Stammdaten

Register
Amtsgericht Aurich HRB 110388
Vorher
ELV Elektronik- Forschungs- und Fertigungs-GmbHeQ-3 GmbH
Eingetragen
3.5.2006
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
1. a) Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Elektronik, b) Entwicklung elektronischer Schaltungen und Geräte, c) Optimierung elektronischer Schaltungen und Geräte bis zur Serienreife, d) Produktion von Prototypen sowie insustrielle Serienfertigung, e) Vertrieb eigener und fremder Produkte, f) Entwicklung und Produktion von elektronischen Teilen und Geräten sowie Ausführung aller mit Ziffer a bis f in Zusammenhang stehender Geschäfte und Handlungen, g) der Betrieb oder die Geschäftsführung von Unternehmen des Elektronik- und Verwaltungsgewerbes, h) der Betrieb oder die Geschäftsführung von Unternehmen des Einzel- und Großhandels mit Elektronikteilen, i) der Abschluss von sonstigen Handelsgeschäften. 2. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lothar Schäfer
seit 6.3.2008
Prokura
Irmgard Keplin
seit 6.3.2008
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eQ-3 Entwicklung GmbH

Leer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 717.395,85 1.634.769,95
2. Forderungen gegen Gesellschafter 95.656,21 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 843.531,66 4.620,59
1.656.583,72 1.639.390,54
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.089.964,28 4.211.808,58
3.746.548,00 5.851.199,12
B. Rechnungsabgrenzungsposten 10.930,00 4.253,20
3.757.478,00 5.855.452,32

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 154.513,82 420.022,53
III. Jahresüberschuss 2.706.739,24 4.734.491,29
2.886.817,65 5.180.078,41
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 24.414,00 24.414,00
2. Sonstige Rückstellungen 158.067,64 157.853,00
182.481,64 182.267,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.680,72 13.050,58
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 547.069,53 220.697,64
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 50.629,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 97.428,46 208.729,03
688.178,71 493.106,91
3.757.478,00 5.855.452,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.734.671,20 14.020.596,31
2. Sonstige betriebliche Erträge 22.795,23 2.661,34
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -665.775,66 -428.793,93
-665.775,66 -428.793,93
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.856.744,53 -3.533.477,88
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -726.123,95 -658.357,73
-4.582.868,48 -4.191.835,61
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.699.197,84 -2.651.668,31
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.505,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.210.390,02 -2.016.468,51
8. Ergebnis nach Steuern 2.706.739,43 4.734.491,29
9. Sonstige Steuern -0,19 0,00
10. Jahresüberschuss 2.706.739,24 4.734.491,29

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

der eQ-3 Entwicklung GmbH

Leer

Registergericht: Amtsgericht Aurich

Handelsregisternummer: HRB 110388

A. ANGABEN ZUR FORM UND DARSTELLUNG VON BILANZ UND GEWINN- UND VERLUST- RECHNUNG

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.887 (Vorjahr TEUR 5.180) aus. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beachtung rechtsformspezifischer Ausweisvorschriften des GmbH-Gesetzes vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

Für die Gliederung der Bilanz wird § 266 Abs. 2 und 3 HGB angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke in den Anhang aufgenommen.

Aus Gründen der Klarheit wurde das Bilanzierungsschema gemäß § 266 HGB um die Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" und "Forderungen gegen Gesellschafter" erweitert.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Es bestehen derzeit keine Vorräte.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind ausreichend bemessen und in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Rückstellungen, deren Inanspruchnahme mehr als ein Jahr nach dem Bilanzstichtag erwartet wird, werden abgezinst und zukünftige Preissteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremden Währungen erfolgt mit dem jeweiligen Kurs am Entstehungstag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger grundsätzlich am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(1) Einzelposten des Anlagevermögens

Es besteht kein Anlagevermögen.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 717 (Vorjahr TEUR 1.635) resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr TEUR 0), davon TEUR 53 (Vorjahr TEUR 0) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 43 (Vorjahr TEUR 0) aus Steuern.

In den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen solche aus Steuern in Höhe von TEUR 833 (Vorjahr TEUR 0), davon TEUR 398 (Vorjahr 0) aus Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen sowie TEUR 435 (Vorjahr TEUR 0) aus Körperschaftsteuerrückforderung.

(3) Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25), welche sich ausschließlich aus Körperschaft- und Gewerbesteuerrückstellungen für das Jahr 2022 zusammensetzen: Körperschaftsteuer TEUR 14 (Vorjahr TEUR 14); Gewerbesteuer TEUR 11 (Vorjahr TEUR 11).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 31, Vorjahr TEUR 25), Verpflichtungen für Urlaubs- und Überstundenentgelte sowie sonstige Personalkosten (TEUR 98, Vorjahr TEUR 87), sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 46).

(4) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 13).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 547 (Vorjahr TEUR 221) und resultieren ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 51), welche sich zu TEUR 0 (Vorjahr TEUR 42) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zu TEUR 0 (Vorjahr TEUR 9) aus sonstigen Verbindlichkeiten, bei welchen es sich um Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten handelt, zusammensetzen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 50 (Vorjahr TEUR 145) Verbindlichkeiten aus Steuern und Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt TEUR 39 (Vorjahr TEUR 53) sowie TEUR 8 (Vorjahr TEUR 11) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

D. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022 Veränderungen
EUR EUR EUR %
Umsatzerlöse
- Dritte 15.510,40 2.935,71 12.574,69
- Intercompany 11.719.160,80 14.017.660,60 -2.298.499,80 -16
Gesamt 11.734.671,20 14.020.596,31 -2.285.925,11 -16

Die Umsatzerlöse werden in Deutschland realisiert. Der wesentliche Anteil der Umsatzerlöse wird Intercompany erzielt.

(2) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vorwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 2). Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen EUR 1.054,23 (Vorjahr EUR 304,60).

(3) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 2).

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Zahlungen an die eQ-3 Holding GmbH für Pacht- und KFZ-Aufwendungen sowie Beratungsaufwendungen in Höhe von TEUR 889 (Vorjahr TEUR 1.114) sowie Personalkostenaufwendungen an die ELV Elektronik AG und die eQ-3 AG in Summe in Höhe von TEUR 1.273 (Vorjahr TEUR 1.141) sowie TEUR 266 (Vorjahr TEUR 139) für Gemeinkosten in Summe gegenüber der ELV Elektronik AG und der eQ-3 AG ausgewiesen.

(4) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von Banken in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr TEUR 0) sowie Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 258,26 (Vorjahr EUR 0) enthalten.

(5) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Es bestanden wie auch im Vorjahr keine Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

E. NACHTRAGSBERICHT

Es bestehen keine im Rahmen eines Nachtragsberichts zu erfassende Vorgänge.

F. SONSTIGE ANGABEN

(1) Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen:

Gesamtschuldnerische Haftung in Höhe von EUR 1.000.000,00 zusammen mit den Firmen HGR Holding SE, eQ-3 Holding GmbH, eQ-3 AG, ELV Elektronik AG und dnt Innovation GmbH, gegenüber der Ostfriesischen Volksbank eG, Leer;

davon in der Berichtsfirma valutiert EUR 0,00
davon insgesamt valutiert EUR 0,00

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den aufgeführten Mithaftungen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Gruppe in der Vergangenheit als sehr gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

(2) Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 2.699 p. a. (Vorjahr TEUR 2.652), davon entfallen TEUR 1.154 p. a. (Vorjahr TEUR 1.241) auf verbundene Unternehmen.

(3) Angestellte im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 61 Angestellte beschäftigt - davon 8 Teilzeitangestellte.

(4) Mutterunternehmen

Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die HGR Holding SE mit Sitz in Berlin. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

(5) Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Prof. Heinz-Gerhard Redeker, Dipl.-Ing. (kfm. Leitung), Leer.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ein Aufsichtsrat besteht nicht.

(6) Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang dargestellt.

(7) Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 2.706.739,24 ab. Nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von EUR 5.154.513,82. und der Ausschüttung in Höhe von EUR 5.000.000,00 verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.861.253,06. Dieser soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Leer, 19. August 2024

eQ-3 Entwicklung GmbH Leer

Prof. Heinz-Gerhard Redeker, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist am 02. Dezember 2024 festgestellt worden.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der eQ-3 Entwicklung GmbH

Leer

A. Grundlagen des Unternehmens

Die eQ-3 Entwicklung GmbH ist ein deutsches Entwicklungsunternehmen in der Rechtsform einer GmbH. Das Unternehmen wird zu 100% von der eQ-3 Holding GmbH gehalten, welche wiederum zu 94% von der HGR Holding SE und zu 6% von Prof. Redeker gehalten wird. Herr Redeker hält 100% der Anteile der HGR Holding SE.

Der Firmensitz von der eQ-3 Entwicklung ist am Hauptsitz der Gruppe in Leer (in Ostfriesland, Deutschland), an welchem sie 61 Mitarbeiter beschäftigt.

Die eQ-3 Entwicklung GmbH entwickelt Elektronikgeräte vorrangig im Bereich Smart Home. Die Produkte der Marke "Homematic IP" als ein wesentlicher Produktbereich im eQ- 3-Sortiment umfasst z. B. Lösungen im Bereich Hausautomation von Heizungsthermostaten, Lichtsteuerung und Sicherheitstechnik über Türschlossantriebe, Fenster-Aktoren, Fernbedienungen, Gateways sowie Hauszentralen bis hin zu eigenen Softwareprodukten. Ergänzend gibt es ein großes Spektrum an verdrahteter Haustechnik.

Die eQ-3 Entwicklung ist wirtschaftlicher und zivilrechtlicher Eigentümer neu geschaffener IP.

Die eQ-3 Entwicklung erhält für ihre Entwicklungsleistungen und das Know-how eine umsatzabhängige Nutzungsprovision von den die Geräte vertreibenden Gesellschaften. Ihren wesentlichen Umsatz tätigt sie mit der eQ-3 AG.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Während es im Jahr 2022 preisbereinigt mit 1,8% noch zu einem geringen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts kam 1 , sank das reale Bruttoinlandsprodukt aufgrund der hohen Inflation in 2023 preisbereinigt um 0,2% 2 und es kam in Deutschland in 2023 wie prognostiziert zu einer Rezession. Wird dies in Bezug gesetzt zu dem noch im Vorjahr bestehenden leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (1,8%) 3 , so zeigt sich noch deutlicher der negative Trend.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland am Rande einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert 4.

1 vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seitdem-jahr-1991/ [abgerufen am 08.03.2023].
2 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seitdem-jahr-1991/ [abgerufen am 09.07.2024].
3 vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ [abgerufen am 10.07.2024]

Insbesondere die Industriebranche litt unter den höheren Zinsen, der schwachen globalen Nachfrage und der durch die Euro-Aufwertung verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Infolgedessen nahm auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in 2023 zu. Insbesondere in der Bauwirtschaft haben deutlich verschlechterte Finanzierungsbedingungen und stark gestiegenen Baukosten die Nachfrage nach Bauleistungen erheblich gedämpft. 5

Die angespannte wirtschaftliche Lage der großen Wirtschaftsräume, allen voran USA und EU, strahlte auf die wirtschaftliche Aktivität wechselseitig aus. Das Wachstum der US-Wirtschaft hatte sich bereits 2022 deutlich abgekühlt und verharrte auf niedrigem Niveau. Laut IWF verzeichnete die USA ein gleichbleibendes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,1 % (2022: 2,1 %). In der Eurozone lag das Wachstum für 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf einem deutlich niedrigeren Niveau von 0,7 % (2022: 3,3 %). Im Gegensatz dazu stieg das Wachstum in China von 3% auf 5%. 6

In Europa insgesamt stagnierte die Konjunktur insofern bei schwacher Tendenz während China sich bereits wieder im wirtschaftlichen Aufschwung befindet.

Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. 7 Fortschritte bei der digitalen Transformation sowie die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz könnten zukünftig das Produktivitätswachstum wieder ankurbeln.

Diese starke konjunkturelle Eintrübung hat auch (kurzfristige) Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikerberufen. 8

Der Verein Deutscher Ingenieure stellte in 2023 dar, dass die Anzahl zu besetzender Ingenieurs-Stellen von 2019 von 129.000 Stellen auf 173.300 Stellen gestiegen war 9. Im dritten Quartal 2023 ist die Gesamtzahl an offenen Stellen im Vorjahresvergleich wieder um 4,7 Prozent auf 165.200 gesunken. Damit ist das Niveau der Vor-Corona-Zeit immer noch deutlich übertroffen (2019: 129.000)

Dieser Trend setzt sich tendenziell - wenn auch differenziert - fort. So nahm die Anzahl der offenen Stellen im Jahresvergleich 2022 und 2023 insgesamt zwar leicht ab, in der Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung nahm sie aber um 9,0 Prozent und in den Ingenieurberufen Maschinen- und Fahrzeugtechnik um 2,0 Prozent zu, während die Anzahl der offenen Stellen in den Bauingenieurberufen um 5,3 Prozent und bei den Informatikerberufen um 10,8 Prozent abnahm. 10

Im Internet- und Versandhandel ging der Umsatz im Jahr 2023 real um 3,9 % und nominal um 0,4 % gegenüber 2022 zurück. Die Branche konnte insbesondere in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 sehr hohe Zuwächse verbuchen (+25,1 % bzw. 11,5 %), wohingegen die realen Umsätze in den folgenden zwei Jahren ebenfalls sanken. Infolgedessen waren die Umsätze 2023 real 12,0 % niedriger als im Jahr 2021, jedoch noch immer 22,8 % höher als im Jahr 2019. 11

4 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ [abgerufen am 10.07.2024].
5 vgl. https://www.dtad.com/de/blog/baukonjunktur# :~: text=Die%20%C3%96konomen%20sehen%20f%C3%BCr%202024,Gesamtumsatz%20von%2044%2C5%20Mrd. [abgerufen am 10.07.2024].
6 vgl. IMF World Economic Outlook (October 2023).
7 vgl. https://commission.europa.eu/news/eu-economy-will-grow-and-inflation-decline-further-new-forecastsays-2024-05-15 de#:~: text=Konkret%20d%C3%BCrfte%20die%20europ%C3%A4ische%20Wirtschaft,im%20Jahr%202022%20erheblich%20gesunken. Sowie https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_24_2567 [abgerufen am 10.07.2024].
8 vgl. https://www.vdi.de/news/detail/ingenieurstudierendenzahlen-besorgniserregend-ruecklaeufig [abgerufen am 19.08.2024]
9 VDI | Ingenieurmonitor 2022/III; Seite 5, 1. Absatz [abgerufen am 16.03.2023]
10 vgl. https://www.vdi.de/news/detail/ingenieurstudierendenzahlen-besorgniserregend-ruecklaeufig [abgerufen am 19.08.2024].

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, die Personalaufwandsquote und das Betriebsergebnis (EBIT). Das EBIT hat sich in 2023 verschlechtert und sank um TEUR 2.941 auf TEUR 3.810. Die Umsatzerlöse blieben auf einem hohen Niveau, sanken jedoch um TEUR 2.286 auf TEUR 11.735. Die Personalaufwandsquote bemisst sich aus dem Verhältnis aus Personalaufwand und Umsatzerlösen. Aufgrund von geringeren Umsätzen bei steigenden Personalkosten sowie zusätzlichen Personalneueinstellungen stieg die Personalaufwandsquote von 29,9% im Vorjahr auf 39,1% im Berichtsjahr.

3. Forschung und Entwicklung

Kern der Geschäftstätigkeit sind Entwicklungen im Bereich Smart Home. Die neu- und weiterentwickelten Produkte sind derzeit im Sortiment von Homematic IP angesiedelt. Vorrangig werden fertiggestellte Entwicklungen durch verbundene Unternehmen genutzt. Die Nutzungsbedingungen sowie die Zahlungsverpflichtungen sind vertraglich festgelegt.

Neben der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen an Konzerngesellschaften. Sie sorgt u.a. dafür das Produkte des bestehenden Sortiments im produzierfähigen Zustand bleiben. Ferner unterstützt sie mit ihrem Know- How die Konzerngesellschaften bei der Kundenberatung und Kundenakquise.

4. Investitionen

Eigentümer des von der eQ-3 Entwicklung genutzten Sachanlagevermögens ist ein anderes Unternehmen der HGR-Gruppe. Die Bedingungen über die Nutzung sowie die Zahlungsverpflichtungen sind vertraglich festgelegt.

Die Verpächterin sorgt kontinuierlich für die erforderlichen Wartungen und Ersatzbeschaffungen, damit die eingesetzte Betriebs- und Geschäftsausstattung stets in einwandfreiem und zeitgemäßem Zustand ist.

5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Gesellschaft nimmt aktuell keine langfristigen Bankkredite in Anspruch. Die eQ-3 Entwicklung GmbH hat weder Sicherheiten noch Bürgschaften des Gesellschafters bei den Banken hinterlegt. Das finanzielle Gleichgewicht ist jederzeit gesichert und bietet ausreichenden Gestaltungsspielraum für die geschäftlichen Vorhaben und Prozesse.

6. Personal und Sozialbereich

Die eQ-3 Entwicklung GmbH beschäftigte im Berichtsjahr im Jahresdurchschnitt 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter sind durchschnittlich 8 Teilzeitkräfte.

11 vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilung gen/2024/01/PD24_041 45212.html#:~:text=Im%20Internet%2D%20und%20Versandhandel%20ging,(%2B25%2C1%20%25%20bzw. [abgerufen am 19.08.2024].

7. Umweltschutz

Als Entwicklungsunternehmen ist dem Bereich Umweltschutz insbesondere durch die Art der entwickelten Produkte Rechnung getragen. So stellen Entwicklungen, die der Energieersparnis dienen - wie etwa Heizkörperthermostate - einen Kern des Entwicklungsportfolios dar.

Bei der Konzipierung von Verpackungen wird auf eine möglichst effiziente und ressourcenarme Verpackung geachtet.

Außergewöhnliche Risiken und Gefährdungen irgendwelcher Art bestehen nicht.

C. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Aktiva 2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 0 0 0 -
Vorräte 0 0 0 -
sonst. Umlaufvermögen 1.656 1.639 17 1
Liquide Mittel 2.090 4.212 -2.122 -50
Rechnungsabgrenzung 11 4 7 -
3.757 5.855 -2.098 -36
Passiva 2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital 2.887 5.180 -2.293 -44
Rückstellungen 182 182 0 0
Verbindlichkeiten 688 493 195 40
Rechnungsabgrenzung 0 0 0 -
latente Steuern 0 0 0 -
3.757 5.855 -2.098 -36

Die nur leichte Erhöhung des sonstigen Umlaufvermögens resultiert insbesondere aus einem deutlichen Rückgang der Forderungen gegen Intercompany-Unternehmen in Höhe von TEUR 917 einerseits sowie einer deutlichen Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände aus Ertragssteuern um TEUR 833 andererseits.

Die liquiden Mittel haben sich in 2023 von TEUR 4.212 auf TEUR 2.090 verringert.

In 2023 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.707 erwirtschaftet werden. Aufgrund einer Ausschüttung von TEUR 5.000 kommt es zu einer Verringerung der Eigenkapitalquote von 88,47 % auf 76,83 %.

Der Wert der Rückstellungen ist nahezu gleichgeblieben. Lediglich innerhalb der sonstigen Rückstellungen ist es zu minimalen Verschiebungen gekommen.

Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 493 in 2022 auf TEUR 688 in 2023 gestiegen. Wesentlich hierfür waren insbesondere, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen sich von TEUR 221 in 2022 auf TEUR 547 in 2023 mehr als verdoppelt haben, während die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern vollständig getilgt wurden (Vorjahr TEUR 51) und die sonstigen Verbindlichkeiten in Form von Verbindlichkeiten aus Steuern zurückgegangen sind auf TEUR 50 (Vorjahr TEUR 145).

2. Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 4.212 zum Jahresanfang auf TEUR 2.090 zum Bilanzstichtag verringert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Kurzfristiger Finanzbedarf wird auch nur durch kurzfristige Fremdmittel gedeckt. Ein intensives Finanzmanagement sichert die wirtschaftliche Nutzung der liquiden Mittel.

Für etwaige kurzfristige Verbindlichkeiten sind die Zinssätze für die gesamte Laufzeit fest vereinbart. Ein Risiko besteht in diesem Bereich nicht. Die zugesagten Kreditlinien sind ausreichend und dem Markt und der Unternehmenssituation entsprechend konditioniert. Änderungen sind in der nächsten Zeit nicht zu erwarten.

3. Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohertrag 11.069 13.591 -2.522 -18
sonstige betriebliche Erträge 23 3 20 -
Rohergebnis lt. GuV 11.092 13.594 -2.502 -18

Im Geschäftsjahr 2023 wird das Geschäftsmodell unverändert fortgeführt.

Das Kursergebnis (berechnet aus den Erträgen und Aufwendungen aus Kursdifferenzen) hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Ertragslage.

Der Jahresüberschuss hat sich von TEUR 4.734 in 2022 auf TEUR 2.707 in 2023 verringert.

D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die eQ-3 Entwicklung GmbH wird auch in 2024 weitere Produkte in den Bereichen Hausautomation und Heizungssteuerung entwickeln - insbesondere in den Bereichen Home- Matic IP Wired und HomeMatic IP. Besonders die geplante Internationalisierung der eQ-3 Gruppe über die in 2024 gegründeten Gesellschaften in den Niederlanden, Frankreich und Italien für den Ausbau des Geschäfts im Bereich der Hausautomatisationssysteme Home- Matic IP und HomeMatic IP Wired lassen für die Zukunft eine weitere Ausweitung des Geschäftes erwarten.

Die Gesellschaft entwickelt u.a. auch Produkte, die der Energieeffizienz dienen. Da diese Geräte eine kurze Amortisationsdauer haben, werden diese Vorteile auch in konjunkturell schwächeren Zeiten - wie auch in Zeiten von Energiepreissteigerungen wie sie derzeit durch die Kampfhandlungen Russlands in der Ukraine und die damit verbundenen Maßnahmen entstehen - durch den Verbraucher wahrgenommen.

Durch die erheblichen Steigerungen in den Energiekosten verbunden mit dem Bedarf Energieverbräuche zu reduzieren, entsteht hier eine Chance für einen erhöhten Absatz der entwickelten Produkte der Gesellschaft über die eQ-3 AG. Auch für neue Entwicklungen in diesem Bereich bestehen gute Chancen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes waren keine den Bestand des Unternehmens ernsthaft gefährdende Gefahrenpotentiale erkennbar.

Auf mögliche besondere Risiken wird wie folgt hingewiesen:

Aufgrund der in 2023 noch hohen Inflation in Deutschland sanken die verfügbaren Einkommen. Trotz der deutlich gesunkenen Inflation könnten die Verbraucher aber weiterhin skeptisch sein in Bezug auf nicht notwendige Investitionen. Dies kann sich auch auf die Kaufentscheidung von Smart Home Produkten negativ auswirken und es besteht daher das Risiko, dass neue Entwicklungen am Markt nicht den geplanten Absatz finden und sich Entwicklungen, die über Vertriebsprovisionen durch die eQ-3 AG bezahlt werden, nicht amortisieren.

Insolvenzen in der Baubranche könnten dazu führen, dass geplante Bauprojekte nicht wie geplant durchgeführt werden und Homematic IP weniger als geplant zum Einsatz kommt. Auch hierdurch besteht das Risiko, dass sich Entwicklungen, die über die Vertriebsprovisionen durch die eQ-3 AG bezahlt werden, nicht amortisieren.

Der wesentliche Kostenfaktor der Gesellschaft ist der Personalaufwand, der als relativ fixer Kostenbestandteil zu bewerten ist. Ingenieure sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und haben eine hohe Entgelterwartung. Insofern besteht das Risiko, aufgrund schwerer Personalbeschaffung Entwicklungspotenziale nicht nutzen zu können. Hierdurch könnten Umsatzpotenziale nicht genutzt werden.

Bedingt durch die Tatsache, dass der Einkauf teilweise in US-Dollar erfolgt, besteht ein permanentes Währungsrisiko, welches jedoch aufgrund der geringen Einkaufsvolumina als sehr gering einzustufen ist.

Als reines Entwicklungsunternehmen stellt der Bereich Umweltschutz eine kontinuierliche Herausforderung dar - einerseits durch gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz in Bezug auf Produkte und andererseits durch den Druck von Produktabnehmern am Markt, denen der Umweltschutz immer wichtiger wird. Durch Berücksichtigung von umweltfreundlichen Materialien und Herstellungsprozessen bereits im Zuge der Entwicklung wird dieses Risiko minimiert.

Rechtsstreitigkeiten oder sonstige außergewöhnliche Vorgänge, die für die eQ-3 Entwicklung ein nennenswertes wirtschaftliches Risiko darstellen, sind nicht anhängig.

Es wurden im Rahmen des Risikomanagements keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in der Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Der Fortbestand des Unternehmens für das Folgejahr ist gesichert. Liquiditätsengpässe haben bisher nicht bestanden und sind auch nicht zu erwarten.

Zusammenfassend geht die Geschäftsführung davon aus, dass unter Berücksichtigung der dargestellten Risiken auch künftig die Geschäftsentwicklung stabil fortgesetzt werden kann und die Chancen ausgeschöpft werden können.

E. Voraussichtliche Entwicklung

In 2023 kam es entgegen der Planung, die eine leichte Umsatzsteigerung vorsah, zu einem Umsatzrückgang von TEUR 2.286 (-16%). Der Großteil des Umsatzes rührt aus den Provisionsumsätzen mit der eQ-3 AG. Insofern partizipiert die Gesellschaft an der negativen Entwicklung dieser und weiterer Konzerngesellschaften.

Der Personalaufwand stieg um TEUR 391 (9%), was im Kern aus einer leichten Erhöhung der Mitarbeiterzahlen sowie Gehaltsanpassungen resultiert. Der etwas höhere Anstieg als in den Vorjahren entspricht dabei der Planung.

Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 2% gestiegen. Der Anstieg rührt insbesondere aus den Aufwendungen aus Personalabrechnungen und der Abrechnung von Gemeinkosten gegenüber der Konzernschwester ELV Elektronik AG bei gleichzeitigem Rückgang der Aufwendungen aus Weiterberechnungen der eQ-3 Holding GmbH.

Der EBIT sank entgegen der Planung, die einen EBIT von 48% vorsah deutlich auf immer noch sehr gute 34%.

In 2024 kann von leicht sinkenden Umsatzerlösen ausgegangen werden. Diese werden durch die leicht negative Umsatzentwicklung der Konzerngesellschaften und die darauf entfallende Provision getragen.

Voraussichtlich wird der Personalaufwand in 2024 aufgrund von Entgelterhöhung und zum anderen durch intensives Personalrekrutierung nochmals stärker steigen als in den Vorjahren. Sowohl im Software-, wie auch im Hardwarebereich wurden zahlreiche Stellen ausgeschrieben. Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks am Personalmarkt ist mit überproportional hohen Personalaufwendungen zu rechnen.

Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich im Bereich der eingekauften Konstruktions- und Softwaredienstleistungen wesentlich höhere Aufwendungen als bisher.

Insofern kann nur noch mit einem EBIT von ca. 26% gerechnet werden.

Schwankungen bei den Währungseinflüssen werden nur in geringem Maße erwartet.

Die Liquiditätsplanung zeigt weiterhin ein solides finanzielles Gleichgewicht.

Der Fortbestand des Unternehmens ist unter normalen Bedingungen nicht gefährdet. Liquiditätsengpässe haben bisher nicht bestanden und sind auch nicht zu erwarten.

Insgesamt rechnet die Geschäftsführung mit einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft.

 

Leer, 19. August 2024

eQ-3 Entwicklung GmbH
Leer

Prof. Heinz-Gerhard Redeker, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die eQ-3 Entwicklung GmbH, Leer

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eQ-3 Entwicklung GmbH, Leer, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht eQ-3 Entwicklung GmbH, Leer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben in Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 5. September 2024

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