Beteiligungsgesellschaften
Pharmavertrieb Heinze GmbH
Georges-Köhler-Straße 1, 79539 Lörrach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silke Katrin Heinze-Brönstrup seit 4.7.2016 | Geschäftsführer |
Kirsten Margit, geb. Heinze Heinze-Hastenteufel seit 14.7.2009 | Geschäftsführer |
Klaus Heinze seit 13.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
Silke Heinze | 39.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pharmavertrieb Heinze GmbHLörrachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsmodell des Unternehmens beruht auf dem Import und Export von Arzneimitteln, pharmazeutischen und apothekenüblichen Produkten, Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln. Dies geschieht ausschließlich im Business to Business Geschäft. Zudem agiert die Firma als Dienstleister für ausländische Hersteller und Produzenten mit für den Vertrieb registrierten Produkten. Der Verkauf im In- und Ausland wird von der Firma selbst organisiert. Unterstützung durch externe Dienstleister erfolgt durch Logistiker und EDV-Anbieter. Im Ausland wird mit leistungsfähigen und Jahrzehnte lang etablierten Distributionspartnern zusammengearbeitet. Um der GDP Guideline gerecht zu werden, werden diese durch einen externen Berater in regelmäßigen Abständen auditiert. Ein wichtiger Erfolgsfaktor im Unternehmen sind die Mitarbeiter. Die gut ausgebildeten, geschulten und oftmals langjährigen Mitarbeiter sind das Rückgrat der Firma. Die verschiedenen Prozesse werden unter Nutzung von Komponenten aus den IT-Systemen AwintaOne, AsysTerm und Smart abgebildet, um so den einfachsten, schnellsten und produktivsten Ablauf zu gewährleisten. Alle Prozesse von Bestellwesen, über Wareneingang, Fakturierung, Zollvorbereitung oder Transport werden hier, teilweise auch mit manuellen Eingriffen oder Arbeitsschritten, abgebildet. Auf Grund von externen und gesetzlichen Vorgaben wird die Implementierung einer eigens für uns programmierten Software in Erwägung gezogen. Dies erweist sich bisher allerdings als große Herausforderung, da es nur wenige Softwareanbieter gibt, welche die Anforderungen abbilden können. Folglich könnte auch eine Eigenentwicklung eine Option sein. Nach zahlreichen Gesprächen mit Kollegen und Geschäftspartnern rückt eine Eigenprogrammierung jedoch in den Hintergrund. Zu aufwendig und zu fehlerbehaftet. Für diverse Anwendungen werden jedoch besondere Programme verwendet, um Zollpapiere, Logistiketiketten oder das Datenmanagementsystem abzuwickeln. Zudem stehen in Zeitfenster bis 2026 massive Änderungen unserer Zollsoftware Kewill/blujay/E2open an. Diese werden in Etappen durchgeführt und betreffen uns seit Mitte 2023. Einige Umsetzungen wurden bereits zeitlich nach hinten geschoben, nun rechnen wir mit einer letzten Umsetzung der EDEC Abwicklung im 3. Quartal 2026. 1.2. Entwicklung/ Produktentwicklung Die Gesellschaft arbeitet bei der Entwicklung neuer Produktgruppen mit, in Nischen befindlichen Firmen und Familienunternehmen zusammen. Der verstärkte Einsatz liegt hier in der Distribution. Auch in Zukunft wird dieser Bereich immer wichtiger werden. Ziel ist es, ein weiteres Standbein aufzubauen. Dafür werden Kooperationen gestartet und über einen langen Zeitraum beobachtet, um dann weitere Schritte zu gehen. In diesem Bereich wurden bereits einige interessante Gespräche geführt, zudem wurden erste Sondierungen über Notfalllager unternommen. Auch Zwischenlösungen für Hersteller oder Distributoren sind eine Option zur Kooperation. Z.B. bei Engpasssituation oder beim Ausfall ganzer Batches. Auch Kooperationen im Bereich von speziellen Arzneimittelgruppen rücken in den Vordergrund. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023 war für den Pharmazeutischen Großhandel auf Grund von Lieferengpässen eine nach wie vor schwierige Zeit, vor allem im Spezialgebiet, in dem wir uns bewegen. Arzneimittelengpässe und Lieferschwierigkeiten schränken in der Tätigkeit verstärkt ein. Umso wichtiger ist es für die Gesellschaft, sich in verschiedenen Bereichen stark aufzustellen und entsprechend weiter zu diversifizieren. Durch die zunehmenden Engpässe wurde die Marktsituation teilweise schwer kalkulierbar. Die Verfügbarkeit von Arzneimitteln kann sich innerhalb von Tagen ändern. Dies bringt verschiedene Chancen, birgt aber auch Risiken. 2.2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war für das Unternehmen ein gutes Jahr, zumal die Umsatzerlöse des Vorjahres trotz des schwierigen Jahres übertroffen wurden. 2.3. Lage des Unternehmens Wir verfügen unverändert über eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsprachen damit grundsätzlich unseren Erwartungen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 spürbar gestiegen, insbesondere infolge höherer Auslands-Umsätze. Der Materialaufwand ist folglich ebenfalls gestiegen, sodass die Materialaufwandsquote nahezu unverändert ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insbesondere aufgrund höherer Kursgewinne erhöht. Der Personalaufwand ist bedingt durch eine niedrigere Mitarbeiterzahl gesunken. Es sind sowohl Mitarbeiter ausgetreten, allerdings sind auch Mitarbeiter eingestellt worden. Im Bereich Personal fanden massive Umstrukturierungen statt. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleichgeblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gestiegen. Wobei wir einen massiven Anstieg der Frachtkosten erkennen können. Dies hängt mit speziellen Transporten im Bereich GDP zusammen, aber auch mit einer größeren Anzahl an Transporten in weit entfernte Drittländer. Im Ergebnis hat sich der Jahresüberschuss deutlich erhöht, und dies trotz einiger massiver Preis- und Kostensteigerungen in unterschiedlichen Bereichen wie in der Logistik oder auch Zertifizierungskosten für Transport und Vertrieb. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um rund 1,8 Mio. EUR erhöht. Auf der Passivseite der Bilanz ergibt sich aufgrund der Thesaurierung des Vorjahresüberschusses ein Anstieg des Eigenkapitals um rund 1,5 Mio. EUR, der dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres entspricht. Auf der Aktivseite stiegen die flüssigen Mittel um rund 1,7 Mio. Euro an. Die Vorräte haben sich nach einem Anstieg im Vorjahr wieder vermindert. Aufgrund der positiven Entwicklung haben sich sowohl die Forderungen als auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen leicht erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt mit 91% auf Vorjahresniveau. Finanzlage Neben unserer Eigenfinanzierung dienen zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit unverändert auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die langfristigen Vermögenswerte (Anlagevermögen) sind in voller Höhe durch Eigenkapital finanziert. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele einzufordern. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsträger Für die interne Unternehmensführung werden produkt- bzw. absatzträgerorientierte Deckungsbeiträge sowie die Lieferanten und Kunden überwacht. Durch monatlich Auswertungen wird die Geschäftsentwicklung ständig kontrolliert und ausgewertet. Die Umsatzrentabilität hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Der Pharmavertrieb Heinze ist stolz auf eine sehr gute Liquidität und eine entsprechend hervorragende Ratingbeurteilung durch die Hausbanken und Finanzierungspartner. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Geschäftsleitung eine sehr geradlinige und konservative Strategie fährt. Die Firma arbeitet mit verschiedenen Banken im In- und Ausland zusammen. Oberstes Ziel ist es, die Zahlungsströme optimal zu dirigieren, günstige Wechselkurse auszunutzen, und dabei auch in Fremdwährungen fortwährend liquide zu sein. Die Gesellschaft beschäftigt im Jahr 2023 durchschnittlich 45 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. 2023 war personell betrachtet ein sehr umtriebiges Jahr. Wir mussten viele Austritte bewältigen und durch schwer zu findendes Personal, neue Wege bei der Neubesetzung gehen. So haben wir einige Bereiche komplett umstrukturiert und sehen Ende 2023 bereits, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Bei all diesen Veränderungen ist es nach wie vor schwierig gut ausgebildetes Personal zu finden. Haben jetzt jedoch ein hervorragendes Team, welches in den verschiedenen Bereichen sehr gut zusammenarbeitet. 3. Prognosebericht Die Pharmavertrieb Heinze GmbH ist flexibel und hat Ideen. Wir sind interessiert an neuen Geschäftsfeldern und neuen Aufgaben gegenüber aufgeschlossen. Die Finanzen sind gut durchdacht und sicher. Wir rechnen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 mit ähnlichen Zahlen wie 2023. Die Engpasssituation ist nach wie vor europaweit prekär und der Wettbewerb nimmt weiterhin zu. Um unabhängiger von Europa zu werden, werden weiter entfernte Länder erfolgreich beliefert. Auch haben wir neue Lieferanten gewinnen können, um Lieferengpässe und Produktnachfragen besser bedienen zu können. Auch rechnen wir mit weiterhin stark steigenden Logistikkosten und einem Anstieg der Kosten für Verpackungsmaterial. 4. Chancen- und Risikobericht Unser Unternehmen ist mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unser Ziel ist es, Risiken zu minimieren bzw. nur einzugehen, um damit verbundene Chancen zu nutzen. 4.1. Risikobericht Größere Ausfall- und/oder Liquiditätsrisiken sind nicht absehbar. Dies versuchen wir durch eine permanente Debitoren- und Kreditorenüberwachung zu gewährleisen. Das Risiko von schwankenden Einkaufpreisen ist durch die Preispolitik der Hersteller und Lieferanten immer gegeben. Wir versuchen dies durch unterschiedliche Lieferanten etwas abzupuffern. Auf Preisänderungen durch die Hersteller haben wir leider keinen Einfluss. Engpasssituationen auf dem Arzneimittelmarkt bieten sowohl Risiken als auch Chancen, wie durch ein aktives Beschaffungs- und Lagermanagement. Wir rechnen allerdings auch weiterhin mit steigenden Einkaufspreisen. Zudem erwarten wir eine nach wie vor Kostensteigerung im Bereich der Verpackungs- und Logistikkosten, sowie bei Energie- und Personalkosten. Vor allem Logistikkosten werden auf Grund diverser Anforderungen massiv steigen. Dies ist bereits jetzt spürbar. Der Markt des Imports und Exports ist im von uns bedienten Bereich sehr klein, so dass Änderungen sehr schnell auffallen. Die Konkurrenz ist groß und - trotz umfassender Kenntnis über diese Marktteilnehmer - teilweise unberechenbar und nach wie vor zunehmend. Kundenfluktuation ist immer ein Risiko, da hier unterschiedliche Faktoren einspielen. Sowohl Politik wie auch Wirtschaft spielen dabei eine Rolle. Durch neue Bereiche werden Kunden neu akquiriert oder zurückgewonnen. Währungsrisiken gegenüber USD und CHF werden unter Berücksichtigung teilweise gleichlaufender Ein- und Verkäufe überwacht und günstige Währungsentwicklungen soweit möglich ausgenutzt bzw. realisiert. Umsätze in USD nehmen weiter zu. Ein Personalrisiko ist in unserer Region leider immer vorhanden. Der Schweizer Markt ist für Arbeitnehmer sehr interessant. Durch Neueinstellungen bereiten wir neues Personal auf die Arbeit vor, die durch das altersbedingte Ausscheiden und Fluktuation von Kollegen kommt. Die IT-Risiken werden immer wieder mit externen Beratern analysiert und den Mitarbeitern kommuniziert. Erforderliche Firewalls und Viren Programme sind installiert und funktional. Ein großes Risiko sind politische Entscheidungen im In- und Ausland. Wir versuchen diese durch ständige Information zu kontrollieren, jedoch gibt es in diesem Bereich sehr viele Fälle, auf die wir in keiner Weise Einfluss nehmen können. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts sind der Geschäftsleitung keine konkreten, die Existenz der Gesellschaft bedrohenden Risiken bekannt. Obwohl wir uns relativ lange nach der Covid 19 Pandemie befinden, werde sich deren Auswirkungen noch lange auf das Geschäftsleben auswirken. Konkrete Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis haben sich bisher aber nicht ergeben, jedoch sind wir Schwankungen ausgesetzt. Bemerkbar macht sich die Situation allerdings durch Engpässe bei Wirkstoffen und Fertigarzneimitteln. Und Unruhe auf dem Personalmarkt. Diese Sondersituation bietet für uns nicht kalkulierbare Chancen und Risiken, auf die wir uns zu jedem Zeitpunkt spontan einstellen müssen. 4.2. Chancenbericht Die Politik, Wirtschaft und Pharmaherstellerentwicklung spielen bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens eine große Rolle, sowohl als Chance wie auch als Risiko. Der Neubau hat sich als große Bereicherung für alle Seiten entwickelt. Zudem wird so Raum für neue Produkte und Aufgabenbereiche geschaffen. Neue wichtige Kooperationen wurden angestoßen und umgesetzt. Sprich Kooperationen mit unterschiedlichen Herstellern. Durch die neuen Räume und Einrichtungen ist es uns gelungen eine moderne Umgebung zu schaffen. Zudem haben wir ausreichend Platz, um neue Arbeitsplätze einzurichten. Welche nach wie vor dazu kommen. Wie erwähnt bieten Engpasssituationen auf dem Arzneimittelmarkt sowohl Risiken als auch Chancen, bspw. durch ein aktives Beschaffungs- und Lagermanagement. 4.3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Finanzplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Vor Beginn neuer Geschäftsbeziehungen informieren wir uns über die Bonität unserer Geschäftspartner. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Lörrach, 22.07.2025 Geschäftsführung Kirsten Heinze-Hastenteufel, Dipl. Betriebswirtin (BA), VP BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Pharmavertrieb Heinze GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in fremder Währung sind nach §256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Für immaterielle Anlagegüter gilt eine grundsätzliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. Für Sachanlagevermögen werden grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. Lediglich die gewährten Darlehen an Mitarbeiter haben in Höhe von TEuro 1,9 (Vorjahr: TEuro 5,5) eine Laufzeit von über einem Jahr. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 19,6 (Vorjahr: TEuro 18,5) enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEuro 309 betreffen mit TEuro 233 (Vorjahr TEuro 258) im wesentlichen variable Personalvergütungsbestandteile für das abgelaufene Geschäftsjahr. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ist wie folgt:
Die Vergleichszahlen des Vorjahres lauten wie folgt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 31,7 (Vorjahr: TEuro 34,7) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 1,2 (Vorjahr: TEuro 1,0) enthalten. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Das Guthaben eines bei der UBS geführten Bankkontos mit einem Saldo zum 31.12.2023 von TEuro 2.295,2 ist zur Abdeckung zweier an die Eidgenössische Steuerverwaltung von der UBS ausgereichte Bürgschaften über insgesamt TCHF 15 verpfändet. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen: Mit Pharmagroßhändlern in der Schweiz, die jeweils einen eigenen Kundenstamm aufweisen, wurden Vereinbarungen betreffend einer "Forderungsabtretung bei Vertragslieferungen" (Factoring) getroffen. Für entsprechend definierte Kundenkreise erfolgt bereits bei Rechnungsstellung ein entsprechender Vermerk, dass die Bezahlung an den jeweiligen Vertragspartner zu erfolgen hat. Einmal monatlich erfolgt eine entsprechende Abrechnung mit einer 10 Tage später erfolgenden Zahlung. Bis zur Zahlung durch den Vertragspartner sind die zu leistenden Beträge im Geschäftsjahr als sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. Der Vorteil dieser Maßnahme liegt in einer verbesserten Liquiditätsplanung; ein wesentlich höheres Risiko ergibt sich daraus nicht. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich/gerundet 43 Angestellte, 4 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 9 Aushilfen beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Kirsten Heinze-Hastenteufel, Kauffrau Silke Heinze-Brönstrup, Kauffrau Klaus Heinze, Apotheker Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine wesentlichen sonstigen Verpflichtungen. Vergütungen der Geschäftsführer Die in § 285 Nr. 9a HGB verlangte Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Lörrach, 22. Juli 2025 Kirsten Heinze-Hastenteufel, Geschäftsführerin Silke Heinze-Brönstrup, Geschäftsführerin Klaus Heinze, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.08.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pharmavertrieb Heinze GmbH, Lörrach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pharmavertrieb Heinze GmbH, Lörrach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pharmavertrieb Heinze GmbH, Lörrach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Müllheim, 31. Juli 2025 Regio Audit GmbH gez. Lang, Wirtschaftsprüfer gez. Schmelzle, Wirtschaftsprüfer |
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