Deutsche Thomson oHG

Hannover

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRA 24616
Vorher
Thomson Holding Germany GmbH & Co.oHG
Eingetragen
15.3.2006

Historie

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Management

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Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
IGR GmbHAufgelöst
41.93%
Ubiso GmbHAufgelöst
15.00%
8.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutsche Thomson oHG

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 150.487.646,45 150.504.284,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.946,00 30.279,00
II. Sachanlagen 1.285,00 1.522,00
III. Finanzanlagen 150.459.415,45 150.472.483,05
B. Umlaufvermögen 70.780.143,83 65.871.051,20
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 70.721.421,42 65.386.809,06
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 58.722,41 484.242,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.625,38 17.265,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 221.288.415,66 216.392.601,20

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 6.524.860,21 6.450.898,76
I. Kapitalanteile 6.524.860,21 6.450.898,76
1. Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter 6.524.860,21 6.450.898,76
B. Rückstellungen 214.324.497,09 209.514.884,75
C. Verbindlichkeiten 439.058,36 426.817,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 221.288.415,66 216.392.601,20

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

der Deutsche Thomson OHG, Hannover,

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Deutsche Thomson OHG, Hannover (Amtsgericht Hannover, HRA 24616) wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für kleine Kapitalgesellschaften i.S.d. § 264a Abs. 1 HGB aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gliederung entspricht § 275 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter der Going Concern Prämisse erstellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Ermittlung der Abschreibungen des Anlagevermögens erfolgt nach der linearen Methode auf der Grundlage der erwarteten Nutzungsdauer dieser Gegenstände. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu EUR 250,00 werden sofort im Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Alle anderen Güter mit Anschaffungskosten größer EUR 800,00 werden entsprechend der gewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Im Falle einer Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Gegenstände des Umlaufvermögens werden zu Nominalwerten angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden die Zweifelhaften Forderungen komplett wertberichtigt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Die Erleichterung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB wird in Anspruch genommen und die notwendige Zuführung bei den laufenden Pensionen und Anwartschaften aus der erstmaligen Bewertung nach BilMoG über 15 Jahre verteilit.

Die Bewertung der unter den sonstigen Rückstellungen bilanzierten Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen erfolgt nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der Projected-Unit-Credit-Methode. Der Rückstellungsbetrag gemäß der Projected-Unit-Credit-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der bis zum Bilanzstichtag zeitanteilig erdienten Jubiläumszuwendungen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert

 Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Währungsumrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag oder dem ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag.

Die Aktivierung latenter Steuern aufgrund von Bewertungsdifferenzen und/oder steuerlichen Verlustvorträgen unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Die Finanzanlagen setzen sich im Wesentlichen aus Ausleihungen an verbundenen Unternehmen zusammen. Hier wurde bereits im Geschäftsjahr 2009 ein Teil der finanziellen Mittel aus dem Cash-Pool in ein Darlehen gegen das mittelbare oberste Mutterunternehmen umgewandet. Das Darlehen betrug ursprünglich EUR 200 Mio. mit einer Verzinsung von 6 % und hatte eine Gesamtlaufzeit von fünf Jahren. Aufgrund der zweiten Nachtragsvereinbarung vom 30. April 2012 wurde die Fälligkeit der ersten Tranche von EUR 10 Mio. auf Mai 2012 geändert. Weitere vier Tranchen von jeweils EUR 10 Mio. waren in den Jahren 2013 bis 2016 fällig. Mit der Nachtragsvereinbarung vom 15. September 2016 wurde die Fälligkeit des Restdarlehensbetrages von EUR 150 Mio. auf den 21. April 2021 geändert. Der Zinssatz wurde im Geschäftsjahr 2016 von 6 % auf 4 % reduziert.

Die in den Finanzanlagen enthaltenen Anteile an anderen Unternehmen mit einem Anteilsbesitz von mehr als 20% werden unter der Position Beteiligungen gesondert ausgewiesen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus dem konzerninternen Cash-Pool.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen im Wesentlichen aus dem Gesellschafterzuschuss.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

 
31.12.2019
 
31.12.2018
 
EUR
 
EUR
Kapitalanteile
51.150.000,00
 
51.150.000,00
Verlustanteile vor Ergebnisverwendung
-44.699.101,24
 
-44.653.289,94
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
73.961,45
 
-45.811,30
Verlustanteile nach Ergebnisverwendung
-44.625.139,79
 
-44.699.101,24
verbleibende Kapitalanteile
6.524.860,21
 
6.450.898,76

Persönlich haftende Gesellschafter sind zum 31.12.2019 die Société Francaise d´Investissement et d´Arbitrage (S.O.F.I.A.) S.A., Paris, Frankreich mit 99,9 % Kapitalanteil und die Gallo 8 S.A.S., Paris, Frankreich mit 0,1 % Kapitalanteil.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre anstatt der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 17.580.861,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

4. Pensionsrückstellungen

Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich des zukünftigen Gehalts- bzw. Rentenniveaus ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet.

Folgende Annahmen liegen der Berechnung zugrunde:

31.12.2019
31.12.2018
EUR
EUR
Rechnungszins p. a.
2,71%
3,21%
Gehaltstrend p. a.
2,00%
2,00%
Rententrend p. a.
1,00 % bzw. 1,50 %
1,00 % bzw. 1,50 %
(1 % bzw. 1,5% bei ausgewählten Personen)
 
 

Der verwendete Zinssatz unterstellt pauschal eine Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren.

Der Rechnungszinssatz basiert in 2019 - entsprechend der gesetzlichen Regelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre.

Die Berechnungen ergeben folgende Werte:

31.12.2019
 
31.12.2018
TEUR
 
TEUR
Pensionsverpflichtungen zum 31.12. (nach BilMoG)
220.565
 
217.398
Unterschiedsbetrag gemäß Artikel 67 (1) EGHGB
-24.490
 
-24.490
8/15 des Unterschiedsbetrages (armortisiert bis 31. Dez.)
17.960
 
16.327
Mittelbare Pensionsverpflichtung aus Unterstützungskasse
159
 
85
Rückstellung
214.194
 
209.320

Es bestehen zum 31. Dezember 2019 noch nicht passivierte Unterschiedsbeträge von TEUR 6.531  (Vorjahr TEUR 8.163).

Unter den Pensionsrückstellungen werden in kleinerem Umfang Rückstellungen für zugesagte Leistungen der betrieblichen Altersversorgung im Rahmen der UMU (Unterstützungskasse mittelständiger Unternehmen) ausgewiesen. Gemäß der Regelung in § 246 Abs. 2 S. 2 HGB werden diese Rückstellungen in Höhe von TEUR 620 (Vorjahr TEUR 529) mit den entgegenstehenden Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 461 (Vorjahr TEUR 444) verrechnet und der Saldo auf der Passivseite ausgewiesen (Vermögensverrechnung).

Darüber hinaus werden Rückstellungen aus dem Entgeltumwandlungsmodell der Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.772 (Vorjahr TEUR 1.671) mit Vermögensgegenständen in gleicher Höhe verrechnet. Die Vermögensgegenstände wurden in Höhe des Aktivwertes berechnet.

5. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere:

Rückstellungen für Personal (z.B. Provisionen, Jubiläen, Urlaub) TEUR 80
 (Vorjahr TEUR 76)
• Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 14 (Vorjahr TEUR 23)
• Rückstellungen für Beratungskosten TEUR 5 (Vorjahr TEUR 45)

6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, unbesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag i.H.v. TEUR 181 (Vorjahr TEUR 182) innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 121 (Vorjahr TEUR 239) zwischen ein und fünf Jahren.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 35.257,89 enthalten; sie resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremde Aufwendungen ausgewiesen.

3. Außergewöhnliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Aufwendungen nach  Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB in Höhe von EUR 1.632.671,00 (im Vorjahr: EUR 1.632.671,00) angefallen.

C. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Erbbau, Pacht, Miet- und Leasingverträgen betragen insgesamt TEUR 571 (Vorjahr TEUR 476); davon sind TEUR 115 innerhalb eines Jahres fällig und TEUR 456 im Zeitraum 2021 bis 2024.

2. Personal

Der Jahresdurchschnitt der beschäftigten Mitarbeiter beträgt bei Gehaltsempfängern 21 (Vorjahr 18) und bei Lohnempfängern 0 (Vorjahr 0).

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung:

Alleinig zur Geschäftsführung befugt ist die Gesellschafterin Société Francaise d´Investissement et d´Arbitrage (S.O.F.I.A.) S.A., Paris, Frankreich.

Zu Generalbevollmächtigten der S.O.F.I.A und Deutsche Thomson OHG sind bestellt:

Vincent Rimbeau, Paris, Frankreich, Vice President Finance Technicolor S. A.
Douglas MacKinney, Paris, Frankreich, Senior Vice President Treasury Technicolor S. A.

4. Konzernabschluss

Die Deutsche Thomson OHG, Hannover, ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Technicolor S. A., Paris, Frankreich. Von der Technicolor S.A., Paris, Frankreich, wird der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB:

Name und Sitz
Beteiligungs-quote in %
Geschäftsjahr des vorliegender Jahresabschlusses
 
Eigenkapital zu 100% (in EUR)
 
Ergebnis des Geschäftsjahres (in EUR)
IGR GmbH, Düsseldorf
41,9
2018
 
10.785
 
-65.331

Hannover, 26. Mai 2020

gez. Vincent Rimbeau  
 
Generalbevollmächtigter der Société Francaise d'Investissement et d' Arbitrage (S.O.F.I.A.) S.A., Paris, Frankreich
 

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2020 festgestellt.

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