HAVELMODUS GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Elling seit 21.8.2025 | Geschäftsführer |
Alexandra Waecke seit 9.12.2019 | Prokura |
Candy Elling seit 6.9.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
e-r-s GmbHKlötzeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I GesellschaftsgrundlagenIm Jahre 2009 wurde mit Errichtung der e-r-s GmbH am Standort Klötze gleichzeitig der Grundstein gelegt für die e-r-s group, welche inzwischen zu einer aus mehreren Unternehmen bestehenden Organisation herangewachsen ist. Alle Unternehmen innerhalb dieser Organisation agieren gewinnorientiert und selbstständig am Markt gemäß ihren unterschiedlichen Strukturen sowie der dementsprechenden staatlichen Genehmigungen und Zertifizierungen. Gegenstand des Unternehmens sind die Planung und Ausführung von Ausmauerungen bzw. sonstigen Feuerfestauskleidungen, Schweißarbeiten, Aufheizen und Trocknung von Verbrennungsanlagen, Montage von Fertigteilelementen, Reparaturen von industriemäßigen Anlagen, Inspektion an Verbrennungsanlagen. Jedes Unternehmen für sich, aber auch die Gesamtheit dieser Unternehmen garantieren den Kunden im In,- und Ausland kurze Reaktionszeiten, absolutes Fachwissen sowie eigenes gut ausgebildetes und stets hochmotiviertes Fachpersonal. II WirtschaftsberichtDas Jahr 2023 war weiterhin durch eine hohe Inflation geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Teuerungsrate verringert, bewegte sich dennoch auf einem hohen Niveau. Die Energiepreise bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau mit rückläufiger Tendenz. Als Hauptfaktor ist hier der anhaltende Russland-Ukraine Krieg zu nennen. Der Russische Angriffskrieg auf die Ukraine hatte weiterhin gesamtwirtschaftliche Auswirkungen. Die Verfügbarkeiten und Lieferzeiten von Materialien und Produkten haben sich jedoch weiter normalisiert. Insbesondere bei den innereuropäischen Lieferanten, insbesondere für Feuerfestmaterialien, haben sich die Lieferzeiten normalisiert. Die steigende Inflation hat deutliche Auswirkungen auf die Konsumnachfrage der Endverbraucher. Als Konsequenz wurden bereits im Laufe des Jahres einige Produktionsanlagen gedrosselt oder ganz abgestellt. Die Seefrachten haben sich im 2023 größtenteils auf einem niedrigen Niveau bewegt. Nach dem Überfall durch die Hamas auf Israel und die damit verbundenen Spannungen im Nahen Osten haben sich zum Jahresende die Frachtraten massiv um Faktor 10 bis 15 erhöht. Unser Kundenstamm ist im Wesentlichen unverändert. Im Bereich Verkauf konnte der Wegfall einiger Kunden durch die Gewinnung von Neukunden kompensiert werden. Für die einzelnen Fachabteilungen wurden neue Mitarbeiter mit entsprechenden Qualifikationen eingestellt, um der weiteren Entwicklung Rechnung zu tragen. Die Förderung von Eigenverantwortung und Engagement unserer Mitarbeiter sind weiterhin wichtig um unsere Ziele zu erreichen. Alle Niederlassungen und Zweigbetriebe der e-r-s Gruppe sind hier gemeinsam gefordert, den erreichten Stand zu halten und zu verbessern. Der Standort Klötze gilt als gutes Vorbild für unsere Standorte im Ausland. Die beschlossene Umstrukturierung der e-r-s Gruppe wurde Anfang 2023 weiter vorangetrieben. Die zu diesem Zweck neu gegründeten Firmen haben ihre Arbeit aufgenommen und treten entsprechend am Markt auf. Die e-r-s GmbH fokussiert somit nur noch auf ihren Kernbereich des Angebotsspektrums. 1 Branchenspezifische RahmenbedingungenMit modernen Produktionsprozessen und Produkten leistet die Feuerfest-Branche einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung. Um Arbeitsplätze zu sichern und in zukunftsfähige Prozesstechnologie zu investieren, braucht es wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die rohstoffgewinnenden und -verarbeitenden mittelständischen Unternehmen. Dazu gehören eine vorsorgende Sicherung heimischer Rohstoffe sowie eine zukunftsweisende Umwelt-, Klima- und Energiepolitik. (https://www.vdffi.de) Es finden Entwicklungen in Richtung CO 2 Reduzierung und Recycling statt um die Feuerfestindustrie zukunftssicher aufzustellen. 2 Geschäftsverlauf und LageDie durch den russischen Angriffskrieg ausgelösten extremen Preiserhöhungen und langen Lieferzeiten haben sich im Wesentlichen stabilisiert. Bei einigen Feuerfestprodukten sind bereits leichte Preisrückgänge zu erkennen. Das Jahr 2023 war geprägt durch 3 Turnarounds bei unseren Vertragskunden aus der Petrochemie. Wir konnten alle 3 Projekte mit zum Teil sehr hohen Sicherheitsanforderungen und einer hohen Anzahl von Kollegen auf den Baustellen erfolgreich abarbeiten. Besonders zu erwähnen ist der Turnaround in Rumänien mit in Spitzenzeiten 100 Mitarbeitern auf der Baustelle. Im Laufe des Jahres haben wir den Auftrag für den Neubau einer Müllverbrennungsanlage bei einem unserer langjährigen Kunden erhalten. Die Montagearbeiten wurden im Herbst 2023 gestartet. Mit der Umstrukturierung der e-r-s Group beschränken sich die Einkaufstätigkeiten auf die e-r-s basic. Somit konnte sich die e-r-s GmbH auf die Betreuung der bestehenden Kunden und Gewinnung von Neukunden konzentrieren. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Feuerfestbau ist die e-r-s GmbH europaweit tätig. Das Hauptaufgabengebiet ist im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Hauptinhalte unserer Tätigkeit sind auch weiterhin Revisionen und Neubauten sowie Serviceleistungen an verschiedenen Industrieofenanlagen. Durch die Umstrukturierung wurde ebenfalls die Produktion aus der e-r-s GmbH ausgegliedert. Über das ganze Jahr gesehen hatten wir eine normale Auslastung der Mitarbeiter. In den Monaten November und Dezember haben wir einen Rückgang der Anfragen und Aufträge festgestellt was sicherlich mit der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung einherging. Ein wichtiger Punkt bleibt die Gewinnung von Fachpersonal um der weiteren Entwicklung aber auch dem altersbedingtem Weggang von Kollegen gerecht zu werden. Sicherheit, Qualität und Umweltbewusstsein sind Grundbestandteil unseres Handelns. 3 Finanzielle Leistungsindikatoren
Die e-r-s erwirtschaftete aufgrund von gesunkenem Projektaufkommen und der Umstrukturierung der Gruppe eine um 5,17 % bzw. TEUR 1.528 geringere Gesamtleistung. Der Materialaufwand ist um TEUR 1.780 gestiegen das entspricht einer prozentuale Steigerung von 9,21 %. Der Rohertrag hat sich um TEUR 3.308 auf 6,91 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind insbesondere aufgrund der Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigten auf Forderungen (TEUR 725) um TEUR 448 gestiegen. Der Personalaufwand ist aufgrund einer verminderten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) (35, i. V. 56) um Umstrukturierung der Gruppe um TEUR 1.195 gesunken. Die Abschreibungen betragen insgesamt TEUR 911. Davon entfallen solche auf Forderungen in Höhe von TEUR 695. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 3.403 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die wesentlichen Minderungen ergaben sich aufgrund der gesunkenen Einzelwertberichtigungen bestimmter Forderungen (TEUR 974), der gesunkenen Raumkosten (TEUR 214), den gesunkenen Kosten der Geschäftsbesorgung (TEUR 511), den gesunkenen Aufwendungen der Kosten der Warenabgabe (TEUR 281) sowie den gesunkenen Aufwendungen des sonstigen Betriebsbedarfs (TEUR 307) gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtleistung unterliegt mit rd. 28.012.000 EUR einer Minderung von 5,17 % im Vergleich zum Vorjahr. Das geplante Budget von rd. 26.000.000 EUR wurde erfüllt und überschritten. b) Finanzlage Das Eigenkapital finanziert vollständig das Anlagevermögen. Die Investitionen in Höhe von TEUR 75 konnten fast vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Finanzlage wird als insgesamt stabil eingeschätzt. Aufgrund des Jahresüberschuss im Jahr 2023 hat sich die Lage gegenüber dem Vorjahr jedoch verbessert. Dies belegt auch unsere Kapitalflussrechnung, der Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 369 (i. V. TEUR -476). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie dem Beginn der Umstrukturierung im Jahr 2023 und den bestehenden Kreditlinien können auch zukünftig die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden.
Den im Berichtsjahr erfolgten Investitionen von TEUR 75 standen Abschreibungen von TEUR 910 gegenüber. Davon beziehen sich allein TEUR 695 auf Abschreibungen auf Forderungen. Die Minderung der Vorratsbestände verteilt sich auf die Minderung der unfertigen Erzeugnisse (TEUR 1.023) sowie der Minderung des Warenbestandes nebst fertigen Projekten (TEUR 3.734). Der Warenbestand wurde im Rahmen der Umstrukturierung veräußert. Gegenläufig sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 254 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vor allem aufgrund der Umstrukturierung und damit zusammenhängend der Erhöhung der Forderungen im Unternehmensverbund um TEUR 1.199 auf TEUR 345 gesunken. Demgegenüber sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 3.650 auf TEUR 3.994 gestiegen. Die Forderungen gegen Gesellschafter sind um TEUR 77 gesunken, dies betrifft im Wesentlichen das Darlehen. Aufgrund der Minderung der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.641 bei einem Jahresüberschuss 2023 von TEUR 154 ist die Eigenkapitalquote von 20,6 % auf 31,01 % gestiegen. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.982 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 51 gesunken, sowie auch die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 533 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.788. 4 GesamtaussageDie Gesamtleistung ist aufgrund der Umstrukturierung um 5,17 % oder TEUR 1.528 gesunken. Trotz der gesunkenen Gesamtleistung hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 154 (i.V. Jahresfehlbetrag TEUR 850) erwirtschaftet. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. III PrognoseberichtFür die beobachteten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erwartet die Gesellschaft auf Basis der Unternehmensplanung folgende Entwicklung: Wesentliche Einflussfaktoren auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 und auch in 2024 sind die gesamtwirtschaftliche Lage und der dadurch verursachte Nachfragerückgang. Im Wesentlichen bedienen wir jedoch den Bereich Umwelt-/Energie, welcher von konjunkturellen Schwankungen weitestgehend unberührt bleibt. Wir rechnen in den Folgejahren mit einem deutlichen Rückgang der Aufträge im Aluminiumbereich durch die Schließung von ganzen Produktionslinien Aufgrund sinkender Nachfrage aus dem Automobilbereich. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes sind die bestimmenden Themen der Russland - Ukraine Krieg, die aktuelle Lage im Nahen Osten, die Wahl des neuen US Präsidenten sowie dem Bruch der Ampelkoalition und Deutschland und die damit verbundenen Neuwahlen Anfang 2025. Weiterhin ist keine wirkliche wirtschaftliche Erholung in Deutschland festzustellen. Vielmehr werden durch die Automobilindustrie Personalentlassungen und eventuelle Werksschließungen für Deutschland angekündigt. Daraus ergibt sich eventuell die Chance neue Fachkräfte zu gewinnen. Tarifverhandlungen wurden und werden noch teils mit hohen prozentualen Lohnerhöhungen abgeschlossen, was den wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmen weiter erhöht. Unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Rezession in Deutschland sind Prognosen für das Geschäftsjahr 2025 mit einigen Unsicherheiten verbunden. Verlässliche Angaben zum Einfluss der anhaltenden Konflikte und der Neuwahl in Deutschland und den USA auf die beobachteten Kennzahlen sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts quantitativ daher nicht vollumfänglich möglich. Nach interner Auswertung des Geschäftsjahres 2024 und der Umsatzplanung für 2025 schließen wir die Umsatzplanung 2025 für die e-r-s GmbH mit einem Ziel von rund 5 Mio. EUR. Für 2024 wird mit einem Jahresüberschuss von ca. 150 TEUR gerechnet. Der geplante e-r-s Gruppenumsatz für 2025 wird auf 25 Mio. EUR geschätzt. Wir erwarten eine positive und dadurch verbesserte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV Chancen- und Risikobericht Zeitliche Verzögerungen sowie Projektverschiebungen können aufgrund verschiedener Faktoren auf den Projekten nicht ausgeschlossen werden. Durch unser umfangreiches Projektcontrolling versuchen wir jedoch diese auf ein Minimum zu reduzieren. Die weitere Umstellung der Produktionsprozesse und Umstellung auf erneuerbare Energien kann eine Chance für die europäische Feuerfestindustrie bieten. Als Risiko ist die Neuwahl des US-Präsidenten und der Wechsel der Regierung der USA für Anfang 2025 zu bewerten. Es ist nicht absehbar, welche Maßnahmen in Bezug auf Zölle und Handelsbeschränkungen daraus folgen werden. Die weiterhin im Verhältnis zu den Vorjahren hohen Kreditzinsen und sehr hohen Baukosten verursachen weiterhin ein Rückgang von Bauanträgen. Einige Hersteller haben bereits komplette Linien und Werke geschlossen. Eine Erholung des Hochbausektors ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Erste Prognosen sagen eine weiterhin schwache Wirtschaftsentwicklung für Deutschland 2025 voraus. Die Auswirkungen auf unsere Branche können nicht vollumfänglich abgeschätzt werden. Zwei formal bestehende Prozessrisiken hat die Geschäftsführung aus Vorsichtsgründen mit einem Betrag von 200 TEUR in den Rückstellungen berücksichtigt. Obwohl weitaus höhere Ansprüche gegen die Gesellschaft geltend gemacht werden, geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Rückstellungen ausreichend bemessen sind. Liquiditätsrisiken bestehen insbesondere, wenn Zahlungsfristen unserer Kunden nicht eingehalten werden bzw. es im schlimmsten Fall zu Zahlungsausfall infolge einer Insolvenz kommt. Um dieses Risiko generell zu minimieren, ist weiterhin die Zusammenarbeit mit einem Factoring Unternehmen sowie mit den finanzierenden Kreditinstituten unerlässlich. Wir sind bemüht, Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte aufgrund fragiler Finanzmärkte in Europa durch Devisengeschäfte hinreichend abzusichern. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Beschaffungsgeschäfte unserer ausländischen Niederlassungen werden zentral in Euro abgewickelt. Währungsrisiken in beiden Ländern werden durch Sicherungsgeschäfte abgesichert. Entsprechende Zahlungskontingente werden vorgehalten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Die wirtschaftliche Rezession und der Nachfragerückgang beeinträchtigt das Wirtschaftsgeschehen weiterhin massiv. Insbesondere die stark gestiegenen Bauzinsen haben zu einem massiven Nachfragerückgang in der Industrie geführt. Auch im Feuerfestbereich sind die Auswirkungen zu spüren, da Produktionskapazitäten reduziert bzw. ganze Linien stillgelegt werden. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Klötze, den 10. Dezember 2024 Detlef R. Elling, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft mit Sitz in Klötze ist im Handelsregister der Stadt Stendal unter der Nummer HRB 9148 eingetragen. Die e-r-s GmbH weist zum Abschlussstichtag 31.12.2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss der e-r-s GmbH wurde auf Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt und gegliedert. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind. Im Anhang sind zuerst die Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgeführt. Danach folgen die Angaben zur Bilanz, in der Reihenfolge des § 266 HGB, sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung, in der Reihenfolge des § 275 Abs. 2 HGB. Am Ende des Anhangs sind die sonstigen Angaben enthalten. Soweit Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. Abweichungen von der Beibehaltungspflicht wegen besonderer Umstände der Darstellung haben sich nicht ergeben. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie den beweglichen Anlagegütern erfolgte die Abschreibung linear. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachstehenden Anlagenspiegel verwiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte im Vorjahr zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB), sofern nicht ein niedriger Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 3 HGB). Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachfolgender Darstellung: Entwicklung des Anlagevermögens
Fortsetzung Anlagevermögen:
Fortsetzung Anlagevermögen:
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit den Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt, sofern nicht ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Die unfertigen Erzeugnisse wurden im Vorjahr mit den Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 Satz 1 bis 3 HGB unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung angesetzt, sofern nicht ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen war. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den darin enthaltenen Risiken wurde durch angemessen dotierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sie haben, bis auf einen Wert von 7.528,05 € bei den sonstigen Vermögensgegenständen, wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die bis zum Bilanzstichtag erfolgten Ausgaben ausgewiesen, soweit sie auf künftige Perioden entfallen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist mit dem Nennbetrag bewertet und beträgt wie im Vorjahr 25.000,00 EUR. Es ist in voller Höhe eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie erfassen alle erkennbaren Risiken und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und der Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren ausgleichen. Die sich hieraus insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde als passive latente Steuer gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB mit 34,27 EUR (Vorjahr: 100,10 EUR) ausgewiesen. Die Differenz betrifft die unterschiedliche Abschreibung von Gegenständen des Sachanlagevermögens. Es wurde ein Steuersatz von 27,2 % zugrunde gelegt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel ( Anlage 3/2). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 474.179,00 EUR (Vorjahr: 347.200,00 EUR) enthalten insbesondere Rückstellungen für Prozessrisiken in Höhe von 200.000,00 EUR (Vorjahr: 200.000,00 EUR), Rechtsanwaltskosten zu einem Rechtsstreit in Höhe von 40.000,00 EUR (Vorjahr: 50.000,00 EUR) und für Personalkosten in Höhe von 17.100,00 EUR (Vorjahr: 16.100,00 EUR). Weiterhin sind Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 149.500,00 EUR (Vorjahr: 34.100,00 EUR) und Kosten für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung in Höhe von 42.000,00 EUR (Vorjahr: 39.000,00 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 901.139,92 EUR (Vorjahr: 653.514,63 EUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 759.722,23 EUR (Vorjahr: 1.058.855,25 EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen insgesamt in Höhe von 306.944,47 EUR (Vorjahr: 401.388,91 EUR). Die Verbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren betrifft ausschließlich den Förderkredit 630 705 7742 der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die Verbindlichkeiten werden durch fremde Sicherheiten besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen in Höhe von 11.874,28 EUR (Vorjahr: 115.498,85 EUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 491.496,12 EUR (Vorjahr: 951.448,94 EUR) auf, davon entfallen auf das Jahr 2023 Verpflichtungen in Höhe von 351.921,35 EUR. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen Erträgen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 8.198,84 EUR (Vorjahr 2.299,70 EUR) und Versicherungsentschädigungen in Höhe von 2.865,85 (Vorjahr: 7.367,10) EUR enthalten. Die Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beliefen sich im Berichtsjahr auf 6.650,00 EUR (Vorjahr: 13.200,00 EUR). Die im Berichtsjahr ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Beträge für Währungsumrechnungen in Höhe von 7.467,14 EUR (Vorjahr: 18.327,25 EUR). Die in den sonstigen Erträgen enthaltenen periodenfremden Erträge in Höhe von 798.259,54 EUR betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. Die Abschreibungen betreffen in Höhe von 695.400,52 EUR solche auf Forderungen. Die in den sonstigen Aufwendungen enthaltenen periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 124.753,54 EUR betreffen vor allem Forderungsverluste. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Die nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelte Zahl der Arbeitnehmer beträgt 35 (Vorjahr: 56), davon 28 Angestellte und 7 Lohnempfänger. 2. Gesellschaftsorgane Die Gesellschaft wird vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Detlef Rainer Elling, Kaufmann. 3. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Honorar der Abschlussprüfungsgesellschaft gem. § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben mit dem Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB. 4. Sonstiges Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind bis auf die im Lagebericht unter Abschnitt IV dargestellten Sachverhalte nicht eingetreten.
Klötze, den 10. Dezember 2024 e-r-s GmbH gez. Detlef Rainer Elling sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungsverkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die e-r-s GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der e-r-s GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der e-r-s GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht - der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 (Bilanzsumme 6.724.666,07 EUR; Jahresüberschuss 153.787,10 EUR) und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 der e-r-s GmbH haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.(10.2021)) erstattet.
Braunschweig, den 18. Dezember 2024 PKF
Fasselt
Troch, Wirtschaftsprüferin Flege, Wirtschaftsprüfer |
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