XPLM Holdings GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Leon Lauritsen seit 9.12.2025 | Geschäftsführer |
Jens Rollenmüller seit 9.11.2023 | Prokura |
William George Porter seit 9.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Aras Software AG | 90.91% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aras Software GmbHGröbenzellJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023Aras Software GmbH, Industriestr. 31, 82194 GröbenzellInhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C. Prognosebericht D. Risikobericht E. Forschung und Entwicklung A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Aras Software GmbH wurde am 04. September 2014 gegründet und hat ihren Sitz in Gröbenzell. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Aras AG mit Sitz in der Schweiz. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der Aras Software GmbH umfasst kundenspezifische Anpassung, den Vertrieb sowie die Implementierungsdienstleistungen des Produktes Aras Innovator welches von ihren Endkunden zur Verwaltung sämtlicher Daten und Prozesse über den gesamten Produktlebenszyklus eingesetzt wird. Das Produkt wird von der Konzernmutter, der Firma ARAS Corporation, Andover entwickelt und den Tochtergesellschaften zum Vertrieb bereitgestellt. Durch die Akquisition und Integration der Firma Minerva in 2022 wurden nicht nur für die Aras Corporation wichtige Software Module dem Portfolio hinzugefügt. Minerva ist seit vielen Jahren der wichtigste Implementierungspartner weltweit (Service-Dienstleister) mit vielen erfolgreichen Projekten im Umfeld der Aras Software GmbH. Ebenfalls ermöglicht die Akquisition den direkten Vertrieb der von Minerva entwickelten PLM Connector Lösungen. Durch die nun in die Aras Service Organisation integrierten Experten ist eine noch leistungsfähigere "Professional Services" Abteilung innerhalb der Aras Software GmbH entstanden. In Zukunft ist mit einem größeren Auftragsvolumen bei der Aras Software GmbH zu rechnen. Geschäftsverlauf Entwicklung der Branche Die Softwarebranche hat in den letzten Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet, und insbesondere die Produktlebenszyklusmanagement-Software (PLM) hat sich zu einem wichtigen Bereich innerhalb der Branche entwickelt. PLM-Software wird verwendet, um den gesamten Lebenszyklus von Produkten zu verwalten, von der Ideenfindung und Konzeption bis hin zur Produktion, Vermarktung und Entsorgung. Ein wichtiger Trend in der PLM-Softwareentwicklung ist die Integration von Cloud-Computing-Technologie. Cloud-basierte PLM-Software ermöglicht es Unternehmen, auf die Software über das Internet zuzugreifen, was Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneinsparungen bietet. Ein weiterer wichtiger Trend in der PLM-Softwareentwicklung ist die zunehmende Bedeutung von Datenmanagement und -analyse. Mit dem Wachstum des Internets der Dinge (IoT) und der Verfügbarkeit von Sensoren, die Daten in Echtzeit sammeln, können Unternehmen wertvolle Informationen über ihre Produkte sammeln und analysieren. PLM-Software kann genutzt werden, um diese Daten zu verwalten und zu analysieren, um Einblicke in die Produktleistung und Kundenbedürfnisse zu gewinnen. Insgesamt ist die Entwicklung der PLM-Softwarebranche von einer verstärkten Nutzung von Cloud-Computing, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen sowie einer stärkeren Fokussierung auf Datenmanagement und -analyse geprägt. Diese Trends bieten Unternehmen die Möglichkeit, den gesamten Produktlebenszyklus effizienter und effektiver zu verwalten und zu optimieren. Einschätzung der Unternehmensleitung Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau. Viele der Kunden der Gesellschaft waren dennoch vorsichtig und haben bereits genehmigte Budgets reduziert oder verschoben und neue Investitionen in die IT und im speziellen in Product Lifecycle (PLM) Software nur verhalten getätigt. Trotzdem ist es gelungen, neue Kunden zu gewinnen, welche unter dem Zugzwang standen zu investieren. Dieser Zwang entstand einerseits durch den Druck der Behörden neue Nachweis Systeme einzuführen (speziell in der Medizintechnik), andererseits durch den Wettbewerbsdruck im Markt. PLM wird weiterhin von vielen Unternehmen als essenziell eingestuft, um die immer komplexer werdenden Produkte verwalten zu können. Die Geschäftsentwicklung der Aras Software GmbH war insgesamt zufriedenstellend. Es wurden kaum bestehende Aufträge storniert und es ist gelungen Neukunden im Jahr 2023 zu gewinnen, um das Erlös- und Ergebnis-Niveau vom Vorjahr zu halten. Die Umsatzstagnation ist damit zurückzuführen auf die erfolgreiche Gewinnung von Neukunden bei gleichzeitiger Stornierung weniger Bestandskunden. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Aras Software GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt gut entwickelt. 1. Ertragslage
Der Umsatz mit 16.786,6 TEUR stieg gegenüber dem Vorjahr mit 16.767,9 TEUR um 0,1% an. Gründe dafür waren unerwartete Stornierungen von Bestandskunden, welche unter der aktuellen Weltwirtschaftslage leiden und deren Fokus auf Kostenreduzierungen ausgerichtet war. Aus vorgenannten Gründen war es ebenso schwierig das Bestandsgeschäft wie geplant auszubauen und Neukunden zu gewinnen. Dennoch ist es gelungen das Umsatzniveau des Vorjahres zu halten. Die Umsatz- und Auftragsentwicklung 2023 ist positiv und liegt gering über dem vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Geschäftsjahr 0 TEUR, während sie im Vorjahr 73,4 TEUR betrugen und Währungsumrechnungen betrafen. Die Finanzerträge sind gegenüber dem Vorjahr von 0 TEUR auf 0,9 TEUR gestiegen aufgrund der geringen Zinserträge. Der Aufwand für bezogene Leistungen ist mit 8.735,1 TEUR gegenüber dem Vorjahr, wo er bei 8.409,6 TEUR lag, gestiegen, was hauptsächlich durch Preiserhöhungen verursacht wurde. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten gesunken von 6.877,6 TEUR auf 6.607,8 TEUR. Die Abschreibungen sind von 84,2 TEUR im Vorjahr auf 58,7 TEUR gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Geschäftsjahr von 1.092,1 TEUR im Vorjahr auf 888,8 TEUR abgenommen. Der Finanzaufwand ist von 0 TEUR im Vorjahr auf 1,2 TEUR gestiegen. Die Gesellschaft hat ein positives Jahresergebnis von 464,0 TEUR nach Ertragsteuern zu verzeichnen, was einer Erhöhung von 17% entspricht. 2. Finanzlage Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der Aras Software GmbH wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 930,7 TEUR erzielt. Das ist insbesondere auf erhaltene Zahlungen von Kunden zurückzuführen, die sich auf das folgende Geschäftsjahr beziehen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -42,9 TEURbedingt durch die Investitionen in das Anlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -300,1 TEUR und resultiert aus einer Darlehensgewährung an ein verbundenes Unternehmen. Der Finanzmittelfonds hat im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr damit um 587,7 TEUR zugenommen. 3. Vermögenslage Das Gesamtvermögen im Berichtsjahr (11.199,1 TEUR) hat sich gegenüber dem Vorjahr (10.075,5 TEUR) um 1.123,6 TEUR bzw. 11,20 % erhöht.
Dies ist vor allem auf die Zunahme der Forderungen, der flüssigen Mittel und erhaltene Zahlungen von Kunden für das folgende Geschäftsjahr zurückzuführen. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt, dass unser Produkt 'Aras Innovator' der Entwicklung der Branche entspricht und sich als eines der wenigen Produkte am Markt auch komplett skalierbar in der Cloud betreiben lässt. Wir werden in Zukunft noch intensiver den Fokus auf Kostenüberwachung und -reporting (wie z.B. Reisekosten, Kosten für angemietete Büroflächen, etc.) legen, um bei evtl. Planabweichungen das gesetzte Unternehmensziel nicht zu gefährden. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Umsatzerlöse deutlich über dem Niveau von 2023 zu verzeichnen. Das Jahresergebnis 2024 wird vor diesem Hintergrund voraussichtlich deutlich über dem Ergebnis von 2023 liegen. C. Prognose- und Chancenbericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Auf Grund der konjunkturellen Lage und der positiven Entwicklung der Aras Software GmbH rechnet das Unternehmen im nächsten Jahr mit einem Umsatz von ca. 20 Mio. EUR. Umsatz und Ergebnis werden über den Werten von 2023 erwartet. Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der Erholung der Konjunktur, der Cloudfähigkeit des Produktes und der Nachweispflichten der Kunden der Aras Software GmbH, die diese dazu verpflichtet noch mehr Prozesse in Produkt Lifecycle Management abzubilden als heute. Für die folgenden Geschäftsjahre erwartet die Gesellschaft eine mäßig steigende Umsatzentwicklung mit geringen Kostensteigerungen, welche in Abhängigkeit zur Umsatzentwicklung stehen. Der Focus liegt hierbei auf Kosteneinsparung im Bereich Miete sowie auf einem moderaten Anstieg der Personalkosten durch Gehaltsanpassungen und Neueinstellungen. Die Aras Software GmbH geht auch von einem ansteigenden Unternehmensergebnis für die nächsten Jahre aus, welches durchsteigende Unternehmenserlöse und geringe Kostenerhöhungen geprägt sein wird. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit sowohl allgemeinen als auch branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Diese stellen sich im Wesentlichen wie folgt dar: Neben den allgemeinen konjunkturellen Risiken durch die Nachwirkungen der Coronapandemie, der Weltwirtschaftslage, des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der andauernden Lieferkettenprobleme, der Zinsveränderungen durch die EZB Bank und der Inflation gibt es weitere Risiken, denen die Gesellschaft begegnen muss. Das Unternehmen sieht aus heutiger Sicht keine Investitions- oder Finanzierungsrisiken. Die Gesellschaft sieht sich im Wesentlichen gegenüber der Konzernmutter einem derzeit schwer einschätzbaren Währungsrisiko ausgesetzt. Über das Subscription - Geschäftsmodell schließt die Gesellschaft langfristige Verträge mit den Kunden ab. Da das Produkt bei den Kunden ein elementarer Bestandteil deren Geschäftsabläufe ist, kann die Gesellschaft bereits jetzt einen sehr großen Anteil des Umsatzes für die nächsten Jahre vorhersagen. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Mögliche Insolvenzen der Kunden durch ggf. hohe Inflation und andere Marktrisiken wie Krieg, Lieferketten, etc. stellen dabei Herausforderungen dar, welche aber aktiv durch Risikomanagement und geeignete Maßnahmen abgemildert und vermieden werden. Im Vergleich zu den Wettbewerbern hat die Gesellschaft ein zukunftsfähiges und cloudfähiges Produkt, welches den Anforderungen der Kunden entspricht. Diese Position wird weiter durch Investitionen und Produktentwicklung ausgebaut. Ein gewisses Risiko dabei ist, dass diese Investitionen auch am Markt verwertet werden können. Das Vertriebsmodell der Aras Software GmbH basiert ausschließlich auf dem Produkt 'Aras Innovator', welches von der Aras Corporation zur Verfügung gestellt und weiterentwickelt wird. Dadurch entsteht eine starke Produktabhängigkeit. Diese Exklusivität birgt Risiken, die Geschäftsgrundlage aus Sicht des Unternehmens negativ zu beeinflussen. Der zunehmende Wettbewerb um gut ausgebildete und studierte Fachkräfte in der IT erhöht die Fluktuation im Unternehmen, wobei es erheblich schwieriger geworden ist, Mitarbeiter zu halten und zu gewinnen. Dabei besteht hier bezüglich des Gesamtpaketes für die Mitarbeiter Handlungsbedarf (wie Mitarbeiterbindungsprogramme/-beteiligungen, etc.), welcher sich gegebenenfalls in Zukunft in steigenden Personalkosten niederschlagen wird. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestands- oder Entwicklungsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. E. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr wurden keine Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungszwecke getätigt, da die Konzernmuttergesellschaft das Produkt, welches die Aras Software GmbH betreut und verkauft, entwickelt.
Gröbenzell, den 26. März 2025 Geschäftsführer gez. Roque Martin Geschäftsführer gez. William Porter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Unfertige Leistungen wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Geschäftsjahr noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Fremdwährungsposten werden mit dem Geld-/Briefkurs am Tag ihrer Entstehung in Euro umgerechnet. In den Erträgen und Aufwendungen enthaltene Fremdwährungsbeträge werden mit dem Tageskurs des jeweiligen Geschäftsvorfalls umgerechnet. Folgebewertungen erfolgen zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Abhängigkeit von der Restlaufzeit des jeweiligen Fremdwährungspostens. Beträgt die Restlaufzeit weniger als 12 Monate, so wird der Posten mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als 12 Monate, wird eine Umrechnung nur vorgenommen, sofern hierdurch das strenge Niederstwertprinzip gewahrt wird. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 106.119,16 EUR betreffen ausstehende Rechnungen des Geschäftsjahres 2023. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.032.197,42 EUR (Vorjahr: 2.744.232,70 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angaben zu Forderung gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in folgender Höhe aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr:
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnissen gemäß § 251 HGB. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 451.215,36 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr gab es keine außergewöhnlichen Erträge und Aufwendungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 55.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Jens Rollenmüller, vom 19.01.2022 bis 09.11.2023, leitender Angestellter, Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau Roque Martin, seit 09.11.2023, leitender Angestellter und CEO Aras Corp., US William Georg Porter, seit 09.11.2023, leitender Angestellter und CFO Aras Corp., US Konzernzugehörigkeit Die Aras Software GmbH wurde in den Konzernabschluss der Konzernmuttergesellschaft der ARAS Corporation, Andover, USA einbezogen. Der Konzernabschluss ist nicht öffentlich zugänglich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss von 464.033,41 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Gröbenzell, 26. März 2025 Roque Martin, Geschäftsführer Will Porter, Geschäftsführer Bericht des Aufsichtsratssonstige Berichtsbestandteile
Gröbenzell, 26. März 2025 Roque Martin, Geschäftsführer Will Porter, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Aras Software GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aras Software GmbH, Gröbenzell - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aras Software GmbH, Gröbenzell, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 28. März 2025 FIDIA
Beratungs- und Treuhand-GmbH
gez. Heinze, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Wenk, Wirtschaftsprüfer |
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