Eckerle Gesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Goss seit 17.10.2022 | Geschäftsführer |
Peter Rudolf Hertweck seit 5.1.2016 | Prokura |
Dietmar Schoffer seit 14.3.2008 | Prokura |
Otto Michael Eckerle seit 6.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 58.29% | |
| 28.14% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eckerle Technologies GmbHMalschJahresabschluss zum 30. Juni 2024Lagebericht 2023/2024Eckerle Technologies GmbH, MalschGESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHES UMFELD Wir sind im Wesentlichen im Bereich spaltkompensierter Hochdruck-Innenzahnradpumpen tätig. Weitere Tätigkeitsfelder sind LED-Betriebsgeräte, Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen und UV-Anwendungen sowie Fördersysteme für Heizungs-, Klima- und Dosieranwendungen. Das Geschäftsjahr 2023/2024 war von einer schleppenden Nachfrage, hohen Kosten bei Energie, IT und Personal sowie einer Verteuerung unserer Rohstoffe geprägt. Schon im Frühjahr 2024 war durch eine Umfrage der IHK Karlsruhe abzusehen, dass bei den Unternehmen in der Region keine Besserung der Konjunktur erwartet wird. Es gab weder Anzeichen für einen konjunkturellen Aufschwung, noch änderten sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Im Gegenteil entwickelten sich diese immer mehr zu einem Bremsklotz für unternehmerisches Handeln. Auch beim Thema Fachkräftemangel war nicht mit einer Verbesserung der Lage zu rechnen. Zwar war der Blick auf die kommenden 12 Monate nicht mehr ganz so pessimistisch wie Ende 2023, aber die Skepsis bleibt bestehen. So hoffen lediglich 21% aller Unternehmer auf bessere Geschäfte. Vor allem die Inlandsnachfrage, der Fachkräftemangel, die hohen Arbeitskosten und die Energiepreise werden als größte Risiken gesehen. Im Herbst 2024 war noch keine Besserung der Konjunktur in Sicht. Immer mehr Unternehmer melden sinkende Erlöse. Eine Verbesserung der zunehmend unzufriedenen Gesamtsituation sehen die Unternehmer in der Region derzeit nicht. Die schlechten Wirtschaftsaussichten, überbordende Vorschriften und Regularien dämpfen die Investitionsneigung weiterhin gewaltig. Lediglich 22% der Betriebe wollen in den kommenden 12 Monaten mehr investieren. Die restlichen Unternehmen lassen ihre Investitionsrate konstant, senken diese oder verzichten komplett auf Investitionen. Im Herbst 2024 sehen 46% der hiesigen Industrieunternehmen in einer kraftlosen Auslandsnachfrage ein Geschäftsrisiko. Lediglich 16% der befragten Unternehmen rechnen mit steigenden Exporten, vor allem in Nord- und Südamerika (+5%) sowie in Asien (+2%). Von den Märkten der Eurozone werden keinerlei Impulse erwartet. Die aktuelle Finanzlage sehen 66% der Betriebe in der Region als unproblematisch. 14% der Betriebe berichten von zunehmenden Forderungsausfällen. Der Fremdkapitalzins ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren noch immer im positiven Bereich, tendiert jedoch gerade wieder nach unten. Trotzdem melden 15% der Betriebe in der Region von gravierenden Liquiditätsengpässen. Einen Rückgang des Eigenkapitals melden 12% der Unternehmen. (IHK-Konjunkturberichte 2024; Karlsruhe) Die deutschen Exporte sind im 1. Halbjahr 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6% gesunken, nachdem im Vorjahr noch ein Plus von 3,3% zu verzeichnen war (Quelle: Statistisches Bundesamt, DeStatis Pressemitteilung Nr. 316 vom 19.08.2024). Die Exporte in Nicht-EU-Staaten gehen kontinuierlich zurück, so meldet das Statistische Bundesamt einen Rückgang von 4,7% im September 2024 zum Juli 2024. Die Inflationsrate für Verbraucherpreise in Baden-Württemberg liegt aktuell bei 2,1%, hat sich gegenüber dem Vorjahr also entspannt. (Statistisches Landesamt Oktober 2024) Auch der VDMA Baden-Württemberg kommt bei seiner Konjunkturumfrage auf die gleichen Ergebnisse. Nur noch 25%! aller Maschinenbauer sehen die aktuelle Geschäftslage und -entwicklung als "gut bis sehr gut", im Vorjahr waren das noch 38,6%. 75%! sehen die Lage als "befriedigend bis schwach", im Vorjahr sahen dies noch 53,4% aller befragten Firmen. Für die kommenden 6 Monate sehen 80% aller Befragten die Situation als "gleichbleibend" oder "schlechter werdend". Der Auftragseingang im baden-württembergischen Maschinenbau ist im 1. Halbjahr 2024 um 13% zurück gegangen. Auch für das 2. Halbjahr 2024 zeichnet sich keine Verbesserung ab. Die Auftragsreichweite und die Kapazitätsauslastung sind weiter rückläufig. "Der Verdruss in weiten Teilen der Wirtschaft über die politische Polarisierung in unserem Land und die Kraftlosigkeit der Ampel-Koalition auf Bundesebene ist groß" (Kurzstatement zu Beginn des Pressegesprächs VDMA am 14.10.2024) Die Exporterwartungen sind ebenfalls rückläufig. Von durchschnittlich 5% Steigerung der Exporte im Jahr 2023 ging der Export im 1. Halbjahr 2024 um knapp 6% zurück. Besonders negativ in der Entwicklung der Exporte werden China (-16%) und USA (-2%) genannt. Positiv entwickelten sich Indien (+15%) und Mexiko (+10%) Gut 80% der Betriebe im VDMA Baden-Württemberg wollen ihre Belegschaft konstant halten, gleichzeitig erwarten 46% der Befragten für die nächsten 6 Monate eine Zunahme der Kurzarbeit. Das Investitionsverhalten ist weiterhin schwach. Über 50% aller Befragten rechnen im nächsten Jahr mit stagnierenden oder rückläufigen Investitionen. Es fehlt an politischen Anreizen für mehr Investitionen und schnelleren Genehmigungsverfahren. Vor allem fehlt das Vertrauen in den Standort Deutschland. (Presseinformation VDMA B-W 14.10.2024) Die Bemühungen unserer Bundesregierung, die Bürokratie für Unternehmen abzubauen, um im weltweiten Handel konkurrenzfähig zu bleiben, sind kläglich gescheitert. Immer mehr Verordnungen und Auflagen, wie Hinweisgeberschutzgesetz, Lieferkettengesetz, ESG-Berichterstattung und ESG-Richtlinien und die nochmalige Verschärfung des Europäischen Datenschutzgesetzes mittels einer Deutschen Variante, binden Personal, das wir nicht haben. Weitere zeitraubende Statistiken und Auflagen hemmen unseren geregelten Ablauf. Wie im Lagebericht des Vorjahres 2022/2023 bereits berichtet, wurden auch wir von all den Problemen und Hindernissen nicht verschont. Das Ergebnis des GJ 2023/2024 war schlechter als in den Vorjahren und alles andere als zufriedenstellend. Der Gesamtumsatz der Firma ging um 3,2% auf 43,9 Millionen Euro zurück. Unser Auftragsbestand ist jedoch nach wie vor als gut zu bezeichnen. Lieferrückstände gibt es kaum noch, so dass wir die Nachfrage nach unseren Produkten in angemessener Zeit erfüllen können. Durch die Rückholung von Fremdarbeiten aufgrund von Kapazitätsgrenzen konnten wir unser Stammpersonal halten und die Auslastung der Produktion gewährleisten. Der Personalaufwand ist zum Vorjahr um 3,0% gestiegen. Dies ist vor allem dadurch zu erklären, dass wir im April eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,3% (in Anlehnung an die Veränderung des "Verbraucherpreisindex Baden-Württemberg") vorgenommen haben. Die Abschreibungen sind zum Vorjahr leicht erhöht, da wir wieder Investitionen aus Barmitteln finanziert haben. Die Investitionstätigkeit war im Vergleich zum Vorjahr niedriger. Die Anschaffung mit dem größten Volumen war eine Schuster Drehmaschine. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zum Vorjahr um 2,3% gestiegen. Das Finanzergebnis ist aufgrund gestiegener Anlagezinsen positiv. INVESTITIONEN Im laufenden Jahr wurden Sachanlagen sowohl geleast als auch mit Eigenmitteln finanziert. VORSTEUERGEWINN Der Vorsteuergewinn (EBT) ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. MITARBEITER Im Jahresdurchschnitt wurden 166 Mitarbeiter beschäftigt. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Das Anlagevermögen ist aufgrund geringerer Investitionen als in den Vorjahren von T€ 8.978 auf T€ 8.443 gesunken. Das Anlagevermögen ist zum größten Teil mit Eigenkapital finanziert. Eine PV-Anlage zur Stromerzeugung für den eigenen Bedarf und eine Fertigungszelle zur Segmentbearbeitung wurden fremdfinanziert. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,5% gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 60,7% gestiegen. Die Eigenkapitalquote (87,1%) ist zum Vorjahr (86,5%) gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 0,05% und hat sich zum Vorjahr (4,4%) deutlich verschlechtert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Vorjahr um 90,8% gestiegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftsfähigkeit ist weiterhin positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war aufgrund der hohen Investitionstätigkeit negativ. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war ebenfalls negativ, da Teile unserer gewährten Darlehen zurückgeführt wurden. Der Finanzmittelfonds liegt bei T€ 8.287 gegenüber T€ 8.885 im Vorjahr. Wir konnten unseren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen. FORSCHUNG / ENTWICKLUNG Im Geschäftsjahr 2023/2024 haben wir weiterhin Mittel für die Weiterentwicklung unserer Produkte, für die Grundlagenforschung und für die Anpassungen an neue Anwendungen bereitgestellt. Im Berichtszeitraum wurden hierfür 1,959 Millionen Euro aufgewendet. Bei diesem Betrag handelt es sich in erster Linie um Personal- und Materialkosten, aber auch die Aufrechterhaltung von Patenten und deren Verteidigung in anderen Wirtschaftsräumen. Im künftigen Geschäftsjahr streben wir an, die steuerlichen Forschungszulagen (FZulG) zu nutzen, um weiterhin über ein ausreichendes Budget für die Forschung und Entwicklung zu verfügen. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und Prognose Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir rechnen, trotz der oben genannten aktuellen Situation und in Anbetracht der daraus resultierenden Ursachen, mit einem ausgeglichenen Ergebnis (EBT), was wir durch Effizienzsteigerung in der Fertigung und durch ein tiefgreifendes Energiemanagement erreichen werden. Dadurch senken wir nicht nur unsere Betriebskosten, sondern leisten auch einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Der Gefahr durch gestörte Lieferketten und Insolvenzen unserer Zulieferer begegnen wir mit einer Zweit- und/oder Drittlieferantenstrategie. Weiterhin streben wir eine strikte Kostenreduzierung in allen Abteilungen an. Erste Erfolge sind bereits zu sehen. Unsere Marktposition ist nach über 40-jähriger Geschäftstätigkeit gefestigt und der Name "Eckerle" in der Branche weltweit bekannt. Die Beziehungen zu unseren Finanzierungsdienstleistern und Versicherern bestehen seit vielen Jahren unverändert. Die Gesellschaft verfügt über ein sehr erfolgreiches Debitorenmanagement, auch in enger Zusammenarbeit mit Creditreform in Karlsruhe und Allianz Trade (Warenkreditversicherung), so dass wir schon seit vielen Jahren nur geringe Forderungsausfälle hatten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine äußerst konservative Risikopolitik. Im aktuellen Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir mit stagnierenden Umsätzen. Weiterhin rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Aufgrund der andauernden Krisenherde können wir keine genauen Aussagen wie in den Vorjahren machen. Unsere Planung wird alle 3 Monate (teilweise auch in kürzeren Abständen) äußerst kritisch untersucht und den aktuellen Ereignissen angepasst. Nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2024 bestehen gewisse Unsicherheiten über die weitere Entwicklung aufgrund der weltweit andauernden Ereignisse wie Russland-Ukraine-Krieg, Nahostkonflikt und die schwankenden Energiepreise um nur einige zu nennen. Die erneute Wahl von Donald Trump als Präsident der USA und den damit zu erwartenden Erhöhungen der Handelszölle wird den Export unserer Güter in die USA erschweren und eventuell beeinträchtigen. Auch die starke Konkurrenz chinesischer Unternehmen in allen Bereichen stellt für uns eine Herausforderung dar. Chancen und Risiken Durch diverse Aktionen wie persönliche Besuche der Kunden in China, Marketingaktionen mit unseren asiatischen Partnern und unserer schnellen Lieferfähigkeit haben wir unseren Absatz in China steigern können. Zudem konnten wir chinesische Exporteure als Kunden aufgrund des guten Images der Eckerle Technologies in China behalten. Durch Raubkopierer und Subventionierung der eigenen Wirtschaft, greifen jedoch immer noch viele chinesische Kunden auf die Produkte zurück, die günstiger, einfacher und schneller zu erhalten sind. Im US-Amerikanischen Markt versuchen wir unsere Anteile zu halten, obwohl wir das Risiko höherer Zölle erwarten. In Deutschland ist die Nachfrage äußerst verhalten. Hier zeigt sich eine deutliche Zurückhaltung der Unternehmen im Hinblick auf den "Standort Deutschland", der mit der derzeitigen Regierung mehr als fraglich erscheint. Überbordende Regulierungen im Sektor Maschinenbau verhindern Neuinvestitionen der Kunden. Dem Risiko von Störungen unserer Lieferketten begegnen wir durch den Aufbau von Zweit- und/oder Drittlieferanten. Auch sind unsere Lieferanten und Zulieferer von Bauteilgruppen nicht mehr nur regional beheimatet. So konnten wir zuverlässige Lieferanten und "verlängerte Werkbänke" in Vorderasien finden und aufbauen. Die schwankenden Energiepreise belasten uns zurzeit nicht oder nur gering, da wir langfristige Liefer- und Abnahmeverträge mit unseren Energieversorgern getroffen haben. Weiterhin existiert eine PV-Anlage mit 530KWp Leistung, die momentan ca. 20% unseres gesamten Strombedarfs deckt. Gas benötigen wir ausschließlich zum Heizen unserer Räumlichkeiten. Wir sind seit Jahren nach ISO 50001 zertifiziert und haben so ein durchaus wirkungsvolles Energiemanagement aufgebaut. Mit diesem lassen sich nicht nur der Stromverbrauch, die Temperaturen in ausgesuchten Bereichen oder andere umweltrelevanten Daten messen. Es können damit auch gezielte Maßnahmen getroffen werden, um Mehrverbräuche von fossilen Energieträgern und/oder Strom zu erkennen, diese abzustellen oder zu reduzieren. Zur weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs und der Verbesserung des Lastmanagements und damit zur Kostenreduzierung sind wir Mitglied im Verbundprojekt "greenProd-energieoptimierte Produktion mit grünen digitalen Zwillingen". Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz subventionierte Verbundprojekt mit der Hochschule Pforzheim und dem Fraunhoferinstitut wird es möglich machen, durch die digitalisierte Abbildung der Prozesse und damit der Energieverbräuche, die Energieträger gezielt zu beschaffen und einzusetzen. Ein weiterer zukunftsorientierter Teil dieses Verbundprojekts ist es, aus den Daten eine CO 2 -Bilanz bzw. den "CO 2 -Fußabdruck" für unsere Produkte automatisch zu erstellen, um zukünftige Anforderungen von Kunden und staatlichen Institutionen zu erfüllen und somit einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen. Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Optimierung unserer bestehenden Pumpen und an neuen Pumpenbaureihen, um den gestiegenen Anforderungen an Geräusch und Wirkungsgrad gerecht zu werden. Insbesondere die hohen Wirkungsgrade unserer Pumpen bieten Vorteile bei der Elektrifizierung von mobilen Arbeitsmaschinen. Eine Erhöhung der Marktanteile in den Bereichen Bau- und Landmaschinen wird hierdurch begünstigt. Die bereits als Sonderlösungen im Markt erfolgreichen Reversierpumpen werden als Standardprogramm ausgebaut. Hiermit können verschiedene Anwendungen im Mobilbereich, Industriebereich und Nutzfahrzeuge/KFZ-Bereich hocheffizient betrieben werden. Der Einsatz unserer Pumpen in Windkraftanlagen ist der langen Lebensdauer unserer Produkte zu verdanken. Wir leisten mit unseren nachhaltigen Pumpen hierdurch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Der Markt ist wachsend. Es werden vermehrt und in immer schnellerem Tempo Offshore-Anlagen für die Gewinnung von Strom errichtet, um die Forderungen der Politik und der Umweltverbände zu erfüllen. Im kommenden Jahr 2025 werden wir erstmals auch Hydromotoren auf Basis unserer Reversierpumpe auf den Markt bringen und damit ein völlig neues Anwendungsgebiet eröffnen. Wir rechnen mit steigenden Umsätzen in diesen Bereichen und können so Teile der weggebrochenen Umsätze kompensieren. Ein weiterer positiver Effekt ist der Beitrag zur Nachhaltigkeit und der Gewinnung von erneuerbaren Energien. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der ständigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wird. Dieser dient als Basis für die Geldmitteldisposition. Weiterhin sind wir Mitglied bei Creditreform Karlsruhe, um ständig über die Bonität unserer Kunden und Lieferanten auf dem Laufenden zu sein. Die Auskünfte der Creditreform Karlsruhe sind ein wichtiger Bestandteil zur Beurteilung von Neukunden oder bei der Findung neuer Lieferanten. Es besteht seit vielen Jahren eine Warenkreditversicherung beim Marktführer Allianz Trade (ehemals Euler Hermes). Hierüber minimieren wir nicht nur unser Ausfallrisiko im Ausland, sondern haben auch eine wertvolle Hilfe beim Gewähren von Kreditlimits bei unseren Kunden. Um Schäden in der Produkt- und erweiterten Produkthaftpflicht zu minimieren und Schadenspotential zu erkennen und zu vermeiden verfügen wir über eine Task-Force in Verbindung mit einem Risk-Management-System. Darüber hinaus bestehen auch noch Versicherungen für den Fall eines Cyberangriffs, für den Transport unserer Waren sowie eine D&O-Versicherung zur Deckung gravierender Fehlentscheidungen im Management. Wir sind zertifiziert nach der Qualitätsmanagementnorm EN-ISO 9001:2015, der Umweltmanagementnorm EN-ISO 14001:2015 sowie der Energiemanagementnorm EN-ISO 50001:2018. Weitere Risiken laut Umfrage aller Warenkreditversicherer sind Insolvenzen, die im 1. Halbjahr 2025 zunehmen werden. Dies über sämtliche Wirtschaftsbereiche und auch in Europäischen Ländern, die als weitgehend stabil galten. Umweltrisiken werden durch den hohen technischen Standard von Eckerle Technologies als auch durch die Vermeidung vom Einsatz gefährlicher Stoffe minimiert. Wir sehen alles in allem keine bestandsgefährdenden Risiken mit wesentlichen Einflüssen auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag wurden alle oben erwähnt.
21.11.2024 Die Geschäftsleitung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Eckerle Technologies GmbH, MalschA. Allgemeine Grundsätze Die Eckerle Technologies GmbH mit Sitz in Malsch ist beim Registergericht Mannheim unter der Nummer HRB 360850 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der des Vorjahres. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße GmbH gemäß § 267 HGB n.F. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze • Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten. Zur Verbesserung der Klarheit wurde die Postenbezeichnung bei den Verbindlichkeiten von "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" in "Verbindlichkeiten gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten" geändert. • Die Gegenstände des immateriellen Vermögens und des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibung angesetzt. Ihre jeweilige Nutzungsdauer und die verwendete Abschreibungsmethode ergibt sich aus folgender Übersicht:
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden seit dem 01.01.2011 im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang in der Anlagebuchhaltung erfasst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für einen Teil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden Festwerte nach § 240 III HGB angesetzt. • Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bilanziert. Diese enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. • Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert. • Bei den Gegenständen des Vorratsvermögens wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bzw. den Anschaffungskosten angesetzt und sind unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind einzeln wertberichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Abzinsungen wurden bei Restlaufzeiten von unter 1 Jahr nicht vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert aktiviert. Der Devisenbestand ist zum Stichtagskurs umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für geleistete Zahlungen, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Aufwand führen, gebildet. Die Pensionsrückstellungen wurden in diesem Geschäftsjahr nach den Grundsätzen des deutschen Handelsrechts in der Fassung des Bilanzmodernisierungsgesetzes erstellt. Die Berechnungsmethode basiert auf der PUC-Methode auf der Basis eines Rechnungszinses von 1,84% (Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck). Der Berechnung wurde für die Leistungsphase ein Rententrend von 1,0% zugrunde gelegt und für die Anwartschaftsphase ein Gehaltstrend von 0,0% zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag zwischen einem 7- und 10-jährigen durchschnittlichen Jahreszinssatz gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 55,- und unterliegt einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB. Der Zinsaufwand beträgt EUR 941,-; dieser wird unter "Zinsaufwand" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Vom Wahlrecht der Abzinsung von Rückstellungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr wurde kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Tag der Einbuchung erfasst. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschluss-Stichtag. C. Sonstige Pflichtangaben 1. Vorräte Hinsichtlich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe bestanden die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personal mit TEUR 640,5 sowie Gewährleistungen mit TEUR 218,1 und Instandhaltungen mit TEUR 120,0. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zahlungsverpflichtungen aus bereits abgeschlossenen schwebenden Verträgen, die zur besseren Liquiditätssteuerung abgeschlossen wurden: a. Dauerschuldverhältnisse Verpflichtungen aus dem Mietvertrag mit der Eckerle Vermögensverwaltungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co KG: Es bestehen zwei unbefristete Mietverträge für die Büro- und Produktionsräume. Die Monatsmiete beträgt TEUR 123,6. Somit bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 741,6. Weiter ist monatlich eine Nebenkostenvorauszahlung von TEUR 14,3 zu leisten. b. Zum Stichtag bestehen 24 Leasingverträge für bewegliche Wirtschaftsgüter. Hieraus resultiert eine Zahlungsverpflichtung im nächsten Geschäftsjahr von TEUR 1.021,0. Die Zahlungsverpflichtungen, die nach Ablauf des nächsten Geschäftsjahres bis April 2030 zu leisten sind, betragen TEUR 2.970,0; insgesamt betragen diese Verpflichtungen TEUR 3.991,0. Die Gesamtverpflichtungen belaufen sich somit auf TEUR 4.732,6. 4. Aufgliederung der Umsatzerlöse
5. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
6. Organe der Gesellschaft: Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren als Geschäftsführer bestellt: Herr Otto Michael Eckerle, Dipl.-Ingenieur, Dipl.-Betriebswirt, Malsch, Vorsitzender der Geschäftsführung Herr Alexander Goss, Dipl.-Ingenieur (BA), Karlsruhe 7. Die nach § 285 Nr. 9 a und b HGB verlangten Angaben über die Geschäftsführerbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs.4 HGB. 8. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Euro 10.495,38 (i. VJ Euro 26.860,85) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 10.153,84 (i. VJ Euro 36.931,18) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von Euro 941,- (i. VJ Euro 976,-) enthalten. 9. Nachtragsbericht Unser Geschäftsjahr 2024/2025 wird von vielen unbeeinflussbaren Faktoren bestimmt, so dass wir bedingt durch - Krieg in Osteuropa, - auseinanderdriften der Wirtschaftsräume USA - China, - gestiegene Kosten, - eine merklich gesunkene Nachfrage in China, - Rückgang der Konjunktur in unserem Segment weltweit, - wenig politische Initiative, die Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen mit einem Nullergebnis (Jahresüberschuss) rechnen. Der Umsatz und die produzierten Stückzahlen werden nochmals zurück gehen. Der Anstieg der allgemeinen Kosten wird schwer zu stoppen sein. Weitreichende Maßnahme wurden hierfür bereits ergriffen. 10. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn, der sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 18.875,45 und dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 36.755.339,94 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen. Verbindlichkeitenspiegel
- davon aus Steuern: EUR 220.596,90 (Vorjahr: EUR 260.832,09) Die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzdienstleistern sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Anlagegüter gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Somit sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.218 (i. VJ TEUR 3.428) besichert.
Malsch, 21.11.2024 gez. Otto-Michael Eckerle gez. Alexander Goß Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eckerle Technologies GmbH, Malsch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eckerle Technologies GmbH, Malsch, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eckerle Technologies GmbH, Malsch, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 25. November 2024 CL
Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH & Co.
KG
Dr. Michael Ohmer, Wirtschaftsprüfer Ingo Teile, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussAus dem Bilanzgewinn, der sich aus einem Gewinnvortrag in Höhe von 36.755.339,94 € sowie dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 18.875,45 €, mithin 36.774.215,39 €, zusammensetzt, wird keine Gewinnausschüttung vorgenommen. Der Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Datum der FeststellungDer Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 wurde am 10. Dezember 2024 festgestellt. Anlagespiegel
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