Beteiligungsgesellschaften
Eltako GmbH
Hofener Straße 54, 70736 Fellbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Ziegler seit 28.12.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eltako GmbHFellbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Eltako GmbH, FellbachAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Eltako GmbH, Fellbach
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Eltako GmbH, FellbachI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 der Eltako GmbH mit Sitz in Fellbach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 261445 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§ 264 ff HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergegangenen Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3-10 Jahre) bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 2 und 50 Jahren angesetzt. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von 800,00 Euro wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgabe abgesetzt. Für die im Vorjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Wert 150,00 Euro aber nicht 1.000 Euro übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 (2a) EStG gebildet, der in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffungen und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Beteiligungen wurden mit dem am Bilanzstichtag beizulegendem Wert angesetzt. Zugänge wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzel- und gemeinkosten zuzüglich angemessener Verwaltungskosten. Die Waren sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projekt-Unit-Credit Methode" (PUC Methode) errechnet. Als Biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Berechnung lag ein von der deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 vorgegebener durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % zugrunde. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden mit 0 % berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 16.636 Euro. Der Unterschiedsbetragt ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 (6) HGB). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Anlage ist Bestandteil des Anhangs. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Die Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben in Höhe von 1.626.270,51 Euro (VJ 1.684.999,49 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von 3.680.654,17 Euro (VJ 257.509,34 Euro) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 2.199.436,13 Euro (VJ 10.952,72 Euro) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 1.691.518,35 Euro durch Grundschulden gesichert. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 492,91 Euro (VJ 108.748,22 Euro) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höher von 62.810,39 Euro (VJ 577.222,71 Euro). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind gesondert auszuweisende Verbindlichkeiten wie folgt enthalten:
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 2.263 T€. Davon sind 1.463 T€ Leasingverpflichtungen mit einer Laufzeit zwischen 1 bis 3 Jahren. In Höhe von 800 T€ besteht noch eine aufschiebend bedingte Einzahlungsverpflichtung in die DBT GmbH & Co. KG. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse ist gemäß § 268 (2) HGB unterblieben. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 157.045,45 Euro (VJ 120.997,73 Euro). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von -61.736,04 Euro (VJ 90.343,96 Euro) enthalten. Die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen 55.166 Euro (VJ 5.332 Euro). V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 119 und teilt sich wie folgt auf:
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch
Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:
Auf die Angabe der Aufwendungen für die Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. 4.097.334,6 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag i.H.v. 8.572.409,95 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Fellbach, den 25. Mai 2024 Eltako GmbH -Geschäftsführung- Gezeichnet: Ulrich Horst Ziegler Ulrich Ziegler Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Eltako GmbH, FellbachGrundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft wurde im Jahr 1949 in Stuttgart gegründet und firmiert seit dem Rechtsformwechsel im Jahr 1981 als Eltako GmbH. In dem Jahr 2022 wurde die Beteiligung an der iRoom GmbH Österreich auf 100% erhöht und diese Tochter in Eltako Austria GmbH umbenannt. Vertreten wurde die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 durch die einzeln vertretungsberechtigten Geschäftsführer Ulrich Horst Ziegler und Ulrich Ziegler. Eltako ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Schaltgeräten, Stromzählern und Netzteilen, Professional Standard sowie Sensoren und Aktoren Professional Smart Home. Beteiligungsgesellschaften am 31.12.2023: Eltako Austria GmbH, Oberndorf/Österreich, Geschäftsanteil 100,00% und Mediola AG, Frankfurt/Deutschland, Geschäftsanteil in Form von Aktien 10,00 %, Geschäftsanteil BBT GmbH & Co. KG, Münster 25 %. Der Geschäftsanteil an der EnOcean GmbH, Oberhaching/Deutschland, wurde im Geschäftsjahr verkauft. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Gesamtjahr 2023 erhöhte sich nach Angaben des ZVEI der Elektroumsatz deutscher Firmen der Elektro- und Elektronik-Branche auf 242 Milliarden Euro und lag damit um 8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Größte Umsatztreiber waren wiederum PV-Anlagen und Wärmepumpen, die Umsätze mit Elektroinstallationen waren rückläufig. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Umsatz und Preise Der Warenerlös nahm um 7,4% zu. Zwei Preiserhöhungen mit insgesamt 10% konnten wie gewünscht durchgesetzt werden. Personalkapazitäten, Auftragslage Die Personalkapazitäten wurden dem Bedarf angepasst. Durch Schulungs- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, sind die Mitarbeiter nachhaltig qualifiziert und motiviert, den hohen Qualitätsansprüchen des Unternehmens und der Kunden, auch im Homeoffice, gerecht zu werden. Am Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft 133 Mitarbeiter inkl. Geschäftsführer. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 war nahezu normal, da Lieferrückstände wegen Chip-Mangel weitgehend abgebaut waren. Produktentwicklung Mit Neu- und Weiterentwicklungen konzentrierten sich die F&E-Aktivitäten planmäßig auf den Ausbau der Kernkompetenz. Zur Sicherung der technologischen Wettbewerbsfähigkeit und in Ausrichtung auf die strategischen Unternehmensziele wird weiterhin kräftig in den Bereich der Forschung und Entwicklung investiert, insbesondere in die Software- und Hardwareentwicklung für den Bereich Professional Smart Home. Beschaffungsmärkte Die Lage auf den Beschaffungsmärkten hatte sich gegen Jahresende gegenüber dem Vorjahr weitgehend entspannt. Die Auftragsfertigung bei dem Partner in Shenzhen war stabil, geringe Preiserhöhungen wurden von diesem nur vorgenommen, wenn sich die Materialpreise im Einkauf erhöhten. Umweltschutz Wenn auch in dem Unternehmen kaum Verfahren im Einsatz sind, welche die Umwelt gefährden könnten, genießt der Umweltschutz besondere Aufmerksamkeit. Insbesondere wird Plastik für Verpackungen schon seit Jahren nahezu vollkommen vermieden und selbst Blisterpacks wurden 2021 recyclingfähig. Sowohl Einsatz und Verarbeitung umweltverträglicher Rohstoffe, Einhaltung der RoHS- und WEEE-Richtlinien, als auch der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen sind in allen Bereichen Grundsätze des Handelns. Ertragslage Die Verkaufspreise konnten überproportional erhöht werden und kostendämpfende Maßnahmen waren erfolgreich. Dadurch verbesserte sich die Ertragslage sehr deutlich. Finanzlage und Vermögenslage Die 2019 für Investitionen in Sach- und Finanzanlagen aufgenommenen Bankdarlehen in Höhe von 7.700 T€ wurden planmäßig weiter getilgt. Zum Bilanzstichtag waren es noch 1.692 T€. Die Rückführung ist bis Ende 2025 geplant. Ein weiteres Bankdarlehen über 4,9 T€ wurde 2022 noch mit niedriger Verzinsung aufgenommen, um die Liquidität trotz der Ertragsschwäche 2022 zu erhalten und wurde im Geschäftsjahr um 938 T€ auf 3.963 T€ getilgt. Die Rückführung ist bis Ende 2027 geplant. Die Darlehen an die Eltako Austria GmbH wurden aus deren Erträgen und dem Verkauf einer Immobilie in Oberndorf von 5.649 T€ auf 4.813 T€ reduziert. Das Finanzergebnis ist positiv, da deutlich höher verzinste Darlehen ausgereicht wurden. Die flüssigen Mittel erhöhten sich auf 5.024 T€. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 39.026 T€ um 244 T€ auf 39.270 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich durch den hohen Ertrag bei geringer Erhöhung der Bilanzsumme von 31,6% auf 39,9% erhöht. Chancen, Risiken und Prognose 2024 Die konventionellen elektronischen und elektromechanischen Schaltgeräte Professional Standard aus dem Hause Eltako gehören zur Standardinstallation in Mitteleuropa. Die zusätzliche Nachfrage nach Sensoren und Aktoren für Professional Smart Home bleibt stabil. Die allgemeine Verunsicherung wegen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die wegen der Inflation weiterhin hohen Zinsen wirken sich mehr und mehr umsatzhemmend aus. Außerdem baut der Handel seine Lagerbestände wegen der gestörten Bautätigkeit weiter ab. Die Absatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr sind daher sehr verhalten, wobei die ersten 5 Monate bereits einen Umsatzrückgang von 13% ergaben - mit steigender Tendenz. Für das Geschäftsjahr 2024 kann noch keine seriöse Aussage über ein zu erwartendes Betriebsergebnis abgegeben werden. Inwieweit die Renovierung ausreicht, um den Einbruch bei der Neubautätigkeit zu kompensieren, kann noch nicht beurteilt werden. Konjunkturforscher gehen erst für 2025 von einer Erholung der Bautätigkeit aus. Die Rahmenbedingungen für eine Preiserhöhung im Jahr 2024 sind derzeit nicht gegeben und im Wettbewerbsumfeld wird eher mit Preissenkungen gerechnet.
Fellbach, den 25. Mai 2024 gez. Ulrich Horst Ziegler Ulrich Ziegler Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Eltako GmbH, Fellbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eltako GmbH, Fellbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eltako GmbH, Fellbach, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fellbach, den 31. Mai 2024 R.
Ackermann GmbH
Reiner Ackermann, Wirtschaftsprüfer |
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