IKEA Verwaltungs - GmbH
Wittelsbacherplatz 1, 80333 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Manuela Stibale seit 8.9.2025 | Geschäftsführer |
Harald Wöhlbier seit 2.5.2025 | Geschäftsführer |
Nicole Margarete Erdmann seit 7.10.2024 | Prokura |
Tobias Weisbach seit 13.9.2018 | Prokura |
Jens Thorsten Klein seit 31.1.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.90% | |
INGKA Holding Europe B.V. | 5.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IKEA Verwaltungs - GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24Geschäfts- und Rahmenbedingungen Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Grundbesitz und Anlagevermögen sowie die Vermietung und Verpachtung gewerblicher Grundstücke und Anlagen an IKEA-Gesellschaften und externe Mieter. Die Gesellschaft verwaltet alle Grundstücke mit aufstehenden Gebäuden, in denen IKEA-Einrichtungshäuser in Deutschland betrieben werden. Die IKEA-Einrichtungshäuser werden an die IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, verpachtet. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und eine steuerliche Organschaft mit der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München. Gesteuert wird die Gesellschaft durch das Budgets für Investitionsprojekte und Instandhaltungsmaßnahmen als finanzieller Leistungsindikator. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Seit mehr als zwei Jahren kam es zu keiner Belebung der Wirtschaftsleistung.[1] Die Krise ist in erster Linie eine strukturelle Krise. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft setzen etablierte Geschäftsmodelle unter Druck. Deutschland ist von diesen Veränderungen im Vergleich zu anderen Ländern weiterhin besonders stark betroffen. Die Krise ist aber auch eine konjunkturelle Krise. Die Auslastung der Produktionskapazitäten sinkt seit mehr als zwei Jahren, und die Unterauslastung hat zuletzt nochmals spürbar zugenommen. Die Unternehmen klagen in allen Wirtschaftsbereichen über eine hartnäckige Nachfrageschwäche. Die konsumnahen Bereiche profitieren kaum von den kräftigen Reallohnsteigerungen[2] und den damit verbundenen Kaufkraftgewinnen. Für 2024 wird keine konjunkturelle Trendwende mehr erwartet. Der ifo- Geschäftsklima-Index[3] hat sich im August zum dritten Mal in Folge verschlechtert, und die Auftragslage wird in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt als schlecht eingeschätzt. Erst im kommenden Kalenderjahr wird mit einer allmählichen Erholung gerechnet. Der Wohnbau dürfte zunächst weiter stagnieren, da neu erstellte Wohnimmobilien kaum erschwinglicher geworden sind. Während die Kreditzinsen seit Juli noch einmal gesunken sind, haben sich neu erstellte Wohnimmobilien bislang nur wenig verbilligt. Erst mit steigenden Realeinkommen wird die Konjunktur beim Wohnbau wieder an Fahrt gewinnen. Da die Löhne im weiteren Prognosezeitraum deutlich stärker steigen sollen als die Preise, wird die Kaufkraft voraussichtlich wieder zurückkehren. In den kommenden beiden Kalenderjahren dürfte somit eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5% zunehmen soll. Die schwache Konjunktur wird die Arbeitslosigkeit[4] zunächst auch in 2025 weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in 2024 mit durchschnittlich 6,0% um 0,3% Punkte höher liegen als 2023, aber immer noch auf einem niedrigen Niveau verbleiben. Die Inflationsrate[5] wird weiter sinken, von durchschnittlich 5,9% in 2023 auf 2,2% in 2024 und 2,0 bzw. 1,9% in den nächsten beiden Jahren. Nach der deutlichen Erholung Ende 2023 erleidet die Verbraucherstimmung in Deutschland einen Rückschlag zum Jahresbeginn 2024[6]. Durch rückläufige Einkommensaussichten und einem Anstieg der Sparneigung muss die Konjunkturerwartung zuletzt wieder Einbußen hinnehmen. Trotz der Kaufkraftzuwächse, die viele Haushalte derzeit real verzeichnen, greift offenbar wieder mehr Verunsicherung um sich. Die Sorgen um die Sicherheit des Arbeitsplatzes sind angestiegen. Als größte Herausforderung nennen die Unternehmen in der Möbelbranche mit großem Abstand das schwache Konsumklima. Dahinter folgen der wirtschaftspolitische Stillstand in Deutschland, die überbordende Bürokratie, der Fachkräftemangel sowie die gestiegenen Lohn-, Gehalts- und Energiekosten. Große Sorgen bereitet zudem der stockende Wohnungsneubau. Die deutsche Möbelindustrie hat im ersten Halbjahr 2024 die Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher zu spüren bekommen.[7] In der ersten Hälfte dieses Jahres sank der Umsatz der deutschen Möbelindustrie laut amtlicher Statistik um 9,7% zum Vorjahreszeitraum. Sämtliche Segmente der Branche mussten Einbußen hinnehmen, Küchenmöbelindustrie 9,8%, Polstermöbeln 11,2%, Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel 15%, Matratzenindustrie -1,3%, Büromöbelindustrie 1,8%. Analog diesen Entwicklungen wurde die Prognose der IfH Köln[8] für den gesamten, deutschen Heimeinrichtungsmarkt für das Kalenderjahr 2024 um weitere 3% Punkte gesenkt auf eine Umsatzwachstumsrate von -8,2% zum Vorjahr. Der deutsche Möbelmarkt fällt nach den Hochjahren nach der Pandemie auf sein altes Niveau zurück und stagniert im weiteren Verlauf. Die großen Wachstumsraten im Bereich des Onlinehandels sind ebenfalls vorbei. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die im Geschäftsjahr erzielten Umsätze resultieren hauptsächlich aus der Verpachtung von IKEA-Einrichtungshäusern an die IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, im Inland. Im Rahmen des Betriebsübergangs sind zum 1. September 2023 alle 77 Mitarbeiter der IKEA Verwaltungs-GmbH, München, inklusive aller personalbezogenen Vermögensgegenstände und Schulden auf die IKEA Holding Deutschland GmbH & Co. KG, München, übergegangen. Die rückläufige Umsatzentwicklung der Pächterin IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, hat dazu geführt, dass die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/24 um 5,7 % auf € 418,2 Mio. gesunken sind. Im Geschäftsjahr wurden wesentliche Instandhaltungsmaßnahmen unterschiedlichster Art in den IKEA-Einrichtungshäusern Oldenburg, Osnabrück, Kamen, Erfurt, Duisburg, Kiel und Berlin-Tempelhof durchgeführt. Das Betriebsergebnis (Ergebnis nach Steuern ohne Finanz- und Beteiligungsergebnis) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um € 19,9 Mio. verringert. Dies ist im Wesentlichen ein Resultat von um € 25,1 Mio. gesunkenen Umsätzen, um € 7,2 Mio. gesunkenen Personalkosten aufgrund des Betriebsübergangs, um € 4,0 Mio. gesunkenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen aufgrund der Beendigung der planmäßigen Abschreibung für einzelne Einrichtungshäuser nach Ende der Nutzungsdauer sowie um € 3,9 Mio. gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen; dies wiederrum resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Serviceleistungen von verbundenen Unternehmen und aus gestiegenen Instandhaltungskosten in den IKEA-Einrichtungshäusern. Der Anstieg der Serviceleistungen von verbundenen Unternehmen ist darauf zurückzuführen, dass seit dem Betriebsübergang Real Estate Serviceleistungen eingekauft werden. In Verbindung mit einem um € 17,5 Mio. schlechteren Zinsergebnis aufgrund gestiegener Zinsen, einem um € 0,2 Mio. verringerten Beteiligungsergebnis sowie einer um € 3,4 Mio. gestiegenen Abschreibung auf Finanzanlagen ergab sich eine Verringerung des Ergebnisses nach Steuern um € 41,0 Mio. auf € 261,5 Mio. Die Bilanzsumme hat sich um € 78,8 Mio. auf € 1.751,3 Mio. verringert. Das Sachanlagevermögen stellt mit einem Anteil von 96,5 % (Vorjahr 92,7 %) die bedeutendste Position der Aktivseite dar. Die Zugänge zu Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken in Höhe von € 8,5 Mio. sowie die Umbuchungen in Höhe von € 4,7 Mio. beinhalten im Wesentlichen Investitionen im Zusammenhang mit neuen Multifunktionsbühnen (Überladebrücken - Anlieferung) in Höhe von € 3,0 Mio. an den Standorten in Kiel, Duisburg, Kaarst, Rostock, Köln Butzweiler Hof, Koblenz, Berlin-Waltersdorf, Saarlouis, Leipzig, Dortmund, Siegen, Kamen, Kassel, Osnabrück und München-Brunnthal, den Einbau des neuen Smart BMS Gateway (Building Management System/ ControlBox - Gerät zur Aufzeichnung der Verbrauchsdaten für den energieoptimierten Betrieb von Heizung-Lüftung und Klimaanlagen) in Höhe von € 1,6 Mio. in den IKEA-Einrichtungshäusern Großburgwedel, Koblenz, Erfurt, Lübeck, Bremerhaven, München-Eching, Leipzig, Köln-Godorf, Fürth, Würzburg, Hamburg-Schnelsen, München-Brunnthal, Oldenburg, Regensburg, Walldorf und Mannheim, eine Grundstücknachzahlung für den IKEA-Standort Karlsruhe (€ 1,0 Mio.), die Erneuerung von Einbruchmeldeanlagen in Höhe von € 1,0 Mio. an den Standorten Berlin-Lichtenberg, Bremen-Brinkum und Dresden, die Grundstücksnebenkosten sowie die Baufeldfreimachung in Nürnberg (€ 1,0 Mio.), die Neugestaltung der Außenanlage in Augsburg (€ 0,9 Mio.), die Erneuerung der Brandmeldeanlage in Ludwigsburg (€ 0,8 Mio.), die Erneuerung des IKEA-Logos sowie die Ein- und Ausgangsschilder an der Fassade in Höhe von € 0,7 Mio. an den IKEA-Einrichtungshäusern Erfurt, Bremen-Brinkum, Berlin-Spandau, Augsburg und Ulm, die Neuanschaffung einer Sprachalarmierungsanlage in Höhe von € 0,7 Mio. an den Standorten Fürth, Bielefeld, Saarlouis und Essen und die Erneuerung des Werbeturms an dem IKEA-Standort in Walldorf (€ 0,6 Mio.). Darüber hinaus wurden an diversen IKEA-Einrichtungshäusern Investitionsprojekte kleiner als € 0,5 Mio. durchgeführt. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau beinhalten im Wesentlichen Investitionen für das Projekt Renewable Heating Cooling in den IKEA-Einrichtungshäusern Bremen-Brinkum (€ 9,6 Mio.), Chemnitz (€ 9,4 Mio.), Bielefeld (€ 8,6 Mio.), Freiburg (€ 7,6 Mio.), Berlin-Waltersdorf (€ 4,3 Mio.) und Dresden (€ 0,8 Mio.), für einen potenziellen Neubau in Nürnberg (€ 6,3 Mio.), für das neue Projekt Grid Connection (Erweiterung Stromversorgung) in Höhe von € 4,6 Mio., für die geplante Relocation in München-Eching (€ 2,4 Mio.), für die Lagererweiterungen im Rahmen der Projekte "Store with Fulfilment Capabilities" der IKEA-Einrichtungshäuser Frankfurt-Niedereschbach (€ 2,2 Mio.) und Ludwigsburg (€ 0,5 Mio.), für die Erneuerung der Einbruchmeldeanlage in Frankfurt-Niedereschbach (€ 1,7 Mio.), für den Großumbau des IKEA-Einrichtungshauses Chemnitz (€ 0,8 Mio.), für eine Sprachalarmierungsanlage in Hamburg-Schnelsen (€ 0,6 Mio.), für die Erneuerung der Brandmeldeanlage in Braunschweig (€ 0,5 Mio.) und für eine neue Aufzuganlage in dem IKEA-Einrichtungshaus Walldorf (€ 0,5 Mio.). Des Weiteren befinden sich diverse Investitionsprojekte kleiner als € 0,5 Mio. an einigen IKEA-Standorten in Bau. Gegenläufig haben sich die Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von € 67,7 Mio. (Vorjahr € 71,6 Mio.) verringert und es waren Anlagenabgänge zum Restbuchwert von € 8,1 Mio., resultierend im Wesentlichen aus dem Abbruch der Gebäude in Nürnberg, dem Verkauf eines Grundstücks in Siegen und dem Abbruch der Rodamco Halle in München-Eching, zu verzeichnen. Die Forderungen gegen Gesellschafter sind um € 63,8 Mio. auf € 36,2 Mio. gesunken. Dies resultiert in erster Linie aus dem Rückgang der Forderungen aus Finanz- und Geldverkehr im Zuge des vereinbarten Cashpools, da die Gesellschaft im Geschäftsjahr die Finanzmittel für planmäßige Tilgungen von Darlehen genutzt hat. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 6,4 % (Vorjahr 6,1 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um € 47,6 Mio. auf € 1.322,2 Mio., im Wesentlichen aufgrund planmäßiger Tilgungen von Darlehen. Die Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um € 35,8 Mio. auf € 266,4 Mio. resultiert im Wesentlichen aus dem gesunkenen Gewinn aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Es besteht eine Vereinbarung über das Cash Concentrating (Cashpool) mit der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, als Cashpool-Führerin. Die Finanzlage ist wie im Vorjahr stabil. Sie war im Geschäftsjahr 2023/24 über das Cashpooling im Konzern bzw. Darlehen von verbundenen Unternehmen sichergestellt. Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2023/24 deutlich verschlechtert. Dies ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Umsatzerlöse zurückzuführen. Die Entwicklung der Ertragslage entsprach somit nicht den Erwartungen der Geschäftsführung, was auf die rückläufige Umsatzentwicklung der Pächterin IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, zurückzuführen ist. Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage entsprach wiederum den Erwartungen der Geschäftsführung. Das Budget für Investitionsprojekte und Instandhaltungsmaßnahmen der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/24 betrug T€ 134.508. Die tatsächlich durchgeführten Investitionen ins Anlagevermögen und Instandhaltungsmaßnahmen lagen bei T€ 87.990 (Vorjahr T€ 36.139) somit wurde das Budget um T€ 46.518 unterschritten. Grund hierfür war die zeitliche Verzögerung von diversen Investitionsvorhaben. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024/25 sind umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Substanzerhaltung für das gesamte Asset Portfolio von IKEA Deutschland geplant. Für die nächsten Geschäftsjahre sind diverse logistische Umbauten und Erweiterungen in mehreren bestehenden Einrichtungshäusern geplant, um auf die veränderten Kundenbedürfnisse zu reagieren. Die Projektvorbereitungen für ein neues, regionales Kundendistributionszentrum für die Region Rhein-Main in Rüsselsheim laufen ebenfalls weiter. Einige in Vorbereitung befindliche Expansionsprojekte werden weiterhin einer strategischen Überprüfung unterzogen, was zu Verzögerungen bei der Projektumsetzung führen wird. Zu nennen sind hier der geplante Neubau eines Einrichtungshauses in Nürnberg, die geplante Standortverlagerung in Essen sowie der geplante Neubau am Standort in Eching (München). Neben den klassischen Einrichtungshäusern glaubt IKEA Deutschland fest an das Potenzial von kleineren Formaten in zentralen Lagen. Mit einem Mix an innovativen IKEA-Formaten in verschiedenen Lagen sollen die Kundenbedürfnisse bestmöglich bedient werden. Durch eine gesteigerte Präsenz in Städten und die Vielfalt an digitalen und physischen Formaten wird ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle geschaffen, bei denen die Einrichtungshäuser und die Online-Präsenz der Rückhalt für das IKEA-Netzwerk sind. Im Zuge der überarbeiteten Expansionsstrategie wurde entschieden, sich von einigen nicht mehr betriebsnotwendigen Grundstücken und Immobilien an bestehenden IKEA-Standorten zu trennen. Hierzu laufen die notwendigen Vorbereitungen und Verhandlungen mit potenziellen Käufern. Die Finanzlage der Gesellschaft wird auch im Prognosezeitraum über das Cashpooling im Konzern bzw. Darlehen von verbundenen Unternehmen geprägt und gesichert sein. Die Pachterlöse sind zu einem wesentlichen Teil an die von der Pächterin erzielten Umsätze gekoppelt. Daher führt die geplante positive Umsatzentwicklung der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, dazu, dass im Geschäftsjahr 2024/25 mit einem leichten Anstieg der Verpachtungserlöse gerechnet werden kann. Das Budget für Investitionsprojekte und Instandhaltungsmaßnahmen für das Geschäftsjahr 2024/25 beläuft sich auf T€ 132.425. Risikomanagementsystem Um der Gefahr eines Verstoßes gegen die Einhaltung von Gesetzen, Standards und ethischen Regeln zu begegnen, hat die Gesellschaft gemeinsam mit der Ingka Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, und ihren Tochtergesellschaften (Ingka-Gruppe) allgemeine Compliance-Regeln aufgestellt und an alle Mitarbeiter vermittelt. Darüber hinaus gibt es einen Code of Conduct, der die Werte und Kultur der Ingka-Gruppe vermittelt. Die Unternehmensführung und die rechtliche Struktur der Ingka-Gruppe sollen sicherstellen, dass jedes Unternehmen effektiv gesteuert und verwaltet werden kann. Sie sollen gewährleisten, dass jede Konzerngesellschaft im Hinblick auf die Entscheidungsfindung effizient, schlank und einfach gestaltet und so organisiert ist, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Das Risikomanagementsystem der Ingka-Gruppe, in das die Gesellschaft einbezogen wird, beruht auf einem umfassenden Planungs- und Berichtswesen. Geschäftsrisiken und Chancen werden laufend erfasst und beurteilt. Die Gesellschaft wendet einen risikobasierten Ansatz an, bei dem sie sich zuerst auf die größten Risiken konzentriert und hieraus Reaktionen ableitet. Fragen des Risikomanagements und der Compliance sollen in die Arbeitsweisen integriert werden. Monatliche Soll-/Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen sind zentrale Instrumente dieses Risikomanagementsystems. Eine stetige Kostenkontrolle und -hochrechnung mit der Zielsetzung der Kostenvermeidung und Kostensenkung sind eine Selbstverständlichkeit. Die jährlich durchgeführte Unternehmensplanung für die nächsten Geschäftsjahre und die Finanzplanung auf Monatsbasis ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen von Ergebnis- und Liquiditätsrisiken. Risiko- und Chancenbericht Die Entwicklung der Gesellschaft ist von der Umsatzentwicklung der Pächterin der Grundstücke abhängig. Die langjährige Erfahrung der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG in der Warenauswahl und Präsentation sowie die Verteilung des Geschäfts auf eine große Zahl von Standorten begrenzen das Risiko. Die Gesellschaft realisiert ihren Umsatz mit verbundenen Unternehmen, deren Entwicklung ebenfalls mittel- oder unmittelbar vom Endkundengeschäft tangiert ist. Jedoch verfügt IKEA sowohl über eine sehr breite Kundenbasis als auch über ein breites Verkaufsnetz. Ein wesentliches Kunden- oder Kreditausfallrisiko besteht daher aus heutiger Sicht nicht. Auch wenn die Verbraucherstimmung im Oktober 2024 ihre Erholung fortsetzt, äußern sich die deutschen Verbraucher zur gesamtwirtschaftlichen Lage der kommenden Monate pessimistisch. Die Unsicherheit durch Krisen, Kriege und gestiegene Preise ist weiterhin sehr ausgeprägt und verhindert, dass für den Konsum positive Faktoren, wie reale Einkommenszuwächse und positive Verbraucherstimmung, ihre volle Wirkung entfalten können.[9] Mit der unternehmerischen Aktivität der Gesellschaft von Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie Renovierungen sind Preissteigerungs- und Verwertungsrisiken verbunden. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch ein entsprechendes Vertragsmanagement und schätzt diese als gering ein. Durch den mit der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG bestehenden Ergebnisabführungsvertrag, der auch den Ausgleich eines etwaigen Jahresfehlbetrages vorsieht, besteht kein finanzielles Risiko. Das Geschäftsjahr 2024/25 wird insbesondere geprägt sein von Herausforderungen aufgrund von Kostensteigerungen. Aufgrund des Geschäftsmodells und Vergütungssystems der Gesellschaft wirkt sich dies jedoch nur leicht auf das Ergebnis der Gesellschaft aus. Geschäftschancen ergeben sich aus der Expansion der Ingka-Gruppe. Bestehende oder künftige bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
München, den 30. November 2024 Die Geschäftsführung Walter Kadnar Filip Hajny [1] ifo Konjunkturprognose Herbst 2024: Deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest | Fakten | ifo Institut [2] Entwicklung der Löhne in Deutschland bis 2024 | Statista [3] ifo Geschäftsklimaindex gesunken (August 2024) | Fakten | ifo Institut [4] Arbeitslosenquote & Arbeitslosenzahlen 2024 | Bundesagentur für Arbeit (arbeitsagentur.de) [5] Verbraucherpreisindex und Inflationsrate - Statistisches Bundesamt (destatis.de) [6] Deutlicher Rückschlag für das Konsumklima (gfk.com) [7] Pressemitteilungen | Verband der Deutschen Möbelindustrie (moebelindustrie.de) [8] DE Market Insights Dashboard - Power BI [9] GfK press release 29. Oktober 2024 "Konsumklima klettert auf den höchsten Stand seit April 2022 Bilanz zum 31. August 2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/24
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24Die Gesellschaft ist unter der Firma IKEA Verwaltungs-GmbH mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 48413 eingetragen. I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Um die Klarheit der Darstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einzelne Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. II. Allgemeine Hinweise Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Im Rahmen des Betriebsübergangs sind zum 1. September 2023 77 Mitarbeiter der IKEA Verwaltungs-GmbH, München, inklusive aller personalbezogenen Vermögensgegenstände und Schulden auf die IKEA Holding Deutschland GmbH & Co. KG, München, übergegangen. Aufgrund dessen kam es zu Verringerungen der folgenden Bilanzpositionen:
Der Betriebsübergang wirkte sich zudem auf die Ertragslage der Gesellschaft durch den Rückgang des Personalaufwands aus. Die Vergleichbarkeit der Angaben mit den Vorjahresangaben ist insoweit leicht eingeschränkt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt unter Anwendung der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 3 oder 15 Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit es sich um dauernde Wertminderungen handelt. Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände werden zeitanteilig vorgenommen. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Änderungen der voraussichtlichen Nutzungsdauer werden, sofern erforderlich, durch Abschreibungsanpassungen berücksichtigt. Die Anlagegüter werden grundsätzlich linear unter Zugrundelegung der folgenden Nutzungsdauern abgeschrieben:
Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholungen werden vorgenommen, soweit es sich um dauernde Wertminderungen und Wertaufholungen handelt. Gebäude, deren Bauantrag vor dem 31. Dezember 1993 gestellt wurde, werden nach § 7 Abs. 5 EStG über einen Zeitraum von 25 Jahren staffeldegressiv abgeschrieben. Bis einschließlich Geschäftsjahr 2010 wurden alle übrigen Gebäude nach § 7 Abs. 4 Nr. 1 und § 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG abgeschrieben. Seit Beginn des Geschäftsjahres 2011 werden alle neuen Gebäude sowie Einbauten linear über 25 Jahre Nutzungsdauer abgeschrieben. Abschreibungen für Betriebsvorrichtungen werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 410 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und Abgang gezeigt. Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bei dauerhafter Wertminderung bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der so genannten Projected Unit Credit-Methode (projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der Marktzinssatz (10-Jahresdurchschnittszinssatz) bei einer restlichen Laufzeit von 2 Jahren von 1,13 % (Vorjahr 1,0 %) gemäß der Vorgabe der Deutschen Bundesbank verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,2 % (Vorjahr 2,2 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer durchschnittlichen Rate von 2,3 % (Vorjahr 2,3 %) berücksichtigt. Ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienende und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben, die Aufwand nach dem Stichtag sind, beziehungsweise Einnahmen, die Ertrag nach dem Stichtag sind, werden als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert und zum Nominalwert bewertet. Latente Steuern Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche oder latenter Steuerschulden gemäß DRS 18 Tz. 32 nicht zulässig. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Die IKEA Verwaltungs-GmbH ist zum Bilanzstichtag an folgenden Gesellschaften unmittelbar beteiligt:
A IKEA Verwaltungs-GmbH, München B Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der IKEA Verwaltungs-GmbH, München C Kommanditkapital und Jahresergebnis zum 31. Dezember 2023 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 1.025 (Vorjahr T€ 1.580) aus Gewinnabführung und in Höhe von T€ 128 (Vorjahr T€ 475) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren in Höhe von T€ 36.170 (Vorjahr T€ 40.339) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 59.681) aus Finanz- und Geldverkehr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Ergebnisverwendung. Eine in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Forderung aus einem Grundstücksverkauf in Memmingen in Höhe von T€ 4.479 (Vorjahr T€ 5.479) und Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 1.637 (Vorjahr T€ 1.796) haben jeweils eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Darüber hinaus bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Vermögensgegenstände im Gesamtbetrag von T€ 264, die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, mit dem Erfüllungswert der Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 264 verrechnet. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i. S. d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB der verrechneten Vermögensgegenstände betragen T€ 264. Im Geschäftsjahr wurden diesbezüglich Aufwendungen und Erträge in Höhe von T€ 7 verrechnet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vor allem in Höhe von T€ 4.889 (Vorjahr T€ 5.174) vorausgezahlte Erbbaurechtszinsen. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen mit einer Bewertung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (§ 253 Abs. 6 HGB) sind im Vergleich zur Bewertung mit dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (§ 253 Abs. 2 HGB) um T€ 8 höher (Vorjahr T€ 3 niedriger). Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 5.080 (Vorjahr T€ 4.762) enthalten. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 1.320.220 (Vorjahr T€ 1.369.236) aus Finanz- und Geldverkehr und in Höhe von T€ 1.950 (Vorjahr T€ 558) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von T€ 260.886 (Vorjahr T€ 302.036) aus Gewinnabführung, in Höhe von T€ 5.254 (Vorjahr T€ 0) aus Finanz- und Geldverkehr und in Höhe von T€ 271 (Vorjahr T€ 148) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Inland realisiert. Diese teilen sich wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 989 (Vorjahr T€ 2.885) enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung aus Sicherheitseinbehalten von Lieferantenverbindlichkeiten T€ 229 (Vorjahr T€ 506), Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von T€ 167 (Vorjahr T€ 494) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 116 (Vorjahr T€ 1.053). Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. Im Vorjahr waren periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 392 für Bonusauszahlungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 516 (Vorjahr T€ 927) enthalten. Diese betreffen Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen T€ 483 (Vorjahr T€ 644) sowie aus nicht aktivierungsfähigen Kostenbestandteilen und aufgegebenen Investitionsvorhaben T€ 33 (Vorjahr T€ 283). VI. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat Erbpacht- und Mietverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten für Gebäude und Grundstücke geschlossen. Vorteile des Abschlusses von Erbpacht- und Mietverträgen gegenüber dem Kauf von Immobilien und Grundstücken sind u. a. die Liquiditätsschonung, die Bilanzneutralität, eine transparente Kalkulationsgrundlage sowie die erhöhte Flexibilität hinsichtlich der Wahl des Standortes. Nachteile aus Erbpacht oder Miete bestehen in höheren Kosten sowie der Laufzeitbindung. Die Gesamtsumme der zukünftigen Liquiditätsabflüsse aus Erbpacht- und Mietverträgen beträgt T€ 63.721. Die folgende Aufstellung zeigt die Verteilung auf die einzelnen Jahre der zukünftigen Mindestbelastungen aus diesen Verträgen:
Aufgrund von in Auftrag gegebenen Investitionsvorhaben bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von € 47,1 Mio. Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug T€ 102. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Aufgrund des Betriebsübergangs zum 1. September 2023 auf die IKEA Holding Deutschland GmbH & Co. KG, München, betrug die Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres im Durchschnitt 0 (Vorjahr 70). Ergebnisabführungsvertrag Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, wird zum Bilanzstichtag 31. August 2024 der Gewinn für das Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von € 260,9 Mio. abgeführt. Mitglieder der Geschäftsführung • Walter Kadnar, CEO und CSO • Filip Hajny, CFO Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. Auf die Angabe der Bezüge für frühere Organmitglieder wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernabschluss Der Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, wird zum 31. August 2024 von der Ingka Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, erstellt und veröffentlicht. Der Abschluss kann im Handelsregister in Amsterdam/Niederlande eingesehen werden. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Ingka Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, sollen gemäß § 291 HGB die IKEA Verwaltungs-GmbH, München, von der Verpflichtung zur Erstellung eines Teilkonzernabschlusses und eines Teilkonzernlageberichtes befreien. Wesentliche Unterschiede zwischen einem nach niederländischen Rechnungslegungsgrundsätzen (Dutch GAAP) aufgestellten Konzernabschluss und einem Konzernabschluss nach HGB bestehen in folgenden Punkten: • Ansatz und Bewertung des Anlagevermögens, • Bewertung der Rückstellungen, • Latente Steuern: Aktivierungswahlrecht eines Aktivüberhanges nach deutschem Handelsrecht, • Gewinn- und Verlustrechnung: Gliederung erfolgt nach Dutch GAAP nicht nach dem Gesamtkosten-, sondern nach dem Umsatzkostenverfahren.
München, den 30. November 2024 Die Geschäftsführung Walter Kadnar Filip Hajny Anlage A - Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023/24
BestätigungsvermerkAn die IKEA Verwaltungs-GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IKEA Verwaltungs-GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IKEA Verwaltungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 3. Dezember 2024 KPMG
AG
Zoller, Wirtschaftsprüfer Dolibasic, Wirtschaftsprüferin ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung vom 30. November 2024 hat die Bilanz festgestellt; der Beschluss folgt dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung. |
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