Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
eQ-3 Entwicklung GmbH
Maiburger Straße 36, 26789 Leer (Ostfriesland), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lothar Schäfer seit 6.3.2008 | Prokura |
Irmgard Keplin seit 6.3.2008 | Prokura |
Heinz-Gerhard Prof. Redeker seit 3.5.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
eQ-3 Entwicklung GmbHLeerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der eQ-3 Entwicklung GmbHLeerRegistergericht: Amtsgericht AurichHandelsregisternummer: HRB 110388A. ANGABEN ZUR FORM UND DARSTELLUNG VON BILANZ UND GEWINN- UND VERLUST- RECHNUNGDie Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.887 (Vorjahr TEUR 5.180) aus. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beachtung rechtsformspezifischer Ausweisvorschriften des GmbH-Gesetzes vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Für die Gliederung der Bilanz wird § 266 Abs. 2 und 3 HGB angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke in den Anhang aufgenommen. Aus Gründen der Klarheit wurde das Bilanzierungsschema gemäß § 266 HGB um die Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" und "Forderungen gegen Gesellschafter" erweitert. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEEs bestehen derzeit keine Vorräte. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind ausreichend bemessen und in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Rückstellungen, deren Inanspruchnahme mehr als ein Jahr nach dem Bilanzstichtag erwartet wird, werden abgezinst und zukünftige Preissteigerungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremden Währungen erfolgt mit dem jeweiligen Kurs am Entstehungstag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger grundsätzlich am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ(1) Einzelposten des Anlagevermögens Es besteht kein Anlagevermögen. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 717 (Vorjahr TEUR 1.635) resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr TEUR 0), davon TEUR 53 (Vorjahr TEUR 0) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 43 (Vorjahr TEUR 0) aus Steuern. In den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen solche aus Steuern in Höhe von TEUR 833 (Vorjahr TEUR 0), davon TEUR 398 (Vorjahr 0) aus Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen sowie TEUR 435 (Vorjahr TEUR 0) aus Körperschaftsteuerrückforderung. (3) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25), welche sich ausschließlich aus Körperschaft- und Gewerbesteuerrückstellungen für das Jahr 2022 zusammensetzen: Körperschaftsteuer TEUR 14 (Vorjahr TEUR 14); Gewerbesteuer TEUR 11 (Vorjahr TEUR 11). Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 31, Vorjahr TEUR 25), Verpflichtungen für Urlaubs- und Überstundenentgelte sowie sonstige Personalkosten (TEUR 98, Vorjahr TEUR 87), sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 46). (4) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 13). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 547 (Vorjahr TEUR 221) und resultieren ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 51), welche sich zu TEUR 0 (Vorjahr TEUR 42) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zu TEUR 0 (Vorjahr TEUR 9) aus sonstigen Verbindlichkeiten, bei welchen es sich um Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten handelt, zusammensetzen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 50 (Vorjahr TEUR 145) Verbindlichkeiten aus Steuern und Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt TEUR 39 (Vorjahr TEUR 53) sowie TEUR 8 (Vorjahr TEUR 11) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. D. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse werden in Deutschland realisiert. Der wesentliche Anteil der Umsatzerlöse wird Intercompany erzielt. (2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vorwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 2). Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen EUR 1.054,23 (Vorjahr EUR 304,60). (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 2). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Zahlungen an die eQ-3 Holding GmbH für Pacht- und KFZ-Aufwendungen sowie Beratungsaufwendungen in Höhe von TEUR 889 (Vorjahr TEUR 1.114) sowie Personalkostenaufwendungen an die ELV Elektronik AG und die eQ-3 AG in Summe in Höhe von TEUR 1.273 (Vorjahr TEUR 1.141) sowie TEUR 266 (Vorjahr TEUR 139) für Gemeinkosten in Summe gegenüber der ELV Elektronik AG und der eQ-3 AG ausgewiesen. (4) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von Banken in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr TEUR 0) sowie Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 258,26 (Vorjahr EUR 0) enthalten. (5) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Es bestanden wie auch im Vorjahr keine Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen. E. NACHTRAGSBERICHTEs bestehen keine im Rahmen eines Nachtragsberichts zu erfassende Vorgänge. F. SONSTIGE ANGABEN(1) Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen: Gesamtschuldnerische Haftung in Höhe von EUR 1.000.000,00 zusammen mit den Firmen HGR Holding SE, eQ-3 Holding GmbH, eQ-3 AG, ELV Elektronik AG und dnt Innovation GmbH, gegenüber der Ostfriesischen Volksbank eG, Leer;
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den aufgeführten Mithaftungen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Gruppe in der Vergangenheit als sehr gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. (2) Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 2.699 p. a. (Vorjahr TEUR 2.652), davon entfallen TEUR 1.154 p. a. (Vorjahr TEUR 1.241) auf verbundene Unternehmen. (3) Angestellte im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 61 Angestellte beschäftigt - davon 8 Teilzeitangestellte. (4) Mutterunternehmen Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die HGR Holding SE mit Sitz in Berlin. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. (5) Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Prof. Heinz-Gerhard Redeker, Dipl.-Ing. (kfm. Leitung), Leer. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ein Aufsichtsrat besteht nicht. (6) Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang dargestellt. (7) ErgebnisverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 2.706.739,24 ab. Nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von EUR 5.154.513,82. und der Ausschüttung in Höhe von EUR 5.000.000,00 verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.861.253,06. Dieser soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Leer, 19. August 2024 eQ-3 Entwicklung GmbH Leer Prof. Heinz-Gerhard Redeker, Geschäftsführer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist am 02. Dezember 2024 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der eQ-3 Entwicklung GmbHLeerA. Grundlagen des Unternehmens Die eQ-3 Entwicklung GmbH ist ein deutsches Entwicklungsunternehmen in der Rechtsform einer GmbH. Das Unternehmen wird zu 100% von der eQ-3 Holding GmbH gehalten, welche wiederum zu 94% von der HGR Holding SE und zu 6% von Prof. Redeker gehalten wird. Herr Redeker hält 100% der Anteile der HGR Holding SE. Der Firmensitz von der eQ-3 Entwicklung ist am Hauptsitz der Gruppe in Leer (in Ostfriesland, Deutschland), an welchem sie 61 Mitarbeiter beschäftigt. Die eQ-3 Entwicklung GmbH entwickelt Elektronikgeräte vorrangig im Bereich Smart Home. Die Produkte der Marke "Homematic IP" als ein wesentlicher Produktbereich im eQ- 3-Sortiment umfasst z. B. Lösungen im Bereich Hausautomation von Heizungsthermostaten, Lichtsteuerung und Sicherheitstechnik über Türschlossantriebe, Fenster-Aktoren, Fernbedienungen, Gateways sowie Hauszentralen bis hin zu eigenen Softwareprodukten. Ergänzend gibt es ein großes Spektrum an verdrahteter Haustechnik. Die eQ-3 Entwicklung ist wirtschaftlicher und zivilrechtlicher Eigentümer neu geschaffener IP. Die eQ-3 Entwicklung erhält für ihre Entwicklungsleistungen und das Know-how eine umsatzabhängige Nutzungsprovision von den die Geräte vertreibenden Gesellschaften. Ihren wesentlichen Umsatz tätigt sie mit der eQ-3 AG. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Während es im Jahr 2022 preisbereinigt mit 1,8% noch zu einem geringen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts kam 1 , sank das reale Bruttoinlandsprodukt aufgrund der hohen Inflation in 2023 preisbereinigt um 0,2% 2 und es kam in Deutschland in 2023 wie prognostiziert zu einer Rezession. Wird dies in Bezug gesetzt zu dem noch im Vorjahr bestehenden leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (1,8%) 3 , so zeigt sich noch deutlicher der negative Trend. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland am Rande einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert 4.
1 vgl.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seitdem-jahr-1991/
[abgerufen am 08.03.2023].
Insbesondere die Industriebranche litt unter den höheren Zinsen, der schwachen globalen Nachfrage und der durch die Euro-Aufwertung verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Infolgedessen nahm auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in 2023 zu. Insbesondere in der Bauwirtschaft haben deutlich verschlechterte Finanzierungsbedingungen und stark gestiegenen Baukosten die Nachfrage nach Bauleistungen erheblich gedämpft. 5 Die angespannte wirtschaftliche Lage der großen Wirtschaftsräume, allen voran USA und EU, strahlte auf die wirtschaftliche Aktivität wechselseitig aus. Das Wachstum der US-Wirtschaft hatte sich bereits 2022 deutlich abgekühlt und verharrte auf niedrigem Niveau. Laut IWF verzeichnete die USA ein gleichbleibendes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,1 % (2022: 2,1 %). In der Eurozone lag das Wachstum für 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf einem deutlich niedrigeren Niveau von 0,7 % (2022: 3,3 %). Im Gegensatz dazu stieg das Wachstum in China von 3% auf 5%. 6 In Europa insgesamt stagnierte die Konjunktur insofern bei schwacher Tendenz während China sich bereits wieder im wirtschaftlichen Aufschwung befindet. Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. 7 Fortschritte bei der digitalen Transformation sowie die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz könnten zukünftig das Produktivitätswachstum wieder ankurbeln. Diese starke konjunkturelle Eintrübung hat auch (kurzfristige) Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikerberufen. 8 Der Verein Deutscher Ingenieure stellte in 2023 dar, dass die Anzahl zu besetzender Ingenieurs-Stellen von 2019 von 129.000 Stellen auf 173.300 Stellen gestiegen war 9. Im dritten Quartal 2023 ist die Gesamtzahl an offenen Stellen im Vorjahresvergleich wieder um 4,7 Prozent auf 165.200 gesunken. Damit ist das Niveau der Vor-Corona-Zeit immer noch deutlich übertroffen (2019: 129.000) Dieser Trend setzt sich tendenziell - wenn auch differenziert - fort. So nahm die Anzahl der offenen Stellen im Jahresvergleich 2022 und 2023 insgesamt zwar leicht ab, in der Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung nahm sie aber um 9,0 Prozent und in den Ingenieurberufen Maschinen- und Fahrzeugtechnik um 2,0 Prozent zu, während die Anzahl der offenen Stellen in den Bauingenieurberufen um 5,3 Prozent und bei den Informatikerberufen um 10,8 Prozent abnahm. 10 Im Internet- und Versandhandel ging der Umsatz im Jahr 2023 real um 3,9 % und nominal um 0,4 % gegenüber 2022 zurück. Die Branche konnte insbesondere in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 sehr hohe Zuwächse verbuchen (+25,1 % bzw. 11,5 %), wohingegen die realen Umsätze in den folgenden zwei Jahren ebenfalls sanken. Infolgedessen waren die Umsätze 2023 real 12,0 % niedriger als im Jahr 2021, jedoch noch immer 22,8 % höher als im Jahr 2019. 11
4 Vgl.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
[abgerufen am 10.07.2024].
2. Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, die Personalaufwandsquote und das Betriebsergebnis (EBIT). Das EBIT hat sich in 2023 verschlechtert und sank um TEUR 2.941 auf TEUR 3.810. Die Umsatzerlöse blieben auf einem hohen Niveau, sanken jedoch um TEUR 2.286 auf TEUR 11.735. Die Personalaufwandsquote bemisst sich aus dem Verhältnis aus Personalaufwand und Umsatzerlösen. Aufgrund von geringeren Umsätzen bei steigenden Personalkosten sowie zusätzlichen Personalneueinstellungen stieg die Personalaufwandsquote von 29,9% im Vorjahr auf 39,1% im Berichtsjahr. 3. Forschung und Entwicklung Kern der Geschäftstätigkeit sind Entwicklungen im Bereich Smart Home. Die neu- und weiterentwickelten Produkte sind derzeit im Sortiment von Homematic IP angesiedelt. Vorrangig werden fertiggestellte Entwicklungen durch verbundene Unternehmen genutzt. Die Nutzungsbedingungen sowie die Zahlungsverpflichtungen sind vertraglich festgelegt. Neben der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen an Konzerngesellschaften. Sie sorgt u.a. dafür das Produkte des bestehenden Sortiments im produzierfähigen Zustand bleiben. Ferner unterstützt sie mit ihrem Know- How die Konzerngesellschaften bei der Kundenberatung und Kundenakquise. 4. Investitionen Eigentümer des von der eQ-3 Entwicklung genutzten Sachanlagevermögens ist ein anderes Unternehmen der HGR-Gruppe. Die Bedingungen über die Nutzung sowie die Zahlungsverpflichtungen sind vertraglich festgelegt. Die Verpächterin sorgt kontinuierlich für die erforderlichen Wartungen und Ersatzbeschaffungen, damit die eingesetzte Betriebs- und Geschäftsausstattung stets in einwandfreiem und zeitgemäßem Zustand ist. 5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Gesellschaft nimmt aktuell keine langfristigen Bankkredite in Anspruch. Die eQ-3 Entwicklung GmbH hat weder Sicherheiten noch Bürgschaften des Gesellschafters bei den Banken hinterlegt. Das finanzielle Gleichgewicht ist jederzeit gesichert und bietet ausreichenden Gestaltungsspielraum für die geschäftlichen Vorhaben und Prozesse. 6. Personal und Sozialbereich Die eQ-3 Entwicklung GmbH beschäftigte im Berichtsjahr im Jahresdurchschnitt 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter sind durchschnittlich 8 Teilzeitkräfte. 7. Umweltschutz Als Entwicklungsunternehmen ist dem Bereich Umweltschutz insbesondere durch die Art der entwickelten Produkte Rechnung getragen. So stellen Entwicklungen, die der Energieersparnis dienen - wie etwa Heizkörperthermostate - einen Kern des Entwicklungsportfolios dar. Bei der Konzipierung von Verpackungen wird auf eine möglichst effiziente und ressourcenarme Verpackung geachtet. Außergewöhnliche Risiken und Gefährdungen irgendwelcher Art bestehen nicht. C. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage
Die nur leichte Erhöhung des sonstigen Umlaufvermögens resultiert insbesondere aus einem deutlichen Rückgang der Forderungen gegen Intercompany-Unternehmen in Höhe von TEUR 917 einerseits sowie einer deutlichen Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände aus Ertragssteuern um TEUR 833 andererseits. Die liquiden Mittel haben sich in 2023 von TEUR 4.212 auf TEUR 2.090 verringert. In 2023 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.707 erwirtschaftet werden. Aufgrund einer Ausschüttung von TEUR 5.000 kommt es zu einer Verringerung der Eigenkapitalquote von 88,47 % auf 76,83 %. Der Wert der Rückstellungen ist nahezu gleichgeblieben. Lediglich innerhalb der sonstigen Rückstellungen ist es zu minimalen Verschiebungen gekommen. Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 493 in 2022 auf TEUR 688 in 2023 gestiegen. Wesentlich hierfür waren insbesondere, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen sich von TEUR 221 in 2022 auf TEUR 547 in 2023 mehr als verdoppelt haben, während die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern vollständig getilgt wurden (Vorjahr TEUR 51) und die sonstigen Verbindlichkeiten in Form von Verbindlichkeiten aus Steuern zurückgegangen sind auf TEUR 50 (Vorjahr TEUR 145). 2. Finanzlage Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 4.212 zum Jahresanfang auf TEUR 2.090 zum Bilanzstichtag verringert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Kurzfristiger Finanzbedarf wird auch nur durch kurzfristige Fremdmittel gedeckt. Ein intensives Finanzmanagement sichert die wirtschaftliche Nutzung der liquiden Mittel. Für etwaige kurzfristige Verbindlichkeiten sind die Zinssätze für die gesamte Laufzeit fest vereinbart. Ein Risiko besteht in diesem Bereich nicht. Die zugesagten Kreditlinien sind ausreichend und dem Markt und der Unternehmenssituation entsprechend konditioniert. Änderungen sind in der nächsten Zeit nicht zu erwarten. 3. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 wird das Geschäftsmodell unverändert fortgeführt. Das Kursergebnis (berechnet aus den Erträgen und Aufwendungen aus Kursdifferenzen) hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Ertragslage. Der Jahresüberschuss hat sich von TEUR 4.734 in 2022 auf TEUR 2.707 in 2023 verringert. D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die eQ-3 Entwicklung GmbH wird auch in 2024 weitere Produkte in den Bereichen Hausautomation und Heizungssteuerung entwickeln - insbesondere in den Bereichen Home- Matic IP Wired und HomeMatic IP. Besonders die geplante Internationalisierung der eQ-3 Gruppe über die in 2024 gegründeten Gesellschaften in den Niederlanden, Frankreich und Italien für den Ausbau des Geschäfts im Bereich der Hausautomatisationssysteme Home- Matic IP und HomeMatic IP Wired lassen für die Zukunft eine weitere Ausweitung des Geschäftes erwarten. Die Gesellschaft entwickelt u.a. auch Produkte, die der Energieeffizienz dienen. Da diese Geräte eine kurze Amortisationsdauer haben, werden diese Vorteile auch in konjunkturell schwächeren Zeiten - wie auch in Zeiten von Energiepreissteigerungen wie sie derzeit durch die Kampfhandlungen Russlands in der Ukraine und die damit verbundenen Maßnahmen entstehen - durch den Verbraucher wahrgenommen. Durch die erheblichen Steigerungen in den Energiekosten verbunden mit dem Bedarf Energieverbräuche zu reduzieren, entsteht hier eine Chance für einen erhöhten Absatz der entwickelten Produkte der Gesellschaft über die eQ-3 AG. Auch für neue Entwicklungen in diesem Bereich bestehen gute Chancen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes waren keine den Bestand des Unternehmens ernsthaft gefährdende Gefahrenpotentiale erkennbar. Auf mögliche besondere Risiken wird wie folgt hingewiesen: Aufgrund der in 2023 noch hohen Inflation in Deutschland sanken die verfügbaren Einkommen. Trotz der deutlich gesunkenen Inflation könnten die Verbraucher aber weiterhin skeptisch sein in Bezug auf nicht notwendige Investitionen. Dies kann sich auch auf die Kaufentscheidung von Smart Home Produkten negativ auswirken und es besteht daher das Risiko, dass neue Entwicklungen am Markt nicht den geplanten Absatz finden und sich Entwicklungen, die über Vertriebsprovisionen durch die eQ-3 AG bezahlt werden, nicht amortisieren. Insolvenzen in der Baubranche könnten dazu führen, dass geplante Bauprojekte nicht wie geplant durchgeführt werden und Homematic IP weniger als geplant zum Einsatz kommt. Auch hierdurch besteht das Risiko, dass sich Entwicklungen, die über die Vertriebsprovisionen durch die eQ-3 AG bezahlt werden, nicht amortisieren. Der wesentliche Kostenfaktor der Gesellschaft ist der Personalaufwand, der als relativ fixer Kostenbestandteil zu bewerten ist. Ingenieure sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und haben eine hohe Entgelterwartung. Insofern besteht das Risiko, aufgrund schwerer Personalbeschaffung Entwicklungspotenziale nicht nutzen zu können. Hierdurch könnten Umsatzpotenziale nicht genutzt werden. Bedingt durch die Tatsache, dass der Einkauf teilweise in US-Dollar erfolgt, besteht ein permanentes Währungsrisiko, welches jedoch aufgrund der geringen Einkaufsvolumina als sehr gering einzustufen ist. Als reines Entwicklungsunternehmen stellt der Bereich Umweltschutz eine kontinuierliche Herausforderung dar - einerseits durch gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz in Bezug auf Produkte und andererseits durch den Druck von Produktabnehmern am Markt, denen der Umweltschutz immer wichtiger wird. Durch Berücksichtigung von umweltfreundlichen Materialien und Herstellungsprozessen bereits im Zuge der Entwicklung wird dieses Risiko minimiert. Rechtsstreitigkeiten oder sonstige außergewöhnliche Vorgänge, die für die eQ-3 Entwicklung ein nennenswertes wirtschaftliches Risiko darstellen, sind nicht anhängig. Es wurden im Rahmen des Risikomanagements keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in der Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Der Fortbestand des Unternehmens für das Folgejahr ist gesichert. Liquiditätsengpässe haben bisher nicht bestanden und sind auch nicht zu erwarten. Zusammenfassend geht die Geschäftsführung davon aus, dass unter Berücksichtigung der dargestellten Risiken auch künftig die Geschäftsentwicklung stabil fortgesetzt werden kann und die Chancen ausgeschöpft werden können. E. Voraussichtliche Entwicklung In 2023 kam es entgegen der Planung, die eine leichte Umsatzsteigerung vorsah, zu einem Umsatzrückgang von TEUR 2.286 (-16%). Der Großteil des Umsatzes rührt aus den Provisionsumsätzen mit der eQ-3 AG. Insofern partizipiert die Gesellschaft an der negativen Entwicklung dieser und weiterer Konzerngesellschaften. Der Personalaufwand stieg um TEUR 391 (9%), was im Kern aus einer leichten Erhöhung der Mitarbeiterzahlen sowie Gehaltsanpassungen resultiert. Der etwas höhere Anstieg als in den Vorjahren entspricht dabei der Planung. Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 2% gestiegen. Der Anstieg rührt insbesondere aus den Aufwendungen aus Personalabrechnungen und der Abrechnung von Gemeinkosten gegenüber der Konzernschwester ELV Elektronik AG bei gleichzeitigem Rückgang der Aufwendungen aus Weiterberechnungen der eQ-3 Holding GmbH. Der EBIT sank entgegen der Planung, die einen EBIT von 48% vorsah deutlich auf immer noch sehr gute 34%. In 2024 kann von leicht sinkenden Umsatzerlösen ausgegangen werden. Diese werden durch die leicht negative Umsatzentwicklung der Konzerngesellschaften und die darauf entfallende Provision getragen. Voraussichtlich wird der Personalaufwand in 2024 aufgrund von Entgelterhöhung und zum anderen durch intensives Personalrekrutierung nochmals stärker steigen als in den Vorjahren. Sowohl im Software-, wie auch im Hardwarebereich wurden zahlreiche Stellen ausgeschrieben. Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks am Personalmarkt ist mit überproportional hohen Personalaufwendungen zu rechnen. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich im Bereich der eingekauften Konstruktions- und Softwaredienstleistungen wesentlich höhere Aufwendungen als bisher. Insofern kann nur noch mit einem EBIT von ca. 26% gerechnet werden. Schwankungen bei den Währungseinflüssen werden nur in geringem Maße erwartet. Die Liquiditätsplanung zeigt weiterhin ein solides finanzielles Gleichgewicht. Der Fortbestand des Unternehmens ist unter normalen Bedingungen nicht gefährdet. Liquiditätsengpässe haben bisher nicht bestanden und sind auch nicht zu erwarten. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung mit einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft.
Leer, 19. August 2024 eQ-3
Entwicklung GmbH
Prof. Heinz-Gerhard Redeker, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die eQ-3 Entwicklung GmbH, Leer Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der eQ-3 Entwicklung GmbH, Leer, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht eQ-3 Entwicklung GmbH, Leer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 5. September 2024 Dentons
GmbH
Helm, Wirtschaftsprüfer Woschnik, Wirtschaftsprüferin |
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