Schwan Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Alexander Schwan seit 24.1.2007 | Geschäftsführer |
Ingo Gunnar Schwan seit 16.11.2006 | Geschäftsführer |
Rainer Billmann seit 16.11.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Josef Schwan GmbHHeilbronnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht zum 31. Dezember 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist einer der größten Anbieter für Metzgereiartikel im süddeutschen Raum. Neben dem Handel mit Metzgereiartikel hat sich die Schwan Gruppe auch auf die Veredelung von deutschen Schweinedärmen und die Herstellung hochwertiger Kesselanlagen, Koch- und Backschränke sowie kombinierte Rauch- und Kochanlagen spezialisiert, die neben Deutschland weltweit verkauft werden. 2. Branchenbezogene wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Fleischerhandwerk gibt es auch weiterhin einen Veränderungsprozess zu weniger, aber dafür größeren Betriebseinheiten. Der Deutsche Fleischer-Verband (DFV) zählte Ende 2022 bundesweit 17.148 Ver kaufsstellen. 10.335 eigenständige Meisterbetriebe und 6.813 handwerklich betriebene Filialen. Die Zahl der insgesamten Verkaufsstellen ging damit im Berichtsjahr um ca. 1.599 Verkaufsstellen zurück. Auf das Jahr 2022 entfallen darauf 535 selbständige Betriebe. Der Betriebsschwund hat sich da mit gegen über den letzten Jahren erhöht und liegt deutlich über dem Durchschnitt des letzten Jahrzehnts. Als Hauptursache des Rückgangs nennt der DFV das Problem, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Umsatzhemmend wirkt sich der Mangel an Fachkräften und Azubis aus, weshalb einige Betriebe ihr Leistungsangebot einschränken. Hinzukommen wettbewerbsbedingte Faktoren infolge Marktverdrängung durch Supermärkte und Discounter und das langfristige veränderte Einkaufsverhalten. Der Zubehörhandel des Fleischereihandwerks muss sich daher auch als Zulieferer für deren Lebensmittelabteilungen platzieren. Die fleischerhandwerklichen Betriebe spüren die Folgen von Inflation und Energiekrise. Die Erlöse sanken im I. Halbjahr 2022 um durchschnittlich 3,3 % im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die Kaufzurückhaltung ist durch Verunsicherung groß und spürbar. Parallel zum Fleischverzehr insgesamt, ist 2022 auch der Konsum von Wurstwaren und sonstigen Fleischerzeugnissen gesunken. Die deutschen Privathaushalte haben wegen der mit Corona verbundenen Einschränkungen im dritten Jahr einen gleichbleibenden Fleisch- und Fleischerzeugnissekonsum. Eine wesentliche Änderung im Außer-Haus-Konsum war nicht zu verzeichnen. Bei unveränderter Bevölkerungszahl von 83,162 Millionen reduzierte sich der PRO-KOPF-VERZEHR von durchschnittlich 25,7 Kilogramm auf 25,0 Kilogramm. Angesichts der weiterhin bestehenden Unsicherheiten und steigenen Energiekosten ist davon auszugehen, dass der Umsatz der gesamten Branche in 2023/2024 rückläufig sein wird. 3. Geschäftsverlauf Die Umsätze 2022 haben sich gegenüber 2021 um ca. 29 % erhöht. Die Inlandsumsätze konnten um 23,96% von 15.588 TEuro auf 19.323 TEuro gesteigert werden. Ebenfalls wurde bei den Auslandsumsätzen eine Steigerung um 70,32 %, von 1.851 TEuro auf 3.153 TEuro erreicht. Die Umsatzsteigerung resultiert aus einer erhöhten Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft. Der Absatzmarkt war wie in den Vorjahren durch ein hohes Preisniveau geprägt. Der Einkauf war ebenfalls durch ein ho hes Preisniveau belastet. Durch langfristige und konstante Lieferantenbeziehungen ist die Beschaffung weiterhin als gut zu bezeichnen. Die Gesellschaft hält ein großes Ersatzteillager vor, um innerhalb kürzester Zeit Ersatzbeschaffungen oder Reparaturen von Kundengeräten zu ermöglichen. In den Vorjahren wurden große Investitionen getätigt, so dass mittelfristig nur noch wenige Investitionen notwendig sind. Im Berichtsjahr wurde im Wesentlichen in das Warenwirtschaftsprogramm mit der entsprechenden Hardware investiert. Die Gesellschaft betreibt unverändert eine solide Personalpolitik. Die Personalkosten sind daher nur leicht angestiegen. Wesentliche Kostensteigerungen haben sich im Laufe des Wirtschaftsjahres nicht ergeben. Bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren betrug die Preissteigerung 2,4 %. Festzustellen war, dass sich der Ausgleich der Kundenforderungen im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr von 62 Tagen auf 54 Tage reduziert hat. Der Betrag der gewährten Skonti hat sich gegen über 2021 um 5 TEuro geringfügig erhöht (159 TEuro - Vorjahr: 154 TEUR). Der Aus gleich der Lieferantenverbindlichkeiten konnte jeweils fristgerecht und unter Abzug von Skontobeträgen erfolgen. 4. Lage Für die Gesellschaft als Handelsunternehmen stellen die Umsatzerlöse eine zentrale operative Steuerungsgröße und somit einen finanziellen Leistungsindikator dar. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist bei einer im Vorjahresvergleich leicht rückläufigen Eigenkapitalquote von 35 % (Vorjahr 37,98 %) unverändert als gut zu bezichnen. Die Betriebsgrundstücke sind im Gesellschaftereigentum. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde keine Ausschüttung, sondern eine kapitalstärken de Thesaurierung beschlossen. Der erzielte Rohertrag erhöhte sich um 17 % auf rd. EUR 5,09 Mio. Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um 489 TEUR auf einen Jahresüberschuss von 250 TEuro erhöht. Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um 758 T€ gestiegen (lfd. Jahr 4.245 T€ zu Vorjahr 3.487 T€), ebenso die Kundenforderungen. Hier konnte ein Zuwachs von 582 T€ verzeichnet werden (lfd. Jahr 3.302 T€ zu Vorjahr 2.720 T€). Der Wertzuwachs betrug insgesamt 1.340 T€, der durch Geldmarktkredite in Höhe von 946 T€ zwischenfinanziert werden musste. II. Prognosebericht Der Markt hat sich aufgrund der bereits in den Vorjahren teilweise eingetretenen Kostenentwicklung im Rohstoff- und Energiebereich etwas beruhigt, obwohl auch im Jahr 2022 Preissteigerungen zu ver- zeichnen waren. Im Verhältnis zum Gesamtumsatz hat sich die Inlandsnachfrage um 3,5 % reduziert. Aufgrund der neuen Esskultur wird davon ausgegeangen, dass die Inlandsnachfrage auf Dauer sinken wird. Im gleichen Zeit raum hat sich die Auslandsnachfrage um 3,5 % erhöht. Durch mehr Engagement im Ausland sollen evtl. Umsatzrückgänge im Inlandsbereich aufgefangen werden. Für das Jahr 2023 wird mit einem leicht ansteigenden Umsatz von bis zu 8 % gerechnet, der über wiegend aus Auslandsumsätzen stammt. Aufgrund einer sehr guten Qualität/Leistung etabliert sich die Gesellschaft zu nehmend auf ausländischen Märkten. III. Chancen und Risiken Mittelfristig geht der Trend im Fleischerhandwerk weiterhin zu größeren und leistungsfähigen Betrieben, so dass immer mehr kleinere Betriebe schließen werden. Es wird jedoch großen Wert auf eine vielfältige Kundenstruktur gelegt. Durch einen engen Kontakt zu Stammkunden und ein flexibles Eingehen auf Kundenwünsche sowie eine absolute Termintreue bei der Abwicklung von Aufträgen versucht die Gesellschaft, ihre Auftraggeber an das Unternehmen zu binden und somit weitere Marktchancen zu schließen. Das Rechnungswesen des Unternehmens ist gut organisiert und liefert zeitnah die Ergebnisse durch eine kurzfristige Erfolgsrechnung, so dass eine schnelle Reaktion der Unternehmensleitung auf Kosten- und Ertragsveränderungen möglich ist. Aufgrund der Struktur des Unternehmens kommen typische Finanzinstrumente nicht zum Einsatz. Entsprechende Risiken sind daher nicht vorhanden. Risiken sehen wir an dem steigenden Anteil hoher Einzelforderungen im Gesamtforderungsbestand. Absicherungsinstrumente für diese Forderungen sind unverhältnismäßig teuer, so dass wir diese nicht einsetzen.
Heilbronn-Böckingen, den 31. Januar 2024 Josef Schwan GmbH Ingo Schwan Dirk Schwan HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Erworbene immaterille Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit ab- nutz bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 591.958,91 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand statt. Die offene Forderungen 2021, deren Fälligkeit bereits über 180 Tage besteht, wurden pauschaliert einzelwertberichtigt. Im Geschäftsjahr wurden ohne deren Berücksichtigung eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der in 2021 entgeltlich erworbene Firmenwert wird nach dem Ermessen des Unternehmens auf eine Dauer von 5 Jahren abgeschrieben. Anlagenspiegel zum 31.12.2022Josef Schwan GmbH Groß- und Einzelhandel mit Metzgereiartikeln, Heilbronn-Böckingen
3.2 Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden nach den Grundsätzen des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bilanziert. Maßgebend für die Berechnung des Erfüllungsbetrags sind die Vorschriften des § 253 HGB. Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Die Erfüllungsbeträge zum 01.01.2022 bzw. 31.12.2022 wurden mit dem Rechnungszins von bei einer unterstell ten Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,78 % ermittelt. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen, da es sich um Festzusagen handelt. Unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften wurde für die Bewertung der Pensionsrückstellungen das modifizierte Teilwertverfahren angewandt. Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein Betrag von € 27.043,45 bei den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam aufgelöst. Zum 31.12.2022 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung gemäß der Anpassung an das BilMoG € 6.485,07 (§ 67 Abs. 2 EGHGB). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangennen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag i.H.v. EUR 13.629. Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. 3.3 Angabe zu Verbindlichkeiten
Vorjahresangaben
Sicherungsrechte bestehen in Form von Sicherungsübereignung und Globalzessionen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von EUR 3.244,53 enthalten, die den anteiligen Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB betreffen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen i.H. TEUR 10. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Zahl Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 50,00 5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Dirk Schwan Geschäftsführer, Kaufmann Herrn Ingo Schwan Geschäftsführer, Kaufmann 5.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 249.700,79 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.114.819,78 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 3.114.819,78 EUR vorgetragen. 5.4 Unterschrift der Geschäftsführung
Heilbronn, 31. Januar 2024 Ingo Schwan Dirk Schwan Bericht des AufsichtsratsEs gibt keinen Aufsichtsrat sonstige Berichtsbestandteile
Geschäftsführer Herr Ingo Schwan Herr Dirk Schwan Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Josef Schwan GmbH, Heilbronn: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Josef Schwan GmbH, Heilbronn - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Josef Schwan GmbH, Heilbronn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfung Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Anlage V Blatt 2 und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Ausstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als Anlage V Blatt 3 notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Anlage V Blatt 4 Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmerstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse der Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; -beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von Ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 31. Januar 2024 KMS
GmbH
Karsten Dumann, Wirtschaftsprüfer Philipp Lupp, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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