Tel and Access UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Denys Dr. Plakhotnik seit 7.6.2023 | Prokura |
Bastian Daniel Pranzas seit 7.6.2023 | Prokura |
Marco Ellerbrock seit 7.6.2023 | Prokura |
Marc Dr. Stautner seit 24.1.2008 | Prokura |
Fevzi Yavuz Murtezaoglu seit 31.3.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 71.15% | |
D**** P***** | 15.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Autodesk Inc. | 2.35% |
PTC (SSI) UNLIMITED COMPANY | 2.35% |
Sandvik Finance B.V. | 2.35% |
ModuleWorks GmbHEigenbeteiligung | 2.10% |
DN Solutions Co.Ltd. | 1.28% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 10 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ModuleWorks GmbHAachenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für OffenlegungszweckeModuleWorks GmbH, AachenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die ModuleWorks GmbH (ModuleWorks) ist ein unabhängiger CAD/CAM-Dienstleister und Zulieferer. Das Unternehmen wurde 2003 gegründet. Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter ist Herr Dr. Yavuz Murtezaoglu. Der Fokus der Geschäftstätigkeit lag zunächst auf einem Softwaremodul für die 5-Achs-Bearbeitung. Der daraus resultierende Erfolg machte den enormen Bedarf dieser Technologie in der gesamten CAD/CAM-Industrie erkennbar. ModuleWorks bedient keine Endkunden, sondern arbeitet ausschließlich mit Industriepartnern zusammen. Inzwischen ist das Netzwerk an Industriepartnern mit einer Vielzahl an dahinterstehenden Kunden gewachsen. Für jegliche Ansprüche in Bezug auf CAD/CAM-Software entwickelt die ModuleWorks Softwarelösungen und arbeitet dabei eng mit Partnern und Kunden zusammen, um die bestmöglichen Ergebnisse mit den neuesten Softwarealgorithmen zu erzielen. Die ModuleWorks investiert in erheblichem Umfang in Forschung und Entwicklung, um ihren Vorsprung in der Fertigungstechnik stetig auszubauen und somit die Ansprüche der Kunden und Partner erfüllen zu können. Somit wächst die Produktpalette der ModuleWorks konstant weiter. Dazu zählen u.a. die Werkzeugwegberechnung, die 3-Achs-Bearbeitungskomponente, die 5-Achs-Komponente, die Simulation/Verifikation und der Software-Entwicklungsservice. Darüber hinaus beschäftigt sich ModuleWorks auch mit industriellen Anwendungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, CNC-Werkzeugmaschinen, Dental, Schmuck, Optics CAM, Robotik sowie Holz- und Steinbearbeitung. Die ModuleWorks beteiligt sich neben der Entwicklung dieser Kernkomponenten auch an zahlreichen Forschungsprojekten, um stetig Know-How in das Unternehmen zu transferieren. Dadurch sichert sich das Unternehmen langfristig die herausragende Qualität der Produkte. Die ModuleWorks hat mit der S.C. MODULE WORKS S.R.L. eine 100%ige Tochtergesellschaft in Rumänien, die Software im Bereich der Projektarbeit der ModuleWorks entwickelt. Außerdem übernimmt sie die Qualitätssicherung und den Kundensupport. ModuleWorks hat im Jahr 2022 eine weitere Tochtergesellschaft in Indien gegründet. Die ModuleWorks Digital Manufacturing India Private Limited (ModuleWorks India) ist eine 99,99%ige Tochtergesellschaft. Sie berät und unterstützt im Bereich der Software-Entwicklung, im Verkauf und der Vermarktung von Software-Produkten und der damit verbundenen Dienstleistungen. Die ModuleWorks ist mit 50% an der Aixpath GmbH mit Sitz in Aachen beteiligt. Aixpath entwickelt spezialisierte CAX-Software Lösungen im Bereich der automatisierten Fertigung. In der langfristigen Geschäftsentwicklung konzentriert sich ModuleWorks darauf, Wachstumspotenziale für die nächsten zehn Jahre zu definieren. Aus dem Grund wurde in 2023 das Strategic Partnership Program (SPP) gestartet. Der CAD/ CAM Markt hat sich in den letzten Jahren stark konsolidiert. Um sicherzustellen, dass ModuleWorks nicht Teil dieser Marktkonsolidierung wird, was für unsere Key Partner ein Risiko darstellen könnte, wurde das SPP ausgearbeitet. Im Jahr 2023 konnten fünf strategische Partner gewonnen werden, die neu ausgegebene Gesellschaftsanteile übernommen haben. Im laufenden Jahr 2024 wurden zwei weitere strategische Partner an der Gesellschaft beteiligt und damit das Programm abgeschlossen. Die inhaltlichen Ziele des SPP lauten:
Die Gesamtinvestitionen werden innerhalb der nächsten sechs Jahren für das technologische Wachstum von ModuleWorks in vereinbarten strategischen Schlüsseltechnologiebereichen bereitgestellt. Ziel ist es, die Gesamtzahl der Mannjahre in der Softwareentwicklung bis Ende 2028 zu verdoppeln. Dies soll durch eine Aufstockung des Personals erreicht werden. Darüber hinaus werden finanzielle Mittel aus der Beteiligung der strategischen Partner für anorganisches Wachstum im Zusammenhang mit den strategischen Schlüsseltechnologiebereichen bereitgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftervertrags und mit ihr die Erhöhung des Stammkapitals von 25.000,00 EUR auf insgesamt derzeit 28.326,00 EUR (zum 31.12.2023: 27.600,00 EUR) beschlossen. Ab Februar 2023 wurden die Anteile übernommen durch:
2. Forschung und Entwicklung ModuleWorks bietet Lösungen für die 2-Achs-, 3-Achs, 4-Achs, 5-Achs und 6-Achs-Bearbeitung an und erweitert sein Produktportfolio stetig. Die Software-Komponenten sind unter anderem bei Industriepartnern aus den Bereichen Aerospace, Automobil, Dental und Holzbearbeitung integriert. Speziell für die Holzindustrie hat ModuleWorks ein großes Produktportfolio zur 3-Achs und 5-Achs-Bearbeitung mit Fräs- und Sägeaufsätzen entwickelt. Um die Anwendungsbreite der Komponenten zu erweitern, arbeitet ModuleWorks mit externen Partnern aus der Wissenschaft zusammen. Dies geschieht im Rahmen von direkten Industrieprojekten oder auch öffentlich geförderten Forschungsprojekten. Geförderte FuE-Projekte erlauben es, das eigene Produktportfolio zu erweitern und in neue Märkte vorzudringen. Zum 01.01.2020 ist das Forschungszulagengesetz (FZulG) in Kraft getreten. ModuleWorks hat für Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen ab 2020 entsprechende Forschungszulagen beantragt. Der Antrag für die Förderung wurde erstmalig Ende 2020 gestellt. Für die Jahre 2020 und 2021 wurden die Anträge positiv beschieden. Auch für Jahre 2022 bis 2024 wurde die Forschungszulage beantragt, um die unabhängige Forschungsarbeit weiter zu fördern. Die Grundlagenbescheide für die Jahre ab 2022 stehen derzeit noch aus. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Einschätzung des Ifo-Instituts liegt der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion 2023 bei 0,5%. Damit verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum von 3,4% im Jahr 2022. "Die Inflation ist weiter zurückgegangen. Gründe hierfür waren der rückläufige Preisauftrieb bei Energie, die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung sowie das kontinuierliche Nachlassen der Lieferengpässe. In den USA herrschte entgegen allen Erwartungen eine robuste Konjunktur; die Konsumausgaben der privaten Haushalte stützten auch im dritten Quartal 2023 die Nachfrage. Zudem ist die Fiskalpolitik äußerst expansiv; das gesamtwirtschaftliche Haushaltsdefizit hat sich von 4,0% des BIP im Jahr 2022 auf 7,4% im Jahr 2023 erhöht. Die Inflationsrate verharrt dementsprechend auf über 3%. In China wird die strukturelle Immobilienkrise durch stimulierende Staatseingriffe übertüncht. das Wirtschaftswachstum hat sich im dritten Quartal beschleunigt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Volkswirtschaften gibt es in China keinen nennenswerten Verbraucherpreisanstieg, zwischenzeitlich sind die Preise sogar gesunken. Alles in allem dürfte sich der Zuwachs der Weltproduktion von 2,7% (2023) auf 2,0% (2024) und 2,3% im Jahr 2025 verringern. Ein Großteil der Kunden der ModuleWorks sind Maschinenhersteller. Die Volkswirte des VDMA e.V. (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) prognostizieren für die Jahre 2023 und 2024 preisbereinigt eine Stagnation des Weltmaschinenumsatzes. Bereits seit mehreren Quartalen spüren viele Maschinenbauer eine Abschwächung der Auftragseingänge. Die Ergebnisse verschiedener Stimmungsumfragen deuten darauf hin, dass die Investitionszurückhaltung auch in den kommenden Monaten anhalten wird. Trotz vielfältigen Investitionsbedarfs fehlt es weiterhin an Impulsen, denn geopolitische Risiken und Kriege, Inflation und höhere Kreditkosten drücken weltweit auf die Stimmung der Investoren. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage
Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und der branchenbezogenen Entwicklung sind wir mit diesem Ergebnis zufrieden. Vor dem Hintergrund der zusätzlichen Personaleinstellungen zur Sicherung des Wachstumskurses und der Erreichung der Ziele aus dem strategischen Partnerprogramm (SPP), haben wir das Ergebnis erwartet. b) Finanzlage Die Finanzlage schätzen wir als sehr gut ein. Im Zusammenhang mit der Beteiligung unserer strategischen Partner als Gesellschafter der ModuleWorks GmbH wurden dem Eigenkapital im Geschäftsjahr 2023 Mittel in Höhe von € 21,5 Mio. zugeführt. Dem stehen Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von € 2,0 Mio. gegenüber. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich um Vergleich zum 31.12.2023 um € 18,7 Mio. Die liquiden Mittel stellen mehr als 70% der Bilanzsumme dar. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 66 gestiegen. Wesentliche Zugänge zum Anlagevermögen betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattungen im Zusammenhang mit dem Bezug des neuen Firmengebäudes in Aachen. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um T€ 21.025, wovon T€ 18.735 auf die Erhöhung der liquiden Mittel zurückzuführen sind. Die Steigerung des Forderungsbestands zum 31.12.2023 um T€ 1.956 resultiert im Wesentlichen aus dem starken Umsatzgeschäft im letzten Quartal des Berichtsjahres. Das gesamte Eigenkapital liegt zum Ende des Geschäftsjahrs bei T€ 26.724 (31.12.2022: T€ 5.311). Die Eigenkapitalquote liegt bei 92% (31.12.2022: 68%). Die Verbindlichkeiten inklusive der passiven Rechnungsabgrenzungsposten befinden sich auf dem Niveau des Vorjahres. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Kennzahlen Gesamtleistung, EBIT, Vorsteuer- und Jahresergebnis. In diesem Zusammenhang wird auf die Darstellung zur Erläuterung der Ertragslage verwiesen. Die Steigerung der Gesamtleistung um 18% (Umsatzsteigerung von 18%) entspricht der Prognose der Geschäftsführung aus dem Vorjahr. Das Verhältnis von EBIT zu Gesamtleistung ist von 12,5% auf 9,0% gesunken, was insbesondere auf den Ausbau der personellen Ressourcen und der damit verbundenen Steigerung der Personalaufwendungen sowie bezogenen Leistungen und die Raumkostensteigerungen aufgrund des Bezugs der neuen Firmenzentrale zurückzuführen ist. Auch diese Entwicklung liegt innerhalb der Bandbreiteneinschätzung der Geschäftsführung. Die angestrebte Profitmarge (Jahresergebnis im Verhältnis zu Umsatzerlösen) von 10% wurde aufgrund der oben skizzierten Aufwendungen für die Erweiterung der Kapazitäten nicht erreicht. Die Profitmarge für das Berichtsjahr beträgt 8,3% (2022: 8,9%). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg von 149 auf 162. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklungen sind konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Zweigniederlassungsbericht Die ModuleWorks GmbH verfügt über keine Zweigniederlassungen. IV. Prognosebericht ModuleWorks stellt Software für die verarbeitende Industrie her und ist Zulieferer von global aufgestellten Firmen, die diese Softwareprodukte in ihre eigenen Produkte implementieren. Um eine mittel- und langfristige Prognose für die Geschäftsentwicklung von ModuleWorks zu erstellen, werden folgende Einflussfaktoren herangezogen:
Für die Leistungsindikatoren EBIT, EBT und Jahresergebnis erwarten wir - bedingt durch die Aufwendungen für die Ausweitung des Geschäftsbetriebs - für das Geschäftsjahr 2024 ein Niveau deutlich unterhalb des Jahres 2023, aber weiterhin ein positives Jahresergebnis. Zur Erreichung der mittel- bis langfristigen Wachstumsziele werden diese Ergebnisbelastungen in Kauf genommen. Dies gilt ebenso für die Profitmarge, die sich planmäßig für das Geschäftsjahr 2024 im niedrigen einstelligen Prozentbereich bewegen wird. Gesamtaussage zur Lage und voraussichtlichen Entwicklung Die ModuleWorks GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf die wesentlichen steuerungsrelevanten Kennzahlen innerhalb der Plan-Erwartungen abgeschlossen und sieht sich insgesamt für die Zukunft gut positioniert. V. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist notwendigerweise mit Risiken verbunden. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken und deren engmaschige Steuerung ist ein wesentliches Element der Unternehmensführung. Übergeordnetes Ziel ist es, unternehmerische Chancen bei jederzeit kontrollierten Risiken umfassend zu nutzen und so den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Gesamtrisiko Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Viele Faktoren, die teilweise außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegen, wirken sich auf die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft aus und derer Ergebnisse aus. Auf die erhöhte Prognose- und Risikoabschätzungsunsicherheit im Zusammenhang mit den Auswirkungen und der weiteren Entwicklung des Kriegszustandes in der Ukraine sowie der wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen wird allerdings ausdrücklich hingewiesen. Beispielsweise könnte eine Eskalation des Nahostkonflikts zu einer Verknappung des Ölangebots führen und zusammen mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine eine Rohstoffkrise auslösen, die den Welthandel hemmt und zugleich inflationsfördernd wirkt. Dies würde zu einer Verfestigung der straffen und tendenziell wachstumshemmenden Geldpolitik führen und Finanzierungsrisiken und -kosten erhöhen. Die Folge wäre eine Beeinträchtigung der Investitionsbereitschaft der Kunden. Ebenso kann eine Verschärfung der Immobilienkrise in China zu staatlichen Gegenmaßnahmen führen, welche die Wachstumsaussichten der Region Asia-Pacific, aber auch die der exportorientierten europäischen Wirtschaft beeinträchtigen. Die Gesellschaft erkennt die Bedeutung von Extremrisiken und ist sich bewusst, dass diese eine ernsthafte Bedrohung für das Unternehmen darstellen können. Extremrisiken sind Risiken, die außerhalb des normalen Risikobereichs liegen, nicht oder nur marginal beeinflusst werden können und schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben können. Beispiele für Extremrisiken sind Naturkatastrophen, terroristische Angriffe, Pandemien oder politische Instabilität. Diese Risiken können zu erheblichen Verlusten führen, die das Unternehmen in seinen Geschäftsaktivitäten beeinträchtigen oder den Fortbestand gefährden können. Die ModuleWorks GmbH ist sich bewusst, dass Extremrisiken zwar selten eintreten, aber aufgrund ihrer potenziellen Schadenshöhe dennoch eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Jedoch zeigen Ereignisse wie die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine oder der Nahostkonflikt sowie die anhaltend hohe Anzahl von Cyberangriffen, dass Extremrisiken durchaus eintreten können und wie wichtig es somit ist, sich darauf vorzubereiten. Extremrisiken sind finanziell nur schwer quantifizierbar und daher nicht Teil der Risikoaggregation. Risikobericht Wir sind bestrebt, Risiken frühzeitig zu erkennen, sie wenn möglich zu vermeiden oder aber, wenn nicht abwendbar, durch geeignete Maßnahmen zu beherrschen. Nachfolgend werden die Risiken für die Gesellschaft in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgelistet. Markt -, Wettbewerbs - und Kundenrisiken Aufgrund der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Situation sowie handels- und geopolitischer Konflikte und Spannungen besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Endabsatzmärkte unserer industriellen Kunden durch Nachfrageeinbrüche belastet werden. Daraus ergibt sich ein höheres Umsatzrisiko. Ob jedoch solche Marktrisiken eintreten und dann einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäfts- und Ertragslage haben, ist zurzeit nicht absehbar. Personelle Risiken Die Herausforderung der Gewinnung von und das Risiko der Abwanderung von hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern stellt ein grundsätzliches Risiko dar, dem sich alle Unternehmen ausgesetzt sehen. Die Gesellschaft wirkt dem durch ein offenes Arbeitsklima, regelmäßige und systematische Mitarbeitergespräche, Feedbackrunden für Führungskräfte, Flexibilisierung der Arbeitsgestaltung in räumlicher und zeitlicher Hinsicht, Sonderleistungen und dem innovativen Charakter entgegen. Hierdurch soll der Gefahr von möglichem Know-how-Verlust und daraus resultierenden Wettbewerbsnachteilen frühzeitig entgegengewirkt werden. Aufgrund der anhaltend hohen Kern- und Gesamtinflationsraten in Deutschland und jüngsten Tarifabschlüssen, entstehen Gehaltssteigerungserwartungen auf Arbeitnehmerseite, die im Zusammenspiel mit dem bestehenden Fachkräftemangel zu zunehmenden personellen Risiken führen. Neben dem eigenen Personal greift die Gesellschaft auf Fremdleistungen (insbesondere in den Bereichen IT /Softwareentwicklung) zurück. Zum Teil nutzt die Gesellschaft dafür Ressourcen von Dienstleistern in der Ukraine und Russland. Aufgrund des bestehenden Kriegszustands in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland, besteht ein erhöhtes Ausfallrisiko dieser externen Ressourcen. Entsprechend werden personelle Risiken im Vergleich zum Vorjahr höher (mittlere Bedeutung) eingeschätzt. Technologie - und Produktrisiken Die Geschäftstätigkeit der ModuleWorks ist auf digitale Technologien angewiesen. Die weltweite Zunahme von Bedrohungen für die Informationssicherheit führen zu verstärkten Risiken in Bezug auf die Sicherheit von Systemen und Netzwerken sowie zu Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Daten. Zur Risikominimierung ergreift die ModuleWorks eine Reihe von Maßnahmen wie eine umfassende Überwachung unserer Netzwerke und Informationssysteme, den Einsatz von Sicherungs- und Schutzsystemen wie Firewalls und Virenscannern. Die Marktposition und wirtschaftliche Entwicklung der ModuleWorks GmbH hängen wesentlich von der Fähigkeit ab, die Position als einer der Technologieführer bei Einzelprodukten zu festigen und zu stärken. Dazu sind fortlaufend Produktentwicklungen erforderlich, die Kundenerwartungen erfüllen und sich ändernde technologische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Dafür muss die Gesellschaft Innovationserfordernisse, einschließlich der Digitalisierung von Wertschöpfungsketten, antizipieren, Produkte neu bzw. weiterentwickeln und in kurzer Zeit zur Marktreife bringen. Sollte dies nicht gelingen, kann die Technologie- und Wettbewerbsposition beeinträchtigt werden. Entwicklungsrisiken begrenzt die Gesellschaft durch eine konsequent am Kundennutzen ausgerichtete Entwicklung von Produkten und Lösungen und erhebliche Investitionen in den Forschungs- und Entwicklungsbereich. Technologie- und Produktrisiken werden als moderat eingeschätzt. Währungsrisiken Aufgrund des hohen Anteils von nicht in Euro denominiertem Geschäft ist die ModuleWorks GmbH Währungsrisiken und -chancen ausgesetzt. Diese resultieren insbesondere aus Schwankungen der Wechselkurse im Zusammenhang mit künftigen Zahlungsströmen aus Umsätzen und Kosten in Fremdwährung (US-Dollar). Das Währungsrisiko der geplanten operativen Zahlungsströme auf Basis der Liquiditätsplanung wird durch den Abschluss von Devisentermingeschäften begrenzt. Insgesamt bleibt die Einschätzung der Bruttorisikohöhe bei den Währungsrisiken unverändert bei "moderat". Chancenbericht Die mittel- und langfristigen Perspektiven für die Gesellschaft werden von der Geschäftsführung als unverändert positiv eingeschätzt. Marktchancen Die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds kann im Jahr 2024 positiv von den Annahmen abweichen, die dem Prognosebericht zugrunde liegen. In einem makroökonomischen Positiv-Szenario könnten Auftragseingänge und Umsätze über die Zielkorridore hinaus ansteigen, was auch die Ertragssituation positiv beeinflussen könnte. Der IWF geht in seiner Prognose für das Jahr 2024 insbesondere auf die Möglichkeit eines noch schnelleren Rückgangs der Inflation ein, etwa infolge sinkender Energiepreise. Dies könnte eine Lockerung der restriktiven Geldpolitik und ein entsprechend verbessertes Finanzierungsumfeld, das die Investitionsnachfrage unterstützt, nach sich ziehen. Zusätzlich können im Wettbewerbsumfeld jederzeit unvorhergesehene Entwicklungen eintreten, wie beispielsweise Qualitätsprobleme bei Wettbewerbern oder Konsolidierungseffekte, die die Nachfrage nach Produkten der ModuleWorks GmbH verstärken. Technologiechancen Die Gesellschaft hat eine hervorragende Positionierung als Experte für Softwareentwicklung, CAM-Programmierung und modernste Fertigungslösungen gegliedert in die Business Areas "Digital Manufacturing", "Digital Factory", "CAM Automation & Digital Dentistry" und "Additive & Process Technologies". Unsere Technologiekompetenz sowie unsere Qualitätssicherungsmaßnahmen zusammen mit dem grundlegenden Gedanken der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden bietet Chancen zur weiteren Verbesserung der operativen Exzellenz und künftiges Wachstum. Leistungswirtschaftliche Chancen Fortgesetzte Maßnahmen zur Verbesserung der internen Prozesse im Projektmanagement, Personalbereich und der allgemeinen Verwaltung sowie der generellen Kostenstruktur können dazu beitragen, dass künftige Wachstum der ModuleWorks GmbH effizienter zu bewältigen. Die aufgeführten Chancen bieten über den zugrunde liegenden Prognosezeitraum hinaus mittel- bis langfristig bedeutende Möglichkeiten für die Gesellschaft. Darüber hinaus werden neue Chancen aktiv gesucht, deren Nutzung geprüft und gegebenenfalls konkretisiert. Sofern sich zusätzlich zu den prognostizierten Entwicklungen Chancen ergeben oder diese schneller als erwartet eintreten sollten, könnte dies positive Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Insgesamt hat sich die Chancenlage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Allerdings wird die Wahrnehmung unserer Chancen durch die Einbindung strategischer Partner und die damit verbundene Stärkung unserer Finanzkraft - aufgrund gesunkener finanzieller Restriktionen - vereinfacht.
Aachen, den 28. März 2024 ModuleWorks GmbH Dr. Fevzi Yavuz Murtezaoglu, Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang zum 31 . Dezember 2023Allgemeine Angaben Die ModuleWorks GmbH hat ihren Sitz in Aachen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen (HR B Reg.Nr. 11871). Die ModuleWorks GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss der ModuleWorks GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Auf folgende Änderungen der Darstellung im Vergleich zum Vorjahresabschluss (Geschäftsjahr 2022) wird hingewiesen: Bis zum - und einschließlich - des Geschäftsjahres 2022 wurden Erlöse aus Forschungsgeldern bzw. -zuschüssen innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Seit dem Geschäftsjahr 2023 erfolgt der Ausweis innerhalb der Umsatzerlöse. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit von Vorjahresbeträgen, wurden die betreffenden Erlöse des Geschäftsjahres 2022 in der Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls umgegliedert. Die Erlöse belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 1.529 (2022: T€ 1.189). Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauern bei entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen liegen zwischen drei und sieben Jahren. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauern bei Sachanlagen (Betriebs- und Geschäftsausstattung) liegen zwischen drei und 13 Jahren. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Der Nennbetrag eigener Anteile (€ 595,00) wird in der Bilanz offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 waren - wie im Vorjahr - keine latenten Steuern zu bilanzieren. Erläuterungen zu Bilanzposten - AKTIVA Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 717 (Vorjahr T€ 0) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 10 (Vorjahr T€ 0). Erläuterungen zu Bilanzposten - PASSIVA Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2023 wurden neue Gesellschaftsanteile (Nominalwert: € 2.600,00) ausgegeben, wodurch sich das gezeichnete Kapital auf € 27.600,00 erhöhte. Einstellungen in die Kapitalrücklage im Berichtsjahr belaufen sich auf T€ 21.525. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsentgelte (T€ 136, Vorjahr T€ 102) sowie erfolgsabhängige Vergütungen (T€ 72, Vorjahr T€ 89). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 442) und die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen (T€ 6) resultieren vollumfänglich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die Gesellschaft erzielt Erlöse aus zeitraumbezogenen Nutzungsüberlassungen (Lizenzen). Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Derivative Finanzinstrumente Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Marktterminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Termin- bzw. Kontraktkursen bewertet. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Wert- oder Zahlungsstromänderungen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen (EURO zu US-Dollar) zurückgehen. Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten Absatzgeschäften resultieren, die in USD denominiert sind, schließen wir gegenläufige Devisentermingeschäfte ab. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen. Die Derivate werden nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen behandelt; eine bilanzielle Abbildung der Sicherungsbeziehungen als Bewertungseinheiten erfolgt nicht. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisentermingeschäfte beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf € 9,22 Mio. (USD 10,00 Mio.). Sämtliche Devisentermingeschäfte weisen zum Abschlussstichtag positive Marktwerte auf; sie sind sämtlich fällig im Geschäftsjahr 2024. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 288 (Vorjahr T€ 405). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung enthalten: (Steuerliche Forschungszulagen in Höhe von T€ 803 (Vorjahr T€ 0) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen: Raumkosten (T€ 1.114; Vorjahr T€ 320), Werbe- und Reisekosten (T€ 616; Vorjahr T€ 547), Lizenzkosten (T€ 395; Vorjahr T€ 285), Fremdleistungen (T€ 390; Vorjahr T€ 320) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung (T€ 287; Vorjahr T€ 202). Der deutliche Anstieg der Raumkosten resultiert aus dem Bezug des neuen zusätzlichen Gebäudes am Standort der Gesellschaft in Aachen. Erträge aus Beteiligungen Die Beteiligungserträge (T€ 330; Vorjahr T€ 340) resultieren aus Ausschüttungen verbundener Unternehmen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus Vorperioden in Höhe von T€ 20 enthalten. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter (Angestellte ohne Geschäftsführung und zur Ausbildung Beschäftigte) betrug 162 (im Vorjahr 149). Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dr. Fevzi Yavuz Murtezaoglu geführt. Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe der Bezüge verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen, welche sich wie folgt gliedern:
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Mietverpflichtungen für Geschäftsräume. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Wesentlichen in den Bereichen:
Als nahestehende Personen gilt der Gesellschafter-Geschäftsführer der ModuleWorks GmbH sowie diesem nahestehenden Personen. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Marktunübliche Geschäfte wurden im Berichtsjahr nicht getätigt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 1.885 und dem Gewinnvortrag von T€ 3.051 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Die Gesellschaft beabsichtigt den Erwerb einer Beteiligung an einer US-amerikanischen Gesellschaft innerhalb der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024 abzuschließen. Im Zuge der Aufnahme strategischer Partner in den Gesellschafterkreis der ModuleWorks GmbH wurden der Gesellschaft im Laufe des ersten Quartals 2024 Eigenkapitalmittel in Summe von T€ 6.011 zugeführt. Es wurden 726 neue Gesellschaftsanteile (Nennwert: € 726,00) ausgegeben. Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Aachen, den 28. März 2024 ModuleWorks GmbH Dr. Fevzi Yavuz Murtezaoglu Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die ModuleWorks GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ModuleWorks GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ModuleWorks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 28. März 2024 D
│ R │ P RANDERATH & PARTNER PartG mbB
Jütten, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 15.05.2024 festgestellt. |
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