Blankenhorn GmbH
Kirchheimer Straße 186, 73265 Dettingen unter Teck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Blankenhorn seit 29.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blankenhorn GmbHDettingen unter TeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(gemäß § 326 HGB)Aktivseite
Passivseite
Anhang zum 31. Dezember 2023(gemäß § 326 HGB)I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der Blankenhorn GmbH, Dettingen unter Teck ("Gesellschaft"), Amtsgericht Stuttgart HRB 211065, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft musste in den Geschäftsjahren 2019 bis 2022 erhebliche Verluste hinnehmen. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2022 beläuft sich auf TEUR 768.558,61. Im Jahr 2023 konnte durch außerordentliche sonstige betriebliche Erträge ein Jahresüberschuss erwirtschaftet werden. Die Verlustsituation schlug sich auf die Liquiditätslage nieder: Es wurde zwar jede unstrittige Forderung von Lieferanten in 2024 unter Nutzung von Skonto bezahlt, aber es bestehen keine großen Liquiditätsreserven. Die Trendumkehr zum positiven wurde in 2023 begonnen und in 2024 konsequent fortgesetzt. Die Gesellschaft hat und wird folgende Maßnahmen ergriffen, um in eine positive Ertragslage zurückzukehren und die Liquiditätslage weiter zu stabilisieren:
Aufgrund dieser Maßnahmen weist die betriebswirtschaftliche Auswertung bisher für 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar ungefähr den gleichen Umsatz abei bei operativ positivem Ergebnis aus. Die Geschäftsführung rechnet deshalb für das Geschäftsjahr 2024 trotz schlechter Konjunktur mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Für das Jahr 2025 hofft die Geschäftsführung wieder auf leichte Umsatzsteigerungen, sowie ein ausgeglichenes Ergebnis und ein positiver Cash-Flow. Dabei sollen die Erweiterung des Produktportfolios um Handelswaren wie auch Digitalisierungsmaßnahmen im Vertrieb bzw. im Marketing weiter umgesetzt werden. Durch Übernahme zu einem geringen Restwert und Weiternutzung bzw. Verkauf werden die laufenden Kosten weitergesenkt und es gibt keinerlei laufenden Kosten außerhalb Pacht und Versorgung, sowie die üblichen geringen Gebühren. Aufgrund der teilweise in 2024 über mehrere Wochen erreichten Liquiditätssituation, in der keinerlei Fremdkapital genutzt werden musste, konnte das Risiko stark minimiert werden. Allerdings sehen wir allgemein Risiken aufgrund der allgemein schlechten wirtschaftlich rezessiven Lage, Abbau von industrieller Produktion und der bekannten überbordenden bürokratischen Aufwendungen unserer Industriekunden wie Lieferkettengesetz und ähnliches. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 4 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Maschinen 3 bis 16 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Es wird eine Stichtagsinventur durchgeführt. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (i.Vj. 1 %) zu Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. II. Angaben zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen bestehen TEUR 4 (i.Vj. TEUR 133) gegen Gesellschafter. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Von den Verbindlichkeiten bestehen TEUR 3 (i.Vj. TEUR 3) gegenüber Gesellschaftern. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 126. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 7 Arbeitnehmer davon 6 in Vollzeit beschäftigt.
Dettingen unter Teck, den 9. August 2024 Blankenhorn GmbH, Dettingen unter Teck Die Geschäftsführung Ulrich Blankenhorn, Geschäftsführer |
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