Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 704095
Vorher
RWM Maschinen-Handel und Vermietung Verwaltungs GmbHbausep Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
27.1.1994
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit Baustoffen und Heimwerkerartikeln aller Art, insbesondere im Wege des Online-Handels.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Söhner
seit 7.9.2010
Geschäftsführer
Frank Söhner
seit 7.9.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Frank SöhnerXeltra GmbH
50.00%
Philipp SöhnerXeltra GmbH
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
56.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

bausep GmbH

Limbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 529.392,00 696.603,00
II. Sachanlagen 622.422,00 416.258,00
III. Finanzanlagen 831.832,87 893.125,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.132.468,22 2.514.888,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.959.844,91 2.594.225,14
III. Flüssige Mittel 2.406.232,35 4.950.826,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.073,65 10.464,00
9.495.266,00 12.076.391,35

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 56.000,00 56.000,00
II. Kapitalrücklage 3.579,21 3.579,21
III. Gewinnvortrag 1.420.265,39 3.420.151,82
IV. Jahresüberschuss 3.717.421,05 4.000.113,57
5.197.265,65 7.479.844,60
B. Rückstellungen 968.375,00 603.053,00
C. Verbindlichkeiten 3.329.625,35 3.993.493,75
9.495.266,00 12.076.391,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 15.275.454,72 13.677.453,41
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.515.860,89 1.206.246,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 304.663,53 232.875,12
1.820.524,42 1.439.121,76
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 265.803,94 225.891,13
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.081.459,56 6.353.635,52
8.347.263,50 5.658.805,00
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.407,32 4.872,93
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 134.603,81 18.338,47
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18,00 12.214,22
8. Steuern vom Einkommen 1.526.738,25 1.667.137,96
-1.387.745,12 -1.656.140,78
9. Ergebnis nach Steuern 3.719.921,68 4.002.664,22
10. Sonstige Steuern 2.500,63 2.550,65
11. Jahresüberschuss 3.717.421,05 4.000.113,57

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der bausep GmbH, Limbach, (Amtsgericht Mannheim, HRB 704095) freiwillig überwiegend die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 33 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von EUR 250 bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungskostenminderungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Erhaltene Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

In den Finanzanlagen sind Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 831.832,87 (i. V. EUR 893.125,55) enthalten.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 457,32 (i. V. EUR 332,44) enthalten.

C. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 309 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich hierbei um zukünftige Verpflichtungen aus Gebäudemietverträgen.

2. Personal

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 41 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon zwei Geschäftsführer.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

 

Frank Söhner, Elztal

 

Philipp Söhner, Elztal

D. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.137.686,44 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Limbach, den 8. November 2024

bausep GmbH

Frank Söhner

Philipp Söhner

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.223.078,00 13.753,01 359.605,30 877.225,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.008.840,11 120.186,93 126,00 1.128.901,04
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 185.955,00 0,00 185.955,00
1.013.840,11 306.141,93 126,00 1.319.856,04
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 893.125,55 0,00 61.292,68 831.832,87
3.130.043,66 319.894,94 421.023,98 3.028.914,62
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 526.475,00 165.952,01 344.593,30 347.833,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.414,00 278,00 0,00 1.692,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 596.168,11 99.573,93 0,00 695.742,04
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
597.582,11 99.851,93 0,00 697.434,04
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.124.057,11 265.803,94 344.593,30 1.045.267,75
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 529.392,00 696.603,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.308,00 3.586,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.159,00 412.672,00
3. Geleistete Anzahlungen 185.955,00 0,00
622.422,00 416.258,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 831.832,87 893.125,55
1.983.646,87 2.005.986,55

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die bausep GmbH konzentriert sich seit ihrer Gründung auf den Verkauf von Baustoffen über das Internet. Mit einer bis 2004 zurückreichenden Firmenhistorie zählen wir zu den Pionieren dieses Vertriebswegs im deutschsprachigen Raum.

Markt- und Absatzentwicklung

Das Jahr 2023 war für den deutschen Baustofffachhandel ein Jahr des Übergangs zwischen Boom und Krise.

Der Anstieg des maßgeblichen Einlagenzinssatzes der EZB von minus 0,5 Prozent zu Beginn des Jahres 2022 auf 2,0 Prozent im Dezember 2022 und seine weitere Verdoppelung auf 4,0 Prozent bis September 2023 erzeugte in Kombination mit den stark gestiegenen Materialpreisen ein investitionsfeindliches Umfeld.

Nach einer Dekade des Wachstums beendete im Jahr 2022 ein Schlussfinal aus Lieferengpässen, Mengenkontingentierungen und Hamsterkäufen eine Zeit, in der die Kombination aus niedrigen Zinsen und moderater Baukostenentwicklung die Branche beständig hatte wachsen lassen. Dabei kam es im zweiten Halbjahr 2022 zu einer Überlagerung von altem und neuem Makrotrend. Die abrupt anziehende Inflation hatte bereits zu steigenden Zinsen geführt, während weiterhin eine hohe Nachfrage aus laufenden Projekten vorlag. Der Preisauftrieb verlagerte die Nachfrage zeitlich nach vorne, so dass es zu künstlichen Knappheiten kam, die wiederum Handel und Handwerk zu erhöhten Vororders incentivierte. Die Läger von Handel und Handwerk waren dadurch zu Beginn des Jahres 2023 übervoll. Der Abbau dieser Bevorratung prägte das erste Halbjahr 2023 auf der Einkaufsseite, während der Absatz - bei kontinuierlich abflachendem Neugeschäft - durch Überhänge aus 2022 noch stabilisiert wurde. Ab Mitte des Jahres waren dann die Überhangbaustellen aus dem Vorjahr fertiggestellt, so dass der Baustofffachhandel das Abflauen des Neugeschäfts deutlich zu spüren bekam.

Unsere Einkaufskooperation Eurobaustoff, die ca. 50 % des Einkaufsvolumens des deutschen Baustofffachhandels repräsentiert, war durch die fehlenden Einkäufe ihrer Gesellschafter im ersten Halbjahr bereits stärker von der beginnenden Krise betroffen als die Anschlusshäuser selbst und lag auf Monatsbasis teilweise um bis zu 25 % hinter dem Vorjahr zurück. Die Kooperation schloss das Gesamtjahr mit einem Minus des zentral fakturierten Umsatzes von 15,41 Prozent ab. Preiserhöhungen von Seiten der Industrie wurden im Jahresverlauf immer seltener angekündigt, ab dem zweiten Halbjahr wurden erste Rabatte gewährt.

Waren im Jahr 2022 noch Baugenehmigungen für 354.162 Wohnungen erteilt worden, so sank dieser Wert im Jahr 2023 auf 259.639.

Neben den Zahlen unserer Branche ist für uns als Onlinehändler relevant, wie sich dieser Vertriebsweg im Vergleich zum stationären Handel entwickelt. Laut Daten des Handelsverbands Deutschland (HDE) schrumpfte der Onlinehandel in Deutschland im Jahr 2022 nominal um 2,5 Prozent und erholte sich 2023 um einen Prozentpunkt. Die Baumarktgruppe Hornbach berichtete für das Geschäftsjahr von einem Rückgang der über ihre Onlineshops generierten Umsätze um 11,1 %.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Mit Blick auf die zu hohen Lagerbestände der gesamten Branche gab es für uns im Frühjahr 2023 zwei Optionen. Behutsamer Lagerabbau mit dem Ziel stabiler Margen unter Hinnahme von Umsatzverlusten oder zügiger Lagerabbau unter Inkaufnahme eines einmaligen Margenverlusts auf den Bestand aus 2022 und "Neustart" auf Basis günstigerer Einkaufspreise.

Fallende Neubaugenehmigungen und das hohe Preisniveau der Industrie aus 2022 zeichneten den Weg der Einkaufspreise für das Jahr 2023 klar vor. Diese würden unter dem Druck der ausbleibenden Neubauten sowie der fallenden Energiepreise im Jahresverlauf nachgeben. Wir entschieden uns daher dazu, den Warenbestand aus 2022 im Frühjahr 2023 zügig abzubauen. Im gesamten Jahr 2023 war es unser Ziel, die Lagerbestände niedrig zu halten, so dass bei Preissenkungen der Hersteller möglichst wenig Ware auf Lager lag. Dadurch war es uns möglich neue Marktpreisniveaus unter Beibehaltung einer stabilen Handelsmarge zu setzen, ohne eine Abwertung des Lagerbestands in Kauf nehmen zu müssen. Diese Strategie wurde belohnt. Unser Umsatzanstieg um 15 Prozent für 2023 belegt, dass wir in der Lage waren stets den "aktuellen" Preis anzubieten, so dass wir eine zur Branche konträre Entwicklung nahmen. Dabei konnten wir uns gegenüber dem stationären Baustofffachhandel ebenso absetzen wie gegenüber den Onlineshops der Baumärkte (siehe die oben genannte Entwicklung bei Hornbach). Unser Ergebnis konnten wir auf Höhe des Niveaus von 2021 halten, auch wenn wir den Rekordwert des Ausnahmejahres 2022 damit verpassten.

Investitionen

Nach der Großinvestition in unseren neuen Shop im Jahr 2022 kam es in 2023 lediglich zu kleineren Ersatzinvestitionen in der Lagertechnik.

Personal

Mit abnehmender Wirtschaftsdynamik gestaltete sich die Suche nach neuen Kollegen in 2023 etwas leichter als 2022. Die Anzahl unserer Mitarbeiter stieg leicht schwächer als der Umsatz auf 41 inklusive zweier Geschäftsführer.

Umweltschutz

Als reiner Handelsbetrieb erzeugen wir ausschließlich Abfallstoffe, die als Teil der gängigen Entsorgungswege größtenteils recycelt werden können. Klimaschädigende Emissionen versuchen wir durch einen modernen Fuhrpark zu begrenzen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als stabil zu bezeichnen. Die Prognose des Vorjahres, nach der für 2023 Umsätze auf Vorjahresniveau erwartet wurden, konnte aufgrund des zügigen Lagerabbaus und der Anpassung an das neue Preisniveau des Jahres 2023 übertroffen werden. Der Jahresüberschuss wurde damals auf Höhe des Vorjahres erwartet. Dieser wurde um 7 % unterschritten, da ohne Materialknappheiten die in 2022 erzielbaren Überrenditen nicht mehr erreichbar waren. Unsere Eigenkapitalquote beträgt über 50 Prozent. Verbindlichkeiten gegenüber Banken bestehen nicht. Unsere Liquiditätsausstattung ist gut. Unsere Ertragslage ist zufriedenstellend.

Nachtragsbericht

Im Hinblick auf Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang.

Risikomanagementziele und -methoden

Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Eintrittswahrscheinlichkeit möglicher Risiken zu reduzieren sowie nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch unsere relevanten Kennzahlen (z. B. Liquidität, CSR, AOV, Krankheitsquote) ständig überwacht. Zur Beobachtung der Marktentwicklung werden im Wesentlichen Konjunkturdaten und Marktstudien herangezogen.

Chancen- und Risikobericht

Im Gegensatz zur Produktion von Artikeln ist deren reiner Handel frei von der Möglichkeit der Differenzierung über die Ware selbst. Produkteigenschaften werden von uns nicht bestimmt und stellen daher für den Kunden kein Händlerauswahlkriterium dar.

Dennoch sind wir für Produktmängel - zumindest mittelbar - haftend. Gegen dieses Risiko sind wir versichert und darüber hinaus durch die Konzentration auf langjährige und in stabiler Qualität produzierende Industriepartner abgesichert.

Trotz Globalisierung sind die Lieferketten im Baustoffsektor nahezu vollständig auf Europa beschränkt. Dies bot in der Vergangenheit auch in Zeiten turbulenter Entwicklungen in der Welt meist Stabilität. Im Berichtsjahr war es zu jedem Zeitpunkt möglich die benötigten Mengen in jeder Produktkategorie zu beschaffen. Eine Beeinträchtigung der Warenversorgung gefährdet unsere Angebotsseite, Preissprünge stellen ein Risiko für die Nachfrage dar. Beides kann potentiell zum Risiko für unsere Umsatz- und Renditeziele werden.

Die Gewinnung und das Halten der Belegschaft war auch in 2023 herausfordernd. In Zukunft wird die demographische Entwicklung ihr Übriges dazu beitragen, dass aus einem Arbeitgeberein Arbeitnehmermarkt wird. Wir versuchen dieser Entwicklung zu begegnen, indem wir unsere Abläufe so standardisieren, dass auch branchenfremde neue Kollegen schnell eingelernt werden können und Aufgabenbereiche möglichst selten auf nur eine/n Kollegen/in zugeschnitten sind.

Nach Jahren fallender Zinssätze bis hin zu negativen Einlagenzinsen hat die EZB ab 2022 die Leitzinsen in kurzer Abfolge bis auf einen Einlagenzinssatz von vier Prozent erhöht. In der Junisitzung 2024 kam es erstmals wieder zu einer Zinssenkung. In Kombination mit den deutlich gestiegenen Materialpreisen und Löhnen hat sich das Bauen in den vergangenen Jahren signifikant verteuert. Der dadurch ausgelöste Rückgang der Baugenehmigungen hält momentan weiter an.

Der Betrieb eines Onlineshops impliziert Risiken im Bereich der IT, des Datenschutzes und der Abhängigkeit von Google. IT-Risiken versuchen wir durch die Zusammenarbeit mit langjährigen und spezialisierten Partnern zu begegnen. Der Schutz unserer Kundendaten sowie die Einhaltung der DSGVO hat für uns höchste Priorität und wird sowohl vorbeugend als auch im täglichen Umgang gelebt. Neben der Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Datenschutzkanzlei gehören dazu für uns regelmäßige Pentests, ein regelmäßiger Löschrhythmus für nicht mehr benötigte Daten sowie die zeitnahe Beantwortung von Fragen unserer Kunden zu diesem Thema. Die großen Suchmaschinen sind in ihrer Gatekeeper Funktion sowohl Chance als auch Risiko. Wir beobachten die Entwicklung von Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok, halten deren Bedeutung für unser Geschäft aktuell jedoch für überschaubar. Da das Geschäftsmodell der Produktplattformen Shein und Temu auf der Ausnutzung einer Zolllücke für Paketsendungen beruht, sehen wir für unser großvolumiges Sortiment hier aktuell kein Wettbewerbsrisiko.

Prognosebericht

Für das erste Halbjahr 2024 gilt: die Krise der Baubranche hat sich ausgedehnt. Genehmigte und noch günstig finanzierte Projekte sind abgeschlossen, die Neubaugenehmigungen sinken seit fast zwei Jahren beständig. Zahlreiche Marktteilnehmer, gerade aus dem Bereich der Immobilienprojektentwickler, mussten Insolvenz anmelden.

Gleichzeitig zeigt sich: Materialpreiserhöhungen bleiben aus, vielfach gehen die Preise sogar zurück. Handwerksunternehmen sind weniger stark ausgelastet und erhöhen Ihre Stundenlöhne nur noch moderat. Die Mieten steigen weiter. Der Wohnungsmietindex des statistischen Bundesamtes erhöhte sich von 104,2 im Januar 2023 auf 107,7 im August 2024 (Basisjahr 2020 : 100) . Dabei ziehen die Mieten in den Ballungsgebieten des Landes noch deutlich stärker an.

Mit ihrer Zinssenkung im Juni 2024 hat die EZB auf die nachlassende Inflation und die schwache wirtschaftliche Dynamik der gesamten Volkswirtschaft reagiert. Nach einer weiteren Senkung im September rechnet die Mehrzahl der Beobachter mit einer dritten Senkung im Oktober. Der Einlagenzinssatz wird dann bei 3,25 Prozent erwartet.

Die Bauzinsen werden von der Rendite der Bundesanleihen bestimmt. Sinkt die Inflation, so wie aktuell zu beobachten, so wird auch diese Rendite abnehmen. Bereits jetzt liegen die Bauzinsen nicht mehr wie in der Spitze bei über vier, sondern bei knapp über drei Prozent.

Die Lohnrunden der vergangenen beiden Jahre haben die hohe Inflation - gerade im Bereich von gesuchten Fachkräften und trotz eines sich eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes - berücksichtigt.

Mit der aktuell diskutierten Zahl von 180.000 Fertigstellungen 2024 bleibt der Neubau deutlich hinter dem Bedarf zurück. Diese Krise beruht nicht wie die Baukrise der 1990er Jahre auf einem Angebotsüberhang. Zu dieser Krise kam es, obwohl die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot übersteigt (siehe Mietpreisentwicklung). Entscheidend für die weitere Entwicklung wird das Verhältnis von Baukosten und Zinslandschaft zu den verfügbaren Einkommen sein.

Mit den sich stabilisierenden bis fallenden Materialpreisen haben Löhne und Gehälter die Chance aufzuholen und das Bauen für den Eigenbedarf bzw. die Vermietung wieder erschwinglich zu machen. Der von Ökonomen mehrheitlich erwartete Zinspfad der EZB für 2025 sieht weitere Senkungen vor.

Verschiedene Frühindikatoren deuten auf eine Belebung der Nachfrage im Jahr 2025 hin. Im dritten Quartal 2024 lag die Anzahl der Kontakte zwischen Immobilienkäufern und -verkäufern auf Deutschlands führender Plattform "ImmoScout24" 20 % über Vorjahr. Die Nachfrage nach Wohnbaukrediten ist im dritten Quartal 2024 laut des "Bank Lending Survey" der Bundesbank das dritte Mal in Folge gestiegen. Auch in ihrer Prognose geht die Bundesbank von einem weiteren Anstieg der Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten aus.

Die Kombination aus sinkenden Zinsen, steigenden Löhnen, stagnierenden Baupreisen und zunehmender Dringlichkeit des Themas Wohnungsmangel lässt uns vermuten, dass mit dem Jahr 2024 der Tiefpunkt der Wohnungsbaukrise durchschritten wurde.

Für das bald zu Ende gehende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir Umsätze leicht über Vorjahr und einen Jahresüberschuss auf Höhe von 2023. Für 2025 rechnen wir mit Blick auf die genannten Faktoren mit einem hohen einstelligen bis leicht zweistelligen Umsatzplus. Der Jahresüberschuss sollte sich dabei ähnlich positiv entwickeln.

 

Limbach, den 8. November 2024

bausep GmbH

Geschäftsführung

Frank Söhner

Philipp Söhner

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §§ 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht.

An die bausep GmbH, Limbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der bausep GmbH, Limbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht bausep GmbH, Limbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 8. November 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Fuchs, Wirtschaftsprüfer

Ingo Reinelt, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss der bausep GmbH, Limbach

Der Jahresabschluss der bausep GmbH, Limbach, für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 22. November 2024 festgestellt.

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