ESC International GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Terdenge seit 6.3.2026 | Prokura |
Gernot Teufel seit 21.6.2022 | Geschäftsführer |
Peter Jörg Horstmann seit 28.3.2022 | Geschäftsführer |
Petra Moebius seit 6.12.2016 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENO - Telecom GmbHNordhornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die ENO - Telecom GmbH gehört zu den führenden ITK-Distributionsunternehmen in Deutschland und versteht sich als Bindeglied zwischen Fachhändlern bzw. Wiederverkäufern und Herstellern von ITK-Produkten im professionellen ITK-Markt. Wir bieten Produkte und Support in den Bereichen Smartphones, Tablets, Festnetz, Computer & Peripherie, Smart Home, Energy, Home Entertainment, Automotive, Gaming, Wearables, Foto & Video sowie Zubehör und Produkte anderer Couleur. Für den Handel übernehmen wir das komplette Logistik-Fulfillment. Unser umfangreiches Dienstleistungsangebot umfasst u. a. Werbegestaltung, Social Media-Management, Vermarktungskonzepte, Warenwirtschaftssysteme, Whitelabel-Onlineshops, LifeCycle-Management und Expansionskonzepte. Diese Dienstleistungen unterstützen den Handel und richten sich auch unternehmensübergreifend an Partner, die eine komplette Projektabwicklung benötigen. Hohe Kernkompetenzen machen uns zu einem langfristig stabilen und berechenbaren Partner für unsere Kunden. Wir haben uns konsequent auf den Fachhandelskanal ausgerichtet und ermöglichen unseren Fachhandelspartnern mit einem kompetenten Service die Konzentration auf ihr Kerngeschäft. So bieten wir als Distributor dem Handel alles, um das Tagesgeschäft so effektiv wie möglich zu gestalten. Als Unternehmen der Horstmann-Gruppe besitzt die ENO - Telecom GmbH direkten Zugriff auf die Kernkompetenzen ihrer Mutter- bzw. Schwestergesellschaften, wie z. B. die ECC - ESC International GmbH, eines der größten technischen Kundendienstzentren im deutschen Telekommunikationsmarkt. Ein breites Sortiment, eine breite Kundenbasis, hohe Warenverfügbarkeit und wettbewerbsfähige Konditionen sind die Bausteine für erfolgreiche Geschäfte. Neben dem richtigen Mix aus topaktuellen Produkten und den persönlichen Ansprechpartnern bieten wir auch ein sehr großes Dienstleistungsportfolio, das weit über das normale Angebot hinausgeht. Mit Hilfe unseres umfangreichen Dienstleistungsportfolios haben wir optimale Voraussetzungen geschaffen, um den Händler bei diesen Herausforderungen zu begleiten. Oftmals stehen Unternehmen in dieser Hinsicht noch am Anfang und bieten viel Raum für neue Ideen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im 3. Quartal 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt lt. Statistischem Bundesamt gegenüber dem Vorquartal um 0,1% gesunken (preis-, saison- und kalenderbereinigt) (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/10/PD23_420_811.html). Trotz des Rückgangs der Inflationsraten in den letzten Monaten beeinträchtigen vor allem die hohen Lebensmittelpreise den privaten Konsum und damit eine wichtige Stütze der Konjunktur. Für 2024 rechnet die Bundesregierung mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3% und einem Rückgang der Inflation auf 2,6% (Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/konjunkturprognose-126.html). Dies sollte den privaten Konsum wieder ankurbeln und zu mehr Absätzen und in der Folge mehr Reparaturen im Konsumgütermarkt führen. Speziell im Smartphone-Segment gehen Marktforscher von steigenden Absätzen in 2024 aus (Quelle:https://www.telecom-handel.de/consumer-communications/smartphone/smartphone-absatz-in-europa-2024-steigen-2883360.html). Der Arbeitsmarkt dürfte sich auch aufgrund zunehmender Knappheit an Arbeitskräften weiter robust entwickeln und damit konjunkturell stützend wirken. Im September 2023 lag die Arbeitslosenzahl zwar um 141.000 über dem Vorjahreswert, die Arbeitslosenquote allerdings mit 5,7% um 0,1% niedriger (Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/arbeit-und-soziales/arbeitsmarkt-september-2023-2226478). 2.2. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden einige Weichen für die Zukunft gestellt. Um die stark rückläufigen Erträge im Netzgeschäft wieder zu steigern, wurde eine Kooperation mit der mobilezone Handel angestrebt. Im Laufe der Kooperationsgespräche ergab sich die Möglichkeit, das gesamte Geschäftsmodell zu veräußern. In Anbetracht der in den letzten Jahren immer schlechter werdenden Ertragslage und Wettbewerbsposition haben wir diese Chance genutzt. Durch diesen Deal wurden die Liquidität und das Jahresergebnis des Unternehmens erheblich verbessert. Darüber hinaus haben wir nun die Möglichkeit, uns neu für die Zukunft auszurichten und unsere Stärken in der Hardware-Distribution weiter auszubauen. Hinsichtlich der Sortimentsstruktur haben wir einige Anpassungen vorgenommen. Zunächst wurden die einzelnen Segmente unter dem neu installierten Einkaufsleiter gebündelt, um hier eine ganzheitliche Betrachtung des Portfolios zu gewährleisten. In den Segmenten Home Entertainment und Weiße Ware haben wir unser Portfolio deutlich erweitert. Das hier angestrebte Wachstum soll die Abhängigkeit vom Smartphone-Geschäft und das damit verbundene Risiko weiter minimieren. Darüber hinaus haben wir einige kleinere Hersteller aus dem Portfolio entfernt. Zum neuen Geschäftsjahr wurde ein erfahrener Manager als Gesamt-Vertriebsleiter verpflichtet. Er kennt die Branche bereits seit vielen Jahren, sowohl aus Distributions- als auch aus Herstellersicht. Unter seiner Führung werden wir die Vertriebs- und Marketingaktivitäten ausweiten und speziell im Bereich IT-Systemhäuser und B2B die Kundenbreite erhöhen. 2.3. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.3.1. Ertragslage Unser Umsatz hat sich im zurückliegenden Geschäftsjahr deutlich reduziert (-32.799,3 T€). Ausschlaggebend dafür sind einerseits der Einbruch beim Absatz von Smartphones und andererseits eine gewisse Marktsättigung im Bereich Computer u. Peripherie. Hier wurden in den Corona-Jahren bereits viele Anschaffungen vorgenommen. Die Krise in der Ukraine nebst den damit verbundenen Wechselwirkungen führen weiterhin zur Kaufzurückhaltung der Kunden. Der Materialaufwand hat sich analog zu dem Umsatzrückgang entwickelt. Allerdings hat sich die Materialaufwandsquote aufgrund der gestiegenen Einkaufspreise und der Lieferkettenproblematik um 1,1 Prozentpunkte erhöht. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge begründet sich im Wesentlichen mit dem Verkauf des Geschäftsteiles „Netzvertrieb“. Das handelsrechtliche Rohergebnis beinhaltet die Erträge aus dem Verkauf des Geschäftsteils „Netzvertrieb“ und ist trotz der Umsatzrückgänge und der erhöhten Materialaufwandsquote nahezu auf Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.000,6 T€ verringert. Ursächlich dafür ist eine deutliche Reduzierung des Personalbestandes. Im Rahmen des Betriebsübergangs sind diverse Mitarbeiter zum Käufer des „Netzvertriebs“ gewechselt. Darüber hinaus gab es weitere Personalreduzierungen in Supportabteilungen. Für das kommende Geschäftsjahr liegt das Gehaltsbudget damit nochmals deutlich tiefer. Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 267,0 T€ verringert. Hier hat sich vor allem die Erhöhung der Factoringzinsen, welche an den 3-Monats-Euribor gekoppelt sind, ausgewirkt. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung konnte gegenüber dem Vorjahr um 503,7 T€ verbessert werden. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung liegt bei 3.133,2 T€. 2.3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 21.034,2 T€ (VJ 22.491,0 T€). Sie hat sich damit im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres um 1.456,9 T€ vermindert. Im Wesentlichen resultiert diese Verminderung aus der erhöhten Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft im Vorjahresvergleich und dem damit verbundenen Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter. Sie bietet damit ein solides Fundament dafür, auch langfristig in die Zukunft planen zu können. Das Anlagevermögen liegt mit 1.021,5 T€ in etwa auf Vorjahresniveau (1.060,2 T€). Die Vorräte haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.486,3 T€ vermindert. Die Verminderung liegt stichtagsbezogen im Bereich üblicher Schwankungsbreiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen um 360,2 T€ vermindert. Auch diese Abweichung liegt im Bereich üblicher stichtagsbezogener Schwankungen. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 256,8 T€ erhöht und betreffen im Wesentlichen den Forderungsbestand gegen die Schwestergesellschaft expert Nordhorn Horstmann GmbH sowie gegen die Horstmann GbR. Die Werthaltigkeit dieser Forderungen kann aus positiven Cashflows bzw. den vorhandenen Vermögenswerten abgeleitet werden. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 230,2 T€ betreffen Forderungen gegen die ECC - ESC International GmbH. Durch den Ergebnisabführungsvertrag wird diese Position im kommenden Geschäftsjahr vermutlich vollständig ausgeglichen sein. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 210,9 T€ vermindert. Wesentlich verringert haben sich die Bonusforderungen (-364,2 T€) und Forderungen ausstehenden Gutschriften (-119,3 T€). Dem standen nennenswerte Erhöhungen bei den Forderungen gegen der Deutschen Factoring Bank (+240,8 T€) und Forderungen aus Rückvergütungen/Kickbacks (+117,4 T€) gegenüber. Das Eigenkapital (12.024,3 T€) hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des mit der ECC - ESC International GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages nicht verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 57,2 % (Vorjahr 53,5 %) und hat sich damit aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme prozentual erhöht. Die wirtschaftliche Sicherheit und finanzielle Stabilität stehen demnach auf einem absolut soliden Fundament. Die Steuerrückstellungen sind mit insgesamt 522,0 T€ dotiert. Diese betreffen im Wesentlichen vorangegangene Wirtschaftsjahre. Der Ausweis von Gewerbe- und Körperschaftsteuer werden in den kommenden Jahren bei ENO nicht anfallen, aufgrund des körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der ECC - ESC International GmbH als Organträgerin. Die Verminderung des Bestandes an Lieferantenverbindlichkeiten um 1.082 T€ liegt im Bereich üblicher Schwankungsbreiten. 1. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um 313,8 T€ ist im Wesentlichen mit der Erhöhung der Umsatzsteuer-Verbindlichkeit (+ 632,0 T€) bei gegenläufigem Rückgang der kreditorischen Debitoren (- 346,0 T€) begründet. Auf Grundlage der vorliegenden Planungen sind sämtliche Zahlungsverpflichtungen jederzeit mit den vorhandenen Kreditlinien finanzierbar. Damit befindet sich die Gesellschaft unverändert in einer sehr soliden wirtschaftlichen und finanziellen Verfassung. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung der Gesellschaft werden die beiden bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Eigenkapitalquote genutzt. Die Umsatzerlöse haben sich um 32.799,2 T€ vermindert und liegen damit unter Plan. Die Verminderung betrifft im Wesentlichen die Bereiche Mobile Devices und Computer u. Peripherie. Die Eigenkapitalquote hat sich lediglich aufgrund der Reduzierung der Bilanzsumme erhöht. Infolge der Reduzierung der Umsatzerlöse und dem zusätzlichen Margendruck hat sich das handelsrechtliche Rohergebnis um 194,9 T€ reduziert. Im Rahmen unseres Liquiditätsmanagements steht die kurzfristige Verfügbarkeit vorhandener finanzieller Mittel über dem Ziel der Ertragsmaximierung bzw. Aufwandsminimierung, um beispielsweise im Falle möglicher Projektvorfinanzierungen auf vorhandene liquide Mittel zugreifen zu können. Damit werden rein finanzwirtschaftliche Ziele dem Wachstum des Unternehmens untergeordnet. Diese finanzielle Flexibilität bildet die Grundlage dafür, dass wir uns in einem stark konsolidierenden Markt behaupten können. Die durch den Verkauf des Unternehmensteils „Netzvermarktung“ generierten Gelder stehen dem Unternehmen vollumfänglich zur Verfügung. Steuerung und Überwachung der Liquiditätssituation erfolgen durch Rechnungswesen und Controlling. 4. Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken sind aus unserer Sicht eng miteinander verzahnt. Das Realisieren einer Chance ist in der Regel implizit mit einem Risiko verbunden. Die ENO - Telecom GmbH ist unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die durch bestehende Risikofrüherkennungssysteme minimiert werden. Das Risikomanagement konzentriert sich im Wesentlichen auf die betrieblichen Leistungsbereiche Einkauf, Vertrieb, IT und Sicherstellung der Liquidität. Im Berichtszeitraum hat es keine grundlegende Veränderung der Risikosituation unserer Gesellschaft gegeben. 1. Dem allgemeinen, aufgrund der Corona-Situation bestehenden Risiko, begegnen wir durch die Einhaltung konsequenter Maßnahmen, die in Abhängigkeit von der Entwicklung entsprechend angepasst werden. Die Risiken der ENO - Telecom GmbH aus dem Beschaffungsmarkt heraus sind grundsätzlich gering, da ausschließlich kurzfristige Lieferantenverträge bestehen. Allerdings sieht sich die gesamte Branche mitunter Lieferkettenproblemen ausgesetzt, häufig ursächlich in den Produktionsstätten in China. Durch unsere sehr guten Lieferantenbeziehungen gelingt es uns dennoch, die knappe Güter zugeteilt zu bekommen, sodass wir die Umsätze wieder auf ein höheres Niveau bringen werden. Absatzseitige Risiken lassen sich dadurch minimieren, dass wir unseren Kunden in allen Vertriebskanälen am Bedarf orientierte Lösungen anbieten. Durch Diversifizierung des Kundenportfolios und der Vertriebskanäle wird die Abhängigkeit von einzelnen Kunden reduziert. Veränderungen der Kundenbonität können zu Forderungsausfällen, längeren Forderungslaufzeiten und möglicherweise unerwartet auftretenden Insolvenzen einzelner Kunden führen und stellen ein kundenspezifisches Risiko der ENO - Telecom GmbH dar. Ausfallrisiken begegnen wir mit einem konsequenten Forderungsmanagement sowie der Absicherung von Forderungsbeständen über Warenkreditversicherer. Neben den vorgenannten Faktoren beeinflussen aber vor allem gesamtwirtschaftliche Aspekte das Geschäft der ENO. Weltweite Umsatzeinbrüche wie zuletzt bei Smartphones sind nicht kurzfristig adäquat aufzufangen. Hier wird die bereits erwähnte Portfolio-Erweiterung in anderen Produktgruppen das Risiko breiter verteilen. IT-Risiken resultieren aus dem Einsatz und der Vernetzung von IT-Systemen. Die ENO - Telecom GmbH schützt diese z. B. durch Firewalls, Virenscans und Redundanzen von Systemen. Die Systeme sind zudem physisch vor Brand- und Wasserschäden geschützt. Die Gesellschaft führt darüber hinaus regelmäßig Maßnahmen durch, um die IT-Systeme und die IT-Infrastruktur an sich ändernde Kundenbedürfnisse anzupassen. Im Bereich Human Resources sehen auch wir uns vor die Aufgabe gestellt, dem unverändert bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ausbildung sichert in der Regel den künftigen Nachwuchsbedarf. So setzen wir kontinuierlich auf die Ausbildung junger Menschen. Wir verstehen Ausbildung als die Investition in die Zukunft mit dem Ziel, dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen. So haben wir uns in den vergangenen Jahren als gefragter Ausbildungsbetrieb für zahlreiche kaufmännische und technische Berufe etabliert. Außerdem bieten wir in Kooperation mit Hochschulen die Möglichkeit zum dualen Studium insbesondere in wirtschaftswissenschaftlichen Facheinrichtungen. Zum Geschäftsjahr 2023/24 wurden die Einstiegsgehälter wie geplant weiter angehoben. Es sind hier in den nächsten Jahren noch weitere Schritte vorgesehen, um Abgänge aus finanziellen Gründen zu verhindern. 5. Prognosebericht Die ENO - Telecom GmbH ist im ITK-Markt aktiv und unterliegt damit wie alle Marktteilnehmer der Branchenkonjunktur und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Der ITK-Markt ist geprägt von einer hohen Innovationsgeschwindigkeit und kurzen Produktzyklen. Der Handel befindet sich weiter in einem starken Wandel, das bedeutet auch, dass wir uns als Partner des Handels in vielen Bereichen weiterentwickeln werden. Die Kompetenzen und Dienstleistungen im Bereich der Geschäftskunden für Systemhäuser und Fachhändler rund um Lifecycle-Management und Online-Marketing werden weiter im Fokus stehen. Unsere internen Prozesse werden weiter eng mit den Prozessen der Lieferanten und Kunden verknüpft. Der besondere Fokus liegt dabei auf der Informationsbereitstellung, Coaching, Geschwindigkeit, Logistik- und LifeCycle-Prozessen. Der Ausbau unseres Produktportfolios und die zuvor bereits erwähnten gesamtwirtschaftlichen Prognosen, sowie die Einschätzung der Marktforscher zur künftigen Entwicklung der Smartphone-Absätze stimmen uns zuversichtlich. Insgesamt ist die ENO - Telecom GmbH für ihre weitere Entwicklung gut aufgestellt. Insbesondere die kostensenkenden Maßnahmen des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie die personellen Änderungen in der Einkaufs- und Vertriebsleitung lassen sehr positiv in die Zukunft blicken. Alle sich bietenden Möglichkeiten zur Steigerung der langfristigen Ertragskraft werden konsequent verfolgt und genutzt. Wir rechnen für das kommende Geschäftsjahr mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau. Die bereits erwähnten Portfolioerweiterungen und der konsequente Angang von weiteren Kundengruppen, insbesondere IT-Systemhäusern und B2B-Kunden werden im Verlauf des Geschäftsjahres zu Wachstum führen. Veränderte Kundenbonitäten mit der Folge unerwartet auftretender Insolvenzen von Kunden können hingegen unsere Wachstumsstrategie negativ beeinflussen. Die Eigenkapitalquote sollte sich unter der Prämisse einer nahezu unveränderten Bilanzsumme aufgrund des mit der ECC - ESC International GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages nur unwesentlich verändern. Dies ist aber insbesondere abhängig von der schwer prognostizierbaren Entwicklung der Bilanzsumme. Insgesamt verfügen wir über eine zukunftsstarke Unternehmensgeschichte, die uns stolz macht und neugierig auf das, was vor uns liegt. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ein Teil des Risikomanagementsystems ist die vorausschauende Überwachung der Liquidität und der ein- und ausgehenden Zahlungsströme. Unter Aufrechterhaltung der bestehenden Kreditlinien der Hausbanken ist die ENO - Telecom GmbH in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit vollständig erfüllen zu können. Die ENO - Telecom GmbH ist keinen Währungsrisiken ausgesetzt, da die Geschäfte ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Unterschiedliche Reportingsysteme stellen sicher, dass alle Einheiten jederzeit einen Überblick über die für sie relevanten Kennzahlen haben und das operative Geschäft entsprechend steuern können. Die Daten werden über alle operativen Einheiten aggregiert und werden dann für die Koordination von Investitions- und Finanzierungsentscheidungen, das frühzeitige Erkennen von Soll-Ist-Abweichungen sowie die Einleitung geeigneter Maßnahmen genutzt.
1. Nordhorn, im November 2023 1. Gez. Peter Horstmann, Geschäftsführer 2. Gez. Hendrik Horstmann, Geschäftsführer 3. Gez. Gernot Teufel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Unsere Gesellschaft hat ihren Sitz in Nordhorn und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRB 130587 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften sowie die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bewertet worden und bereits auf den Erinnerungswert abgeschrieben. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet worden. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten werden durch planmäßige Abschreibungen gemindert, die auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt wurden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter 250,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und in den Abgang gestellt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter ab 250,00 Euro bis unter 1.000,00 Euro (GWG-Pool) werden über fünf Jahre abgeschrieben. Der Warenbestand ist grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Werten bewertet worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihren Nominalbeträgen abzüglich Einzelwertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken, angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert oder, für den Fall der Notwendigkeit, nach Abzug erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen werden saldiert, soweit sie gegenüber ein und demselben Unternehmen bestehen und sich in Art und Fristigkeit entsprechen. Vom Wahlrecht des Ansatzes aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wenn ihre Restlaufzeit länger als ein Jahr beträgt. Bei der Ermittlung wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Einzelangaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt, der nach den Vorschriften des § 284 Abs. 3 HGB erstellt ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Die Forderungen haben in Höhe von 10.983,25 € eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen Gesellschafter von 230 TEUR (Vorjahr: 3.078 TEUR) bestehen zum Stichtag gegen die ECC - ESC International GmbH, die nach der Einbringung der ENO - Telecom GmbH als Muttergesellschaft fungiert. Die Werthaltigkeit dieser Forderungen ist durch den Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der ECC - ESC International GmbH gewährleistet. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Kundenkonditionen, Rechts- und Beratungskosten, ausstehende Rechnungen sowie Jahresabschlusskosten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 1.406 TEUR eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die unter dem Bilanzstrich als Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten von 33 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR) resultieren aus der per 31. August 2023 gegenüber den Hausbanken bzw. einem Kreditversicherer bestehenden gesamtschuldnerischen Haftung der Firmen ENO - Telecom GmbH, ECC - ESC International GmbH und expert Nordhorn Horstmann GmbH aus dem Sicherheitenpoolvertrag vom 15. Juni 2021. Die ENO - Telecom GmbH hat als Sicherheit das gesamte Vorratsvermögen sicherungsübereignet und eine Globalzession auf alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gestellt. Mit einer tatsächlichen Inanspruchnahme der ENO - Telecom GmbH für Verbindlichkeiten der ECC - ESC International GmbH bzw. der expert Nordhorn Horstmann GmbH, die die Bildung einer Rückstellung im Jahresabschluss rechtfertigen würde, rechnet die Geschäftsführung nicht, da die künftige Entwicklung der ECC - ESC International GmbH und der expert Nordhorn Horstmann GmbH aufgrund der vorliegenden Ergebnisplanungen positive Entwicklungen zeigt. Daher besteht aus Sicht der Geschäftsleitung kein Risiko, aus den ausgewiesenen Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen zu werden. 4. Außerbilanzielle Geschäfte Nicht in der Bilanz enthalten sind Miet- und Leasingverträge von Kraftfahrzeugen sowie weiterer Geschäftsausstattung, die zwecks Verbesserung der Liquiditätslage und zur Erhöhung der Eigenkapitalquote eingegangen wurden. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die kommenden Jahre gibt es folgende Zahlungsverpflichtungen:
6. Sonstige Angaben Der Geschäftsführung gehörte im Berichtsjahr an: Herr Peter Horstmann, Nordhorn, ab 09.02.2022 Herr Hendrik Horstmann, Nordhorn, ab 09.02.2022 Herr Gernot Teufel, Dielheim, ab 01.04.2022 Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge des Beirats betrugen für das Geschäftsjahr 514 TEUR. Die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt:
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ECC - ESC International GmbH, Nordhorn, einbezogen. In diesem Abschluss erfolgt auch die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers.
Nordhorn, im November 2023 Gez. Peter Horstmann, Geschäftsführer Gez. Hendrik Horstmann, Geschäftsführer Gez. Gernot Teufel, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.11.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ENO - Telecom GmbH, Nordhorn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ENO - Telecom GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENO - Telecom GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 19. Dezember 2023 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Düsseldorf) Birgit Düsterloh, Wirtschaftsprüferin Rainer Diem, Wirtschaftsprüfer |
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Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen