Self Real Estate Germany GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Changhui Liu seit 15.11.2010 | Prokura |
Wei Zhang seit 11.3.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Self Electronics Co. Ltd | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Self Electronics Germany GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Grundlagen des Unternehmens Die Self Electronics Germany GmbH (nachfolgend „Self“ oder Gesellschaft“) ist ein Unternehmen, das Beleuchtungslösungen und Dienstleistungen für Supermärkte und Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland und Europa anbietet und vertreibt. Das Produktspektrum reicht von LED-Leuchten und deren Betriebsgeräten über Schalt- und Steuersysteme bis hin zu Stromversorgungssystemen. Die Gesellschaft vertreibt nahezu ausschließlich Produkte der Muttergesellschaft, Self Electronic Co. Ltd. mit Sitz in China und fungiert somit als Vertriebsgesellschaft. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa war im Jahresverlauf 2022 geprägt vom Ausbruch des Kriegs in der Ukraine. Sprunghaft gestiegene Energiepreise führten zu stark gestiegenen Inflationsraten und damit einhergehend steigenden Zinsen. In der Europäischen Union (EU) stieg das BIP 2022 um nur noch 3,6 %.(1) In Deutschland legte das BIP unterdurchschnittlich um 1,9 % zu.(2) Die Inflationsrate lag in Deutschland mit 6,9 % in 2022 auf einem Rekordniveau.(3) Ebenso im Euroraum wo die Inflationsrate in 2022 sogar 9,2 % betrug.(4) Der Einzelhandel in den 27 EU-Ländern konnte seinen Umsatz im Jahr 2022 steigern, bedingt durch die Inflation. Im vergangenen Jahr flossen rund 2,83 Billionen Euro in den Einzelhandel, was einem Umsatzplus von 6,5 Prozent entspricht. Die höchsten Zuwächse verzeichneten die osteuropäischen Länder, die allesamt Wachstumsraten von über 9 Prozent aufwiesen. Unsere Hauptmärkte Mittel- und Westeuropa verzeichnen dagegen geringere Zuwächse. So liegt, z. B. das Wachstum in Deutschland bei nur 1 Prozent in 2022.(5) Geschäftsentwicklung Im Bereich der gewerblichen Kühlschrankbeleuchtung des Supermarktsegments, die mit einem Umsatzanteil von 71 % nach wie vor die dominierende Absatzregion ist, stieg das Geschäftsvolumen um rund 6 %. Im Geschäftsfeld Luxury Retail Lighting verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 11 %, was auf ein in Deutschland, Österreich und der Schweiz reduziertes Geschäftsvolumen mit einigen unabhängigen Vertriebspartnern zurückzuführen ist. Positiv entwickelte sich das Geschäftsfeld auf dem britischen Markt, während sich der italienische Markt in einem unverändert schwierigen makroökonomischen Umfeld nach Strukturmaßnahmen erneut schwächer als geplant, aber deutlich besser entwickelte. Positiv entwickelte sich auch das Geschäft in Frankreich. Insbesondere in Spanien konnte Self im Jahr 2022 ein Wachstum erzielen. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 ist im Rahmen der Erwartungen verlaufen und wurde nicht durch außerordentliche Faktoren beeinträchtigt. Die Geschäftsführung erachten den Geschäftsverlauf 2022 als positiv. (1) Wirtschaft Finanzen Europa - Statistisches Bundesamt (destatis.de) Statistisches Bundesamt, Europa Wirtschaft und Finanzen (2) https://www.across-magazine.com/gfk-study-european-retail-in-2022-and-2023/ Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 v. 13.01.2023 (3) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html# Statistisches Bundesamt, Europa (4) https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Wirtschaft-Finanzen/Inflation.html# Statistisches Bundesamt, Europa (5) https://www.across-magazine.com/gfk-study-european-retail-in-2022-and-2023/ GACROSS Magazine, The European Placemaking Magazine. (2023, July). GfK study: European retail in 2022 and 2023. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Der Umsatz liegt im laufenden Geschäftsjahr mit T€ 21.010 um T€ 1.991 bzw. 10,5 % über dem Niveau des Vorjahres (T€ 19.019). Dabei ist der Inlandsumsatz mit T€ 4.315 um T€ 801 oder 22,8 % und der Export mit T€ 16.695 um T€ 1.191 oder 7,7 % gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) beläuft sich auf T€ 2.515 nach T€ 1.369 im Vorjahr. Die EBIT-Marge liegt mit 12,0 % über dem Niveau des Vorjahres (7,1 %). Bei einem Materialaufwand in Höhe von T€ 15.324 (Vorjahr T€ 15.034) ergibt sich für das Geschäftsjahr ein Rohertrag von T€ 5.686 (Vorjahr T€ 3.985) sowie eine Rohertragsmarge von 27,1 % (20,9 %). Der Anstieg der Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der unterproportionalen Erhöhung der Materialaufwendungen gegenüber den Umsatzerlösen, was im Wesentlichen dem Rückgang der Materialnebenkosten geschuldet ist, bedingt durch eine Normalisierung der Transportaufwendungen, welche im Vorjahr ungewöhnlich hoch ausgefallen waren. Der Personalaufwand in Höhe von T€ 1.822 (Vorjahr T€ 1.604) ist, bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 22 (incl. Geschäftsführer), im Vergleich zum Vorjahr um T€ 218 um 13,6 % gestiegen, was auf die höhere Mitarbeiterzahl, sowie allgemeinen Gehaltssteigerungen, zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.366 (Vorjahr T€ 1.192) sind im Vorjahresvergleich um T€ 174 oder 14,6 % angestiegen. Hierfür verantwortlich sind im Wesentlichen Wertberichtigung von Forderungen zum 31.12.2023. Insgesamt wurde im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 1.366 erwirtschaftet, der um 78,2 % über dem des Vorjahres mit T€ 945 liegt. Die Umsatzrendite liegt mit 8,1 % über dem Niveau des Vorjahres (5,0 %). Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Rohertrag / gestiegenen Rohertragsmarge zurückzuführen. 2. Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt T€ 5.327 (Vorjahr: T€ 2.448), woraus eine Eigenkapitalquote von 66,9 % (Vorjahr: 19,9 %) resultiert. Der Anstieg des Eigenkapitals, sowie der Eigenkapitalquote ist u.a. einer Einzahlung in die Kapitalrücklage von T€ 1.195, sowie einer um T€ 4.323 oder 35,2 % gesunkenen Bilanzsumme von T€ 7.967 (Vorjahr: T€ 12.290) geschuldet. Hauptverantwortlich für den Rückgang der Bilanzsumme ist dabei die Verminderung der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Vorräte verminderten sich um T€ 3.407 (- 38,3 %) von T€ 8.893 auf T€ 5.486 was im Wesentlichen durch die Corona-Krise und damit einhergehender Zurückhaltung beim Einkauf von neuer Ware begründet werden kann. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.551 sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 726 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalteten im Vorjahr solche gegenüber Gesellschaftern i .H. v. T€ 7.749. Im Berichtsjahr werden diese unter entsprechender Bilanzposition ausgewiesen und belaufen sich auf T€ 955, was zu einem Rückgang von T€ 6.794 oder 87,7 % führte. Der Rückgang ist auf den Abbau eines überproportional hohen Bestands an Verbindlichkeiten im Vorjahr zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten im Vorjahr resultieren aus Kaufpreisstundungen für Warenlieferungen durch die Muttergesellschaft, welche aufgrund der Auswirkungen der Corona Pandemie zur Sicherung der Liquidität gewährt wurden. Weiterhin wurden durch die Gesellschafterin Darlehensforderungen gegenüber der Self in Höhe von T€ 1.195 in die Kapitalrücklage eingezahlt, wodurch sich die Verbindlichkeiten hieraus gegenüber Gesellschaftern ebenfalls entsprechend auf T€ 113 vermindert haben. Das Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) sank um T€ 7.201 oder 79,2 % auf T€ 2.640 (Vorjahr: T€ 9.841). Der Verschuldungsgrad verminderte sich dadurch auf 49,6 % (Vorjahr: 402,0 %), die Fremdkapitalquote verminderte sich auf 33,1 % (Vorjahr 80,1 %). Insgesamt kann diese Entwicklung, somit die deutlichen Rückgänge mit dem Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern begründet werden. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) sank zum Bilanzstichtag geringfügig von T€ 763 im Vorjahr um T€ 38 auf T€ 725. Im Berichtsjahr finanzierte sich die Gesellschaft nahezu vollständig aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Insgesamt ist die Finanzlage der Gesellschaft solide und stabil. C. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft fungiert als Vertriebsgesellschaft für Produkte der Muttergesellschaft. Self betreibt selber keine eigene Forschung und Entwicklung. Dies erfolgt durch die Muttergesellschaft. D. Risikobericht Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens in absehbarer Zeit gefährden könnten. Länderrisiken: Kritische politische oder wirtschaftliche Entwicklungen in einem Land können sich negativ auf die Geschäftsbeziehungen zu den Kunden auswirken, insbesondere auf die Warenströme oder den Zahlungsverkehr. Der Markt von Self Electronics Germany GmbH umfasst keine solche Länder in Krisenregionen. Risiko des Ausfalls eines Lieferanten: Die Self bezieht nahezu ausschließlich ihre Waren von dessen Muttergesellschaft. Damit ist die Gesellschaft in hohem Maße vom Erfolg oder Misserfolg der Muttergesellschaft abhängig. Dies ist ein inhärentes Risiko einer Vertriebstochter wie der Self. Derzeit besteht kein Anzeichen für ein wesentliches Risiko des Lieferantenausfalls. Währungsrisiko: Das Risiko im Rahmen von Geschäften in fremder Währung Verluste zu erleiden, ist als gering einzustufen, da der gesamte Wareneinkauf und der gesamte Warenverkauf der SDI Deutschland in Euro abgewickelt werden. Liquiditätsrisiko: Wie jedes Unternehmen ist auch Self einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Die Muttergesellschaft kann als größter Gläubiger von Self bei Bedarf flexible Bedingungen für den Ausgleich von Verbindlichkeiten gewähren, wodurch das Liquiditätsrisiko miniert wird. Ausfallrisiko: Forderungen gegenüber Kunden können jederzeit ausfallen. Diesem Ausfallrisiko begegnet die Gesellschaft mit einem professionellen internen Debitorenmanagement. Dies spiegelt sich auch in der sehr geringen Anzahl der Wertberichtigungen bzw. Abschreibungen wieder. Risiken des Preisverfalls: Der Wettbewerb und der damit verbundene Preisdruck nehmen stetig zu. Dem wird mit einem breiten, diversifizierten Produktportfolio an innovativen Produkten sowie der Weiterentwicklung kundenspezifischer Produkte begegnet. Risiko der Verletzung von Schutzrechten Dritter: Wie in jedem Unternehmen besteht das Risiko der Verletzung von Schutzrechten Dritter, wie z.B. Patente oder Markennamen. Schutzrechtsverletzungen können zu erheblichen Lizenzgebühren oder sogar zur Untersagung der weiteren Produktion und des Vertriebs eines Produkts führen. Diesem Risiko wird durch eine kontinuierliche rechtliche Überwachung und eine enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Agenturen und Anwälten begegnet. E. Prognosebericht Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin und lassen erwarten, dass die Erholung in den Segmenten der Märkte, in denen SELF tätig ist, dynamischer eintritt als prognostiziert. Es ist zu erwarten, dass der fortschreitende Konzentrationsprozess im Lebensmitteleinzelhandel den Druck auf die Margen erhöhen wird. Dem trägt SELF sowohl durch verstärkte Anstrengungen zur Erweiterung und Internationalisierung der Kundenbasis und dem Angebot neuer Produkte als auch durch eine sorgfältige Planung Rechnung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Senkung der Kosten für den Wareneinkauf für die vertriebenen Produkte. Darüber hinaus wird das Unternehmen auch weiterhin die sich bietenden Chancen zur Verbesserung der Vertriebsstrukturen, insbesondere im europäischen Ausland, wahrnehmen. Wie in den Vorjahren wurde kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Produktpalette gearbeitet und auch im Berichtsjahr neue Produkte auf den Markt gebracht. Es wurden zwei komplett neue Produktfamilien und mehrere Erweiterungen bestehender Produktlinien in die Produktpalette aufgenommen, die im Februar 2023 auf der Messe EuroShop in Düsseldorf vorgestellt wurden. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte fortgeführt oder neu gestartet. Vor dem Hintergrund der Marktbedingungen und der ergriffenen Maßnahmen rechnete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 dennoch mit einem Geschäftsrückgang in den beiden Geschäftsbereichen Non-Food-Retail-Beleuchtung und Supermarktbeleuchtung und geht von einem deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse aus, wobei die Entwicklung international stark nach Ländern sich differenzieren wird. Hierdurch wird auch das Jahresergebnis deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres liegen.
Köln, den 08.02.2025 Self Electronics Germany GmbH Wei Zhang, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022A. Allgemeine Angaben Die SELF Electronics Germany GmbH hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 65434 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 HGB) geltenden Vorschriften der §§ 242 ff. sowie 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG (§ 42 GmbHG) aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der teilweisen Inanspruchnahme von größenabhängigen Erleichterungen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 (2) und 275 (2) HGB. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagevermögen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und - sofern sie der Abnutzung unterlagen - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagengüter deren Wert EUR 250,00 aber nicht EUR 800,00 übersteigen werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter, deren Wert EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand abgezogen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und liquide Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Änderung Bilanzierung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschafter wurden im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bilanziert und werden im Berichtsjahr erstmalig unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Dies betrifft einen Betrag von € 955.397,10 (Vj. € 7.748.506,59). Die Bilanz ist diesbezüglich nur eingeschränkt vergleichbar mit dem Vorjahr. Weiterhin wird im Berichtsjahr die Gewinn- und Verlustrechnung abweichend zum Vorjahr nicht unter der Inanspruchnahme der Erleichterung gemäß § 276 HGB (Ausweis Rohergebnis) aufgestellt. Eine entsprechende Anpassung der Vorjahreswerte wurde vorgenommen. Ansonsten fand kein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr statt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachfolgendem Anlagespiegel: Anlagenspiegel zum 31.12.2022Self Electronics Germany GmbH Handel mit Leuchtmitteln, Köln
2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten ausschließlich Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten. 3. Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen besteht eine Mitzugehörigkeit in Höhe von € 18.324,69 (i. Vj. € 0,00) zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern besteht eine Mitzugehörigkeit in Höhe von € 955.397,10 (i. Vj. 0,00) zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie zu den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 113.034,30 (Vj. €1.293.546,51). Im Vorjahr bestanden bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen eine Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern in Höhe von € 7.748.506,00 (Berichtsjahr € 0,00 / Ausweisänderung). 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus befristeten Verpflichtungen beläuft sich auf € 61.050,36 hiervon gegenüber verbundenen Unternehmen € 0,00. Vom Gesamtbetrag entfallen auf das Folgejahr € 41.474,43. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus unbefristeten Verpflichtungen belaufen sich auf jährlich € 185.861,66 hiervon gegenüber verbundenen Unternehmen € 109.592,76. Die Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. D. Sonstige Pflichtangaben Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 21 Mitarbeiter (Vollzeit). Hiervon 0 (Vj. 0) zu Ausbildung. Geschäftsführung erfolgte durch Herrn Wei Zhang, Köln, Kaufmann. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem.§ 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind nicht zu berichten.
Köln, den 08.02.2025 Self Electronics Germany GmbH Wei Zhang, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SELF Electronics Germany GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SELF Electronics Germany GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanzum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SELF Electronics Germany GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h.Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 25. Oktober 2024 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 7. Februar 2025 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen der Kapitalrücklage, der sonstige Rückstellungen, der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, den Personalaufwendungen und den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag bezog. Auf die Darstellung der Änderung(en) durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt „C. Angaben zur Bilanz“ sowie im geänderten Lagebericht, Abschnitt „B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage“ wird verwiesen.“
Köln, den 25. Oktober 2024 Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen:
Köln, den 7. Februar 2025 axis advisory + audit GmbH Prof. Dr. Jochen Axer, Wirtschaftsprüfer Thomas Altenhofer, Wirtschaftsprüfer |
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