Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 13739
Vorher
Holger Aukam GmbH
Eingetragen
11.8.2005
Branche
Herstellung von SpielwarenHerstellung von SportgerätenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung, der Bau und der Vertrieb von Kinderspielplatzgeräten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Aukam
seit 4.5.2023
Prokura
Holger Aukam
seit 11.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kassel
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

espas GmbH

Kassel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Gesellschaft wurde am 30. Juni 2005 gegründet, sie stellt Kinderspielplatzgeräte aller Art her und vertreibt sie.

Seit der Gründung hat sich das Geschäftsmodell nicht verändert, wobei immer mehr Teile, die zur Herstellung der Spielgeräte benötigt werden, selbst herstellt werden. Die eigene Herstellung gewährleistet neben geringeren Wareneinsatzkosten, die Qualitätssicherheit der Produkte.

1.2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen tätigt im gewöhnlichen Geschäftsalltag keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Kontinuierliche Verbesserungsprozesse in den Arbeitsabläufen gehören zu den üblichen Aufgaben der Geschäftsleitung.

2. Geschäft und Rahmenbedingungen

2.1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 Prozent oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung.

(Quelle: EHI Retail Institute: www.handelsdaten.de/branchen/gesamtwirtschaftliche-rahmenbedingungen).

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1. Vermögenslage

Trotz Ausschüttungen verbleiben der Gesellschaft genügend finanzielle Mittel, so dass die Unabhängigkeit vom Finanzmarkt gewährleistet ist und auch die schnelle Umsetzung von Investitionsentscheidungen weiter gegeben ist.

Die Vermögenslage stellt sich in ausgesuchten Kennzahlen wie folgt dar:

Kennzahlen zur Vermögenslage
(%)
2021 2022 2023
Anlagenintensität 22 23 18
Liquide Mittel 64 61 75
Eigenkapital 69 79 78
Fremdkapital (kurzfristig) 31 21 22

3.2. Finanzlage

Die guten Jahresergebnisse bei verhaltener Ausschüttungspolitik haben in Vorjahren zum Anstieg des Eigenkapitals geführt. Das Eigenkapital ist im Berichtsjahr absolut gestiegen, jedoch relativ leicht gesunken. Mit 78% ist die Eigenkapitalquote jedoch als sehr gut zu bezeichnen.

Die Investitionen können aus den liquiden Mitteln finanziert werden, so dass keine Kredite in Anspruch genommen werden müssen.

Das Finanzmanagement stellt sicher, dass die Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden.

3.3 Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich in ausgewählten Kennzahlen wie folgt dar:

Kennzahlen der Ertragslage
(%)
2021 2022 2023
Personalaufwand 23 22 24
Sonstiger betrieblicher Aufwand 12 11 14
Ertragssteuern 10 12 12

4. Chancen- und Risikobericht

Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres 2023 war gut. Die hohe Qualität der Produkte sowie die große Nachfrage bei einem überschaubaren Anbieterkreis halten die Auftragslage weiter hoch.

Die Risiken bestehen zum einen in den steigenden Rohstoffpreisen und zum anderen im Fachkräftemangel.

Trotz guter Auftragslage zeichnet sich ab, dass aufgrund steigender Kosten für Materialeinsatz und Personal mit Ergebnisrückgängen zu rechnen ist.

Durch Preisanpassungen soll diesem Trend entgegengewirkt werden.

Die Liquiditätslage ist gut und gesichert und kann dank eines feingliedrigen Liquiditäts-Managements und positiver Ertragseffekte aus der Serienproduktion auch weiterhin als stabil bezeichnet werden. Die künftigen und absehbar noch stärkeren Auswirkungen auf der Kostenseite bedeuten allerdings eine erhöhte Aufmerksamkeit auf eine jederzeit komfortable Liquiditätsausstattung.

Mit Blick auf die gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die professionelle Führung erachten wir das Unternehmen aber als bestandsgesichert.

5. Prognosebericht

Das Handeln und Streben der Geschäftsführung erfährt nach den bisherigen Prinzipien keine Veränderung, berücksichtigt jedoch die gesamtwirtschaftliche Risikolage, die auf das Geschäft Einfluss nehmen kann. Unter Würdigung der weltpolitischen Geschehnisse ist eine verlässliche Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung allerdings nur bedingt möglich, dennoch wird ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau geplant.

Im Vordergrund steht nach wie vor das Streben nach erfolgreichen Produktlösungen für unsere Kunden, verbunden mit dem Ziel der Stärkung und Stabilisierung des Eigenkapitals. Ein besonderer Augenmerk liegt nach wie vor in der Gesamtkostenentwicklung und der Effizienzsteigerung der Produktionsprozesse.

Geplant sind Investitionen in Maschinen und bauliche Infrastruktur am Standort.

Sollten Ereignisse eintreten, dass an den Planzahlen nicht festgehalten werden kann, wird die Geschäftsleitung Maßnahmen ergreifen einer negativen Entwicklung entgegenzuwirken.

6. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten, einziger Standort der Gesellschaft ist Kassel.

 

Kassel, den 25. Juni 2024

gez. Holger Aukam

Die Geschäftsführung

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.485,00 12.995,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.050.469,00 939.717,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.739,00 740.457,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 221.877,00
Summe Sachanlagen 1.657.208,00 1.902.051,00
Summe Anlagevermögen 1.662.693,00 1.915.046,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 295.060,92 398.563,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 308.822,44 812.366,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.131.614,95 5.000.152,88
Summe Umlaufvermögen 7.735.498,31 6.211.082,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.156,31 55.127,30
Bilanzsumme Aktiva 9.495.347,62 8.181.255,48

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500.000,00
III. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 4.879.754,62 3.964.388,14
Summe Eigenkapital 7.404.754,62 6.489.388,14
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 128,64 283,00
C. Rückstellungen 1.633.896,38 1.461.921,05
D. Verbindlichkeiten 456.567,98 229.663,29
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 456.567,98 (Vj: 229.663,29)
Bilanzsumme Passiva 9.495.347,62 8.181.255,48

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 10.131.761,54 10.372.294,85
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.767.362,67 -2.859.430,54
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -290.051,80 -314.752,92
- davon für Altersversorgung: -914,82 (Vj: -984,60)
Summe Personalaufwand -3.057.414,47 -3.174.183,46
3. Abschreibungen
a. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -415.630,91 -404.450,22
Summe Abschreibungen -415.630,91 -404.450,22
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.730.967,57 -1.503.222,97
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61.333,33 9,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -11,04
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.564.577,66 -1.646.712,96
8. Ergebnis nach Steuern 3.424.504,26 3.643.723,20
9. Sonstige Steuern -9.137,78 -16.725,01
10. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3.415.366,48 3.626.998,19

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die espas GmbH hat ihren Sitz in Kassel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HRB 13739 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt; größenabhängige Erleichterungen wurden im Rahmen der Anhangerstellung in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr, soweit nichts Abweichendes erwähnt ist, beibehalten.

Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Die Abschreibung wurde linear in Ansatz gebracht.

Geringwertige Anlagegüter (Anlagegüter von mehr als EUR 250,00 und kleiner-gleich EUR 800,00) werden im Jahr des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von kleiner-gleich EUR 250,00 werden hingegen sofort als Aufwand behandelt.

Vorräte

Die Bewertung der Fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen bzw. Ausgaben für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag.

Passiva

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in einem gesonderten "Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023" dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0,8 enthalten.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist aufgrund der erfolgten Gewinnausschüttung noch ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.464,4 enthalten.

Sonderposten

Der Sonderposten beinhaltet die passivisch ausgewiesenen Zuschüsse auf das Anlagevermögen in den Jahren 2010 bis 2012.

Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgt entsprechend der Abschreibung/Abgang (TEUR 0,2).

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Rückstellung für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2022 (TEUR 56,0) sowie für Gewerbesteuer 2022 (TEUR 54,5) und für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2023 (TEUR 133,1) sowie für Gewerbesteuer 2023 (TEUR 145,3).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten die Rückstellung für rückständige Personalaufwendungen (TEUR 1.126,9), für Gewährleistungen (TEUR 105,0) sowie für Jahresabschlusskosten (TEUR 13,1).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form eines Mietvertrages, dessen Dauer unbestimmt ist. Die jährlich zu zahlende Miete beträgt ab 01.08.2023 EUR 428.184,00 p.a.

Sonstige Angaben

Honorar des Wirtschaftsprüfers:

Auf die Angabe gem. § 285 Nr. 17 HGB wird an dieser Stelle verzichtet.

Personalstand:

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 34,83 (i. V. 33,91) Mitarbeiter beschäftigt.

Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt vor, von dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 eine Ausschüttung in Höhe von EUR 3.000.000,00 in 2024 vorzunehmen. Der Restbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Als Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft:

Herr Holger Aukam, Kassel

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs.4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

 

Kassel, den 25. Juni 2024

gez. Holger Aukam

Der Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.069,50 0,00 0,00 0,00 39.069,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.314.294,51 134.735,60 0,00 197.877,00 2.646.907,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.118.812,51 121.221,31 212.010,22 24.000,00 2.052.023,60
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 221.877,00 0,00 0,00 -221.877,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.654.984,02 255.956,91 212.010,22 0,00 4.698.930,71
Summe Anlagevermögen 4.694.053,52 255.956,91 212.010,22 0,00 4.738.000,21

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.074,50 7.510,00 0,00 33.584,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.374.577,51 221.860,60 0,00 1.596.438,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.378.355,51 186.260,31 119.331,22 1.445.284,60
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.752.933,02 408.120,91 119.331,22 3.041.722,71
Summe Anlagevermögen 2.779.007,52 415.630,91 119.331,22 3.075.307,21

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.485,00 12.995,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.050.469,00 939.717,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.739,00 740.457,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 221.877,00
Summe Sachanlagen 1.657.208,00 1.902.051,00
Summe Anlagevermögen 1.662.693,00 1.915.046,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die espas GmbH, Kassel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der espas GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der espas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 28. Juni 2024

AKR Akzent Revisions GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Andreas Fehr, Wirtschaftsprüfer

Michael Krug, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der espas GmbH, Kassel, wurde am 14. August 2024 festgestellt.

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