Raiffeisen Kinzigtal eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Meyer-Boye seit 12.12.2018 | Vorstandsmitglied |
Adrian Karl Steiner seit 7.9.2006 | Vorstandsmitglied |
Thomas Egon Dieterle seit 7.9.2006 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Raiffeisen Kinzigtal eGWolfachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit ("Geschäftsmodell des Unternehmens") (1) Die Raiffeisen Kinzigtal eG mit juristischem Sitz in Wolfach hat verschiedene Geschäftsfelder, Einzelhandel und Großhandel. (2) Unsere Mitglieder sind Landwirte sowie Privatkunden. Am Bilanzstichtag gehörten der Genossenschaft 630 Mitglieder an. (3) Die Genossenschaft betreibt 8 Raiffeisenmärkte in Wolfach, Schiltach, Hausach, Schapbach, Oberharmersbach, Biberach, Durbach und Gengenbach. Der Standort Wolfach fungiert als Zentrale. (4) Im klassischen Raiffeisenmarkt sind ein Getränkefachmarkt und eine Weinabteilung integriert. Regionale Lebensmittel aus der "Grüne Theke", sowie ein umfangreiches Sortiment für Haus und Garten, werden angeboten. Regionalität wird bei der Raiffeisen Kinzigtal eG großgeschrieben. Inzwischen ist die "Grüne Theke" einer der stärksten Warengruppen. (5) Der Geschäftszweig Getränkefachgroßhandel übernimmt die Belieferung von Privatveranstaltungen, Gastronomie sowie Vereinsveranstaltungen. Die Standorte Wolfach und Gengenbach fungieren als Logistikstandorte. (6) Das landwirtschaftliche Agrargeschäft umfasst den Vertrieb von Futter- und Düngemitteln, Saatgut sowie Pflanzenschutzmitteln. (7) Die Raiffeisen Kinzigtal eG betreibt eine eigene Tankstelle mit Sitz in Fischerbach. (8) Das Geschäftsgebiet erstreckt sich auf das gesamte Kinzigtal. (9) Die Raiffeisen Kinzigtal eG ist an der ZG Raiffeisen Karlsruhe eG beteiligt. 2. Zweigniederlassungen (1) Zweigniederlassungen bestehen in Schiltach, Hausach, Schapbach, Oberharmersbach, Biberach, Durbach und Gengenbach. 3. Ziele und Strategien (1) Zufriedene Mitglieder und Kunden (2) Auszahlung einer Dividende (3) Steigerung der Marktanteile mit Zugewinn jüngerer Kunden (4) Erweiterung des Filialnetzes (5) Aufbau und Weiterentwicklung der Grundversorgung mit regionalen Produkten (6) Sicherung der Arbeitsplätze 4. Forschung und Entwicklung (1) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, über die zu berichten wäre, waren nicht zu verzeichnen. I. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Allgemeine Entwicklung Leichter Rückgang der Wirtschaftsleistung Im Jahr 2023 zeigte sich die deutsche Wirtschaft von verschiedenen Seiten. Die Gesamtwirtschaft erlebte ein moderates Wachstum, das jedoch von einigen Herausforderungen begleitet wurde. Das Wirtschaftswachstum wurde durch die globale wirtschaftliche Unsicherheit und geopolitische Spannungen gedämpft. Die Automobilindustrie, die traditionell eine wichtige Rolle in der deutschen Wirtschaft spielt, musste sich weiterhin den Herausforderungen der Elektrifizierung und der weltweiten Lieferketten stellen. Andererseits verzeichneten Technologie- und Digitalsektoren ein robustes Wachstum und trugen zur Diversifizierung der deutschen Wirtschaft bei. Die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie beeinträchtigten die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %). Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch. Die Verbraucherpreise stiegen moderat an, wobei die Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel zu den Haupttreibern der Inflation gehörten. Die Zentralbank reagierte auf diese Entwicklung mit einer vorsichtigen Geldpolitik, um die Inflation im Rahmen zu halten und die Preisstabilität zu gewährleisten. Nach einem durch die Erholung von der Coronakrise getriebenen kräftigen Zuwachs im Vorjahr um 3,9 % gingen die privaten Konsumausgaben 2023 preisbereinigt um 0,8 % zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft der Einkommen vieler Haushalte deutlich dämpfte. Vor allem in Bereichen, in denen die Preise auf dem hohen Stand des Vorjahres verharrten oder sogar weiter zulegten, kam es zu rückläufigen Ausgaben. Die Privathaushalte gaben insbesondere für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %) sowie Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (-4,5 %) erheblich weniger aus, trotz der vielfach deutlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen und der insgesamt robusten Arbeitsmarktlage. Die staatlichen Konsumausgaben verminderten sich mit dem Wegfall von pandemiebedingten Sonderausgaben ebenfalls. Der Staatskonsum, der 2022 noch um 1,6 % gestiegen war, sank um deutliche 1,7 %. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit einem Beitrag von -0,8 Prozentpunkten wesentlich zum Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts bei. Das Konsumverhalten in Deutschland im Jahr 2023 war von einem gewissen Maß an Zurückhaltung geprägt, da die Verbraucher aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit und der steigenden Inflation vorsichtiger mit ihren Ausgaben umgingen. Dennoch zeigte sich eine weiterhin robuste Nachfrage nach bestimmten Konsumgütern wie Elektronik, Haushaltswaren und Freizeitaktivitäten. Der Online-Handel setzte seinen Aufwärtstrend fort, wobei viele Verbraucher digitale Kanäle für ihre Einkäufe bevorzugten. Der Arbeitsmarkt in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 eine insgesamt stabile Entwicklung. Die Arbeitslosenquote blieb auf einem niedrigen Niveau, wobei bestimmte Sektoren wie der Dienstleistungs- und Technologiesektor weiterhin Fachkräfte nachfragten. Gleichzeitig gab es Herausforderungen in einigen traditionellen Branchen wie dem Einzelhandel und der Automobilindustrie, die mit strukturellen Veränderungen und Anpassungen konfrontiert waren. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Millionen Menschen im Vorjahr auf 2,6 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7%aber nach wie vor auf dem vergleichsweise niedrigen Niveau. Die Finanzmärkte sehen Zins- und Inflationsgipfel erreicht Das langsame, noch andauernde Abklingen des Inflationsschocks des Jahres 2022 dominierte das vergangene Jahre 2023 an den Finanzmärkten. Die Notenbanken setzten ihre geldpolitischen Straffungen aus dem Vorjahr fort und erhöhten ihre Leitzinsen weiter. Beide Notenbanken erreichten damit 2023 und binnen unter achtzehn Monaten Erhöhungsphase die höchsten Leitzinsniveaus seit der globalen Finanzkrise von 2008; im Falle der EZB die höchsten seit Einführung des Euro. Im Zuge dieser Zinspolitik sanken die konjunkturellen Aussichten der Weltwirtschaft aufgrund der steigenden Finanzierungskosten. Auch die Entwicklung in der Volksrepublik China trug zur einsetzenden Konjunkturbremsung bei, da das dortige Wachstum durch eine Immobilienkrise und Nachwirkungen der strengen Nullcovidpolitik geschwächt wurde. Geopolitische Unsicherheiten wie der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel intensivierte Nahostkonflikt oder die Rivalität zwischen China und den USA belasteten die Konjunkturaussichten ebenfalls. Die Finanzmärkte entwickelten sich trotz dieser Belastungen jedoch eher positiv und bewerteten die rückläufigen Inflationsraten des Jahres 2023 als Zeichen für schneller als erwartet folgende Zinssenkungen im Jahr 2024. So fiel die Verbraucherpreisinflation in den USA zum Jahresende auf 3,4 %, nachdem sie im Januar 2023 noch bei mehr als doppelt so hohen 6,4 % gelegen hatte. Im Euroraum war sie im selben Zeitraum von 8,6 auf 2,9 % gefallen. Zwar entwickelte sich die für die Geldpolitik maßgebliche Kernrate, die um die schwankungsanfälligen Komponenten Energie und Nahrung bereinigt ist, weniger dynamisch. Sie fiel in den USA von 5,6 auf 3,9 % und im Euroraum von 7,1 auf ebenfalls 3,9 %. Doch die Finanzmärkte reagierten stark auf die Rückgänge, wodurch Aktien- und Anleihekurse vor allem in der Jahresendrallye deutlich an Fahrt zulegten. Branchenentwicklung Der Geschäftsbereich der ZG Raiffeisen Märkte ging im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 um ca. 5,4 Mio. € oder ca.4,8% zurück. Im Vergleich zur Planung 2023 beträgt die Abweichung ca.4,9 Mio.€ oder ca. 4,3%. Die ZG liegt mit dem Umsatz 2023 aber sehr deutlich oberhalb des Jahres 2019 welches als letztes noch nicht durch die Corona-Pandemie und die Kriegsfolgen beeinflusst wurde. Im Einzelhandel ging der Umsatz um ca.2% zurück was auf ein schwaches Saisonjahr im Bereich Garten, ein Witterungsbedingt nicht ausgeprägtes Wintergeschäft sowie die allgemeinen Kaufzurückhaltung der Verbraucher aufgrund der höheren Kostenbelastung in Deutschland und Europa zurückzuführen ist. Quelle: Lagebericht ZG Raiffeisen Karlsruhe Der Einzelhandel in Deutschland durchlief im Jahr 2023 einen Transformationsprozess, der durch die zunehmende Digitalisierung und veränderte Konsumgewohnheiten geprägt war. Während stationäre Geschäfte nach wie vor eine wichtige Rolle spielten, gewann der Online-Handel weiter an Bedeutung. Viele Einzelhändler investierten verstärkt in ihre Online-Präsenz und Omnichannel-Strategien, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden. Diese Entwicklung führte zu einer Konsolidierung im Einzelhandelssektor, während innovative Geschäftsmodelle und personalisierte Einkaufserlebnisse an Bedeutung gewannen. Quellen: BVR Berlin / DRV Berlin 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Raiffeisen Kinzigtal eG konnten auf Grund des wiederbelebenden Großhandelsgeschäftes und des stabilen Einzelhandelsgeschäftes mit 0,38 % zu legen. Die konstanten Umsatzzahlen der Gastronomie, sowie die stark gestiegenen Vereinsumsätze sowie der Vereinsgaststätten bescherte dem Großhandel ein Umsatzplus von 6,33 %. Im Einzelhandel, sank der Barverkaufsumsatz um 2,76 %. Gesamt Umsatzentwicklung aller Warengruppen / aller Sparten
Filialgeschäft Die Umsätze vom Vorjahr konnten in Summe nicht erreicht werden. Der Vorjahresumsatz aller Filialen ist um 2,76 % oder 274,00 TEUR gesunken. Der einzige Markt der zulegen konnte ist Schapbach. Hierfür war das schlechte Frühjahr mit verantwortlich. Größere Umsatzeinbußen sind beim landwirtschaftlichen Dünger, Erden und Dünger, Saatgut und Pflanzen zu finden. Das Konsumverhalten beim Wein hat sich ebenfalls kräftig nach unten verändert. Die Umsätze der Getränke, Sekt, Lebensmittel sowie von unserer GRÜNEN THEKE konnten weiterhin gesteigert werden. Das Schlagwort Regionalität und Produkte direkt vom Erzeuger setzen sich weiterhin durch. Die Barverkaufsumsätze der Filialen stellen sich wie folgt dar:
Die Großhandelsumsätze teilen sich in folgende Sparten auf: Gastronomie, Firmen, Vereinsumsätze, Vereinsgaststätten
Hier ist festzuhalten, dass wir eine kleine Steigerung in der Gastronomie haben, obwohl sehr viele Betriebe aufgehört haben. Die Festaktivitäten nahmen wieder an Fahrt auf, und konnten eine Umsatzsteigerung von 54,46 % verzeichnen. Streckengeschäft/Heizöl Die permanenten Preisschwanken haben die Umsätze im Streckengeschäft sehr beeinflusst. Dieselabsatz An der eigenen Tankstelle in Fischerbach sank der Umsatz um 23,45% zum Vorjahr. Hier haben wir uns von einem Großabnehmer getrennt, der seinen Zahlungszielen nicht mehr nachgekommen ist. Entwicklung des Geschäftsergebnisses
Finanzierungsmaßnahmen bzw. vorhaben Die getätigten und geplanten Investitionen werden durch Leasing, dem Cashflow bzw. durch Darlehen der Hausbanken finanziert. Personal- und Sozialbereich In 2023 waren durchschnittlich 72,84 Mitarbeiter beschäftigt, davon 50 in Vollzeit. Durchschnittlich befanden sich 5 Auszubildende in unserem Betrieb. Die gezielte Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter steht vor dem Hintergrund der Anforderungen der Märkte und der Digitalisierung und Kassenumstellung in den Märkten. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Schwebende Rechtsstreitigkeiten, die sich nachteilig auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Genossenschaft auswirken können, liegen nicht vor. Die Umstellung der Kassen auf TSE konnte im Sommer 2023 komplett umgesetzt werden. Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand / voraussichtliche Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung ist sehr schwierig einzuschätzen. Die Konjunktur nimmt nur leicht an Fahrt auf, da die Belastungen und die hohe Inflation nur langsam schwinden. Es wird schwierig sein sämtliche Preiserhöhungen und Kostensteigerungen im Unternehmen an die Kunden weiterzugeben. Hier wird sich zeigen ob der Konsument die Regionalität mit weiteren steigenden Preisen akzeptieren wird. Die wirtschaftliche Lage für das Gesamtunternehmen ist stabil. Die Ertragslage im Einzelhandel und Großhandel ist befriedigend. Unter Berücksichtigung des gegenwärtig unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes sind Prognosen für das Geschäftsjahr mit Unsicherheiten verbunden. Die Dauer der Inflation und die Verlässlichkeit der Politik wird entscheidend sein, wie sich die wirtschaftliche Lage weiterentwickeln wird. Mit folgender Großinvestitionen wurde 2024 begonnen: - Bau eines Wein und Genusskellers in Wolfach - Erweiterungsbau Markt Schapbach / Warten auf die Baugenehmigung. 3. Lage Das Geschäftsjahr 2023 konnte nicht mit den Erfolgen der Jahre 2021 und 2022 mithalten. a. Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
Das gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Rohergebnis setzt sich aus TEUR 48 niedrigen Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen und TEUR 130 erhöhten Materialaufwand zusammen. Die gestiegenen Personal- und Sachaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus erhöhten Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 183 und einem gestiegenen Sachaufwand in Höhe von TEUR 122. Im Saldo ergeben sich hieraus insgesamt TEUR 305 höhere Aufwendungen. Im sonstigen Ergebnis sind im Geschäftsjahr TEUR 13 Ertragssteuern und TEUR 22 sonstige Steuern enthalten. Die finanziellen Leistungsindikatoren, die auch zur internen Steuerung des Unternehmens herangezogen werden, haben sich wie folgt entwickelt: *
* Die Leistungsindikatoren sind wie folgt definiert: Eigenkapitalrendite [in %] = JÜ / Eigenkapital x 100; Gesamtkapitalrendite [in %] = (JÜ + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital x 100; Umsatzrentabilität [in %] = JÜ / Umsatz x 100 etc. b. Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote liegt mit 51,30 % über dem Vorjahr. Die Rücklagen einschließlich des Bilanzgewinns betragen 83,26 % des Eigenkapitals. Das Anlagevermögen ist zu 89,22 % durch eigene Mittel finanziert. Die durchgeführten Investitionen werden durch Eigenmittel und mittelfristige / langfristige Kredite in Höhe von TEUR 1.002 finanziert. Im Einzelnen stellt sich die Kapitalstruktur wie folgt dar:
1) Sachanlagen lt. Bilanz / Gesamtkapital lt. Bilanz 2) Eigenkapital lt. Bilanz / Gesamtkapital lt. Bilanz 3) Fremdkapital / Eigenkapital Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden Gesamtinvestitionen von TEUR 257 getätigt. Die Kassenschnittstelle für die TSE, bei der im Vorjahr bereits eine Anzahlung geleistet wurde, wurde mit TEUR 139 aktiviert. Zur Markterweiterung wurde das Grundstück in Schapbach für TEUR 80 gekauft. Für den Marktleiter in Biberach wurde ein VW Golf für TEUR 14 erworben. Für den Markt Schapbach wurde eine neue Brotschneidemaschine für TEUR 4 angeschafft. Die Scheuersaugmaschine in Wolfach wurde durch eine neue Maschine für TEUR 6 ersetzt. Der Kühlcontainer in Gengenbach wurde durch einen gebrauchten Kühlcontainer für TEUR 3 ausgetauscht. Für den Logistikstandort Wolfach und Gengenbach wurden neue Niederhubwagen für TEUR 3 und TEUR 5 erworben. Außerdem erfolgten weitere Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Investitionsplanung Für das Geschäftsjahr 2024/25 sind folgende Investitionen geplant, die je nach Geschäftsverlauf realisiert werden: - Klimaanlage /indirekte Kühlung Markt Oberharmersbach - Installation von Klimaanlagen in allen Märkten. - Dachsanierung Lagerhalle Wolfach - Erweiterung Markt Schapbach - Bau eines Wein und Genusskellers am Standort Wolfach. - Anschaffung eines neuen Warenwirtschaftssystems 4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die durchgeführten Investitionen werden durch Eigenmittel und mittelfristige / langfristige Kredite finanziert. Liquidität Die liquiden Mittel haben sich um TEUR 243 vermindert. Dies ist stichtagsbedingt. c. Vermögenslage Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 45,77 %. Die Genossenschaft unterhält Beteiligungen in Höhe von TEUR 45 (i. V. TEUR 45). Das Vorratsvermögen ist aufgrund eines gestiegenen Warenbestandes um insgesamt TEUR 44 höher als im Vorjahr. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die in Punkt 3 aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren haben sich verschlechtert. II. NACHTRAGSBERICHT Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich nicht. III. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Prognosebericht Es bleibt abzuwarten wie sich die Inflationsrate und die allgemeine wirtschaftliche Lage entwickeln wird. Unter der Annahme einer durchschnittlichen Nachfrage sowie der Kostenentwicklung ist auf der Grundlage des Quartalsabschlusses 3/2024 mit einem vergleichbaren Ergebnis zum Vorjahr zu rechnen. Die Tariferhöhungen werden das Ergebnis zum Vorjahr ebenfalls belasten. Eine Auszahlung einer Leistungsprämie wird dadurch in Frage gestellt. 2. Risikobericht Risikomanagement Es gibt keine unternehmerische Tätigkeit ohne Risiko. Die Risiken so früh wie möglich zu erkennen und einzuschätzen ist eine permanente Pflicht der Unternehmensleitung. Es finden regelmäßige Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat statt. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über die Risikolage der Genossenschaft. Die Berichterstattung wird dokumentiert. Der geringfügige Geschäftsumfang sowie die regelmäßigen Sitzungen ermöglichen das frühzeitige Erkennen von Risiken sowie eine entsprechende Risikobewältigung. Es ist ein Risikomanagementsystem eingerichtet worden, dass folgende Instrumente umfasst: - die Erstellung monatlicher Erfolgsrechnungen mit Abweichungsanalyse - eine detaillierte Finanz und Liquiditäts Planung. - die regelmäßige Kontrolle der Bestände - die laufende Pflege und Überwachung des umfangreichen Versicherungsschutzes Wir haben nochmals den Vertrieb und die Buchhaltung sensibilisiert und die Überwachung verschärft. Diese Risiken begegnen wir mit der konsequenten Anwendung unserer Kreditlinie in der unter anderem Bonitätsprüfungen, Kreditlimits und Liefersperren geregelt werden. Die Kriterien für das Kreditlimit wurde in 2024 neu festgelegt. Es wird in naher Zukunft schwierig werden Fachkräfte zu bekommen, um die in Rente gehenden Mitarbeiter zu ersetzen. Der Facharbeiter Mangel bei den LKW-Fahrern wird das größte Problem im Großhandel werden. Hier muss darüber nachgedacht werden, eine eventuell Logistikumstellung in Betracht zu ziehen. Ein weiter umsichtiges Handeln ist erforderlich. Eine monatliche Umsatzplanung, Liquiditätsplanung und Kostenkontrolle ist Vorrausetzung. Das innerbetriebliche Überwachungs- und Kontrollsystem hilft uns, andere Risiken zu identifizieren und zu begrenzen. Zur Erkennung und Steuerung hat der Vorstand wesentliche Instrumente aufgebaut: - Monatliche Auswertungen zur Geschäftsentwicklung - Liquiditätsplanung und -überwachung - Debitorenmanagement - BWA Auswertungen - Monatliche Marktleiter-Sitzungen - Organisation des Bestell- und Lagerwesens Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale bestehen nicht. Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht festgestellt worden. Liquidität/Forderungen Mit einer wesentlichen Gefährdung der Liquidität durch Forderungsausfälle und schleppende Zahlungseingänge wird nicht gerechnet. Rechtliche Risiken Nennenswerte rechtliche Risiken bestehen nicht. IT-Risiken Die Sicherheit unserer IT und Datenbestände ist nach den aktuellen Sicherheitsstandards gewährleistet. Datenschutzrichtlinien Die Funktion des Datenschutzbeauftragten hat die Raiffeisen Kinzigtal eG auf einen externen Dienstleister übertragen. Der vom Dienstleiter benannte Mitarbeiter hat die hierfür erforderliche Qualifikation. Neben laufenden Besprechungen werden wir durch einen jährlichen Bericht über den Stand informiert. Gesamtrisiken Aufgrund der allgemeinen unsicheren wirtschaftlichen Lage sowie der anhaltenden Inflation ist eine Planrechnung von Umsatz und Kosten sehr schwer einzuschätzen. Eine Liquiditätsplanung wurde erstellt. Hier ist ins besondere auf die beiden Großinvestitionen zu achten, in wie weit die Liquidität beeinflusst wird. 3. Chancenbericht Chancen sehen wir in der Stärkung unserer Position als zentraler Anbieter für regionale Produkte. Hier werden wir weiter investieren. Jedoch wird es hier eine Wachstumsgrenze geben. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Genossenschaft nutzt keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken. Im Einkauf fallen keine Zahlungsausgänge in fremden Währungen an. Die Genossenschaft ist im Absatzbereich keinen Kursrisiken ausgesetzt. Spekulative Geschäfte werden nicht getätigt. Das Unternehmen ist keinen Marktrisiken ausgesetzt. Es werden keine Finanztransaktionen eingegangen, die zum Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion kein abschätzbares Risiko enthalten.
Wolfach, 03. Juni 2024 Raiffeisen Kinzigtal eG Thomas Dieterle Adrian Steiner Holger Meyer-Boye Unterschriften Geschäftsführung Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Ergebnisverwendung - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrags - geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstands. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der vorliegende Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2023 festzustellen und die vorgeschlagene Ergebnisverwendung zu beschließen. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern seinen Dank für die geleistete Arbeit aus.
Wolfach, den 3. Juni 2024 Klaus Doll, Aufsichtsratsvorsitzender BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Allgemeine Angaben Die Raiffeisen Kinzigtal eG mit Sitz in Wolfach ist beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Nummer GenR 680017 eingetragen. Die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bestehenden Wertberichtigungen gemäß § 253 Abs. 4 HGB (i.d. bis zum 28. Mai 2009 gültigen Fassung) betragen TEUR 250 (Vorjahr TEUR 250). Im Jahresabschluss wurden bei der Ermittlung von gerundeten Beträgen (volle EUR) die kaufmännischen Rechenregeln beachtet. Korrespondierende Summen wurden ungerundet berechnet und danach das jeweilige Ergebnis gerundet. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Bauten und bewegliche Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Auf Gebäude wurden teilweise lineare Abschreibungen und teilweise Abschreibungen nachfallenden Staffelsätzen vorgenommen. Die Nutzungsdauer erfolgt höchstens auf 50 Jahre. Lediglich beim Gebäude Hausach beschränkt sich die Nutzungsdauer auf die Vertragslaufzeit. Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis (vermindert um Vorsteuer) von 800 € sind voll abgeschrieben und als Abgang behandelt worden. Vor dem 01.01.2018 angeschaffte Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis zwischen 150 € und 1000 € (jeweils vermindert um Vorsteuer) wurden jahrgangsweise in einen Sammelposten eingestellt und werden über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden mit dem durchschnittlichen Einstandspreis bewertet. Zur Risikovorsorge besteht ein pauschaler Wertabschlag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Von dem mit Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB eingeräumten Wahlrecht zur Fortführung von niedrigeren Wertansätzen von Vermögensgegenständen, die auf Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 oder Abs. 4 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung basieren, wurde Gebrauch gemacht. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Verpflichtungen und entsprechen den zu erwartenden Aufwendungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. BILANZ Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten die Rückstellungen für Pfandgelder, Abrissverpflichtungen sowie aus arbeits- und dienstvertraglichen Verpflichtungen enthalten. Von den Verbindlichkeiten hat eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bzw. über 1 Jahr:
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen TEUR 427,8 (Vorjahr TEUR 523,5). Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB (Vorjahr TEUR 0). II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von EUR 9.589,00 (Vorjahr 2.643,00) enthalten. In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von EUR 0,00 (Vorjahr 7.864,00) enthalten. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind - soweit nicht vorstehend erläutert - folgende wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen (einschließlich Veränderungen der im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildeter Abschreibungen) enthalten:
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen unter Berücksichtigung von Veränderungen im steuerlichen Ergebnis in vollem Umfang auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Außerdem ergeben sich in Höhe von insgesamt EUR 42.657,84 jährliche Mietverpflichtungen aus Grundstücksmieten und sonstige nicht in der Bilanz oder unter dem Bilanzstrich anzugebende, für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für die Restlaufzeiten bis 60 Monate in Höhe von EUR 193.837,71. D. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres wie folgt eingetreten: Die anhaltenden Tarifverhandlungen, welche über ein Jahr zu keinem Abschluss gekommen sind, haben uns veranlasst selbst eine Entscheidung zu treffen. Zum 1 Mai 2024 wird eine 5%-ige Lohn und Gehaltserhöhung umgesetzt. Dies wird sich auf das Ergebnis 2024 erheblich auswirken. Die anhaltende Kostensteigerungssituation kann nicht komplett an den Endkunden weitergeben werden. In welchem Umfang sich die oben genannten Punkte explizit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens auswirken werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr schwer abzuschätzen. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages - (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden
Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an:
Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 5,0 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr erhöht um EUR 25.849,70.
Eine Haftsumme besteht nicht. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V. Am Rüppurrer Schloss 40 76199 Karlsruhe Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname): Vorstand Dieterle, Thomas (Vorsitzender) - nebenamtlich Steiner, Adrian - hauptamtlicher Vorstand Meyer-Boye, Holger - hauptamtlicher Vorstand Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname): Aufsichtsrat Doll, Klaus - Vorsitzender Schöner, Franz Wolber, Simon Hoch, Heinrich Kasper, Andreas Bader, Helmut (bis 18.10.2023)
Wolfach, den 03.06.2024 Der Vorstand: Thomas Dieterle Adrian Steiner Holger Meyer-Boye Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 24.07.2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. Entwicklung des Anlagevermögens (volle EUR)
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