Eduard
Schmitz & Sohn GmbH
Nettetal
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2018
EUR |
31.12.2017
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.656.847,49 |
710.832,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
383,00 |
280,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.587.184,49 |
644.392,00 |
| III.
Finanzanlagen |
69.280,00 |
66.160,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.623.373,83 |
2.503.299,93 |
| I.
Vorräte |
877.207,54 |
889.143,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.716.354,22 |
1.584.156,66 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
29.812,07 |
30.000,27 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.591,39 |
4.071,26 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
4.284.812,71 |
3.218.203,19 |
Passiva
|
|
31.12.2018
EUR |
31.12.2017
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.593.650,49 |
1.352.378,73 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinn- /Verlustvortrag |
0,00 |
1.265.410,02 |
| III.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
61.968,71 |
| IV.
Bilanzgewinn |
1.568.650,49 |
0,00 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.327.378,73 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
213.076,58 |
96.200,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.478.085,64 |
1.769.624,46 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
2.321.865,21 |
1.308.290,70 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
156.220,43 |
461.333,76 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
4.284.812,71 |
3.218.203,19 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Firma Eduard Schmitz &
Sohn GmbH mit Sitz in Nettetal (eingetragen beim
Amtsgericht Krefeld HRB 8672) wurde auf der Grundlage der
Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches in der Fassung des
Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.
Von den größenabhängigen Erleichterungen
für kleine Kapitalgesellschaften gem. § 274a HGB
und § 288 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen
des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Geschäfts- oder Firmenwerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt. Sie wurden aufgrund der
durchschnittlich zu erwartenden Kundenbindung über 15
Jahre abgeschrieben und sind zum Bilanzstichtag bis auf den
Erinnerungswert von jeweils € 1,00 abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen
Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und
entsprechend handelsrechtlicher Vorschriften vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
gem. §6 Abs. 2 EStG wurden im Zugangsjahr sofort voll
abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis
€ 1.000,00 (§6 Abs. 2a EStG) wurden im
Erwerbsjahr einem Sammelposten zugeführt und mit einem
Fünftel Gewinn mindernd aufgelöst.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
bewertet.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter
Beachtung des Niederstwertprinzips
(§ 253 Abs. 3 HGB) bilanziert.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert
unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen wurden für alle
ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in
Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
Dabei wurden alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren
Risiken berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten wurden zum
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrer
Laufzeit abgegrenzt.
Angaben zur Bilanz
Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in
Höhe von € 8.029,74 (Vorjahr: € 0,00)
enthalten, davon bestehen € 0,00 (Vorjahr: €
0,00) gegenüber Gesellschaftern. Bei den Forderungen
gegen verbundene Unternehmen handelt es sich
vollumfänglich um Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen.
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt
€ 25.000,00.
Rückstellungen für Pensionen:
Der zum 31.12.2018 vermögensmindernd zu
berücksichtigende Gesamtbetrag der voraussichtlichen
Erfüllungsbeträge der Pensionsverpflichtungen in
Höhe von € 81.001,00 wurde zum Bilanz-
stichtag 31.12.2018 gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
mit dem beizulegenden Zeitwert der
Rückdeckungsversicherung verrechnet, die
ausschließlich zur Sicherung der Ansprüche der
Pensionsberechtigten abgeschlossen wurde.
Unter den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen wird somit nur der Betrag
ausge-
wiesen, der von der Gesellschaft in künftigen
Jahren noch zu erwirtschaften ist.
Er berechnet sich wie folgt:
Voraussichtliche Erfüllungsbeträge
der Pensionsverpflichtungen zum
31.12.2018 € 81.001,00
./. Beizulegender Zeitwert der ausschließlich
der Erfüllung der
Pensionsverpflichtungen dienenden
Vermögens-
werte (Rückdeckungsversicherung) zum
31.12.2018
€ 44.752,00
=
Pensionsrückstellung
€ 36.249,00
Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB
Die beizulegenden Zeitwerte und die
Anschaffungskosten der verrechenbaren
Vermögensgegenstände nach § 246 Abs. 2 Satz
2 HGB stellen sich wie folgt dar:
Beizulegender
Zeitwert
€ 44.752,00
./.
Anschaffungskosten
€ 40.900,00
=
Differenz
€ 3.852,00
Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft
über einen Gewinnvortrag verfügt, der diese
Differenz übersteigt, kommt es zum Bilanzstichtag zu
keiner Ausschüttungssperre.
Der beizulegende Zeitwert der
Vermögensgegenstände wurde anhand der Marktwerte
zum Bilanzstichtag ermittelt.
Verrechnete Erträge und Aufwendungen nach §
246 Abs. 2 Satz 2 HGB
Die aus den Pensionsrückstellungen und den
verrechenbaren Vermögensgegenständen
resultierenden Aufwendungen und Erträge ermitteln sich
wie folgt: sich wie folgt dar:
Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge € 141,00
./. Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
€ 2.826,98
= Summe der verrechneten Erträge und
Aufwendungen (Aufwand) € 2.685,98
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich
wie folgt dar:
|
|
|
Restlaufzeiten
|
|
|
|
< 1 Jahr
|
1 - 5 Jahre
|
> 5 Jahre
|
1.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
(Vorjahr)
|
199.099,55 €
(166.936,80 € )
|
100.460,43 € (461.333,76 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
2.
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
(Vorjahr)
|
814.099,18 €
(1.098.413,44 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
3.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
(Vorjahr)
|
1.337.216,36 €
(0,00 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
4.
|
sonstige
Verbindlichkeiten
(Vorjahr)
|
27.210,12 €
(42.940,46 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
Summe
(Vorjahr)
|
2.377.625,21 €
(1.308.290,70 €)
|
100.460,43 €
(461.333,76 €)
|
0,00 €
(0,00 €)
|
Von den Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind € 156.220,43 durch
Sicherungsübereignung der mit den Darlehen erworbenen
LKW gesichert.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind
in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von € 1.333.864,47 (Vorjahr:
€ 0,-) enthalten. Darüber hinaus resultiert ein
Betrag von € 3.351,89 aus Liefer- und
Leistungsbeziehungen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der
Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von
€ 2.826,98 enthalten.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Gemäß Konsortialkreditvertrag wurden alle
Bankkonten als Sicherheit für die Verbindlichkeiten
der Food & Service Beteiligungsgesellschaft mbH
gegenüber Kreditinstituten verpfändet.
Darüber hinaus sind sämtliche bestehenden und
künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
an die Konsortialbank abgetreten worden.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und
Leasingverträgen in Höhe von insgesamt €
52.592,81, davon € 35.956,62 mit einer Restlaufzeit
von kleiner als einem Jahr.
Mitarbeiterzahl
Die Gesellschaft beschäftigte während des
Geschäftsjahres durchschnittlich 33 Arbeitnehmer. Die
Berechnung der Durchschnittszahlen erfolgte methodisch nach
§ 267 Abs. 5 HGB.
Sonstige Pflichtangaben
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist als
außergewöhnlicher Ertrag die Teilauflösung
in Höhe von € 29.858,- durch Neuberechnung der
Rückstellung für die Aufbewahrung von
Geschäftsunterlagen enthalten.
Angaben über die Mitglieder der
Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den
Geschäftsführer
- Hans Guido Schmitz, Kaufmann (bis 11.03.2019)
- Stefan Redeker, Kaufmann (ab 14.06.2018)
geführt.
Mutterunternehmen
Die Food & Service Beteiligungsgesellschaft mbH
ist seit dem 7.06.2018 mit 100% an der Gesellschaft als
Mutterunternehmen beteiligt. Die Food & Service
Beteiligungsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr,
stellt einen Konzernabschluss auf. Es handelt sich dabei um
den kleinsten und größten Konsolidierungskreis.
Gewinnvortrag / Ergebnisverwendung
Der Gewinnvortrag der Gesellschaft beträgt
€ 1.327.378,73 (Vorjahr: € 1.265.410,02).
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in
Höhe von
€ 1.568.650,49 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nettetal, den 23. April 2019
Stefan Redeker
Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.04.2019 festgestellt.
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