Soding Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Andre Gehrdt seit 15.4.2024 | Prokura |
Stephanie Soding seit 20.6.2017 | Prokura |
Thomas Engelmann seit 7.7.2016 | Prokura |
Jörg, Stefan Soding seit 9.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jörg Stefan SodingSoding Beteiligungs GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Laufenberg GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Laufenberg silikonisiert seit mehr als 50 Jahren Folien und Papiere, sogenannte Release Liner, am Standort Krefeld-Hüls. Der Release Liner ist ein technisches Produkt und bedarf der Spezifikation und der Abstimmung mit den Anwendungen unserer Geschäftskunden. Unsere Trennpapiere und Folien finden weltweit Verwendung. Unsere Produkte finden in den traditionellen Sparten "Tape", "Industrial" und Graphic" ebenso Verwendung wie in den Bereichen "Composite" und "Medical". Zur Herstellung der Produkte stehen vier technisch innovative Beschichtungsanlagen zur Verfügung sowie mehrere Ausrüstungsanlagen zur individuellen Konfektionierung unseres Produktportfolios. Seit 1956 befindet sich die Laufenberg GmbH am Standort in Krefeld-Hüls. In den letzten Jahrzenten konnte das Firmenareal auf 38.000 qm erweitert werden, was uns den Bau von weiteren Produktionshallen und Lagergebäuden ermöglichte. Im Berichtsjahr wurde als Basis für zukünftiges Wachstum der Kaufvertrag für weitere 11.190 qm im benachbarten Gewerbegebiet "Den Ham" unterzeichnet. Der Produktionsstandort in Hüls bietet die Nähe zu verschiedenen Umschlaghäfen als Ausgangspunkt für den internationalen Warenhandel. Unser Logistikkonzept und das Angebot von Lagerhaltung ermöglichen einen reibungslosen Ablauf trotz großer Distanzen. Ein weltweites Vertriebsnetz sowie flexible Arbeitszeiten am Standort runden das Konzept ab. Laufenberg etablierte sich in den letzten Jahren durch innovative Produktideen, Qualität der angebotenen Produkte und Verlässlichkeit im Service als einer der größten Papier- und Folienveredler in Europa. Unsere prozessorientierte Organisation gewährleistet eine hohe Lieferperformance und konstante Qualität. Dabei wird hohe Qualität von uns nicht nur als ein kontrolliertes, gleichbleibendes Produkt definiert, sondern beschreibt ebenfalls eine Partnerschaft, bei der Zuverlässigkeit, Vertrauen und Verantwortung im Vordergrund stehen. Eine hohe Qualität ist für uns eine Voraussetzung, verbunden mit dem Ziel, unseren Kunden einen bestmöglichen Nutzen in ihrer Produktion zu ermöglichen. Dazu gehört die optimale Abstimmung unserer Produkte mit den Anwendungen unserer Kunden. Zur Wahrung des hohen Qualitätsanspruchs an unsere Produkte sind festgelegte Qualitätssicherungsmaßnahmen während des Produktionsprozesses installiert. Gelieferte Produktkomponenten unterliegen dabei einem strengen Freigabeverfahren. Im Rahmen unserer Verantwortung für ein nachhaltiges Umweltmanagement haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit unseren Lieferanten dafür Sorge zu tragen, dass Zellstoff aus legal abgeholzten Gebieten für unsere silikonisierten Papiere zum Einsatz kommt. Sowohl bei Einkaufsprozessen als auch Nachweispflichten unterstützen wir diesbezüglich unsere Geschäftspartner und treffen gemeinsame Qualitätssicherheitsvereinbarungen. Bei Laufenberg sehen wir es als unsere Pflicht an, natürliche Ressourcen zu erhalten und nachhaltig die Umwelt zu schützen. In diesem Zuge sind wir nicht nur nach ISO 14001:2015 und ISO 5001:2011 zertifiziert, sondern haben uns seit 2014 erfolgreich auch einer EMAS-Validierung unterzogen. Neben einer Stromgewinnung durch Solaranlagen beschäftigen wir uns fortwährend mit weiteren Energiesparmaßnahmen. Mit all diesen Maßnahmen sind Fortschritte im Hinblick auf Energieeffizienz, CO 2-Bilanz sowie Abfall und Abluftmanagement verbunden. 2. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine weiteren Niederlassungen. 3. Forschung und Entwicklung Die seit 2015 bestehende Abteilung F&E nutzt den neu geschaffenen Freiraum und die Erfahrung aus über 70 Jahren Beschichtungstechnik, um neuartige Produkte durch Beschichtung zu entwickeln. Laufenberg betätigt sich im Bereich der Neu- sowie Weiterentwicklungen von Produkten in engem Kontakt mit Kunden und Lieferanten. Im Rahmen der zum Teil multilateralen Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten ist man bestrebt, durch fachlich fundierte Unterstützung in Forschungsprojekten bei technisch hochwertigen Produkten eine vergleichsweise kurze Entwicklungsphase zu generieren. Alle Forschungsprojekte befassen sich mit der Beschichtung von zweidimensionalen Materialien wie Papieren, Folien oder Vliesen. Auf diese Weise haben sich Forschungsschwerpunkte in verschiedenen Bereichen herausgebildet. Ziel dieser Projekte ist es einerseits die aktuellen Produkte und Prozesse hinsichtlich Qualität, Effizienz und Umweltfreundlichkeit zu verbessern und andererseits Produkte für neue Marktsegmente zu entwickeln und Sättigungsgraden der Produktzyklen vorzubeugen. Neben einer modernen Infrastruktur steht unserer F&E-Abteilung auch eine modular aufgebaute Pilotanlage P1 mit verschiedenen Walzenauftragswerken oder einem Rakel für Neuentwicklungen unter Industriebedingungen zur Verfügung. Mit der Pilotanlage P1 bietet Laufenberg im Technikum Krefeld-Hüls Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, die Anlage zu mieten, um im Reinraum Trägermaterialien und Beschichtungen zu testen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die abgeschwächte Wirtschaftsdynamik der Weltwirtschaft setzte sich über das Jahr 2019 fort. Als Gründe nannte der Weltwährungsfonds den Handelsstreit zwischen den USA und China. Der drohende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ohne Abkommen trübte die Stimmung an den Finanzmärkten. Der Klimawandel trübte die Wachstumsaussichten für die Wirtschaft ebenfalls ein, insbesondere in davon besonders bedrohten Ländern. Auch die Perspektiven für Deutschland haben sich negativ entwickelt, Deutschland ist besonders abhängig vom Export und spürte dadurch den von den USA entfachten Handelsstreit mit China und der EU stärker als andere Staaten. Zunehmende Handelsbarrieren und wachsende Unsicherheit in Folge geopolitischer Risiken tragen ebenfalls zur Abschwächung bei. Immer neue Sonderzölle haben die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen gedämmt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsvorhersage für das Jahr 2019 - das vierte Mal in Folge - auf nunmehr 3,0 Prozent. Im Juli hatte der IWF noch ein Wachstum von 3,2 Prozent vorausgesagt, im Juli des Vorjahres waren es sogar 3,9 Prozent. Der nun erwartete Anstieg von nur noch 3,0 Prozent wäre laut IWF das langsamste Wachstum seit Beginn der globalen Finanzkrise 2008. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen. Die deutschen Exporte nahmen im Jahresdurchschnitt 2019 weiter zu, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Preisbereinigt exportierte die deutsche Wirtschaft 0,9 % mehr Waren und Dienstleistungen als 2018. Die preisbereinigten Importe stiegen mit +1,9 % stärker. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 18 vom 15. Januar 2020 Statistisches Bundesamt). Das branchenbezogene Produktportfolio des Release Liner-Marktes findet größtenteils seine Anwendung als Abdeckung oder Prozessliner in der Verarbeitung klebriger Substanzen. Eine tendenzielle Bedarfssteigerung ergibt sich aus der Nachfrage klassischer Produkte. Veränderte industrielle Verarbeitungsprozesse generieren die Nachfrage nach neuen, technisch anspruchsvollen Release Linern, die beispielsweise unter dem Trend "kleben statt schrauben" stehen. Durch diese Marktdynamik entsteht in den Absatzmärkten eine kontinuierliche Nachfrage an Release Liner mit einem weltweiten jährlichen prognostizierten Wachstumswert von 3 - 5 %. Bei der Prognose der Wachstumsrate orientieren wir uns an den Marktrecherchen von der Alexander Watson Associates (AWA) in den Niederlanden, die sich seit Jahren auf Marktrecherchen für Release Liner weltweit spezialisiert haben. In einem nahezu unveränderten Marktumfeld entsprach die Branchenentwicklung nicht unseren Annahmen. Die Entwicklung war wie in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung gekennzeichnet geprägt durch eine Abwärtsbewegung und kontinuierlichen Eintrübung der Erwartungen. 2. Geschäftsverlauf Wir blicken auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2019 zurück. Das Ergebnis vor Steuern (Earnings Before Taxes EBT) beläuft sich auf 4.416 T€. Im Vergleich zum Vorjahres-EBT (5.385 T€) liegt das Ergebnis damit in Höhe von 970 T€ (- 18,01 %) unter dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis ist mit 2.924 T€ zu beziffern und liegt damit um 657 T€ unter dem Vorjahresergebnis von 3.581 T€ (- 18,35 %). Die Entwicklung der Umsatzerlöse entsprach nicht der Planung für 2019. Im Inland stellte sich ein Umsatzrückgang von - 6,37 % im Vorjahresvergleich ein. Die inländische Nachfrage beruhigte sich im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2019 und somit wurde das geplante Umsatzziel von + 4,0 % nicht erreicht. In Europa lag der Umsatz wie geplant leicht über Vorjahresniveau (+ 0,58 %). Außerhalb der EU-Mitgliedsstaaten konnten Bedarfsrückgänge nur teilweise durch Neugeschäfte kompensiert werden. Der Umsatzrückgang außerhalb der EU-Mitgliedsstaaten ist ebenfalls nicht planungskonform und ist mit - 396 T€ (- 3,75 %) zum Vorjahreswert zu beziffern. In Asien wurden vermehrt die Bedarfe im lokalen Markt platziert. In Summe konnte das Niveau der operativen Umsatzerlöse von 76.440 T€ im Jahr 2018 um 3.304 T€ (- 4,32 %) nicht erreicht werden. Unter Berücksichtigung der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen entwickelte sich die Gesamtleistung mit einem Rückgang von - 6,67 % ebenfalls negativ (2018: 77.264 T€/2019: 72.111 T€). Die Umsatzrentabilität I beläuft sich auf 4,00 % (Vorjahr 4,86 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 376 T€ zu beziffern und liegen damit um 73 T€ unter dem Vorjahreswert (449 T€). Ursächlich hierfür waren die geringeren Projektförderungen und fehlende Veräußerungen von Anlagegütern. Aufgrund der Zellstoffpreisentwicklungen verringerte sich die Materialaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr (2018: 60,02 %/2019: 59,32 %). Die Materialaufwandsquote ist um 0,70 %-Punkte gesunken. Die Rohertragsmarge des Geschäftsjahres beläuft sich auf 29.332 T€ (2019: 40,68 %/2018: 39,98 %). Absolut ist der Rohertrag im Vorjahresvergleich um 1.554 T€ gesunken. Die Rohstoffpreissenkungen wurden teilweise durch Verkaufspreisreduzierungen an den Absatzmarkt weitergegeben, um weitere Rückgänge im Absatzvolumen abzumildern. Ebenso konnte eine Abmilderung dieser Situation durch eine effizientere Gestaltung unserer Produktionsprozesse erreicht werden. Bedingt durch unsere hohen Ansprüche für Service- und Dienstleistungen ist der Personalbestand nahezu unverändert. Insgesamt sind die Personalkosten aufgrund von einer Anpassung des Lohn- und Gehaltsniveaus um 159 T€ gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr (2018: 13.199 T€/2019: 13.357 T€) entspricht das einer prozentualen Steigerung von 1,20 %. Das Abschreibungsvolumen ist gesunken (- 6 T€/ - 0,27 %). Dies geht allerdings nicht einher mit den umfangreichen Investitionen im Geschäftsjahr 2019. In diesem Zusammenhang ist der Anstieg der Anlagenintensität im Vorjahresvergleich (2018: 41,38 %/2019: 42,68 %) zu sehen. Kostenreduzierungen im Bereich der Raumkosten ergeben sich aufgrund geringerer Mietnebenkosten sowie produktionsbedingter Energiekostenreduzierungen einerseits und verbesserter Einkaufkonditionen andererseits (- 302 T€). Die Reparatur- und Instandhaltungskosten konnten auf 1.239 T€ verringert werden, was einer relativen Einsparung von - 394 T€ (- 24,11 %) entspricht. Durch unser Gebäudemanagement konnten - 47 T€ (- 32,51 %) eingespart werden. Ebenfalls wurden vermehrt die Instandhaltungsarbeiten der Sleeve- und Walzentechnik inhouse durchgeführt. Dies führte ebenfalls zu einer Einsparung von - 145 T€ (- 43,07 %). Die im Bereich der Produktionsanlagen erzielte Einsparung von - 245 T€ zum Vorjahreswert ist auf die Verbesserung des strategischen Ersatzteilmanagements zurückzuführen. Durch die Steigerung der Marketingaktivitäten einerseits (+ 26 T€) und eine Reduzierung der Reisenebenkosten andererseits (- 19 T€) hat sich die Kostengruppe der Werbe- und Reisekosten insgesamt um 13 T€ (+ 5,51 %) erhöht. Die Provisionsaufwendungen von 496 T€ entsprechen unter Berücksichtigung der geringeren Umsatzerlöse und der Reduzierung unserer Handelsvertretungen unseren Erwartungen und liegen - 143 T€ unter dem Vorjahreswert von 639 T€ (- 22,38 %). Die Frachtkosten sind in Abhängigkeit der Versandmenge des jeweils generierten geographischen Umsatzvolumens sowie gestiegener Transportkosten um 109 T€ gestiegen (2018: 2.564 T€/2018: 2.673T€). Das entspricht einer prozentualen Erhöhung von + 4,26 %. Die verschiedenen betrieblichen Kosten konnten insgesamt um 73 T€ reduziert werden. Dies ist hauptsächlich zurückzuführen auf produktionsbedingte Reduzierungen bei der Maschinen- und Gebäudereinigung, den Laboraufwendungen und den Abfallkosten. Gegenläufig entwickelt haben sich Verwaltungs- und EDV-Kosten im Rahmen der Finalisierung des ERP-Projektes. Unter Berücksichtigung der Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 34 T€ und der Aufwendungen aus Kursdifferenzen 32 T€ ergibt sich insgesamt ein positives Währungsergebnis von 2 T€. Das Zinsergebnis konnte von - 182 T€ um 3 T€ auf - 179 T€ verbessert werden. Ursächlich hierfür sind hauptsächlich die geringeren Zinsaufwendungen (- 18 T€). Diese basieren auf einem effizienten Finanzmanagement der Gesellschaft sowie dem allgemein niedrigen Zinsniveau. Die Zinsen und ähnlichen Erträge aus Finanzgeschäften mit verbundenen Unternehmen haben sich durch vertragliche Rückführungen um - 15 T€ verringert. 3. Lage Das operative Geschäft bestimmt nach wie vor die Lage unseres Unternehmens. a. Ertragslage Unsere Ertragslage ist durch die Konzentration auf Qualitätsprodukte in den von uns fokussierten Zielmärkten gekennzeichnet. Dabei ist das Geschäft durch langfristige Kundenbeziehungen sowie revolvierende Rahmenverträge geprägt. Das Umsatzwachstum liegt im Geschäftsjahr unter der Entwicklung der Branche. Insgesamt haben sich die Umsätze wie folgt entwickelt:
Die wichtigsten Absatzmärkte für die Laufenberg GmbH sind der europäische sowie der US-amerikanische Markt. Der größte Einsatzmarkt ist unverändert Deutschland.
Die Struktur unserer laufenden Kosten ist nahezu unverändert. Der Umsatz je 1 € Personalkosten beläuft sich auf 5,47 €. Der Vorjahreswert lag bei 5,79 €. Das Jahresergebnis ist mit keinen außerordentlichen Aufwendungen belastet. Insgesamt stellt sich die Ertragslage wie folgt dar:
b. Finanzlage Die Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit ausreichend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Forderungsmanagement des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, Zahlungsausfälle zu vermeiden und die Liquidität des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus Kreditlinien wurden Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient. Bei der Finanzierung wurde auf Fristenkongruenz geachtet. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Betriebsmittelkredite, die regelmäßig verlängert werden. Gewährte Kreditlinien wurden von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr nicht vollständig in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 22,77 % der Bilanzsumme (Vorjahr 26,79 %). Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 8,94 % (Vorjahr 11,03 %) der Bilanzsumme. c. Vermögenslage
Die Struktur der Sachanlagen hat sich nur geringfügig geändert. Größere Investitionen wurden in den Maschinenpark und in ein neues ERP-System getätigt. Das Sachanlagevermögen war zu 149,60 % (Vorjahr 135,83 %) durch Eigenkapital gedeckt und beträgt 41,17 % der Bilanzsumme (Vorjahr 37,85 %). Die Finanzanlagen resultieren aus einer Ausleihung an verbundene Unternehmen. Die Finanzanlagen betragen 1,19 % der Bilanzsumme (Vorjahr 3,53 %). Die Entwicklung des Barmittelbestands (+ 47 T€) im Verhältnis zum Cashflow ist im Zusammenhang mit der Entwicklung der Forderungen und Verbindlichkeiten zu betrachten. Der für die Einführung des neuen ERP-Systems aufgebaute Warenbestand zum Jahreswechsel 2019 wurde im Lauf des Geschäftsjahres sukzessive wieder abgebaut und die gebundene Liquidität freigesetzt. Die Reduzierung der Vorräte beläuft sich prozentual auf - 22,12 %. Die Lieferantenverbindlichkeiten unter Berücksichtigung der debitorischen Kreditoren haben sich um 1.063 T€ (- 27,98 %) verringert. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung unter Berücksichtigung kreditorischer Debitoren sind mit - 12 T€ (- 0,26 %) nahezu unverändert. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 61,60 %. Im Vergleich zum Vorjahr (51,41 %) entspricht das einer Steigerung von 10,19 %-Punkten. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 15,22 % (Vorjahr 20,22 %). 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten Leistungskennzahlen sind finanzieller Natur und umfassen die Umsatzerlöse als Indikator für Unternehmenswachstum (siehe hierzu die Ausführungen unter Punkt II.2), den EBIT als Indikator für die Profitabilität und den Cashflow als zahlungswirksame Ertragskraft und Grundlage für Investitions- und Finanzierungsentscheidungen. Ergänzend zu den finanziellen Leistungsindikatoren und Kennzahlen beeinflussen nichtfinanzielle Leistungsindikatoren unsere Entscheidungen. Neben unserem Ziel, Produktionsprozesse so zu optimieren, dass Ressourcen geschont, Energie effizient eingesetzt und Abfall vermieden wird, sind bedeutende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren die Beschäftigungssituation und Mitarbeiterbelange sowie Indikatoren zur Kundenzufriedenheit. EBIT Der EBIT (4.574 T€) ist entsprechend der dargestellten Entwicklung des Unternehmens im Vorjahresvergleich um 979 T€ gesunken. Cashflow Den Cashflow berechnen wir als Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und der Veränderung von Rückstellungen sowie Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Der Cashflow beträgt 2.454 T€ und ist im Vorjahresvergleich um 4.101 T€ gesunken. Diese Reduzierung ist unter Berücksichtigung der Entwicklung des Jahresergebnisses im Geschäftsjahr 2019 (- 657 T€) hauptsächlich auf die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung unter Berücksichtigung der debitorischen Kreditoren (- 1.142 T€), der Erhöhung der Forderungen aus Lieferung und Leistung unter Berücksichtigung der kreditorischen Debitoren (- 773 T€) sowie die Reduzierung der Rückstellungen um insgesamt 781 T€ zurückzuführen. Kundenbelange Im Kundenbereich ist unser Ziel, den Kundennutzen durch unser Angebot sowohl betreffend unserer Produkte als auch unserer Serviceleistungen zu steigern. Durch die Messung und Analyse der Kundenzufriedenheit können wir einerseits Rückschlüsse auf die Zielerreichung ziehen und andererseits Verbesserungspotenzial für unser Angebot feststellen. Wichtige Indikatoren für die Kundenzufriedenheit sind Kundentreue sowie direkte Kundengespräche. Zudem geben uns Messekontakte Aufschluss über Interessen sowohl von Bestands- als auch Neukunden. Mitarbeiterbelange Der langjährige Erfolg der Laufenberg GmbH ist eng verbunden mit der hohen Kompetenz, Einsatzbereitschaft und Identifikation ihrer Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Das Team der Laufenberg GmbH besteht aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen. Wir sind bestrebt, zu jeder Zeit eine ausreichende Zahl qualifizierter Mitarbeiter zu beschäftigten und diesen einen interessanten wie sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Arbeitssicherheit und Gesundheit sind in unserem Unternehmensleitbild als Ziel verankert. Wir stellen durch unsere Organisation sicher, dass alle zutreffenden Anforderungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz befolgt und insoweit sinnvoll und notwendig fortlaufend gesteigert werden. Unsere Führungskräfte sind darüber hinaus in ihren Bereichen für die Arbeitssicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter zuständig und direkt verantwortlich. Wir legen Wert auf lange Betriebszugehörigkeiten und sind bemüht, dass sich unsere Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen wohl fühlen. Die Kennzahl Personalfluktuation ist im Personalmanagement ein wichtiges internes Steuerungsinstrument. Einen weiteren Fokus legen wir auf die Aus- und Weiterbildung genauso wie auf fortlaufende Schulungen unserer Mitarbeiter. Mit unserer Personalstrategie setzen wir auf systematische Ausbildung sowie qualifizierte Nachwuchsförderung. Zurzeit bildet die Laufenberg GmbH Industriekaufleute, Maschinen- und Anlagenführer sowie geprüfte Industriemeister aus. Ferner beschäftigen wir Werksstudenten von regionalen Universitäten und Hochschulen, um so schon früh junge Talente an das Unternehmen zu binden. 5. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung der Laufenberg GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und ist mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2019 trotz der Planabweichungen zufrieden. Bei allen Produktgruppen war aufgrund der schwächeren Nachfrage zum Vorjahr kein Wachstumskurs zu verzeichnen. Gegenüber dem Vorjahr ist das Betriebsergebnis um - 18,35 % gesunken und dennoch zeichnete eine ausgewogene Liquiditätslage dieses Geschäftsjahr aus. Kurzfristige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die Geschäftsleitung sieht verhalten optimistisch in die Zukunft. Die Ausbreitung des Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen. Grundsätzlich sehen wir derzeitig noch keine wirtschaftlichen und rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale durch die Pandemie, die die Fortführung des Unternehmens in Frage stellen könnten. In dieser schwierigen Zeit wird man weiterhin als leistungsstarker und zuverlässiger Partner den Kunden zur Seite stehen und auch jetzt die problemlose Belieferung unserer Kunden mit qualitativ hochwertigen Release Liner aufrechterhalten. Zum Schutz unserer Mitarbeiter handeln wir nach den Empfehlungen des Robert Koch Institutes und des Bundesgesundheitsministeriums. Die Schutzmaßnahmen wurden auch in unserer Produktion umgesetzt, die zum jetzigen Zeitpunkt uneingeschränkt weiterläuft. Durch die strikte Trennung der beiden Beschichtungswerke sollten wir im schlimmsten Fall die Möglichkeit haben, den Großteil unserer Produkte in das andere Werk zu verlagern und so weiterhin die Belieferung aufrechterhalten können. Dazu werden Rohstoffe, wo es möglich ist, früher abgerufen, um Lieferengpässe aufgrund verzögerter Transportzeiten zu vermeiden. Bis heute gibt es keine Infektionsfälle in unserem Unternehmen. Die sonstigen Marktrisiken der zukünftigen Entwicklung wie steigende Rohstoffpreise und stagnierendes Preisniveau sind uns bewusst. Im Hinblick auf unsere langjährige Erfahrung sowie finanzielle Stabilität sehen wir uns hier gut vorbereitet. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage schätzen wir als befriedigend ein. III. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Der Internationale Währungsfonds hat wegen der Corona-Krise seine Schätzungen für die Weltwirtschaft innerhalb weniger Monate so stark gesenkt wie nie zuvor. Diese Krise ist wie keine andere bisher. Die Weltwirtschaft wird laut IWF 2020 um 3,0 Prozent schrumpfen. Für die USA als weltgrößte Volkswirtschaft erwartet der IWF 2020 ein Minus von 5,9 Prozent. Die Wirtschaft der Euro-Zone dürfte um 7,5 Prozent schrumpfen, Deutschlands Wirtschaftsleistung um 7,0 Prozent. Schlechter sieht die Lage in den besonders stark von der Pandemie betroffenen Ländern Italien und Spanien aus. Hier rechnet der IWF mit einem Minus von 9,1 beziehungsweise 8,0 Prozent. Die Schwellen- und Entwicklungsländer dürften zusammen ein Prozent Wirtschaftsleistung verlieren. Besser sind die Schätzungen für China. Die Wirtschaft der Volksrepublik dürfte laut IWF 2020 um 1,2 Prozent wachsen - und 2021 um 9,2 Prozent. Auch für die anderen Länder erwartet der Fonds mehr oder weniger kräftige Erholungen - für Deutschland 2021 zum Beispiel ein Plus von 5,2 Prozent. Die Pandemie könnte sich aber als dauerhafter herausstellen, hieß es im IWF-Bericht. Das sei momentan die größte Unbekannte in den Schätzungen. Sollte sich die gesundheitliche Lage 2021 nicht bessern, könnten die Schätzungen für die Weltwirtschaft im schlimmsten Fall um acht Prozentpunkte nach unten abweichen - dann würde sich die Rezession nächstes Jahr also fortsetzen. Trotz der vorgenannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, ist das Nachfrageverhalten im ersten Quartal des Jahres 2020 gut, was einen stabilen und kontinuierlichen Auftragseingang bedingte. Die Absatz- und Umsatzentwicklung war bis zu diesem Zeitpunkt planungskonform. Seit Ende des ersten Quartals reduzierte sich der Auftragseingang. Trotz des vorherrschenden Auftragsbestands wurde ab diesem Zeitpunkt die Produktionsleistung gedrosselt um eine unnötige Kapitalbindung im Warenbestand zu vermeiden. Im Plan befindet sich weiterhin die Entwicklung der Liquidität unserer Gesellschaft. Insgesamt gehen wir unter Berücksichtigung unseres großen Produktportfolios und den verschiedenen Spartensegmenten, die wir bedienen, von einem Umsatzrückgang von 10 - 15 % im Geschäftsjahr 2020 aus, sofern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern. Nach dieser Prognose haben wir unsere Liquidität und den Kostenbereich geplant. Aufgrund von Lohnkostensteigerungen, Sonderzahlungen sowie Neueinstellungen werden die Personalaufwendungen eine Steigerung von 1,5 % - 2,0 % erfahren. Aufgrund der geringeren Kapazitätsauslastung werden sich Energie- und andere produktionsbedingte Kosteneinsparungen ergeben. Die Einhaltung unserer Budgetplanung steht ausnahmslos im Vordergrund und die Vermeidung von Kostensteigerungen ist ein weiteres primäres Ziel unserer Unternehmensführung. Künftige Investitionsschwerpunkte haben die Erweiterungen der Produktionskapazitäten und der Modernisierung unserer Beschichtungs- und Ausrüstungsanlagen im Fokus. Unter Berücksichtigung von Einsparungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und der zuvor prognostizierten Umsatzerwartung planen wir mit einem EBIT in der Bandbreite 3.000 T€ - 3.500 T€. Dementsprechend werden sich auch der Jahresüberschuss und der Cashflow entwickeln. Die Eigenkapitalquote wird sich entsprechend verbessern. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Insgesamt geht die Geschäftsleitung der Laufenberg GmbH weiterhin von einem positiven Geschäftsverlauf trotz der Corona-Pandemie aus. IV. Chancen- und Risikobericht Die wesentlichen Chancen und Risiken für die Laufenberg GmbH, die erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, werden im Folgenden dargestellt. Auf die Ausführungen betreffend die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Risiken im Allgemeinen wird verwiesen. 1. Risikobericht Die Risikosituation der Laufenberg GmbH hat sich wie in den Vorjahren auch im Jahr 2019 nur unwesentlich verändert. Insgesamt ergab sich keine neue Einschätzung der Risikoanfälligkeit in der Gesamtbeurteilung. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen. Die Geschäftsleitung schätzt die Risiken sowohl einzeln, als auch in Summe als kalkulierbar ein. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsleitung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Risiken, die zu einer dauerhaft und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten, sind aktuell nicht ersichtlich. Branchenspezifische Risiken Bedingt durch gesamtwirtschaftliche Veränderungen auf internationalen wie nationalen Märkten bestehen branchenspezifische Risiken wie steigende Rohstoffpreise bei den Trägermaterialien und Silikonkomponenten sowie Transport- und Energiekosten. Um die Auswirkungen der daraus resultierenden Geschäftsrisiken zu minimieren beobachten wir die jeweiligen Trends und berücksichtigen diese im Rahmen unserer Planungen und Prognosen. Zudem begegnen wir diesen Risiken mit Innovation, Flexibilität und Qualität. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm sowie durch die Erschließung von weiteren Märkten, an deren Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem positiven Ergebnis auch für 2020 zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf einen soliden, qualitätsbewussten Lieferantenstamm zurück, mit dem wir langfristige Verbindungen anstreben und somit Abhängigkeiten vermeiden. Zudem sind wir stets bemüht, den bestehenden Lieferantenstamm durch neue, unseren Qualitätsanforderungen entsprechende Verbindungen zu ergänzen. Mit Versorgungsengpässen wird trotz starkem Nachfrageverhalten auf den Rohstoffmärkten nicht gerechnet. Politische Risiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt dringen. Hierzu würden insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Zurzeit bestehen insbesondere Risiken in Folge der Covid-Pandemie und der durch die USA ausgelösten Handelsstreitigkeiten sowie des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU. Ertragsorientierte Risiken Zurzeit sehen wir für unser Unternehmen keine speziellen bestandgefährdenden ertragsorientierten Risiken. Die insbesondere im Zellstoffmarkt existierenden Preisentwicklungen werden mit zeitlichen Verzögerungen an den Kunden weitergegeben oder durch Optimierungsprozesse aufgefangen. Die Ertragslage wird durch einen fortlaufenden Soll-Ist-Vergleich der Ertragsplanung überwacht. Grundsätzliche Ertragsrisiken ergeben sich aus konjunkturellen Einflüssen, einem stagnierenden Preisniveau sowie sonstigen Wettbewerbsrisiken. Die Marktposition der Gesellschaft betrachten wir nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit auch weiterhin als gefestigt. Produktionsausfallrisiken Dem Risiko eines ungeplanten längerfristigen Ausfalls unserer Beschichtungsanlagen begegnen wir mit laufenden Anlagenkontrollen, vorbeugender Instandhaltung und Ersatzteillagerhaltung sowie ständiger Modernisierung. Potenziellen Schäden und dem damit verbundenen Ausfallrisiko beugen wir soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll mit Versicherungsverträgen vor, die finanzielle Schäden begrenzen. Das nicht über Versicherungen abdeckbare Risiko halten wir für überschaubar. IT-Risiken Unsere IT-Systeme unterstützen in hohem Maße nahezu alle Geschäftsprozesse. Die damit einhergehenden Risiken sind externer (bspw. Hacker oder Viren) sowie interner Art (bspw. Technikausfall, Unfälle), die den Geschäftsprozess beeinträchtigen oder zum Erliegen bringen können. Durch unsere Vorsorgemaßnahmen und integrierten Sicherungssysteme halten wir das Risiko für gering. Zur Vermeidung von Störungen legen wir besonderes Gewicht auf die Integrität und Sicherung von Datenbeständen, Überwachung von Zugriffsberechtigungen sowie moderne Hard- und Software. Dem Thema der zunehmenden Cyber-Kriminalität wirken wir neben externen Penetrationstests, der Erstellung von Notfall- und Wiederherstellungsplänen mit einer entsprechenden Versicherung entgegen, die die möglichen wirtschaftlichen Schäden eines Cyber Angriffs abmildert. Im Jahr 2020 streben wir die Zertifizierung nach der IT-Sicherheitsverfahren - Informationssicherheits-Managementsysteme - Anforderungen nach ISO 27001 an. Forderungsausfallrisiko Sollten Kunden nicht in der Lage sein, ihre vertraglichen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, können sich hieraus entsprechende Verluste ergeben. Risiken aus Zahlungsausfällen sind größtenteils durch die bestehende Warenkreditversicherung abgedeckt. Darüber hinaus werden bereits vor Eingehen einer Geschäftsbeziehung Informationen über die Bonität von Kunden eingeholt. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Eigenkapital- und Liquiditätssituation sind zurzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Es sind keine Engpässe in der Liquidität zu erwarten. Zinsrisiken Zur Verfügung gestellte Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-Euribor gekoppelt sind. Gegen kurzfristig steigende Zinsen findet eine Zinssicherung über Zinsswaps statt. Währungsrisiken Beschaffungs- wie Absatzgeschäfte in fremder Währung bedingen Wechselkursrisiken. So kann insbesondere die Dollarkursentwicklung Auswirkungen auf die Beschaffungskosten wie Exporterlöse haben. Geschäfte in fremder Währung werden, insoweit eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet wird, durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Zur Risikoeinschätzung werden die voraussichtlichen Kosten der Absicherung möglichen Kursverlusten in einem Worst-case-Szenario gegenübergestellt. 2. Chancenbericht Unternehmerisches Handeln beinhaltet, Chancen zu erkennen und entsprechend zu nutzen, um so die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Marktposition des Unternehmens zu sichern und zu erweitern. Die Identifikation, Wahrnehmung und Analyse von Chancen obliegt dem operativen Management. Als Familienunternehmen steht eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern weiterhin im Fokus unserer Unternehmenspolitik. Als Anbieter von qualitativ hochwertigen Produkten und mit der Möglichkeit, auf neueste Technologien zurückzugreifen, sind wir in der Lage, mit Innovation und Flexibilität den Wünschen unserer anspruchsvollen Kunden gerecht werden. Durch kontinuierliche Investitionen in unsere Beschichtungs- und Ausrüstungsanlagen sind wir technisch optimal aufgestellt, haben hohe Verfügungsgrade und Effizienzen im Maschinenpark und können gepaart mit flexiblen Schichtmodellen auf notwendige Kapazitätsausweitungen reagieren. Durch unsere etablierte Vertriebsorganisation können wir den engen Kontakt zu Stammkunden pflegen und zeitgleich Neukunden im Rahmen der strategischen Ausrichtung der Vertriebsfokussierung auf unseren Zielmärkten im nationalen und internationalen Bereich gewinnen. Ein weiterer Vorteil auf dem europäischen Absatzmarkt hat sich durch den Erwerb vom Know-how des Trennpapiergeschäfts von Advanced Coated Products Ltd eingestellt. Darüber hinaus sehen wir die Möglichkeit, durch die ständige Optimierung der Geschäftsprozesse Einkauf, Produktion, Vertrieb und Verwaltung die Effizienz dieser Prozesse zu steigern, damit Kostenrisiken entgegenzuwirken und Potenziale auszunutzen. Insgesamt bieten die Chancen, die sich ergeben können, einen positiven Blick in die Zukunft. Wir sind davon überzeugt, dass die operative Stärke unserer Gesellschaft eine gute Grundlage für die zukünftige Entwicklung bildet. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps zur Absicherung von Zinsrisiken (weitere Informationen hierzu sind dem Anhang zu entnehmen). Im Rahmen der Absicherung von möglichen Währungsrisiken sowie der Sicherung von Rohstoffpreisen werden ggf. ebenfalls derivative Finanzinstrumente herangezogen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle werden größtenteils durch die bestehende Warenkreditversicherung abgedeckt. Ergänzend werden insbesondere bei Neukunden Informationen über deren Bonität eingeholt. Kurzfristig finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien bei derzeit drei Geschäftsbanken, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über klassische Bankkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Es wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.
Krefeld, 30. Juni 2020 Gez. Jörg Soding BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Laufenberg GmbH hat ihren Sitz in Krefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HR B 4618 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Er ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. a. Bilanzierungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind, sofern nicht anders bestimmt, nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nur nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. b. Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Dem Vorsichtsprinzip wurde Rechnung getragen. Es wurden alle Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt. Gewinne sind dagegen nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. So genannte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bis 800 € wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu produktionsbezogenen Herstellungskosten im Sinne von § 255 Abs. 2 HGB bewertet. In die Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Ausleihungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Risiken wurden berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferung und Leistung wird durch die bestehende Warenkreditversicherung begrenzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet. Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung belaufen sich auf nicht mehr als ein Jahr. Die Bewertung am Abschlussstichtag erfolgt gem. § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 32,625 %. Der hierbei zugrunde gelegte Gewerbesteuerhebesatz beträgt 480 %.
Auf den Ausweis der aktiven latenten Steuern in der Bilanz wird verzichtet. Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge aus der Anpassung der Pensionsrückstellung. Der Unterschiedsbetrag im Sinne von § 253 Abs. 6 S. 3 HGB n.F. beträgt 47 T€. Zur Bestimmung dieses Betrages ist der Erfüllungsbetrag zu ermitteln, der sich unter Anwendung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 1,97 % ergibt.
3. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Dabei wurden folgende Annahmen berücksichtigt:
Deckungsvermögen in Form einer insolvenzgesicherten Rückdeckungsversicherung wurde in Höhe von 68.675,65 € mit der Pensionsrückstellung in Höhe von 178.360 € verrechnet. Das verrechnete Deckungsvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht hierbei den fortgeführten Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 4 S. 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Insgesamt wurden Aufwendungen aus der Pensionszusage in Höhe von 36.945 € Erträgen in Höhe von 4.774,93 € gegenübergestellt. Die Steuerrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Gewerbesteuerrückstellung 33 T€ Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
5. Haftungsverhältnisse Zwecks Absicherung von ausgereichten Bankdarlehen an verbundene Unternehmen wurden Gewährleistungsversprechen in Höhe von nominal 10.000 T€ abgegeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Gewährleistungsverträgen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingestuft. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. 6. Finanzielle Verpflichtungen
Der Hauptmietvertrag mit einem Jahresbetrag in Höhe von 1.722 T€ ist unbefristet mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum nächsten Kalenderhalbjahr. Die Leasingverträge beziehen sich auf PKW-Leasing sowie Leasing von Gabelstaplern und Elektrohubgeräten.
Darüber hinaus bestehen Rahmen- und Konsignationslagerverträge mit Rohstofflieferanten zur Sicherung der Rohstoffversorgung, die jährlich/halbjährlich bedarfsgerecht ausgestaltet werden. Auch kundenseitig bestehen jährlich/halbjährlich ausgestaltete Rahmen- und Konsignationslagervereinbarungen, um eine optimale Lieferperformance zu gewährleisten. Der physische Bestand der Konsignationslager ist durch entsprechende Versicherungen gegen Vermögensschäden abgesichert. Kundenseitig sind Forderungen aus den Konsignationslagern durch die bestehende Warenkreditversicherung abgedeckt. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Geographische Verteilung der Umsatzerlöse des operativen Geschäfts:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Zielmärkten des operativen Geschäfts wie folgt:
In den Umsätzen enthalten sind Leistungen aus der Verwertung von Reststoffen (286 T€), Skonti und Erlösschmälerungen (- 1.220 T€), weiterberechnete Personalkosten (7 T€) sowie sonstige den Umsatzerlösen zuzuordnenden Erträge (54 T€). 2. Sonstige betriebliche Erträge Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt 32 T€. 4. Ergebnis aus der Währungsumrechnung Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 35 T€ (Vorjahr 37 T€). Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 32 T€ (Vorjahr 24 T€). 5. Ergebnis aus Aufzinsung und Abzinsung In der GuV-Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Zuführung des Zinsanteils zum Erfüllungsbetrag aus Pensionszusagen in Höhe von 5 T€ enthalten. 6. Forschung und Entwicklung Den in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erlösen und Zuschüssen aus bzw. für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Höhe von 247 T€ sind Aufwendungen in Höhe von 281 T€ gegenüberzustellen. Diese beziehen sich auf Personalaufwand (193 T€), Abschreibung (68 T€) und sonstigen betrieblichen Aufwand (20 T€). VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer
2. Angabe zu den Organmitgliedern Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Diplom Ingenieur Jörg Soding geführt. Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. 3. Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin ist die Soding Beteiligungs GmbH, Krefeld. Die in der Bilanz ausgewiesenen Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin. 4. Finanzierungsinstrumente Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente abgeschlossen. Sie decken zugrundeliegende Grundgeschäfte ab. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird durch das Risikomanagementsystem der Geschäftsleitung überwacht. Die Abbildung in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Zur Absicherung von Betriebsmittelkrediten (originäre Finanzgeschäfte) wurden Swapverträge über ein Gesamtvolumen von nominal 7.990 T€ abgeschlossen. Die Zinsswaps werden zur Minimierung von Zinsänderungsrisiken eingesetzt. Es handelt sich dabei um Micro Hedges. Der Sicherungszeitraum beträgt bis zu 9 Jahre. Die an das Grundgeschäft angepassten Kontrakte stellen sicher, dass die zukünftigen Zahlungsströme aus den Swaps mit großer Wahrscheinlichkeit durch entgegengesetzte Zinseffekte aus dem Grundgeschäft gedeckt sind. Die Zinsswaps bilden mit den dazugehörigen Finanzverbindlichkeiten jeweils Bewertungseinheiten. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Ausbreitung des Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen. Die Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2020 der Laufenberg GmbH lassen sich nur schwer abschätzen. Aktuell gehen wir von einem Umsatzrückgang von 10 - 15 % aus.
Krefeld, den 30. Juni 2020 Gez. Jörg Soding Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Krefeld, den 30. Juni 2020 gez. Jörg Soding Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.07.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Laufenberg GmbH, Krefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Laufenberg GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Laufenberg GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
Gesellschaft vermittelt.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 30. Juni 2020 VGL
FLOCKEN - SCHÖN GmbH
Dipl.-Kfm. Jörg Zimmermann, Wirtschaftsprüfer Hinweis: Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften und vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. |
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