Calisen Deutschland (Holdco) GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Marko seit 29.1.2026 | Prokura |
Franziska Büthe seit 29.1.2026 | Prokura |
Robert Schüürmann seit 28.1.2026 | Prokura |
Nicolas Jöpen seit 28.1.2026 | Prokura |
Christian Porath seit 28.1.2026 | Prokura |
Dennis Reichpietsch seit 28.1.2026 | Prokura |
Alessandra Girotto seit 29.10.2025 | Prokura |
Frank Schmidt seit 29.10.2025 | Prokura |
Ulrich Henseler seit 29.10.2025 | Prokura |
Dominik Sterflinger seit 29.10.2025 | Prokura |
Stephan Leimbach seit 29.10.2025 | Prokura |
Julia Drews seit 29.10.2025 | Prokura |
Ralf Schrankel seit 29.10.2025 | Prokura |
Bent Roggenbock seit 29.10.2025 | Prokura |
Tim Erbe seit 8.9.2025 | Prokura |
Michael Rieger seit 8.9.2025 | Prokura |
Marcus Lemli seit 8.9.2025 | Prokura |
Imad El Akrouche seit 8.9.2025 | Prokura |
Konstantin Augustin seit 8.9.2025 | Prokura |
Nicolás Mercker-Sagué seit 8.9.2025 | Prokura |
Ivica Barsic seit 8.9.2025 | Prokura |
Dennis Kwast seit 8.9.2025 | Prokura |
Philipp-Anselm Mitterle seit 16.5.2025 | Prokura |
Johannes Götz seit 16.5.2025 | Prokura |
Baptiste Brachmann seit 16.5.2025 | Prokura |
Mike Schrottke seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Kai Robert Werner Mende seit 12.7.2024 | Geschäftsführer |
Jens-Peter Herrmann seit 12.7.2017 | Geschäftsführer |
Marco Stephan Clemens Hekman seit 11.11.2015 | Geschäftsführer |
Martin Victor Lubieniecki seit 13.9.2005 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CBRE GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023CBRE GmbH, Frankfurt am MainAmtsgericht Frankfurt am Main, HRB 13347
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023CBRE GmbH, Frankfurt am Main
Anhang 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches ("HGB") und den sie ergänzenden Vorschriften des GmbH- Gesetzes ("GmbHG") aufgestellt. Die CBRE GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Bestimmungen des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsvorschriften (§§ 252 bis 256 HGB) sowie der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. In 2023 hat CBRE GmbH ihre 100%-Beteiligung an der CBRE Capital Advisors GmbH veräußert und 100%-Beteiligungen an vier Prime-Gesellschaften erworben. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene, immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit Ansatz des niedrigeren beizulegenden Werts am Bilanzstichtag vorgenommen. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen über die Nutzungsdauer, die für vergleichbare Vermögensgegenstände in der steuerrechtlichen Abschreibungstabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter (kurz: "AfA-Tabelle") angegeben werden. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit Ansatz des niedrigeren beizulegenden Werts am Bilanzstichtag vorgenommen. Mit Mietereinbauten im Zusammenhang stehende Eigenleistungen werden zu Herstellungskosten bewertet und fließen in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten ein. Die Herstellungskosten umfassen die unmittelbar zurechenbaren Material- und Fertigungskosten und angemessene Teile der hierbei anfallenden Gemeinkosten. Es wurden folgende Nutzungsdauern bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen berücksichtigt:
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Von dem nach § 6 Abs. 2 S. 1 EStG bestehenden steuerlichen Wahlrecht, die Anschaffungskosten von Wirtschaftsgütern, die selbständig nutzbar sind und deren Anschaffungskosten EUR 800 nicht übersteigen, im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abzuschreiben, wurde für den handelsrechtlichen Jahresabschluss entsprechender Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. nachträglicher Anschaffungskosten angesetzt. Die Beteiligung wird als nicht abnutzbarer Vermögensgegenstand nicht planmäßig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden gem. § 253 Abs. 3 S. 5 HGB auf einen niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden einzeln zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen betreffen Leistungen, die zum Abschlussstichtag zwar begonnen waren, bei denen aber die Voraussetzungen für eine Teil- oder Vollabnahme der Leistungen und damit die Rechnungstellung an die Kunden noch nicht gegeben sind. Soweit Fremdkapital zur Finanzierung von Herstellungskosten verwendet wird und auf den Zeitraum der Herstellung entfällt, wird von dem Wahlrecht des § 255 Abs. 3 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Den erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in fremder Währung werden mit dem Umrechnungskurs zum entsprechenden Rechnungsdatum erfasst. Am Abschlussstichtag werden die Fremdwährungspositionen mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Führt der Umrechnungskurs am Abschlussstichtag zu einem niedrigeren Wert der Fremdwährungsforderungen, wird dieser angesetzt, wenn die jeweilige Restlaufzeit ein Jahr übersteigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechte Abgrenzung von Ausgaben, die Aufwand für Folgejahre darstellen und über den künftigen Zeitraum der Leistungserbringung aufwandswirksam aufgelöst werden. Passive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechte Abgrenzung von Einnahmen, die Ertrag für Folgejahre darstellen und über den künftigen Zeitraum der Leistungserbringung ertragswirksam aufgelöst werden. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen zukünftigen Erfüllungsbetrages passiviert und nach dem Verfahren der Einzelbewertung bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag oder entsprechend dem Höchstwertprinzip mit dem Umrechnungskurs am Bilanzstichtag bewertet, wenn die jeweilige Restlaufzeit ein Jahr übersteigt.
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3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen und Finanzanlagen Im Geschäftsjahr sind im Rahmen der Aktivierung von Mietereinbauten Eigenleistungen in Hohe von TEUR 344 (Vj. TEUR 365) angefallen, die zu Herstellungskosten bewertet und zusammen mit den Mietereinbauten über die Laufzeit der Mietverträge abgeschrieben werden. Weder außerplanmäßige Abschreibungen noch Zuschreibungen auf in den Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen waren vorzunehmen. In 2023 hat CBRE GmbH ihre 100%-Beteligung an der CBRE Capital Advisors GmbH veräußert. Im Finanzanlagevermögen sind 100%-Beteiligungen in der Höhe von TEUR 5.123 an der folgenden Gesellschaften ausgewiesen:
Die Beteiligungen werden zu den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Beteilgung von Prime Management GmbH & Co. KG, Düsseldorf inkludiert auch Anteile an der Tochtergesellschaft Prime Management Marketing GmbH, Düsseldorf. Die Beteiligung an der CBRE Capital Advisors GmbH, Frankfurt am Main, wurde im Dezember 2023 mit einem Verlust in der Höhe von TEUR 340 veräußert. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage zum Anhang). 3.2 Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Leistungen in Höhe von TEUR 20.631 (Vj. TEUR 13.047) sowie im Vorjahr Ansprüche gegen verbundene Unternehmen aus einem jederzeit verfügbaren konzernseitigen "Cash Pool" in Höhe von TEUR 30.203. Die "Cash Pool" Aktivitäten haben im Jahre 2023 zu den Verbindlichkeiten in der Höhe TEUR 10.137 geführt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in der Regel Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag nicht (Vj. TEUR 567). Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 60 (Vj. TEUR 31). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen durchlaufende Posten TEUR 246 (Vj. TEUR 331), Geld in Transit TEUR 236 (Vj. TEUR 42) und sonstige Forderungen TEUR 20 (Vj. TEUR 19) ausgewiesen, welche auf Ansprüche gegenüber dem Vermieter und der Künstlersozialkasse zurückzuführen sind. Die Restlaufzeiten der sonstigen Vermögensgegenstände liegen jeweils unter einem Jahr. 3.3 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 25.564,59. Das Stammkapital ist voll eingezahlt.
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3.4 Rückstellungen Mit Wirkung zum 01. Januar 2016 hat die Gesellschaft einen Ergebnisabführungsvertrag mit der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, geschlossen und sich darin verpflichtet, ihren ganzen Gewinn an die CBRE Germany Holdings GmbH abzuführen. Im Falle eines Verlustes ist die CBRE Germany Holdings GmbH zum Ausgleich des Verlustes verpflichtet. Damit wurde eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der CBRE Germany Holdings GmbH begründet. Für das Geschäftsjahr 2023 wurden daher keine Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer gebildet. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden in Bezug auf die bestehenden Rückbauverpflichtungen für angemietete Büroflächen gebildet und werden unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Die Abzinsung der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen erfolgte mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer gewichteten mittleren Restlaufzeit von 5,00 Jahren (1,15%; Vj. 0,92%). Im Geschäftsjahr wurde in diesem Zusammenhang ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 0,3 (Vj. Zinsaufwand in Höhe von TEUR 6) erfasst. Die übrigen sonstigen Rückstellungen haben jeweils Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und wurden daher nicht abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 39.278 (Vj. TEUR 53.252) betreffen im Wesentlichen Boni und Provisionen über TEUR 17.263 (Vj. TEUR 29.239), ausstehende Rechnungen von umsatzbeteiligten Lieferanten über TEUR 4.648 (Vj. TEUR 4.919), konzerninterne Umlagen über TEUR 8.666 (Vj. TEUR 7.717) sowie Leistungen von verbundenen Unternehmen über TEUR 1.265 (Vj. TEUR 1.267). Außerdem wurden für Urlaubsansprüche TEUR 261 (Vj. TEUR 676) und für Abfindungen TEUR 3.572 (Vj. TEUR 6.537) zurückgestellt. Für die Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden TEUR 194 (Vj. TEUR 197) und für Anwaltskosten wurden TEUR 671 (Vj. TEUR 175) zurückgestellt. Die übrigen sonstigen Rückstellungen sind im Verhältnis zum Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen jeweils unerheblich. 3.5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2.424 (Vj. TEUR 2.100) Verbindlichkeiten aus bezogenen Leistungen, Verbindlichkeiten aus "Cash Pool" in Höhe von TEUR 10.137 (Vj. TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 2.464 (Vj. TEUR 17.104). Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen betrugen zum Stichtag TEUR 13.353 (Vj. TEUR 9.038) und stellen die Verbindlichkeiten dar, für die Zahlungen im Geschäftsjahr eingegangen sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten in Bezug auf Umsatzsteuern sowie aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung für Dezember 2023. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren und grundpfandrechtlich besicherte Verbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht.
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3.6Passive Rechnungsabgrenzungsposten Soweit aufgrund von Mietverträgen über von der Gesellschaft genutzte Büroflächen Umzugs- bzw. Baukostenzuschüsse vereinnahmt wurden, werden die entsprechenden Beträge passivisch abgegrenzt und über die Laufzeit der Mietverträge ertragswirksam aufgelöst. Darüber hinaus betrifft der Ausweis von Vermietern gewährte mietfreie Zeiten, für die keine Einnahmen zugeflossen sind und die ausschließlich zur Aufwandsnivellierung über die Mietvertragsdauern gebildet werden. 3.7 Treuhandverhältnisse Im Zusammenhang mit der Objektverwaltung für Kunden (Eigentümer von Immobilien) unterhält die Gesellschaft in eigenem Namen für Rechnung der Mieter Miet- und Mietkautionskonten. Der Saldo dieser Konten betrug zum 31.12.2023 TEUR 14.824 (Vj. TEUR 14.189).
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4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2023 sind Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 154.195 (Vj. TEUR 198.997) erzielt worden. Bei den Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus immobilienbezogenen Dienstleistungen an Dritte und an verbundene Unternehmen. Im Ausweis sind auch Erträge aus der Untervermietung von Büroflächen, im Wesentlichen an verbundene Unternehmen (TEUR 610, Vj. TEUR 688), sowie Erträge aus der Erbringung von verwaltungsbezogenen Dienstleistungen (Konzernumlagen) an in Deutschland ansässige verbundene Unternehmen enthalten. Der Ausweis der Umsatzerlöse betrifft wie im Vorjahr Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen in den nachfolgend aufgeführten Tätigkeitsbereichen der Gesellschaft. Die Tätigkeitsbereiche der Gesellschaft gliedern sich wie folgt auf:
Das Maklergeschäft umfasst die Vermittlung von An- und Verkaufsgeschäften ("Capital Markets") und die Vermittlung von An- und Vermietungsgeschäften ("Advisory & Transaction Services") jeweils in Bezug auf gewerbliche Immobilien in Deutschland. Die Vermittlung von (Immobilien-)Darlehen und von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung) gehören nicht zu diesem Tätigkeitsbereich. Im Tätigkeitsbereich Bewertung ("Valuation") werden Bewertungsdienstleistungen wie die Erstellung von Markt- und Verkehrswertgutachten, Discounted Cash-Flow Analysen, Beleihungswertgutachten, Bewertungen nach KAGB usw. in Bezug auf Einzelobjekte und Immobilienportfolio erbracht. Die Beratungsdienstleistungen ("Occupier Outsourcing") umfassen eine breite Palette an Dienstleistungen, unter anderem für Projekt- und Transaktionsmanagement, sowie wirtschaftlich technische Beratung bei der Analyse, Entwicklung, Planung, Erstellung oder Sanierung sowie Einrichtung oder Ausstattung von Immobilien. Im Bereich der Objektverwaltung ("Asset Services") werden für Eigentümer von Büro-, Industrie- und Einzelhandelsimmobilien und Immobilienportfolios umfassende Verwaltungsleistungen wie zum Beispiel Rechnungswesen, Instandhaltungs- und Instandsetzungsmanagement, Nebenkostenabrechnungen usw. erbracht.
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Der Tätigkeitsbereich Projektmanagement umfasst Leistungen im Zusammenhang mit der Ausführung von Bauleistungen (Neubau, Umbau, Sanierung) sowie technische Begutachtung vom Zustand von Gebäuden und umweltbezogene Beratungsleistungen wie Umwelt- und Schadstoffgutachten usw. Aufgrund der sich in den Gemeinschaftsgeschäften insbesondere mit verbundenen Unternehmen ausdrückenden Aufgabenteilung im CBRE Konzern erstreckt sich der geographische Tätigkeitsbereich der Gesellschaft überwiegend auf Deutschland und in nur geringem Umfang auf das europäische Ausland. Die Geschäftstätigkeit außerhalb Europas ist von untergeordneter Bedeutung. Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 14.817 beziehungsweise 9,61% (Vj. TEUR 14.582 beziehungsweise 7,33%) auf Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen. Im Geschäftsjahr wurden unter den Umsatzerlösen TEUR 143 Erlösschmälerungen (Vj. TEUR 111) aus nachträglich gewährten Skonti gegenüber Kunden ertragsmindernd ausgewiesen. 4.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.217 (Vj. TEUR 1.071). Die Auflösungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für bezogene Dienstleistungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind darüber hinaus verschiedene periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 1.642 (Vj. TEUR 1.825) enthalten, wovon TEUR 710 (Vj. TEUR 1.660) auf Auflösungen von Wertberichtigungen entfallen. Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 88 (Vj. TEUR 749). 4.3 Aufwand für bezogene Leistungen (Materialaufwand) Die direkt mit den Umsätzen in Zusammenhang stehenden Eingangsleistungen aus Gemeinschaftsgeschäften und andere bezogene Dienstleistungen in Höhe von TEUR 16.673 (Vj. TEUR 20.437) werden als Materialaufwand (Aufwand für bezogene Leistungen) ausgewiesen. Der Aufwand für bezogene Leistungen betrifft Leistungsbezüge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 183 (Vj. TEUR 2.926) und Aufwendungen für freie Mitarbeiter in Höhe von TEUR 3.832 (Vj. TEUR 3.798) sowie Aufwendungen für projektbezogene Dienstleistungen und Zeitarbeit in Höhe von TEUR 1.548 (Vj. TEUR 2.442). 4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Konzernumlagen in Höhe von TEUR 9.640 (Vj. TEUR 21.855). Im Jahr 2023 hat CBRE GmbH die 100%-Beteiligung an der CBRE Capital Advisors GmbH an ein verbundenes Unternehmen veräußert. Bei der Veräußerung wurde ein Verlust in Höhe von TEUR 340 erzielt, der unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.100 (Vj. TEUR 2.305) enthalten. Von den periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen TEUR 259 (Vj. TEUR 1.595) Konzernumlagen von verbundenen Unternehmen. Die übrigen periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen und Lieferungen der Vorjahre.
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Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 128 (Vj. TEUR 2.028). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 185 (Vj. TEUR 187) zurückgestellte Honorare für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 sowie die Veröffentlichung von Jahresabschluss und befreiendem Konzernabschluss samt Übersetzung des befreienden Konzernabschlusses. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 168 (Netto) an Honoraren für die Jahresabschlussprüfung gezahlt. Andere Bestätigungs-, Steuerberatungs- oder sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht bezogen. 4.5 Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen Quellensteuern auf Dienstleistungen, die im Ausland erbracht wurden, sowie Körperschaft und Gewerbesteuer für Vorjahre. Rückstellungen für Ertragssteuern waren für das Berichtsjahr wegen einer steuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin nicht zu bilden (siehe Erläuterungen zu 3.4 Rückstellungen). 4.6 Latente Steuern Die Abweichungen zwischen der Handelsbilanz und den steuerlichen Wertansätzen betreffen eine Rückstellung für Rückbauverpflichtungen sowie die Urlaubsrückstellungen. Beide Sachverhalte führen jeweils zu aktiven latenten Steuern. Abweichungen, die zu passiven latenten Steuern führen, bestehen nicht. Das Wahlrecht, aktive latente Steuern in der Bilanz auszuweisen, wird nicht in Anspruch genommen.
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5. Sonstige Angaben 5.1 Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich (aufgerundet) 903,25 Arbeitnehmer (ohne im Handelsregister eingetragene Geschäftsführer, ohne die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigen und ohne Mitarbeiter in Elternzeit oder in Erziehungsurlaub, aber mit Praktikanten, Werkstudenten, Aushilfen und mit Mitarbeitern in bezahlter Freistellung/Mutterschutz) beschäftigt. Zusätzlich wurden elf Mitarbeiter als angestellte Geschäftsführer beschäftigt. Der Durchschnitt wurde für Zwecke dieser Angabe nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelt. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in den Geschäftsbereichen der Gesellschaft betrug während des Geschäftsjahrs:
5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverbindlichkeiten der Gesellschaft in Höhe von TEUR 39.360 (Vj. TEUR 26.487).
Nicht ausgeübte Verlängerungs- und/oder Erweiterungsoptionen für Miet- oder Leasingverträge werden nicht berücksichtigt. Den Verpflichtungen stehen entsprechende Ansprüche auf Nutzungsüberlassungen gegenüber. Die zugrundeliegenden Vertragsverhältnisse sind ungekündigt, so dass mit den entsprechenden zukünftigen Belastungen zu rechnen ist. Ein Überschuss der finanziellen Verpflichtungen über den Wert der Nutzungsüberlassungen ist nicht gegeben.
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5.3 Nachtragsbericht über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 haben, ergaben sich nicht. Zur Stärkung bzw. zum weiteren Ausbau des Geschäftsbereichs Einkaufszentren wurden im Geschäftsjahr fünf direkte 100%-Beteiligungen (Prime-Gesellschaften) erworben. Vier der erworbenen Gesellschaften (Prime Projects GmbH, Düsseldorf, Prime Management GmbH & Co. KG, Düsseldorf, Prime Management Verwaltungs GmbH, Düsseldorf, Prime Real Estate Consulting GmbH, Düsseldorf) wurden mit Verschmelzungsvertrag vom 18. März 2024 auf die CBRE GmbH verschmolzen. Als Verschmelzungsstichtag für die Verschmelzungen wurde jeweils der 1. Januar 2024 vereinbart. Im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge wurden sämtliche Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der vier Gesellschaften zum Buchwert auf die CBRE GmbH übertragen. Durch die Verschmelzung ist ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 4.330 entstanden, der als laufender Geschäftsvorfall des Jahres 2024 ausgewiesen wird. Die Verschmelzungen sind noch nicht im Handelsregister der aufnehmenden Gesellschaft CBRE GmbH eingetragen. 5.4 Name und Sitz der Muttergesellschaft Die Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft mit einbezogen wird, ist die CBRE Group, Inc. mit Sitz in Dallas, Texas, USA. CBRE Group, Inc. ist ein Unternehmen, dessen Aktien an der Börse in New York, USA, gehandelt werden (NYSE: CBRE). Der Konzernabschluss ist bei CBRE Group, Inc., 2100 McKinney Ave Suite 700, Dallas, Texas, USA, oder unter der Nr. 000 11 38 118 bei der U.S. Securities and Exchange Commission ("SEC") erhältlich. Der befreiende Konzernabschluss der CBRE Group Inc. und der Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers (Formblatt 10-K) werden von der CBRE GmbH beim Bundesanzeiger im Bereich Rechnungslegung/Finanzberichte offengelegt. 5.5 Name und Sitz der Beteiligungen
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CBRE GmbH hat ihre Beteiligung an der CBRE Capital Advisors GmbH am 20. Dezember 2023 an CBRE Services, Inc. veräußert. Am 31. Juli 2023 wurden Beteiligungen an Prime Gesellschaften erworben. Der Ausweis der Beteiligungen folgt zu den Anschaffungskosten. 5.6 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen betreffen insbesondere die im Rahmen der internationalen Aufgabenteilung im CBRE Konzern ausgeführten Gemeinschaftsgeschäfte, die Konzernumlagen, die Beteiligung an einem "Cash Pool" sowie Mitarbeiterüberlassungen bzw. -entsendungen. Darüber hinaus besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit dem Gesellschafter CBRE Germany Holdings GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 2.464 die Ergebnisabführung für 2023. Mit der CBRE Capital Advisors GmbH wurde ein Untermietvertrag über von der Gesellschaft angemietete Büroflächen sowie ein Konzernumlagevertrag abgeschlossen. Der Untermietvertrag wurde zum 31.12.2023 gekündigt. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter aus dem Konzernumlagevertrag belaufen sich auf TEUR 50 (siehe auch Erläuterungen zu 3.2 Umlaufvermögen). 5.7 Geschäftsführung Die der Geschäftsführung gewährten Gesamtbezüge betrugen in 2023 TEUR 12.478 (Vj. TEUR 17.888). In den Gesamtbezügen sind aktienbasierte Vergütungsbestandteile in Höhe von TEUR 304 (Vj. TEUR 357) enthalten. Diese Vergütungsbestandteile bestehen aus gezogenen Optionen für Aktien der Konzernmuttergesellschaft CBRE Group, Inc., USA. Keinem Mitglied der Geschäftsführung wurden Vorschüsse oder Kredite gewährt. Keinem früheren Mitglied der Geschäftsführung wurden Gesamtbezüge im Sinne von § 285 Nr. 9b) HGB gewährt. Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen von ausgeschiedenen Mitgliedern der Geschäftsführung waren nicht zu bilden und wurden auch nicht unterlassen. Bis auf einen Geschäftsführer, der bis 7. Dezember 2023 mit der Geschäftsführung beauftragt wurde, waren mit der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 sowie bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses beauftragt:
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5.8 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht. 5.9 Unterschriften
Frankfurt am Main, den 24. Juni 2024 Kai Mende Marco Hekman Jens-Peter Herrmann Fabian Klein Rainer Knapek Rainer Koepke Michael Mikulicz Simon Ritsch Peter R. Schreppel Jacob Volkerts Paul Shackleton Mark Spangenberg Carsten Ape
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Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023CBRE GmbH, Frankfurt am Main
Lagebericht 20231. Grundlagen der Gesellschaft Der Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung des An- oder Verkaufs und der Vermietung von gewerblichen Grundstücken aller Art, immobilienbezogene Dienstleistungen, insbesondere Beratungs- und Bewertungsleistungen, sowie die Gebäude- und Portfolioverwaltung. Die Gesellschaft betreibt in sieben deutschen Städten Niederlassungen und ist an einem Standort in einem Einkaufszentrum vertreten. Der Hauptsitz der Gesellschaft liegt in Frankfurt am Main. Die CBRE GmbH ist ein Tochterunternehmen des CBRE Group Inc. Konzerns. Ziel der Gesellschaft ist, in Deutschland die eigenen Marktanteile als Anbieter für Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien zu erhöhen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Folgen der globalen Krisen belasteten die deutsche Wirtschaft im Gesamtjahr 2023. Vor allem die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die konjunkturelle Entwicklung hierzulande. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag die Wirtschaftsleistung 0,3 % unter dem Wert des Jahres 2022. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 0,1 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das reale BIP 2023 um 0,7 % höher. 1 Während sich die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal trotz schwieriger Rahmenbedingungen relativ robust mit einer positiven Wachstumsrate in Höhe von 0,3 % gegenüber dem Vorquartal zeigte, ging die Wirtschaftsleistung in den nachfolgenden Quartalen um jeweils 0,4 % im zweiten und vierten Quartal und um 0,7 % im dritten Quartal zurück. Vor allem die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren im Schlussviertel 2023 deutlich niedriger als im Vorquartal. 2 Gemessen an der realen Bruttowertschöpfung, die insgesamt um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr zurückging, verlief die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen uneinheitlich. Während die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten konnten - der Bereich Information und Kommunikation +2,6 %; Unternehmensdienstleister +0,3 %; Sonstige Dienstleister +1,8 % -, ging die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um 1,0 % und vor allem im Produzierenden Gewerbe (ohne das Baugewerbe) mit 2,0 % zum Teil deutlich zurück. Materialengpässe, Fachkräftemangel, hohe Baukosten und im Jahresverlauf 2023 zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen belasteten im Baugewerbe vor allem den Hochbau. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. 3
1 Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom
15.01.2024
(https://https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)
Auf der Nachfrageseite gingen im Jahr 2023 die privaten Konsumausgaben aufgrund der hohen Verbraucherpreise um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Damit entfernte sich der private Konsum wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Daneben reduzierte auch die öffentliche Hand ihre Ausgaben. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren waren die preisbereinigten Konsumausgaben mit -1,7 % rückläufig, vor allem aufgrund des Wegfalls staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Solche Maßnahmen trugen in den Jahren ab 2020 wesentlichen dazu bei, dass die Wirtschaftsleistung durch die staatlichen Konsumausgaben gestützt wurde. Die Bauinvestitionen im Jahr 2023 sanken preisbereinigt um 2,1 %, was im Wesentlichen an den hohen Baupreisen und den spürbar gestiegenen Bauzinsen lag, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was sich unter anderem mit den stark nachgefragten energetischen Sanierungen begründen lassen dürfte. In Ausrüstungsinvestitionen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und eine schwache Nachfrage aus dem Inland im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %), sodass per Saldo ein positiver Außenbeitrag in Höhe von 0,6 % die gesamtwirtschaftliche Entwicklung unterstützte. 4 Trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds zeigte sich der Arbeitsmarkt im letzten Jahr weiterhin robust. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023, wie im Jahr zuvor, von 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit einem Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 333.000 Personen oder 0,7 % mehr als im Jahr 2022. Der Beschäftigungsaufbau fand fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 5 Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen belief sich im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,7 % und lag damit 0,4 %-Punkte über dem Vorjahreswert. 6 Im Januar 2024 betrug die Arbeitslosenquote 6,1 %, die damit sowohl 0,4 %-Punkte über dem Vormonats- als auch über dem Vorjahreswert lag. 7 Im Schlussquartal 2023 und zum Jahresauftakt 2024 hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar 2024 zum dritten Mal infolge auf 85,2 Punkte gesunken. Ebenso schätzen die befragten Unternehmen die aktuelle Lage sowie die Aussichten für die kommenden Monate schlechter ein. 8 Dass sich die deutsche Wirtschaft in den Wintermonaten 2023/2024 in einer Rezession befindet, verdeutlicht auch die aktuelle ZEW-Umfrage vom Februar 2023. Demnach ist die konjunkturelle Lageeinschätzung der Befragten mit einem Wert von -81,7 Punkten auf den tiefsten Wert seit Juni 2020 gesunken. Dagegen sind die Konjunkturerwartungen bei den befragten Finanzmarktexperten erneut gestiegen, was sich mit den gestiegenen Erwartungen im Hinblick auf eine Zinssenkung der EZB in den kommenden Monaten angesichts sinkender Inflationsraten begründet lässt.
3 Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom
15.01.2024
(https://https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)
Der Mix aus geopolitischen Krisen (wie dem Krieg in der Ukraine oder der Nahost-Konflikt) sowie der damit einhergehenden Energiekrise, gestiegenen Baukosten und rückläufiger Wirtschaftskraft stellt die deutsche Immobilienbranche vor große Herausforderungen. Vor allem die seit dem Frühjahr 2022 abrupt gestiegenen Finanzierungszinsen bereiten der Bau- und Immobilienwirtschaft derzeit große Schwierigkeiten. Viele Neubauprojekte sind seither wegen der höheren Zinsen, aber auch wegen den gestiegenen Baukosten nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar. Die Nachfrage nach Immobilien und neuen Bauprojekten ist infolgedessen massiv eingebrochen, was wiederum zu sinkenden Immobilienpreisen und einem Einbruch bei der Bautätigkeit führte. Zusätzlich wirkt der starke Anstieg an Insolvenzen belastend. So erreichte die Zahl der Insolvenzen in der Immobilienbranche 2023 mit 1.164 ein neues Hoch. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 30 %. 9 Seit dem Frühjahr 2022 hat sich das Stimmungsbild in der Immobilienbranche kontinuierlich eingetrübt. Gemäß der Winterbefragung der Immobilienunternehmen im Rahmen des ZIA-IW- Immobilienstimmungsindex war das Immobilienklima gegenüber dem Vorquartal zum dritten Mal in Folge rückläufig, dieses Mal um -5,0 Punkte. Damit wird der Negativrekord aus der Winterbefragung 2022 mit einem Minus von 9,1 Punkten eingestellt. Vor allem das Segment der Projektentwickler steckt weiterhin in einer schweren Rezession, aber auch das Wohnsegment bleibt von der massiven Verschlechterung der Rahmenbedingungen stark betroffen. Daneben leidet der Bürosektor weiterhin unter der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, aber auch unter dem Trend zu mehr mobilem Arbeiten und der damit einhergehenden sinkenden Büroflächennachfrage, insbesondere in den peripheren Teilmärkten außerhalb der Toplagen. 10 Um dem hohen Preisdruck infolge der Probleme bei den internationalen Lieferketten sowie den extremen Energiepreissteigerungen durch den Krieg in der Ukraine entgegenzuwirken, hat die Europäische Zentralbank (EZB) seit Juli 2022 den Leitzinsen in zehn Schritten von einem Wert von 0 % um insgesamt 4,5 %-Punkte angehoben und gleichzeitig mit dem Abbau ihrer Bilanzsumme begonnen, um mit einem entschlossenen geldpolitischen Handeln das Risiko einer Entankerung der langfristigen Inflationserwartungen der Marktteilnehmer im Euroraum zu verhindern. Die seit Dezember 2021 ergriffenen geldpolitischen Maßnahmen schlagen weiterhin auf die Realwirtschaft durch und beeinflussen die Wachstumsaussichten insbesondere für die Jahre 2023 und 2024. 11
8 Ifo Geschäftsklima Deutschland vom 25.
Januar 2024 (https:// https://www.ifo.de/fakten/2024-01-
25/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-januar-2024)
2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die größten Herausforderungen für den deutschen Immobilieninvestmentmarkt waren 2023 wie bereits im Jahr zuvor unterschiedliche Preiserwartungen auf Käufer- und Verkäuferseite, die Furcht vor einer Rezession und die weitere Verschärfung der Kreditvergabebedingungen. Angesichts der höheren Finanzierungskosten und gestiegenen Renditen bei Alternativanlagen sind auch die Immobilienrenditen in allen Anlageklassen unter Druck geraten. 2023 betrug das Transaktionsvolumen am deutschen Immobilieninvestmentmarkt 28,6 Mrd. €, von denen 22,9 Mrd. € auf Gewerbeimmobilien und 5,7 Mrd. € auf Wohnimmobilien (mit 50 und mehr Wohneinheiten) entfielen. Verglichen mit 2022 ist das ein deutlicher Rückgang um 57 %; auch der Zehnjahresdurchschnitt in Höhe von 73,6 Mrd. € wurde um 60 % verfehlt. Die übliche Jahresendrallye blieb Ende 2022 aus, bedingt durch die gestiegenen und unwägbaren Risikofaktoren in Form des Konflikts in der Ukraine, globaler rezessiver Tendenzen, höherer Finanzierungskosten und der zum Teil weit auseinanderliegenden Preisvorstellungen auf Käufer- und Verkäuferseite. Vor allem im Bürosegment fanden fast so gut wie keine Großtransaktionen unter Beteiligung institutioneller Investoren. Über alle Assetklassen hinweg wurden 2023 lediglich 45 Transaktionen (davon acht Büroimmobilien) oberhalb der 100-Millionen-€-Marke verzeichnet - nur rund ein Drittel der im Jahr 2022 in dieser Größenordnung registrierten Transaktionen. Insgesamt sank die durchschnittliche Transaktionsgröße um knapp 30 % auf rund 26 Mio. € ab. Das vierte Quartal 2023 wies mit 7,5 Mrd. € Euro zwar das zweitstärkste Ergebnis im Jahresverlauf auf, aber eine Jahresendrallye wie in früheren Jahren blieb wie erwartet aus. Lediglich 39 % des Transaktionsvolumens entfielen auf die Top-7-Investmentstandorte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Im Jahr zuvor war es fast die Hälfte. Erstmals stellten Logistikimmobilien mit fast 7 Mrd. € oder 24 % des Investitionstransaktionsvolumens die stärkste Assetklassen dar, gefolgt von Wohnimmobilien (ab 50 Wohneinheiten) mit 5,7 Mrd. € oder anteilig 20 % und Einzelhandelsimmobilien (Geschäftshäuser, Fachmärkte und Fachmarktzentren) mit knapp 5,4 Mrd. € und anteilig 19 %. Büroimmobilien folgten knapp dahinter auf dem vierten Platz (5,3 Mrd. € oder 19 %). Über alle Assetklassen hinweg sind im Vorjahresvergleich deutliche Rückgänge zu konstatieren, insbesondere bei Büroimmobilien (-77 %), Gesundheitsimmobilien (-63 %) und Wohnen (- 59 %). Am geringsten fiel dagegen der Rückgang bei Hotels (-24 %) und Logistikimmobilien (-34 %) aus. 12 An den Vermietungsmärkten machte sich 2023 neben den gestiegenen Unsicherheiten infolge geopolitischer Krisen, Kriegen, gesellschaftlicher Herausforderungen auch die schwächere Konjunktur und vor allem die strukturellen Umwälzungsprozesse in der zunehmend digitaler werdenden Büroarbeitswelt bemerkbar, die in einer zurückhaltenden Dynamik an den deutschen Büromärkten sorgte. So musste an den deutschen Top-5-Bürovermietungsmärkte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München) verzeichneten 2023 ein deutlicher Umsatzrückgang verzeichnet werden. Das Gesamtjahresergebnis (exklusive Mietvertragsverlängerungen) betrug 2,1 Mio. Quadratmeter und lag damit 20 % unter dem Vorjahresresultat (2,6 Mio. Quadratmeter). Der Zehnjahresdurchschnitt von 2013 bis 2022 wurde damit um 30 % unterschritten. Das Umsatzniveau ist vergleichbar mit vorangegangenen Krisen: Im Pandemiejahr 2020 wurden etwa 2,2 Mio. Quadratmeter umgesetzt, in der der Euro-Krise 2013 waren es circa 2,3 Mio. Quadratmeter und während der globalen Finanzkrise 2009 rund 1,8 Mio. Quadratmeter. Maßgeblich für das schwache Umsatzvolumen von 2023 war primär das Ausbleiben von Großabschlüssen mit mehr als 10.000 Quadratmetern. Es wurden lediglich zwölf Abschlüsse mit zusammen 195.000 Quadratmetern in dieser Kategorie realisiert und damit 60 % weniger Umsatzvolumen als im Vergleichszeitraum 2022. Die Anzahl der Großabschlüsse lag damals noch bei 22, im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre gar bei 36. Der Nutzermarkt war im vergangenen Jahr durch eine hohe Zurückhaltung geprägt. Gerade Nicht-Immobilienunternehmen (Corporates) mit größerem Flächenbedarf vertagen ihre Mietentscheidungen weiterhin, was sich in einer generellen ,Wait-And-See'- Haltung und zuletzt verstärkt aufkommenden Mietvertragsverlängerungen äußerte. ,Stay vs. Go'- Analysen mündeten in diesem Umfeld auch mangels adäquater Optionen zur Verbesserung der Büroflächen tendenziell weiter zu Prolongationen im bisherigen Bestand. 13 Auch der Industrie- und Logistikimmobilienmarkt litt 2023 aufgrund nachfrage- und angebotsbedingter Faktoren unter einem deutlichen Rückgang der Flächennachfrage. So schwächte sich die Nachfrage im Handel und E-Commerce deutlich ab. Und bedingt durch die sprunghaft gestiegenen Mieten werden Unternehmen vorsichtiger und verlängern eher Mietverträge als umzuziehen. Insgesamt ding der Flächenumsatz im Jahresvergleich um 35 % auf 5,35 Mio. Quadratmeter zurück. Aufgrund gestiegener Finanzierungs- und Gestehungskosten und geringerer Nutzernachfrage ging auch die Neubautätigkeit zurück. Betrug die Neubaupipeline für im Bau befindliche Industrie- und Logistikimmobilien Ende 2022 noch 4,04 Mio. Quadratmeter lag dieser Wert Ende 2023 bei 3,5 Mio. Quadratmeter und damit 13 % unter dem Vorjahreswert. 14 3. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Im Jahr 2023 wurde ein EBITDA ("Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation, Amortisation" - Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen) (finanzieller Leistungsindikator) von TEUR 4.053 (Vj. TEUR 18.655 sowie ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 2.464 (Vj. TEUR 17.104) erzielt. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft (finanzieller Leistungsindikator) sind um 22,51 %, von TEUR 198.997 auf TEUR 154.195 gesunken und entfallen wie folgt auf die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche:
13 CBRE Pressemitteilung vom 8. Januar 2024
(https://news.cbre.de/strukturelle-veraenderungen-undexogene-faktoren-sorgen-fuer-schwaechstes-umsatzergebnis-an-den-top-5-
buerovermietungsmaerkte-seit-2009/)
Wesentlich für den Rückgang waren die Bereiche Maklergeschäft (Rückgang um TEUR 48.885 bzw. 43,69 %) und Projektmanagement (Rückgang um TEUR 1.014 bzw. 4,78 %), deren Anteil an den gesamten Umsatzerlösen sehr wesentlich ist und 55,01 % (Vj. 66,87 %) beträgt. Dem entgegen verhielt sich der Verlauf der Bewertung (Anstieg um TEUR 4.287 bzw. 17,20 %) und Objektverwaltung (Anstieg um TEUR 1.012 bzw. 6,55 %), deren Anteil an den Umsatzerlösen 30,21 % (Vj. 20,29 %) beträgt und somit wesentlich für die Ertragslage der Gesellschaft ist. Der Rückgang im Maklergeschäft entspricht der generellen Marktentwicklung in 2023. Im Geschäftsjahr konnte die negative Entwicklung in dem Maklergeschäft nur geringfügig über andere Bereiche kompensiert werden. Bewertungsdienstleistungen waren im Jahr 2023 weiterhin stark nachgefragt. Der Geschäftsbereich Immobilienbewertung war im Geschäftsjahr 2023 wiederholt der zweitumsatzstärkste Bereich; die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr um 17,20 % auf TEUR 29.205 gestiegen, so dass auch der Gesamtumsatzanteil auf 19,31 % gestiegen ist (Vj. 12,52 %). Die Umsätze in dem Geschäftsbereich Immobilienberatung haben in diesem Geschäftsjahr mit einem Rückgang von 0,86 % gegenüber dem Vorjahr abgenommen und betrugen TEUR 24.262. Somit konnte auch der Anteil an den Umsatzerlösen mit 16,04 % im zweistelligen Bereich gehalten werden (Vj. 12,30 %). In 2023 hat sich der Trend zur Abfrage von integrierten Immobiliendienstleistungen aus dem gesamten Lebenszyklus nachhaltig bestätigt. Das Marktinteresse an integrierten technisch-wirtschaftlichen und strategisch-operativen Beratungs- und Dienstleistungen war auch in 2023 weiter hoch, da Immobilien nicht mehr ausschließlich in ihrem Marktumfeld, sondern verstärkt über den gesamten Lebenszyklus der Nutzung gesehen werden. Zudem führten notwendige Digitalisierungen zu einer wachsenden Nachfrage nach Beratungsleistungen zur digitalen Transformation. Die Umsätze im Geschäftsbereich Objektverwaltung konnten im Geschäftsjahr wiederholt von TEUR 15.460 auf TEUR 16.472 ausgebaut werden, der Anteil an den Umsatzerlösen ist mit 10,89 % entsprechend gestiegen (Vj. 7,77 %). Die Umsatzzahlen des Bereichs Projektmanagement (Building Consultancy) haben im Geschäftsjahr einen Rückgang von TEUR 21.201 auf TEUR 20.187 erfahren, aber es konnte hier trotzdem ein zweistelliger Gesamtumsatzanteil von 13,35 % (Vj. 10,65 %) erzielt werden. Die Tätigkeitsbereiche im Segment Building Consultancy beinhalten Projektmanagement, Technische Due Diligence, Technical Asset Management, Consulting und Environmental Services. Die gegenüber dem Vorjahr um TEUR 44.802 (22,51 %) verminderten Umsatzerlöse wurden durch den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (um TEUR 13.015 bzw. 24,52 %) nahezu im gleichen Schritt begleitet. Bei dem kostenintensivsten Bereich der Personalaufwendungen (Rückgang um TEUR 21.374 bzw. 17,73 %) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen (Rückgang um TEUR 3.764 bzw. 18,42 %) war der Rückgang unterproportional und führte zu einer Verschlechterung der Umsatzrentabilität. Die Fremdleistungsquote (Aufwand für bezogene Leistungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) ist im Berichtszeitraum mit 10,81 % im Vergleich zum Vorjahr (10,27 %) leicht gestiegen. Folglich sind das Betriebsergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) um TEUR 15.060 auf TEUR 1.952 sowie das Betriebsergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) um TEUR 14.602 auf TEUR 4.053 gesunken. Die Umsatzrentabilität lag im Geschäftsjahr bei 1,60 % (Vj. 8,60 %). Der erzielte Jahresüberschuss ist aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags an die Alleingesellschafterin CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, abzuführen. Das erwirtschaftete Jahresergebnis (TEUR 2.464; Vj. TEUR 17.104) wurde folglich als Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft in der Bilanz berücksichtigt. 3.2 Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 hat die CBRE GmbH aus der laufenden Geschäftigkeit einen Liquiditätsüberschuss von TEUR 7.723 erwirtschaftet. Somit hat sich das operative Geschäft selbst finanziert. Der Finanzmittelfond setzt sich bilanziell aus Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 1.545, Vj. TEUR 1.466), sowie aus Barkassenbeständen (TEUR 0, Vj. TEUR 0) zusammen und wird in der Bilanz unter "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" ausgewiesen. Die Gesellschaft ist im langfristigen Bereich ausschließlich mit Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote (Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme) beträgt im Berichtsjahr 22,04 % (Vj. 19,76 %). Die Anlagenquote (Quotient aus Anlagevermögen und Bilanzsumme) ist im Verhältnis zum Vorjahr auf 13,02 % (Vj. 6,15 %) gestiegen. Ursächlich für die Zunahme der Eigenkapital- und der Anlagenquote ist im Wesentlichen und in beiden Fällen die verringerte Bilanzsumme resultierend aus der insgesamten Abnahme des Bestands an Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und der Zunahme des Anlagenvermögens sowie der Abnahme der sonstigen Rückstellungen und der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen. Die Fremdkapitalquote (Quotient aus Rückstellungen zuzüglich Verbindlichkeiten und Bilanzsumme) ist im Berichtsjahr von 78,75 % im Vorjahr auf 75,58 % gesunken. Es besteht eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 3.500 zur Übernahme von Avalen innerhalb der Geschäftstätigkeit der CBRE GmbH, die zum Bilanzstichtag in der Höhe von TEUR 2.918 in Anspruch genommen ist. Am Bilanzstichtag besteht eine Investitionsverpflichtung in Höhe von TEUR 700 aufgrund eines abgeschlossenen Vertrags in Bezug auf Prime Gesellschaften. Die Liquidität der Gesellschaft war das gesamte Geschäftsjahr 2023 über gesichert. Die Gesellschaft hat darüber hinaus jederzeit Zugriff auf die Konzerninnenfinanzierung (Cash Pool). Zum 31.12.2023 war Cash Pool Saldo negativ in Höhe von TEUR 10.137. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen somit jederzeit nachkommen. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Stichtag TEUR 96.892. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme damit um TEUR 11.200 (-10,36 %) gesunken. Das Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 21.359. Die Eigenkapitalquote (Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme) beträgt 22,04 % (Vj. 19,76 %). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme des konzernweiten Cash Pool (TEUR -30.203) um TEUR 22.618 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 5.859 vergrößert. Auf der Passivseite sind die sonstigen Rückstellungen um TEUR 13.973 auf TEUR 39.278 zurückgegangen. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten für Bonifikationen der Mitarbeiter und der leitenden Angestellten, Umsatzprovisionen der Mitarbeiter für 2023 sowie Konzernumlagen. Die Rückstellungen sind nahezu ausschließlich kurzfristig, d.h. die Inanspruchnahme der Rückstellungen mit dem entsprechenden Liquiditätsabfluss erfolgt voraussichtlich im Laufe des nächsten Geschäftsjahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 4.180 auf TEUR 15.025 verringert, was im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr erfolgte Zahlung der Verbindlichkeit aus der Abführung des Ergebnisses des Vorjahres (TEUR 17.104) zurückzuführen ist. 3.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage im Geschäftsjahr Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres sind unter dem Vorjahresniveau. Somit wurde das Ziel der Vorjahresplanung, die Umsätze leicht zu verbessern, nicht erreicht. Der erwartete Anstieg des EBITDA konnte aufgrund der gesunkenen Umsätze nicht erreicht werden. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 sowie die Entwicklung der Märkte hat nicht den Erwartungen entsprochen. Trotz der schlechten Marktsituation hat die Gesellschaft ein positives Ergebnis erwirtschaftet und hat damit bestätigt, dass die Marktpositionierung der Gesellschaft in Krisenzeiten die Marktanteile sichert und sich die Gesellschaft auch künftig erfolgreich weiterentwickeln kann. Die wirtschaftliche Lage wird insgesamt als zufriedenstellend beurteilt. 4. Prognosebericht Im Dezember 2023 hat die EZB ihre jüngsten Projektionen für die Eurozone entsprechend angepasst. Demnach ist die Inflation (HVPI) weiter rückläufig, auf kurze Sicht wird sie aber noch über dem 2 %- Inflationsziel liegen. Die HVPI-Gesamtinflation dürfte von 5,4 % im Jahr 2023 auf durchschnittlich 2,7 % im Jahr 2024, 2,1 % im Jahr 2025 und 1,9 % im Jahr 2026 zurückgehen. 15 In Zeiten höherer Unsicherheit agieren die Investoren vorsichtiger und konzentrieren ihre Investitionstätigkeiten auf relativ sichere Märkte. So zeigte beispielsweise die Mitte November bis Anfang Dezember 2023 durchgeführte CBRE European Investor Intention Umfrage, dass Deutschland nach Großbritannien und vor Polen weiterhin als einer der attraktivsten Märkte für europäische Immobilieninvestoren im Jahr 2024 genannt wurde. Mit Berlin, Frankfurt am Main und München befinden sich drei deutsche Städte unter den Top 15 der Investitionsmärkte in Europa, wobei Berlin nach London, Paris, Madrid und Amsterdam an fünfter Stelle liegt. Im Vorjahr belegte Berlin noch Platz 4 und rangierte zusammen mit Frankfurt am Main unter den Top Ten. 16 Ziel der Gesellschaft ist eine marktkonforme Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in den bestehenden Tätigkeitsbereichen insbesondere durch organisches Wachstum und Hinzugewinnung zusätzlicher Marktanteile in den nächsten Jahren. Die Gesellschaft geht davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld und die Marktbedingungen in Deutschland weiterhin gut sind. Die Prognoserechnung für das unmittelbar nachfolgende Geschäftsjahr wird konzerneinheitlich in der Form einer Überschussrechnung von geplanten Umsätzen über die geplanten operativen Personalaufwendungen und geplanten betrieblichen Aufwendungen erstellt. Ausgehend von den erwarteten Rahmenbedingungen haben wir einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse bei konstanten Kosten geplant. Wir erwarten daher einen überproportionalen Anstieg des EBITDA sowie eine deutlich positive Entwicklung der EBITDA-Marge. Insgesamt geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 von einem stabilen Geschäftsverlauf über dem Niveau von 2023 aus. Die Geschäftsentwicklung in der Zukunft kann in erheblichem Maße von der Wettbewerbssituation der Gesellschaft und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage beeinflusst werden. Daher kann die tatsächliche Geschäftsentwicklung in dem nächsten Jahr von den Erwartungen der Gesellschaft abweichen.
15 Europäische Zentralbank -
Gesamtwirtschaftliche Projektionen, 14.12.2023
(https://www.ecb.europa.eu/pub/projections/html/ecb.projections202312_eurosystemstaff~9a39ab5088.de.html)
5. Chancen- und Risikobericht Die Chancen für die voraussichtliche Entwicklung ergeben sich insbesondere aus einer stabilen deutschen Volkswirtschaft und der daraus folgenden Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. Eine stabile deutsche Volkswirtschaft schafft zudem die Attraktivität von Immobilienanlagen für insbesondere ausländische Investoren als Alternative zu anderen Anlagemöglichkeiten. Insbesondere die Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart, in denen CBRE GmbH mit Niederlassungen tätig ist, sollten von den profitieren. Eine erhöhte Nachfrage kann zu steigenden Umsätzen führen. Auch wenn auf den Immobilienmärkten sich eine Knappheit an geeigneten Investitionsobjekten abzeichnet, so erscheint doch die starke Integration der Gesellschaft in den Konzernverbund im Hinblick auf die Nachfrage durch Käufer aus internationalen Ländern vorteilhaft. Die Risiken für die voraussichtliche Entwicklung ergeben sich im Wesentlichen aus den Rahmenbedingungen, die insbesondere für Nutzer und Eigentümer gewerblich genutzter Immobilien relevant sind. Das operative Geschäft und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können durch Konjunkturabschwächungen, Liquiditätskrisen, fiskalische und politische Unwägbarkeiten und Wertentwicklungen bei Gewerbeimmobilien, rückläufige Immobilienverkäufe und Vermietungsaktivitäten in bestimmten geographischen Regionen oder Branchen nachhaltig beeinträchtigt werden. Rückläufige Transaktionsvolumina für An- oder Verkäufe und für An- oder Vermietungen von Immobilien und rückläufige Mietpreise können direkt die Höhe der Umsatzerlöse im Makler-, Objektverwaltungs- und Bewertungsgeschäft beeinflussen. Ebenso können Konjunkturabschwächungen und die Erhöhung des Zinsniveaus einen Einfluss auf die Investitions- und Vermietungstätigkeit und damit auf die Höhe der Umsatzerlöse haben. Soweit sich die Wirtschaft im Allgemeinen und in der Folge davon auch die relevanten Immobilienmärkte im Besonderen negativ entwickeln werden, erscheinen entsprechende Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wahrscheinlich. Das Verhalten des Bankensektors in Bezug auf die Finanzierung von Immobilientransaktionen hat einen direkten Einfluss auf das Transaktionsvolumen für Immobiliengeschäfte. Eine verminderte Bereitschaft, Immobilienfinanzierungen bereitzustellen, führt tendenziell zu niedrigeren Immobilienumsätzen und kann zusammen mit der Konkurrenzsituation die zukünftige Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Die Wettbewerbssituation kann sich über die Durchsetzbarkeit von Honorarforderungen gegenüber den Kunden negativ auf die zukünftige Ertragslage auswirken. Die Abwerbung von Mitarbeitern durch Wettbewerber und die Notwendigkeit, qualifizierte Mitarbeiter über entsprechende Vergütungssysteme zu halten oder zu akquirieren, kann sich über höhere Personalaufwendungen ebenfalls negativ auf die zukünftige Ertragslage auswirken. Die Einzelrisiken für die weitere Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergeben sich insbesondere aus den Bedingungen des Immobilienmarktes, der Nachfrage von Investoren, Mietern, Vermietern und dem verfügbaren Immobilienangebot. Angesichts der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Situation geht die Gesellschaft davon aus, dass Risiken sich dann ergeben können, wenn die Nachfrage auf hohem Niveau stabil bleibt oder weiter steigt, das Angebot an den Kundenwünschen entsprechenden Immobilien jedoch sinkt. Die negativen Folgen für das Transaktionsvolumen können durch die Wettbewerbsbedingungen verschärft werden. Daneben hängt der Erfolg des Unternehmens unter anderem auch davon ab, ob und wie Führungspersonal und qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter gewonnen und gebunden werden können. Die Fluktuation von Führungspersonal und der direkt an der Erzielung von Umsatzerlösen beteiligten Mitarbeiter kann sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Die Einstellung und Bindung von qualifiziertem Personal kann möglicherweise vor dem Hintergrund der Wettbewerbssituation zukünftig nicht im gleichen Ausmaß wie in der Vergangenheit gelingen. Das Wachstum des Unternehmens war in der Vergangenheit zum Teil organisch und zum Teil durch Zukäufe von Beteiligungsgesellschaften erzielt worden. Nach Überprüfung der Risikolage zum 31.12.2023 lagen keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Auch für das nächste Geschäftsjahr sind zurzeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 6. Risikomanagementsystem Die Geschäftsführung ist nach § 41 GmbHG verpflichtet, für die ordnungsgemäße Buchführung der Gesellschaft zu sorgen. Diese Verpflichtung gilt auch bei einer teilweisen organisatorischen und technischen Auslagerung von Buchführungs- und Aufzeichnungsaufgaben auf Dritte. Die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung setzt voraus, dass sowohl die formellen, insbesondere im Handelsgesetzbuch und in der Abgabenordnung kodifizierten Anforderungen wie auch die materiellen Anforderungen insbesondere Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit, Zeitgerechtigkeit, Ordnung und Unveränderbarkeit während der Dauer der Aufbewahrungsfristen erfüllt werden. Mit dem Internen Kontrollsystem soll die formelle und materielle Ordnungsmäßigkeit der Buchführung sichergestellt werden. Teil des Risikomanagementsystems ist u.a. ein Forderungsmanagement, das die regelmäßige Überwachung der offenen Forderungen beinhaltet, um Ausfallrisiken von Forderungen frühzeitig erkennen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Die Fakturierung der Umsätze erfolgt nahezu ausschließlich in Euro. Ebenso werden die von uns bezogenen Leistungen nahezu ausschließlich in Euro in Rechnung gestellt. Risiken aus Kursschwankungen bestehen daher nur in geringem Umfang. Kursrisiken aus Fremdwährungsverbindlichkeiten in USD gegenüber verbundenen Unternehmen werden nicht abgesichert, da sich die Währungsgewinne und -verluste innerhalb des Konzerns ausgleichen. Die kurzfristigen Forderungen gegenüber dem Cash Pool sind variabel verzinslich und unterliegen daher einem Zinsänderungsrisiko. Die Gesellschaft erwartet diesbezüglich jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertragslage. 7. Erklärung zur Unternehmensführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft erklärt gemäß § 289f Abs. 4 HGB i.V.m. §§ 36, 52 Abs. 2 GmbHG, dass sie eine geschlechterneutrale, qualifikationsabhängige Besetzung von offenen Stellen verfolgt und hierbei die gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter sowie die Förderung der Vielfalt und Gleichberechtigung berücksichtigt. Die Gewinnung von talentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht hierbei im Vordergrund. Die CBRE GmbH ist davon überzeugt, dass vielfältige Teams mehr Innovationskraft bieten und zu einer höheren Produktivität führen. Dabei sollen alle Beschäftigten gleichberechtigt Wertschätzung erfahren, um motiviert ihr Potenzial einbringen zu können. CBRE geht es daher nicht um die Erfüllung einer Quote, sondern um die Möglichkeit, eine flexible Entscheidung im Einzelfall unter Beachtung der vorgenannten Prinzipien treffen zu können. Die Geschäftsführung der Gesellschaft bestand im Geschäftsjahr 2023 aus 13 Geschäftsführern. Keine der Funktionen war durch eine Frau besetzt. Für die Geschäftsführung hat die Gesellschafterversammlung festgelegt, den gegenwärtigen Status von 0% in den kommenden fünf Geschäftsjahren beizubehalten. Dieser Entscheidung liegen die vorgenannten Erwägungen zugrunde sowie die Umstände, dass sich die bestehende Führungsstruktur bewährt hat, zweckmäßig ist und daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Änderung nicht stattfinden soll und auch nicht absehbar ist. Im Falle einer Änderung wird CBRE bei der Besetzung der Geschäftsführung das Ziel der Förderung der Vielfalt und Gleichberechtigung berücksichtigen. Eine durchgängige erste und zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsleitung existiert in der Gesellschaft nicht, da das Geschäftsmodell aufgrund der inhomogenen Kundenstruktur unterschiedliche Führungsstrukturen in Deutschland und - innerhalb der Matrixorganisation - im Ausland erfordern.
Frankfurt am Main, den 24. Juni 2024 Kai Mende Marco Hekman Jens-Peter Herrmann Fabian Klein Rainer Knapek Rainer Koepke Michael Mikulicz Simon Ritsch Peter R. Schreppel Jacob Volkerts Paul Shackleton Mark Spangenberg Carsten Ape BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CBRE GmbH, Frankfurt am Main PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der CBRE GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CBRE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. SONSTIGE INFORMATIONEN Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 24. Juni 2024 BDO
AG
Bauer, Wirtschaftsprüfer Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer |
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