor und der damit einhergehenden höheren Handelsvertreterprovisionen.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich um 84,1 T€. Damit ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 401,1 T€.

Vermögens- und Finanzlage

Während das Sachanlagevermögen von 16,7% auf 14,4% der Aktiva zurückging, ging auch der Anteil das Finanzanlagevermögens aufgrund von Darlehenstilgungen der WMH Herion Antriebstechnik GmbH sowie der Linner Elektronik GmbH von 46,0% auf 41,5% der Aktiva zurück. Das Anlagevermögen insgesamt umfasst nun mit 8.187,6 T€ 62,1% der Aktiva gegenüber 67,7% im Vorjahr. Die immateriellen Vermögensgegenstände betragen 807,3 T€ und betreffen fast ausschließlich die noch nicht abgeschlossene Einführung des neuen ERP-Systems.

Das Umlaufvermögen hingegen stieg von 4.324,4 T€ bzw. 32,3% der Aktiva auf 4.959,7 T€, was aufgrund der stark gestiegenen Forderungen einen Anstieg auf 37,6% der Aktiva bedeutet. Das Vorratsvermögen ging um 59,6 T€ zurück, was einen leichten Rückgang von 8,2% der Aktiva auf 7,9% bedeutet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 824,5 T€ an. Dies entspricht einem Anteil von 17,6% der Aktiva. Im Vorjahr waren dies 11,2%. Im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Forderungen gegenüber der Agentur für Arbeit sowie einer Ausbuchung eines Anspruchs aufgrund einer Maschinenrückgabe reduzierten sich die sonstigen Vermögensgegenstände um 234,8 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände entsprechen 2,9% der Bilanzsumme nach 4,5% im Vorjahr. Die flüssigen Mittel von 6,4 T€ entsprechen 0,0% der Aktiva.

Unter Einbeziehung der Abschreibungen hat der Cash-Flow im Berichtsjahr 34,2 T€ (Vj. 127,3 T€) betragen.

Die Finanzierung der Investitionen durch langfristige Kreditmittel ging im Geschäftsjahr durch planmäßige Darlehensrückzahlungen von 60,7% der Passiva auf nun 54,8% der Passiva zurück. Die Lieferver­bind­lich­keiten stiegen aufgrund des anziehenden Geschäfts von 2,9% auf 4,5% der Passiva an, während die sonstigen Verbindlichkeiten von 2,6% auf 8,9% anstiegen. Verantwortlich dafür waren Darlehen der Linner GbR sowie von Herrn Gerhard Linner.

Zur Stärkung der Kapitalstruktur und der Liquidität wurden im Geschäftsjahr 2023 mittels Darlehen mit Nachrangcharakter von der Linner GbR bestehende Kreditverbindlichkeiten bei zwei Banken abgelöst und zudem Liquidität zugeführt.

Im Zuge der geplanten Auflösung des kapitalintensiven Bereiches PS wird der hohe RHB- und Fertigwaren­be­stand des Bereiches verbraucht und abverkauft. Darüber hinaus werden die nicht mehr benötigten Maschinen des Bereiches veräußert, was zu einer weiteren Freisetzung gebundener Mittel führt und somit die Liquidität stärkt.

Darüber hinaus sind die Gesellschafter bereit, auch weitere Mittel der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, um die begonnene Neuausrichtung des Unternehmens mit Erfolg abzuschließen.

Verlustbedingt sank das Eigenkapital um -401,1 T€ auf 2.585,8 T€. Die Eigenkapitalquote ging von 22,3 % auf 19,6% zurück.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Durch die Coronakrise hatten viele Unternehmen ihre Investitionsaktivitäten auf ein Minimum reduziert und ein Großteil der produzierenden Unternehmen befanden sich in Kurzarbeit. Im Geschäftsjahr setzte eine leichte Erholung ein, welche sich in den kommenden Jahren fortsetzen sollte. Besonders betroffen war die Linner GmbH im Bereich des Werkzeugschärfens für die Luftfahrt, wo der Umsatz in 2020 massiv eingebrochen war. Im Geschäftsjahr erholte sich der Bereich Schritt für Schritt, auch die Produktion von Werkzeugen hat merklich angezogen. Während sich im Folgejahr die Synergieeffekte bei der Neukundengewinnung in Grenzen hielten, nimmt das Werkzeuggeschäft Ende 2023 endlich Fahrt auf, wobei die zusätzlichen Vertriebskapazitäten der Unternehmensgruppe zur weiteren positiven Entwicklung beitragen werden.

Aufgrund der im Verhältnis zu unseren anderen Geschäftsbereichen schlechten Margen im Bereich der Präzisionsserienteile (PS) haben wir beschlossen, dieses Geschäftsfeld aufzugeben. Das Geschäft wird Anfang 2024 auslaufen. Die freiwerdenden Mitarbeiter werden in unseren zukunftsträchtigen und margenstärkeren Bereichen die vorhandenen Personallücken schließen und dort zum Umsatz beitragen.

Zunehmende Materialverknappung hat zu starken Schwankungen der Rohstoffpreise im Metalleinkauf geführt. Der zunehmende Wettbewerb führt insbesondere im Bereich der Lohnfertigung zur Notwendigkeit, sich entweder durch die Vorteile der Automation oder anderweitiger Innovationen abzuheben - oder sich anders zu orientieren, was aus wirtschaftlichen Gründen bei uns zur Aufgabe des Bereichs PS führt.

Dem vorhandenen Risikopotenzial begegnen wir mit unserem Risikomanagement. Laufende Markt­beo­bachtung und ein aktuelles, internes Berichtswesen über sämtliche relevanten Abteilungen/Bereiche erlauben kurzfristige Reaktionen auf Veränderungen. Im Rahmen des Berichtswesens werden von den einzelnen Ab­teilungen monatlich wichtige Daten wie zum Beispiel Liquidität, Leistung, Kosten und ausstehende For­de­rungen zusammengetragen. Unter Einbeziehung der Plan- und Vorjahreswerte werden Abweichungen ana­ly­siert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Beispielsweise wurden im vorausgegangenen Geschäfts­jahr aufgrund der seinerzeitigen Situation Maschinen-Reinvestitionen gestoppt, unternehmensweite Kurzarbeit eingeführt und die Lagermindestbestände gesenkt, um Liquidität zu schonen. Insbesondere die Liquidität wird engmaschig gesteuert.

Durch den Kauf der WMH Herion Antriebstechnik GmbH bestehen zudem für die kommenden Jahre noch größere Potentiale durch ein rentables und attraktives Produktportfolio höheren Umsatz zu generieren und neue Märkte zu erschließen. Dieser Effekt wird sich in der gesamten Unternehmensgruppe bemerkbar machen, da durch den Zusammenschluss den Kunden größere Gesamtpakete angeboten werden können, welche für diese den Vorteil haben, mit nur einem Zulieferer zusammenarbeiten zu können.

Chancen für die weitere Entwicklung unserer Unternehmensgruppe sehen wir insbesondere in unserer langjährigen Erfahrung und der darauf basierenden Fertigungsqualität sowie der Innovationskraft und Flexibilität unserer Mitarbeiter.

Der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat unsere Welt verändert. Die künftigen Entwicklungen erfahren aufgrund der veränderten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit. Steigende Energiepreise werden zu spüren sein. Da wir für unseren Hauptenergieträger Strom einen Vertrag mit Laufzeit bis Ende 2023 besaßen, treffen uns im Jahr 2024 die höheren Energiekosten signifikant. Auch besteht das Risiko, dass gerade bei der Materialbeschaffung (insbesondere Metalle) Probleme auftreten, was derzeit aber noch nicht der Fall ist.

Das Vorhandensein erforderlicher Liquidität war gewährleistet. Die Deckung zusätzlichen Bedarfs wurde und wird seitens der Gesellschafter gewährleistet.

Abschließend kommen wir deshalb nach Würdigung der gesamten Unternehmenssituation zu dem Schluss, dass derzeit keine Risiken bestehen, die die Entwicklung unserer Gesellschaft erheblich beeinträchtigen oder deren Bestand gefährden könnten.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird durch die Gesellschaft auf zwei Ebenen betrieben. Zum einen dient sie der Sicherung des hohen Qualitätsstandards. Zum anderen hat die Linner GmbH mehrere innovative Forschungs- und Förderprojekte, welche sich künftig positiv auf die Gesamtentwicklung des Unternehmens auswirken können.

Prognose

Seit dem Jahr 2020 hält die Linner GmbH 80% der Geschäftsanteile der WMH Herion Antriebstechnik GmbH. Diese Unternehmenserweiterung führt bereits zu positiven Effekten und wird zu deutlichen Synergieeffekten im Produkt- sowie dem Technologieportfolio führen. Neben den Synergieeffekten und Cross-up-Selling-Potentialen wird sich dadurch eine deutliche Verschlankung der Kostenstrukturen - sowohl im Material- als auch im Personalbereich - realisieren lassen.

In 2022 stabilisierte sich das Geschäftsvolumen auf dem Niveau von 2021, während in 2023 der Umsatz, entgegen unseren Prognosen, nur leicht stiegen. Für 2022 erwarten wir daher ein Ergebnis auf dem Niveau von 2021, ebenso für das Jahr 2023. Aufgrund dieser Entwicklung haben wir beschlossen, das margenarme Geschäft mit den Präzisionsserienteilen aufzugeben und den Fokus ganz auf das Werkzeuggeschäft zu legen. Flankiert durch Kosteneinsparungen auf breiter Front prognostizieren wir durch die eingeleiteten Maßnahmen eine schrittweise Verbesserung des Ergebnisses im Jahr 2024. Neben einer sukzessiven Optimierung der Produktionsprozesse erwarten wir insbesondere durch neue Kundenkontakte über den verstärkten Vertrieb ein signifikantes Umsatzwachstum im Bereich Werkzeuge, verbunden mit einer Ergebnisverbesserung mit dem Ziel, ein positives Ergebnis zu erreichen.

Die zuletzt in 2021 geplante Einführung eines umfassenden ERP-Systems wurde aufgrund aktueller Entwicklungen und der damit verbundenen Bündelung der Management-Kapazitäten auf Ende 2023 verschoben. Die Systemumstellung ist mittlerweile im Gange und steht kurz vor dem Abschluss. Neben einer Angleichung sämtlicher Geschäftsprozesse aller Gesellschaften der Unternehmensgruppe erwarten wir eine deutliche Effizienzsteigerung, insbesondere in der Auftragsabwicklung.

 

Wolnzach, den 2. Februar 2024

gez. Lorenz Linner

gez. Ludwig Linner

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 8.187.554,22 9.054.336,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 807.338,06 662.633,29
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 7.776,77  
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 799.561,29 662.633,29
II. Sachanlagen 1.899.051,50 2.230.086,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.828,00 29.455,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.644.199,50 1.973.668,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 235.024,00 226.963,00
III. Finanzanlagen 5.481.164,66 6.161.617,15
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.999.116,71 3.999.116,71
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.011.988,63 1.632.455,44
3. Sonstige Finanzanlagen 470.059,32 530.045,00
B. Umlaufvermögen 4.959.676,30 4.324.379,05
I. Vorräte 1.042.317,54 1.101.892,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.910.984,34 3.217.261,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.325.843,31 1.501.359,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.585.141,03 1.715.902,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.374,42 5.224,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.057,29 3.253,00
Aktiva 13.194.287,81 13.381.968,49

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 2.585.791,54 2.986.913,04
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 595.750,00 595.750,00
III. Gewinnvortrag 2.365.598,45 2.764.847,47
IV. Jahresfehlbetrag 401.121,50 399.249,02
B. Rückstellungen 1.610.512,29 1.527.758,85
C. Verbindlichkeiten 8.997.983,98 8.867.296,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.235.793,58 8.119.919,62
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.762.190,40 747.376,98
Passiva 13.194.287,81 13.381.968,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 5.106.998,37 5.209.267,81
2. Personalaufwand 3.190.585,01 3.317.545,59
a) Löhne und Gehälter 2.448.037,36 2.576.375,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 742.547,65 741.170,40
davon für Altersversorgung 180.920,73 77.564,55
3. Abschreibungen 435.326,44 526.502,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 435.326,44 526.502,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.657.834,99 1.623.352,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.151,20 24.135,16
davon aus verbundenen Unternehmen 28.166,51  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 266.126,98 161.055,50
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 42.861,00 49.093,00
7. Ergebnis nach Steuern -397.723,85 -395.053,37
8. sonstige Steuern 3.397,65 4.195,65
9. Jahresfehlbetrag 401.121,50 399.249,02

Anhang

I.  Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Linner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Linner GmbH mit Sitz in Wolnzach wird beim Amtsgericht Ingolstadt unter der Registernummer HRB 190076 geführt.

Der Unternehmensbereich PWK (Lohnfertigung und Bauteile) wurde aus wirtschaftlichen Gründen zur Mitte des Vorjahres aufgelöst und die Mitarbeiter an die WMH Herion Antriebstechnik GmbH, Wolnzach, zur Erfüllung von deren Aufträgen abgegeben.

II.  Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die in Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Personalaufwendungen, die im Rahmen der Selbstentwicklung einer KI-Anwendung entstanden sind.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Nutzungsdauern werden aufgrund der betrieblichen Erfahrungen ermittelt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken.

Im Berichtsjahr erworbene geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten zwischen 250,00 Euro und 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Der Ansatz und die Bewertung der Finanzanlagen erfolgen mit den Nennbeträgen oder den Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die anteiligen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen sind, bewertet. Die Berechnung der Herstellungskosten erfolgt teilweise retrograd unter Berücksichtigung eines Abschlages. Dieser umfasst neben den Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten auch den kalkulatorischen Gewinn. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen angemessen Rechnung getragen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Rückstellungen

Die Rückstellungsbildung erfolgt gemäß § 253 Abs.1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz
1,87%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00%
erwartete Rentensteigerung
1,50%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018 G


Die Pensionsrückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Zins der letzten 10 Jahre abgezinst. Das Deckungsvermögen wurde mit den von der Versicherung bzw. dem Kreditinstitut mitgeteilten Zeitwerten angesetzt. Im Vorjahr wurde ein Zinssatz von 2,3 % sowie die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018G zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

III.  Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der am Ende des Anhangs angefügt ist.

Angabe zu Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 255,3 (Vorjahr TEuro 468,2), die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen sind und sonstige Ver­mö­gens­­gegenstände beinhaltet.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 0,0 (Vj. TEuro 12,1) enthalten.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Zins der letzten 10 Jahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zur bisherigen Abzinsung mit dem 7-Jahresdurchschnitt beträgt Euro 97.094,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Das Pensionsgutachten für das Kalenderjahr 2020 wurde zur Berücksichtigung einer Dynamik neu berechnet. Die geänderte Berechnung ergab eine um Euro 64.539,00 höhere Verpflichtung (neu berechnet: Euro 1.930.429,00 ursprünglich: Euro 1.865.890,00). Die Änderung wurde im Berichtsjahr ergebniswirksam berücksichtigt.

Das Deckungsvermögen wurde mit den von der Versicherung bzw. dem Kreditinstitut mitgeteilten Zeitwerten angesetzt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden
1.956.359
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
730.654
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
730.654
Aufwendungen
42.861
Erträge
0


Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgte im Berichtsjahr nicht.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Nachfolgende Aufstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2021
31.12.2021
kleiner 1 J.
größer 1 J.
davon größer 5 J.

TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
gegenüber Kreditinstituten
7.235,8
2.507,4
4.728,43
2.918,4

(8.119,9)
(2.646,9)
(5.473,0)
(3.340,2)
sonstige Verbindlichkeiten
1.762,2
1.762,2
0,00
0,00

(747,3)
(747,3)
(0)
(0)
Summe
8.998,0
4.269,5
4.728,4
2.918,4

(8.867,2)
(3.394,2)
(5.473,0)
(3.340,2)


Die Werte in Klammern betreffen das Vorjahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von Euro 347.856,44 (Vj. Euro 334.377,66) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 1.009,46 (Vj Euro 161,93) ausgewiesen.

Außergewöhnliche betriebliche Erträge

Die Gesellschaft erhält im Geschäftsjahr Corona-Hilfen in Höhe von TEuro 126,8 (Vj. TEuro 25,0) sowie Kurzarbeitergeld-Erstattungen in Höhe von TEuro 77,2 (Vj. TEuro 177,0). Zusätzlich vereinnahmte die Gesellschaft im Vorjahr Fördermittel in Höhe von TEuro 125,6.

Außergewöhnliche betriebliche Aufwendungen

In den Personalaufwendungen sind für die Anpassung an das geänderte Gutachten über die Bewertung der Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2020 außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEuro 64,5 enthalten.

Zudem hat die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Guthaben aufgrund einer Maschinenrückgabe in Höhe von TEuro 50,5 ausgebucht.

Fremdwährungen

Die Gesellschaft hat Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 0,4 realisiert.

IV.  Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Zur Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz,- und Ertragslage sind keine weiteren Angaben erforderlich.

Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer):

Angestellte
19
Arbeiter
37
Aushilfen
10
Azubi
2
Gesamt
68



Angaben über den Anteilsbesitz an Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
Jahres-
Ergebnis
2021
Eigen-
kapital
31.12.2021


Euro
Euro
WMH Herion Antriebstechnik GmbH, Wolnzach
80,00%
5.394,17
-860.342,33



Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverträge für unbewegliches Vermögen mit einem Jahreswert von TEuro 160,5 sowie für bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Jahreswert von TEuro 264,7. Weitere Mietverpflichtungen für bewegliche Wirtschaftsgüter bestehen in Höhe von TEuro 181,5 gegenüber einem verbundenen Unternehmen.

Ausschüttungssperre

Aufgrund der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von Euro 97.094,00. Des Weiteren ergibt sich eine Ausschüttungssperre aufgrund der Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen in Höhe von Euro 7.776,77. Die Ausschüttungssperre summiert sich damit zum Stichtag auf Euro 104.870,77.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung übten im Geschäftsjahr aus:

Frau Katharina Linner, Dipl.-Betriebswirtin (verstorben am 11. August 2023)
Herr Lorenz Linner, Dipl.-Wirtschaftsingenieur  
Herr Ludwig Linner, Dipl.-Ingenieur

Die Angabe der Geschäftsführervergütung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Zusätzlich gibt es für einen ehemaligen Geschäftsführer eine Pensionszusage, die in den Rückstellungen berücksichtigt wurde.
Gegen die Geschäftsführung besteht eine Forderung in Höhe von Euro 33.094,00 (Vj. Euro 31.518,00), die mit 2,5 % verzinst wurde.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von Euro 401.121,50 mit dem Gewinnvortrag von Euro 2.365.598,45 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Wolnzach, 2. Februar 2024

gez. Lorenz Linner

gez.Ludwig Linner



Anlagespiegel


AK/HK
Zugänge
Abgänge
AK/HK


01.01.2021
2021
2021
31.12.2021







I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. In der Entwicklung befindliche immaterielle     Vermögensgegenstände
0,00
7.776,77
0,00
7.776,77

2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände
461.913,11
6.485,75
0,00
468.398,86

3. geleistete Anzahlungen
650.054,79
141.937,50
0,00
791.992,29


1.111.967,90
156.200,02
0,00
1.268.167,92

II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und     Bauten einschließlich Bauten auf fremden
Grundstücken
419.559,84
0,00
0,00
419.559,84

2. technische Anlagen und Maschinen
4.403.254,99
9.414,88
0,00
4.412.669,87

3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.373.621,31
83.381,81
0,00
1.457.003,12


6.196.436,14
92.796,69
0,00
6.289.232,83

III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
3.999.116,71
0,00
0,00
3.999.116,71

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1.632.455,44
0,00
620.466,81
1.011.988,63

3. sonstige Ausleihungen
530.000,00
0,00
60.000,00
470.000,00

4. Genossenschaftsanteile
45,00
14,32
0,00
59,32


6.161.617,15
14,32
680.466,81
5.481.164,66


13.470.021,19
249.011,03
680.466,81
13.038.565,41


AfA
AfA
AfA
Buchwerte
Buchwerte

Kumuliert
Geschäftsjahr
kumuliert
31.12.2021
31.12.2020

01.01.2021
2021
31.12.2021








I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. In der Entwicklung befindliche immaterielle     Vermögensgegenstände
0,00
0,00
0,00
7.776,77
0,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände
449.334,61
11.495,25
460.829,86
7.569,00
12.578,50
3. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
791.992,29
650.054,79

449.334,61
11.495,25
460.829,86
807.338,06
662.633,29
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und     Bauten einschließlich Bauten auf fremden
Grundstücken
390.104,84
9.627,00
399.731,84
19.828,00
29.455,00
2. technische Anlagen und Maschinen
2.429.586,99
338.883,38
2.768.470,37
1.644.199,50
1.973.668,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.146.658,31
75.320,81
1.221.979,12
235.024,00
226.963,00

3.966.350,14
423.831,19
4.390.181,33
1.899.051,50
2.230.086,00
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
3.999.116,71
3.999.116,71
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
0,00
0,00
1.011.988,63
1.632.455,44
3. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
470.000,00
530.000,00
4. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
59,32
45,00

0,00
0,00
0,00
5.481.164,66
6.161.617,15

4.415.684,75
435.326,44
4.851.011,19
8.187.554,22
9.054.336,44

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss der Linner GmbH, Wolnzach, für das Geschäftsjahr 2021 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Linner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Linner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ingolstadt, 2. Februar 2024


RSV
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Adelheid Ruhl gez. Annerose Bayerle, Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüferin

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