ARI-Consulting GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra Judith Anneliese Charlotte Klein seit 14.9.2017 | Prokura |
Andrea Rüb seit 14.10.2008 | Prokura |
Andreas Rüb seit 19.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Andreas Rüb | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B.E.S.T. Fluidsysteme GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde am 11. November 2005 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Fluidsystemen, Präzisionsarmaturen, Rohre, Ventilen, Verschraubungen und Zubehör aus Edelstahl, Stahl, Teflon, Plastik und anderen Materialien sowie der Handel mit Waren aller Art. Das Unternehmen ist im Wesentlichen in Deutschland tätig. Der Sitz des Unternehmens ist im Berichtsjahr in Neuss. Daneben werden keine weiteren Betriebsstätten unterhalten. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen ist im Wesentlichen im Handel tätig. Die Kunden werden mit innovativen Lösungen unterstützt und beraten. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung existiert jedoch nicht. Das Unternehmen ist insoweit von Innovationen des Hauptlieferanten Swagelok abhängig und arbeitet daran, die Produkte des Hauptlieferanten durch innovative Dienstleistungen zu ergänzen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum in Deutschland gemessen am preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt war in 2017 mit 2,2 % höher als im Vorjahr. Damit wächst die deutsche Wirtschaft sogar stärker als in den beiden Vorjahren 2016 und 2015. Diese Entwicklung im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum spiegelt sich im Geschäftsverlauf nur bedingt wider, da sowohl der Umsatz als auch das Jahresergebnis gesunken sind. Das Unternehmen vertreibt Produkte des Qualitäts- und Innovationsführers, hat aber seit Jahren mit Konkurrenz insbesondere aus dem asiatischen Raum und zunehmend auch aus Osteuropa und deren aggressiver Preispolitik zu kämpfen. Das Wirtschaftswachstum ist durch diverse wirtschaftliche Faktoren, z.B. dem Ölpreis, Sanktionen gegen Rußland bzw. den Iran, dem Handelsstreit mit den USA und der Entwicklung der globalen Wirtschaft beeinflusst. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,9 % gesunken. Parallel dazu sank der Materialaufwand überproportional um 14,9 %. Der relative Rückgang des Materialaufwands resultiert im Wesentlichen aus Preiserhöhungen und damit aus verbesserten Margen bei den Kunden der Gesellschaft. Im Ergebnis ist daher der Rohertrag absolut nur um TEUR 95 und relativ um 1,4 % zurückgegangen. Die weiteren wesentlichen Kostenbereiche Personal- und sonstige betriebliche Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr ebenfalls nicht optimal entwickelt. Die Steigerung in diesen beiden Bereichen führte zu einer zusätzlichen Belastung des Jahresergebnisses. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, da der wesentliche Anteil, die Zinsaufwendungen für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen, leicht zurückgegangen ist und dieser Effekt durch die lediglich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gestiegenen Zinserträge verstärkt wurde. Das Ergebnis nach Steuern des Vorjahres konnte trotz der reduzierten Steueraufwendungen aufgrund der oben dargestellten Effekte nicht erreicht werden, d.h. das Ergebnis des Berichtsjahres ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 261 bzw. 16,8 % zurückgegangen. Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a. Ertragslage
Die wesentlichen Umsatzerlöse und Ergebnisquellen sind im Komponentengeschäft zu sehen. Hier spielen Großprojekte eine wesentliche Rolle und beeinflussen in hohem Maße die Umsatzerlöse der Gesellschaft bzw. deren Rückgang. Die Umsatzreduzierung wurde durch die überproportional reduzierten Materialaufwendungen abgemildert. Der Materialeinsatz konnte aufgrund von Preiserhöhungen bzw. besseren Margen bei den Kunden verbessert werden, d.h. der Rohertrag ist daher lediglich absolut um EUR 95.449,02 bzw. relativ um 1,4 % gesunken. Weitere Haupteinflussfaktoren für das reduzierte Betriebsergebnis waren im Berichtsjahr die gestiegenen Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Personalaufwendungen sind absolut um TEUR 199 bzw. 6,7 % angestiegen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 59 bzw. 4,4 % erhöht. Finanzlage Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Es bestehen zum Bilanzstichtag ausreichend liquide Mittel um die Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des positiven Ergebnisses von 74,3 % auf 77,1 % gestiegen. Die Eigenkapitalausstattung ist damit weit überdurchschnittlich. Wesentlichen Anteil daran hat die Geschäftspolitik aufgrund derer die erwirtschafteten Ergebnisse der letzten Jahre im Wesentlichen im Unternehmen belassen werden. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Kreditverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um solche aus Lieferungen und Leistungen bzw. um Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzverwaltung aus Lohn- und Umsatzsteuer. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und es wird ein ordentliches Mahnwesen betrieben, um den Eingang der Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu gewährleisten. Für die zukünftigen Investitionen stehen ausreichende Finanzreserven zur Verfügung. Sämtliche Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt. c. Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 63 gesunken. Die vorgenommenen Neuinvestitionen wurden durch die Jahresabschreibungen überkompensiert. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände bestehen aus den Vorräten, den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen. Die Reduzierung bei den Vorräten (TEUR 290 bzw. 16,7 %) und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 327 bzw. 21,8 %) konnte durch den Zuwachs bei den Sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 94,9 bzw. 19,3 %) nicht kompensiert werden. Die Zunahme bei den Sonstigen Vermögensgegenständen resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen gegen die Finanzverwaltung für zu viel erhobene Vorauszahlungen des Jahres 2017 an Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag bzw. durch die Erhöhung des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung. Die Erhöhung der Pensionsrückstellung um TEUR 89 bzw. 5,4 % wird durch den Abbau bei den Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 35 bzw. 32,9 % und bei den Sonstigen Rückstellungen TEUR 60 bzw. 18,7 % mehr als kompensiert. Es gibt keinerlei langfristige Verbindlichkeiten in der Firma, jegliche Darlehen sind getilgt. Der Rückgang bei den Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 190 bzw. 49,6 %. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10.221 und erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 259 bzw. 2,6 %. Diese Steigerung geht auf der Aktivseite vor allem auf den Aufbau bei den liquiden Mitteln zurück. Auf der Passivseite steht dem im Wesentlichen das höhere Eigenkapital gegenüber. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung wird im Wesentlichen der Rohertrag herangezogen, der sich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Flankiert wird die enge Überwachung des Rohertrages durch eine Umsatz- und Liquiditätsplanung. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr EUR 6.566.038,27 im Vergleich zu EUR 6.661.487,29 im Jahr 2016. Die wirtschaftliche Lage kann trotz des im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Jahresergebnisses als sehr gut bezeichnet werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist positiv. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Es sind mehr als ausreichende finanzielle Mittel für Investitionen und zur Deckung der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten vorhanden. III. Bericht über Zweigniederlassungen Die Firma besitzt keine Zweigniederlassungen. IV. Prognosebericht Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird im Wesentlichen durch die Auftragslage bei den Hauptkunden im Industriebereich und der weiteren Entwicklung der Konkurrenzsituation beeinflusst. Gleichzeitig setzt die Firma darauf, sich im Angebot für die Kunden breiter aufzustellen und mehr Trainings für Kunden sowie Servicedienstleistungen anzubieten. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird positiv beurteilt. Es besteht nach wie vor Wachstumspotential in diversen Branchen. Für 2018 wird aufgrund des bislang positiv gestimmten konjunkturellen Umfelds und einer, von dieser Grundstimmung geprägten - vorsichtig optimistischen - Investitionsbereitschaft mit einer Umsatz- und Ergebnisverbesserung von ca. 5 % gerechnet. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird weiterhin der Vertrieb durch Schulungsmaßnahmen sowie das Marketing forciert. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Weiterer Einflussfaktor bleiben auch im Jahr 2018 die Lieferkonditionen und Lieferfähigkeit des Hauptlieferanten. Vor allem die Laufzeit der Lieferbedingungen und die Höhe der Einkaufpreise bzw. die Höhe des Lieferantenrabattes wirken sich unmittelbar auf das Geschäftsergebnis aus. Insgesamt wird für das Jahr 2018 wieder mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht 3. Risikobericht Die Gesellschaft ist einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Hierzu zählen das allgemeine Marktrisiko, die Marktrisiken in der Ventil- und Fittingbranche, politische Risiken, Gewährleistungsrisiken, Währungsrisiken, Zinsrisiken und Bonitätsrisiken. Allgemeines Marktrisiko und branchenspezifische Risiken: Das allgemeine Markt- bzw. Konjunkturrisiko bzw. die branchenspezifischen Risiken lassen sich von der Gesellschaft nicht beeinflussen. Die Gesellschaft ist aber aufgrund des Vertriebs der Produkte in einer Vielzahl von Branchen an die unterschiedlichsten Kunden gut positioniert, bliebe aber im laufenden Jahr von den möglichen Auswirkungen und Folgen eines Konjunktureinbruchs nicht verschont. Ertragsorientierte Risiken: Bezüglich der Absatzmarktrisiken lässt sich festhalten, dass eine breite Streuung hinsichtlich der Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen stattfindet, so dass damit die Festlegung auf bestimmte Abnehmer und Branchen vermieden wird. Das Zusammenballungsrisiko wird hierdurch zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch stark reduziert. Den Risiken, die mit dem Beschaffungsmarkt verbunden sind, wird durch optimierte Lagerhaltung und durch ein auftragsbezogenes Bestellwesen Rechnung getragen. Allerdings ist hier zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft ihre Waren im Wesentlichen von einem Hauptlieferanten bezieht und damit eine enge Verflechtung und Abhängigkeit bzgl. der Lieferkonditionen besteht. Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung und ist auch bei diesem Punkt vollumfänglich von den beim Hauptlieferanten entwickelten Innovationen abhängig. Die vertriebenen Produkte unterliegen einem stetigen Wandel, der ebenfalls eine hohe Innovationsbereitschaft und Qualität notwendig macht. Durch Lean Management bei den großen MRO und OEM Kunden werden immer mehr Non Core Business Aktivitäten an Drittfirmen weitergegeben, was die Chance für den Verkauf von Baugruppen und Systembau erhöht und somit Chancen als "Solution Provider" bietet. Allerdings zeichnet sich hier ein Trend ab, dass immer mehr Drittfirmen in den Low Cost Countries favorisiert werden, die ihre Leistungen deutlich billiger anbieten, als in Deutschland und speziell bei uns in NRW. Der Druck der asiatischen Hersteller von Klemmringverschraubungen und Ventiltechniken wird immer höher, da die Qualität und die Programmbreite einiger Hersteller aus China und Korea sich in den letzten Jahren verbessert hat und das Preisniveau teilweise bis zu 50% niedriger ist. Aufgrund des immer mehr ansteigenden Kostendrucks einiger Großkunden werden der immer geringer werdende Qualitätsunterschied und die besseren Lieferzeiten dazu führen, dass mehr Preisnachlässe gegeben werden müssen oder Kunden zu anderen Wettbewerbsprodukten wechseln. Politische Risiken: Da der Sitz des Hauptlieferanten in den USA ist, kann es durch die momentane politische Lage auch dazukommen, dass verstärkter Preisdruck durch steigende Zölle und andere politische Entscheidungen Einfluss auf das Gesamtergebnis des Unternehmens haben. Dies wird genau beobachtet, damit entsprechend reagiert werden kann. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe absehbar. Währungsrisiken werden minimiert, in dem große Teile von Einkauf und Vertrieb in Euro abgewickelt werden. Die Gewährleistungsrisiken werden im Wesentlichen vom Produzenten übernommen. Die Bonitätsrisiken werden durch ein professionelles Forderungsmanagement und Bonitätsprüfungen begrenzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Risikomanagement-System bezüglich der Auftrags- und Forderungsabwicklung ist umfassend implementiert. Hierzu zählen insbesondere eine Bonitätsprüfung von neuen Kunden und professionelles Forderungsmanagement bei vorhandenen Kunden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme. Ferner ist ein Risikomanagementsystem vorhanden anhand dessen frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine sehr konservative Risikopolitik. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. 3. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir uns auf einen starken Partner verlassen, der uns bei der Fortentwicklung der Produkte und der Suche nach Lösungen für neue Branchen durch qualitativ hochwertige Produkte unterstützt. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch zunehmende Konkurrenz anderer Anbieter, werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, innovative Lösungen, konsequente Weiterentwicklung und Fortbildung der Mitarbeiter, Zuverlässigkeit und hohe Qualität unserer Produkte und Ausbau unserer Serviceleistungen begegnen. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2017 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit dem weiteren Ausbau von zusätzlichen Dienstleistungen und der Wahrnehmung als "Solution-Provider" gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Neuss, den 31.03.2018 Andreas Rüb BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH Firmensitz laut Registergericht: Neuss Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Neuss Register-Nr.: 13615 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehrbestehen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Die Bewertung des Warenbestandes erfolgte nach einem differenzierten Verfahren, das die Besonderheiten der einzelnen Warengruppen berücksichtigt. Grundsätzlich erfolgte die Bewertung zu Anschaffungskosten. Für die Anschaffungsnebenkosten bzw. -preisminderungen wurde ein pauschaler Zuschlag bzw. Abschlag ermittelt und berücksichtigt. Da die Gängigkeit der vertriebenen Produkte sehr stark von der Entwicklung des technischen Fortschritts abhängig ist, wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Warengruppen wurden in Altersgruppen eingeteilt und es wurden entsprechende Abschreibungssätze ermittelt. Forderungen, Wertpapiere Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko - soweit erforderlich - durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1,00 % des Nettobetrages der Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.726.300,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Bewertung der Sonstigen Rückstellungen erfolgte in der Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 2.3 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 1.110.642,74 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 1.219.629,42 Euro. 3.2 Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 5 Jahren sind: Die Nutzungsdauer bzw. die Verfallszeit des erworbenen Know-Hows und der entsprechenden langfristigen Kundenbeziehungen wurden mit 15 Jahren geschätzt. 3.3 Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Umsatzsteuer in Höhe von Euro 92.430,85 und Körperschaftsteuer bzw. Solidaritätszuschlag in Höhe von Euro 34.838,00 erfasst. 3.4 Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 6.569.405,58 einbezogen. 3.5 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 302.847,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
3. 6 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 302.847,00. 3.7 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, für Kosten der Aktenaufbewahrung, Bonusverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und die Abschlussprüfung. 3.8 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Sicherungen durch Eigentumsvorbehalte. Der Gesamtbetrag der anderen bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. 3.9 Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.350.974,54 (Vorjahr: Euro 1.627.212,44). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 408.620,01 (Vorjahr: Euro 364.647,73). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 274.147,46 (Vorjahr: Euro 504.329,24). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). 3.10 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Abschluss von Miet- und Leasingverträgen. Aus den abgeschlossenen Mietverträgen ergibt sich eine jährliche Belastung von Euro 162.369,99 (i. Vj. Euro 135.576,06). Der Mietvertrag hat eine Restlaufzeit von 3 Jahren. Hinsichtlich der Kfz-Leasingverträge besteht eine jährliche Belastung von Euro 132.618,50 (i. Vj. Euro 139.178,06) mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 3 Jahren. Der Zweck und Vorteil der Leasingverträge ist die Schonung der Liquidität. 4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte neben dem Geschäftsführer in 2017 im Jahresdurchschnitt 42 Arbeitnehmer. Es handelt sich hierbei um Angestellte. Weitere Gruppen werden nicht unterschieden. 4.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
4.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. 4.4 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 4.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Neuss, den 31.3.2018 gez. Andreas Rüb Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.08.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Singen, 07. August 2018 WENGERT
AG
Wengert, Wirtschaftsprüfer |
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