Hesse Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konrad Hesse seit 3.11.2022 | Geschäftsführer |
Ralf Steffens seit 5.10.2016 | Geschäftsführer |
Ralf Josef Thiesbrummel seit 19.4.2012 | Prokura |
Hans-Ulrich Knipps seit 19.8.2003 | Geschäftsführer |
Hans-Jürgen Dr. Hesse seit 19.8.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Julia Heße | 30.00% |
Claudia Heße | 30.00% |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hesse GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 Lagebericht 2023I Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die Hesse GmbH wurde 1995 gegründet, Sitz der Gesellschaft ist Paderborn. Haupttätigkeitsfeld der Hesse GmbH ist die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung vollautomatischer Maschinen für die Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) in Verbindung mit standardisierten oder produktspezifischen Automatisierungslösungen. Die Hesse GmbH gehört zu den weltweit führenden Herstellern von vollautomatischen Wedge-Wedge-Bondern, von Softwaresystemen zur Überwachung der Ultraschall-Bond-Prozesse, von Ultraschall-Flip-Chip Bondern sowie von kundenspezifischen Werkzeugen und Maschinen. Die relevanten Industrieunternehmen der Aufbau- und Verbindungstechnik (Halbleiterhersteller, HF/RF, Automotive, Medizin etc.) zählen zum weltweiten Kundenstamm der Hesse GmbH. Die optimale Betreuung der Kunden vor Ort, insbesondere in den wichtigsten Märkten in Asien und Amerika, wird durch Tochtergesellschaften in Hongkong, den USA sowie in Japan mit eigenem Vertrieb und Service sichergestellt. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Partnerunternehmen in über 15 Ländern. Kernkompetenzen des Unternehmens sind mechatronische Systeme, Ultraschallanwendungen, Elektromechanische Wandler, Einsatz von Laserquellen für das Tiefschweißen, Regelung dynamischer Systeme und insbesondere das detaillierte Wissen über die Prozesse und physikalischen Effekte in der Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT). Um technologische Führerschaft zu erhalten bzw. auszubauen wird in allen o.g. Arbeitsfeldern intensiv gearbeitet und geforscht. Es bestehen international Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten. Forschung und Entwicklung Unser Anspruch an uns als technologisch innovatives Unternehmen führt zu fortwährender Innovations- und Entwicklungsarbeit in unserem Unternehmen. Hierbei kooperieren wir mit namhaften Unternehmen der Halbleiterindustrie sowie angesehenen Forschungseinrichtungen. Fortwährende Innovations- und Entwicklungsarbeit sehen wir als eine wichtige Voraussetzung für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung. Ziele der Entwicklung sind u. a. einfache Konstruktionen mit hochintegrierter Funktionalität und Verschleißfreiheit sowie die Integration intelligenter Systeme zur Erreichung fehlerfreier Prozesse, welche in Realzeit relevante Qualitätsparameter erfassen und bewerten. Hierbei verwenden wir sowohl analytische Modelle als auch Verfahren der KI ("künstlicher Intelligenz"). Wir investieren in alle von uns als relevant bewerteten Technologien, um möglichst große technische Freiheitsgrade zu haben und um im Zusammenspiel von Mechanik, Elektrik/Elektronik sowie Software optimale Gesamtlösungen zu erzeugen. II WirtschaftsberichtRahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2023 hat sich im Laufe des Jahres 2023 weiter abgeschwächt, Prognosen wie zum Beispiel des ifo Instituts gehen für das Winterhalbjahr 2023/2024 von einer um 0,7 % geringeren Wirtschaftsleistung aus. Der bereits in den Vorjahren einsetzende positive Trend sowie die allgemeine Entwicklung der von uns bedienten Branchen führte über das Jahr 2022 hinaus auch im Berichtsjahr 2023 zu einer weiterhin positiven Belebung unseres Unternehmens. Relevant bleiben für unseren Geschäftsverlauf die Themen der vergangenen Jahre wie "E-Mobilität", "Grüne Energie" sowie "Internet der Dinge" und "Industrie 4.0" und die durch die Corona-Pandemie verstärkte Digitalisierung der Wirtschaft. Der Auftragseingang ging gegenüber dem Jahr 2022 leicht zurück. Wir konnten das Geschäftsjahr 2023 mit einem zufriedenstellenden positiven Betriebsergebnis abschließen. Aufwands- und Ertragslage Die für unser Unternehmen wesentlichen Leistungsindikatoren sind der Rohertrag (wird definiert als die Summe der Positionen gem. § 275 Abs. 2 Nr. 1-4 HGB abzgl. der Positionen gem. § 275 Abs. 2 Nr. 5 a & b HGB) sowie das handelsrechtliche Ergebnis vor Ertragsteuern, sonstigen Steuern und Ergebnisabführung (kurz Ergebnis vor Ertragssteuer oder EBT). Der Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 10.876 auf T€ 40.653 und hat insofern unsere sehr positive Prognose sogar übertroffen. Die Personalaufwendungen stiegen unter anderem aufgrund einer weiter angewachsenen Mitarbeiteranzahl um T€ 1.153 auf T€ 15.159. Die Abschreibungen von T€ 820 bei gleichzeitiger Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter sind aufgrund weiterhin hoher Investitionen in unsere Innovationskraft gegenüber dem Vorjahr um T€ 65 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich unter anderem aufgrund von gegenüber dem Vorjahr wieder stattfindenden Werbeaktivitäten wie Messen um T€ 572. Im Jahr 2023 konnten wir keine Ausschüttungen unserer Tochtergesellschaften verzeichnen. Das Ergebnis vor Ertragssteuern lag mit T€ 19.178 um T€ 4.102 über Vorjahresniveau und hat unsere Prognose übertroffen. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstigen Steuern in Höhe von insgesamt T€ 6.212 (Vorjahr: T€ 3.066) verblieb ein Betrag von T€ 12.966, der in Übereinstimmung mit dem Ergebnisabführungsvertrag abgeführt wurde. Vermögenslage Die Bilanzsumme per 31.12.2023 ist um T€ 8.939 auf T€ 28.922 gestiegen. Wesentliche Gründe dieser Erhöhung sind der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der fertigen Erzeugnisse aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens, welche der Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Verkauf der Rohstoffe sowie der Ausgleich von Verbindlichkeiten nicht vollständig kompensieren konnte. Die Vorräte erhöhten sich bedingt durch den hohen Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.202 auf T€ 10.222, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um T€ 1.808 auf T€ 9.902; die liquiden Mittel zum Stichtag erhöhten sich um insgesamt T€ 1.471 auf T€ 1.639. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit T€ 6.616 unverändert, die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um T€ 1.394 auf T€ 2.873. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden am Abschlussstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten liegen mit T€ 428 unter dem Vorjahresniveau (T€ 544). Die Position gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 18.403 resultiert im Wesentlichen aus dem geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag. Finanzlage Das Anlagevermögen unserer Gesellschaft ist nahezu komplett durch Eigenkapital finanziert, der Anlagendeckungsgrad I (Eigenkapital/Anlagevermögen) beträgt 95 %. Unser Unternehmen verfügt über einen solventen und langjährig bekannten Kundenstamm, Forderungsausfälle sind somit die Ausnahme. Unsere Verbindlichkeiten werden innerhalb von Skontofristen bzw. innerhalb vereinbarter Zahlungsziele gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Gesellschafterdarlehen, mittels Lieferantenkrediten, liquiden Mitteln sowie vereinbarter Kontokorrentkredite unserer Banken. Die liquiden Mittel sind im Laufe des abgelaufenen Geschäftsjahres gestiegen. Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gegeben; am Bilanzstichtag bestanden ferner nicht in Anspruch genommene Kreditlinien bei unseren Hausbanken. Um das vorhandene Liquiditätsrisiko abzusichern, wird regelmäßig eine Liquiditätsvorschau erstellt, welche einen Überblick über die Geldflüsse vermittelt. Unsere Investitions- und Finanzierungsstrategie hat sich im vergangenen Geschäftsjahr nicht geändert. Die notwendigen Ersatzinvestitionen wurden aus Eigenmitteln finanziert. Gesamtaussage Den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 sowie die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens können wir als gut bezeichnen. Die von uns bedienten Märkte zeigen weiterhin eine moderate Investitionsbereitschaft. III PrognoseberichtDie im Jahr 2022 aufgrund des begonnenen bewaffneten Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland deutlichen Auswirkungen im Beschaffungswesen durch gestörte Lieferketten konnten im Jahr 2023 behoben werden. Wir rechnen für das laufende Geschäftsjahr 2024 mit einem wiederum zufriedenstellenden Geschäftsverlauf, mit einem leicht sinkenden Rohertrag sowie operativem Ergebnis vor Steuern (EBT) leicht unter dem Vorjahresniveau. Da wir auch im Geschäftsjahr 2024 mit Ausschüttungen ausländischer Tochtergesellschaften planen, wird sich das Ergebnis vor Ertragssteuern entsprechend entwickeln. Es ist nicht geplant, wesentliche Änderungen an der Geschäftspolitik vorzunehmen. Insgesamt erwarten wir eine stabile Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024. IV Chancen- und RisikoberichtRisikobericht Unsere Risikopolitik besteht darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur dann einzugehen, wenn damit ein entsprechender Ertrag erzielt werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil aller Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Die gegenwärtigen Prognosen zur weiteren Entwicklung unserer Märkte für das kommende Geschäftsjahr deuten auf einen zufrieden stellenden Verlauf hin. Das Investitionsklima unserer Kunden hat sich leicht abgekühlt, nichtsdestotrotz bestehen Risiken in der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung, insbesondere in den von uns zu beliefernden, in ihrem Nachfrageverhalten teilweise volatilen Industrien. In den asiatischen Märkten werden ein zunehmender Protektionismus ("local to local") sowie Plagiarismus weitere Herausforderungen der nächsten Jahre sein. Den bestehenden Risiken in der Lieferkette mit Lieferschwierigkeiten sowie deutlich steigenden Einkaufspreisen versuchen wir durch die Verwendung alternativer Produkte sowie Einkaufskanäle entgegenzuwirken. Im Bereich der Debitoren wird verstärkt auf die Einhaltung der vereinbarten Zahlungsziele geachtet, um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren. Beim Vertrieb im US-Dollar Raum sind wir Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Reduzierung des Risikos von Wechselkursschwankungen setzen wir bei Bedarf grundsätzlich geeignete Sicherungsinstrumente (z. B. Termingeschäfte und Swaps) ein. Des Weiteren werden entsprechende Kursrisiken in unseren internen Kalkulationen berücksichtigt. Die Tendenz des zunehmenden internationalen Protektionismus wird als abstraktes Risiko wahrgenommen. Personalrisiken wie Fluktuation bzw. Know-how-Verlust, Demotivation, unzureichende Qualifikation und Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte versucht die Hesse GmbH zu begegnen. Die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen steht hierbei im Fokus. Zum Schutz der Mitarbeiter vor dem Corona-Virus werden die durch die Gesellschaft ergriffenen diverse Maßnahmen weiterhin umgesetzt. Die Geschäftsführung schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit der allgemeinen Risiken als gering ein und sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt. Die Risikolage hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Chancenbericht Die Hesse GmbH sieht ihre Chancen in den eigenen Technologiekompetenzen, mit denen die Premium-Märkte im Halbleitergeschäft auch zukünftig bedient werden können. Den Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Innovationen und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Betreuung der Kunden vor Ort, insbesondere in den wichtigsten Märkten in Asien und Amerika, wird durch Tochtergesellschaften in Hongkong, den USA sowie in Japan mit eigenem Vertrieb und Service sowie den darüber hinaus bestehenden Kooperationen mit Partnerunternehmen in über 30 Ländern gewährleistet und bietet die Chance der Sicherstellung und des Ausbaus der internationalen Nachfrage nach unseren Produkten. Die anhaltend günstigen Bedingungen auf den Finanzmärkten sowie etablierte Förderprogramme bieten die Chance, dass fremdfinanzierte Investitionen auf Kundenseite verstärkt vorgenommen werden und sich somit die Nachfrage wieder auf das Niveau vor der Corona Pandemie bewegen wird.
Paderborn, den 28. April 2024 Dr.-Ing. Hans-Jürgen Hesse, Geschäftsführer Konrad Hesse, Geschäftsführer Ralf Steffens, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I VorbemerkungDie Hesse GmbH hat ihren Sitz in Paderborn und wird beim Amtsgericht Paderborn unter HRB 2603 geführt. II Allgemeine AngabenDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch, da die Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 nicht an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschritten werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Hesse Beteiligungs GmbH, Paderborn, als herrschendem Unternehmen. III Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Im Bereich des Anlagevermögens werden entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig degressiv und linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den Vorschriften des § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf wirtschaftliche Nutzungsdauer abgestellt. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer ergibt sich aus betrieblichen Erfahrungen. Immaterielle Wirtschaftsgüter werden mit einer Nutzungsdauer von drei Jahren, die Nutzungsdauer der Sachanlagen orientiert sich an den allgemeinen AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, werden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Zugangsbewertung erfolgt bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu Anschaffungskosten. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt; diese enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Deckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf den Netto-Forderungsbestand gebildet. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Zur Reduzierung des Risikos eines wieder stärker werdenden Euros setzen wir geeignete Sicherungsinstrumente (z. B. Termingeschäfte und Swaps) ein. Zum Stichtag lagen keine offenen Sicherungsgeschäfte vor. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bewertet. Die in Fremdwährung geführten Bankbestände werden mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. IV Angaben zur BilanzDie Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 9.612 (Vorjahr: T€ 7.857) enthalten. Die Laufzeit der Forderungen ist wie im Vorjahr von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Abnahmeverpflichtungen T€ 1.200 (Vorjahr T€ 0), Gewährleistungen T€ 696 (Vorjahr: T€ 531), Tantiemen T€ 243 (Vorjahr: T€ 273), Verpflichtungen aus noch nicht genommenem Urlaub T€ 258 (Vorjahr: T€ 220), sowie Jubiläumsprämien T€ 154 (Vorjahr: T€ 135). Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherheiten in üblichem Umfang. V Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Im Rahmen von durch die Gesellschafterin aufgenommenen Darlehen besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung von T€ 6.846. Ferner bestehen zum Stichtag Avale aus erhaltenen Anzahlungen (T€ 2.130). Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. des § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, belaufen sich für 2024 auf T€ 946 und für die Jahre 2025 bis 2028 auf T€ 255 aus Leasing- und Mietverträgen. Davon entfallen T€ 711 auf verbundene Unternehmen. Anzahl Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 231 angestellte Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, davon männlich 190, weiblich 41) beschäftigt (im Vorjahr 204 durchschnittlich beschäftigte Angestellte, davon männlich 166, weiblich 38). Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Dr.-Ing. Hans-Jürgen Hesse, Paderborn, Herr Konrad Hesse, Paderborn, sowie Herr Ralf Steffens, Paderborn. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 67 (davon T€ 43 für die Abschlussprüfung, T€ 8 für Steuerberaterleistungen). Für übrige Leistungen wurden TEUR 16 abgerechnet. Konzernabschluss Größter Konsolidierungskreis ist die Hesse Beteiligungs GmbH. Die Gesellschaft wird in den aufgestellten Konzernabschluss der Hesse Beteiligungs GmbH, Paderborn, einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis). Die Hesse Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Paderborn und wird beim Amtsgericht Paderborn unter HRB 10248 geführt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2023, welche Einfluss auf das Geschäftsjahr 2024 haben, sind nicht eingetreten.
Paderborn, den 28. April 2024 Dr.-Ing. Hans-Jürgen Hesse, Geschäftsführer Konrad Hesse, Geschäftsführer Ralf Steffens, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hesse GmbH, Paderborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hesse GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hesse GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bielefeld, den 21. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Mersch, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 22.10.2024 festgestellt. |
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