Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 225315
Eingetragen
14.12.1989
Branche
Wärme- und KältehandelBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit und der Vertrieb von Produkten für den industriellen Umweltschutz sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Installation, dem Betrieb, der Wartung und Instandhaltung solcher Geräte sowie die Durchführung sonstiger Geschäfte, die dem vorgenannten Zweck dienen oder fördern, soweit hierfür keine besondere Erlaubnis erforderlich ist.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Christina Plessow
seit 3.6.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Nederman Holding AktiebolagSWE
96.30%
Nederman Holding AktiebolagSWE
3.70%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nederman Holding Aktiebolag
Sweden
26.000 €
96.30%
Nederman Holding Aktiebolag
Sweden
1.000 €
3.70%

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEDERMAN GmbH

Köngen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NEDERMAN GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NEDERMAN GmbH, Köngen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEDERMAN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg i. Br., 20. Januar 2020

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nietzer, Wirtschaftsprüfer

Mittelberger, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31.12.2018

Aktiva

31.12.2017
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen        
I. Sachanlagen        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lienzen an solchen Rechten und Werten 0,00     0
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 38.979,56     29
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.984,95     0
    43.964,51   29
II. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.500,00     18
    17.500,00   18
      61.464,51 47
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
I. Unfertige Erzeugnisse 1.593.977,75     1.073
2. Fertige Erzeugnisse 809.323,07     918
    2.403.300,82   1.991
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.978.924,98     2.260
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.636.869,52     1.638
3. Sonstige Vermögensgegenstände 137.012,57     141
    3.752.807,07   4.039
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   25.435,74   91
      6.181.543,63 6.121
C. Rechnungsabgrenzungsposten     6.908,80 13
      6.249.916,94 6.181

Passiva

       
        31.12.2017
    EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   27.000,00   27
II. Kapitalrücklage   11.329.397,64   11.329
III. Verlustvortrag   -7.731.860,92   -6.800
IV. Jahresfehlbetrag   -765.423,68   -932
      2.859.113,04 3.624
B. Rückstellungen        
Sonstige Rückstellungen   575.395,86   531
      575.395,86 531
C. Verbindlichkeiten        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   1.305.181,79   243
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   161.426,80   333
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   835.365,55   985
4. Sonstige Verbindlichkeiten   513.433,90   465
davon aus Steuern: EUR 409.812,19 (Vj TEUR 399)        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 13.195,95 (Vj TEUR 15)        
      2.815.408,04 2.026
      6.249.916,94 6.181

Gewinn- und Verlustrechnung für 2018

2017
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse   15.456.831,79   14.613
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   412.056,49   486
3. Sonstige betriebliche Erträge   39.369,43   24
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 2.153,25 (Vj TEUR 0)        
      15.908.257,71 15.123
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.236.395,68     9.221
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.450.829,97     1.334
    10.687.225,65   10.554
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 2.649.668,30     2.290
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 469.231,02     466
    3.118.899,32   2.756
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 18.204,38     14
    18.204,38   14
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.853.260,84   2.512
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0 (Vj TEUR 3)        
      16.677.590,19 15.836
      -769.332,48 -713
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.006,45     5
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.590,40 (Vj 2 TEUR)        
    4.006,45   5
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.938,59     23
    6.938,59   23
      2.932,14 -18
10. Ergebnis nach Steuern     -772.264,62 -731
11. Sonstige Steuern     6.840,94 201
12. Jahresfehlbetrag     -765.423,68 -932

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der NEDERMAN GmbH für das Geschäftsjahr 2018 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Erleichterungen der § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma NEDERMAN GmbH mit Sitz in Köngen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 225315 eingetragen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wurden drei bis fünf Jahre zu Grunde gelegt.

Der Ansatz der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegenden Wert, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist, angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerreichweite, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch einen angemessenen Zuschlag für Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Die daraus resultierende Wertberichtigung der Vorräte beträgt im Jahr 2018 TEUR 552 (Vj. TEUR 548). Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen wurden Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Ausfallrisiken wird durch Einzelabwertungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalabwertung von 1 % berücksichtigt. Es bestehen keine Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB wird in Anspruch genommen und keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Der Überhang der aktiven latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus dem Ansatz der vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge zum Ende des Geschäftsjahres.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten realisierte Währungskursdifferenzen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Bei den Vorräten handelt es sich um fertige Erzeugnisse (TEUR 809; i. Vj. TEUR 918) und unfertige Erzeugnisse (TEUR 1.594; i. Vj. TEUR 1.073) im Rahmen des Projektgeschäfts.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 3.753; i. Vj. TEUR 4.039) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.637; i. Vj. TEUR 1.638) resultieren in Höhe von TEUR 1.519 (i. Vj. TEUR 1.497) aus dem Konzern Cash Pool. Die restlichen Forderungen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.979; i. Vj. TEUR 2.260) und aus sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 137; i. Vj. TEUR 141).

Das Stammkapital von TEUR 27 ist voll eingezahlt. Alleingesellschafterin ist die Nederman Holding AB, Helsingborg, Schweden.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen sonstige Personalkostenrückstellungen (TEUR 290; i. Vj. TEUR 264), Kundenboni und Kundengutschriften (TEUR 103; i. Vj. TEUR 83) sowie Gewährleistungen (TEUR 60; i. Vj. TEUR 68).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 835; i. Vj. TEUR 985) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die hierin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betrugen TEUR 59 (i. Vj. TEUR 75). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 513 (i. Vj. TEUR 465).

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Mietleasingverträgen in Höhe von TEUR 261 (i. Vj. TEUR 290).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im D-A-CH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) erzielt, sie lagen im Berichtsjahr bei TEUR 15.457 (i. Vj. TEUR 14.613).

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt sich im Wesentlichen um periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 11) und den Einzahlungen auf abgewertete Forderungen in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Kfz- und Reisekosten (TEUR 424; i. Vj. TEUR 453), Büro- und Verwaltungskosten (TEUR 226; i. Vj. TEUR 237), Werbe- und Vertriebskosten (TEUR 318; i. Vj. TEUR 529) sowie Fremdleistungen (TEUR 1.579; i. Vj. TEUR 950). Die Fremdleistungen sind weitgehend auf konzerninterne Verrechnungen zurückzuführen (TEUR 936; i. Vj. TEUR 657).

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

• Dr. Ralf Klöpfer, Dipl.-Kaufmann, Geschäftsführer Services und Sales Auf die Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:

2018 2017
Gewerbliche Arbeitnehmer 2 2
Angestellte 42 42
  44 44

Tochtergesellschaften

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der NEDERMAN GmbH, Wien, beteiligt. Das Stammkapital der Tochtergesellschaft von EUR 35.000,00 ist zu 50 % eingezahlt. Die Tochtergesellschaft weist zum 31. Dezember 2018 bei einem Jahresüberschuss von EUR 16.741,70 ein Eigenkapital von EUR 97.984,95 aus.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 8.497,284,60 (bestehend aus dem Verlustvortrag von EUR 7.731.860,92 und dem Jahresfehlbetrag von EUR 765.423,68) auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird unmittelbar in den Konzernabschluss der Nederman Holding AB, Helsingborg, Schweden, der Gesellschafterin der NEDERMAN GmbH und obersten Muttergesellschaft der Nederman-Gruppe, einbezogen (kleinster und größter Kreis). Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 werden beim Aktienregister Helsingborg, Schweden, hinterlegt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Köngen, den 13. Dezember 2019

NEDERMAN GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Ralf Klöpfer

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.786,47 0,00 0,00 24.786,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 200.000,00 0,00 200.000,00 0,00
  224.786,47 0,00 200.000,00 24.786,47
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.287,39 0,00 0,00 2.287,39
2. Andere Anlagen, Betriebs- Betriebs-und Geschäftsausstattung 269.229,77 27.745,86 0,00 296.975,63
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.984,95 0,00 4.984,95
  271.517,16 32.730,81 0,00 304.247,97
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
  17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
  513.803,63 32.730,81 200.000,00 346.534,44
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.786,47 0,00 0,00 24.786,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 200.000,00 0,00 200.000,00 0,00
  224.786,47 0,00 200.000,00 24.786,47
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.287,39 0,00 0,00 2.287,39
2. Andere Anlagen, Betriebs- Betriebs-und Geschäftsausstattung 239.791,69 18.204,38 0,00 257.996,07
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0, 00 0,00
  242.079,08 18.204,38 0,00 260.283,46
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  466.865,55 18.204,38 200.000,00 285.069,93
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
  0,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- Betriebs-und Geschäftsausstattung 38.979,56 29.438,08
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.984,95 0,00
  43.964,51 29.438,08
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.500,00 17.500,00
  17.500,00 17.500,00
  61.464,51 46.938,08

LAGEBERICHT gem. § 289 HGB für das Geschäftsjahr 2018

A. Wirtschaftsbericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Darstellung des Unternehmens

Die NEDERMAN GmbH ist die deutsche Vertriebs- u. Servicegesellschaft der Nederman Unternehmensgruppe mit Sitz in Schweden und eine 100 %-ige Tochter der Nederman Holding AB. Die Muttergesellschaft, Nederman Holding AB, ist an der schwedischen Börse OMX Small Cap List Stockholm (ISIN SE0002000083) notiert. Die Nederman Gruppe ist führender Hersteller von Produkten und Lösungen für die Umwelttechnologie, insbesondere für die industrielle Luftreinhaltung und Recycling. Nederman Produkte und Lösungen tragen zur Verringerung der Umweltbelastung bei, die durch industrielle Produktionsprozesse entstehen und sorgen somit für eine sichere und saubere Arbeitsumgebung bei gleichzeitiger Verbesserung der Produktivität. Nederman bietet die gesamte Lieferkette: von der Planung und Konstruktion über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme und anschließenden Serviceleistungen. Die Anlagen kommen in der metallverarbeitenden Industrie und der Zerspanungs-technik ebenso zum Einsatz wie in der Produktion von Verbundstoffen. Aber auch die Lebensmittelindustrie, Werkstätten oder Feuer- und Rettungswachen nutzen die Technologie von Nederman. Weitere Informationen zur Unternehmensgruppe sind veröffentlicht unter http://www.nederman.com, als auch Informationen über die deutsche Gesellschaft selbst unter http://www.nederman.de.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist im Unternehmensverbund als reine Vertriebs- u. Servicegesellschaft integriert und betreibt deshalb keine eigene Forschung und Entwicklung.

3. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält zwei unselbständige Zweigniederlassungen in Herzebrock und Straelen, sowie eine Vertriebsniederlassung in Österreich, die als eine eigene Gesellschaft, der NEDERMAN GmbH mit Sitz in Wien, geführt wird. Die österreichische Tochtergesellschaft ist dabei ausschließlich ein ausgelagertes "cost center".

II. Wirtschaftsbericht

1. Überblick über den Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft blickt auf ein stabiles Geschäftsjahr 2018 zurück, welches von einer robusten Entwicklung des Geschäftsverlaufes geprägt war. Das Unternehmen hat sich weniger negativ im Verhältnis zum Marktumfeld entwickelt. Der Jahresumsatz nach HGB ist leicht von MEUR 14,6 im Vorjahr um MEUR 0,9 auf MEUR 15,5 angestiegen. Der Anstieg der Umsätze aus dem operativen Geschäft ist insb. dem ausgeweiteten Projektgeschäft im Bereich Configured Solution geschuldet, welches im Jahr weiter gestiegen ist.

Das Ergebnis nach Steuern mit MEUR -0,8 liegt unter dem Ergebnis nach Steuern des Vorjahres (MEUR -0,7). Dies liegt vor allem an den gestiegenen Personalkosten.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft hängt im Wesentlichen von der Investitionsneigung bzw. Investitionsquote ihrer Industriekunden und Handelspartner ab. Die wesentlichen Industriesegmente sind manuelles und maschinelles Schweißen, thermische Schneideverfahren, Zerspanungstechnik, Holzver- und bearbeitende Industrie und die Verbundstoffindustrie. Handelspartner beliefern die Segmente Lebensmittel, Pharmazie und Werkstätten. Im Bereich Service und Ersatzteillieferung profitiert die Gesellschaft hierbei von den in den letzten Jahrzehnten ausgelieferten und installierten Anlagen. Maßgeblich für die Entwicklung der Gesellschaft sind auch die sich verändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen der genannten Industriezweige. Sowohl die erhöhten gesetzlichen Umweltstandards, als auch das gesteigerte gesellschaftliche Umweltbewusstsein fördern die Neigung und den Bedarf der Kunden, ihre Abgasreinigungsanlagen ordnungsgemäß warten zu lassen und auf dem aktuell höchst möglichen technischen Stand zu halten. Die Gesellschaft wird langfristig von diesen Trends weiter profitieren. Insgesamt stellen sich die längerfristigen Aussichten bezüglich den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Gesellschaft weiterhin positiv dar.

Die Gesellschaft bewegt sich in einem Marktbereich mit einer überschaubaren Anzahl von Wettbewerbern. Die Marktstellung und Wettbewerbssituation des Unternehmens ist im Berichtsjahr gegenüber den Vorjahren praktisch unverändert. Auch im Hinblick auf andere marktrelevante Rahmenbedingungen haben sich keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben.

3. Geschäftsverlauf

Insgesamt ist die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der dargestellten Gegebenheiten, mit dem Geschäftsverlauf für das Geschäftsjahr 2018 zufrieden.

4. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig verändert. Das Ergebnis nach Steuern 2018 zeigt sich mit MEUR -0,8 geringfügig aber mit 6% unter dem Niveau des Ergebnisses 2017 (MEUR -0,7). Der Jahresumsatz mit MEUR 15,5 liegt leicht mit 6% über dem in 2017 (MEUR 14,6). Der Grund für den Anstieg der Umsatzerlöse aus dem operativen Geschäft liegt im Wesentlichen an der verbesserten Marktlage. Die Bestandsveränderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse wirken sich positiv auf das Ergebnis der Gesellschaft aus. Dennoch gehen diese deutlich, um 15% von MEUR 0,5 in 2017 um MEUR 0,1 auf MEUR 0,4 in 2018 zurück.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen 2018 mit MEUR 0,04 deutlich um 65% über dem Vorjahresniveau von MEUR 0,024.

Der Materialaufwand lag mit MEUR 10,7 (67,2 % der Gesamtleistung) um MEUR 0,1 mit 1,25% leicht über dem Wert des Vorjahres (Vorjahr MEUR 10,6; 69,8 % der Gesamtleistung). Die Materialaufwandsquote ist damit zurückgegangen, was aus einer besseren Produktivität resultiert.

Der Personalaufwand fiel 2018 mit MEUR 3,1 um MEUR 0,3 und 13,16% deutlich höher aus als im Vorjahr (MEUR 2,8). Zum einen ging die Zahl der Beschäftigten um 1 im Vergleich zu 2017 nach oben, zum anderen sind die Aufwendungen für die Servicelöhne gestiegen.

Für die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurde infolge des negativen operativen Ergebnisses sowie der Verrechnung von steuerlichen Verlustvorträgen keine Rückstellung gebildet.

Die sonstigen Steuern sind deutlich von MEUR 0,2 im Vorjahr auf MEUR 0,007 im Jahr 2018 gesunken, da eine Nachzahlung von Umsatzsteuer für die Jahre 2013 und 2014 als Resultat einer steuerlichen Außenprüfung das Ergebnis als Sondereffekt in 2017 beeinflusste.

Zum Jahresende liegt der Auftragsbestand bei rund MEUR 3,9 (2017 MEUR 3,4) und stellt damit eine gute Ausgangslage für das kommende Jahr dar.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses für 2018 entspricht damit unseren Erwartungen. Die prognostizierten Umsatzerlöse von MEUR 15,5 wurden erreicht, ebenso das Ergebnis nach Steuern von MEUR -0,8. Es ergaben sich keine Abweichungen zu der Prognose, die Soll-Werte wurden erreicht.

b) Finanzlage

Die Gesellschafterversammlung hat am 15. November 2019 beschlossen, den Bilanzverlust von MEUR 7,7 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Finanzsituation des Unternehmens wird bestimmt durch einen Cash-Pooling-Vertrag, der mit der Muttergesellschaft, der schwedischen Nederman AB, besteht. Gemäß dieser Vereinbarung werden die liquiden Mittel von der Muttergesellschaft direkt verwaltet und der Finanzierungsbedarf wird von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt.

c) Investitionen

Das Unternehmen tätigt als reine Vertriebs- u. Servicegesellschaft selbst keine nennenswerten Investitionen. Das gesamte Anlagevermögen der Gesellschaft beläuft sich auf weniger als MEUR 0,1, weshalb die getätigten Investitionen für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft nicht relevant sind.

d) Liquidität

Hinsichtlich der Liquidität der Gesellschaft wird auf die zuvor gemachten Ausführungen zur Finanzlage der Gesellschaft verwiesen. Die Liquidität der Gesellschaft ist stets durch die bestehende Cash Pooling Vereinbarung mit der Muttergesellschaft gesichert. Bestehende Kreditlinien im Rahmen des Cash-Pooling Vertrags mit der Muttergesellschaft, der schwedischen Nederman AB, hat die Gesellschaft im Jahr 2018 nicht in Anspruch genommen. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Kreditlinien. Der Forderungsbestand der Gesellschaft aus dem Cash-Pooling Vertrag beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 1.519 (Vj TEUR 1.497). Der Anstieg an erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um MEUR 1,1 wirkt sich positiv auf die liquiden Mittel zum Stichtag aus.

e) Vermögenslage

Die Gesellschaft weist neben dem geringfügigen Anlagevermögen insgesamt ein Umlaufvermögen von rd. MEUR 6,2 aus. Dieses entfällt in Höhe von rd. MEUR 2,4 auf das Vorratsvermögen und stieg leicht um MEUR 0,06 und damit 1% im Vergleich zum Vorjahreswert.

Forderungen gegen Kunden bestanden in Höhe von MEUR 2,0 und lagen um MEUR 0,3 mit 12% leicht ünter dem Vorjahresbestand. Der Anteil der uneinbringlichen Forderungen (d.h. Forderungen mit einer Überfälligkeit von mehr als 360 Tagen) ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen auf 4,5%. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in gleicher Höhe von MEUR 1,6 (Vj MEUR 1,6). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen -wie im Vorjahr- um das Guthaben der Firma im Nederman Cashpool. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen MEUR 0,1. Die Liquidität neben dem Cash-Pooling betrug MEUR 0,03 und zeigt damit die Effizienz des Systems.

Die gesamte Bilanzsumme beläuft sich auf rd. MEUR 6,2 (2017: MEUR 6,2).

Auf der Mittelherkunftsseite verfügt die Gesellschaft über ein Eigenkapital von MEUR 2,9 (2017: MEUR 3,6). Der deutliche Rückgang im Vergleich zum Vorjahr erklärt sich aus dem Ergebnis des laufenden Jahres. Die Eigenkapitalquote verringert sich auf 46% (2017: 59%).

Die Struktur des Fremdkapitals spiegelt ebenfalls die Ausrichtung auf das Projektgeschäft wider und weist im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügige Änderungen aus. Neben sonstigen Rückstellungen in Höhe von rd. MEUR 0,6 (im Vorjahr MEUR 0,5) bestehen Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen von MEUR 1,3. Diese sind gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe von 0,2 MEUR deutlich um MEUR 1,1 angestiegen. Die erhaltenen Anzahlungen und die Lieferantenverbindlichkeiten von insgesamt ca. MEUR 1,5 und die Verbindlichkeiten gegenüber der Unternehmensgruppe in Höhe von rd. MEUR 0,8, dokumentieren ebenfalls den gewachsenen Anteil von Großaufträgen.

Sonstige Verbindlichkeiten betragen ca. 8% der Bilanzsumme (rd. MEUR 0,5).

f) Zusammenfassung

Die Geschäftsführung betrachtet die im Einzelnen vorgenannten und dargestellten Kennziffern der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung insgesamt als zufriedenstellend. Aus diesem Grunde wird der gesamte Geschäftsverlauf des Jahres 2018 als zufriedenstellend beurteilt.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Risiken und Chancen des Unternehmens

1. Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, hinzuweisen.

Die Gesellschaft hat ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung implementiert, um wesentliche Risiken früh zu erkennen und zu beheben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen wirtschaftliche Risiken jeglicher Art.

Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungsinstrumente werden fortlaufend weiterentwickelt und den sich verändernden Markt- und Gesetzesentwicklungen entsprechend angepasst.

Dem nach wie vor intensiven Wettbewerb innerhalb der Branche wird weiterhin durch die jahrzehntelange Markterfahrung, die eigene Innovationskraft, die vertrauenswürdige Reputation der Unternehmensgruppe, die ausgeprägte Kundenorientierung und ein besonders hohes Qualitätsniveau begegnet. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und beständigen Kundenstamm. Etwaige Forderungsausfälle sind in der Vergangenheit die Ausnahme geblieben (siehe Bemerkungen zu Forderung aus L & L unter 4.e) Vermögenslage). Zudem besteht eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren-Management und hält Kreditausfallversicherungen bereit.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen befriedigt. Die Gesellschaft nimmt, soweit von den Lieferanten eingeräumt, die Gelegenheit zur Skontierung von Rechnungsbeträgen wahr. Allgemeine Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung bestehen auf der Absatzseite in einer möglichen überproportionalen Zunahme der Wettbewerbsintensität. Das Marktwachstum wird allgemein als positiv eingeschätzt. Anzeichen für eine besonders starke Entwicklung der Wettbewerbsintensität sind aktuell nicht erkennbar. Risiken an den Beschaffungsmärkten bestehen nicht, da die Produkte nahezu ausschließlich von verbundenen Unternehmen bezogen werden.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft lediglich im allgemein üblichen Rahmen bestehen.

2. Chancen

Die Gesellschaft ist zuständig für den Vertrieb von Produkten, konfigurierten Lösungen (configured solutions) und Service der schwedischen Nederman-Unternehmensgruppe für den Wirtschaftsraum Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Gesellschaft ist folglich geografisch in ihrer Marktausbreitung eingeschränkt. Sie kann jedoch das Absatzvolumen erhöhen, indem sich die Marktnachfrage in diesem festgelegten Wirtschaftsgebiet insgesamt positiv entwickelt und die Produkte, konfigurierten Lösungen und Serviceleistungen der Gesellschaft gegenüber denen der Konkurrenz bevorzugt werden.

Insgesamt stellt die Geschäftsführung fest, dass das Unternehmen sowohl operativ wie auch wirtschaftlich für die Zukunft gut aufgestellt ist.

3. Ausblick

Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die leichte Steigerung der Umsätze u.a. aufgrund des späteren Ausweises von Projektumsätzen auch im handelsrechtlichen Ergebnis für 2019 widerspiegelt. Im Jahr 2019 wird daher, damit gerechnet, dass sich der Umsatz leicht um 6 % von MEUR 15,5 auf MEUR 16,4 erhöhen wird. Dies wird sich positiv auf das Ergebnis nach Steuern auswirken. Hier rechnen wir mit einem leicht positiven Ergebnis. Neben dem höheren Umsatz sind hier Kosteneinsparungen und eine leichte Verbesserung in der Marge die Ursache, trotz der leicht steigenden Personalkosten.

Für das Jahr 2020 wird ein leichter konjunkturbedingter Rückgang der Umsatzerlöse angenommen.

Gesamtaussage

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens insgesamt positiv. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die durch das Unternehmen bereits begonnene konsequente Markt- und Kundenorientierung wird von der Geschäftsführung weiterverfolgt

 

Köngen, den 13. Dezember 2019

NEDERMAN GmbH

Dr. Ralf Klöpfer, Geschäftsführer

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