MTS Schrode AG

72534 Hayingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 746120
Vorher
MTS Maschinentechnik Schrode AG
Eingetragen
28.8.2013
Branche
Reparatur und Instandhaltung von MaschinenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Konstruktion, Entwicklung, Herstellung in Fachbetrieben und Vertrieb von Maschinen und Sonderbauten wie auch Dienstleistungen technischer Art. Ausführung von Reparaturen und Umbauten von Baumaschinen und ähnlicher Geräte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Harald König
seit 22.7.2016
Prokura
Rainer Schrode
seit 28.8.2013
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MTS Schrode AG

Hayingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die MTS Schrode AG wurde durch formwechselnde Umwandlung der MTS Gesellschaft für Maschinentechnik und Sonderbauten GmbH aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 24.05.2013 mit Änderungen vom 29.07.2013 und 20.08.2013 gegründet und hat ihren Sitz in Hayingen. Das Gründungsdatum der umgewandelten GmbH war der 03.02.2000.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der MTS Schrode AG liegt weiterhin bei der Entwicklung, der Produktion und dem Handel von Maschinenteilen sowie deren Vermietung und Schulungen zur Produktanwendung. Hinzugekommen ist das Leasinggeschäft, das als reines Herstellerleasing betrieben wird. Daneben wurde begonnen, mit der Marke Schwabenpower einen internetgestützten Handel mit Produkten im Merchandising zu etablieren. Neben dem Internethandel wurde auch eine Verkaufsfläche auf dem Gelände der Firma eingerichtet.

Betriebssitz ist Hayingen. Daneben bestehen zur Vertriebsunterstützung Stützpunkte in Reutlingen, Oberpframmern, Feuchtwangen, Bünde und Bad Liebenwerda.

Die Strategie der MTS Schrode AG bezieht sich auf:

- Ausbau der Marktanteile

- separierte Geschäftsbereiche mit innovativen Produkten

- leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter

- Entwicklung und Vermarktung von eigenen Patenten

Gegenüber dem Vorjahr haben sich hier keine Veränderungen ergeben.

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen sowie eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, werden immer wieder Weiterentwicklungen bestehender und auch neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten.

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten aufgrund geringerer Auftragseingänge nicht immer bis an ihre Grenzen auslasten.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Wie schon das Jahr 2022 wurde auch das Geschäftsjahr 2023 wirtschaftlich von vielen Ereignissen negativ beeinflusst. Die im Laufe des Jahres 2022 vollständig zurückgenommenen Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie beeinflussten hierbei nur noch geringfügig den Jahresanfang 2023 aufgrund verbliebener Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung. Allerdings ging der kriegerische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine unvermindert weiter und die hierdurch hervorgerufenen Ereignisse beeinflussten die Wirtschaft nachhaltig. Wichtige Faktoren waren hierbei wie im Vorjahr verschärfte Probleme bei den Lieferketten, hohe Inflationsraten und deutlich gestiegene Energie- und Rohstoffkosten. Ebenso sorgten steigende Zinsen für ein schlechtes Investitions- und Konsumklima.

Das weltweite Wirtschaftswachstum verharrte 2023 auf dem vergleichsweise niedrigen Wert von ca. 2,8% und soll 2024 mit 2,3% noch geringer ausfallen (Quelle: RWI - Leibnitzinstitut für Wirtschaftsforschung, Konjunkturbericht "Die wirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende 2023). Die nach wie vor weltweit zu beobachtenden Nachfrageprobleme aufgrund von Preissteigerungen und geringer Nachfrage deuten derzeit nicht auf eine nachhaltige Trendwende hin. Weder in China, noch in den USA oder anderen wichtigen Industrienationen und Schwellenländern lässt sich derzeit etwas anderes erkennen.

In Deutschland kam es 2023 zu der prognostizierten Schrumpfung des Wirtschaftswachstum um -0,3 Prozent. Eine klare Trendwende zeichnet sich bisher nicht ab. Zwar sind die Inflationsraten gesunken, befinden sich aber immer noch auf einem insgesamt hohen Niveau. Im ersten Quartal 2024 war außerdem ein deutlicher Anstieg der Unternehmensinsolvenzen zu beobachten. Steigende Zinsen sorgen ebenfalls dafür, dass sich die Nachfrage bisher nicht belebt (Quellen: Pressekonferenz des statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2024 "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" sowie Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 13.12.2023 "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023"). Für 2024 erwartet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung ein Wachstum von 0,7%, bei allerdings großen Abwärtsrisiken bezüglich des privaten Konsumverhalten, der Entwicklung der Weltkonjunktur sowie der Unsicherheiten bei der Geldpolitik (Quelle: Jahresgutachten 2023/2024).

Entwicklung der Branche

Die Entwicklung in der Maschinenbaubranche mit Bezug auf die Baubranche und hierbei insbesondere dem Tiefbau beeinflusst die Entwicklung der MTS Schrode AG in besonderem Maße.

Im Jahr 2023 ging der Auftragseingang im Maschinenbau um 12% zurück und auch die Monate Januar und Februar verzeichneten zweistellige Prozentzahlen bei den Rückgängen (Quelle: Statista, Entwicklung des realen Auftragseingangs im Maschinen und Anlagenbau...). Aufgrund der weiter anhaltenden Krisenfelder wie Kriege und andere Unsicherheiten, die zu steigenden Preisen und Zinsen sowie zurückhaltender Nachfrage weltweit führen, rechnet die Branche für 2024 mit weiter sinkenden Umsätzen und Auftragseingängen (Quelle: PwC Maschinenbaubarometer, Ausblick 2024).

In der Baubranche musste auch 2023 ein reales Minus der Bauumsätze um 5% gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden. Besonders schwierig war das Umfeld für kleiner Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern. Grund waren die stark gestiegenen Baupreise, die bei einem leichten absoluten Anstieg der Bauumsätze mit Preissteigerungen von 7% das reale Wachstum verhinderten. Allerdings konnte der für die MTS wesentliche Bereich des Tiefbaus aufgrund verschiedener Projekte der Energie- und Mobilitätswende eine Umsatzsteigerung von 7,5% verzeichnen, währende der Hochbau einen Rückgang von 2,2% verzeichnete. Aufgrund der Nachhaltigen Schwäche beim Wohnungsbau ist im Bausektor ohne Trendwende mit deutlich sinkenden Beschäftigungszahlen und mehr Insolvenzen zu rechnen (Quelle: Das Deutsche Baugewerbe, Konjunkturprognose 2023). Die Rückgänge sind in allen Baubereichen zu erwarten, wenn auch in unterschiedlichen Höhen. Beim Wohnungsbau ist mit einem realen Rückgang von 10%, beim Wirtschaftsbau von 6% und beim öffentlichen Bau von 4,5% zu rechnen (Das Deutsche Baugewerbe, Konjunkturprognose 2023).

Einschätzung der Unternehmensleitung

Nachdem das Jahr 2022 erstmals in der Firmengeschichte keine Steigerungen verzeichnete, verlief auch das Jahr 2023 eher in einer Seitwärtsentwicklung. Umsatz und Gewinn konnten im Vorjahresvergleich zwar leicht gesteigert werden. blieben aber hinter den Erwartungen zum Jahresbeginn 2023 zurück.

Zwar konnten viele interne Probleme, die noch im Jahr 2022 mitverantwortlich für das ausbleibende Wachstum waren, beseitigt werden (vor allem Krankenstand und Service), bedingt durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung waren aber keine deutlichen Wachstumsschübe möglich. Aufgrund des weiterhin hohen Warenbestands sorgten auch die damit zusammenhängenden gestiegenen Finanzierungskosten dafür, dass das Ergebnis nicht höher ausfallen konnte.

Dennoch ist die Unternehmensführung überzeugt, dass die bisher sehr erfolgreiche Gesamtausrichtung weiter verfolgt werden muss. Daher soll auch im Jahr 2024 und in den Folgejahren weiter in Personal, Sachanlagen und Strukturmaßnahmen investiert werden, um die erworbene Marktposition bei der hoch spezialisierten Produktpalette auszubauen und diese Produkte qualitativ weiter zu verbessern.

Die Geschäftsentwicklung der MTS Schrode AG war unter den gesamtwirtschaftlichen Bedingungen insgesamt befriedigend.

Das Jahresergebnis kann im Verhältnis zu den Rahmenbedingungen ebenfalls als befriedigend bezeichnet werden.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der MTS Schrode AG hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt leicht verbessert.

Ertragslage

Der Umsatz mit EUR 33.897.134,15 lag um 1,63% über dem Vorjahrswert.

Vom Umsatz entfielen EUR 30.192.038,74 auf das Inland und EUR 3.705.095,41 auf das Ausland.

Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 89,07 % (Vorjahr: 89,14%), der Auslandsanteil lag bei 10,93 % (Vorjahr: 10,86 %).

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung war 2023 gegenüber dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr leicht steigend.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten (Löhne und Gehälter zuzüglich Sozialabgaben) bedingt durch Lohnerhöhungen erneut gestiegen.

Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Lieferkettenprobleme zeitweise kurzfristige Engpässe auf, die aber zu keiner Zeit ein bedrohliches Ausmaß annahmen.

Durch Rückgänge im Auftragsbestand um 3% haben sich die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren einschließlich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gegenüber dem Vorjahr erhöht, da von mehr Bestellungen ausgegangen wurde und daher mehr auf Vorrat produziert wurde als die Nachfrage ergab.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 216.077,13 erzielt.

Die in dem Lagebericht des Vorjahres dargestellte Annahme, dass sich der Umsatz und die Ertragslage weiterhin positiv entwickeln und über dem Branchendurchschnitt liegen werden, haben sich als richtig herausgestellt. Der Ertrag bewegte sich trotz der im dritten Jahr in Folge sehr schwierigen Rahmenbedingungen über dem Vorjahresbetrag, allerdings auf niedrigerem Niveau als angenommen.

Wesentliche Erträge außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit waren dabei nicht zu verzeichnen.

Als wesentliche Aufwendungen sind zu nennen:

- Messekosten 219.335,79
- Ausgangsfrachten 666.103,90
- Fremdleistungen 553.471,13
- Mieten für Einrichtungen 641.024,60
- Fremd-/Leasingfahrzeugkosten 280.799,65
- Diesel 225.385,32

Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

EBT (Earnings Before Taxes)

Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.845,21 -136.288,95
EBT (Earnings Before Taxes) 210.231,92 47.080,79
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) -5.845,21 -136.288,95
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) 293.606,56 91.496,40
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) 503.838,48 138.577,19
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) -5.845,21 -136.288,95
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) 293.606,56 91.496,40
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) 1.884.142,63 1.665.061,52
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) 2.387.981,11 1.803.638,71
E (Earnings)
Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
E (Earnings) 216.077,13 183.369,74

Finanzlage

Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der MTS Schrode AG wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben.

EUR
Einzahlungen von Kunden für den Verkauf von Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen 39.431.798,01
- Auszahlung an Lieferanten und Beschäftigte 37.922.693,80
+ Sonstige Einzahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 327.834,15
- Sonstige Auszahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.469.200,16
-/+ Ertragssteuerzahlungen 55.745,47-
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 311.992,73
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 128.139,08
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 33.512,95
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermö- gen 989.984,42
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermö- gen 251.098,00
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.335.708,55-
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Auf- nahme von (Finanz-) Krediten 10.549.512,15
Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Kre- diten 11.045.944,33
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 30.624,00
- Gezahlte Zinsen 88.610,69
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 554.418,87-
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 1.578.134,69-
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.433.988,40
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 144.146,29-
Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
Umsatzerlöse 33.897.134,15 33.352.280,00
Umsatzrendite in % (Umsatzrendite I
in %) 0,64 0,55
Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
Eigenkapital 18.107.403,25 17.891.326,12
Eigenkapitalrendite in % 1,19 1,02
Gesamtkapitalrendite in % 509.683,69 274.866,14
Bilanzsumme 33.011.684,38 32.999.486,81
Gesamtkapitalrendite in % 1,54 0,83
Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
Gesamtleistung 35.266.394,52 34.546.089,94
E - Marge in % (Umsatzrendite II in %) 0,61 0,53
Cashflow 2.100.219,76 1.848.431,26
Gesamtleistung 35.266.394,52 34.546.089,94
Umsatzrendite II bezogen auf den Cashflow in % 5,96 5,35

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Ziel unserer Kreditpolitik war es, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Dies war erforderlich, um die hohen Investitionskosten der letzten Jahre zu leisten.

Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

Anlagevermögen 8.632.900,70 7.844.456,46
Bilanzsumme 33.011.684,38 32.999.486,81
Anlagenintensität in % 26 24
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks + sonstige Wertpapiere 163.539,75 1.432.807,53
Bilanzsumme 33.011.684,38 32.999.486,81
Quote der flüssigen Mittel in % 1 4

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der MTS Schrode AG belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 33.011.684,38. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 32.999.486,81) um 0,04 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 26,15 % ge- kennzeichnet. Das immaterielle Anlagevermögen macht hierbei einen Anteil von 13,70 % aus, die technischen Anlagen und Maschinen 8,30 %, die anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,39 % und die Finanzanlagen 0,76 % aus.

Die Immateriellen Vermögenswerte haben sich um EUR 44.931,24 auf EUR 4.522.689,70 erhöht. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um EUR 788.444,24.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich um EUR 792.404,67.

58,52 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 EUR 19.318.490,24.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich im normalen Bereich (ca. 1 Monatsumsatz). Wesentliche Forderungsausfälle mussten bisher nicht verzeichnet werden.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Das Eigenkapital erhöht sich einschließlich des Gewinnvortrags um EUR 216.077,13 auf EUR 18.107.403,25.

Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 54,85 % (Vorjahr 54,22%).

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

Anlagevermögen 8.632.900,70 7.844.456,46
Bilanzsumme 33.011.684,38 32.999.486,81
Anlagenintensität in % 26 24
Eigenkapital 18.107.403,25 15.641.024,39
Bilanzsumme 33.011.684,38 32.999.486,81
Eigenkapitalquote in % 54,85 54,22
Verbindlichkeiten 12.360.958,50 12.364.220,83
Bilanzsumme 33.011.684,38 32.999.486,81
Verbindlichkeitenquote in % 37 37

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Der Umsatz konnte im Jahr 2023 aufgrund der nun im dritten Jahr in Folge sehr schwierigen Rahmenbedingungen nur geringfügig gesteigert werden. Geschuldet war dies dem andauernden Krieg in der Ukraine, der zu neuerlichen Lieferengpässen, Inflation, geringer Nachfrage und darauf folgend Zinserhöhungen führte. Die daraus entstandene Verunsicherung der Wirtschaft machte sich auch bei uns bemerkbar. Das erwartete Umsatzwachstum von 10% konnte daher nicht erreicht werden. Wie erwartet konnte das Betriebsergebnis ebenfalls nicht die Höhe der Jahre vor 2022 erreichen, aber leicht verbessert werden.

Die grundlegende Ausrichtung des Unternehmens soll beibehalten werden. Die Investitionen in innovative Produkte und Personal haben in den vergangenen Jahren zu einer sehr guten Marktposition geführt. Weitere Investitionen auch in die Vertriebsstrukturen werden diese Position erhärten und verbessern. Unter anderem zur Reduzierung der Bestandskosten sind in größerem Umfang auch Investitionen zur Verbesserung der Logistik geplant.

Bei einigen der im vergangenem Jahr bestandenen Probleme zeichnet sich bereits eine Besserung ab. Die Lieferkettenengpässe haben sich deutlich entspannt und der Krankenstand beim Personal bewegt sich ebenfalls wieder in normalen Bereichen. Unsicherheiten bestehen natürlich weiterhin hinsichtlich des Kriegsgeschehens, der Inflation und der Zinsentwicklung. Da die MTS AG aber nach wie vor so aufgestellt ist, dass konjunkturelle Schwankungen keine große Wirkung entfalten können, gehen wir im Jahr 2024 wieder von einem deutlichen Umsatzwachstum von 10% aus. Dazu wird auch das vor Kurzem in Betrieb genommene neue Bearbeitungszentrum beitragen.

Die weiterhin sehr gute Wettbewerbsstellung der MTS Schrode AG wird durch ständige Innovation weiter gestärkt werden. Angesichts dessen, dass rund 75% des Umsatzes allein im Großraum Bayern und Baden-Württemberg erzielt werden, ist für einen weiteren Ausbau der Marktanteile in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt noch sehr viel Potential vorhanden. Derzeit bestehen Überlegungen, durch Kooperationen den Auslandsumsatz zu erhöhen.

Dennoch ist nicht auszuschließen, dass sich auch für die MTS Schrode AG die weiteren Folgen des Kriegsgeschehens durch eine geringere Nachfrage im Inland noch deutlicher bemerkbar machen. Und auch nach der Bewältigung könnten die derzeit in den Hintergrund gerückten, nach wie vor aber vorhandenen Risiken bezüglich Protektionismus, Brexit oder allgemeine konjunkturelle Probleme in der Weltwirtschaft sich nachteilig auf die MTS Schrode AG auswirken. Dies ist zur Zeit aber kaum vorauszusagen.

Beim Ergebnis rechnen wir daher damit, das das erwartete Umsatzplus ein gegenüber 2023 auch deutlicheren Gewinnsprung erzielen wird, dieser aber aufgrund weiter erforderlicher Investitionen noch deutlich hinter dem Jahr 2021 bleiben wird. Einen Nachsteuergewinn von rund einer Million EURO sehen wir als realistische Prognose.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose für die Jahre 2024 bis 2026 als realistisch:

Auf Grund der eigenen Marktstellung und Wettbewerbsposition und der weitgehenden Unabhängigkeit von gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen in der Maschinenbaubranche in Verbindung mit den getroffenen strukturellen Maßnahmen und Investitionen rechnet das Unternehmen wieder mit einem Anstieg beim Umsatz und einem steigenden Ergebnis. Die wesentlichen Kennzahlen werden dann vermutlich wieder über dem Branchendurchschnitt liegen. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Folgewirkungen des Kriegsgeschehens in der Ukraine wie hohe Energie- und Rohstoffpreise, allgemeine Inflation und Zinserhöhungen noch immer kaum vorhersehbar sind.

Erwartet wird auch unter Berücksichtigung dieser Unsicherheit, dass der Umsatz um 10% steigen wird. Die allgemein für die Jahre 2024 und vor allem ab 2025 erwartete Konjunkturerholung sollte sich nach Bewältigung der Krisen noch deutlicher einstellen und könnte durch entsprechende Nachholeffekte zu höheren Zuwächsen führen. Der Gewinn wird voraussichtlich steigen, aber noch nicht die Werte vor 2022 erreichen, da die Kosten trotz Umsatzanstieg im Sach- und Personalkostenbereich sowie den Investitionen weiter steigen werden, um die gute Wettbewerbsposition zu erhalten.

Trotz des allgemeinen Fachkräftemangels zeichnet sich für die MTS Schrode AG kein Engpass bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ab, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass in der Region ein guter Ruf als Arbeitgeber besteht.

Die Eigenkapitalquote wird auch künftig über 50% gehalten werden. Um die Liquidität weiter zu stärken, ist eine Reduzierung der Lagerbestände durch Verringerung der Losgrößen und Investitionen in die Logistik geplant.

Eine integrierte Planungsrechnung besteht derzeit nicht, wird im Unternehmen aber diskutiert. Aktuell basieren Planungsrechnungen auf Annahmen der Unternehmensführung, die durch die langjährige Erfahrung, monatlich erstellte Umsatzstatistiken und Monatsabschlüsse beeinflusst und bedarfsorientiert erstellt werden. Eine im Vorjahr intern angestellte vergangenheitsbezogene Analyse früherer Planungsrechnungen hat ergeben, dass die Annahmen zu den Planungen in den vergangenen Jahren weitgehend zutreffend waren.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Daher wird auch erwartet, dass sich die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren (Renditekennzahlen, Cashflow, EBIT, EDITA, EBITDA) vorbehaltlich den nicht wirklich planbaren Änderungen aufgrund des Kriegsgeschehens mittelfristig wieder auf dem Vorkrisenniveau bewegen werden.

D. Chancen- und Risikobericht

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- der Einsatz zuverlässiger Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Die infolge des Ukraine-Krieges entstehenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Entwicklung der Rohstoffpreise, Inflation und Zinsen sind zum Berichtszeitpunkt nur mit hoher Unsicherheit zu bewerten. Für die MTS Schrode AG sehen wir die Risiken in ausbleibenden Folgeaufträgen für das Baugewerbe, in vermehrten Forderungsausfällen durch Liquiditätsprobleme der Kunden sowie durch mögliche Probleme bei der Materialbeschaffung durch gestörte Lieferketten. Demgegenüber sehen wir als Chancen die weitere Festigung unserer hervorragenden Wettbewerbsposition durch den Wegfall von Konkurenzfirmen, die schlechter durch die letzten Krisenjahre gekommen sind, Vorteile beim Vorantreiben der Digitalisierung und dem Ausbau unserer Online-Schulungsangebote sowie die dadurch verstärkte Vertrauensbasis bei den Kunden.

Der Krieg in der Ukraine kann zu Risiken bezüglich der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise sowie der Inflationsbeschleunigung führen.

Chancen bestehen hier hinsichtlich der konjunkturellen Unabhängigkeit der Firma sowie des Umstands, dass derzeit rund 90% der Umsätze in Deutschland erzielt werden und ein geringer Grad der Internationalisierung auch beim Einkauf besteht.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch interne und externe Maßnahmen reduziert.

Aufgrund des geringen Anteils an Auslandsgeschäften ist das Unternehmen bisher nur geringen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Diese Risiken könnten sich bei einer Ausweitung des Auslandsgeschäfts erhöhen. Allerdings wird der Auslandsanteil nicht kurzfristig steigen.

Durch den hohen Anteil des Warenbestands kann es gelegentlich zu Liquiditätsengpässen kommen, die jedoch aufgrund des Risikomanagements frühzeitig erkannt und beseitigt werden können.In den letzten beiden Jahren kam es gelegentlich zu Liquiditätsschwierigkeiten, die durch Neuaufnahme kurzfristiger Darlehen behoben werden konnten. Andererseits bietet der konzeptionell hohe Warenbestand auch Chancen, da direkt auf steigende Nachfragen reagiert werden kann.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die MTS Schrode AG wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Insbesondere im Bezug auf die Investitionen in neue Produkte könnten hierdurch die Prognosen für Umsatz und Ergebnis gefährdet sein.

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Umweltrisiken

Als produzierendes Unternehmen sind wir auch Umweltrisiken ausgesetzt. Soweit diese erkennbar sind, wird ihnen mit Audits, Beratung und Schulung zu Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz begegnet. Derzeit sind keine konkreten Risiken dieser Art bekannt.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln. Hieraus können folgende Risiken abgeleitet werden:

- Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern

- Verschlechterung der Qualität des Materials

- das Fehlen innovativer Produkte

- geringer Deckungsbeitrag der Produkte

- erhöhte Ausschussquoten Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Die Risiken bestehen hierbei in:

- Überschreiten des mit Banken vereinbarten Kreditrahmens

- fehlende Kreditsicherheiten

- steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele Personalrisiken

Die MTS Schrode AG ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungs- kräfte angewiesen. Der weiterhin in Deutschland zu beklagende Mangel an Fachkräften kann die derzeit gute Position des Unternehmens in diesem Bereich gefährden.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Die infolge der Krisen des vergangenen Geschäftsjahres erfolgte Reduzierung bei Umsatz und Gewinn werden voraussichtlich kurzfristiger Natur sein. Dies ist insbesondere auf die hohe Eigenkapitalquote von über 50%, gute Investitionspolitik und die gute Wettbewerbsposition zurückzuführen.

Viele der im weiteren beschriebenen Risiken bieten dem Unternehmen auch Chancen. Nachfolgende Risiken bieten hervorragende Chancen:

- Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

- Produktrisiken

- Finanzrisiken

- Investitionsrisiken

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- sinkenden Energie- und Rohstoffpreisen (z.B. niedrigere Gas- und Ölpreise)

- der Belebung der Weltkonjunktur insbesondere in China

- der Erschließung neuer Absatzmärkte im In- und Ausland

- einer stabilen finanziellen Situation durch die hohe Eigenkapitalquote von dauerhaft über 50%

- neuen innovativen Produkten auch im Bereich Digitalisierung

- hoher Produktqualität

Gesamtbild der Risikolage

Wesentliche Veränderungen der Risiken gegenüber dem Vorjahr gibt es nicht.

Aufgrund der langjährigen Erfahrungen der Unternehmensleitung innerhalb der Branche können die bestehenden Risiken gut eingeschätzt werden. Vorstand, Aufsichtsrat und das Führungspersonal sind in der Lage, auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können und angemessen zu reagieren.

Chancenbeurteilung

Der sich als Risiko darstellende Fachkräftemangel ist für das Unternehmen eine Basis für weitere Umsatzsteigerungen und stellt somit auch eine Chance dar.Der gute Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber der Region kann dabei Vorteile gegenüber Wettbewerbern bringen.

Auch im Kundensegment hat sich das Unternehmen durch seine innovativen Produkte einen hervorragenden Ruf erarbeitet, der große Chancen für die künftige Entwicklung mit sich bringt.

Auch der Umstand, dass bisher keine wesentlichen Umsätze im Ausland generiert werden, beinhaltet die Chance, weitere Absatzmärkte zu erschließen.

Die Unternehmensleitung hat auch in der Vergangenheit ein gutes Gespür dafür bewiesen, in welchen Regionen die Nachfrage am Markt vorhanden ist oder sich noch weiter steigern kann, um darauf mit entsprechendem Angebot zu reagieren.

E. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 883.212,98 (Vorjahr: EUR 992.537,92). Hiervon wurden EUR 841.630,02 (Vorjahr: EUR 878.425,16) aktiviert. Auf die gesamten aktivierten Entwicklungskosten entfiel eine Abschreibung in Höhe von EUR 836.065,78 (Vorjahr: EUR 693.274,71). Wesentliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich in der Ausrichtung nicht.

Fremdleistungen werden im Bereich der Forschung und Entwicklung nicht in Anspruch genommen.

Durch weitere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten streben wir eine rentable Ausweitung des Geschäfts insbesondere durch Verbesserung bestehender Produkte an. Neben der Entwicklung von Patenten dienen die Aktivitäten auch der weiteren Optimierung interner Produktionsabläufe.

F. Spezialgesetzliche Angabepflichten

Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht (§ 312 Abs. 3 Satz 3 AktG)

Eine Erklärung im Sinne von § 312 Abs. 3 Satz 3 AktG war nicht erforderlich, da keine entsprechenden Sachverhalte vorliegen.

 

Hayingen, den 01.07.2024

Rainer Schrode, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.632.900,70 7.844.456,46
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.522.689,70 4.477.758,46
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.351.452,70 4.345.888,46
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 171.237,00 131.870,00
II. Sachanlagen 3.859.113,00 3.366.698,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.738.907,00 1.930.323,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.120.206,00 1.211.375,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 225.000,00
III. Finanzanlagen 251.098,00
1. Beteiligungen 251.098,00
B. Umlaufvermögen 24.156.098,27 24.990.820,98
I. Vorräte 19.318.490,24 18.506.234,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.674.068,28 5.051.779,38
1. Forderungen gegen Gesellschafter 87.987,82 72.500,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.586.080,46 4.979.279,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.600,00 6.500,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 163.539,75 1.432.807,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.674,41 109.356,37
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 71.011,00 54.853,00
Summe Aktiva 33.011.684,38 32.999.486,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 18.107.403,25 17.891.326,12
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 17.141.326,12 16.957.956,38
IV. Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74
B. Rückstellungen 1.335.836,93 1.564.156,28
C. Verbindlichkeiten 12.360.958,50 12.364.220,83
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.968.506,67 8.667.124,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.660.241,67 6.190.643,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.308.265,00 2.476.480,58
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 273.954,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 273.954,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 202.784,28 459.734,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 202.784,28 459.734,49
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.915.713,04 3.237.362,31
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 137.271,92 523.267,88
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.882.374,63 3.237.362,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 33.338,41 0,00
D. Passive latente Steuern 1.207.485,70 1.179.783,58
Summe Passiva 33.011.684,38 32.999.486,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.587.086,09 17.639.440,67
2. Personalaufwand 10.486.039,43 9.661.713,23
a) Löhne und Gehälter 8.572.482,28 7.916.794,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.913.557,15 1.744.918,93
davon für Altersversorgung 30.512,79 21.569,80
3. Abschreibungen 1.884.142,63 1.665.061,52
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.884.142,63 1.665.061,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.731.357,24 6.197.974,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.028,13 40.271,17
davon aus verbundenen Unternehmen 21.510,14
davon Erträge aus Abzinsung 743,83 305,59
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 293.606,56 91.496,40
davon an verbundene Unternehmen 6.436,04 3.401,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.845,21 -136.288,95
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 135.382,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 27.702,12
8. Ergebnis nach Steuern 219.813,57 199.755,56
9. sonstige Steuern 3.736,44 16.385,82
10. Jahresüberschuss 216.077,13 183.369,74

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die MTS Schrode AG ist durch formwechselnde Umwandlung der MTS Gesellschaft für Maschinentechnik & Sonderbauten GmbH aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 24.05.2013 mit Änderungen vom 29.07.2013 und 20.08.2013 entstanden. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 28.08.2013.

Auswirkungen auf Bilanzierungspflichten haben sich durch die formwechselnde Umwandlung nicht ergeben.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MTS Schrode AG
Firmensitz laut Registergericht: Hayingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 746120

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang wurde unter Beachtung des § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB i.V.m. den §§ 242ff und 248 HGB sowie der ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen ermittelt, die mit Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen zu saldieren waren. Da die Rückdeckungswerte zum Bilanzstichtag höher als die Pensionsverpflichtungen waren, erfolgte der Ansatz des saldierten Werts auf der Aktivseite der Bilanz als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Für einen Mitarbeiter besteht eine Vereinbarung zur Altersteilzeit. Für die entsprechenden Verpflichtungen besteht eine Rückdeckung. Der Aktivierungswert in Höhe von 114.138,22 EURO entspricht dem bescheinigten Wert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Hierbei wurden die gleichen Bewertungsmethoden wie im Vorjahr angewandt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 9.364.369,22 EURO

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 11.009.987,97 EURO

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Die kumulierten Abschreibungen reduzierten sich im Zusammenhang mit Abgängen des Geschäftsjahres um 238.215,88 EURO.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.402.360,03 841.630,02 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 684.034,08 128.139,08 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.086.394,11 969.769,10 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.472.187,18 775.758,21 304.110,88
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.425.244,39 216.856,56 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 225.000,00 525.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.122.431,57 1.517.614,77 304.110,88
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 251.098,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 251.098,00 0,00
Summe Anlagevermögen 17.208.825,68 2.738.481,87 304.110,88
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 8.243.990,05
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 812.173,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 9.056.163,21
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 750.000,00 6.693.834,51
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.642.100,95
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -750.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 10.335.935,46
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 251.098,00
Summe Finanzanlagen 0,00 251.098,00
Summe Anlagevermögen 0,00 19.643.196,67
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.056.471,57 836.065,78 0,00 0,00 3.892.537,35
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 552.164,08 88.772,08 0,00 0,00 640.936,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.608.635,65 924.837,86 0,00 0,00 4.533.473,51
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.541.864,18 651.279,21 238.215,88 0,00 3.954.927,51
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.213.869,39 308.025,56 0,00 0,00 2.521.894,95
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.755.733,57 959.304,77 238.215,88 0,00 6.476.822,46
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.364.369,22 1.884.142,63 238.215,88 0,00 11.010.295,97
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 4.351.452,70 4.345.888,46
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 171.237,00 131.870,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.522.689,70 4.477.758,46
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.738.907,00 1.930.323,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.120.206,00 1.211.375,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 225.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.859.113,00 3.366.698,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 251.098,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 251.098,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 8.632.900,70 7.844.456,46

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 883.212,98 EUR.

Davon entfallen 841.630,02 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 6.600 (Vorjahr: 6.500,00).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen den Alleinaktionär in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind außerdem solche gegen den Alleinaktionär in Höhe von EUR 87.987,82 enthalten.

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Im Geschäftsjahr wurden keine eigenen Aktien erworben.

Zum 31.12.2023 waren keine eigenen Aktien im Bestand.

Aktivierte Disagiobeträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurden keine Disagiobeträge eingestellt.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 250.000,00 ist eingeteilt in:

Grundkapital EUR
250.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 250.000,00
0,00 Stück Vorzugsaktien zum Nennwert von je 0,00 0
davon aus bedingter Kapitalerhöhung 0,00
davon aus genehmigter Kapitalerhöhung 0,00

Es handelt sich um Namensaktien.

Angaben über den Bestand, den Zugang und die Verwertung von Vorratsaktien

Bestand, Zugang und Verwertung von Vorratsaktien EUR
Bestand an Vorratsaktien 0,00
+ Zugang 0,00
Gesamt 0,00
davon im Berichtsjahr verwertet 0,00

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand war ermächtigt, das Grundkapital bis zum 28.08.2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt EUR 125.000,00 zu erhöhen. Hiervon wurde kein Gebrauch gemacht. Weitere Ermächtigungen wurden bisher nicht erteilt.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Im Geschäftsjahr wurden keine Änderungen bei den Kapitalrücklagen vorgenommen. Neben der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 25.000,00 EURO besteht weiterhin eine andere Rücklage in Höhe von 475.000,00 EURO.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 3.145.012,44.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener imm. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 4.351.452,70
darauf entfallende passive latente Steuern -1.206.440,26
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 3.145.012,44

Die sich aus § 253 Abs. 6 ergebende Ausschüttungssperre beträgt EUR 2.144,00.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.144,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden -265.202,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 336.213,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 336.213,00
verrechnete Aufwendungen -5.602,00
verrechnete Erträge 22.678,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Rückstellungsgrund 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Abzinsung Neueinstellung 31.12.2023
KSt und Soli 2021 135.709,01 0,00 69.700,83 0,00 0,00 66.008,18
Gewerbesteuer 2021 108.815,00 0,00 0,00 0,00 0,00 108.815,00
KSt und Soli 2023 0,00 0,00 0,00 0,00 18.880,31 18.880,31
GewSt 2023 0,00 0,00 0,00 0,00 17.242,00 17.242,00
Steuerrückstellungen 244.524,01 0,00 69.700,83 0,00 36.122,31 210.945,49
Rückstellungsgrund 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Abzinsung Neueinstellung 31.12.2023
Berufsgenossenschaft 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Betriebsprüfung 3.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00 4.000,00
Urlaubsrückstellungen 240.250,80 240.250,80 0,00 0,00 284.732,82 284.732,82
Aufbewahrung 29.593,82 0,00 0,00 -743,83 0,00 28.849,99
Tantiemen 40.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 40.000,00
Gewährleistung 975.587,65 975.587,65 0,00 0,00 733.908,63 733.908,63
Jahresabschluss 31.200,00 31.200,00 0,00 0,00 33.400,00 33.400,00
Abfindungen AN 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Rückstellungen 1.319.632,27 1.247.038,45 0,00 -743,83 1.053.041,45 1.124.891,44

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Rückstellungen für Gewährleitungen in Höhe von 733.908,63 EURO. Der Rückstellungsbedarf wurde anhand interner Aufzeichnungen über Gewährleistungen der vergangenen zwei Jahre ermittelt.

- Für Tantiemen wurde für 2022 bereits ein Betrag in Höhe von 40.000,-- EURO in die Rückstellungen eingestellt, dessen Auszahlung erst 2024 erfolgen wird. Für 2023 wurde keine Tantieme vereinbart.

- Für noch bestehende Urlaubsansprüche und Überstunden von Mitarbeitern aus dem Geschäftsjahr wurde eine Rückstellung in Höhe von 284.732,82 EURO gebildet.

- Für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses wurden Rückstellungen in Höhe von 33.400,-- EURO gebildet.

Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Zu den weiteren Angaben wird auf den nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

Art der Verbindlichkeit Betrag RLZ<1Jahr RLZ 1-5 Jahre RLZ>5 Jahre Sicherheiten
Verbindlichkeiten KI 8.968.506,67 6.660.241,67 2.308.265,00 0,00 8.968.506,67
Verbindlichkeiten L/L 2.161.688,17 2.161.688,17 0,00 0,00 0,00
Stg. Verbindlichkeiten 1.230.763,66 1.197.425,25 33.338,41 0,00 0,00
Summe 12.360.958,50 10.019.355,09 2.341.603,41 0,00 8.968.506,67

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 333.320,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 8.968.506,67.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Grundschuldbestellungen, Globalzessionen, Maschinen und private Bürgschaften des Alleinaktionärs.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Alleinaktionär in Höhe EUR 273.954,51 enthalten (RLZ bis 1 Jahr).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Alleinaktionär in Höhe von EUR 340.056,20 enthalten. Davon haben EUR 306.717,79 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 33.338,41 eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 10.019.355,09 (Vorjahr: EUR 9.888.340,25).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 2.341.603,41 (Vorjahr: EUR 2.476.480,58).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind keine weiteren Geschäfte aufzuzeigen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Alle Miet- und Pachtverträge haben geringe Kündigungsfristen von höchstens 6 Monaten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung waren nicht zu verzeichnen.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung waren ebenfalls nicht zu verzeichnen.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 41.222,15 enthalten.

Erträge aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von EUR 1.190,55 enthalten.

Diese Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 36.780,98 enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

Posten der Ergebnisverwendung Betrag
EUR
- Jahresüberschuss 216.077,13
+ Jahresfehlbetrag 0,00
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 17.141.326,12
- Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00
+ Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 0,00
+ Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen
+ Entnahmen aus der gesetzlichen Rücklage 0,00
+ Entnahmen aus der Rücklage für eigene Aktien 0,00
+ Entnahmen aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00
+ Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 0,00
Einstellungen in Gewinnrücklagen
- Einstellungen in die Rücklage nach den Vorschriften über die Kapitalherabsetzung 0,00
- Einstellungen in die gesetzliche Rücklage 0,00
- Einstellungen in die Rücklage für eigene Aktien 0,00
- Einstellungen in die satzungsmäßigen Rücklagen 0,00
- Einstellungen in die Wertaufholungsrücklage 0,00
- Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen 0,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 65,00
Angestellte 102,00
leitende Angestellte 8,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 175,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 133,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 42,00

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Rainer Schrode ausgeübter Beruf: Straßenbaumeister

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Raphael Hummel, Vorsitzender des Aufsichtsrats ausgeübter Beruf Produktionsleiter
Bernd Bremer, stellv. Vors. des Aufsichtsrats ausgeübter Beruf: Steuerberater
Stephanie Schrode ausgeübter Beruf: Verwaltungsfachangestellte

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit EUR 7.500,00 vergütet.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

An den Vorstand wurden kurzfristige Kredite in laufender Rechnung vergeben. Die Beträge schwanken stark und sind regelmäßig durch ebenfalls bestehende Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorstand abgesichert.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch:

- Lieferungen und Leistungsverkehr mit der Rainer Schrode GmbH

- Mietverträge mit dem Einzelunternehmen Rainer Schrode

Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht)

Aufgrund des weiterhin bestehenden Konflikts in der Ukraine und der damit zusammenhängenden Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung der Inflationsraten, Lieferketten und Rohstoffpreise kann es zu weiteren nicht vorhersehbaren Korrekturen in der Einschätzung der Unternehmensentwicklung kommen. Auch die Unsicherheiten bei der Entwicklung der Baubranche im Allgemeinen können hierzu beitragen.Ebenso sind steigende Zinsen ein Risikofaktor für das Unternehmen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Aktionären die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 216.077,13

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 17.357.403,25, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden EUR 0,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 0,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden EUR 17.357.403,25 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hayingen, den 01.07.2024

Rainer Schrode, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung vom 11. Juli 2024 sowie zuvor durch laufende Berichterstattungen, gemeinsame Beratungen mit dem Vorstand und im Rahmen von Beschlussfassungen über die Lage des Unternehmens informiert und mit dem Vorstand die jeweils relevanten Fragen der Geschäftsführung besprochen.

In der Aufsichtratssitzung vom 11. Juli 2024 hat sich der Aufsichtsrat umfassend mit dem Jahresabschluss 2023 einschließlich Lagebericht und Vorschlag zur Ergebnisverwendung auseinandergesetzt und diesen einer eigenen kritischen Überprüfung unter Einbeziehung des Wirtschaftsprüfers unterzogen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der MTS Schrode AG wurde vom bestellten Abschlussprüfer, der HaWi Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts geprüft. Der Bericht wurde mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts treten wir aufgrund des Resultats unserer eigenen Überprüfung bei.

Der Aufsichtsrat hat damit den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 der MTS Schrode AG gebilligt. Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt in der Hauptversammlung.

Der Aufsichtsrat befürwortet den Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung in der Form, dass der Jahresüberschuss in Höhe von 260.077,13 EURO auf neue Rechnung vorgetragen wird und keine Dividende ausgeschüttet wird.

 

Hayingen, dem 11.07.2024

Raphael Hummel, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll der 12. Hauptversammlung

der MTS Schrode AG

vom 11. Juli 2024 im Innovationsweg 1, 72534 Hayingen

Zu der Hauptversammlung waren erschienen

vom Aufsichtsrat der Gesellschaft:

- Herr Raphael Hummel, Vorsitzender

- Herr Bernd Bremer, stellvertretender Vorsitzender

- Frau Stephanie Schrode

vom Vorstand der Gesellschaft der alleinige Vorstand, Herr Rainer Schrode

sowie der einzige Aktionär, Herr Rainer Schrode.

Zu TOP 1

(Begrüßung, Anwesenheitsfeststellung, Feststellung der Beschlussform, Verzicht auf notarielles Protokoll, Unterschrift Teilnehmerverzeichnis, Aufruf der Tagesordnung)

Herr Hummel übernahm als Vorsitzender des Aufsichtsrats den Vorsitz in der Versammlung.

Er eröffnete die Hauptversammlung um 11:20 Uhr und bestimmte Herrn Bernd Bremer zum Protokollführer.

Der Vorsitzende stellte fest, dass Beschlüsse aufgrund der Anwesenheit aller Aktionäre gem. § 121 Abs. 6 AktG gefasst werden können, obwohl keine Einberufung mittels eingeschriebenen Briefs erfolgt ist, sofern der alleinige Aktionär dem nicht widerspricht.

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass von der sich aus § 130 Absatz 1 Satz 3 Aktiengesetz bestehenden Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, indem von dieser Hauptversammlung kein notarielles Protokoll, sondern eine Niederschrift erstellt wird, die vom Vorsitzenden unterzeichnet wird.

Sodann wurde das nach § 129 AktG aufgenommene Verzeichnis der erschienenen bzw. vertretenen Aktionäre von dem Vorsitzenden unterschrieben und vor der ersten Abstimmung zur Einsicht ausgelegt, worauf der Vorsitzende hinwies.

Er gab bekannt, dass insgesamt nominal 250.000 Aktien vertreten sind.

Der Vorsitzende rief sodann die einzelnen Punkte der Tagesordnung zur Behandlung und Beschlussfassung auf.

Zu TOP 2

(Besprechung und Feststellung des Jahresabschlusses 2023 einschließlich Lagebericht u.a.)

Der Vorsitzende legte den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht, den Bericht des Aufsichtsrates sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns vor. Er wies darauf hin, dass diese Unterlagen während der gesetzlich vorgeschriebenen Frist in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre ausgelegen haben. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HaWi Revision GmbH hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und ein uneingeschränktes Prüfungstestat erteilt.

Der Vorsitzende gab bekannt, dass der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss vom Aufsichtsrat in der Sitzung vom 11. Juli 2024 gebilligt wurde und die Feststellung durch die Hauptversammlung erfolgt.

Hieran anschließend erteilt der Vorsitzende dem Vorstand Rainer Schrode das Wort, der dann den Jahresabschluss 2023 und den Lagebericht erörtert und über den derzeitigen Geschäftsverlauf Auskunft gibt.

Danach erfolgte die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 durch die Hauptversammlung.

Der Vorsitzende stellt fest, dass die Feststellung einstimmig erfolgt ist.

Zu TOP 3

(Beschluss zur Ergebnisverwendung)

Entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschloss die Hauptversammlung einstimmig durch Handaufheben, den Jahresüberschuss in Höhe von 216.077,13 Euro wie folgt zu verwenden:

1. Gewinnvortrag: 216.077,13 Euro

2. Eine Dividende wird nicht gezahlt.

Der Vorsitzende verkündete, dass mit dem einstimmig gefassten Beschluss der Vorschlag zur Ergebnisverwendung angenommen wurde.

Zu TOP 4

(Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand)

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass bei der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat § 136 AktG zu beachten ist, wonach niemand für sich oder einen anderen das Stimmrecht ausüben kann.

Sodann beschloss die Hauptversammlung in getrennten Abstimmungen einstimmig durch Handaufheben, Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2023 jeweils Entlastung zu erteilen.

Zu TOP 5

(Bestellung des Wirtschaftsprüfers)

Auf Vorschlag des Aufsichtsrats beschloss die Hauptversammlung einstimmig durch Handaufheben, die HaWi Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Berlin als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 zu bestellen.

Der Vorsitzende verkündete, dass mit dem einstimmig gefassten Beschluss der Vorschlag des Aufsichtsrats angenommen wurde und der Vorsitzende des Aufsichtsrats die Beauftragung des Wirtschaftsprüfers zu übernehmen hat.

Zu TOP 6

(Satzungsänderungen)

Der Vorsitzende verkündete, dass keine Satzungsänderungsanträge vorliegen und dieser Tagesordnungspunkt somit entfällt.

Nachdem die Tagesordnung abgehandelt war und keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, schloss der Vorsitzende die Versammlung um 11:35 Uhr.

Raphael Hummel, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MTS Schrode AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MTS Schrode AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - ge prüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MTS Schrode AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsät ze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonsti gen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu er möglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde ge legten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

 

Berlin, den 1. Juli 2024

HaWi Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.Kfm. Andreas Hammerschmidt, Wirtschaftsprüfer

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