Roche mtm laboratories AG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bertram Kexel seit 6.3.2025 | Prokura |
Virginia Chinyere, geb. Madukanya Dr. Bastian seit 10.10.2024 | Prokura |
Adrian Alexander Holzmann seit 25.4.2024 | Prokura |
Daniel Gerog Hünnemeyer seit 11.4.2024 | Prokura |
Max Herbert Kleinkopf seit 7.12.2023 | Prokura |
Sascha Dr. Röhrig seit 9.10.2023 | Prokura |
Daniela Nicole Kahlert seit 10.5.2023 | Geschäftsführer |
Anja Weilacher seit 21.10.2020 | Prokura |
Heidelinde Köpsel seit 21.10.2020 | Prokura |
Engin Kahraman seit 16.5.2019 | Prokura |
Kai Persch seit 16.5.2019 | Prokura |
Dirk Schick seit 14.1.2019 | Prokura |
Matthias Dr. Pohlmeier seit 30.11.2018 | Prokura |
Bodo Dr. Eickhoff seit 9.3.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Roche Finanz AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Roche Diagnostics Deutschland GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023der Roche Diagnostics Deutschland GmbHAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Roche Diagnostics Deutschland GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Roche Diagnostics Deutschland GmbHAllgemeine InformationenDie Roche Deutschland Holding GmbH, Grenzach-Wyhlen, ist das inländische Mutterunternehmen der Gesellschaft Roche Diagnostics Deutschland GmbH. Mit dem Mutterunternehmen besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Die Roche Diagnostics Deutschland GmbH (RDD) ist in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Roche Holding AG, Basel/Schweiz, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Es ist beabsichtigt, den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens einschließlich des Bestätigungsvermerks in deutscher Sprache im Unternehmensregister bekannt zu machen. Dieser Konzernabschluss ist nach internationalen Rechnungslegungsnormen (IFRS) erstellt. Wie im Vorjahr wird der Jahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und dem GmbHG aufgestellt. Die Firma mit Sitz in Mannheim wird im Handelsregister B des Amtsgerichtes Mannheim unter der Nummer HRB 708167 geführt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig über eine Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Für Anlagegegenstände, die innerhalb des Geschäftsjahres zugegangen sind, wird der monatsanteilige lineare Abschreibungssatz angewendet. Für bewegliche Güter des Sachanlagevermögens wird von einer Regelnutzungsdauer von drei bis zehn Jahren ausgegangen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 EUR werden im Jahr des Zugangs als Sofortaufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR bis 1.000 EUR werden in einen Sammelposten eingestellt und einheitlich über fünf Jahre abgeschrieben. Handelswaren sind grundsätzlich zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für die in den Beständen enthaltenen Risiken werden darüber hinaus besondere Wertabschläge vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dabei werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen für das allgemeine Kreditrisiko vorgenommen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen alle Unternehmen, an denen die Roche Holding AG, Basel/Schweiz, direkt oder indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die Bewertung erfolgt nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Es wird von dem Wahlrecht zur pauschalen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre für eine Restlaufzeit von fünfzehn Jahren für alle Altersversorgungsverpflichtungen Gebrauch gemacht. Hierbei wurden in Anlehnung an den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz ein Rechnungszinsfuß von 1,83 %, eine Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,54 % sowie ein Rententrend von 2,00 % für geschlossene Versorgungsordnungen und 1,00 % für die aktuelle Versorgungsordnung verwendet. Der Unterschiedsbetrag als Differenz aus dem Ansatz der Rückstellung, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, und dem Ansatz der Rückstellung, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB, beträgt 3.561 TEUR. Sonstige Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Diese berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter zwingender Einbeziehung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen für Altersteilzeit werden für bereits abgeschlossene und zum Bilanzstichtag fest vereinbarte Altersteilzeitverträge gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Verpflichtungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aufgrund einer bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft werden bei der Gesellschaft als Organgesellschaft keine latenten Steuern ausgewiesen. BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist Bestandteil des Anhangs. Der Zugang bei den immateriellen Vermögensgegenständen betrifft erworbene Software. Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten geringwertige Wirtschaftsgüter i. H. v. 1.995 TEUR (Vorjahr: 2.354 TEUR). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i. H. v. 634 TEUR (Vorjahr: 1.484 TEUR) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. 7.179 TEUR (Vorjahr: 4.549 TEUR) und die sonstigen Vermögensgegenstände sind ausschließlich innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen i. H. v. 280.256 TEUR (Vorjahr: 319.803 TEUR) mit einer Restlaufzeit von kleiner einem Jahr. Dabei handelt es sich ausschließlich, analog zum Vorjahr, um Forderungen aus Cashpool. Das Deckungsvermögen der Versorgungsordnung 2007 besteht aus Fondsanteilen, die aus Einzahlungen in den Roche Pensionstreuhand e.V. zur Finanzierung der Zusagen resultieren. Die Wertpapiere wurden zum Bilanzstichtag gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt 36.785 TEUR (Vorjahr: 27.451 TEUR) mit Anschaffungskosten von 35.408 TEUR (Vorjahr: 30.394 TEUR). Der Erfüllungsbetrag der entsprechenden Rückstellung für Pensionsverpflichtungen beträgt 36.785 TEUR (Vorjahr: 27.451 TEUR). In diesem Zusammenhang sind Erträge in Höhe von 3.881 TEUR (Vorjahr: 3.724 TEUR) sowie Aufwendungen in Höhe von 3.875 TEUR (Vorjahr: 4.242 TEUR) innerhalb des Finanzergebnisses verrechnet worden. Zur Finanzierung der Langzeitkonten der Mitarbeitenden werden Rückdeckungsversicherungen mit den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. Zeitwerten von 43.266 TEUR (Vorjahr: 37.730 TEUR) gehalten. Diese sind nach § 246 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB mit der Verpflichtung in gleicher Höhe saldiert. In diesem Zusammenhang sind Einzahlungen von 9.178 TEUR und Auszahlungen von 4.143 TEUR bzw. Zinserträge und Verwaltungsaufwendungen i. H. v. 501 TEUR (Vorjahr: 461 TEUR Zinsaufwand saldiert mit Verwaltungskosten) verrechnet. Zur Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen i. H. v. 1.377 TEUR (Vorjahr: keine). Diese resultieren ausschließlich aus der Bewertung von als Deckungsvermögen zu klassifizierenden Fondsanteilen zum beizulegenden Zeitwert. Diesen steht die freie Kapitalrücklage von 37.000 TEUR gegenüber. Der nach den Vorschriften des BilMoG zum 1. Januar 2010 ermittelte gesamte Zuführungsbetrag i. H. v. 58.319 TEUR zur Pensionsrückstellung wird gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren verteilt. Der zum Bilanzstichtag noch nicht zugeführte Differenzbetrag beläuft sich auf 2.846 TEUR (Vorjahr: 5.692 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle dem Grunde nach bekannten Verpflichtungen in ihrer voraussichtlichen Höhe. Sie berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Zusatzvergütungen (9.574 TEUR), Arbeitnehmerjubiläen (5.531 TEUR) und Urlaub (3.323 TEUR). In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr i. H. v. 11.166 TEUR (Vorjahr: 12.247 TEUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. 179.614 TEUR haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und bestehen i. H. v. 97.770 TEUR (Vorjahr: 69.767 TEUR) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter i. H. v. 81.844 TEUR (Vorjahr: 158.659 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen i. H. v. 72.896 TEUR aus Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung (Vorjahr: 146.052 TEUR), und i. H. v. 8.948 TEUR (Vorjahr: 12.607 TEUR) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr i. H. v. 30.714 TEUR (Vorjahr: 38.657 TEUR). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 2.593 TEUR (Vorjahr: 3.497 TEUR) enthalten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen analog zum Vorjahr nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert. Gewinn- und VerlustrechnungDie RDD erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse von 817.945 TEUR (Vorjahr: 1.159.154 TEUR). Dabei entfielen 90 % auf das In- und 10 % auf das Ausland. Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Geschäftsbereich Roche Diagnostics Solutions erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Berichtsjahr Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. 1.071 TEUR (Vorjahr: 3.275 TEUR). Zudem sind Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. 936 TEUR (Vorjahr: 985 TEUR) sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen i. H. v. 768 TEUR (Vorjahr: 229 TEUR) enthalten. Des Weiteren sind im Berichtsjahr Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens i. H. v. 12 TEUR (Vorjahr: 13 TEUR) enthalten. Der Personalaufwand enthält 4.615 TEUR (Vorjahr: 28.068 TEUR) Aufwendungen für Altersversorgung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Berichtsjahr Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. v. 632 TEUR (Vorjahr: 790 TEUR) sowie Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens i. H. v. 217 TEUR (Vorjahr: 93 TEUR). Des Weiteren ist der diesjährige Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung aus der BilMoG-Umstellung zum 1. Januar 2010 in Höhe von 2.846 TEUR (Vorjahr: 2.846 TEUR) erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Berichtsjahr Sofortaufwand für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 EUR in Höhe von 147 TEUR. Diese wurden im Vorjahr in den Abschreibungen erfasst (590 TEUR). Die Zinsaufwendungen beinhalten Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 551 TEUR (Vorjahr: 93 TEUR) sowie 4.738 TEUR (Vorjahr: 4.989 TEUR) Zinsaufwendungen aus Pensionen. Der Gewinn der Roche Diagnostics Deutschland GmbH beträgt 72.896 TEUR (Vorjahr: 146.052 TEUR) und wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Roche Deutschland Holding GmbH abgeführt. Sonstige AngabenDie Haftungsverpflichtungen aus offenen Bürgschaften betrugen am Bilanzstichtag 4.193 TEUR. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da in der Vergangenheit keine Inanspruchnahme erfolgte. Durch regelmäßige Überwachung der Haftungsverhältnisse wird das Risiko gesteuert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen am Bilanzstichtag 761 TEUR und resultieren aus dem Bestellobligo für Investitionen und anderen Verpflichtungen (davon innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig: 761 TEUR). Die Miet- und Leasingverpflichtungen betrugen 15.847 TEUR (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 9.292 TEUR; davon innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig: 7.456 TEUR). Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende und ohne Mitglieder der Geschäftsführung) 944 (500 tarifliche und 444 außertarifliche Angestellte). Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt im Berichtsjahr 271 TEUR. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich auf 11 TEUR. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie der früheren Mitglieder der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Mitglieder der Geschäftsführung:
Mitglieder des Aufsichtsrats:
Die Geschäftsführung der Roche Diagnostics Deutschland GmbH unterzeichnet den vorstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wie folgt:
Mannheim, den 26. Februar 2024 Roche Diagnostics Deutschland GmbH Geschäftsführung Daniela Kahlert Lagebericht1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen1.1 Allgemeine Hinweise zum LageberichtBei der Erstellung des Lageberichts trifft das Management Einschätzungen und Annahmen. Diese beruhen auf Erkenntnissen der Vergangenheit und verschiedenen sonstigen Faktoren, die unter den gegebenen Umständen als zutreffend erachtet werden und deren Bewertung nicht direkt aufgrund anderer Quellen gegeben ist. Die tatsächliche Entwicklung kann von diesen Einschätzungen abweichen. Die Einschätzungen und Annahmen werden laufend überprüft. Änderungen der Einschätzungen sind dann notwendig, wenn sich die Gegebenheiten, auf denen die Einschätzungen basieren, geändert haben oder neue Informationen und zusätzliche Erkenntnisse vorliegen. Solche Änderungen werden in der Berichtsperiode berücksichtigt, in der die Änderungen erfolgt sind. 1.2 Gesellschaftliche RahmenbedingungenDie Roche Diagnostics Deutschland GmbH (RDD) hat ihren Sitz in Mannheim und ist eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Roche Deutschland Holding GmbH, Grenzach-Wyhlen (RDH). Die Anteile an der RDH werden zu 100 % von der Roche Finanz AG, Basel, Schweiz gehalten. Die RDD ist die Vertriebsgesellschaft für Diagnostika-Produkte von Roche in Deutschland und für das Export-Geschäft mit dem Schwerpunkt biotechnologischer Einsatzstoffe (Custom Biotech) nach Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Lateinamerika zuständig. Die Division Diagnostics gliedert sich in die Business Areas Roche Diagnostics Solutions (RDS) und Roche Information Solutions (RIS). 1.3 Geschäft, Rahmenbedingungen und GeschäftsverlaufDer Markt für Diagnostika in Deutschland war im Jahr 2023 weniger durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst. Die Umsätze für das breite diagnostische Portfolio der SARS-CoV-2-Testungen waren hierbei stärker als erwartet rückläufig und hatten im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich geringeren Anteil an den Verkaufserlösen der RDD. Durch eine stabil wachsende Nachfrage in der Routinediagnostik konnten die Marktanteile in Deutschland leicht gesteigert werden. Insgesamt erzielte die RDD im Geschäftsjahr 2023 einen Drittumsatz in Höhe von 795.874 TEUR (Vorjahr: 1.137.383 TEUR). Davon entfielen 716.479 TEUR (Vorjahr: 1.060.638 TEUR) auf das Inlandsgeschäft und 79.395 TEUR (Vorjahr: 76.745 TEUR) auf das Export-Geschäft. Der erwartete Umsatzrückgang lässt sich sowohl im Inland als auch im Export-Geschäft durch den geringen Absatz von SARS-CoV-2-Tests erklären. Im Routinegeschäft, d.h. exklusive der SARS-CoV-2-Diagnostika, konnte die RDD die Umsätze im Geschäftsjahr 2023 erneut steigern. 1.4 PersonalberichterstattungZum Ende des Berichtsjahres 2023 lag die Gesamtanzahl der Mitarbeitenden bei 991 und ist zum Vorjahr um 2 % gestiegen. Die Zahl der Gesamt-Mitarbeitenden enthält neben aktiven Mitarbeitenden auch Praktikanten, Freigestellte und Mitarbeitende, die sich in der passiven Altersteilzeit befinden. Die Zahl der Vollzeitkapazitäten - ein nichtfinanzieller Leistungsindikator - lag zum Ende des Berichtsjahres bei 833 und damit entsprechend der Prognose um 2 % höher als im Vorjahr.
Wie in den Jahren zuvor engagierte sich die RDD vielfältig für die berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden. Im Berichtsjahr 2023 entstanden Fort- und Weiterbildungskosten in Höhe von 1.506 TEUR. 1.5 Erklärung zur UnternehmensführungGemäß der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB wurde im Jahr 2022 sowohl die Zielgröße i. H. v. 25 % Frauenanteil in der ersten und zweiten Managementebene als auch die Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat von 30 % und in der Geschäftsführung von 0 % festgelegt. Die Zielgröße in der Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr bei einer Geschäftsführungsposition erreicht. In der ersten Managementebene wurde die Zielgröße nicht erreicht. Jedoch wurden die Zielgrößen in der zweiten Managementebene und im Aufsichtsrat erreicht. Diese Angaben werden von KPMG nicht geprüft. 2 Ertragslage, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens2.1 Ertragslage
Das Ergebnis nach Steuern des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 beträgt 73.513 TEUR. Insgesamt realisierte die RDD im Berichtsjahr einen Umsatz - als finanzieller Leistungsindikator - von 817.945 TEUR. Dies entspricht einer Verringerung von 29 % gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang der Verkäufe war zu erwarten und ist im Wesentlichen auf einen geringeren Absatz im SARS-CoV-2-Produktportfolio zurückzuführen. Dieser verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 91 %. Im Routinegeschäft konnte die RDD ihre Umsätze im Berichtsjahr mit einem Plus von 2 % erneut steigern. Mit Konzerngesellschaften wurden 22.071 TEUR (Vorjahr: 21.771 TEUR) Umsatzerlöse generiert. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 1.718 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Materialaufwand beinhaltet die von der Roche Diagnostics GmbH bezogenen Waren, welche weiter veräußert werden. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 33 % gesunken und erklärt sich im Wesentlichen durch den Umsatzrückgang bei den SARS-Cov-2-Tests, sowie geringeren Einstandspreisen. Der Personalaufwand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 16 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Aufwendungen für Altersversorgung, bedingt durch die Zinsentwicklung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich auf Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen Zinserträge aus Cashpool i. H. v. 7.127 TEUR sowie Zinsaufwendungen i. H. v. 4.738 TEUR aus der Verzinsung der Pensionsrückstellungen. 2.2 Finanzlage2.2.1 Ziele des FinanzmanagementsDie Nettoliquidität der RDD wird durch eine Cashpool-Vereinbarung zwischen der RDD und der RDH gesteuert. Die Nettoliquidität der RDD setzt sich aus dem Kassenbestand der RDD und Forderungen gegen die RDH aus Cashpool zusammen. Finanz- und Währungsrisiken werden durch die Treasury-Aktivitäten der Obergesellschaft im Konzern abgedeckt. Darüber hinaus besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. 2.2.2 KapitalausstattungDas Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr nicht verändert.
2.2.3 LiquiditätsanalyseDer Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei 167.006 TEUR (Vorjahr: 189.689 TE) und ist i. W. auf stichtagsbedingte geringere Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit liegt bei 60.507 TEUR (Vorjahr: 66.784 TEUR) und der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit bei 146.052 TEUR (Vorjahr: 16.821 TEUR). Die Nettoliquidität beträgt 280.266 TEUR (Finanzmittelbestand) und hat sich um 39.553 TEUR zum Vorjahreswert verringert. 2.3 Vermögenslage2.3.1 AktivaIm Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen in Sachanlagen i. H. v. 72.571 TEUR getätigt. Die Finanzierung der Investitionstätigkeit erfolgte aus Konzernmitteln. Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen dabei auf bei Kunden platzierten Laborgeräten (69.980 TEUR). Die Abschreibungen auf materielle Anlagegüter beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 63.932 TEUR. Die Investitionsquote der Sachanlagen - (Zugänge zu Anschaffungs-und Herstellkosten in Sachanlagen x 100)/Restbuchwert - lag am Ende des Geschäftsjahres bei 46 % (Vorjahr: 53 %). Das immaterielle Anlagevermögen besteht aus Software mit einem Restbuchwert von 173 TEUR. Das Umlaufvermögen sank im Vergleich zum Vorjahr um 50.506 TEUR. Dies resultiert vor allem aus geringeren Forderungen gegen den Gesellschafter aus Cashpool. 2.3.2 PassivaDie Bilanzsumme sank um 55.204 TEUR auf 548.971 TEUR. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich insgesamt um 57.836 TEUR, i. W. bedingt durch geringere Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter zum Bilanzstichtag. Die Rückstellungen erhöhten sich um 2.600 TEUR. Dabei stiegen die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 3.830 TEUR, während die sonstigen Rückstellungen um 1.230 TEUR, im Wesentlichen durch Verbräuche, gesunken sind. 2.4 Gesamtsituation des UnternehmensDie RDD verzeichnete beim Umsatz einen Rückgang von 29 %, der sich im Wesentlichen auf die verringerte Nachfrage des Produktportfolios im Rahmen der COVID-19-Pandemie bezieht. Dennoch konnten durch eine stabil wachsende Nachfrage in der Routinediagnostik die Marktanteile in Deutschland weiter gesteigert werden. Hauptumsatzträger war die Business Area RDS. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 73.513 TEUR. Die Nettoliquidität des Geschäftsjahres beläuft sich auf 280.266 TEUR, die Finanzlage wird aufgrund der bestehenden Cashpool-Vereinbarung als unkritisch eingestuft. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage als zufriedenstellend. 3 Chancen und Risiken der GeschäftstätigkeitDie RDD als Tochterunternehmen des Roche-Konzerns ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Das Unternehmen verfügt durch die bestehende Organisation über ein wirksames System zur Früherkennung, Kommunikation und Behandlung von Risiken. Ziel ist es, die im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten entstehenden potenziellen Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, ihre Folgen abzuschätzen und geeignete Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen einzuleiten. Die gemäß dem jeweiligen Risikoprofil anzuwendenden unterschiedlichen Verfahren und Instrumente werden im Einklang mit den gesetzlichen Erfordernissen stetig weiterentwickelt, ergänzt und optimiert. Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt dem Berichtswesen eine besondere Bedeutung zu. Es muss sichergestellt sein, dass die erhobenen Daten und bereitgestellten Informationen in Einklang mit den konzernweit gültigen Richtlinien stehen, um den Entscheidungsträgern der RDD eine einheitliche Sichtweise zur Verfügung stellen zu können. Die Anforderungen des Schweizer Obligationsrechts, der Corporate Governance Richtlinie der Swiss Exchange (SWX) sowie der 8. EU-Richtlinie werden konzernweit durch "Internal Controls over Financial Reporting" (ICFR) erfüllt. ICFR erhöht die Glaubwürdigkeit der Finanzberichterstattung und erhöht gleichzeitig die Effektivität und Effizienz der Rechnungslegung. Die Eingliederung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe stellt einen wesentlichen Aspekt bei der Risikominimierung dar. Grundlagen des Risikomanagements bilden die Managementstrukturen, die Planungs- und detaillierten Berichts- und Informationssysteme. Neben der Aufbereitung der Daten für die externe Berichterstattung werden regelmäßig interne Berichte erstellt, welche die Geschäftsführung und verschiedene Managementebenen frühzeitig und umfassend über mögliche Risiken informieren. Risiken, die durch Gesetze und Regelungen, z.B. im Bereich Wettbewerbsrecht, entstehen, werden durch interne Experten sowie externe Berater im Zuge des Entscheidungsprozesses auf ihre Relevanz hin untersucht und entsprechende Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Finanz- und Währungsrisiken werden durch die Treasury-Aktivitäten der Obergesellschaft im Konzern abgedeckt. Darüber hinaus besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Bewertung bestehender Einzelrisiken erfolgt als Nettodarstellung aus Kombination der Eintrittswahrscheinlichkeit und der geschätzten finanziellen Auswirkung der Einzelrisiken. Diese werden dann entsprechend den Risikostrukturen und Risikogrößen individuell behandelt. Die 2023 durchgeführte Analyse führte zur Feststellung, dass sehr geringe Risiken identifiziert wurden. Nach unserer Überzeugung weisen diese Risiken in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter auf. Generell bereitet sich die RDD durch kontinuierliche Marktbeobachtung und vorausschauendes Handeln auf mögliche Risiken eines geänderten Marktumfeldes oder neue Wettbewerbsprodukte vor. Die starke Marktpositionierung und die langfristige Bindung wichtiger Kunden bieten Chancen durch den weiteren Ausbau der bestehenden Partnerschaften. Hier kann die RDD durch Innovationsfähigkeit mit neuen Produkten, Labor- und Informationslösungen sowie Beratungs- und Serviceleistungen entscheidende Wettbewerbsvorteile aufweisen. Geringe Risiken zeigen sich in einer partiell zu erwartenden Preisdämpfung - geprägt vom Bestreben des Gesetzgebers und der Kostenträger, Einsparungen im Gesundheitswesen durch Anpassungen in Vergütungssystemen herbeizuführen. 4 PrognoseberichtFür das Jahr 2024 geht die RDD weiter von einem dynamischen Marktumfeld in Deutschland aus. Die in 2023 stark rückläufige SARS-CoV-2-Diagnostik spielt eine untergeordnete Rolle und gliedert sich vermehrt in das Routinegeschäft ein. Die Routinediagnostik wird sich durch die erwartete Entwicklung des In-vitro-Diagnostik-Marktes in Deutschland und der hervorragenden Positionierung der RDD weiter positiv entwickeln und zusätzlich, im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, wachsen. Das Exportgeschäft wird weitestgehend stabil gegenüber dem Berichtsjahr 2023 erwartet. Gesamtheitlich kann mit einem leichten Umsatzwachstum in 2024 gerechnet werden, der im niedrigen einstelligen Prozentbereich für die RDD erwartet wird. Für den Personalbestand (Vollzeitkapazitäten) wird ein leichter Anstieg erwartet. Wiedergabe des BestätigungsvermerksAls Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Roche Diagnostics Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 1.5 des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Die sonstigen Informationen umfassen zudem die übrigen Teile des Geschäftsberichts. Die sonstigen Informationen umfassen nicht den Jahresabschluss, die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben sowie unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 1. März 2024 KPMG
AG
gez. Beyer, Wirtschaftsprüfer gez. Woche, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat wurde während des Geschäftsjahres regelmäßig durch Berichte der Geschäftsführung über die Lage und die Entwicklung der Gesellschaft und deren Geschäftsbetrieb informiert. Er stimmt mit der Geschäftsführung über die im Lagebericht gegebene Beurteilung überein. Der von der Geschäftsführung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 aufgestellte Jahresabschluss ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Jahresabschluss der Gesellschaft, der Lagebericht und der Bericht des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Nach Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Einwendungen zu erheben sind. Der Aufsichtsrat billigt damit den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht.
Mannheim, den 30. April 2024 Dr. Thomas Schinecker, Vorsitzender des Aufsichtsrats Der Jahresabschluss der Roche Diagnostics Deutschland GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. August 2024 festgestellt. |
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