Autocenter
Dinnebier GmbH
Pritzwalk
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
916.447,39 |
706.024,44 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4,00 |
4,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
3,50 |
3,50 |
| 2.
Geschäfts- oder Firmenwert |
0,50 |
0,50 |
| II.
Sachanlagen |
916.443,39 |
706.020,44 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
17.000,00 |
18.805,50 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
175.083,50 |
157.854,50 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
83.685,89 |
83.041,44 |
| 4.
Geschäfts- und Vorführfahrzeuge |
640.674,00 |
446.319,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.081.289,61 |
5.000.564,27 |
| I.
Vorräte |
1.727.102,02 |
2.310.203,75 |
| 1.
fertige Erzeugnisse und Waren |
1.727.102,02 |
2.310.203,75 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
621.583,38 |
490.401,86 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
322.515,98 |
263.906,24 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
65.008,69 |
0,00 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
234.058,71 |
226.495,62 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.732.604,21 |
2.199.958,66 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.939,75 |
5.303,57 |
| Aktiva |
5.002.676,75 |
5.711.892,28 |
Passiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.438.482,91 |
1.406.740,30 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Gewinnvortrag |
1.381.175,71 |
1.159.794,91 |
| III.
Jahresüberschuss |
31.742,61 |
221.380,80 |
| B.
Rückstellungen |
201.853,00 |
248.656,06 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
32.330,00 |
70.561,96 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
169.523,00 |
178.094,10 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.362.340,84 |
4.056.495,92 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
2.705.606,07 |
3.648.381,45 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.705.606,07 |
3.648.381,45 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
124.917,78 |
118.939,81 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
124.917,78 |
118.939,81 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
96.718,39 |
18.393,12 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
96.718,39 |
18.393,12 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
11.096,49 |
0,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
11.096,49 |
0,00 |
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
424.002,11 |
270.781,54 |
| davon
aus Steuern |
252.921,33 |
144.430,93 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
|
674,51 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
424.002,11 |
270.781,54 |
| Passiva |
5.002.676,75 |
5.711.892,28 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.10.2022 - 30.9.2023
EUR |
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
13.361.971,89 |
14.021.177,90 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
10.672,27 |
23.511,55 |
| 3.
Materialaufwand |
10.453.183,73 |
11.260.886,14 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
10.314.723,79 |
11.134.398,01 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
138.459,94 |
126.488,13 |
| 4.
Personalaufwand |
1.863.275,34 |
1.723.134,48 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.568.441,71 |
1.450.490,73 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
294.833,63 |
272.643,75 |
| davon
für Altersversorgung |
8.735,72 |
8.728,74 |
| 5.
Abschreibungen |
188.298,28 |
134.600,45 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
188.298,28 |
134.600,45 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
688.060,08 |
588.827,72 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
357,76 |
285,97 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
279,54 |
279,54 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
122.998,57 |
25.863,62 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
527,97 |
439,77 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
11.896,88 |
82.367,62 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
45.289,04 |
229.295,39 |
| 11.
sonstige Steuern |
13.546,43 |
7.914,59 |
| 12.
Jahresüberschuss |
31.742,61 |
221.380,80 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
| Firmenname laut
Registergericht: |
Autocenter Dinnebier
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Pritzwalk |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Amtsgericht Neuruppin |
| Register-Nr.: |
HRB 1617 |
Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde nach den
Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften
(§§264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG und dem
GmbH-Gesetz aufgestellt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Anlagevermögen
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Der entgeltlich erworbene Firmenwert ist zu
Anschaffungskosten bewertet und wird seit 2007 über 15
Jahre abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen. Für im Wirtschaftsjahr erworbene
Vermögensgegenstände wurde die lineare Abschreibung
in Anspruch genommen.
Bewegliche selbständig nutzungsfähige
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem
Anschaffungswert von 250,00 Euro bis zu einem Wert von
1.000,00 Euro wurden einem Sammelposten zugeführt, der
über fünf Jahre abgeschrieben wird.
Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt.
Umlaufvermögen
Die Vorräte an Ersatzteilen, Zubehör,
Schmierstoffen und Fahrzeugbeständen wurden zu
Anschaffungskosten unter Einbeziehung der
Anschaffungskostenminderungen bei Neuwagen angesetzt.
Wertberichtigungen bei Gebrauchtwagen wurden auf der
Grundlage der Verkaufspreise bis zum
Bilanzerstellungsstichtag vorgenommen bzw. nach DAT bewertet.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die
sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Für eventuelle Ausfallrisiken wurde eine Einzel-
und eine Pauschalwertberichtigung gebildet.
Die Kassenbestände und die Guthaben bei den
Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle
wesentlichen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen.
Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die
Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt. Insbesondere sind Rückstellungen für
Verkaufsprämien, Personalkosten und
Rücknahmeverpflichtungen für Leasingfahrzeuge
enthalten. Für die
Leasing-Rücknahmeverpflichtungen, deren Laufzeit
über ein Jahr beträgt, erfolgte die Abzinsung
entsprechend der Laufzeit.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die erhaltenen Anzahlungen wurden von verschiedenen
Kunden geleistet, deren Laufzeiten bis zu vier Jahren
betragen können.
Angaben zur Bilanz
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt TEuro 2.706.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen
sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
- Eigentumsvorbehalte auf die finanzierten Fahrzeuge
bei der FORD-Bank und der Santander Consumer Bank
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen sonstige nachfolgende finanzielle Verpflichtungen:
|
Gesamtbetrag
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
|
|
bis 1 Jahr
|
1 bis 5 Jahre
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
aus Pachten
|
1.140
|
228
|
912
|
aus
Rückkaufverpflichtungen
|
367
|
10
|
357
|
Sonstige Angaben
Arbeitnehmer:
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 28 (Vorjahr: 30).
Sonstiges:
Der Geschäftsführer Herr Uwe Christ wurde zum
30.09.2023 abberufen.
Der Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss
einzubeziehen ist, wird von der Autohaus Dinnebier GmbH mit
Sitz in Wittenberge aufgestellt.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich
nicht ereignet.
gez.
Uwe Dinnebier
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Autocenter Dinnebier GmbH, Pritzwalk
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Autocenter Dinnebier
GmbH, Pritzwalk, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres
Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind
von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung
mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen
Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus Verstößen oder
Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese
Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen
sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur
Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen
sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage
der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Itzehoe, den 24.04.2024
Philipp Schröder
Wirtschaftsprüfer
Dr. Schröder & Korth GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft |