LL-resources Deutschland Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Pawlak seit 10.10.2025 | Geschäftsführer |
Gerhard Platz seit 3.11.2022 | Prokura |
Roman Dr. Lurf seit 5.5.2020 | Geschäftsführer |
Martin Priem seit 16.2.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LL-resources GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LEMETCO GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023LEMETCO GMBH, DUISBURGA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANGLEMETCO GmbH, Duisburg für das Geschäftsjahr 2023 I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die LEMETCO GmbH, Duisburg, hat den Jahresabschluss gemäß §§ 264 ff. HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist erstmalig eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, es gelten jedoch gem. § 267 Abs. 4 HGB die Rechtsfolgen für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Duisburg unter HR B 9482 eingetragen. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Ab-schreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibungen werden linear wie folgt vorgenommen:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Handelswaren, die ausschließlich in Fremdlagern aufbewahrt sind, werden mit den tatsächlichen Anschaffungskosten entsprechend den Eingangsrechnungen der Lieferanten und Spediteure unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Wertminderungen und Abverkaufsrisiken werden durch Abschläge in angemessenem Umfang berücksichtigt (Niederstwertprinzip). Die Waren sind durch entsprechende Anzeigen der Lagerverwalter mengenmäßig vollständig bestätigt. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Zins- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem separaten Anlagespiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen vor Abzug von Wertberichtigungen TEUR 3.266 (i. Vj. TEUR 5.129). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten neben Forderungen gegen eine Factoring-Gesellschaft in Höhe von TEUR 570, Forderungen aus der Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 355, Forderungen aus Rückerstattungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 323 sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 28. Die Forderungen sind wie im Vorjahr allesamt innerhalb eines Jahres fällig. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten erwartete Steuernachzahlungen für das vorangegangene Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.386. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalansprüche (TEUR 80), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 25) und eine Drohverlustrückstellung (TEUR 16). Verbindlichkeiten
Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt eine Raumsicherungsübertragung des gesamten Warenlagers und eine Globalzession aller nicht an den Factor verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 14). Latente Steuern Die aus den unterschiedlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden - in der Handelsbilanz einerseits und bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens andererseits - resultierenden latenten Steuerverbindlichkeiten wurden von der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 passiviert. Die Bewertung erfolgt auf Basis des im Zeitpunkt des Abbaus der Differenz erwarteten unternehmensindivduellen Steuersatzes in Höhe von 34 %, eine Abzinsung wird entsprechend § 274 Abs. 2 HGB nicht vorgenommen. Die passiven latenten Steuern setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Verkauf von Handelswaren. Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 62.431 im Inland, TEUR 18.470 im EU-Ausland und TEUR 22.479 in Drittländern generiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 433. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 26) und aus Herabsetzung der PWB (TEUR 17) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Ausgangsfrachten (TEUR 935), Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (TEUR 578), Lagermieten (TEUR 246) sowie Dienstleistungsvergütungen (TEUR 234). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 970 laufende Steueraufwendungen und in Höhe von TEUR 2 latente Steueraufwendungen. V. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Außerbilanzielle Geschäfte Mit Vertrag vom 30. Juni 2017 hat die Gesellschaft mit der Deutschen Factoring Bank einen Factoring-Vertrag abgeschlossen. Demnach verpflichtet sich LEMETCO, den wesentlichen Teil aller nach Inkrafttreten dieses Vetrags entstehenden Forderungen an den Factor zu veräußern. Ohne Factoring würden sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2023 um TEUR 8.551 auf TEUR 11.765 erhöhen. Vorteil des Factoring ist neben der Absicherung des Ausfallrisikos ein frührerer Liquiditätszufluss. Nachteilig können sich die Kosten des Factoring auswirken. Derivative Finanzinstrumente Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist die Lemetco GmbH Devisenkursschwankungen und Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Durch den Abschluss entsprechender Devisentermingeschäfte und Zinssicherungsinstrumente bei namhaften Kreditinstituten wird dieses Risiko begrenzt. Der Marktwert errechnet sich aus der Bewertung aller Kontrakte zu den Preisen des Bewertungsstichtags und gibt an, welche Ergebniseffekte sich bei Glattstellung der Kontrakte zum 31. Dezember 2023 ergeben würden.
Übrige Angaben Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 12 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 11). Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die vom Abschlusprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorare betragen TEUR 49 und setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):
Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 eine 100%ige Tochtergesellschaft der LL-resources GmbH, Graz/Österreich, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird (größter und zugleich kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht sind in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Graz/Österreich erhältlich. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 2023 wurde der Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 genehmigt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Die Geschäftsführer werden der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Duisburg, den 29. Februar 2024 Dr.
Roman Lurf
Dr.
Michael Lang
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15. April 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjar 2023
LageberichtLEMETCO GmbH, Duisburg für das Geschäftsjahr 2023 1. Grundlagen der Gesellschaft (Geschäftsmodell) Die Lemetco GmbH betreibt den Handel mit Rohstoffen aller Art, insbesondere mit Ferro-Legierungen, Metallen und Vor-/Impf- sowie Desoxidationslegierungen sowie die Bearbeitung und Verarbeitung dieser Stoffe. Dabei haben wir uns auf solche Rohstoffe spezialisiert, die in der Stahlindustrie und in Gießereien eingesetzt werden. Wir verstehen uns als unabhängiger Rohstoffhändler, der durch Bestandsvorhaltung Nachfragespitzen der Stahlindustrie und Gießereien kurzfristig und flexibel abdecken kann. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld nach Einschätzung der Destatis ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur im Jahr 2023. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit hat sich die deutsche Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 noch nicht erholt. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Als Händler für Legierungen und Rohstoffe, die in der Stahlindustrie und in Gießereien eingesetzt werden, ist für uns insbesondere die Entwicklung in der Stahlindustrie von Bedeutung. Nach Einschätzung der Wirtschaftsvereinigung Stahl haben eine schwache Nachfrage nach Stahl in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen die Stahlproduktion in Deutschland im Jahr 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Stahlproduktion um 2,3 %. Damit hält der nun seit Anfang des Jahres 2022 dauernde Negativtrend an. In Deutschland wurden im Jahr 2023 insgesamt nur 35,4 Millionen Tonnen Stahl produziert. Das ist das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzmarktkrise 2009. Besonders stark gesunken ist im abgelaufenen Jahr 2023 die Elektrostahlerzeugung. Mit einem Minus von rund 11 % auf 9,8 Millionen Tonnen wurde sogar der Tiefpunkt während der Finanzmarktkrise unterschritten. Damals lag die Elektrostahlproduktion bei 11,3 Millionen Tonnen. Ursächlich dafür waren eine schwache Baukonjunktur in Verbindung mit den hohen Strompreisen. Aber auch die Oxygenstahlproduktion konnte sich im vergangenen Jahr lediglich stabilisieren, und das auf einem nur äußerst niedrigen Niveau. Die Stahlpreisentwicklung war im Jahr zunächst von fallenden Preisen geprägt. Die Talsohle wurde im Oktober 2023 erreicht. Seitdem steigen die Preise wieder kontinuierlich an. Dieser Trend hat sich auch in den ersten Wochen des Jahres 2024 fortgesetzt. Eine Tonne Warmbandstahl kostet aktuell ca. EUR 740. Die Preise in Nordamerika sind deutlich gestiegen und liegen nun bei ca. USD 1.025 je Tonne. In China sind die Preise dagegen nahezu stabil und liegen nun bei ca. USD 580 je Tonne. 2.2. Geschäftsverlauf und Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Wie von uns prognostiziert, verminderten sich die Umsatzerlöse bei einem schwierigen Marktumfeld von EUR 150,3 Mio. auf EUR 103,4 Mio. Der Rückgang der Umsatzerlöse um 31,2 % im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf geringere Verkaufspreise pro Tonne zurückzuführen. Anzumerken ist hier, dass die effektiv verkauften Tonnagen im einstelligen Prozentbereich angestiegen sind. Durch unsere Gesellschafterin, LL-resources GmbH, Graz/Österreich, haben wir einen international aufgestellten Partner an unserer Seite, der für den Ausbau unseres Kunden- und Produktportfolios positive Impulse gegeben und damit die positive Entwicklung unserer Gesellschaft gefördert hat. Die Wareneinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) liegt mit 93,3 % leicht über dem Vorjahresniveau von 92,1 % und erhöhte sich insbesondere durch den intensiven Wettbewerb in unseren Kundensegmenten. Der Rohgewinn (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwendungen) verminderte sich infolge des Rückgangs der Umsatzerlöse und der erhöhten Materialaufwandsquote deutlich um EUR 5,0 Mio. auf EUR 6,9 Mio. Der Personalaufwand verminderte sich von EUR 1,5 Mio. auf EUR 1,1 Mio. Ursächlich dafür sind überwiegend im Vergleich zum Vorjahr verminderte Sonderzahlungen an Mitarbeitende, wie u. a. die Inflationsausgleichsprämie sowie Tantiemezahlungen an mittlerweile in den Ruhestand getretene Mitarbeitende. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um EUR 0,5 Mio. auf EUR 2,9 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen mit EUR 0,9 Mio. (i. Vj. EUR 1,1 Mio.) Ausgangsfrachten und mit EUR 0,6 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) Kursverluste. Den Kursverlusten stehen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Kursgewinne in Höhe von EUR 0,4 Mio. (i. Vj. EUR 1,0 Mio.) gegenüber. Der Zinsaufwand erhöhte sich von EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,8 Mio. Ursächlich dafür ist der Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag umfassen im Wesentlichen die laufenden Steuern des Geschäftsjahres. Damit saldiert wurde ein Steueraufwand aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 2. Insgesamt schließen wir damit das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,8 Mio. (i. Vj. EUR 5,1 Mio.) ab. Die Bilanzsumme verminderte sich um EUR 4,8 Mio. auf EUR 18,8 Mio. Ursächlich dafür sind stichtagsbedingt gesunkene Vorräte (EUR -2,8 Mio.) und gesunkene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR -1,8 Mio.). Im Vergleich zum Handelsvolumen sind unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen insgesamt weiterhin als niedrig einzustufen. Ursächlich dafür ist, dass wir die Finanzierung unserer Gesellschaft bereits in Vorjahren um das Factoring erweitert haben und den größten Teil unserer Forderungen an eine Factoringgesellschaft verkaufen. Ohne Factoring würden unsere Forderungen zum Bilanzstichtag EUR 11,8 Mio. (i. Vj. EUR 13,3 Mio.) betragen. Die Inanspruchnahme unserer Kreditlinien (EUR 5,3 Mio., i. Vj. EUR 5,9 Mio.) konnten wir im Geschäftsjahr u. a auch aufgrund der frühzeitigen Liquiditätszuflüsse im Zuge des Factorings weiter zurückführen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit EUR 3,3 Mio. (i. Vj. EUR 2,4 Mio.) leicht über dem Vorjahresniveau, so dass sich unser Fremdkapital insgesamt von EUR 9,1 Mio. auf EUR 8,8 Mio. reduzierte. Insgesamt verfügt unsere Gesellschaft über ausreichend nicht genutzte Kontokorrent- und Kreditlinien. Trotz einer im Geschäftsjahr getätigten Ausschüttung an unseren Gesellschafter (EUR 4,0 Mio.) ist unsere Eigenkapitalquote mit 44,9 % nahezu auf dem Vorjahresniveau (45,3 %). Ursächlich dafür ist die verminderte Bilanzsumme und das Jahresergebnis des laufenden Geschäftsjahres. 2.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung nutzen wir im Wesentlichen finanzielle Leistungsindikatoren wie die monatlichen Umsatzzahlen und die Rohgewinnmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand). Darüber hinaus steht auch unsere Eigenkapitalquote im Fokus unserer Unternehmenssteuerung, da diese Kennzahl bei unseren Banken in das Bonitäts- und Kreditrating einfließt. Diese Kennzahlen entwickelten sich wie folgt:
Unsere nicht finanziellen Leistungsindikatoren werden insbesondere geprägt durch die Expertise und die gute Branchenvernetzung unserer Mitarbeitenden sowie auf flache Organisationsstrukturen. Darüber hinaus verfügen wir über alle notwendigen ISO-Zertifizierungen. 2.4. Fazit/Zusammenfassung Im Vorjahr hatten wir für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse und ein Ergebnis deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 prognostiziert. Wie damals dargestellt, war diese Planung aufgrund der Unsicherheitsfaktoren in der Stahlindustrie und der weltweiten Wirtschaftsentwicklung mit einer Unsicherheit behaftet. Trotz dieser Unwägbarkeiten war unsere Prognose zutreffend. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Unsicherheitsfaktoren unserer Branche, sind wir mit der Geschäftsentwicklung zufrieden und sehen uns in unserer strategischen Ausrichtung auch zusammen mit unserem Gesellschafter, LL-resources GmbH, Graz/Österreich, bestätigt. 3. Nachtragsbericht Vorgänge nach dem Bilanzstichtag, die von besonderer Bedeutung sind, haben sich nicht ereignet. 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung In unserer Geschäftstätigkeit sind wir insbesondere Rohstoffpreisrisiken und Devisenkursschwankungen ausgesetzt. Die Rohstoffpreisrisiken begrenzen wir durch ein aktives Risikomanagement, eine Rohstoffpreis- und Rohstoffmengenfixierung auf Kunden- und Lieferantenseite und eine kontinuierliche Überwachung der Rohstoffpreisentwicklung. Risiken aus Devisenkursschwankungen minimieren wir - soweit erforderlich - durch den Abschluss gegenläufiger Devisentermingeschäfte. Spekulative Geschäfte entsprechen dabei nicht unserer Unternehmensphilosophie und werden daher nicht getätigt. In unserer Geschäftsentwicklung setzen wir auf eine kontinuierliche Entwicklung unseres Unternehmens und eine Begrenzung der Geschäftsrisiken, allerdings nutzen wir Geschäftschancen sowohl auf Kunden- als auch Lieferantenseite konsequent. Durch die stete Identifizierung neuer Bezugsquellen und die verbesserte internationale Ausrichtung im Zuge des Gesellschafterwechsel sind wir in der Lage unsere Kundenbasis weiter auszubauen und zu diversifizieren. Durch unsere bereits heute breite Kundenbasis begrenzen wir das Kundenausfallrisiko auf ein Mindestmaß. Zusätzlich werden alle Kundenforderungen kreditversichert und durch ein aktives Mahnwesen gesteuert. Die aktuelle Rohstoffpreisentwicklung führt zu einem hohen Vorfinanzierungsbedarf. Um auch in diesem Umfeld Geschäftschancen kurzfristig nutzen zu können, stehen uns ausreichende Kreditlinien in Höhe von insgesamt EUR 15,0 Mio. zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag mit EUR 5,3 Mio. in Anspruch genommen sind. Darüber hinaus haben wir eine ähnlich hohe Kreditlinie bei einer Factoringgesellschaft, um Forderungen im ausreichenden Maße zu refinanzieren. Das Zinsänderungsrisiko haben wir durch Abschluss eines Zinscaps begrenzt. In unserer Branche zeichnet sich bereits seit Jahren ein Wandel ab, der auf der einen Seite durch die schrumpfende Stahl- und Gießereiindustrie in Deutschland und auf der anderen Seite durch die abnehmende Anzahl unserer Mitstreiter, welche aber tendenziell größer werden, geprägt ist. Dem versuchen wir durch den Ausbau unserer Serviceleistungen auf Gruppenbasis sowie die stetige Ausweitung der Produktpalette entgegenzuwirken. Aufgrund unserer überschaubaren Organisation mit im Jahresdurchschnitt 12 Mitarbeitern sind wir in der Lage auch auf konjunkturelle Herausforderungen flexibel zu reagieren. Die fachliche Kompetenz und das Engagement unserer Mitarbeiter stellen einen maßgeblichen Faktor der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft dar. Dabei setzen wir auch im Bereich der Personalführung auf Kontinuität, was die lange Betriebszugehörigkeit unserer Mitarbeiter belegt. 4.2. Zukünftige Entwicklung (Prognose) Die deutsche Wirtschaft erholt sich nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank in den kommenden Jahren, wenn auch verzögert. Erst ab Beginn des Jahres 2024 erwartet die Deutsche Bundesbank, dass die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen kann. Das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt der Deutschland-Prognose der Bundesbank zufolge im kommenden Jahr um 0,4 % zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 % in diesem Jahr. Erste Anzeichen für eine leichte Besserung geben die ifo Geschäftserwartungen, welche sich im Oktober und November 2023 etwas aufhellten. Die deutsche Wirtschaft profitiert im Projektionszeitraum vor allem von zwei Faktoren: Infolge wieder expandierender ausländischer Absatzmärkte steigen die Exporte. Und aufgrund des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug. Die Kernrate der Inflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreichte im abgelaufenen Jahr 2023 mit 5,1 % ihren Höhepunkt. Im kommenden Jahr 2024 wird ein deutlicher Rückgang auf 3 % erwartet. In der für uns wichtigen Stahlbranche wird laut einer Prognose von Statista die Stahlnachfrage in der EU-27 und dem Vereinigten Königreich im Jahr 2024 rund 160 Millionen Tonnen betragen. Die größte Menge an weltweit nachgefragten Stahl wird im Jahr 2024 jedoch in der Region Asien und Ozeanien erwartet. Die Angaben beziehen sich dabei auf fertige Stahlprodukte. Im Vergleich dazu wird die weltweite Stahlnachfrage auf insgesamt rund 1,85 Milliarden Tonnen für das Jahr 2024 prognostiziert. Die Stahlproduktion unterlag bisher starken Schwankungen. Trotzdem reihte sich das Land zuletzt unter die Top-10 der weltweiten Rohstahlprodukton ein. Der größte Umsatz wird in der NE-Metallindustrie - sogenannte Nichteisenmetalle wie Kupfer, Aluminium oder Zink - generiert. Nachdem die Investitionen in Deutschland kurzzeitig stark sanken, lässt sich bei Unternehmen aus dem Bereich Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen sowie Herstellung von Stahlrohren und -rohrstücken seit 2017 wieder eine steigende Bereitschaft von Investitionen erkennen. Zu Beginn des Jahres 2024 hat marketSteels fünf Markttrends und -einflüsse identifiziert, die voraussichtlich von wesentlicher Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Stahlindustrie sein werden:
Die Erholung des angeschlagenen Immobiliensektors in China und der Erfolg der Konjunkturmaßnahmen der chinesischen Regierung werden eine Schlüsselrolle für die Höhe der inländischen Stahlnachfrage spielen. Die hohe Nachfrage in China wird die Preise für Stahlerzeugnisse weltweit in die Höhe treiben, ebenso wie für Rohstoffe wie Eisenerz und Kokskohle. Die Stahllieferanten in der Türkei und in Russland - Israels Hauptbezugsquellen für Stahl - sind nicht die einzigen, die die Auswirkungen des Nahost-Konflikts zu spüren bekommen. Während sich die Gefahr steigender Ölpreise bisher als unbegründet erwiesen hat, führen Angriffe auf Schiffe, die für den Suezkanal bestimmt sind, zu steigenden Transportpreisen. Zu den Maßnahmen, die Handelsbeschränkungen für Stahleinfuhren vorsehen, gehören die US-Importzölle nach Section 232, die CBAM der EU und der von der EU und den USA geplante so genannte "Steel Club" mit niedrigen Emissionen. Mit der zunehmenden Androhung von Zöllen durch wichtige Stahlverbrauchermärkte steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Vergeltungsmaßnahmen. Es werden in der Branche auch Anstrengungen unternommen, um die finanziellen Anforderungen des Übergangs zur Kohlenstofffreiheit zu erfüllen. Die Stahlhersteller werden dabei eine Schlüsselrolle im "Fit-for-55-Plan" der Europäischen Union spielen, der eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 55 % bis 2030 vorsieht. In diesem Zuge sind auch Konsolidierungen zu erwarten. Für den globalen Stahlsektor wird die Inflation ein Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Stimmung sein. Die meisten Marktteilnehmer gehen davon aus, dass eine geringere Inflation Zinssenkungen auslösen wird, die die Stahlnachfrage ankurbeln werden. Eine spürbare Belebung des Marktes, als Folge dieser Entwicklung, wird sich jedoch nach Einschätzung von marketSteels erst nach Ende des Jahres 2024 einstellen. Aufgrund unseres breiten Kunden- und Produktportfolios, welches wir in den letzten Jahren nochmals weiter ausbauen konnten, sowie unserer flexiblen Unternehmensstruktur gehen wir davon aus, dass wir die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2024 erfolgreich meistern können. Insbesondere in den positiven Impulsen durch unsere Gesellschafterin, LL-resources GmbH, Graz/Österreich, und deren Zugang zu internationalen Märkten sowohl auf der Kunden- als auch auf der Lieferantenseite sehen wir Chancen für unsere weitere Geschäftsentwicklung. Auch für das Geschäftsjahr 2024 stehen uns ausreichend Kreditlinien zur Verfügung, die durch alternative Finanzierungsformen wie das Factoring ergänzt werden. Dadurch werden wir auch im Geschäftsjahr 2024 in der Lage sein, flexibel auf Marktchancen reagieren zu können. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von Umsatzerlösen und einem Jahresergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 aus. Allerdings ist eine konkretere Prognose auch aufgrund der identifizierten und bereits genannten Faktoren in der Stahlindustrie und der weltweiten Wirtschaftsentwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.
Duisburg, den 29. Februar 2024 Dr.
Roman Lurf
Dr.
Michael Lang
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers An die LEMETCO GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LEMETCO GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEMETCO GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, 29. Februar 2024 RLT
Ruhrmann Tieben & Partner mbB
Thorsten
Ziegemeier
Verena
Harms
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