Tierärztliche Praxen
ABIT AktiengesellschaftLiquidiert
Robert-Bosch-Straße 1, 40668 Meerbusch, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ABIT AktiengesellschaftMeerbuschJahresabschluss zum 31. Dezember 2008Lagebericht für 20081 Geschäft und RahmenbedingungenDas Unternehmen Die ABIT AG in Meerbusch ist Spezialist für Kredit- und Forderungsmanagement und bietet innovative und passgenaue Lösungen aus den Bereichen Consulting, Software und Services. Dazu entwickelt das Unternehmen aus einem breitgefächerten Leistungsportfolio maßgeschneiderte Lösungen für jede Phase des Geschäftsprozesses, für Unternehmen aller Größen und Branchen, vom Handwerker bis zur Großbank und Körperschaften öffentlichen Rechts. Auf der Grundlage eines breitgefächerten Fachwissens und unter Verwendung einer modernen Softwarearchitektur hat die ABIT AG im Rahmen zahlreicher Integrations- und Entwicklungsprojekte mit Großkunden ihr Profil als marktorientiertes Dienstleistungsunternehmen nachhaltig unter Beweis gestellt. Die Produktlinie ABIT Banknology © für Banken unterstützt den gesamten Kreditprozess vom Kreditantrag über das Problemkreditmanagement bis zur Forderungsabwicklung unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Kernelement ist eine integrierte, auf einem einheitlichen Datenmodell beruhende Prozessunterstützung, die von der Kreditsachbearbeitung über die Problemkreditbehandlung bis hin zum "workout" (Kreditabwicklung) und der Risikovorsorge nach HGB/IFRS reicht und über zahlreiche, praxisbewährte Schnittstellen verfügt. ABIT phinAMV unterstützt die Durchführung des automatischen Mahnverfahrens und ist auf Großgläubiger, mittelständische Unternehmen und Inkassohäuser zugeschnitten. Für letztere wird mit phinAMV Inkasso eine hochspezialisierte, auf die Anforderungen des Mengeninkassos zugeschnittene Standardlösung angeboten. Auf Kommunen ist das Produkt ABIT phinAVV für die Vollstreckung öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Forderungen zugeschnitten. Mit derzeit über 550 Installationen arbeiten die Kunden aus der Kreditwirtschaft mit den prozessorientierten Anwendungen für das Kredit- und Forderungsmanagement. Das Kundenspektrum umfasst große Teile der Sparkassen und Genossenschaftsbanken, fünf der sechs größten deutschen Banken, fünf Landesbanken sowie namhafte Privatbanken, Bausparkassen, Direkt- und Autobanken sowie Rechenzentren und Spezialdienstleister in der Kreditabwicklung. Darüber hinaus verfügt ABIT mit seinen Anwendungen für IT-gestütztes Forderungsmanagement mit ca. 200 Installationen über eine hervorgehobene Marktstellung bei Energie- und Versorgungsunternehmen, Versicherungen, Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen und Inkassounternehmen. Rechtliche Grundlagen Die ABIT AG ist eine Aktiengesellschaft. 100 %ige Gesellschafterin ist die GFKL Financial Services AG, Essen (GFKL). Entstanden ist die ABIT AG im Wege der Ausgliederung von Teilen des Vermögens der GFKL Financial Services AG (GFKL) nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes vom 07. Juli 2005 und der Zustimmungsbeschlüsse der Hauptversammlung der GFKL vom 22. Juni 2005. Die Ausgliederung wurde am 28. September 2006 im Handelsregister eingetragen. Mit Eintragung auf dem Registerblatt des übertragenden Rechträgers am 04. Oktober 2006 ist diese rechtswirksam geworden. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, umso mehr in der Schwerpunktbranche der ABIT AG, namentlich der Kreditinstitute, haben sich durch die mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen der Finanzmarktkrise in 2008 signifikant und in kurzer Zeit verschlechtert. Trotz der teilweisen staatlichen Stützungsmaßnahmen wird die Branche weiterhin und in erheblichem Umfang zu Kostenanpassungen gezwungen sein. Im personalkostenintensiven Bankgeschäft bedeutet dies im Wesentlichen, dass bestehende Prozesse optimiert und Mitarbeiter, sofern möglich, auf ertragreichere Geschäftsaktivitäten verlagert werden müssen. Ferner ist bei den Whole-Sale-Instituten eine stärkere Fokussierung auf konservative Geschäftsaktivitäten, wie z. B. das Gewerbe- und Privatkundengeschäft, zu erkennen. Neben den erforderlichen Personalkostenanpassungen ist in allen Branchen erkennbar, dass auf der Sachkostenseite auch IT-Budgets einer erneuten und tendenziell eher restriktiven Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unterzogen werden. Parallel hierzu ist inhaltlich und in den Mengengerüsten die Tendenz zu einer Optimierung des Forderungsmanagements ersichtlich. Neben Outsourcing-Ansätzen werden hier auch weiterhin prozessunterstützende Software in die Wirtschaftlichkeitsentscheidungen einbezogen. Hierin besteht auch in einem tendenziell schlechteren wirtschaftlichen Umfeld eine tragfähige Basis für die Kerngeschäftsaktivitäten der ABIT AG. Geschäftsentwicklung Geschäftsbereich Kreditwirtschaft & Public Sector Die Aktivitäten im größten Geschäftsbereich der ABIT AG sind in 2008 wesentlich von der parallelen Umsetzung von Großprojekten im Aktivgeschäft zweier namhafter Kreditinstitute und dem Ausbau des Produktgeschäftes geprägt. So konnte in 2008 die erste Stufe der Einführung einer Software für die Unterstützung des Work-Outs einer großen Geschäftsbank erzielt werden. Für die Kreditbearbeitung einer Landesbank wurde in 2008 ein Großprojekt akquiriert und mit der Umsetzung begonnen. Darüber hinaus wurde die Marktdurchdringung mit Softwarelösungen für die Bearbeitung von Pfändungseingängen, der Risikovorsorgeermittlung, der Bearbeitung von notleidenden und sanierungsbedürftigen Forderungen weiter ausgebaut. Im Geschäftsfeld Public Sector konnten in 2008 weitere Kommunen für ABIT phinAVV gewonnen werden. Geschäftsbereich Industrie, Dienstleister & Portale Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Einsatz der Lösung ABIT phinAMV bei den Inkasso-Gesellschaften des GFKL-Konzerns und externen Kunden weiter ausgebaut. Eine in 2007 begonnene Großprojektsituation für ein Inkassounternehmen wurde erfolgreich weitergeführt. Daneben konnten weitere aussichtsreiche Kundenverbindungen in diesem Marktsegment erschlossen werden. Im Produktbereich Portale ergab sich wesentlich durch die Verlagerung von Dienstleistungen zu einer Tochtergesellschaft des GFKL-Konzerns eine Verringerung der Umsatzerlöse. Kostenseitig wurde dies durch unternehmensinterne Personalverlagerung weitreichend kompensiert. Umsatz Die ABIT AG erzielte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz in Höhe von T€ 13.873. Auf die Geschäftsbereiche verteilen sich die Umsätze wie folgt:
Zum 31. Dezember 2008 verzeichnete die ABIT AG einen Auftragsbestand für das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von T€ 11.996. Einschließlich der Jahre 2010 und 2011 belief sich der Auftragsbestand auf T€ 19.816. Forschung und Entwicklung Die wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der ABIT AG konzentrierten sich im vergangenen Geschäftsjahr auf die Erweiterung bestehender Produkte bzw. den Ausbau der Produktlinien um zusätzliche Funktionalitäten und Module. Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2008 waren in der ABIT AG insgesamt 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus standen zum 31. Dezember 2008 vier Auszubildende in der Ausbildung zum Informatikkaufmann. 2 ErtragslageIm Geschäftsjahr 2008 erzielte die ABIT AG operativ vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit einem Ergebnis in Höhe von T€ 2.343 eine Ertragsmarge von rund 17 Prozent. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung für das abgelaufene Geschäftsjahr lag bei T€ 1.474. Mit der GFKL als herrschendem Unternehmen ist am 10. November 2006 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 28. November 2006. Der Jahresüberschuss wird in gesamter Höhe an die GFKL abgeführt. 3 FinanzlageDie ABIT AG verfügte zum Bilanzstichtag über Liquidität in Höhe von T€ 10.215, davon wurden T€ 5.900 bei der Muttergesellschaft GFKL Financial Services AG, Essen, als Festgeld angelegt. Diese Summe wird unter der Bilanzposition der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Am 20. November 2008 wurde eine Vereinbarung über die Anbindung der ABIT AG an ein Zerobalancing-Verfahren geschlossen. Cash Pool Träger ist die GFKL. Über das automatische Saldenübertragungsverfahren auf ein Zielkonto bei der Deutschen Bank, Essen werden die Salden auf dem angebundenen Bankkonto täglich übertragen. Die Gelder werden marktüblich verzinst. Zum 31. Dezember 2008 betrug das Guthaben im Cash Pool T€ 500. Der Saldo wird ebenfalls unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. In das Anlagevermögen wurden im vergangenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 440 getätigt. 4 VermögenslageDie Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2008 auf T€ 22.623. Die ABIT AG verfügte dabei über Eigenkapital in Höhe von T€ 17.175. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 76 %. Bedingt durch den zwischen der GFKL und ABIT geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht seitens der GFKL die Verpflichtung, entstehende Verluste auszugleichen, sofern diese nicht mit den anderen Gewinnrücklagen ausgeglichen werden können. Die Fähigkeit der Gesellschaft, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, ist dadurch sichergestellt. 5 Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2008Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine nennenswerten Veränderungen eingetreten. 6 Entwicklung und Management von RisikenDie ABIT AG kommt ihrer Verpflichtung gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz nach u. a. durch ein zeitnahes Reporting, welches operative Daten für die Geschäftsleitung, den Aufsichtsrat und die Risikoverantwortlichen der Alleingesellschafterin, GFKL Financial Services AG, transparent macht. Der Vorstand der ABIT AG sieht derzeit keine konkreten Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage haben könnten. Abstrakte Risikopotentiale bestehen jedoch wie folgt: Die zunehmende Verzahnung der Java-Plattform der ABIT AG als strategische Plattform für das Unternehmen in allen Branchen bringt geschäftsimmanent steigende Qualitätsanforderungen mit sich. Risiken bestehen in der Aufrechterhaltung des gewohnt hohen Qualitätsniveaus bei zunehmender Komplexität und Marktverbreitung durch die Ausweitung des Produktportfolios. Hinsichtlich des Kerngeschäftsfeldes der ABIT AG kann in einem möglichen - dennoch nicht sehr wahrscheinlichen und insgesamt sehr negativen - Szenario die plötzliche und weitreichende Reduzierung von IT-Ausgaben zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung der Neugeschäftsanbahnung führen. Die unverändert positive Auftrags- und Projektsituation der ABIT AG spiegelt sich in Verbindung mit der tendenziell eher rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Erwartung in der Planung für das Geschäftsjahr 2009 wider. Risiken, die zu einer Planverfehlung und damit verbundenen bilanziellen Auswirkungen führen könnten, können sich verwirklichen, wenn die kontinuierliche Weiterentwicklung des bestehenden Mitarbeiterstammes bzw. die erforderlichen Neueinstellungen nicht planerwartungsgemäß erfolgen. Die schon in den vergangenen Jahren erfolgreich eingeführten Prozesse zur Erkennung von Weiterentwicklungsbedarf bzw. zur Einleitung von Neueinstellungen minimieren jedoch dieses Risiko. Weitere operationelle Risiken liegen in der parallelen Umsetzung mehrerer Projekte und des Produktgeschäftes. Hier verfügen Mitarbeiter und Management der ABIT AG über eine mehrjährige Erfahrung in der professionellen Durchführung von Projekten und des Produktgeschäftes vergleichbarer Größenordnungen. Eine wesentliche Planabweichung bei den Umsätzen und Deckungsbeiträgen kann sich über die kalkulierten Zahlungsziele unmittelbar auf den Cash Flow auswirken sowie mittel- und langfristig die geplante Liquidität verringern, ohne dass hieraus eine existenzielle Gefährdung der Gesellschaft entstehen kann. Um ernsthafte Liquiditätsschwierigkeiten zu erkennen, berichtet das Controlling laufend über die Auftrags-, Umsatz- und Liquiditätsentwicklung, so dass eine Veränderung gegenüber der Planung unverzüglich sichtbar gemacht wird und Gegenmaßnahmen frühzeitig ergriffen werden können. 7 AusblickThematisch ist das Unternehmen langjährig auf die Bereiche fokussiert, denen im Falle einer nachlassenden gesamtwirtschaftlichen Aktivität eine verstärkte Bedeutung zukommt. Es ist jedoch auch davon auszugehen, dass angestrebte Kostensenkungsmaßnahmen ihren Niederschlag in den IT-Ausgaben auch bei spezialisierten Lösungsanbietern finden. Die ABIT AG konnte auch im tendenziell schwierigeren Geschäftsjahr 2008 ihre solide Marktposition in der Kreditwirtschaft weiter stärken. Im Geschäftsfeld Industrie und Dienstleister konnten zusätzlich aussichtsreiche Neukundenverbindungen erschlossen werden. Ferner bilden die in den beiden großen Segmenten gewonnenen Projektpartner eine stabile Basis für die weitere Geschäftsentwicklung. Der Auftragsbestand konnte gegenüber dem Vorjahr durch Wartungs-, Lizenz- und Projektverträge weiter erhöht werden. Die ABIT AG wird darüber hinaus auch in den Folgejahren ihr Lösungsangebot für das Forderungsmanagement aller Wirtschaftszweige marktorientiert optimieren und weiter ausbauen. Die vorgenannten Faktoren lassen in der Tendenz auch weiterhin eine - im Vergleich zu den außerordentlich guten Ergebnissen der Vorjahre allerdings verhaltenere - positive Ertrags- und Finanzlage erwarten.
Meerbusch, 15. Februar 2009 Christian van Laak Bilanz zum 31. Dezember 2008ABIT Aktiengesellschaft, MeerbuschAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2008ABIT Aktiengesellschaft, Meerbusch
Anhang für 2008ABIT Aktiengesellschaft, MeerbuschI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. ABIT AG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die im Handelsregister unter der Nummer B 9850 börsennotierte ABIT AG ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 27. Juni 2005 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Hauptversammlung vom 21. Juni 2005 und der Hauptversammlung des übernehmenden Rechtsträgers vom 22. Juni 2005 mit der GFKL Financial Services AG (GFKL) mit Sitz in Essen verschmolzen. Die Rechtswirksamkeit erfolgte mit Eintragung auf dem Registerblatt der GFKL am 16. August 2006. Entstanden ist die ABIT AG im Wege der Ausgliederung von Teilen des Vermögens der GFKL nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes vom 7. Juli 2005 und der Zustimmungsbeschlüsse der Hauptversammlung der GFKL vom 22. Juni 2005. Die Ausgliederung wurde am 28. September 2006 im Handelsregister eingetragen. Mit Eintragung auf dem Registerblatt des übertragenden Rechträgers am 4. Oktober 2006 ist diese rechtswirksam geworden. Mit der GFKL als herrschendem Unternehmen ist am 10. November 2006 ein Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden. Ihm hat die Hauptversammlung vom 13. November 2006 zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 28. November 2006. Weiterhin wurde am 20. November 2008 eine Vereinbarung über die Anbindung der ABIT AG an ein Zerobalancing-Verfahren geschlossen. Cash Pool Träger ist die GFKL. Über das automatische Saldenübertragungsverfahren auf ein Zielkonto bei der Deutschen Bank, Essen, werden die Salden auf dem angebundenen Bankkonto täglich übertragen. Die Gelder werden marktüblich verzinst. Die ABIT AG ist ein 100%iges Tochterunternehmen der GFKL Financial Services AG, Essen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der ABIT AG werden in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der GFKL Financial Services AG einbezogen. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht sind beim elektronischen Bundesanzeiger einzureichen. Für den Berichtszeitraum besteht zur Muttergesellschaft eine umsatz-, körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig verrechnet. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten in Höhe von € 150 bis € 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der über einen Abschreibungszeitraum von 5 Jahren linear pauschal abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu € 150 werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe verbucht. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Grundlage für die Ermittlung der Herstellungskosten sind die direkt den Aufträgen zurechenbaren Materialeinzelkosten sowie Fertigungseinzelkosten und angemessene Teile der aktivierungsfähigen Gemeinkosten, die über einen Stundenkostensatz einbezogen werden. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. II. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Der im Zuge der Verschmelzung der ABIT AG auf die GFKL AG entstandene Firmenwert in Höhe von € 12.949.724 wurde im Rahmen der Ausgliederung mit dem dem Geschäftsbetrieb der ABIT AG direkt zurechenbaren Anteil in diese ausgegliedert. Er wird über eine Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren abgeschrieben. Der aus der Verschmelzung der ABIT AG Vorgängergesellschaften ABIT Beteiligungsgesellschaft mbH, ABIT Software GmbH, ABIT Beratungsgesellschaft mbH und ABIT Service GmbH zum 1. Januar 1999 aufgedeckte Firmenwert in Höhe von € 917.695 wird über eine Restnutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Der Restbuchwert zum 31. Dezember 2008 beträgt € 7.579. Im Rahmen der Verschmelzung der ABIT CST GmbH wurde ein Firmenwert von € 784.705 aufgedeckt. Dieser wurde auf eine Restnutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen betreffen die Herstellungskosten für auftragsbezogene Softwareentwicklungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen den normalen Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Einzelwertberichtigungen von € 37.270 (VJ € 54.616) und eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschaften Locam S.p.A, GFKL Financial Services AG sowie Sirius Inkasso GmbH. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden der Bestand der Postalia und die debitorischen Kreditoren ausgewiesen. Alle sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Kosten der Softwarewartung und vorausbezahlte Kfz-Steuern. Das Grundkapital der ABIT AG beträgt € 1.000.000 und ist eingeteilt in 1.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von € 1. Die GFKL Financial Services AG mit Sitz in Essen ist alleinige Aktionärin der durch Ausgliederung aus der GFKL entstandenen ABIT Aktiengesellschaft. Die Kapitalrücklage wird in Höhe von € 16.174.623 ausgewiesen. Es handelt sich um den den Nennwert der Einlage übersteigenden Wert des eingebrachten Vermögens. Die sonstigen Rückstellungen werden in nachstehender Aufstellung dargestellt.
Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 180.095 (VJ € 151.302) sind im Wesentlichen abzuführende Lohn- und Kirchensteuer. Es bestehen gemäß § 285 Nr. 3 HGB folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse teilen sich auf folgende Bereiche auf:
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von € 358.656 (VJ € 557.385) sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 169.577 (VJ € 255.005), Weiterbelastungen innerhalb des GFKL Konzerns von € 35.141 (VJ € 220.254) und Ausbuchungen von Rechnungen aus dem Geschäftsjahr 2007 wegen Schlechtleistungen eines Geschäftspartners in Höhe von € 104.620 ausgewiesen. Als Materialaufwand werden die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen von fremden Dritten in Höhe von € 1.127.670 (VJ € 1.458.052) ausgewiesen. Im Personalaufwand des Berichtsjahres in Höhe von € 9.510.942 (VJ € 8.896.804) sind Aufwendungen für Altersvorsorge von € 20.333 (VJ € 13.203) enthalten. Bei der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 148 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Bilanzstichtag haben sich folgende Werte ergeben:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Fahrzeugkosten in Höhe von € 558.267 (VJ € 526.495), Mieten und Raumkosten von € 534.201 (VJ € 565.560), Reise-, Fortbildungs- und Bewirtungskosten von € 413.326 (VJ € 401.857) und Werbe- und Messekosten in Höhe von € 284.113 (VJ € 231.945). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen von € 421.285 (VJ € 277.814) sind im Wesentlichen die im Geschäftsjahr erzielten Zinsen aus Festgeldanlagen enthalten. Davon betreffen € 230.364 (VJ € 161.530) innerhalb des Konzerns vergütete Zinsen. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen im Rahmen von Gewerbesteuernachzahlungen aus 2005 für die auf die GFKL verschmolzene ABIT AG in Höhe von € 17.180 (VJ € 4.116) ausgewiesen. Die Position Steuern vom Einkommen und Ertrag betrifft sowohl Gewerbesteuernachzahlungen für das Jahr 2005 als auch Erstattungen für das Geschäftsjahr 2005 der auf die GFKL verschmolzenen ABIT AG. Per Saldo ergibt sich eine Erstattungssumme in Höhe von € 8.454. IV. Sonstige AngabenMitglieder des Vorstandes
Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. a HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates
An die Aufsichtsräte wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Vergütung ausgezahlt.
Meerbusch, den 15. Februar 2009 ABIT Aktiengesellschaft Der Vorstand Christian van Laak Entwicklung des Anlagevermögens 2008
F. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "An die ABIT Aktiengesellschaft, Meerbusch: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ABIT Aktiengesellschaft, Meerbusch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Essen, 15. Februar 2009 Ernst
& Young AG
Pfeiffer, Wirtschaftsprüfer Sack, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats an die HauptversammlungDer Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2008 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben in vollem Umfang war. Der Vorstand berichtete regelmäßig mündlich und schriftlich über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über die Unternehmensplanung, wesentliche Geschäftsvorfälle, grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik einschließlich der strategischen und organisatorischen Ausrichtung, Kosten- und Ertragsentwicklung. Seine Aufgaben erfüllte der Aufsichtsrat in Sitzungen. Auch in Einzelgesprächen stand der Aufsichtsrat dem Vorstand beratend zur Seite. Alle Vorgänge, die gemäß Gesetz oder Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, wurden mit dem Vorstand erörtert. Anhand der regelmäßigen mündlichen und schriftlichen Berichte des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht. Personalia des Aufsichtsrats und des Vorstands. Im Berichtszeitraum haben keine Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand stattgefunden. Prüfung des Jahresabschlusses 2008. Der Jahresabschluss und Lagebericht der ABIT Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2008 einschließlich der Buchführung wurde vom Abschlussprüfer, Ernst Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Essen, geprüft und mit dem uneingeschränkten gesetzlichen Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsergebnisse zustimmend zur Kenntnis genommen. Er hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für die ABIT Aktiengesellschaft im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft und erhebt keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 26. Mai 2009 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss der ABIT Aktiengesellschaft wurde damit festgestellt. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ABIT AG für Ihre erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr besonderen Dank und Anerkennung aus.
Essen, den 26.05.2009 Jürgen Baltes, Vors. des Aufsichtsrats |
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