headstart Marketing GmbHLiquidiert

64293 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 89911
Eingetragen
12.4.2011
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenTätigkeiten von WerbeagenturenErbringung von Fundraising-Dienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: personalgestütztes Direktmarketing, Promotion, Sales Services und Vertrieb von Werbeartikeln.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Matthias von der Heyden
65.00%
35.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Matthias von der Heyden
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

headstart Marketing GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 3.408,00 4.428,00
I. Sachanlagen 3.258,00 4.278,00
II. Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 243.775,26 337.690,16
I. Vorräte 160.750,00 145.775,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 78.378,95 175.394,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.646,31 16.519,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.310,10
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 78.360,39 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 325.543,65 343.428,26

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 0,00 12.913,30
I. gezeichnetes Kapital 38.461,00 38.461,00
II. Kapitalrücklage 36.613,92 36.613,92
III. Verlustvortrag 62.161,62 0,00
IV. Jahresfehlbetrag 91.273,69 0,00
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 -62.161,62
VI. nicht gedeckter Fehlbetrag 78.360,39 0,00
B. Rückstellungen 3.930,00 5.230,00
C. Verbindlichkeiten 321.613,65 325.284,96
Bilanzsumme, Summe Passiva 325.543,65 343.428,26

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Besonderheiten bestehen aufgrund des Umstandes, dass am 01. Juni 2020 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet und Herr Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch als Insolvenzverwalter bestellt wurde. Die Pflicht zur Aufstellung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses im Rahmen des Insolvenzverfahrens ergibt sich aus den allgemeinen Rechnungslegungsgrundsätzen der §§ 238 und 242 Abs. 1 Satz 1 HGB.

Die geltenden handelsrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung des Wegfalls der Fortführungsannahme der Unternehmenstätigkeit beachtet. Danach ist nun das primäre Ziel der Rechnungslegung in der Feststellung des zum Abschlussstichtag vorhandenen Reinvermögens des Unternehmens unter Berücksichtigung des besonderen Umstands, dass die Beendigung des Geschäftsbetriebs absehbar ist.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: headstart Marketing GmbH     

Firmensitz laut Registergericht: Darmstadt

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Darmstadt

Register-Nr.: 89911

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der
Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr geändert. Für den Darstellungswechsel sind folgende Gründe anzuführen:
Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft am 01. Juni 2020.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Folgende Anhaltspunkte begründen Zweifel an der Unternehmensfortführung:

Aufgrund des Insolvenzverfahrens und der Einstellung der operativen Tätigkeit wurden die Vermögensgegenstände und Schulden im vorliegenden Jahresabschluss nicht nach dem Going-Concern-Prinzip gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB bewertet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach der Liquiditätsprämisse. Aus diesem Grund besteht auch nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 38.461,00.

Zum 31. Dezember 2019 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 78.360,39 aus.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Abschluss und Prüfung sowie Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie die Sicherheiten für Verbindlichkeiten sind aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 01. Juni 2020 fällig (§ 41 InsO). Eine Differenzierung erübrigt sich daher.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter und aus Steuern.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2019 waren zum Geschäftsführer bestellt:
Mattias von der Heyden

Zum 01. Juni 2020 wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Steffen Rauschebusch bestellt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 10.

Unterschrift des Insolvenzverwalters

Mannheim, 26. Juli 2021
 
Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch
Ort, Datum
 
Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2021 festgestellt.

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