Interargem GmbH
Bielefeld
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht 2023 der Interargem GmbH, Bielefeld
A. Grundlagen/Geschäftsmodell
Die Interargem GmbH wurde 1996 mit dem
Aufgabenschwerpunkt der thermischen Behandlung und
energetischen Verwertung von Abfällen gegründet.
Sie ist in ihrer heutigen Struktur alleinige
Gesellschafterin der anlagenbetreibenden MVA
Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH. Alle
drei Gesellschaften zusammen bilden auf Basis bestehender
Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge
sowohl eine ertragsteuerliche als auch eine
umsatzsteuerliche Organschaft mit der Interargem GmbH als
Organträgerin. Mit dem Unternehmensgegenstand der
thermischen Abfallbehandlung sowie der Bereitstellung von
Strom und Fernwärme an den beiden Anlagenstandorten
wird der öffentlicher Zweck auf dem Gebiet der
Daseinsvorsorge erfüllt.
Für ihre beiden Tochterunternehmen erbringt die
Interargem GmbH auf Grundlage entsprechender
Dienstleistungsverträge vor allem die
Vertriebsaktivitäten einschließlich eines
anlagenübergreifenden Stoffstrommanagements sowie den
Einkauf. Bei weiteren Funktionen arbeitet die Interargem
GmbH eng mit ihrer Hauptgesellschafterin, der Stadtwerke
Bielefeld GmbH, zusammen. Dies umfasst vor allem
Rechtsberatung, Unternehmenskommunikation sowie Personal-,
Abrechnungs- und IT-Dienstleistungen. Darüber hinaus
hat die Stadtwerke Bielefeld GmbH die Aufgaben der
Arbeitssicherheit, des Umweltschutzes, des Rechnungswesens
und des Controllings übernommen.
Die Gesellschafterstruktur der Interargem GmbH hat
sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr
nicht geändert. An der Interargem GmbH sind nach wie
vor insgesamt 19 ausschließlich kommunale
Gesellschafter beteiligt, wobei die Stadtwerke Bielefeld
GmbH mit einem Anteil von 75,8 % Hauptgesellschafterin ist.
B. Wirtschaftsbericht
1. Branchenbezogene Entwicklung
Der Entsorgungsmarkt war im Jahresverlauf durch ein
hohes Abfallaufkommen gekennzeichnet. Nach unserer
Einschätzung ist dieses bei den Haushaltsabfällen
vor allem auf ein gestiegenes Konsumverhalten sowie bei den
Gewerbeabfällen auf die Kundenstruktur
zurückzuführen. Die gewerbliche Wirtschaft in
Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen wird im
Wesentlichen von mittelständischen Unternehmen des
Maschinenbaus, der Möbelindustrie, der
Automatisierungstechnik und Lebensmittelindustrie
geprägt und ist somit sehr breit aufgestellt.
2. Geschäftliche Entwicklung des
Unternehmens
In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld konnte
eine gute Auslastung der verfügbaren
Behandlungskapazitäten in Bielefeld und Hameln erzielt
werden. Der Geschäftsverlauf der Interargem GmbH ist
im Jahr 2023 aus Sicht der Geschäftsführung
insgesamt positiv zu bewerten.
Geprägt war das Geschäftsjahr
maßgeblich durch den gestiegenen Abfalldurchsatz und
insbesondere durch die hohen Energiepreise. Besondere
Auswirkungen hatte die Außerbetriebnahme der
Altholzverbrennung im Februar 2023. Zustandsbedingt war ein
Weiterbetrieb wirtschaftlich nicht mehr möglich.
Hinsichtlich der in Kraft-Wärme-Kopplung
produzierten Energiemengen reduzierte sich der
Fernwärmeabsatz bei der MVA Bielefeld-Herford und der
Enertec Hameln GmbH im Vergleich zum Vorjahr. Im Gegenzug
wurde die Stromproduktion aus der Abfallverbrennung
gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert. Mit den
erbrachten Leistungen sowohl bei der Abfallentsorgung als
auch der Bereitstellung von Strom und Fernwärme wurde
die öffentliche Zwecksetzung auf dem Gebiet der
Daseinsvorsorge vollumfänglich erfüllt.
Im technischen Bereich stand vor allem die
Gewährleistung eines möglichst
störungsfreien Anlagenbetriebs unter
Berücksichtigung der geringeren Abfallmengen im
Mittelpunkt der Aktivitäten. Besonders herausfordernd
war 2023 der fünfte Bauabschnitt der Bunkersanierung
bei der MVA Bielefeld-Herford GmbH während des
laufenden Betriebs.
Aufgrund der anhaltend hohen Bedrohungspotentiale
wurden die Anstrengungen für Informations- und
Cybersicherheit zur Sicherstellung des Anlagenbetriebes an
beiden Standorten weiter deutlich erhöht.
Die Ordnungsmäßigkeit der
Geschäftsprozesse und der hohe Standard der erbrachten
Dienstleistungen wurden im Rahmen der bestehenden
Zertifizierungen als Entsorgungsfachbetrieb und den
DIN-ISO-Normen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement,
Energiemanagement sowie Arbeits- und
Gesundheitsschutzmanagement erneut unter Beweis gestellt.
Insgesamt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr
ein Geschäftsführer und ab 1. Oktober 2023
zusätzlich eine Geschäftsführerin sowie
durchschnittlich sechs Mitarbeiter direkt bei der
Interargem GmbH beschäftigt. Darüber hinaus
erfolgte eine zusätzliche Personalausstattung im
Rahmen einer Personalgestellung von Mitarbeiter:innen der
MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH.
3. Wirtschaftliche Lage der
Gesellschaft
3.1 Ertragslage
Die Ertragslage der Interargem GmbH ist im
abgelaufenen Geschäftsjahr maßgeblich durch die
wirtschaftliche Situation der Tochtergesellschaften
bestimmt worden. Die entsprechenden Erträge
resultieren dabei ausschließlich aus den
Gewinnabführungen der MVA Bielefeld-Herford GmbH und
der Enertec Hameln GmbH in Höhe von 56,4 Mio. Euro
(Vorjahr 50,6 Mio. Euro).
Eigene Umsatzerlöse von 9,2 Mio. Euro (Vorjahr
8,8 Mio. Euro) wurden insbesondere aus den für die
Tochterunternehmen erbrachten Dienstleistungen
erwirtschaftet. Unter Berücksichtigung der
Betriebsaufwendungen konnte auf dieser Basis ein
Vorsteuerergebnis in Höhe von 57,9 Mio. Euro (Vorjahr
51,1 Mio. Euro) erzielt werden. Nach Abzug der
Ertragsteuern und sonstigen Steuern verbleibt 2023 ein um
4,9 Mio. Euro gestiegener Jahresüberschuss in
Höhe von 38,7 Mio. Euro.
3.2 Vermögens- und Finanzlage
Den Ergebnisabführungen der Tochterunternehmen
stehen als Mittelabfluss insbesondere Ausschüttungen
an die Gesellschafter gegenüber. Die
Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war während
des Geschäftsjahres und danach jederzeit gegeben.
Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch eine
Eigenkapitalausstattung von 214,4 Mio. Euro. Bei einer
Bilanzsumme von 288,1 Mio. Euro entspricht dies einer
Eigenkapitalquote von 74,4 %.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds stellt
sich wie folgt dar:
|
2023 |
2022 |
Abweichung |
|
Tsd. EUR |
Tsd. EUR |
Tsd. EUR |
% |
| Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit |
-20.976 |
-18.379 |
-2.597 |
14% |
| Cashflow aus
Investitionstätigkeit |
42.385 |
38.243 |
4.142 |
11% |
| Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit |
-12.000 |
-12.097 |
97 |
1% |
| Veränderung des
Finanzmittelfonds |
9.409 |
7.767 |
1.642 |
21% |
| + Finanzmittelfonds am
Anfang der Periode |
26.046 |
18.279 |
7.767 |
42% |
| = Finanzmittelfonds am
Ende der Periode |
35.455 |
26.046 |
9.409 |
36% |
4. Finanzielle und nicht finanzielle
Leistungsindikatoren
4.1 Finanzielle
Leistungsindikatoren
Die wichtigste finanzielle Leistungskennzahl der
Interargem GmbH stellt das Beteiligungsergebnis aus den
Tochtergesellschaften dar. Unter Berücksichtigung der
Ertragsteuerbelastung beträgt das Beteiligungsergebnis
37,6 Mio. Euro und liegt damit über dem Vorjahreswert
von 33,5 Mio. Euro und dem Planwert von 33,8 Mio. Euro.
Ursächlich sind der höhere Abfalldurchsatz und
insbesondere die preisbedingt höheren
Energieerlöse.
4.2 Nicht finanzielle
Leistungsindikatoren
Bei der operativen Steuerung gilt es vor allem, im
Rahmen der Vertriebsaktivitäten für die
Tochtergesellschaften eine optimale Auslastung der
verfügbaren Behandlungskapazität zu er zielen.
Wesentliche Kennzahl hierfür ist die insgesamt zur
Verbrennung angenommene Abfallmenge; diese lag mit rund 810
Tsd. Tonnen (Vorjahr 751 Tsd. to) aufgrund eines guten
Abfallaufkommens über dem Planwert von 775 Tsd.
Tonnen.
C. Prognosebericht
Aufgrund des andauernden Ukrainekriegs und dessen
Folgen auf die Wirtschaft besteht weiterhin ein hohes
Maß an Unsicherheit. Darüber hinaus ergeben sich
weitere erhebliche konjunkturelle Risiken aus der hohen
Inflation und den damit verbundenen Zinssatzsteigerungen
durch die EZB mit Auswirkungen auf die zur Verfügung
stehenden Abfallmengen. Neben Mengen- und Preiseffekten im
Segment der Abfallbehandlung sind auch Energiemengen und
-preise von dieser Unsicherheit erfasst.
Die neue gesetzliche Vorgabe mit der Einbeziehung der
Müllverbrennung ins Brennstoffemissionshandelsgesetz
(BEHG) birgt ebenfalls nennenswerte Unsicherheiten für
2024.
Zur Sicherstellung einer hohen Auslastung der
Verbrennungsanlagen gilt es daher, die langjährigen
und verlässlichen Kundenbeziehungen sowohl mit den
entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaften als auch
mit den privaten Entsorgungsunternehmen in der Region
weiter fortzusetzen bzw. auszubauen. Damit soll die Rolle
der Interargem GmbH als zentrale Partnerin für die
thermische Abfallbehandlung in der Region weiter
gestärkt werden.
Die Aufrechterhaltung eines möglichst
kontinuierlichen und störungsfreien Anlagenbetriebs
bei gleichzeitiger Sicherstellung von
wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen ist ein zentrales
Element für den Unternehmenserfolg.
Aufgrund der Entwicklung der Beteiligungsergebnisse
lag das Jahresergebnis 2023 nennenswert über den
Erwartungen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der
bereits angesprochenen Unsicherheiten rechnen wir für
das Jahr 2024 mit einer Umsatz- und Ergebnisentwicklung,
welche das Vorjahresniveau im nennenswerten Maße
nicht erreichen können wird. Das Beteiligungsergebnis
unter Berücksichtigung der Ertragsteuerbelastung wird
damit ebenfalls signifikant unter dem Vorjahreswert
erwartet.
Bei der zur Verbrennung angenommene Abfallmenge wird
eine leichte Unterschreitung der Vorjahresmenge von 810
Tsd. Tonnen erwartet.
D. Risiko- und Chancenbericht
1. Risikobericht
Das Risikomanagementsystem der Interargem GmbH ist in
die Organisations- und Kommunikationsstruktur des Konzerns
Stadtwerke Bielefeld integriert. Die Risiken der
Tochtergesellschaften MVA Bielefeld-Herford GmbH und
Enertec Hameln GmbH werden konsolidiert. Die
Geschäftsführung der Gesellschaft wird im Rahmen
der Risikoberichterstattung regelmäßig über
die aktuelle Risikosituation informiert. Die interne
Revision überprüft das Risikomanagementsystem
prozessunabhängig in unregelmäßigen
Abständen.
Die kontinuierliche Risikofrüherkennung sowie
die Erfassung, Bewertung, Steuerung und Überwachung
von Risiken erfolgen dezentral in den Unternehmensbereichen
durch eine einheitliche und systematische Methodik. Im
Rahmen des Risikomanagementprozesses werden
regelmäßig alle relevanten Risikopotenziale
identifiziert und ihre mögliche Schadenshöhe und
Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Darüber hinaus
besteht eine sofortige Berichtspflicht für wesentliche
Risiken als ad-hoc Meldung, die außerhalb des
turnusmäßigen Risikomanagementprozesses
identifiziert werden, um frühzeitig mit gegebenenfalls
Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und
-absicherung gegenzusteuern. Die Risikolage der Interargem
GmbH ist somit jederzeit transparent und bedarfsgerecht
darstellbar.
Identifizierte und bewertete Risiken werden aufgrund
der zu jedem Risiko angegebenen Werte zu Schadenshöhen
und Eintrittswahrscheinlichkeiten in Risikoklassen
eingeordnet. Mit den Risikoklassen wird die
Einschätzung der Risikolage des Unternehmens und des
Gefährdungspotentials eines Risikos unterstützt.
Wesentliche Risiken für die Interargem GmbH, die
über die Tochterunternehmen zu einer
Ergebnisverschlechterung führen können, sind:
| ― |
Gesamtstillstand durch Brand im
Müllbunker, Kesselhaus o.a. führt zu einem
Totalausfall der Anlage.
|
| ― |
Lieferantenrisiko aufgrund
Nichteinhaltung des abgeschlossenen Vertrages oder
Ausfall und somit Wechsel des Lieferanten zu
höheren Preisen. Der höhere Aufwand und die
Zeitverzögerung aufgrund der konjunkturellen
Lage, mangelnde Angebotsabgabe der Lieferungen bis
u.U. Anlagenausfall, Erlösausfall.
|
| ― |
Preisentwicklung Energie, die zu
geringeren Energieerlösen führen
könnte.
|
| ― |
Weitergabe der Kosten aus der
Einbeziehung der Müllverbrennung in das
Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG).
|
| ― |
IT-Risiken, die u. a. zu
falschen Daten oder sogar Datenverlusten insbesondere
in den SAP-Systemen oder zu Cyber-Angriffen
führen können, welche jedoch mit gezielten
Sicherheitsmaßnahmen weitestgehend reduziert
werden.
|
Weitere Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Interargem GmbH wesentlich
beeinträchtigen, waren für 2023 und sind auch
für 2024 nach unserer Einschätzung nicht zu
erkennen. Bestehende Risiken werden durch Gegen- und
Vorsorgemaßnahmen begrenzt und gesteuert.
Insgesamt haben sich aus der Risikoinventur des
Jahres 2023 ausschließlich Risiken ergeben, die
gemäß der Risikoportfoliomatrix als gering und
mittel einzuschätzen sind. Weitere schwerwiegende
Risiken wurden im Geschäftsjahr nicht identifiziert.
Sowohl die eigenkapital- als auch die
liquiditätsbasierte Risikotragfähigkeit sind im
Stadtwerke Bielefeld-Konzern gewährleistet.
2. Chancenbericht
Für die Interargem GmbH können sich Chancen
aus einer höheren Auslastung und höheren
Fernwärmeerlösen bei den Tochterunternehmen
aufgrund der Witterung ergeben.
Die Chancen werden ab 2024 nach Umstellung auf eine
neue Software auch systemseitig gesteuert.
Bielefeld, den 22. März
2024
Interargem GmbH
| Sarah Greinert |
Stefan
Pöschel |
Rainer Müller |
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Aktiva
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Anlagevermögen |
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
6.900,00 |
20.004,00 |
|
II. Sachanlagen |
2.943,00 |
3.733,00 |
|
III. Finanzanlagen |
190.453.383,52 |
150.453.383,52 |
|
|
190.463.226,52 |
150.477.120,52 |
| B. |
Umlaufvermögen |
|
|
|
I. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
|
1. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
61.305.030,15 |
54.348.953,30 |
|
2. Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
26.000,00 |
26.000,00 |
|
3. sonstige
Vermögensgegenstände |
892.829,87 |
1.777.449,39 |
|
II. Guthaben bei
Kreditinstituten |
35.454.990,16 |
26.045.550,94 |
|
|
97.678.850,18 |
82.197.953,63 |
| C. |
Aktiver
Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
319.879,69 |
0,00 |
|
|
288.461.956,39 |
232.675.074,15 |
Passiva
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| A. |
Eigenkapital |
|
|
|
I. Gezeichnetes
Kapital |
2.200.000,00 |
2.200.000,00 |
|
II.
Kapitalrücklage |
111.696.101,84 |
111.696.101,84 |
|
III.
Gewinnrücklagen |
|
|
|
1. andere
Gewinnrücklagen |
61.799.660,41 |
39.991.590,06 |
|
IV.
Jahresüberschuss |
38.708.826,97 |
33.808.070,35 |
|
|
214.404.589,22 |
187.695.762,25 |
| B. |
Rückstellungen |
|
|
|
1. Rückstellungen
für Pensionen |
951.161,00 |
1.224.946,35 |
|
2.
Steuerrückstellungen |
3.499.453,93 |
4.280.247,90 |
|
3. sonstige
Rückstellungen |
181.504,00 |
347.060,00 |
|
|
4.632.118,93 |
5.852.254,25 |
| C. |
Verbindlichkeiten |
|
|
|
1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
13.037,30 |
23.425,42 |
|
2. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
68.321.312,19 |
38.255.163,00 |
|
3. sonstige
Verbindlichkeiten |
1.090.898,75 |
848.469,23 |
|
davon aus Steuern €
1.090.382,10 (Vorjahr T€ 848) |
|
|
|
|
69.425.248,24 |
39.127.057,65 |
|
|
288.461.956,39 |
232.675.074,15 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023
bis 31. Dezember 2023
|
|
2023 |
2022 |
|
|
EUR |
EUR |
| 1. |
Umsatzerlöse |
9.217.999,99 |
8.838.000,00 |
| 2. |
sonstige betriebliche
Erträge |
280.925,30 |
17.270,30 |
| 3. |
Materialaufwand |
|
|
|
a) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
7.303.655,83 |
7.031.967,18 |
| 4. |
Personalaufwand |
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter |
856.264,53 |
790.136,09 |
|
b) soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
110.758,06 |
177.333,41 |
|
davon für
Altersversorgung € 1.952,48 |
|
|
|
(Vorjahr €
83.446,14) |
|
|
|
|
967.022,59 |
967.469,50 |
| 5. |
Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
13.894,00 |
19.654,00 |
| 6. |
sonstige betriebliche
Aufwendungen |
175.987,22 |
151.996,67 |
| 7. |
Erträge aus
Gewinnabführungsverträgen |
56.393.852,95 |
50.611.500,55 |
|
davon aus Steuerumlage
€ 18.756.331,00 (Vorjahr €
17.086.710,00) |
|
|
| 8. |
sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
455.891,88 |
26.187,00 |
| 9. |
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
0,00 |
268.755,35 |
| 10. |
Ergebnis vor
Steuern |
57.888.110,48 |
51.053.115,15 |
| 11. |
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
19.179.165,51 |
17.235.027,39 |
| 12. |
Ergebnis nach
Steuern |
38.708.944,97 |
33.818.087,76 |
| 13. |
sonstige Steuern |
118,00 |
10.017,41 |
| 14. |
Jahresüberschuss |
38.708.826,97 |
33.808.070,35 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Interargem GmbH, Bielefeld,
(Amtsgericht Bielefeld HRB 39688) wurde nach den
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB)
für große Kapitalgesellschaften und des
GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt. Die im Vorjahr
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im
Berichtsjahr fortgeführt.
B. Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit
den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet. Es findet
ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode
Anwendung. Die verwendeten Nutzungsdauern orientieren sich
an rechtlich, wirtschaftlichen Nutzungsdauern und liegen
bei den immateriellen Vermögensgegenständen in
der Regel zwischen drei und fünf Jahren und bei
Sachanlagen in der Regel zwischen fünf und zehn
Jahren.
Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare
Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten
zwischen 250 Euro und 1.000 Euro in einem Sammelposten
erfasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben.
Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren
Anschaffungskosten 250 Euro nicht übersteigen, werden
im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt.
Das Finanzanlagevermögen ist zu
Anschaffungskosten bilanziert. Es besteht eine Ausleihung
an die Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe
Beteiligungs-GmbH in Höhe von 2.600 Tsd. Euro. Zu
dieser Ausleihung besteht eine
Rangrücktrittserklärung in Höhe von 2.000
Tsd. Euro. Die Ausleihung wird mit dem beizulegenden Wert
in Höhe von 650 Tsd. Euro bilanziert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten
bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden, soweit
erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen
berücksichtigt.
Latente Steuern werden für zeitliche
Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen
Wertansätzen von Vermögensgegenständen,
Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei
werden bei der Interargem GmbH nicht nur die Unterschiede
aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch
solche, die bei Organtöchtern bestehen. Diese bestehen
insbesondere im Bereich des Anlagevermögens als auch
bei der Bewertung der Rückstellungen. Die Ermittlung
der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten
Ertragsteuersatzes von aktuell 32,4 %. Der kombinierte
Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer,
Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich
insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der
Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im
Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden
Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Im
Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente
Steuer.
Es bestehen Ansprüche aus rückgedeckten
Pensionsverpflichtungen gegenüber einem Treuhandfonds,
der als Contractual Trust Arrangement aufgebaut ist. Die
betreffenden zweckgebundenen Vermögensgegenstände
sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen.
Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum
beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils
zugrundeliegenden Verpflichtungen gemäß §
246 Abs. 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den
zugehörigen Aufwendungen und Erträgen (einschl.
Zinseffekten) aus dem zu verrechnenden Vermögen
verfahren. Ein sich ergebender Verpflichtungsüberhang
wird unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt
der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens den
Verpflichtungsumfang, so wird ein "Aktiver
Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf
der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen.
Das Stammkapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt
nach dem international anerkannten
Anwartschaftsbarwertverfahren
(Projected-Unit-Credit-Methode). Nach diesem Verfahren
errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen
aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter
Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen.
Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wird der
von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte
durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von
15 Jahren zugrunde gelegt. Der angewandte Rechnungszins
für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen zum 31.
Dezember 2023 beläuft sich auf 1,83 % p. a. (Vorjahr:
1,78 % p. a.). Weiterhin wurden ein Gehaltstrend von 2,5 %
(Vorjahr: 2,5 % p. a.) und eine Rentendynamik von 2,0 %
(Vorjahr: 2,0 % p. a.) zugrunde gelegt. Den
versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen
liegen als Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G von
Prof. Dr. Klaus Heubeck" zugrunde. Als Bewertungsendalter
werden grundsätzlich die frühestmöglichen
Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter
Berücksichtigung der Regelungen des
RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007
herangezogen.
Die anderen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften
und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen.
C. Erläuterungen zur Bilanz
1. Aktiva
1.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens wird aus dem Anlagenspiegel
ersichtlich, der Bestandteil des Anhangs ist.
Aufstellung des Anteilsbesitzes
|
Kapitalanteil |
Eigenkapital
31.12.2023 |
Jahresergebnis
2023 |
| Name und Sitz der
Gesellschaft |
in % |
in Tsd. EUR |
in Tsd. EUR |
| MVA Bielefeld-Herford
GmbH, Bielefeld |
100 |
40.077 |
0
* |
| Enertec Hameln GmbH,
Hameln |
100 |
81.652 |
0
* |
* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
Die Beteiligung betrifft einen Anteil von 50 % an der
Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe
Beteiligungs-GmbH, Porta Westfalica. Gegenüber dieser
Gesellschaft wird eine Ausleihung von 650 Tsd. Euro
bilanziert. Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete die
Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 4 Tsd. Euro.
Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital
gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 2.733 Tsd. Euro aus.
1.2 Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
entfallen mit 0 Tsd. Euro (Vorjahr 165 Tsd. Euro) auf
Finanzforderungen und mit 2.977 Tsd. Euro (Vorjahr 2.743
Tsd. Euro) auf Lieferungen und Leistungen.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen wie bereits
im Vorjahr in voller Höhe auf Finanzforderungen.
Alle Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr.
1.3 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung
Aus der Verrechnung des Deckungsvermögens im
Zusammenhang mit rückgedeckten Pensionsverpflichtungen
ergibt sich abweichend zum Vorjahr ein Unterschiedsbetrag,
der sich wie folgt zusammensetzt:
|
2023 |
2022 |
|
Tsd. EUR |
Tsd. EUR |
| Rückgedeckte
Versorgungsverpflichtungen |
|
|
Erfüllungsbetrag/
Pensionsverpflichtung vor Saldierung
(Bruttowert) |
845 |
0 |
| Ansprüche aus
Deckungsvermögen (Zeitwert) |
1.165 |
0 |
| Nettowert |
-320 |
0 |
| Summe Aktiver
Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
320 |
0 |
Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens
betragen 1.228 Tsd. Euro.
2. Passiva
2.1 Eigenkapital
Die Interargem GmbH weist im Jahr 2023
unverändert eine Kapitalrücklage nach § 272
Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 111.696 Tsd. Euro aus.
Innerhalb der Gewinnrücklagen sind aufgrund des
Unterschiedsbetrages aus der Bewertung der
Pensionsrückstellung 23 Tsd. Euro (Vorjahr 143 Tsd.
Euro) ausschüttungsgesperrt.
2.2 Rückstellungen
Die Pensionsverpflichtungen decken die
Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und
noch tätigen Mitarbeiter:innen ab. Die Finanzierung
erfolgt durch den Arbeitgeber und im Rahmen von
Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmenden.
Aus der Verrechnung des Deckungsvermögens im
Zusammenhang mit rückgedeckten Pensionsverpflichtungen
ergab sich im Vorjahr ein Verpflichtungsüberhang.
Im aktuellen Jahr übersteigt der Zeitwert der
Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden und
wird somit als aktiver Unterschiedsbetrag der
Vermögensgegenstände gesondert gem. § 246
Abs. 2 Satz 3 HGB ausgewiesen.
|
2023 |
2022 |
|
Tsd. EUR |
Tsd. EUR |
| Rückgedeckte
Versorgungsverpflichtungen |
|
|
| Erfüllungsbetrag/
Pensionsverpflichtung vor Saldierung
(Bruttowert) |
0 |
1.085 |
| Ansprüche aus
Deckungsvermögen (Zeitwert) |
0 |
879 |
| Nettowert |
0 |
206 |
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie
noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen.
2.3 Verbindlichkeiten
|
2023 |
| Restlaufzeit in Tsd.
EUR |
Summe |
bis 1 Jahr |
mehr als
1 Jahr |
davon
über
5 Jahre |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
13 |
13 |
0 |
0 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
68.321 |
68.321 |
0 |
0 |
| - davon aus Lieferungen
und Leistungen |
858 |
858 |
0 |
0 |
| - davon
Finanzverbindlichkeiten |
67.013 |
67.013 |
0 |
0 |
| - davon Steuern |
450 |
450 |
0 |
0 |
| - davon gegenüber
Gesellschaftern |
281 |
281 |
0 |
0 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
1.091 |
1.091 |
0 |
0 |
|
69.425 |
69.425 |
0 |
0 |
|
2022 |
| Restlaufzeit in Tsd.
EUR |
Summe |
bis 1 Jahr |
mehr als 1 Jahr |
davon
über
5 Jahre |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
23 |
23 |
0 |
0 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
38.255 |
38.255 |
0 |
0 |
| - davon aus Lieferungen
und Leistungen |
882 |
882 |
0 |
0 |
| - davon
Finanzverbindlichkeiten |
35.861 |
35.861 |
0 |
0 |
| - davon Steuern |
1.512 |
1.512 |
0 |
0 |
| - davon gegenüber
Gesellschaftern |
261 |
261 |
0 |
0 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
849 |
849 |
0 |
0 |
|
39.127 |
39.127 |
0 |
0 |
Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert.
D. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
|
2023 |
2022 |
|
Tsd. EUR |
Tsd. EUR |
|
Betriebsführungsentgelte |
8.930 |
8.550 |
| Sonstige |
288 |
288 |
|
9.218 |
8.838 |
2. Sonstige betriebliche
Erträge
Aus der Auflösung von Rückstellungen ergibt
sich im Berichtsjahr ein Ertrag von 206 Tsd. Euro (Vorjahr:
1 Tsd. Euro). Daneben werden weitere periodenfremde
Erträge in Höhe von 74 Tsd. Euro (Vorjahr: 3 Tsd.
Euro) ausgewiesen.
3. Personalaufwand
Mitarbeiter
| im Jahresdurchschnitt
(ohne Geschäftsführung) |
2023 |
2022 |
| Weibliche
Mitarbeiter |
1 |
0 |
| Männliche
Mitarbeiter |
6 |
7 |
|
7 |
7 |
4. Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
|
2023 |
2022 |
|
Tsd. EUR |
Tsd. EUR |
| Aufwand aus der
Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen |
21 |
0 |
| Ertrag aus den zu
verrechnenden Vermögensgegenständen |
6 |
0 |
| Ertrag aus der
Aufwertung des Deckungsvermögens |
79 |
0 |
| Nettoertrag nach
§246 Abs. 2 Satz 2 HGB |
64 |
0 |
| Zinserträge aus
langfristigen Darlehen |
26 |
26 |
| Zinserträge aus
Steuerguthaben |
4 |
0 |
| Zinsen aus
Bankguthaben |
362 |
0 |
| Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
456 |
26 |
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen |
(-21) |
(0) |
5. Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
|
2023 |
2022 |
|
Tsd. EUR |
Tsd. EUR |
| Aufwand aus der
Aufzinsung von Pensionsrückstellungen |
0 |
72 |
| Ertrag aus den zu
verrechnenden Vermögensgegenständen |
0 |
12 |
| Aufwand aus der
Abwertung des Deckungsvermögens |
0 |
111 |
| Nettoaufwand nach
§246 Abs. 2 Satz 2 HGB |
0 |
171 |
| Sonstige Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
0 |
97 |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
0 |
268 |
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen |
(0) |
(72) |
6. Steuern vom Einkommen und
Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe
von 19.179 Tsd. Euro betreffen im Wesentlichen das Jahr
2023 (Vorjahr 17.235 Tsd. Euro).
E. Sonstige Angaben
1. Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Finanzielle Verpflichtungen bestehen nominell in
folgender Höhe:
| Aus
Dienstleistungsverträgen |
4.825 Tsd. EUR |
| Aus
Leasingverträgen |
27 Tsd. EUR |
Davon entfallen 4.489 Tsd. Euro auf Geschäfte
mit verbundenen Unternehmen.
2. Konzernzugehörigkeit
Die Interargem GmbH wird mit ihren
Tochterunternehmen, der MVA Bielefeld-Herford GmbH und der
Enertec Hameln GmbH, in den Konzernabschluss der Stadtwerke
Bielefeld GmbH, Bielefeld, einbezogen, die den
Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den
kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Das
Mutterunternehmen der Stadtwerke Bielefeld GmbH, die
Bielefelder Beteiligungs- und
Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (BBVG),
Bielefeld, (HRB 37 317) stellt den Konzernabschluss und den
Konzernlagebericht für den größten
Konsolidierungskreis auf. Konzernabschluss und
Konzernlagebericht der BBVG werden nach § 325 HGB beim
Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und
dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet
unter www.unternehmensregister.de zugänglich.
3. Honorar des
Abschlussprüfers
Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers
wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da
diese Angaben im Konzernanhang der BBVG enthalten sind.
4. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen
wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nach
dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
F. Organe der Gesellschaft
Die Geschäftsführung der Interargem GmbH
setzt sich wie folgt zusammen:
Stefan Pöschel, Lemgo; Geschäftsführer
der MVA Bielefeld-Herford GmbH und der Enertec Hameln GmbH.
Rainer Müller, Bielefeld;
Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld GmbH.
Sarah Greinert, Bielefeld;
Geschäftsführerin der MVA Bielefeld-Herford GmbH
und der Enertec Hameln GmbH (ab 01. Oktober 2023).
Zur Vergütung der Geschäftsführung
werden die folgenden Angaben gemacht:
|
Feste
Vergütung |
Variable
Vergütung |
Sach- und
sonstige
Bezüge |
Gesamt |
|
in EUR |
in EUR |
in EUR |
in EUR |
| Stefan Pöschel |
197.280,00 |
47.880,00 |
6.901,61 |
252.061,61 |
| Sarah Greinert |
41.250,00 |
|
672,01 |
41.922,01 |
|
238.530,00 |
47.880,00 |
7.573,62 |
293.983,62 |
Des Weiteren bestehen auf die feste Vergütung
bezogene prozentuale Pensionszusagen, die der
Geschäftsführung einen Anspruch auf lebenslange
Ruhegeld- und Hinterbliebenenversorgung einräumen.
Dafür bestehende Pensionsrückstellungen belaufen
sich für Frau Greinert auf 5.937,00 Euro und für
Herrn Pöschel auf 62.477,00 Euro.
Bielefeld, den 22. März
2024
Interargem GmbH
| Stefan Pöschel |
Rainer Müller |
Sarah Greinert |
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Interargem GmbH, Bielefeld
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Interargem GmbH,
Bielefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
Interargem GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Duisburg, den 22. April
2024
PKF Fasselt
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte
| Jahn |
Pethke |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüferin |
Protokoll über die
Gesellschafterversammlung der Interargem GmbH vom 12. Juni
2024
- vertraulich -
- Auszug Jahresabschluss und
Ergebnisverwendung -
| Beginn: |
14:00 Uhr |
| Ende: |
15:12 Uhr |
| Ort: |
Bielefeld |
Anwesende
|
|
Geschäftsanteile |
| Gesellschafter |
Vertreten durch |
in € |
in % |
| 1. Stadtwerke Bielefeld
GmbH |
Hr. Uekmann |
1.668.500 € |
75,84 % |
| 2. Kreis Lippe |
Hr. Aust |
99.700 € |
4,53 % |
| 3. Kreis
Höxter |
Fr. Dr. Weiß |
71.000 € |
3,23 % |
| 4. Kreis Paderborn |
Hr. Päsch |
66.000 € |
3,00 % |
| 5. Stadtwerke Hameln
Weserbergland GmbH |
Fr. Treptow |
28.000 € |
1,27 % |
| 6. Samtgemeinde
Nienstädt |
Hr. Köritz |
23.000 € |
1,05 % |
| 7.
Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises
Minden-Lübbecke |
Fr. Beck |
22.000 € |
1,00 % |
| 8. HVV Herforder
Versorgungs- und Verkehrs-Beteiligungs-GmbH |
Fr. Kurlbaum |
22.000 € |
1,00 % |
| 9. Gemeinde
Hiddenhausen |
Hr.Hüffmann |
13.600 € |
0,62 % |
| 10. Eissport-,
Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft des Kreises
Soest mbH |
Hr. Lönnecke |
11.000 € |
0,50 % |
| 11. GEG Gesellschaft zur
Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh
mbH |
Hr. Grundmann |
11.000 € |
0,50 % |
| 12.
Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Schaumburg
mbH |
Hr. Kühn |
9.400 € |
0,43 % |
| 13. Landkreis
Hameln-Pyrmont |
Hr. Pachnicke |
6.000 € |
0,27 % |
| 14. Abwasserverband
Auetal |
Hr. Wischnat |
3.600 € |
0,16 % |
| 15. Stadt
Löhne |
Hr. Kreft |
2.200 € |
0,10 % |
Anwesend waren ferner die Geschäftsführer
Frau Sarah Greiner, Herr Pörtner und Herr Rainer
Müller. Darüber hinaus haben Herr Felix Schipp
als kaufmännischer Leiter der SWB sowie Herr Dominik
Steltenkamp in Funktion des Schriftführers, sowie Herr
Thomas Laker als zukünftiger Schriftführer an der
Sitzung teilgenommen.
Nicht an der Sitzung teilgenommen haben folgende
Gesellschafter:
|
|
Geschäftsanteile |
| Gesellschafter |
Vertreten durch |
in € |
in % |
| Kreis Herford |
Fr. Dr. Wallberg |
115.500 € |
5,25 % |
| AWIGO Abfallwirtschaft
Landkreis Osnabrück |
Hr. Leisner |
22.000 € |
1,0 % |
| Gemeinde
Kirchlengern |
Hr. Meier |
3.300 € |
0,15 % |
Entwicklungsgesellschaft
mbH
Samtgemeinde Sachsenhagen |
Hr. Wedemeier |
2.200 € |
0,10 % |
Herr Uekmann eröffnet die
Gesellschafterversammlung der Interargem GmbH um 14:00 Uhr
und begrüßt die Teilnehmer. Sodann stellt er
fest, dass mit den anwesenden Vertretern und unter
Berücksichtigung der vorliegenden Vollmachten 91,91 %
des gezeichneten Kapitals vertreten sind und damit die
Beschlussfähigkeit gem. § 7 Abs. 8 der Satzung
gegeben sei. Darüber hinaus sei mit Schreiben vom 29.
Mai 2024 form- und fristgerecht zu der heutigen Sitzung
eingeladen worden.
Die Gesellschaftervertreter erklären, dass sie
mit der vorgeschlagenen Tagesordnung einverstanden seien.
Herr Uekmann bittet die Gesellschaftervertreter
vorsorglich darum, ausdrücklich auf Einwendungen
bezüglich der Feststellung und Wahrung aller im Gesetz
und Satzung enthaltenen Vorschriften zur Einberufung und
Durchführung einer Gesellschafterversammlung zu
verzichten. Die Gesellschaftervertreter erklären ihre
Zustimmung.
[…]
TOP 5
Feststellung des Jahresabschlusses
für das Geschäftsjahr 2023
Unter Bezugnahme auf den unter TOP 2 und TOP 3 der
heutigen Sitzung erläuterten Jahresabschluss der
Interargem GmbH fasst die Gesellschafterversammlung
einstimmig folgenden Beschluss:
Der Jahresabschluss der Interargem GmbH zum 31.
Dezember 2023 mit
| ― |
der Bilanz, die mit einer
Bilanzsumme von 288.461.956,39 €
abschließt,
|
| ― |
der Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember
2023, die mit einem Jahresüberschuss von
38.708.826,97 € abschließt sowie
|
| ― |
dem Anhang
|
wird festgestellt.
TOP 6
Verwendung des Ergebnisses aus dem
Geschäftsjahr 2023
Unter Bezugnahme auf den zuvor dargestellten
Vorschlag zur Ergebnisverwendung fasst die
Gesellschafterversammlung einstimmig folgenden Beschluss:
Von dem im Geschäftsjahr 2023 erzielten
Jahresüberschuss der Interargem GmbH in Höhe von
38.708.826,97 € sollen auf Vorschlag der
Geschäftsführung 12.000.000 € am 01.07.2024
an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Der
verbleibende Betrag von 26.708.826,97 € wird in die
Gewinnrücklage eingestellt.
[…]
Hiermit bestätige ich, dass die vorstehenden
Beschlüsse in der Gesellschafterversammlung der
Interargem GmbH am 12.06.2024 gefasst worden sind.
Bielefeld, den 12. Juni
2024
gez. Dominik Steltenkamp
(Schriftführer)
|