Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 18941
Vorher
Wurm Betriebs GmbH
Eingetragen
22.11.2021
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationWärme- und KältehandelRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Heizungsinstallationen aller Art; Sanitärinstallationen, insbesondere Bäder, Wasser- und Abwassersysteme; Installation von Solaranlagen; Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagenbau und deren Installation; Elektro- und Hausinstallation. Vertrieb entsprechender Geräte nebst Zubehör, Wartung und Beratung in den genannten Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Geiger
seit 22.1.2024
Geschäftsführer
Martina Alhammadeh
seit 22.1.2024
Geschäftsführer
Stephan Wurm
seit 22.1.2024
Prokura
Katharina Wurm
seit 22.11.2021
Prokura
Andreas Wurm
seit 22.11.2021
Geschäftsführer
Petra Wurm
seit 22.11.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert51.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wurm GmbH

Cham

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Entwicklung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen

1.1. Geschäftstätigkeit

Die Wurm GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz im Gewerbepark Chammünster Nord 16, 93413 Cham. Das Unternehmen ist in den Bereichen Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektro und Klima tätig und agiert hauptsächlich überregional. Die Wurm GmbH bietet eine breite Palette an Dienstleistungen in den genannten Bereichen an. Die überregionale Ausrichtung ermöglicht es, verschiedene Märkte zu bedienen und eine diversifizierte Kundenbasis aufzubauen.

1.2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Im Jahr 2023 erlebten die Heizungs-, Klima- und Elektrobranchen eine positive Entwicklung, die stark von der Nachfrage nach energieeffizienten und nachhaltigen Lösungen geprägt war. Der Fokus auf den Klimaschutz und die Reduzierung von CO 2 -Emissionen führte zu einem Anstieg der Nachfrage nach modernen Heizsystemen, Wärmepumpen und innovativen Klimaanlagen.

Staatliche Förderprogramme unterstützten Investitionen in diese Technologien und schärften das Bewusstsein der Verbraucher für umweltfreundliche Lösungen. Gleichzeitig sahen sich die Branchen jedoch Herausforderungen wie steigenden Materialkosten und Lieferengpässen gegenüber, die durch globale wirtschaftliche Unsicherheiten verstärkt wurden. Insgesamt sind die Unternehmen in der Heizungs-, Klima- und Elektrobranche gut positioniert, um von den Trends zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu profitieren, müssen jedoch flexibel auf die bestehenden Herausforderungen reagieren.

1.3. Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnte sich die Wurm GmbH nach den vom überwiegend geprägten Betriebsübergang der beiden Vorjahre nun voll und ganz auf die Hauptbeschäftigung, nämlich der Durchführung von Haustechnikinstallationen in modernster und ökonomischster Weise, konzentrieren. Dies gelang der Gesellschaft mit großem Erfolg. Es konnten viele neue Bereiche erschlossen werden und auch neue Kunden wurden angesprochen. Die Arbeiten im Lebensmittelmarkt-/Discounter-Bereich konnte erheblich gestärkt werden.

Der Umsatz in 2023 betrug 25.480 TEUR. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 3.271 TEUR auf 25.807 TEUR. Das Ergebnis nach Steuern (Geschäftsergebnis) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 255 TEUR auf 848 TEUR erhöht.

1.4. Personal- und Sozialbereich

Im Wirtschaftsjahr 2023 beschäftigte die Wurm GmbH 119 Mitarbeiter, im Vorjahr waren es noch 113 Mitarbeiter. Diese Steigerung zeigt das angestrebte Wachstum des Unternehmens und die zunehmende Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen. Die Gesellschaft legt großen Wert auf die Weiterbildung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter, um die Qualität der Dienstleistungen weiterhin sicherzustellen und ausbauen zu können.

2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage

2.1. Vermögenslage:

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 988,9 TEUR auf 5.731,3 TEUR.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 25,55% auf. Die Finanzierung der Wurm GmbH kann zu einem großen Teil aus den ihr zur Verfügung stehenden flüssigen Mitteln heraus bedient werden.

Die Rückstellungen belaufen sich auf 25,4 % (VJ: 20,0 %) und die Verbindlichkeiten auf 49,0 % (VJ: 66,9 %).

2.2. Finanzlage:

Das Finanzergebnis der Wurm GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 21,6 TEUR auf 12,4 TEUR erhöht. Der Cashflow betrug 891,4 TEUR. Die Nettoverschuldung bezogen auf den Cashflow beläuft sich auf 3,92 %.

2.3. Ertragslage:

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Berichtsjahr um 3.414 TEUR bzw. 15,47 % auf 25.480 TEUR gestiegen.

Das Rohergebnis der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.356 TEUR bzw 16,45 % verbessert.

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren:

Zur Steuerung des Unternehmens verwenden wir als finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse, das Rohergebnis und die Liquidität.

3. Voraussichtliche Entwicklung (wesentliche Chancen und Risiken)

3.1. Voraussichtliche Entwicklung

Die Wurm GmbH plant, ihre Marktposition durch Investitionen in neue Technologien und die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios auszubauen. Diese sind beispielsweise die Verwendung innovativer Gebäudeleittechnik sowie Wärmepumpentechnologie.

3.2. Chancen

Die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bietet hier zusätzliche Wachstumschancen. Ebenso gut geschultes und langfristig gebundenes Fachpersonal.

3.3. Allgemeine Risiken

Die Nachfrage nach Heizungs- und Elektroinstallationen kann durch wirtschaftliche Schwanungen saisonale Veränderungen und technologische Entwicklungen beeinflusst werden. Ein Rückgang der Bauaktivitäten oder eine Veränderung der Kundenpräferenzen können zu Umsatzrückgängen führen. Zinsänderungen, Währungsrisiken und die allgemeine wirtschaftliche Lage können die Finanzierungsbedingungen und die Liquidität des Unternehmens beeinflussen. Eine sorgfältige Finanzplanung und Überwachung sind daher unerlässlich.

 

Cham, im Dezember 2024

gez.

Andreas Wurm

Martina Alhammadeh

Andreas Geiger

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 214.747,00 54.618,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.698,00 6.164,00
II. Sachanlagen 98.549,00 48.454,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.296,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 97.253,00 48.454,00
III. Finanzanlagen 112.500,00
B. Umlaufvermögen 5.445.276,57 4.602.488,93
I. Vorräte 1.016.084,66 921.393,67
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.497.540,32 3.678.588,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.659.434,68 2.812.434,51
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.000.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.659.434,68 2.812.434,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 59.105,84 38.080,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 769.757,23 868.660,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.257,12 85.290,12
Summe Aktiva 5.731.280,69 4.742.397,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.464.510,52 616.324,20
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 591.324,20 -2.189,17
III. Jahresüberschuss 848.186,32 593.513,37
B. Rückstellungen 1.457.795,05 952.385,42
C. Verbindlichkeiten 2.808.975,12 3.173.687,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.050.955,11 1.935.803,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.050.955,11 1.935.803,26
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.758.020,01 1.237.884,17
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.758.020,01 1.237.884,17
Summe Passiva 5.731.280,69 4.742.397,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.598.225,70 8.242.757,82
2. Personalaufwand 5.772.594,53 5.044.161,59
a) Löhne und Gehälter 4.771.849,20 4.169.002,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.000.745,33 875.159,32
davon für Altersversorgung 34.648,71 26.505,76
3. Abschreibungen 43.251,48 13.001,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 43.251,48 13.001,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.588.422,11 2.330.155,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.249,85 8.093,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.862,89 17.288,29
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 334.738,97 233.453,08
8. Ergebnis nach Steuern 871.605,57 612.792,11
9. sonstige Steuern 23.419,25 19.278,74
10. Jahresüberschuss 848.186,32 593.513,37

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes und des AktG beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Die Bestellung eines Abschlussprüfers ist gemäß § 316 Abs. 1 HGB erforderlich.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wurm GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Cham
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Regensburg
Register-Nr.: HRB 18941

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und -Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

• Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

• Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

• In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

• Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.

• Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

• Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

• Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

3. Finanzanlagen

• Sonstige Wertpapiere wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

4. Vorräte

• Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

• Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Allgemeine Kreditrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

6. Verbindlichkeiten

• Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

7. Rückstellungen

• Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt.

• Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

• Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

8. Pensionsrückstellungen

• Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

IV. Währungsumrechnung

Soweit im Jahresabschluss Posten enthalten sind, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, so wurden diese zum Tageskurs umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Angaben zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

Urlaubsrückstellung 145.227,63 166.765,51
Personalkosten 566.027,00 219.340,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 5.000,00 5.000,00
Gewährleistung 571.141,16 405.993,83
Abschlusskosten 6.000,00 5.000,00
Summe 1.293.395,79 802.099,34

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Sonstige Positionen, die aufzugliedern wären, ergeben sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung nicht.

D. Sonstige Angaben

I. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Bezeichnung Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 1.050.955,11 1.935.803,26

II. Angaben zu Haftungsverhältnissen

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Bezeichnung EUR
Verbindlichkeiten aus Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 1.251.737,99
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 0,00
Haftung aus der Bestellung sonstiger Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00

III. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Es liegen weder Erträge noch Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung vor.

IV. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 119 (Vorjahr 113); davon Angestellte 18 (Vorjahr 17); gewerbliche Arbeitnehmer 101 (Vorjahr 96).

V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergeben.

E. Ergänzende Angaben

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Wurm Andreas Geschäftsführer einzeln
Wurm Stefan (bis 22.01.2024) Geschäftsführer einzeln
Alhammadeh Martina (ab 22.01.2024) Geschäftsführer einzeln
Geiger Andreas (ab 22.01.2024) Geschäftsführer einzeln

F. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag EUR 591.324,20
Jahresüberschuss EUR 848.186,32
Bilanzgewinn / Bilanzverlust EUR wie folgt zu verwenden:
Ausschüttung an die Gesellschafter EUR 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 1.439.510,52
Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR 0,00
Verrechnung mit Verlustvortrag EUR 0,00

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Cham, den 15.05.2025

gez.

Andreas Wurm

Martina Alhammadeh

Andreas Geiger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wurm GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wurm GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wurm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Vorjahresabschluss wurde nicht geprüft, da die Gesellschaft bis diesem Zeitpunkt nicht prüfungspflichtig war.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 15. Mai 2025

QJS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Thomas Queck, Wirtschaftsprüfer

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