Ebner GmbHLiquidiert
93053 Regensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Hahn seit 23.8.2023 | Geschäftsführer |
Benedikt Hahn seit 11.12.2017 | Geschäftsführer |
Rudolf Hahn seit 11.12.2017 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ebner GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtAnlage 5 A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Ebner GmbH wurde am 29.Dezember 1981 gegründet und hat ihren Sitz in Regensburg. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht verändert. Unser Betrieb ist vor allem auf die Herstellung von Bäckerei- und Konditoreiwaren aller Art und deren Vertrieb spezialisiert. Produktionsstandort: Regensburg Vertriebsstandorte: Regensburg, Pentling, Lappersdorf, Regenstauf, Zeitlarn, Sinzing, Neutraubling, Straubing, Bad Abbach und Kelheim. Die Ebner GmbH unterscheidet sich deutlich vom Markt durch die Herstellung von naturbelassenen Teigen ohne Zusatzstoffe (E- Nummern) und ohne Fertigprodukte. Der Ausbau der Herstellung von naturbelassenen Backwaren ist die vorrangige Strategie der Ebner GmbH. Durch Einsatz unserer technisch neuen Gärautomaten und Gärsysteme haben wir die Qualität unserer Produkte verbessert. Sehr positiv wirkt sich unser Sauerteigsystem auf die Qualität aus. Durch eine neuartige Berechnung kann der Sauerteig mit dem gewünschten pH-Wert genauer bestimmt werden. Auch die Masa Madre lässt sich mit unserer verbesserten Teigführung exakter berechnen und steuern. Die beiden Sauerteigführungen sind die Grundlage für natürliches Backen ohne Mehlbehandlung und ohne Zusatzstoffe mit E-Nummern. Zugleich sind sie die Garanten für einen guten Geschmack der Backwaren mit langer Frischhaltung. Unser Bauernbaguette wurde durch die Langzeitführung wesentlich verbessert. Mit diesen Teigtechnologien garantiert die Bäckerei Ebner den Verbrauchern eine natürliche Herstellung aller Brote und Backwaren zum Wohle unserer Kunden bzw. ihrer Gesundheit durch natürliche Ernährung. Diese Verbesserungen sichern uns die Erfolge in der Zukunft. Im Branchenvergleich liegen wir mit unserer Umsatzentwicklung weit über dem Durchschnitt. Im Berichtsjahr haben wir eine Filiale geschlossen, so dass die Anzahl unserer Filialen 26 beträgt. In unseren Filialen haben wir neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten. Im Einzelnen sind hier Dinkelkrone, Mohnstangerl, Toskana, Kirschquarktasche und die Amarenaschnitte zu nennen. Im Berichtsjahr lag die Kapazitätsauslastung unserer Produktion bei ca. 90%. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir die Auslastung des Produktionsvolumens stabil halten. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr (kalenderbereinigt: + 1,8 %). Der inländische Konsum war mit einem Beitrag von + 2,5 Prozentpunkten der größte Wachstumsmotor des BIP. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben erhöhten sich mit + 4,2 % sogar noch deutlich stärker. Dieser kräftige Anstieg ist unter anderem auf die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden und die daraus resultierenden Kosten zurückzuführen. Auch die Bruttoanlageinvestitionen - das sind Ausrüstungsinvestitionen, Bauinvestitionen sowie sonstige Anlagen - stützten das Wachstum und legten im Vorjahresvergleich deutlich zu (+ 2,5 %). Entscheidend für diesen Zuwachs waren die Investitionen in Wohnbauten. Für die Verbraucher in Deutschland haben sich die Preise insgesamt mit + 0,5 % nur sehr moderat erhöht, gegen Ende des Jahres war aber eine spürbare Beschleunigung wegen gestiegener Energiepreise zu beobachten. Auch die Einkommen legten 2016 kräftig zu. Das Arbeitnehmerentgelt der Inländer erhöhte sich gegenüber 2015 um 3,6 %. Etwas weniger stark stiegen im selben Zeitraum die Unternehmens- und Vermögenseinkommen, nämlich um 3,1 %. Die Bruttolöhne und -gehälter erhöhten sich 2016 im Durchschnitt je Arbeitnehmer um 3,7 %. Die durchschnittlichen Nettolöhne und -gehälter stiegen weniger stark um 3,4 %. Die Differenz umfasst die von den Arbeitnehmern abgeführten Sozialbeiträge und die Lohnsteuer, die zusammen im Jahr 2016 mit + 4,4 % je Arbeitnehmer überproportional anstiegen. In den höheren Abgaben je Arbeitnehmer spiegeln sich vor allem die positive Einkommensentwicklung sowie die Steuerprogression wider. Entwicklung der Branche Da bei Berichtserstellung die Zahlen des Bäckerhandwerks für das Jahr 2016 noch nicht vorlagen, wir hier auf das Jahr 2015 zurückgegriffen. Im Jahr 2015 konnte sich das Bäckerhandwerk trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen behaupten. Der Jahresumsatz stieg auf 13,99 Mrd. Euro. Das ist fast eine halbe Milliarde Euro mehr als im Vorjahr (2014: 13,52 Mrd. Euro). Allerdings mussten vor allem kleine Bäckereien im harten Wettbewerb erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Gewinner der positiven Umsatzentwicklung sind zunehmend größere Bäckereiunternehmen. So erzielten 2015 4,3% der Betriebe rund 65,3% des Gesamtumsatzes. Die Zahl der Bäckereibetriebe (12.155) insgesamt hingegen sank erneut um 3,6%. Auch das Snacksegment hat sich 2015 wieder als Wachstumsfeld erwiesen, in dem die Betriebe des Bäckerhandwerks ihre Marktanteile nicht nur erhalten, sondern oft auch weit überdurchschnittlich vergrößern konnten. Mit 1,03 Mrd. Besuchen in 2015 ist das Deutsche Bäckerhandwerk erneut Spitzenreiter im Marktsegment Quick-Service-Restaurants des Außer-Haus-Marktes. Die Bäckereien können hier mittlerweile ein Fünftel aller Besuche für sich verbuchen (19,9%). Zum Vergleich: Der Gesamtmarkt verzeichnete lediglich eine Steigerung von 0,4%. Unter dem Strich bleibt das Marktumfeld aufgrund der starken Wettbewerbssituation jedoch schwierig. Bei uns gingen die Umsätze sowohl im Liefergeschäft als auch in den Filialen leicht zurück. Eine Ursache des Umsatzrückgangs ist die Schließung einer Filiale. Die Aktivitäten des Unternehmens und der hohe Einsatz von Mitteln wurde konsequent am Ziel der Qualitätssicherung ausgerichtet. Die hochwertigen Produkte wurden von den Kunden sehr gut angenommen. Das Unternehmen ist mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr dennoch zufrieden und sieht sich in seiner Marktposition weiter gestärkt. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Ebner GmbH war insgesamt zufriedenstellend. Im Berichtsjahr konnten Umsatz und Absatz weitestgehend erhalten werden. Trotz der schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche können wir einen Überschuss in Höhe von Euro 300.071,82 als Ergebnis nach Steuern vorlegen. Für 2017 wird wieder mit einer Umsatzsteigerung gerechnet. B. Darstellung der Ertrags,- Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Ebner GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2016 insgesamt positiv entwickelt. 1. Ertragslage Der Umsatz mit Euro 15.766.419 entwickelte sich leicht rückläufig. Er sank von Euro 16.002.890 um 1,5% auf Euro 15.766.419. Wobei zu beachten ist, dass aufgrund des Bilanzrichtlinien Umsetzungsgesetz (BilRUG) eine Umgliederung der Mieterlöse in Höhe von € 127.215 zu den Umsatzerlösen stattgefunden hat. In 2015 waren diese noch bei den sonstigen betrieblichen Erträgen zu finden. Die Personalkosten stiegen im Verhältnis zum Umsatz von 49,7% auf 51,4%. Auf Grund bestehender langjähriger Lieferantenbeziehungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sicher gestellt. Die Rohstoffpreise sanken um 1,0%. Das Finanzergebnis beträgt Euro 146.979. Der Jahresüberschuss hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von Euro 341.023 auf Euro 281.235 verschlechtert. 2. Finanzlage Die Finanzlage war im Berichtsjahr stabil. Es traten zu keiner Zeit Liquiditätsengpässe auf sondern es waren jederzeit Finanzreserven vorhanden. Einerseits erwirtschaftete das operative Geschäft genügend Liquidität, andererseits hätten die Banken bei Bedarf jederzeit Kredite finanziert. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Ebner GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 3.750.527. Sie ist gegenüber dem Vorjahr 2015 (Euro 3.871.956) um 3,1% gesunken. An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31.12.2015 einen Anteil von 0,2%. Dieser Anteil ist relativ gering, weil Investitionen durch die Alfons Ebner BetriebsverpachtungsGmbH & Co. KG erfolgen. Die Ebner GmbH mietet das Anlagevermögen von dieser Gesellschaft an. Das Sachanlagevermögen verringerte sich um 28,6%. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um Euro 118.084. Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2015 Euro 210.544. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr leicht. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 55,4% gekennzeichnet. 4. Gesamtaussage der wirtschaftlichen Lage Die voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Situation wird von dem Unternehmen durchaus positiv eingeschätzt. Es wird ein weiterer Ausbau der Marktposition erwartet. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Auch im Geschäftsjahr 2017 sind beträchtliche Investitionen geplant. Es wird eine Filiale mit Cafe in Köfering gebaut und eine Filiale in Obertraubling eröffnet. Die künftige Auftragslage und die Umsatzerlöse werden weiterhin positiv eingeschätzt. Das Unternehmen hat sich mit den Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Einführung von Bioprodukten den weiteren Ausbau des Umsatzes als Ziel gesetzt. D. Risikobericht Risiken im Finanzierungsbereich sind nicht gegeben. Auch im Investitionsbereich sind keine Risiken ersichtlich. Der Brotverbrauch in Deutschland geht zurück. Dabei spielt auch die demographische Entwicklung eine Rolle: Wenn die Zahl der Konsumenten abnimmt, sinkt in der Regel auch die abgesetzte Menge. Angesichts der weiterhin anhaltenden Verbreitung von Backshops in Discountern, Supermärkten und Tankstellen, sowie der zunehmenden Entstehung von Discount-Bäckern und der möglichen Einführung von "Backen im Laden" bei Lebensmittel-Discountern besteht insbesondere im Bereich der Kleinbackwaren die große Gefahr von Umsatzeinbußen. Die Risiken für den Hersteller von qualitativ hochstehenden Produkten liegen dabei im Umstand begründet, dass der Konsument aufgrund der zunehmenden "Geiz-Mentalität" sowie aufgrund der verlorengegangenen Kenntnisse und Erfahrungen bezüglich des Originalgeschmacks und der Qualitätsmerkmale von Backwaren die Angemessenheit des Preises für dieselben nicht mehr zu honorieren bereit ist. Da es jedoch immer mehr Menschen gibt, die auf eine gesundheitsbewusste Ernährung achten, können im Bereich der Biolebensmittel noch immer große Umsatzzuwächse verzeichnet werden. Deshalb versprechen wir uns mit der Einführung der Bioqualitätsprodukte große Chancen im Hinblick auf ein Umsatzwachstum. Aufgrund der erhöhten Anschaffungspreise für Bioqualitätsprodukte ist gegebenenfalls mit einer negativen Entwicklung der Beschaffungspreise zu rechnen. Jedoch ist der Verbraucher bereit, für Bioprodukte mehr Geld auszugeben als für normale Produkte. Deshalb rechnet das Unternehmen nicht mit dem Wegfall von Großkunden oder einem Preisverfall. Die Qualität der Produkte wird von den Kunden sehr geschätzt. Somit erreicht das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine hohe Kundenbindung und -zufriedenheit. E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. F. Forschung und Entwicklung Die Ebner GmbH arbeitet ständig an der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und deren Geschmacksverbesserungen. Immer wieder werden die bestehenden Produkte auf Geschmack, Lagerfähigkeit und Rohstoffzusammenstellung überprüft. Es wird auch an rationelleren Herstellungsverfahren ohne Qualitätsverluste geforscht. Immer wieder werden neue Produkte entwickelt und am Markt erfolgreich eingeführt. G. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 300 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) bei uns beschäftigt. Unter den 3beschäftigten Personen waren 137 Teilzeitkräfte, Aushilfen und geringfügig Beschäftigte. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8% auf Euro 8.102.076. Neben der tariflichen und beschäftigungsbedingten Erhöhung unserer Lohn- und Gehaltssumme erhöhten sich die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung von Euro 93.590 im Vorjahr auf Euro 98.703 im Geschäftsjahr. Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. Im Mittelpunkt standen interne Schulungsmaßnahmen zur Verbesserung der Verkaufsqualität. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr befanden sich 12 junge Menschen in der Ausbildung. Der Anteil der Schwerbehinderten an unserer Belegschaft entspricht 2,54%. Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Die getroffenen Umweltschutzmaßnahmen betreffen insbesondere: - die Wärmerückgewinnung mit Wärmetauscher unserer Backöfen und Kältemaschinen - die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen Die Wärmerückgewinnung wird sowohl für die Dampferzeugung und zum Beheizen der Gärräume als auch für die Aufbereitung des warmen Wassers für die Heizung genutzt. Ein großer Teil unserer Retouren wird von einem Unternehmen mit einer Biogasanlage abgeholt. Die für das Unternehmen geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz wurden eingehalten.
Regensburg, 28. Februar 2017 Ebner GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurden in den Umsatzerlösen Beträge in Höhe von insgesamt Euro 127.214,62 ausgewiesen, die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von Euro 124.138,69 ausgewiesen wurden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Ebner GmbH Firmensitz laut Registergericht: Regensburg Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Regensburg Register-Nr.: HRB 2669 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 2.300.000,00 (Vorjahr: Euro 2.910.029,04). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 975.272,25 (Vorjahr: Euro 1.233.458,96). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 220.000,00 (Vorjahr: Euro 220.000,00). Von den Verbindlichkeiten entfallen Euro 55.507,77 auf Steuern und Euro 2.348,45 auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 281.234,69. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 1.998.235,79, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 1.998.235,79 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Regensburg, 28. Februar 2017 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2017 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ebner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, 28. Februar 2017 QJS
Audit GmbH
Dipl.-Kfm. Thomas Queck, Wirtschaftsprüfer |
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