Hoth Tiefbau GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Huber-Beuss seit 20.10.2025 | Prokura |
Björn Brockmann seit 24.10.2024 | Geschäftsführer |
Hans Dieter Hoth seit 2.11.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans Dieter Hoth | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hoth Holding GmbHBuchholzKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Hoth Holding GmbH als Konzernmutter hat ihren Sitz in Buchholz i. d. Nordheide; sie wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt unter der Nummer HR B 200 961 geführt. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Gliederung Die Bilanz entspricht hinsichtlich der Gliederung § 266 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Konsolidierungskreis In die Konsolidierung wurden neben der Muttergesellschaft der Hoth Holding GmbH folgende Gesellschaften einbezogen:
1) Für die Gesellschaft wird die
Befreiungsregelung des § 264 b HGB in Anspruch
genommen.
Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2023 aufgestellt. Bei den einbezogenen Unternehmen endet das Geschäftsjahr ebenfalls am 31. Dezember 2023. Die Kapitalkonsolidierung wurde zum 1. Januar 2019 nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Aus der Kapitalkonsolidierung sind folgende passive Unterschiedsbeträge entstanden:
Der passive Unterschiedsbetrag aus der Konsolidierung der Heinz Hoth GmbH & Co. KG hat seine Ursache in der Neubewertung des Grundbesitzes; dieser wird nach Maßgabe der Fortschreibung der Buchwerte der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden ertragswirksam aufgelöst. Der passive Unterschiedsbetrag aus der Konsolidierung der Hoth Verwaltungs GmbH hat Eigenkapitalcharakter und wurde den Rücklagen zugeordnet. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, wurden verrechnet. Eine Eliminierung von Zwischengewinnen war nicht erforderlich. Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander wurden eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wenden die gleichen Bewertungsmethoden an. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt worden. Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die fertigen, noch nicht abgerechneten Leistungen wurden unter Berücksichtigung eines gegebenenfalls angefallenen Gewinnaufschlags bewertet, da diese Leistungen zwischen den Vertragsparteien abschließend in das System des Kunden zur Gutschrifterteilung eingestellt und somit abgeschlossen waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung von Einziehungskosten, Zinsverlusten sowie des Ausfallrisikos werden Wertberichtigungen gebildet. Kassenbestände und Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits geleistete Auszahlungen ausgewiesen, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Aufgrund unterschiedlicher handelsrechtlicher und steuerlicher Wertansätze bei den Pensionsrückstellungen werden aktive latente Steuern gebildet. Außerdem wurden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge gebildet. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt unter Verwendung der "Heubeck'schen Richttafeln 2018". Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinsatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,78%. Zudem wurde ein Rententrend von 3% und eine Fluktuation von 0% berücksichtigt. Zur Berechnung des Erfüllungsbetrags wurde die Methode der laufenden Einmalbeiträge, ein Barwertverfahren der erdienten Ansprüche, verwendet. Die Rückstellung wurde entsprechend § 246 Abs. 2 HGB mit Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen in Höhe des beizulegenden Wertes in Höhe von EUR 229.434,30 saldiert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits geleistete Einzahlungen ausgewiesen, die Ertrag für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Aufgrund unterschiedlicher handelsrechtlicher und steuerlicher Wertansätze im Anlagevermögen werden passive latente Steuern gebildet. Erläuterungen zur Bilanz KONZERNANLAGENGITTERZusammensetzung und Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens
BilanzvermerkeRestlaufzeitenRestlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von mehr als einem Jahr:
Antizipative Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuerforderungen in Höhe von TEUR 25, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten:
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben EUR 4.645.850,88 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Art der Besicherungen Die sonstigen Verbindlichkeiten sind durch Grundpfandrechte besichert. Latente Steuern Aufgrund der Buchwertunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen folgende temporäre Steuerlatenzen:
Erläuterungen der sonstigen Rückstellungen Die "Sonstigen Rückstellungen" beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (TEUR 1.827) Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 528) sowie ausstehende Leistungen (TEUR 415). Änderung der Abzinsung der Pensionsrückstellung Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes bezüglich der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Absatz 6 HGB n. F. beträgt EUR 4.657,00. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Verrechnung von Planvermögen Die Auflösung der Pensionsrückstellung (TEUR 15) wurde mit der Auflösung zum Aktivvermögen (TEUR 8) saldiert. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten, die für die Beurteilung der Ertragslage von nicht untergeordneter Bedeutung sind:
Sonstige Pflichtangaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Konzern während des Geschäftsjahres 2023 insgesamt 487 Arbeitnehmer davon 8 Aushilfen. Des Weiteren bestanden durchschnittlich 30 Ausbildungsverhältnisse. Gesamthonorare der Abschlussprüfer
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern hat finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Gesamtbetrag von TEUR 8.056. Die Dauerschuldverhältnisse aus Miet- und Pachtverträgen haben zum Teil Laufzeiten bis zum Jahr 2028. Es wird der gesamte Betrag der zukünftig unvermeidbaren Zahlungsbeträge ausgewiesen. Mitglieder der Geschäftsführung Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:
Gesamtbezüge Geschäftsführung Angaben über die Gesamtbezüge für die Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Derivative Finanzinstrumente Die Finanzierung des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens erfolgt unter anderem durch Aufnahme von Bankkrediten ohne Festzinsvereinbarung. Zur Vermeidung der Zinsänderungsrisiken hat der Konzern einen Zinssatz-Swap- Vertrag über ein Gesamtvolumen von TEUR 6.257 mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2042 abgeschlossen. Dem Zinsswap liegt eine kongruente Kreditfinanzierung zu Grunde, so dass eine Bewertungseinheit vorliegt. Der Marktwert der Zinsswaps beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 209. Der Marktwert der Zinsswapgeschäfte wurde zum Bilanzstichtag auf Basis des Mark to Market Niveaus sowie der verfügbaren Zinskurven ermittelt. Aufgrund der vorliegenden Bewertungseinheiten beträgt der Buchwert EUR 0,00. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Die Geschäftsführung schlägt vor, dass Ergebnis des Jahres 2023 des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.
Buchholz, den 28. Juni 2024 gez. Dieter Hoth gez. Heiko Braun KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
KONZERN -EIGENKAPIALSPIEGEL 2022
Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel: Von dem Bilanzgewinn stehen EUR 9.654.940,79 zur Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zu Verfügung. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns 2. Organisatorische Struktur 3. Standorte 4. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Entwicklung 2. Geschäftsverlauf 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Ertragslage 3.2 Vermögenslage 3.3 Finanzlage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 6. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Risikobericht V. Chancenbericht VI. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten 2. Organisatorische Struktur Die Hoth Gruppe besteht im Wesentlichen aus den beiden operativen Gesellschaften Hoth Tiefbau GmbH & Co. KG, in der alle operativen Bautätigkeiten ausgeführt werden und der Heinz Hoth GmbH (vormals Heinz Hoth GmbH & Co. KG), die als Besitzgesellschaft die Immobilien und einen Teil der Mobilien an die Hoth Tiefbau GmbH & Co. KG zur Abwicklung der Bautätigkeiten verpachtet. Daneben existiert noch die Hoth Verwaltungs GmbH, deren einzige Geschäftstätigkeit die Haftung als Komplementär für die Hoth Tiefbau GmbH & Co. KG ist. ür die Hoth Holding ist ein Beirat bestellt, der wesentliche Teile der Gesellschafteraufgaben übernimmt. 3. Standorte Die Gruppe übt ihre Tätigkeit an 10 Standorten aus:
Im Jahresdurchschnitt wurden 487 Mitarbeiter beschäftigt, davon 8 Aushilfen. Zusätzlich bestanden durchschnittlich 30 Ausbildungsverhältnisse. 4. Forschung und Entwicklung Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung sind wir nicht tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Entwicklung Die Aktivitäten des Konzerns werden im Wesentlichen durch die Investitions- und Instandhaltungspolitik der regionalen Ver- und Entsorgungsunternehmen beeinflusst. Dieses wiederum wird maßgeblich von den Entscheidungen und der Politik der Bundesregierung über die Bundesnetzagentur beeinflusst. Die Investitionen und Aufwendungen für die Netzinfrastruktur der Energieversorgungsunternehmen auf den traditionellen Gebieten Gas, Wasser und Strom haben sich bedingt durch die Ukrainekrise verschoben. Während das Gewerk Gas deutlich zurückgegangen ist, verzeichnet die Elektroverkabelung einen deutlichen Zuwachs. Die Investitionen auf dem Gebiet der Breitbandverkabelung verharren weiterhin auf einem hohen Niveau. Der baugewerbliche Umsatz im Wohnungsbau ist durch die daraus resultierenden Umsätze bei den Hausanschlüssen ein wesentlicher Faktor für den Konzern. Gegenüber 2022 ist der baugewerbliche Umsatz im Wohnungsbau bundesweit real um 11,5%, der Auftragsbestand um 16,0% gesunken. 1 Der baugewerbliche Umsatz in der Sparte Tiefbau ohne Straßenbau stieg hingegen um real 2,5%. 1 Insgesamt wird die Branche weiterhin durch einen gravierenden Arbeitskräftemangel beeinflusst. Die Zahl der beschäftigten Personen im gesamten Bauhauptgewerbe ist minimal um 0,1% gestiegen1, und kann damit weiterhin den Arbeitsbedarf in diesem Sektor in wesentlichen Teilen nicht abdecken.
1 Wichtige Baudaten 2023, Hauptverband der
Deutschen Bauindustrie
2. Geschäftsverlauf Auch 2023 musste ein Rückgang der Baustellenstunden verzeichnet werden. Während die Gesamtzahl der Baustellenmitarbeiter durch stark erhöhte Aktivitäten bei der Personalakquisition annähernd gehalten werden konnte, sank altersstrukturbedingt die Zahl der einsatzfähigen Baustellenmitarbeiter deutlich. Die Baustellenstunden sind dadurch erneut um 19.905 Stunden gegenüber dem Vorjahr auf 407.834 gesunken. Die Umsatzerlöse konnten trotzdem gegenüber dem Vorjahr um 2.865 T€ auf 51.300 T€ (+5,9%) gesteigert werden. Die Eigenleistung (Rohertrag ohne sonstige betriebliche Erträge) wurde um 573 T€ (+ 1,4%) auf 40.963 T€ gesteigert. Die Produktivität (Eigenleistung / Baustellenstunde) verbesserte sich um 6,4% und konnte damit die gesunkene Zahl der Baustellenstunden kompensieren. Das Betriebsergebnis vor Finanzergebnis verbesserte sich um 1.683 T€ auf 2.113 T€. Durch die hohe Investitionstätigkeit belastete das Finanzergebnis das Gesamtergebnis um zusätzliche 422 T€ gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis wurde insbesondere durch außerordentliche Effekte um 1.201 T€ auf 1.016 T€ gesteigert. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Ertragslage
3.2 Vermögenslage
3.3 Finanzlage Das Konzernkapital beträgt 12.426 TEUR (VJ 11.516 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 33,4% (VJ 35,9%). Unter Hinzurechnung des Unterschiedsbetrages ergibt sich eine Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals von 36,1% (VJ 39,2%). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Daneben werden diverse strukturelle Bilanzindikatoren betrachtet. Wir ziehen für unsere interne Konzernsteuerung die Kennzahlen Eigenleistung und Betriebsergebnis pro Mitarbeiter und pro Baustellenstunde sowie die Umsatzrendite und die Rohertragsrendite heran. Die Eigenleistung beträgt 40.963 TEUR (VJ 40.390 TEUR) und ist damit um 5,9% gestiegen. Die Eigenleistung (Rohertrag) pro Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Aushilfen) beträgt 85.162 EUR (VJ 80.942 EUR). Das Betriebsergebnis pro Mitarbeiter beträgt 4.392 EUR (VJ 860 EUR). Die Anlagenquote (Anlagevermögen/Gesamtleistung) beträgt 37,0% (VJ 30,4%) und spiegelt eine weiterhin gesteigerte Investitionstätigkeit insbesondere im Immobilienbereich wider. Die Vorratsquote (Vorräte/Gesamtleistung) ist von 13,9% auf 12,4% gesunken. Die Forderungsquote (Forderungen/Gesamtleistung) ist von 17,3% auf 16,8% gesunken. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern hat ein nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziertes Managementsystem, durch dass die Konformität der Dienstleistungen, der Grad der Kundenzufriedenheit und die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems überwacht und gemessen wird. Zum Managementsystem gehören u.a.: Regelmäßige Energieaudits Zertifizierung nach SCC (Arbeitssicherheit) Zertifizierung nach AMS Bau (Arbeitssicherheit) PQ VOB (Präqualifikation von Bauunternehmen) GW 301 und GW 302 (Zertifizierung von DVGW-Fachunternehmen für den Rohrleitungsbau) Zertifizierung als Fachbetrieb nach dem Wasserhaushaltsgesetz Zertifizierung nach RAL-GZ 962/2 als Fachbetrieb für den Kabelleitungsbau Zertifizierung als Fachbetrieb für den Kanalbau der Gruppe AK3 Zertifizierung als Fachbetrieb für die Herstellung und Instandhaltung von Entwässerungskanälen und -leitungen des Landes Hamburg Die hohe Kundenzufriedenheit unserer Auftraggeber spiegelt sich, unter anderem in der teilweise jahrzehntelangen Verbindung durch Rahmenverträge mit den regionalen Versorgungsgesellschaften wie EWE Netz GmbH, Schleswig-Holstein Netz AG, AVACON. ElbEnergie GmbH und wesernetz Bremen GmbH, wieder. Die ausgeprägte Mitarbeiterorientierung spiegelt sich u.a. in den zahlreichen überbetrieblichen Leistungen für die Mitarbeiter (u.a. Gesundheitsprämie, betriebliche Altersversorgung, Aus- und Weiterbildungsangebote, Dienstfahrräder, Möglichkeiten für Homeoffice, professionelle externe psychologische Beratungsmöglichkeit) wider. Die Mitarbeiter weisen eine hohe Unternehmensbindung auf. Mehr als 24% der Belegschaft ist mehr als 20 Jahre im Konzern beschäftigt. Die Mitarbeitergewinnung gestaltet sich durch den Fachkräftemangel zunehmend schwieriger. Im Jahr 2023 konnten 37 neue Mitarbeiter gewonnen werden, die den natürlichen Mitarbeiterschwund durch altersbedingtes Ausscheiden oder Unternehmenswechsel nicht kompensieren konnte. 6. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir weiterhin als gut ein. Die Ergebnislage ist weiterhin unbefriedigend. Durch die langen Laufzeiten der Rahmenverträge sinken regelmäßig die Umsatzrenditen zum Ende der Laufzeiten, da die vereinbarten Preisanpassungen die tatsächlichen Kostensteigerungen, insbesondere die Personalkostensteigerungen, nicht kompensieren. Die nachhaltig sinkende Zahl von produktiven Mitarbeitern machen Kostensenkungen notwendig, deren Wirkungen aber verzögert einsetzen. Die im Vorjahr prognostizierte Steigerung des Rohertrags/Baustellenstunde von 5% wurde mit 6,4% übertroffen. Trotz der verfehlten Steigerung der abrechenbaren Baustellenstunden/Mitarbeiter, wurde sowohl der prognostizierte Rohertrag als auch das prognostizierte Betriebsergebnis übertroffen. III. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird weiterhin durch eine steigende Investitionspolitik der Energieversorger gekennzeichnet. Wesentlichen Anteil daran haben die umfangreichen Investitionen in den Stromnetzausbau. Diese Nachfrage wird voraussichtlich in den nächsten Jahren noch weiter gesteigert. Für das Jahr 2024 rechnen wir unverändert mit einer hohen Kundenzufriedenheit und einer weiterhin hohen Mitarbeiterbindung. Durch den angespannten Arbeitsmarkt rechnen wir nicht mit einer Steigerung der Mitarbeiterzahlen. Es wird aber damit gerechnet, den altersbedingten Abgang der Mitarbeiter durch Neueinstellungen kompensieren zu können. In unserem Kernbereich steigen die Investitionen in die Erhaltung der konventionellen Netze deutlich an (Wasser, Strom). Der Neubau in die Gasnetze ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Dies bedeutet eine massive Verschiebung unserer Tätigkeiten in den Strombereich aber auch einen Wiedereinstieg in den Fernwärmebereich. Die nach wie vor vorhandenen Rahmenverträgen mit den Versorgern in unseren Regionen garantieren einen hohen Auslastungsgrad. Die stark gestiegenen Personalkosten werden aber teilweise erst im Zuge der neu zu verhandelnden Rahmenverträge weitergegeben werden können. Durch die bisher erzielten Preissteigerungen und die erwarteten Preissteigerungen im Laufe des Jahres 2024 in Rahmenverträgen erwarten wir eine 5%-ige Steigerung des Rohertrags pro Produktivstunde. Durch diverse Maßnahmen wird eine moderate Steigerung der Baustellenstunden/Mitarbeiter (Ausnutzungsgrad) erwartet. Für das operative Betriebsergebnis wird eine Steigerung um 5% erwartet. Das Jahresergebnis wird durch Wegfall der außerordentlichen Effekte 2023 moderat niedriger ausfallen. IV. Risikobericht Durch die stark gestiegen Zinsen in Verbindung mit den massiv gestiegenen Baupreisen, wird der Wohnungsbau auch in den kommenden 1-2 Jahren weiter zurück gehen. In dessen Folge werden auch die Aufträge im Hausanschlussbereich zurückgehen und unsere Auftragslage in diesem Bereich negativ beeinflussen. Daraus resultiert eine deutliche Verschiebung vom Hausanschlussbereich in den Netzausbau, was eine Verschiebung der Qualifikation der Baustellenmitarbeiter erfordert. Zusätzlich erfordert die Verlagerung der Wärmeversorgung von Gas auf Strom einen erhöhten Bedarf an Fachpersonal im Elektrobereich, der derzeit am Arbeitsmarkt nicht gedeckt werden kann. Bei den Betriebskosten für den Fuhrpark (Diesel, Reparatur) wird mit einem leichten Rückgang gerechnet. Liquiditätsrisiken des Konzerns sind nicht erkennbar. Der durch ein Bankenkonsortium bereitgestellte Kontokorrentrahmen von insgesamt 9.500 T€ setzt sich zusammen aus: Hamburger Volksbank e.G. 2.000 T€ UniCredit Bank AG 1.500 T€ Sparkasse Harburg Buxtehude 2.200 T€ Hamburger Sparkasse AG 2.000 T€ Weser-Elbe Sparkasse 1.800 T€ und wird durch die geplante Inanspruchnahme liquider Mittel nicht überschritten. Darüber hinaus besteht ein Darlehen der Hoth Stiftung über 1.765 T€ und ein Darlehen der Dieter Hoth Vermögenverwaltung GmbH über 1.000 T€ sowie ein Gesellschafterdarlehen von Dieter Hoth über 500 T€. Durch den stabilen und solventen Kundenstamm ist auch aus den Erfahrungen der Vorjahre nur mit sehr geringen Forderungsausfällen zu rechnen. Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar. Die Liquiditätslage des Konzerns ist gesichert. Es liegen aus heutiger Sicht keinerlei Hinweise vor, dass die laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht unter Einhaltung der Skontozahlungsfristen eingehalten werden können. Der sich weiter verschärfende Facharbeitermangel stellt ein Risiko dar. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Erfüllung der bestehenden Rahmenverträge, insbesondere im Bereich der Störungsbeseitigung. Diesem Risiko begegnen wir zum einen durch die Steigerung unserer Employer Branding Maßnahmen und zum anderen durch gezielte Bereinigung des Vertragsportfolios. V. Chancenbericht Grundsätzlich besteht eine hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen unseres Konzerns. Insbesondere in den Bereichen kombinierter Montagetätigkeiten (Strom, Wasser, Telekommunikation, Fernwärme) sind wir für Auftraggeber attraktiv. Dies spiegelt sich in den erzielten hohen Baustellenerträgen und dem hohen Auftragsbestand wider. Durch Umstellung auf E-Mobilität mit der damit verbundenen Erstellung einer Ladeinfrastruktur zeichnet sich eine stark ansteigende Nachfrage auf diesem Sektor ab. Durch die Umstellung der Wärmeversorgung von Gas auf Strom zeichnet sich eine stark ansteigende Nachfrage nach der Installation von Wärmepumpen ab. Die Renaissance von Biogas und Fernwärme eröffnet für die vorhandenen Fachkräfte aus dem Gasbereich neue Geschäftsfelder. Die Tendenz unserer Hauptauftraggeber unsere Dienstleistung durch langjährige Rahmenverträge zu sichern, ermöglicht eine nachhaltige Investitions- und Personalentwicklungspolitik. VI. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzierung des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens erfolgt unter anderem durch Aufnahme von Bankkrediten ohne Festzinsvereinbarung. Zur Vermeidung der Zinsänderungsrisiken hat der Konzern einen Zinssatz-Swap- Vertrag über ein Gesamtvolumen von EUR 6.500.000,00 mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2042 abgeschlossen. Der aktuelle Stand zum 31.12.2023 beträgt 6.257 TEUR. Dem Zinsswap liegt eine kongruente Kreditfinanzierung zu Grunde, so dass eine Bewertungseinheit vorliegt. Aufgrund der vorliegenden Bewertungseinheiten beträgt der Buchwert EUR 0,00.
Buchholz, den 28. Juni 2024 gez. Dieter Hoth gez. Heiko Braun Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hoth Holding GmbH, Buchholz i. d. Nordheide Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hoth Holding GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Kapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hoth Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um austreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. Juni 2024 Helmer
Soll Steinhäuser Partnerschaft mbB
gez. Helmer, Wirtschaftsprüfer gez. Soll, Wirtschaftsprüfer |
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