GRAMMER Interior Components GmbH

Industriestraße 9, 74736 Hardheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 711954
Vorher
Weilchensee 645. V V GmbHREUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH
Eingetragen
29.11.2010
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoff- und Metallbauteilen für die Automobil- und Konsumgüterindustrie

Historie

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Management

NameRolle
Galip Gündogdu
seit 22.8.2025
Geschäftsführer
Thomas Roth
seit 23.12.2024
Prokura
Georg Braeker
seit 6.6.2024
Prokura
Holger Leyh
seit 22.9.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

REUM
Kunststoff- und Metalltechnik GmbH

Hardheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

1. VORBEMERKUNG

Die Gesellschaft REUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH wurde als Vorratsgesellschaft am 7. Dezember 2010 gegründet und von der HTP Automotive GmbH, St. Ingbert, am 18. Januar 2011 erworben.

Zweck dieses Erwerbes war die Übernahme von Vermögensgegenständen der ehemaligen REUM GmbH Hardheim, an den Standorten Hardheim, Calw und Trusetal. Mit Asset-Deal-Vertrag vom 18. Januar 2011 wurden Bereiche der insolventen REUM GmbH erworben.

Die REUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH (im Folgenden: REUM) hat ihre Tätigkeit am 1. Februar 2011 aufgenommen und führt diese bis heute erfolgreich unter dem Dach der HTP Automotive GmbH fort.

2. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

2.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und der Branche der Automobilzulieferer

Das Jahr 2014 markiert das Ende eines langen Negativtrends für Europa. Nach sechsjähriger Durststrecke finden die europäischen Automobilmärkte auf breiter Front zurück auf den Wachstumspfad. Die Talsohle ist überwunden. Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete die EU und EFTA 7,6 Millionen neu zugelassene Fahrzeuge, was einer Steigerung von 6,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Gesamtjahr 2014 wurden ca. 13 Mio. Neufahrzeuge zugelassen. Dies entspricht einem Wachstum von 5,1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Seit mehr als zehn Jahren ist eine stetige Veränderung des Marktes erkennbar, die mit dem Verschwinden des Mainstream-Segments im Automobil gleichzusetzen ist. Als Ergebnis ist ein wachsender und facettenreicher Markt im Premiumsegment erkennbar, der alle Käuferschichten anspricht. Parallel hierzu findet als Gegensatz ein Wachstum im Bereich des Budgetmarktes statt. Die Facetten im Premiumsegment sind so stark, dass damit das Luxussegment modernisiert wurde.

Die Zunahme der Anteile im Premiummarkt hat verschiedene Gründe:

Anspruchsvollere und besser informierte Kunden

Wachsendes Qualitäts- und Designbewusstsein

Individualisierung

Alternde Gesellschaft

Asian Market Upgrade.

In diesem Umfeld ist REUM aufgrund seiner Fertigungsstruktur im Metall- und Kunststoffbereich sowie in der Oberflächenveredelung gut aufgestellt und profitiert vom internationalen Erfolg der deutschen Premiumhersteller und deren Absatzstärke in China, in den NAFTA-Staaten und letztendlich in Europa.

Unsere Metall-(Edelstahl) und Kunststoffverbund-Bauteile haben einen erheblichen Anteil an unserem Wachstum. Erhöhte Auftragseingänge für Premium-Fahrzeuge der europäischen OEM's unterstreichen dies.

2.2. Entwicklung der Gesellschaft

Die Gesellschaft befand sich in 2014 im vierten Jahr nach der Übernahme des Geschäftes durch HTP Investment B.V. und verzeichnete eine konstante positive Entwicklung der wichtigen Kennzahlen. Es wurde ein Serienumsatz von 109,8 Mio. EUR (Vj. 102,3 Mio. EUR) erreicht, was einer Steigerung von 7,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ursache hierfür ist neben der guten konjunkturellen Entwicklung die hohe Akzeptanz und Nachfrage nach den Premium-Interieur-Produkten, die von REUM produziert und mit Schwerpunkt an die deutschen Automobilhersteller geliefert werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 9,2 % auf 9,7 Mio. EUR. Hierzu trug neben der positiven Umsatzentwicklung die kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Prozesse bei. Die durchschnittliche Produktion der Werke Hardheim und Trusetal stieg von 83,6 % im Vorjahr auf 88,6 % in 2014. Die Ausschussquote am Standort Hardheim konnte in 2014 von 4,2 % auf 3,9 % reduziert werden.

Betriebsrat und Geschäftsführung einigten sich in 2014 auf einen Ergänzungstarifvertrag der bis einschließlich 2018 die tariflichen Rahmenbedingungen festlegt. Hierbei konnten wesentliche Abweichungen gegenüber dem Flächentarifvertrag der Elektro- und Metallindustrie in Baden-Württemberg in den Bereichen Arbeitszeit und sonstige Leistungen erreicht werden. Dies bildet eine unabdingbare Grundlage für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Firma REUM und damit auch der Sicherheit der Arbeitsplätze in Deutschland. Weiterhin stellt die Anbindung des polnischen Schwesterwerks (REUM POLSKA Sp. z o.o.) eine wichtige Aufgabe dar und wird auch in 2015 weiter vorangehen. Die Integration des Werkes in Sosnowiec, Polen, wurde in 2014 weitgehend abgeschlossen. In 2015 liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Verstärkung der Kompetenz im Interieur-Segment sowie auf der gezielten Einführung neuer Produktionstechnologien. In den letzten zwölf Monaten wurden Serien-Neuaufträge in Höhe von 22,3 Mio. EUR p. a. und Werkzeugprojekte in Höhe von 9,6 Mio. EUR gewonnen. Auch in 2015 wird sich dieser positive Trend fortsetzen.

2.3. Beschaffungs- und Absatzmarkt

Das Einkaufsportfolio von REUM besteht zum größten Anteil aus den Bedarfen an Produktionsmaterial, aufgeteilt in Rohstoffe, wie Kunststoffgranulat, Metallbänder, Lacke und Zukaufteile, in der Hauptsache oberflächenveredelte Bauteile aus Kunststoff oder Metall. Hierbei werden mehr als die Hälfte des Gesamtbedarfes durch die Top 20 Lieferanten abgedeckt.

Durch den Anstieg der Marktnachfrage war der Einkaufsmarkt in 2014 bezogen auf das von REUM benötigte Einkaufsportfolio geprägt von knapper werdenden Ressourcen und Kapazitäten. Auf Basis dieses Anbietermarktes konnten insbesondere die Forderungen der Rohstoff-Anbieter nach Preiserhöhungen im ersten Halbjahr durch kommerzielle Einsparungen im Kaufteile-Umfang kompensiert werden und das geplante Einkaufsergebnis durch das im zweiten Halbjahr stagnierende Marktumfeld erreicht werden.

Die weiteren Einkaufsbereiche, der allgemeine Einkauf und der Investitionsgütereinkauf, waren im Jahr 2014 weiterhin auf die Konsolidierung der Lieferantenbasis und den Abschluss von Rahmenvereinbarungen mit den ausgewählten Partnern ausgerichtet.

REUM hat im Jahr 2014 einen konsolidierten Gruppenumsatz (kumuliert inkl. Polen) in Höhe von 127,3 Mio. EUR (Vj. 119,7 Mio. EUR) und einen Gesamtumsatz in Deutschland in Höhe von 117,1 Mio. EUR erzielt. Dieser Umsatz wird mit ca. 93,0 % des Umsatzes in der Automobilindustrie und 7,0 % des Umsatzes mit Consumer Produkten erreicht.

In 2014 hat sich der Umsatz im Bereich der Interieur-Artikel und insbesondere der Bereich oberflächenveredelter Kunststoff-Edelstahl-Verbundteile, sehr positiv entwickelt. Für den Trend zu diesen sehr hochwertigen Ausstattungsvarianten ist REUM bestens gerüstet und wird sich weiterhin erfolgreich und mit deutlichem Wachstum in diesem Segment profilieren.

Weitere sehr positive Potenziale ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft in Polen als Best Cost Standort. Hierdurch wird REUM seine Wettbewerbsposition auch bei Produkten stärken, die im Inland kaum mehr wirtschaftlich zu produzieren sind. Hinzu kommt, dass wir damit auch den Spezifikationen unserer Hauptkunden folgen, die in ihren Anfragen einen LCC-Standort fordern.

2.4. Produktion und Investition

Das Jahr 2014 verlief für REUM ausgesprochen positiv. Insbesondere der Standort in Hardheim konnte im Bereich der Teileproduktion einen Umsatzzuwachs von 6,4 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 verzeichnen und übertraf die Planwerte damit um 6,8 %.

Der Mehrumsatz wurde im Wesentlichen erzielt durch hohe Abrufe bei Neuprojekten deren Ausstattungsraten mit unseren Produkten sehr hoch ausfielen. Dennoch konnten die Anläufe stabil gestaltet und die mit dem Kunden abgestimmten Kapazitätserhöhungsmaßnahmen termingerecht umgesetzt werden.

Die Produktivität entwickelte sich im Werk Hardheim erneut positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % verbessert werden.

Auch die internen Ausschusskosten wurden gegenüber dem Vorjahr nochmals insbesondere durch konsequente Optimierungsmaßnahmen im Kunststoffbereich um 2,6 % auf 3,9 % reduziert.

Die Qualitätssituation in Richtung Kunde stabilisierte sich und die ppm-Bewertung im Automotive-Bereich zeigte im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um 17,9 %.

Am Standort Trusetal wurde das Umsatzniveau des Vorjahres gehalten. Auch in diesem Werk verbesserte sich die Produktivität um 7,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Für den Standort Calw erfolgte im Januar 2014 der Gesellschafterbeschluss, das Werk zu schließen, da trotz Stabilisierung der Qualitätssituation und der Lieferperformance zum Kunden keine nachhaltige Perspektive gegeben war. Die bisher in Calw produzierten Umfänge werden im Rahmen eines Verlagerungsplanes bis Ende des 1. Quartals 2015 auf die Standorte Hardheim, Trusetal und Sosnowiec aufgeteilt und das Werk in Calw geschlossen.

Es wurde ein Sozialplan und Interessensausgleich verhandelt sowie alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um eine Schließung trotz des laufenden Seriengeschäfts zu ermöglichen.

Im Geschäftsjahr 2014 hat REUM Deutschland Investitionen in Höhe von 3,0 Mio. EUR getätigt. Das entspricht einer Investitionsquote von 2,6 % des Umsatzes. Die ursprünglich geplante Investitionsquote in Höhe von 6,3 % konnte aufgrund von projektbezogenen Verzögerungen nicht erreicht werden. Der Investitionsüberhang wird jedoch in 2015 nachgeholt und wird deshalb zu einer Steigerung der Investitionsquote in 2015 auf 5,9 % führen.

Neben zahlreichen Investitionen in Betriebsmittel für Neuprojekte ist der Neubau einer Leerguthalle in 2014 zu erwähnen, der einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der Logistikprozesse leistet.

2.5. Personal- und Sozialbereich

Von den 888 Mitarbeitern (inkl. Auszubildenden, Aushilfen und Leiharbeitern) - Stand Ende Dezember 2014 - an den Standorten Hardheim, Calw und Trusetal sind 692 Mitarbeiter der Produktion, 63 Mitarbeiter den zentralen Diensten, wie Verwaltung, Einkauf und Vertrieb, sowie 79 Mitarbeiter der Vorserie/Entwicklung, zuzuordnen. Der Anteil an Leiharbeitern, der zum Jahresende bei 88 Mitarbeitern liegt und eine leichte Erhöhung gegenüber Dezember 2013 darstellt, wird zur Sicherstellung der Flexibilität im Jahr 2015 nahezu unverändert bleiben, ggf. abgebaut werden.

Die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter ist eine wesentliche Voraussetzung für die positive Weiterentwicklung des Unternehmens. REUM fördert deshalb in besonderem Maße Familien durch den Betrieb eines werkseigenen Kindergartens mit eingegliederter Kids Werkstatt in Hardheim. Die Freistellung für elterliche Pflege, flexible Arbeitszeitmodelle, Elternzeit für Mütter und Väter sowie Home-Office-Arbeitsplätze während und nach der Erziehungszeit, ermöglichen unseren Mitarbeitern, Familie und Beruf besser zu vereinen. Im Rahmen des in 2013 begonnenen GRPI-Projekts der REUM-Akademie werden interne Prozesse und bereichsübergreifende Abläufe unter der Leitung eines externen Moderators optimiert. Darüber hinaus bildet REUM in großem Umfang junge Menschen aus. Aktuell werden 34 Auszubildende im technischen Bereich und 7 Auszubildende im kaufmännischen Bereich ausgebildet. In Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach und Bad Mergentheim absolvieren bei uns zudem 13 Studenten ihre praktische Ausbildung zum Bachelor. In 2014 startete REUM ein Projekt mit der Universität Halle, das u. A. zum Ziel hat, kontinuierlich Studenten des Studiengangs Industriedesign als Praktikanten zu gewinnen.

2.6. Umweltschutz

Die Energiebilanz von REUM Deutschland zeigte auf Basis der drei Hauptenergieträger eine positive Entwicklung und konnte im Vergleich zum Vorjahr um 15 % gesenkt werden.

Beim Hauptenergieträger, elektrischer Strom, hatte das schrittweise Herunterfahren von Calw einen Einfluß von -25 %. Aber auch im Werk Hardheim, als größter Verbraucher elektrischer Energie, konnte der Verbrauch um 3,6 % reduziert werden. Der Verbrauch von Erdgas wurde um 25 % reduziert. Hier ist hauptsächlich die Umstellung des 2-Schicht-Betriebs der Lackieranlage in Calw auf den 1-Schicht-Betrieb verantwortlich. Somit waren die Brenner der Trockenstrecken weniger im Einsatz.

Der Heizölverbrauch fiel in der Gruppe u. a. bedingt durch den milden Winter um 18 % geringer aus. Insgesamt konnte der Energieverbrauch in Hardheim um 6 % reduziert werden, in Calw um 32 % und in Trusetal um 7 % jeweils gemessen an den Verbrauchswerten des Vorjahres.

3. DARSTELLUNG DER LAGE DER GESELLSCHAFT

3.1. Ertragslage

Stabile Umsätze, optimierte Wertschöpfungsquoten sowie erfolgreiche Restrukturierungsmaßnahmen führten in 2014 zu einem um außerordentliche Aufwendungen bereinigten positiven EBIT in Höhe von 10,1 Mio. EUR (Vj.: 5,5 Mio. EUR). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10,7 Mio. EUR bzw. 9,5 % auf 123,5 Mio. EUR gesteigert werden. Darin enthalten sind Bestandsveränderungen für Werkzeug- und Entwicklungsprojekte, die sich aufgrund der guten Auslastung im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 Mio. EUR erhöhten.

Die Umsatzerlöse zeigen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 4,6 % auf 117,1 Mio. EUR. Dieser resultiert im Wesentlichen aus dem Anlauf von Neuprojekten im Seriengeschäft.

Durch kontinuierliche Optimierungen im Herstellungsprozess sowie einer verbesserten Ausnutzung der Produktionskapazitäten konnte in der Serienfertigung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielt werden. Besonders ist die Kooperation mit der osteuropäischen Schwestergesellschaft hervorzuheben, die es uns erlaubt, komplexe Produkte mit hohem Montageanteil wettbewerbsfähig herzustellen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge zeigen ggü. dem Vorjahreswert einen Anstieg um 1,4 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 1,0 Mio. EUR, aus erhaltenen Zuschüssen in Höhe von 0,2 Mio. EUR sowie aus einem Schadensersatz für einen Versicherungsfall in Höhe von 0,1 Mio. EUR.

Die Materialintensität erhöhte sich in 2014 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 1,2 % (Verhältnis Materialaufwendungen zur Gesamtleistung). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen begründet in der Volumenerhöhung bei der Herstellung von hochwertigen Metall-Kunststoff- Verbund-Produkten, deren Materialanteil über dem Durchschnitt des REUM-Portfolios liegt, sowie durch den erhöhten Anteil an bezogenen Fertigprodukten unserer polnischen Schwestergesellschaft.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 0,1 Mio. EUR bzw. 0,4 % auf 33,9 Mio. EUR. Positive Effekte aus Produktivitätssteigerungen und optimierten Fertigungsprozessen konnten die Effekte aus den Tariferhöhungen (+2,3 %), Arbeitszeitreduzierungen am Standort Calw, sowie aus der Erhöhung von Einmalzahlungen nahezu kompensieren. In 2014 verringerte sich die Anzahl der Beschäftigten inkl. Leiharbeitern und Auszubildenden um 21 Personen auf 888 Mitarbeiter.

Die Abschreibungen reduzierten sich aufgrund verstärkter leasingfinanzierter Maschinen im Geschäftsjahr um 0,4 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR.

Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Mio. EUR bzw. 5,5 %. Die wesentlichen Veränderungen resultieren aus dem volumenbedingten, erhöhten Leiharbeitereinsatz sowie aus dem Anstieg der Leasingkosten in Höhe von 0,5 Mio. EUR.

Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2014 mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 9,7 Mio. EUR (+4,7 Mio. EUR über Vorjahresniveau) ab. Einmalkosten, die in Verbindung mit der Schließung eines Standortes entstanden sind, reduzieren den Jahresüberschuss um 9,4 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt in 2014 0,2 Mio. EUR.

3.2. Vermögenslage

In 2014 wurden wesentliche Investitionen für Neuprojekte getätigt. Dies führt zu einer Erhöhung des Sachanlagevermögens in Höhe von 0,2 Mio. EUR auf 7,6 Mio. EUR. Der Vorratsbestand lag am 31. Dezember 2014 um 4,1 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen um 6,3 Mio. EUR erhöhte Projektbestände für Werkzeuge und Entwicklungsaufträge abzüglich des Anstiegs in den Kundenanzahlungen in Höhe von 1,9 Mio. EUR sowie erhöhte Anzahlungen an Werkzeuglieferanten für Neuprojekte in Höhe von 0,1 Mio. EUR. Gegenläufig hierzu reduzierten sich die Vorratsbestände in der Serienfertigung um 0,4 Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Mio. EUR bzw. um 10,9 % auf 10,5 Mio. EUR. Der Effekt aus der vollständigen Rückführung der Factoring-Finanzierung, die im Vorjahr mit 0,7 Mio. EUR valutierte, wurde u. a. durch erhöhte Zahlungseingänge zum Stichtag überkompensiert. Zum Stichtag waren sonstige Forderungen aus der Vorfinanzierung von Anlagegütern in Höhe von 0,7 Mio. EUR enthalten, die in 2015 an die Leasinggeber weiterberechnet werden.

Das positive operative Ergebnis, erhöhte Zahlungseingänge zum Jahresende sowie ein stabiles Liquiditätsmanagement trugen dazu bei, das Bankguthaben trotz erhöhter Kapitalbindung im Projektgeschäft im Geschäftsjahr bei einem hohen Niveau von 8,2 Mio. EUR zu halten. Im Vorjahr betrug das Bankguthaben 10,8 Mio. EUR.

Der im Vorjahr gebildete Aktivposten für latente Steuern reduzierte sich in 2014 um 0,3 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR. Für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Rückstellungen wurde weiterhin ein Steuersatz von 29 % zugrunde gelegt.

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich aufgrund der erhöhten Bilanzsumme um 1,1 % und liegt bei einer Bilanzsumme von 41,0 Mio. EUR (Vj.: 38,4 Mio. EUR) bei 25,9 % (Vj.: 27,0 %).

Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen um 5,2 Mio. EUR. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf erhöhte Rückstellungen für Sozialplan- und Verlagerungskosten aus der Standortschließung zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zeigten im Geschäftsjahr eine stichtagsbedingte Reduktion um 1,3 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR (Vj.: 8,2 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich um 1,6 Mio. EUR auf 5,4 Mio. EUR. Darin enthalten ist eine Darlehensrückzahlung an die HTP Investment B.V., in Höhe von 1,7 Mio. EUR.

3.3. Finanzlage

Die zukunftsorientierte Finanzierungsfähigkeit des Unternehmens wird durch die erfolgreiche Kooperation mit der Hausbank sowie der Zusammenarbeit mit drei Leasingpartnern unterstützt. Im Geschäftsjahr wurde ein Finanzierungsrahmen in Höhe von 10 Mio. EUR mit der Hausbank abgeschlossen, der zum Stichtag mit 0,5 Mio. EUR in Anspruch genommen wurde und die bisherige Factoring-Linie ersetzt hat. Die Gespräche zur weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit laufen positiv.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt für das Geschäftsjahr 1,9 Mio. EUR. Für Investitionen in technische Anlagen sowie in Maschinen und Projekte wurden 2,9 Mio. EUR verwendet.

Insgesamt betrachtet die Geschäftsführung die Vermögens.- Finanz- und Ertragslage als gut.

4. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

REUM ist ein zuverlässiger Partner namhafter Automobilhersteller und Systemlieferanten im Bereich Forschung und Entwicklung. Kunden- und anforderungsspezifisch werden Artikel und Verfahren entwickelt, die dem Anspruch eines Tier 1 Lieferanten im Automobilsektor gerecht werden. Das steigende Interesse an unseren hochwertigen Edelstahl/Kunststoff-Verbundprodukten bestätigt die strategische Ausrichtung zu einer hohen Fertigungstiefe technologisch anspruchsvoller Produkte.

REUM legt großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie auf das duale Ausbildungskonzept der Berufsakademien. Dies wird dadurch bestätigt, dass REUM durchschnittlich 13 Studenten in unterschiedlichen Fachrichtungen an diesen praxisorientierten Hochschulen ausbildet.

5. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

REUM befindet sich aufgrund seiner attraktiven Kundenstruktur als auch seines marktgerechten Produktportfolios in einer guten Ausgangsposition zur weiteren positiven Entwicklung. REUM Produkte werden zu einem überwiegenden Anteil in die Fahrzeuge der deutschen Premiumhersteller verbaut. Somit wird REUM auch zukünftig von der hervorragenden Markstellung dieser OEMs profitieren. Dies betrifft auch die Chance sich durch eine entsprechende globale Ausrichtung als internationaler Partner zu etablieren. Der Trend eines wachsenden und facettenreicheren Premiummarktes ist eine Entwicklung, die REUM als Anbieter hochwertiger Interieurprodukte, hervorragend positioniert. REUM kann damit in den folgenden Jahren am Marktwachstum in diesem Segment partizipieren und seine technologischen Kompetenzen hervorragend nutzen.

Das interne Kontrollsystem der Gesellschaft basiert auf einem detaillierten Freigabeprozess für alle wesentlichen Beschaffungen sowie generelle Unternehmensentscheidungen. Darüber hinaus ist durch den Einsatz aller wesentlichen SAP-Module mit einer entsprechenden User-Struktur die Stabilität und ordnungsgemäße Funktion der Kernprozesse gewährleistet.

Darüber hinaus sind die Mitarbeiter der REUM-Gruppe verpflichtet, sich an die in 2014 erstellte Compliance Richtlinie zu halten. Diese beinhaltet grundsätzliche Vorgaben zu den Bereichen Regelkonformität, Diskriminierungsschutz, Annahme von Vergünstigungen, Gewährung von Geschenken, sonstige Zuwendungen, Sponsoring, sowie Interessenskonflikte und der Schutz natürlicher/betrieblicher Ressourcen.

REUM ist stark auf das Erkennen von Risikopotenzialen und deren frühzeitige Bekämpfung fokussiert. Dies gewährt neben den kurz-, mittel-, und langfristigen Planungen, ein aussagefähiges Reporting, welches gemeinsam mit den Reviews zur operativen Performance gerade der Liquiditätssituation höchste Aufmerksamkeit widmet. Entscheidungen über Investitionen, Sachaufwendungen oder Einstellung von Personal orientieren sich an einem stringenten Freigabeprozess, der sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Finanzierbarkeit berücksichtigt. Eindeutige Vorgaben zu den Produktivitäts- und Qualitätszielen ermöglichen eine permanente Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung in allen Werken. Potenzielle Schwankungen in der Auslastung können von REUM durch die bestehende Leiharbeitsquote kompensiert werden.

Im Rahmen des Debitorenmanagements werden in 14-tägigen Abständen schriftliche Mahnungen zu den jeweiligen Mahnstufen an alle Kunden versandt. Zusätzliche telefonische Mahnungen erfolgen häufig in enger Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Vertriebsteam. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch angemessenes Debitorenmanagement und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Risiken aus Elementarschäden sind über eine betriebliche Allgefahren-Sach- und Betriebsunterbrechungs-Versicherung ausreichend abgedeckt. Gleichzeitig wird durch ein zertifiziertes Qualitätssystem und umfangreiche Maßnahmen zur Prozesssicherheit und Qualitätssicherung die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der genannten Risiken minimiert sowie die Schadenshöhe im Falle eines Risikoeintritts begrenzt.

Risiken aus dem Bereich Entwicklung werden im Rahmen von Projektreviews bewertet. Dazu gehört ein detailliertes Projektcontrolling auf SAP-Basis sowie das kontinuierliche Tracking der Milestones. Sowohl technische als auch kostenseitige Abweichungen werden so frühzeitig erkannt und liefern eine wichtige Datenbasis, um frühzeitig gegensteuern zu können. Es wurden keine derivativen Finanzierungsinstrumente eingesetzt. Devisentermingeschäfte oder Devisenoptionen bestehen nicht.

6. PROGNOSEBERICHT

Der Absatzmarkt wird im Jahr 2015 weiter stabil bleiben und sich zugunsten der Produkte der Firma REUM entwickeln. Dies zeigt sich insbesondere in den gegenüber dem Budget erhöhten Absatzzahlen der Monate Januar und Februar 2015 und wird hinterlegt durch die wirtschaftlichen Rahmendaten. So starteten die drei großen Automobilmärkte Westeuropa, USA und China mit erfreulichen Ergebnissen in das Jahr 2015. In den USA (+14 Prozent) und China (+13 Prozent) stieg die Nachfrage im Januar jeweils zweistellig. Die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa legten um gut 6 Prozent zu.

Für das Jahr 2015 erwarten wir Umsatzerlöse in Höhe von ca. 129,0 Mio. EUR gefolgt von 132,1 Mio. EUR in 2016. Die Erwartungen für 2015 liegen damit um 10,2 % über dem guten Vorjahresniveau. Der größte Effekt wird hierbei aus dem Anstieg der Projektumsätze kommen, der wiederum in den Folgejahren zu einer Steigerung der Serienumsätze führen wird. Wir planen mit einer stabilen Fortsetzung des guten Ergebnisniveaus. Das EBITDA wurde von 1,7 % in 2011 auf 8,4 % in 2014 gesteigert. Für 2015 und die folgenden Jahre wird ein vergleichbarer Wert erwartet.

Auch in 2015 werden die Optimierungen mit den Schwerpunkten Produktivität und Prozessoptimierung weiter vorangetrieben. Hierbei wird die Verbesserung der logistischen Prozesse in Hardheim, wie bereits im Vorjahr, einen Schwerpunkt bilden. Neben der bereits in 2014 gebauten Leerguthalle wird es Investitionen im Rahmen eines neuen Lagerkonzeptes geben, in dem unter anderem der Umbau des bestehenden Hochregallagers vorgesehen ist.

Die Entwicklung in den ersten Monaten des Jahres 2015 bestätigt die Annahmen eines positiven Geschäftsverlaufs. Die Umsätze und Auftragsbestände der ersten Monate liegen über Planniveau. Die budgetierte EBITDA-Marge wurde in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 bereits um 2,6 %-Punkte übertroffen. Generell sind die gesamtwirtschaftlichen Aussichten positiv und werden die Zielerreichung unterstützen.

Das geplante Investitionsvolumen für 2015 beträgt 8,4 Mio. EUR und stellt damit den mit Abstand höchsten Wert der vergangenen vier Jahre dar. Hierbei stellen Investitionen in Betriebsmittel für Neuprojekte sowie für Kapazitätserhöhungen den größten Anteil in Höhe von 37 % dar. Daneben werden 51 % des Investitionsvolumens für Themen der Optimierung/Rationalisierung sowie Ersatzbeschaffungen eingesetzt. Hervorzuheben ist die Modernisierung und Ergänzung des Hochregallagers am Standort Hardheim als integralen Bestandteil der Neuausrichtung der Logistik. Dabei besteht die Herausforderung darin, die ansteigende Variantenvielfalt mit einem neuen Lager- und Dispositionskonzept optimal zu beherrschen.

7. NACHTRAGSBERICHT

Weitere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses von besonderer Bedeutung sind, haben sich nicht ereignet.

 

Hardheim, 29. März 2015

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

31.12.14 31.12.13
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.828,23 55.323,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 4.166,67
  133.828,23 59.490,05
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.663.624,48 608.264,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.420.205,12 5.117.726,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.362.125,87 1.576.750,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 109.865,68 63.703,43
  7.555.821,15 7.366.445,79
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 128.946,07 102.517,94
  7.818.595,45 7.528.453,78
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.067.774,14 2.394.344,19
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.263.434,95 5.371.617,07
./. abzüglich erhaltene Anzahlungen -2.004.396,60 -156.264,30
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.722.415,05 1.412.948,77
4. Geleistete Anzahlungen 863.417,08 805.483,51
  13.912.644,62 9.828.129,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.734.144,59 8.602.197,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 493.041,79 398.390,49
- davon gegen Gesellschafter (TEUR 212 / Vj.: TEUR 212)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.288.344,39 482.455,18
  10.515.530,77 9.483.043,48
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.235.747,81 10.767.308,47
  32.663.923,20 30.078.481,19
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 40.087,86 86.817,90
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 470.934,40 723.969,02
  40.993.540,91 38.417.721,89

PASSIVA

   
  31.12.14 31.12.13
  EUR EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 5.300.000,00 5.300.000,00
III. Gewinnvortrag 5.039.903,27 1.205.654,41
IV. Jahresüberschuss 232.058,89 3.834.248,86
  10.596.962,16 10.364.903,27
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen    
2. Steuerrückstellungen 1.369.287,13 1.891.279,52
3. Sonstige Rückstellungen 15.557.523,94 9.863.652,78
  16.926.811,07 11.754.932,30
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 529.692,31 345.639,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.907.533,23 8.244.666,91
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.433.193,86 7.055.858,12
4. Sonstige Verbindlichkeiten 599.348,28 651.721,47
davon aus Steuern TEUR 31 (Vj.: TEUR 313 )    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 6 (Vj.: TEUR 5)    
  13.469.767,68 16.297.886,32
  40.993.540,91 38.417.721,89

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1.1.2014 - 31.12.2014

1.1.-31.12.14 1.1.-31.12.13
EUR EUR
1. Umsatzerlöse   117.096.681,73 111.933.532,28
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   6.201.284,16 483.887,99
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   157.173,35 332.011,49
4. Sonstige betriebliche Erträge   3.232.330,49 1.839.139,42
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -58.060.614,40   -54.559.720,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.328.699,52   -1.924.490,36
    -63.389.313,92 -56.484.211,07
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -27.367.767,52   -27.447.373,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.529.883,23   -6.318.076,25
    -33.897.650,75 -33.765.450,06
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -2.218.373,18 -2.624.932,98
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -17.109.217,92 -16.215.997,47
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   9.582,78 14.320,57
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -350.659,07 -443.335,01
- davon an verb. Unternehmen (TEUR 309/Vj.: TEUR 418)      
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   9.731.837,67 5.068.965,16
12. Außerordentliche Aufwendungen   -9.404.994,16 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -94.784,62 -1.234.716,30
14. Sonstige Steuern   0,00 0,00
15. Jahresüberschuss   232.058,89 3.834.248,86

Anhang für den Zeitraum 1.1.2014 - 31.12.2014

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der REUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH, Hardheim, (nachfolgend "REUM GmbH") zum 31. Dezember 2014 ist gemäß § 264 HGB nach den Vorschriften des dritten Buches des HGB in entsprechender Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Um den einheitlichen Konzernstandards der HTP-Gruppe zu folgen, wurde erstmalig in 2013 ein aktiver latenter Steuerposten gebildet.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren alle weiteren nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend der Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Die Abschreibungen werden nach Maßgabe des folgenden Abschreibungsplans vorgenommen:

1. Betriebsgebäude: linear mit 3 % - 10 % p. a.
2. Mietereinbauten: linear mit 10 % - 33,3 % p. a.
3. Bewegliche Anlagegüter: linear mit 7 % - 30 % p. a.
4. Immaterielle Wirtschaftsgüter: linear mit 25 % bis 33 % p. a.
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter: Bis EUR 150,00: sofortige Abschreibung
  EUR 150,00 bis EUR 1.000,00: Bildung eines Sammelpostens, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.
6. Vorrichtungen und Verpackungen: linear mit 25 % p. a.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt ermittelt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellkosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs der Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Abwertungen für Bestandsrisiken der Vorräte, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 2.004 (Vj.: TEUR 156) wurden entsprechend dem Ausweiswahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die unter den unfertigen Erzeugnissen ausgewiesenen Werkzeugprojekte entsprechen den zulässigen Wertansätzen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Dem Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Als Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber Gesellschaftern werden solche gegen bzw. gegenüber der HTP Automotive GmbH, St. Ingbert ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber der HTP Investment B.V. (TEUR 5.075/Vj.: TEUR 6.801) werden als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie für den steuerlichen Verlustvortrag ermittelt. Im Berichtsjahr bestanden Abweichungen bei der Bewertung von Rückstellungen für Altersteilzeit und Drohverluste. Bei der Ermittlung der Bewertungsunterschiede wurde ein Steuersatz von 29 % zugrunde gelegt.

Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden nach den §§ 246 Abs. 2,253 Abs. 1 Satz 4,255 Abs. 4 HGB mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um alle am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden im Zugangszeitpunkt mit dem Umrechnungskurs und am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Finanzanlagen

Für die Insolvenzabsicherung eines Teils der Zeitguthaben der Mitarbeiter aus Arbeitszeitkonten und des gesetzlichen Teils der Altersteilzeitguthaben wurde über die DAB Bank, München, jeweils ein Investmentdepot als Treuhandkonto eingerichtet.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Stand 31.12.2014 bis 1 Jahr Stand 31.12.2013 bis 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.734 8.734 8.602 8.602
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 493 493 398 398
davon gegenüber Gesellschaftern (TEUR 212/Vj.: TEUR 212)        
davon aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 145/Vj.: TEUR 64)        
Sonstige Vermögensgegenstände 1.288 1.288 482 482
  10.515 10.515 9.483 9.483

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus der Vorfinanzierung von Anlagegütern, die in 2015 an die Leasinggeber weiterberechnet werden, Forderungen aus der Stromsteuer-Erstattung, debitorische Kreditorensalden, Forderungen gegen das Finanzamt aus dem Verlustrücktrag der Körperschaftssteuer 2013 sowie Forderungen gegenüber einem Treuhänder für die Beschäftigungsgesellschaft aus der Schließung des Standortes Calw.

3.3 Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.345 (Vj.: TEUR 1.405), Rückstellungen für zu erteilende Gutschriften in Höhe von TEUR 2.683 (Vj.: TEUR 1.907), Rückstellungen für Werkzeug-Projekte TEUR 2.650 (Vj.: TEUR 2.708), Rückstellungen für die Schließung des Standortes Calw TEUR 6.712 (Vj.: TEUR 0) und Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 2.071 (Vj.: TEUR 2.801) enthalten.

In den Personalrückstellungen sind Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 604 (Vj.: TEUR 1.542) enthalten. Davon wurden Rückstellungen für potenzielle Verträge aufgrund einer Betriebsvereinbarung in Höhe von TEUR 360 (Vj.: TEUR 1.217) berücksichtigt. Diese wurden mit dem insolvenzgesichertem Anteil des Deckungsvermögens von TEUR 380 saldiert, so dass eine verbleibende Rückstellung von TEUR 224 (Vj.: TEUR 1.162) ausgewiesen wird.

3.4 Verbindlichkeitenspiegel

Stand 31.12.2014 bis 1 Jahr > 5 Jahre Stand 31.12.2013 bis 1 Jahr > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 530 530 0 346 346 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.908 6.811 0 8.244 8.244 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.433 433 5.000 7.056 2.056 5.000
Sonstige Verbindlichkeiten 599 599   652 652  
  13.470 8.373 5.000 16.298 11.298 5.000

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um eine Darlehensverbindlichkeit TEUR 5.000 (Vj.: TEUR 6.700) sowie um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 433 (Vj.: TEUR 356). In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus mittelfristigen Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 96 enthalten.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.482 (Vorjahr TEUR 1.537) und aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 4.339 (Vorjahr: TEUR 1.689). Aus den Mietverträgen sind TEUR 1.348 und aus den Leasingverträgen TEUR 1.153 innerhalb eines Jahres fällig. TEUR 86 haben eine Fristigkeit von mehr als 5 Jahren.

Die Leasingverträge betreffen Maschinen und Anlagen und haben eine durchschnittliche Laufzeit von 53 Monaten und sind aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung dem Leasinggeber zuzurechnen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft die Inanspruchnahme aus dem Factoringvertrag vollständig zurückgeführt.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5.1 Umsatzerlöse

Die Gesellschaft ist in der Bundesrepublik Deutschland sowie im Ausland tätig. Die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen verteilen sich wie folgt:

2014 2013
TEUR TEUR
Umsatzerlöse Inland    
- Umsatzerlöse Serienfertigung 84.525 81.676
- Umsatzerlöse Projekte 7.131 8.126
Umsatzerlöse Ausland    
- Umsatzerlöse Serienfertigung 26.356 22.884
- Umsatzerlöse Projekte 94 361
  118.106 113.047
./. Erlösschmälerungen -1.009 -1.114
  117.097 111.934

5.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Schrotterlösen, Erträge aus Kostenumlagen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Lieferantenbelastungen und aus dem Verkauf von Anlagevermögen sowie Erträge aus der Erstattung der Mineralöl- und Stromsteuer sowie aus Zuschüssen.

In den sonstigen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.921 (Im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen) enthalten.

5.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Leiharbeiter, Mietkosten, Leasingkosten, Vertriebskosten, Instandhaltungs- und Reinigungsaufwendungen, IT-Wartungsgebühren, Ausgangsfrachten und Kartonagen sowie Verwaltungskostenumlagen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 289 enthalten.

5.4 Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen ausschließlich Einmalkosten, die im Zusammenhang mit der Schließung des Standortes Calw entstanden sind.

In den außerordentlichen Aufwendungen sind außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 449 erhalten.

5.5 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Sie wurden auf Basis des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit inklusive der außerordentlichen Aufwendungen berechnet. Darin enthalten sind latente Steuerbeträge in Höhe von TEUR 95 (Vj.: TEUR 724).

6. Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2014 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag von TEUR 471 (Vj.: TEUR 724) der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft in voller Höhe die aktiven latenten Steuern.

7. Sonstige Angaben

Die Anzahl der Beschäftigten hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

Jahresdurchschnitt der Beschäftigten 01.01.-31.12.2014 01.01.-31.12.2013
Angestellte 179 185
Gewerbliche Arbeitnehmer 556 576
  735 761
nachrichtlich    
Auszubildende 51 53
Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen 117 107
Sonstige (Erziehungsurlaub, ATZ-Freiphase etc.) 33 34
Jahresendstand 31.12.2014 31.12.2013
Angestellte 186 184
Gewerbliche Arbeitnehmer 518 550
  704 734
nachrichtlich    
Auszubildende 58 56
Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen 88 85
Sonstige (Erziehungsurlaub, ATZ-Freiphase etc.) 38 33

8. Abschlussprüferhonorar

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Gebühren für die Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 47 enthalten.

9. Konzernverhältnis

Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und in den der Jahresabschluss der REUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH einbezogen wird, ist die H.T.P. Investment B.V., Goes, Niederlande.

Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die H.T.P. Automotive GmbH, St. Ingbert.

Die Konzernabschlüsse, in die der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird, sind am Sitz dieser Gesellschaften erhältlich und werden für den größten Kreis von Unternehmen im Dutch Chamber of Commerce (Nr. 12062493) sowie für den kleinsten Kreis von Unternehmen im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

10. Geschäftsführung

Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Marc Hundsdorf Vorsitzender der Geschäftsführung
Thomas Roth  

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Inanspruchnahme der Vorschrift von § 286 Abs. 4 HGB.

11. Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 232.058,89 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hardheim, 29. März 2015

Marc Hundsdorf, Geschäftsführer

Thomas Roth, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Zeitraum 01.01.2014 - 31.12.2014

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 297.925,74 130.709,98 0,00 0,00 428.635,72
2. Geschäfts- oder Firmenwert 151.500,00 0,00 0,00 0,00 151.500,00
  449.425,74 130.709,98 0,00 0,00 580.135,72
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 726.099,42 1.137.683,80 0,00 14.847,00 1.878.630,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.057.530,95 1.124.208,82 172.912,28 48.856,43 10.057.683,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.154.143,03 533.499,75 13.606,83 0,00 3.674.035,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.703,43 109.865,68 0,00 -63.703,43 109.865,68
  13.001.476,83 2.905.258,05 186.519,11 0,00 15.720.215,77
III. Finanzanlagen          
Wertpapiere des Anlagevermögens 102.517,94 26.428,13 0,00 0,00 128.946,07
  13.553.420,51 3.062.396,16 186.519,11 0,00 16.429.297,56
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 242.602,36 52.205,13 0,00 294.807,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 147.333,33 4.166,67 0,00 151.500,00
  389.935,69 56.371,80 0,00 446.307,49
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 117.834,50 97.171,24 0,00 215.005,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.939.804,33 1.742.137,40 44.462,93 5.637.478,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.577.392,21 771.209,60 36.691,73 2.311.910,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.635.031,04 2.610.518,24 81.154,66 8.164.394,62
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.024.966,73 2.666.890,04 1) 81.154,66 8.610.702,11
Buchwerte
31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.828,23 55.323,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 4.166,67
  133.828,23 59.490,05
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.663.624,48 608.264,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.420.205,12 5.117.726,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.362.125,87 1.576.750,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 109.865,68 63.703,43
  7.555.821,15 7.366.445,79
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 128.946,07 102.517,94
  7.818.595,45 7.528.453,78

1) Außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 449 werden unter außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der REUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH, Hardheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der REUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH, Hardheim, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 30. März 2015

Deloitte & Touche GmbH
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