adico Verwaltungs- und Vermittlungsgesellschaft für Vermögenswerte und Dienstleistungen mit beschränkter Haftung
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Collet seit 16.4.2020 | Geschäftsführer |
Roland Weesbach seit 2.1.2012 | Prokura |
Doris Eilering seit 2.1.2012 | Prokura |
Christine Collet seit 29.11.2006 | Prokura |
Michael Bohm seit 29.12.2004 | Prokura |
Collet Udo seit 19.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EBK Kunststoffe GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023EBK Kunststoffe GmbHInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Ziele und Strategien 3. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Nachtragsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken b) Ertragsorientierte Risiken c) Finanzwirtschaftliche Risiken 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Nach wie vor stellen wir in Verbindung mit unserer Tochtergesellschaft Schneider Folien GmbH an drei Standorten in Deutschland PE Folien her. Hierfür stehen uns die verschiedensten Extrusionsmaschinen zur Verfügung, sodass wir allen Kundenansprüchen in den gängigen Abmessungen und Dicken entsprechen können. In unserem Werk Köln Fuggerstraße werden außerdem Folien in Endprodukte wie Beutel, Säcke, Planen, Abschnitte, Kleinrollen und so weiter konfektioniert. In unserem Werk Ylopan Bad Wildungen, das sich im Wesentlichen mit der Verarbeitung von Rezyklaten beschäftigt, produzieren wir zusätzlich hülsenlose Folienrollen wie z.B. Müllsäcke. Aufgrund der schwachen Konjunktur und vor allem auch durch Maßnahmen zur Vermeidung von Plastikartikeln hat sich die Nachfrage nach unseren Produkten verringert. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend weiter fortsetzt wird oder ob die öffentliche Meinung und insbesondere die verantwortlichen Politiker zu einer objektiven Beurteilung unserer Materialien zurückfinden. Es ist unbestritten, dass sich bei der Entsorgung von Kunststoffprodukten Probleme ergeben. Niemand kann an der Vermüllung ganzer Kontinente oder Ozeane gelegen sein. Ursache hierfür ist aber weniger unser Produkt als der unverantwortliche Umgang hiermit. Durch einen weiter gesteigerten Einsatz von Rezyklaten entsprechen wir den Wünschen und Vorstellungen von Politik und Marktteilnehmern. Die Verfügbarkeit dieser Rohstoffe hat sich erfreulicherweise im laufe des Jahres verbessert. Auch im Berichtsjahr schwankten die Rohstoffpreise erheblich. Dies führte zu ständigen anspruchsvollen Preisverhandlungen mit Lieferanten und Kunden. 2. Ziele und Strategien Nach Jahren des stätigen Wachstums unserer Branche hat sich im Berichtsjahr die Nachfrage nach Plastikprodukten reduziert. Wir rechnen auch für die vor uns liegende Zeit mit einer Beibehaltung dieses Trends. Es ist selbstverständlich, dass sich die Bedingungen für alle Marktteilnehmer hierdurch verschlechtern. Ob und in welchem Umfang wir hiervon betroffen werden, bleibt abzuwarten. Durch noch größere Flexibilität bei Preisen, Produkten und Lieferzeiten sind wir bemüht alle Bedarfsanfragen für uns zu entscheiden. Hierbei sind uns die guten partnerschaftlichen Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten sehr hilfreich. Um insbesondere wettbewerbsfähige Preise abgeben zu können, bedarf es einer konsequenten Kostenpolitik in allen relevanten Bereichen. 3. Forschung und Entwicklung Zur Vereinheitlichung unserer Produkte haben wir für jede Anwendung konkrete feste Rohstoffrezepte festgelegt. Dies führte zu einer Vereinfachung von Kalkulationen und einer deutlichen Reduzierung von Reklamationen. Auch in diesem Jahr wurden erneute erhebliche Mittel aufgewandt die vorhandenen Anlagen zu modifizieren und zu modernisieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaflichte Branchen- bzw. Rahmenbedingungen Nach abflauen der Corona Pandemie blieb der erhoffte Konjunkturaufschwung aus. Negative Auswirkungen hatte auch der noch immer anhaltende Ukraine Krieg und die weiter steigenden Zinsen. Eine Entlastung entstand durch die für die Branche sehr wichtigen fallenden Energiepreise insbesondere im Strombereich. Verbunden mit der hohen Inflation, stiegen in allen Bereichen die Preise für Zukaufprodukte und bei den Personalkosten. Wie bereits erwähnt, ging die Nachfrage nach Plastikprodukten teilweise deutlich zurück, was insgesamt zu geringeren Umsätzen und hiermit verbunden deutlich reduzierten Erträgen führte. 2. Geschäftsverlauf Die von uns hergestellten Plastikprodukte finden grundsätzlich keine Gegenliebe in der Öffentlichkeit und in der Politik, sodass wir nicht von einer kurzfristigen Änderung der augenblicklichen Situation ausgehen. Die bereits vorstehend aufgeführten Gründe haben auch in unserem Unternehmen zu Umsatzreduzierungen geführt. Hierdurch hat sich auch das Rohergebnis auf EUR 9.8 Mio. verringert. Kompensiert wurde dieser Rückgang durch Kosteneinsparungen im Personalbereich um EUR 440 und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.130 sodass sich ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis von EUR 830 ergibt. Aufgrund der sehr erfreulichen Entwicklung bei unserer Tochtergesellschaft Schneider Folien, erhielten wir Finanzerträge von EUR 620. Unter Verrechnung des Finanzaufwands von EUR 250 verbleit ein Ergebnis nach Steuern von EUR 770.000. 3. Lage Das Eigenkapital hat sich durch Zuführung des Jahresergebnisses auf EUR 14.2 Mio. verbessert und beträgt nun mehr 64 % der Bilanzsumme. Diese Kapitalausstattung ist als sehr komfortabel einzuordnen. Besonders hervorzuheben ist noch der Abbau der Verbindlichkeiten um EUR 1.8 Mio. die im Wesentlichen die Bankschulden betreffen. a) Ertragslage Der reduzierte Rohertrag wurde durch Einsparungen bei den Kosten mehr als ausgeglichen. Durch das gute Finanzergebnis ergab sich somit insgesamt eine deutliche Verbesserung des Gewinns. Unter Berücksichtigung des stark gesteigerten Steueraufwands verbleit ein Jahresergebnis, das sehr deutlich über dem des Vorjahres liegt. b) Finanzlage Auf der Aktivseite ergaben sich im wesentlichen Änderungen in der Bewertung des Anlagevermögens, das sich um TEUR 680 reduzierte. Die Vorräte konnten um EUR 2.15 Mio. abgebaut werden. Insgesamt ergab sich hierdurch ein kräftiger Liquiditätszufluss, der sich in der Position Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.1 widerspiegelt. Die Passivseite hat sich in den Positionen Eigenkapital, das sich um TEUR 770 auf EUR 14.2 Mio. verbesserte und durch Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um EUR 1.8 Mio. verändert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Alle im Bericht ausgewiesenen Kennziffern bestätigen die weitere Verbesserung der Bilanzstruktur. 5. Gesamtaussage Trotz der geschilderten schwierigen Gesamtsituation konnte das Berichtsjahr mit gutem Ergebnis abgeschlossen werden. Auf die vor uns liegenden schwierigen Zeiten sind wir gut vorbereitet, sodass wir zuversichtlich die vor uns liegenden Herausforderungen annehmen. III. Nachtragsbericht An der grundsätzlichen Situation der Branche und unseres Unternehmens hat sich nichts geändert. Die von uns wichtigen Energiekosten haben sich auf einem ermäßigten Niveau stabilisiert und sind in unsere Kalkulation fest eingepreist. Probleme bereitet uns die schleppende Nachfrage nach unseren Produkten, noch zusätzlich durch die erheblichen Schwierigkeiten in der Baubranche verschärft wurden. Durch Umstellung der Folienherstellung auf einen Dreischichtbetrieb bei unserem Werk Ylopan, sowie weiterer Personalanpassungen haben wir versucht dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. IV. Prognosebericht Nach den Erfahrungen der zurückliegenden Monate gehen wir davon aus, dass wir auf Grund unserer konsequenten Sparpolitik auch dieses Jahr erneut ein vorzeigbares Ergebnis erzielen werden. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken: Der bereits aus den Vorjahren bekannte Trend Folienprodukte durch andere Materialien zu ersetzen, wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Die Mengennachfragen dürften sich hierdurch weiter reduzieren. Da die Branche über ausreichende Fertigungskapazitäten verfügt, die hierdurch nur unzureichend ausgelastet sind, wird sich der Wettbewerb noch weiter verschärfen. Hinzu kommt die Befürchtung, dass durch weitere Regulierungen und Verbote, verbunden mit zusätzlichen finanziellen Belastungen, die Kunststoffprodukte nicht mehr wettbewerbsfähig sind. b) Ertragsorientierte Risiken Für die Produktion unserer Produkte benötigen wir große Menge an Energie insbesondere Strom. Es besteht eine große Abhängigkeit von leistungsfähigen Energieträgern. Auch die stark schwankenden Preise für den Bezug der nötigen Strommengen haben großen Einfluss auf unsere Ergebnisrechnung. Europa hat sich in den letzten Jahren vom Exporteur zum Importeur der von uns benötigten Rohstoffe, gewandelt. Hierdurch besteht eine größere Abhängigkeit von Lieferungen aus teilweise schwer zu kalkulierenden Ländern wie Saudi-Arabien, Korea, Vietnam und so weiter. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Das normalerweise untypische niedrige Zinsniveau der letzten Jahre hat zu einer deutlichen Reduzierung der Finanzkosten geführt. Nach Zinserhöhungen auf ein durchschnittliches Zinsniveau früherer Jahre dürften zusätzliche Kosten entstehen, die Einfluss auf das Ergebnis haben. In den letzten Jahren haben wir unsere Bankverbindlichkeiten deutlich reduziert, sodass uns eine entsprechende Zinsanpassung keine außergewöhnlichen Probleme bereiten würde. Währungsrisiken bestehen nach wie vor nicht. 2. Chancenbericht Auch in einem schrumpfenden Markt werden wir uns behaupten, hierfür dürften insbesondere unsere sehr guten Beziehungen zu Kunden und Lieferanten beitragen. Unsere günstige Kostenstruktur sowie die hervorragende Kapitalausstattung geben uns die Möglichkeit, preisflexibel im Wettbewerb zu bestehen. Unsere gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden uns auf dem sicher nicht einfachen Weg in die Zukunft unterstützen. 3. Gesamtaussage Die Entwicklung der letzten Jahre beweist die Richtigkeit der von uns eigeleiteten Maßnahmen. Die Verschuldung konnte erheblich reduziert werden. Wir gehen davon aus, dass bereits in diesem Jahr alle Bankschulden getilgt werden können. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenUnsere umfangreichen Ausfrührungen zu diesem Punkt in unserem Jahresbericht für das Jahr 2022 kann auch für das Berichtsjahr bestätigt werden. Veränderungen sind nicht erfolgt.
Köln, den 6. August 2024 EBK Kunststoffe GmbH Udo Collet BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.039.602,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Vermögensgegenstände unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 610.505,77. Darin enthalten: Forderungen LuL Schneider Euro 0,00 Sonstige Forderungen Schneider Euro 30.449,70 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (GwG) bis Euro 250,00 wird im laufenden Ergebnis erfasst. Auf Sammelposten für GwG von Euro 250,00 bis Euro 1.000,00 wird die Abschreibung linear über 5 Jahre vorgenommen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 379.579,52 Euro (Vorjahr: 379.579,52 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind ggf. Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Ertrag erfasst wurden. Im Wesentlichen sind folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Steuererstattungsansprüche Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. §§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, gliedert sich wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Anpassung BilMoG 2010: Auf Grund der Bewertung der Pensionsansprüche nach dem BilMoG war im Jahre 2010 eine Erhöhung der Rückstellungen erforderlich. Es wird dabei vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs.1 S.1 EGHGB zur ratierlichen Ansammlung von jährlich 1/15 (Euro 15.577,00) des Anpassungsbetrages (Euro 233.655,00 per 01.01.2010) bis 31.12.2024 Gebrauch gemacht. Die dadurch bedingte Unterdeckung beträgt zum 31.12.2023 Euro 15.577,00 (1/15 von Euro 233.655,00). Eine Verrechnung mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten gem. § 246 Abs.2 S. 2 HGB war nicht möglich. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 7.908. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht ein Ausschüttungsverbot. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 4.000.000,00 (Vorjahr: Euro 5.000.000,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 4.000.000,00. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Grundschulden und gesamtschuldnerische Mithaft. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.477.836,56 (Vorjahr: Euro 3.298.900,42). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.000.000,00 Euro (Vorjahr: 5.000.000,00 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 375.000,00 Euro (Vorjahr: 355.000,00 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse zusammen mit verbundenen und assoziierten Unternehmen: Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung zusammen mit der Schneider Folien GmbH und der E.B.F. Folienvertriebsgesellschaft mbH für eine Kreditlinie in Höhe von Euro 2.000.000,00. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Hinweis auf die allgemeinen Angaben zum Jahresabschluss am Anfang dieses Anhangs. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Erhaltene Gewinne auf Grund des Gewinnabführungsvertrages im Rahmen der Organschaft mit der Tochtergesellschaft Schneider Folien GmbH in Höhe von Euro 592.214,33. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß §§ 285 Nr.11, 286 Abs.3 Nr.1 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 769.530,32. In die Rücklagen werden Euro 0,00 eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 0,00 vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 769.530,32 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung Der unterzeichnende Geschäftsführer bestätigt im Rahmen seiner Verantwortlichkeit und auf der Basis der dem Abschlussprüfer übergebenen Vollständigkeitserklärung sowie der vorstehenden Angaben, dass der Jahresabschluss vollständig und richtig aufgestellt ist.
Köln, den 6. August 2024 Udo Collet
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf die ungekürzte Fassung des Jahresabschlusses. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EBK Kunststoffe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EBK Kunststoffe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EBK Kunststoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Köln, 6. August 2024 Gewitax
Treuhand GmbH
Andreas Eisenach, Wirtschaftsprüfer |
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